Mobilfunkanbieter und EU wollen Facebook, Skype, Whatsapp und Co. an die Leine nehmen

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Die europäischen Mobilfunkanbieter haben die EU dazu gebracht, am 6. Mai neue Regularien vorzustellen. Die sollen die "Over-the-Top-Player" Facebook, Skype, Whatsapp und Co. an die Leine nehmen. Immerhin geht es den ISPs nicht nur um Beschneidung, sondern um Gleichbehandlung.

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Erinnert mich irgendwie an den Versuch der Telegraphieanbieter das Telefon zu verhindern da die mit ihrem Gemorse keinen Blumentopf mehr gewinnen konnten. Wenn sie Whats App und Co quasi verbieten kommt einfach ein neuer Anbieter und so schnell ist das Bürokratiemonster nicht, geschweige denn das sein Einfluss auf die ganze Welt reichen würde.
 
Tja, da sieht man es wieder. Die "Großen" sind einfach extrem unflexibel, krallen sich an alten Dingen fest, haben, mal wieder, alle Trends verschlafen und sind jetzt groß am jammern! Dafür sollen jetzt, ebenfalls mal wieder, die anderen bezahlen. Echt traurig!
 
Es geht nur ums Geld, um mehr nicht. :nicken:

Die Telekom stellt gerade alles auf billiges VoIP um, aber glaubt Ihr ernsthaft, sie senken dann die Tarife? :lol::lol:

Und investieren tun die auch nur in Bereichen, wo sie sicher 200% Gewinn einfahren werden oder im Amiland.... :schief:
 
Ich weiß nicht was ihr habt? Ja klar geht es auch um das liebe Geld, wird ja auch klar im Artikel genannt.
Aber an sich finde ich die Einwände der Infrastruktur-Anbieter richtig und am Ende hätten wohl die Kunden auch was davon, wenn man mit Skype auch Wahtsapp-Benutzer erreichen könnte. Schließlich kann ich als, nur als Beispiel, Vodafone-Kunde auch mit Telekom-Kunden telefonieren.
Allerdings muss man auch sagen, das sich früher die Telekommunikationsanbieter da auch nicht so neutral verhalten haben. Es war ja gang und gäbe für Gespräche in andere Netze ordentlich drauf zu zahlen. Aus der Sicht betrachtet, gab es da schon deutliche Abgrenzungsversuche. Ich könnte mir auch vorstellen, das für die Öffnung des eigenen Dienst´s zu Konkurrenzdiensten Gebühren für die Benutzer anfallen werden.
 
Ich weiß nicht was ihr habt? Ja klar geht es auch um das liebe Geld, wird ja auch klar im Artikel genannt.
Aber an sich finde ich die Einwände der Infrastruktur-Anbieter richtig und am Ende hätten wohl die Kunden auch was davon, wenn man mit Skype auch Wahtsapp-Benutzer erreichen könnte. Schließlich kann ich als, nur als Beispiel, Vodafone-Kunde auch mit Telekom-Kunden telefonieren.
Allerdings muss man auch sagen, das sich früher die Telekommunikationsanbieter da auch nicht so neutral verhalten haben. Es war ja gang und gäbe für Gespräche in andere Netze ordentlich drauf zu zahlen. Aus der Sicht betrachtet, gab es da schon deutliche Abgrenzungsversuche. Ich könnte mir auch vorstellen, das für die Öffnung des eigenen Dienst´s zu Konkurrenzdiensten Gebühren für die Benutzer anfallen werden.

Darum geht es aber garnicht, es geht hauptsächlich darum den anderen die selben Pflichten (Vorratsdatenspeicherung, Auskunftspflicht für Polizei/Geheimdienste usw.) aufzuerlegen. Die sind allerdings mit hohen Kosten verbunden, sodas künftig die Tage der großen Gratisdienste gezählt sein könnten, zumindest derer die Infrastruktur in Europa haben.

Es geht einfach nur darum sich der Konkurrenz mittels des Gesetzgebers zu entledigen, die Masche ist uralt. Wenn du davon so begeistert bist dann nutze die Dienste einfach nicht und frag die großen Telekommunikationsfirmen wo du dein Geld spenden kann, der Rest der Menschheit hat allerdings offenbar anderes im Sinn.
 
Die europäischen Telekommunikationsanbieter monieren vor allem, dass sie strengen Regularien unterworfen sind, während die sogenannten "Over-the-Top-Player" eine im Vergleich recht großzügige Freiheit genießen. Dabei bieten sie das gleiche Produkt an - nur technisch anders gelöst. Die Alten sagen, dass es am Ende quasi keinen Unterschied zwischen einer SMS und einer Whatsapp-Nachricht gibt. Das ist essenziell gesehen richtig. Mit beiden Mitteln kann man Textnachrichten schicken.

Das ist ja auch Unfug. Das eine läuft über Mobilnetzte, das andere über's Internet. Und das Internet ist von vornherein anders strukturiert. Deshalb können gar nicht die gleichen Regeln gelten.

Das ist ein Stück weit verständlich, denn die Over-the-top-Player streichen steigende Gewinne ein, während die der Telekommunikationsanbieter fallen und die obendrein in die Infrastruktur investieren müssen. Ohne die ist auch kein Messenger-Dienst via Whatsapp möglich und dort tut man für die technischen Voraussetzungen der Dienstbereitstellung nichts.

Stimmt so auch nicht, ganz. Der Kunde braucht für WhatsApp und co Internet. Für den Empfang bezahlt er die Mobilfunkanbieter - und das nicht zu knapp-, die die Infrastruktur bezahlen. Für den Dienst selber bezahlt der Kunde dann recht wenig. Die Zahlung ist nur anders strukturiert, landet aber trotzdem bei der Infrastruktur.
Und für die fallenden Gewinne ist man wohl selber verantwortlich. Weil man Trends verpennt. Weil man einen Sche*ß auf die Kunden gibt (Drosselkom, mieser Support, langsamer Netzausbau ,...).

Zudem gelten für internationale Anbieter ganz andere Datenschutzrichtlinien wie für in Europa ansässige Dienste.
Ich bin baff. Hier ist ja doch noch ein vernünftiger Punkt zu finden. :wow:
Aber zum wiederholten Male. Es heißt "als", Herr Link, nicht "wie"! :ugly:
 
Die Diensteanbieter (Whats App/Skype etc) zahlen nicht für die Infrastruktur?

Naja, die Autohersteller zahlen ja auch nicht für die Verkehrsnetze, oder liege ich falsch.

Ja, waren halt noch Zeiten als man monopolistisch mit 19 Cent für 160 Zeichen die Firmenparties finanzieren konnte, da muss ne Regelung her, ganz klar, ohne feiern - ohne mich. .)

Seien wir doch mal ehrlich, vor 5 Jahren noch gab es zu jedem 30 Euro Handytarif 5GB, doch in der Vergangenheit hat sich das auf 500MB, allenfalls mal 1GB zusammengestrichen, warum wohl? Die VoIP Dienste sind also sowas von bezahlt vom Nutzer.
 
Seien wir doch mal ehrlich, vor 5 Jahren noch gab es zu jedem 30 Euro Handytarif 5GB, doch in der Vergangenheit hat sich das auf 500MB, allenfalls mal 1GB zusammengestrichen, warum wohl? Die VoIP Dienste sind also sowas von bezahlt vom Nutzer.

Eigentlich gibt es erst seit etwas unter 5 Jahren die 5GB zu "akzeptablen" Preisen, davor waren unter 500MB Standard.
 
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