Musik im Flac format

Nö, der Hauptgrund ist, dass man die bestmögliche Wiedergabe haben möchte. Das als Voodoo abzutun ist tendentiös - zumal es nicht wenige gibt, die sowas auch im Blindtest heraushören.

Abgesehen ist das Thema Plattenplatz definitiv keins. Heutzutage kostet ein zusätzliches TB praktisch nichts und da geht dann aber auch ne Menge FLAC drauf...
 
Aber du wirst nicht jeden Monat 1TB Plattenkapa draufsatteln müssen. 1TB reichen immerhin bei einem Platzbedarf / CD von ca. 300MB eine Weile
 
Die bestmögliche Wiedergabe von Musik ist Hauptzweck jeder Anlage, das sthet außer Frage.
Zappaesk du hörst offenbar den Unterschied zwischen 256kbt/s aac und 320kbt/s Mp3. Das finde ich extrem beeindruckend. Hast du dir die von mir verlinkten Hörbeispiele mal angehört?
Wenn du dazu in der Lage bist, dann gehörst du imho zu den 0.01%. Ganz abgesehen davon, dass du mehrere Tausen (Zehtausend?) Euro in deine Anlage investiert hast und damit ebenso zu den 0,01% gehörst. In so einem Fall sehe auch ich das etwas anders (Aber erst wenn du dir Honeysuckle Rose agehlrt hast ;D).

Voodo darf trotzdem nicht unterschätzt werden, das Gehirn gaukelt uns in den verschiedensten Situationen Sinneseindrücke vor, die Frage ist, ob das schlecht ist. Wenn jemand zu Hause zu 100% der Überzeugung ist, Flac höre sich besser an als mp3 (oder was auch immer), diesen Unterschied in einem Blindtest auf einer anderen, noch hochwertigeren Wiedergabekette nicht hört, dann heißt das ja nicht unbedingt, dass Flac für ihn nicht das Format der Wahl ist.

Mir ist jedenfalls, weder im Internetz, noch im echten Leben jemand begegnet, der Unterschiede hört, die du gehörst hast.
Ich bleibe dabei: Für so gut wie jeden Musikhörer macht Flac keinen ernsthaften Sinn.
 
Zappaesk du hörst offenbar den Unterschied zwischen 256kbt/s aac und 320kbt/s Mp3. Das finde ich extrem beeindruckend. Hast du dir die von mir verlinkten Hörbeispiele mal angehört?

Ob ich einen Unterschied zw. AAC und MP3 höre, das weiß ich nicht. Der Unterschied, den ich in dem von mit verlinkten Thread gehört habe, war zw. MP3 und FLAC. Die Unterschiede zw. verschiedenen datenreduzierten Formaten interessiert mich nicht, da hab ich mich nicht mit beschäftigt. Es macht mE auch keinen Sinn und mir ist da meine Zeit für zu schade.

Die Hörbeispiele hab ich mir bislang auch nicht angehört. Bin ja auch net daheim.

Wenn du dazu in der Lage bist, dann gehörst du imho zu den 0.01%. Ganz abgesehen davon, dass du mehrere Tausen (Zehtausend?) Euro in deine Anlage investiert hast und damit ebenso zu den 0,01% gehörst. In so einem Fall sehe auch ich das etwas anders (Aber erst wenn du dir Honeysuckle Rose agehlrt hast ;D).

Ich kenne eine ganze Reihe von Leuten mit denen ich in der Vergangenheit regelmäßig Blindtests durchgeführt habe. Ist zwar schon einige Jährchen her, aber ich bin sicher, dass die das auch hören.

Mir ist jedenfalls, weder im Internetz, noch im echten Leben jemand begegnet, der Unterschiede hört, die du gehörst hast.
Ich bleibe dabei: Für so gut wie jeden Musikhörer macht Flac keinen ernsthaften Sinn.

Na immerhin bist du jetzt im Netz mir begegnet...
Und ich bleibe dabei FLAC macht für jeden ernsthaften Hörer Sinn. Sonst macht eine Anlage über 1k€ auch keinen Sinn mehr...

P.S.: Bemühe dich bitte dich wenigstens einigermaßen an die Rechtschreibung zu halten. Es ist echt schwer deinem Text zu folgen!
 
Schon allein, um eine CD möglichst verlustfrei zu archivieren, lohnt sich FLAC. Ob man einen Unterschied hört ist für mich dabei erst einmal zweitranging.
 
Ich habe mich durch den Titel des von dir verlinkten Threads irritieren lassen, daher die Verwechslung meinerseits. Mein Fehler.

Jetzt fühle ich mich ein wenig von dir denunziert. Ich halte mich für einen ernsthaften Hörer und bewege mich dabei im Rahmen meiner Finanziellen Möglichkeiten. (musical fidelity v-dac =>Adam a5x) Zwischen den von mir verlinkten Soundbeispielen höre ich beim besten Willen keinen Unterschied. Zwischen verschiedenen Lautsprechern, auch jenseits der 1000€, liegen meiner Ansicht nach Welten. Ich ärgere mich häufig über schlechte Wiedergabequalität. Das liegt in den meisten Fällen an schlecht produzierten Aufnahmen, teilweise spielen dabei auch andere Faktoren eine Rolle. Ich habe bisher jedoch in keiner Situation gedacht: "Das sind ja nur 320 kbt/s AAC".

Ich habe nur bisher von keinem wissenschaftlich angelegten Blindtest gehört, bei dem Ergebnisse erzielt wurden, die du beschreibst, daher meine Verwunderung.

Und der Rechtschreibung wegen: Zugegeben, ich gebe mir hier nicht besonders viel Mühe, aber wenn der obige Text ein Problem für dich darstellt, wie hältst du es dann in diesem (und anderen) Foren aus?

Edit: WTSHNN: Was ist denn der für dich primäre Sinn und Zweck von Musik, wenn man ihn nicht hören kann?
 
Edit: WTSHNN: Was ist denn der für dich primäre Sinn und Zweck von Musik, wenn man ihn nicht hören kann?

Einfach haben - auch solche Leute gibt's. :D
Aber zu schätze mal, die Möglichkeit zum Archivierungszweck kann gut genutzt werden. Wer seine CDs nicht mehr will, verkauft sie dann und speichert sich das Ganze als FLAC auf dem Rechner.
 
Ich will niemanden denunzieren. Es ist aber schlicht falsch aus der Tatsache, dass man selbst keinen Unterschied hören kann zu schließen es gäbe keinen! Dazu gehört neben der Anlage (deine sollte sehr wohl in der Lage sein Unterschiede darzustellen) und deren Aufstellung vor allem die nötige Ruhe (innerlich!), Erfahrung und geeignetes Material. Sonst klappts nicht.

Wissenschalftlich angelegte Tests zu dem Thema gibts ohnehin nicht wirklich. Meist dienen solche Tests nur dem Ziel darzustellen, dass man keine Unterschiede zwischen beliebigen Geräten / Formaten hört und diejenigen die das dennoch behaupten der Lächerlichkeit preiszugeben... Dabei ist z.B. der "Stress" dem die Probanden bei so einem Test unterliegen oftmals schon so hoch (Stichwort: Prüfungsstress), dass allein dieser die Ergebnisse verfälscht, weil Nervosität und der Zwang richtig entscheiden zu müssen mitspielen. Daheim, wenn ich in Ruhe Musik höre habe ich dies alles nicht sondern genieße einfach.
 
Ich höre keinen Unterschied zwischen Flac und einer vernünftigen Mp3 Datei. Trotzdem archiviere ich meine CDs als Flac auf dem Rechner. Denke mal auch nur um mich selber ein wenig zu "beruhigen", da ich von eben dieser Datei dann wieder Mp3 Dateien ziehe die ich z.B. für das Smartphone oder für den Stick im Auto benötige.
Ist vielleicht für den Einen oder Anderen ein sinnloser Aufwand, aber zumindest bin ich beruhigt weil ich meine Musik vernünftig gesichert habe :D
 
Edit: WTSHNN: Was ist denn der für dich primäre Sinn und Zweck von Musik, wenn man ihn nicht hören kann?

Es geht mir darum, CDs möglichst verlustfrei zu archivieren bzw. im Homeserver abzulegen. Warum ich das mache? In erster Linie, weil ich's kann und weil mir die Rennerei zum CD-Player im Wohnzimmer zu umständlich ist, wenn ich z. B. im Badezimmer ein Stockwerk höher oder im Büro ein anderes Album hören möchte. Erklären muss ich mich dafür ganz bestimmt nicht. Aber nur soviel - wenn ich ins MP3-Format rippe, ist das nicht automatisch schlecht, sofern ich einen vernünftigen Codec verwende, jedoch kann ich die Verluste, die dabei entstehen nicht mehr rückgängig machen. Wenn ich mir also schon die Mühe mache meine Sammlung zu konvertieren, warum dann MP3, wenn's auch verlustfrei geht und mir egal ist, ob das Album nun 100 MB oder 500 MB auf der Platte wegnimmt?
 
Auch wenn man keine Unterschied hört sollte man FLAC nutze, da es Verlustfrei ist.
In Zeiten wo Speicher praktisch nichts kostet ist nicht sinnvoll da MP3 zu nutzen.
 
@Zappaesk: Ich schließe nicht von meinen Hörgewohnheiten auf andere. Ich habe vor zwei Jahren, mit dem Kauf meiner neuen Anlage festgestellt, dass mir meine Musiksammlung zu schlecht klingt. In diesem Zusammenhang habe ich mich mit dem Thema auseinandergesetzt und diverse Formate und Abtastraten intensiv probe gehört. Ich habe mich dann für das AAC Format entscheiden, da es für mich doch ein gutes Stück besser klingt als die altbekannte Mp3. Einen Unterschied zur Cd konnte ich dann nicht mehr feststellen. Nun wollte ich wissen, ob nur ich diesen Unterschied nicht höre, oder er generell nicht wahrnehmbar ist. Also im Bekanntenkreis umhören und google bemühen. Und jeder, den ich persönlich gefragt habe und jeder großangelegte Hörtest lieferten immer wieder die selbe Antwort: Da ist kein Unterschied. Das Thema Stress spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle. Die meisten Probanten gingen (genauso wie ich) jedoch mit einer objektiven, schlicht interessierten Haltung in diese Tests.


@WTSHNN: Niemand verlangt von dir, dich für irgendwas zu rechtfertigen. Es ist auch klar, dass es fast keine Rolle spielt, ob Musik jetzt 100gb oder 500gb verbraucht. Ich habe mit einigen anderen einen Hörtest gemacht, auf einer sehr hochwertigen Anlage (mehrere 10k Euros) und festgestellt: Ich brauche es einfach nicht. Niemand konnte einen Unterschied feststellen, niemand. Und da ich keinen Nutzen daraus ziehe, sehe ich auch keine Notwendigkeit das Flac Format zu nutzen.
 
@WTSHNN: Niemand verlangt von dir, dich für irgendwas zu rechtfertigen. Es ist auch klar, dass es fast keine Rolle spielt, ob Musik jetzt 100gb oder 500gb verbraucht. Ich habe mit einigen anderen einen Hörtest gemacht, auf einer sehr hochwertigen Anlage (mehrere 10k Euros) und festgestellt: Ich brauche es einfach nicht. Niemand konnte einen Unterschied feststellen, niemand. Und da ich keinen Nutzen daraus ziehe, sehe ich auch keine Notwendigkeit das Flac Format zu nutzen.

Du kamst halt etwas arrogant rüber (ab Seite 2), frei nach dem Motto: was ich nicht brauche, braucht auch kein anderer. Sorry, wenn ich mich in diesem Punkt täusche.:hail:

Dank guter MP3 Codecs ist es heute sicher nicht notwendig auf FLAC zu konvertieren. Wenn es jedoch darum geht eine CD zu möglichst verlustfrei zu archivieren (CDs halten bekanntlich nicht ewig und sind heutzutage vergleichsweise umständlich zu handhaben), kommt man an FLAC fast nicht vorbei.
 
Auf bilig-Boxen klingt alles gut, egal wieviel Bitrate es hat :D

Aber sobald man was teureres rumstehn hat, hört man auf einmal dass der Bass matschig klingt oder die Stimmen dumpf wenn man eine billige mp3 gegen zB. eine WAV vergleicht.

Ist ja klar, mp3 zB. schneidet alle Stimmen weg ausser die lauteste, die hörste dann mutterseelenalleine singen (nachzulesen bei der mp3 Codierer Funktionsweise).


Ich hab mit "Audio 180" aus ner PC-Zeitschrift ins FLAC gerippt, das war nicht so der Hit (Höhen verrauscht - Bug).

Mal ein wenig die aktuellen Hefte durchsehn demnächst am Kiosk.
 
Auf bilig-Boxen klingt alles gut, egal wieviel Bitrate es hat :D

Aber sobald man was teureres rumstehn hat, hört man auf einmal dass der Bass matschig klingt oder die Stimmen dumpf wenn man eine billige mp3 gegen zB. eine WAV vergleicht.

Nur macht es mehr Sinn, eine gut codierte MP3 gegen verlustfreie Formate zu vergleichen. Denn, dann ist weder der Bass matschig noch sind Stimmen oder Höhen dumpf.
 
Auf bilig-Boxen klingt alles gut, egal wieviel Bitrate es hat :D

Ne, da klingt alles schlecht, sonst bräuchte man ja keine besseren Boxen!

Aber sobald man was teureres rumstehn hat, hört man auf einmal dass der Bass matschig klingt oder die Stimmen dumpf wenn man eine billige mp3 gegen zB. eine WAV vergleicht.

Na ganz so einfach ist der Unterschied nicht rauszuhören.

Ist ja klar, mp3 zB. schneidet alle Stimmen weg ausser die lauteste, die hörste dann mutterseelenalleine singen (nachzulesen bei der mp3 Codierer Funktionsweise).

Das ist dann doch zu sehr vereinfacht. Sonst würde ja aus einer Choraufnahme mit Solist eine Solostimme werden. Das steht da sicher nicht so drin. Es werden Verdeckungseffekte genutzt und idealerweise ohnehin unhörbare Töne weggeschnitten. Das funktioniert je nach Aufnahme ganz gut bis ziemlich schlecht. D.h. bei einer Aufnahme mit sehr dichtem Klangteppich wird das üblicherweise ganz ordentlich funktionieren, bei einer eher sparsam Instrumentierten Aufnahme vergleichsweise schlecht.

Wenn es perfekt funktionieren würde, dann gäbe es tatsächlich keinen Unterschied und offenbar können das mittlerweile diverse Codecs besser als das betagte MP3. Aber ganz 100% funktionieren sicherlich auch diese nicht, so dass immer irgendwelche Artefakte entstehen, die man hören kann.
 
Ist ja klar, mp3 zB. schneidet alle Stimmen weg ausser die lauteste, die hörste dann mutterseelenalleine singen (nachzulesen bei der mp3 Codierer Funktionsweise).
Äh, wie bitte?
Die Passage würde ich selbst mal gerne mitsamt Quelle zitiert haben.

EDITH:
Zappanesk war schneller und erspart dir blöde Sprüche meinerseits :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich stimme Metalic zu. Die Existenz von minimalen Unterschieden will ich nicht bestreiten, hören tue ich sie aber nicht (zumindest ab 192 kbps). Und ob diese Differenzen dann entscheidend für die "Genießbarkeit" von Musik sind wage ich auch zu bezweifeln.
Meine CDs habe ich trotzdem als FLAC auf dem Rechner. Der Speicherplatz ist heute kein Thema mehr und man hat das gute Gefühl keine Klangqualität zu verschenken. Zudem vermeidet man es zwischen komprimierten Formaten bin und her konvertieren zu müssen, fürs Handy habe ich meine Musik zum Beispiel nochmal komplett als Mp3s.
 
Jetzt mische ich auch mal mit! :D
Es ist tatsächlich so, dass wenn man sich das Spektrum von mp3´s im Vergleich zu FLAC anschaut, die oberen Bereiche einfach abgekappt sind. Genauso sollte es ja klar sein, dass mp3 ein komprimiertes Format ist, wo von Grund auf schon Teile weggelassen werden.
Ich selbst schwöre auf FLAC, allerdings habe ich auch nen praktischen Nutzen durch meine Anlage. Wie allerdings auch bereits erwähnt, macht es durchaus Sinn alles in FLAC zu rippen, da es bei niemanden an Speicherplatz mangeln sollte

Jedem, der viel mit seinen Musik Daten hantiert, kann ich dbpoweramp ans Herz legen! Eines der besten Programme zu konvertieren und zugleich ein integrierter Ripper, der deutlich leichter handzuhaben ist, als beispielsweise EAC
 
Zurück