AW: Mittel gegen Tempoverstöße: EU erwägt bremsende Regelanlagen
Ich persönlich halte jeden Eingriff in das Fahrverhalten für kritisch, sei es Einbremsen bei überhöhter Geschwindigkeit, sei es Antischlupf, EPS oder ABS. Magt sein, dass der eine oder andere "Ignorant" diese Systmee benötigt, aber es gibt genügend Situationen, in denen sie kontraproduktiv sind, weil sie dem Fahrer Kontrolle nehmen. Viel sinnvoller sind angepasste Fahrweise, ausreichend Abstand und vor allem Verständnis für Fahrphysik und Fahrverhalten. Früher gab es noch den "modernen Darwinismus", mit dem sich das Problem der nicht lernfähigen Autofahrer rein biologisch löste, immer gab es in Hochzeiten 30.000 Verkehrstote pro Jahr. Leider wurden von den Unfallverursachern überwiegend Unschuldige mit in den Tod gerissen. Die heutigen elektronischen Helfershelfer geben uns nur scheinbare Sicherheit. Mit jedem neuen System verlernen die Menschen weiter, sinnvoll und verantwortungsvoll zu üben und aufmerksam zu fahren. Aber so ist das heute. Ich lehne natürlich auf die bremsenden Regelanlagen ab, es sei denn, man aktiviert sie zusammen mit dem Tempomat bewusst als Komfortsystem.
Und mir nehmen Fahrradfahrer immer die Vorfahrt bei Zebrastreifen oder innerstädtischen Kreuzugen, von rechts überholen ist auch recht beliebt.
So sind wir nun mal auf dem Fahrrad, immer bedacht, in Schwung zu bleiben. Sitze ich im Auto, lasse ich die armen Sportleute gewähren, passe auf und versuche keinen umzufahren. Mit dem Auto zu bremsen ist nicht anstrengend. Das mache ich doch gerne, damit die Jungs ihren Schwung nicht verlieren. Selbstmordkandidaten sind nur jene Trottelns, die sich rechts an blinkenden Autos vorbeischlengeln, in den Totenwinkel stellen und sich wundern, wenn sie unter dem Auto liegen. Muss man an Kreuzungen halt mal einen Schulterblick machen, macht einfach weniger Ärger...
Aber was sind schon schlecht sichtbare Blinker gegen diese Meldung...
gerade hörte ich dass eine "Dame" bei VW 13.000.000 € (dreizehen Millionen) im Jahr verdient hat!
Das nennt sich Leistungsgesellschaft. Grob geschätzt hat man pro Hierachieebene auf 10 Fuddeln einen Chef.
Der Chef der zehn verdient das Doppelte der 10 und das ist in der Regel angemessen. Bei üblichen 7 Ebenen
in Großunternehmen sind bei 50.000-100.000,-€ Einkommen im Jahr auf der Ebene der studierten Sacharbeiter
entsprechen 3,2-6,4 Millionen im Jahr übliche Gehälter im Vorstand. Dazu gibt es feste drei Jahresverträge.
Wird man abgeschossen, hat man diese drei Jahresgehälter fix, auch wenn man nur einen Tag da war.
Im Eergleich zu Fussballspielern sind die Gehälter unsere Wirtschaftlenker absurd niedrig, aber besser gesagt
finden ich in Kunst und Sport völlig absurde Gehaltsentwicklungen. Neid verändert es nicht, sich zu bilden
hilft dagegen schon. Ebenso kann man gesetzliche Rahmenbedingungen ändern. Aber dazu müsste man Parteien
wählen, die viel zu wenige mögen, weil sie lieber rechten Populisten hinterher laufen, die mit ihrem wirtschafts-
liberalen Programm das Problem verschärfen, anstatt es zu minimieren. Die "Dame" hat sich tendentiell eher
schlecht verkauft als gut.
Wenn ich den Milliardenaufwand sehe, mit dem nicht existenter Terror bekämpft wird, ist bei 3000 Verkehrstoten
der regelnde Eingriff in Fahrzeuggeschwindigkeiten naheliegend. Zusammen mit der Alkoholerkennung vor Fahrt-
antritt und der Aufmerksamkeitserkennung während der Fahrt. Wird alles kommen. Und dann kann man auch
gleich ins Autonomfahrende Fahrzeug steigen. Teslas mit "Autopilot"-Unterstützung haben um 40% gesunkene
Unfallzahlen, auch wenn einzelne wenige durch die Presse gejadt werden und die Wahrnehmung der Bevölkerung
verändern.