Nachdem ich letztes Jahr einen schwereren Unfall hatte, fahr ich nur noch mit Komplettausrüstung.
Das heißt Lederkombi, Umschnallrückenprotektor, SumoStiefel und Lederhandschuhe.
Helm muss ich ja nicht erwähnen.
Statt Lederkombi kann man auch Textil nehmen, was man beim Louis schon recht günstig bekommt.
Die Kosten bei einem Sturz sind bei Textil aber höher, den kann man nämlich wegschmeißen.
Bei Leder sind ein paar Kampfspuren drin und weiter gehts.
Außerdem ist das Gefühl in Leder unschlagbar gut, man fühlt sich einfach geschützt.
(Muss man für sich selbst wissen, was sich mehr rentiert.)
Den Rückenprotektor habe ich von Vanucci für 80 € bei einer Herbstaktion vom Louis.
Das ist eine Weste, dessen Rückenteil 2 Lagen Protektoren enthält, die vom Hals bis zum Steißbein geht.
Von diesen Einlageprotektoren halte ich eher weniger, da die nur einen kleinen Bereich abdecken.
Die Schaumstoffdinger, die standardmäßig eingelegt sind, sind nur
Platzhalter!
Meine Stiefel habe ich für 80€ gebraucht aus ebay, aber nur, weil ich der Optik wegen Sumostiefel wollte.
Neue Stiefel, die mindestens den Knöchel schützen, gibts es für einen ähnlichen Preis.
Fußverletzungen sind richtig eklig und schmerzhaft.
Und zuletzt die Handschuhe von Held, Touringversion, 25€.
Habe auch schon einen Rutscher überlebt.
Teure Produkte sind meistens besser im Komfort (z.B. Geräuschdämmung im Helm) und in Optik, aber nicht automatischer sicherer.
Ich kann dir nur Raten, oben erwähnte Sachen zu kaufen.
Und von Angang an damit zu fahren.
Also Hose und Jacke, die fürs Motorradfahren konzipiert sind (mit Protektoren), Lederhandschuhe, knöchelhohe Stiefel und Umschnallprotektor (Jacke mit Umschnallprotektor anprobieren).
Und am besten erst die Ausrüstung kaufen, und was vom Geld übrig bleibt, fürs Motorrad ausgeben.
Ich weiß, ist schwer, aber so zwing man sich, auf die eigene Sicherheit zu achten.
Übrigens, mein Unfall war mit ca. 50 kmh.
Arm gebrochen und Milz zerfetzt.
Die Geschwindigkeit erreich auch mit A1
