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beim Ausmisten bei einem Verwandten habe ich zwei Regallautsprecher gefunden die ich zuerst wegwerfen wollte, habe sie dann allerdings an meinem Verstärker getestet und war doch überrascht vom Klang. Daher habe ich vor sie zeitweise auf dem Schreibtisch zu betreiben, auch weil ich in naher Ferne sowieso ein paar Nahfeldmonitore kaufen möchte. Nun bräuchte ich nur noch einen kleinen Verstärker der wenig Platz wegnimmt und auf den Schreibtisch passt, wenn es nicht zu teuer wird wäre es schön wenn man damit auch später die Nahfelder im Preisbereich von 200-250 Euro betreiben könnte wenn nicht ist es auch egal dann wird eben dann nachgerüstet. Informationen habe ich zu den Boxen nicht, nur ein Sticker auf der Unterseite gibt eine Impedanz von 3 Ohm an, denke allerdings nicht das es sonderlich schwer ist die anzutreiben kann auch gerne bei Bedarf mal ein Bild machen. Was kann man den für die Boxen nehmen, auch mit dem Kauf von gebrauchten Verstärkern habe ich kein Problem.
Wie gesagt habe zu den Boxen keine Informationen war mal Teil einer kleinen Anlage, nichts weltbewegendes nur reicht es bis die Nahfelder kommen vielleicht findet jemand zu dem Namen Informationen ich hab nichts bzgl. der Nennleistung gefunden Tevion mcd-982pll.
Bevor dir was umher fliegt hört es sich erst einmal grausam an, wer da weiter aufdreht ist selber schuld. Sehe aber gerade erst was das für Lautsprecher sind, also die hätte ich schon entsorgt Dissi
Du hast das Prinzip nicht begriffen.
Wenn man 20W auf 4W Lautsprecher losläßt bei gleichem Scheinwiderstand, sind sie einfach defekt, weil sie durchbrennen.
Es wird eine Überspannung auf die Schwingspulen gegeben, die sie nicht aushalten.
Die Maximalbelastbarkeit ist sehr wohl relevant, da P= U*U/R.
Und die 20W komen nur raus, wenn man entsprechend weit aufdreht
Abgesehen davon gehe ich davon aus, dass der kleinere auch absolut ausreichen wird. Außerdem spart man sich schlicht 30€ die man qualitativ eh nicht hören wird.
Wollte ich auch aber wie gesagt sie funktionieren, momentan habe ich für den Schreibtisch keine und klingen tun sie besser als erwartet.. und ich bin auch besseres mit meinem Fidelio und großer Stereo Anlage gewöhnt.
Wenn das kleine Ding für 20 Euro reicht nehm ich das, für die Nahfelder muss ich dann wahrscheinlich was neues kaufen aber das ist ja nicht schlimm danke für die Hilfe.
Geht nicht anders, solche China-Ware (nicht negativ gesehen) gibt es meistens nur bei Amazon und findet man zwar auf Geizhals z.B. aber dann nur teurer.
@Dissi: Ich hab noch keine passiven Nahfeldmonitore gesehen, zumindest nicht in den Preisregionen, wo ich mich etwas besser auskenne (0-500 Euro).
Der Lepy/Lepai ist ganz ordentlich: Review dazu
Was recht gut für wenig Geld taugt, sind die Amps von Dynavox.
Für den PC ist z.B. der T30 wirklich einwandfrei, irgendwo im Büro fliegt da einer bei mir rum
Wer bissel mehr ausgeben mag, schaut sich die Amps von Sure mal an,
die gibt's auch mit Bluetooth und Co. Habe hier gerade einige zum Testen und bin echt begeistert.
Praktisch jeder kleine Lautsprecher ist fürs Nahfeld geeignet, auch wenn ihn die Marketingabteilung nicht als Nahfeldmonitor bezeichnet. Die Auswahl ist bei passiven Boxen signifikant größer und zudem gibt es einen nennenswerten Gebrauchtmarkt.
Ich habe selber passive Nahfelder und seh keinen Grund unbedingt zu aktiven zu greifen.
Zum Thema Leistung: Die Nennbelastbarkeit einer Box ist so ziemlich die unwichtigste Angabe im ganzen Datenblatt. Zumal gar nicht definiert ist wie diese bestimmt wird. Oft ist es so, je billiger die Box, desto unrealistischer sind diese Angaben, während bei richtig teuren Boxen gerne untertrieben wird.
Interessanter ist, wie der Wirkungsgrad einer Box ist und wie hoch der max. Pegel sein soll, den man benötigt. Damit kann man abschätzen wieviel Watt man dranhängen muss. Wenn man da noch ein wenig Reserve draufpackt ist man auf der sicheren Seite.
Das klappt eigentlich immer, solange man eine Box nicht so vergewaltigt, dass sie die Anforderungen ums Verrecken nicht erfüllen kann. Also eine schmächtige Kompaktbox mit am besten noch nem niedrigen Wirkungsgrad ist einfach keine Partybox...
Die interessante Belastbarkeit wird als RMS oder AES angegeben, (Continuous, max, peak, pmpo juckt uns kein Stück)
da diese Verfahren genormt sind, kann man sich darauf verlassen, sofern der Hersteller keine falschen Angaben macht (machen sehr wenige nach meiner Erfahrung).
Aber natürlich hast du Recht, viel wichtiger ist der Kennschalldruckpegel der Box, welcher in 1W/1m angegeben wird.
Bei Max-Pegel bekommste zu 90% aber völligen Blödsinn am Papier serviert! (Siehe nächsten Link)
Übliche Nahfeldmonitore sind wie weit von einem weg? Ich sage mal im kleinen Homestudio gute 50-60cm.
Somit dürfen sie eine gewisse Größe, Chassis-Anzahl als auch Abstand der Chassis zueinander nicht überschreiten, sprich es muss ne kompakte Kiste bleiben,
oder es geht Richtung Coax/Punktschallquelle.
Wenn wir richtig laut hören und unseren gegenüber schon fast anschreien müssen, haben wir gute 90-93dB, jedenfalls habe ich diesen Wert ermittelt (Klasse 2 Kalibriert, gemessen Nähe Ohr, Filter A),
da wird pro Entfernungverdopplung -6dB erhalten, bzw. +6dB bei Halbierung (außerhalb des Nahfeldes), können wir doch easy selbst drüber rechnen welchen Pegel wir benötigen.
Ich würde mal sagen, dass wir mit 102dB (sagen wir Vollgas 93dB + 9dB Headroom für Dynamik) weit mehr als locker hinkommen. (Praxis wird wesentlich weniger sein)
Eine kleine billige Abhöre macht dabei im Mittel so um die 82dB 1W/1m, auf 50cm Abstand sind das dann 88dB,
für 102dB benötigen wir dann also ~25 Watt rms.
Haben wir 1 Meter anstatt 0,5 Meter Abstand, werden aus den ~25W aber ganz schnell knapp 101W! (Verdopplung der Leistung entspricht jeweils +3dB)
Anm.:
Welche Kisten für ihr sehr schmales Budget garnetmal falsch sind, sind die Behringer Truth,
das Schöne ist, dass sie direkt eine einstellbare Korrektur für die Raumwinkel hat.
Von Monitoren von KRK würde ich mich persönlich fern halten, die klingen alle (jedenfalls die Typen welche ich kenne) wie HiFi-BoomBoxen (B00mZisch)
Für die DIY'ler unter euch, habe ich auch einen kostenfreien Bausatz, nennt sich Mango . (Nutze ich sogar selbst im Büro als Abhöre und Allroundbox)
Sind absolut linear und klingen neutral, sind echt mini, können dafür aber nicht mega laut. (Zum Vgl.: Entspricht Preisklasse 300-400€/Paar passiver 4-5" Monitor)
Die interessante Belastbarkeit wird als RMS oder AES angegeben, (Continuous, max, peak, pmpo juckt uns kein Stück)
da diese Verfahren genormt sind, kann man sich darauf verlassen, sofern der Hersteller keine falschen Angaben macht (machen sehr wenige nach meiner Erfahrung).
Das Problem dabei ist, dass sich beileibe nicht alle Hersteller auf irgendwelche genormten Werte einlassen. Da wird nach eigenem Gusto gemessen, geschummelt bzw, die Interpretation so gewählt, dass es zu den eigenen Absichten passt. Auch in dem von dir verlinkten Text wird ja genau über die Interpretationsmöglichkeiten geschrieben.
Oftmals wird eben auch nur die elektrische Belastungsgrenze angegeben bei der ein Chassis nicht zerstört wird, wie es da dann klingt steht auf nem anderen Blatt. Bei DIY Boxen lässt sich der max. Pegel z.B. gar nicht bestimmen ohne ne Messung.
Ich denke jeder kennt diese 1000W Anlagen, die es für wenig Geld in diversen Angeboten immer wieder gibt. Das Ganze zu Preisen für die man nicht mal ein gescheites 1000W Netzteil bauen könnte...
Üblich ist ebenfalls eine Angabe bei 2,83V. Das ist im DIY Bereich die Regel, bei Einzelchassis auch und auch bei sehr vielen Herstellern. Die 1W sind mir - zumindest in der letzten Zeit fast gar nicht mehr begegnet.
Das Nahfeld im Studio ist üblicherweise bei rund 1-1,5m. Darauf sind auch die meisten Nahfeldmonitore ausgelegt. Bei den am PC oft üblichen kleineren Abständen taugen leider die allermeisten "Nahfelder" (reiner Marketingbegriff weil praktisch jede kleine Box ein "Nahfelder" ist) nix. Wer mal schaut auf welche Entfernungen die spezifiziert sind (ME Geithain gibts z.B. an), der wird sehen, dass am PC beileibe nicht alle diese Boxen geeignet sind.
Somit dürfen sie eine gewisse Größe, Chassis-Anzahl als auch Abstand der Chassis zueinander nicht überschreiten, sprich es muss ne kompakte Kiste bleiben,
oder es geht Richtung Coax/Punktschallquelle.
Ich würde mal sagen, dass wir mit 102dB (sagen wir Vollgas 96dB + 6dB Headroom für Dynamik) mehr als locker hinkommen. (Praxis wird wesentlich weniger sein)
Eine kleine billige Abhöre macht dabei im Mittel so um die 82dB 1W/1m, auf 50cm Abstand sind das dann 88dB,
für 102dB benötigen wir dann also 32 Watt rms.
Haben wir 1 Meter anstatt 0,5 Meter Abstand, werden aus den 32W aber ganz schnell knapp 130W! (Verdopplung der Leistung entspricht jeweils +3dB)
Jetzt vergisst du aber, dass du ja üblicherweise 2 Boxen betreibst und dadurch eine einzelne Box 6dB weniger abstrahlen muss um zum Wunschpegel zu kommen. Damit reduziert sich der Leistungsbedarf drastisch und zwar auf Werte, die handelsübliche Aktivboxen im unteren Preisbereich erreichen.
Deine 130W dürften auch schon im absoluten Grenzbereich liegen und viele kleine Boxen schlicht überfordern und da entweder zum Anschlagen der Basschassis führen oder eben zu massiven Verzerrungen. Ebenso dürfte keine der kleinen Nahfelderboxen, wenn sie denn 130W wegstecken könnte 102dB im Bass erreichen, dafür reicht der Hubraum eines 4 oder 5" Chassis einfach nicht.
Btw. kann man ja, wenn man wirklich so laut hören will einfach auch hier lautere Boxen nehmen. Wirkungsgrad ist ja nur bedingt eine Frage des Geldes und lässt sich auch bei kleinem Budget realisieren.
Für die DIY'ler unter euch, habe ich auch einen kostenfreien Bausatz, nennt sich Mango .
Sind absolut linear und klingen neutral, sind echt mini, können dafür aber nicht mega laut. (Zum Vgl.: Entspricht Preisklasse 300-400€/Paar passiver 4-5" Monitor)
Bausätze sind eigentlich immer kostenfrei, das sollte nicht erwähnenswert sein.
Obendrein gibts zig Bausätze für alle Anwendungsfälle und speziell für PC Beschallung, Abhöre gibts gefühlt mehr Bausätze als Fertigboxen...
Schön dabei, man muss nicht ne meist langweilige Bassreflexkiste nehmen, sondern kann unter diversen anderen Bauarten wählen.
Das ist leider in der HiFi-Szene immer mal so. Im Professionellen Bereich oder im Hochpreisigen (VooDoo ausgenommen), sehe ich da keine Probleme.
Wenn AES dabei steht, passt's aber in 99% der Fälle, dicht gefolgt von RMS behaupte ich.
Mir persönlich fällt sogar nur ein Beispiel ein, wo die Belastungsangabe nicht stimmt und das wäre ne billige HK Audio Premium Pro 15. (Weiß ich, da ich diese öfters für Kunden reparieren muss)
Welche kennste denn da so wo's nicht passt (China und Mediamarkt ausgenommenen) und wie haste das ermittelt?
Auch in dem von dir verlinkten Text wird ja genau über die Interpretationsmöglichkeiten geschrieben.
In meinem Artikel geht's primär um den Maximalen Schalldruckpegel und hier kann man eben unterschiedlich angeben,
da es hierfür leider keine Norm gibt, da kann jeder machen was er will!
Bei RMS und vor allem AES gibt's eigentlich keine Ausnahmen.
Was den Kennschalldruckpegel angeht variiert das immer bissel, aber ernsthafte Hersteller geben Messungen in ihr Datenblatt,
hier kann man sich selbst den Pegel ablesen und gut is.
Wobei das bei Abhören nicht so schwanken sollte, da diese idR. so linear wie möglich abgestimmt werden (sollten).
Am schlimmsten in der HiFi Branche ist aber die Impedanzangabe, hier wird oft "4-8 Ohm" geschrieben, was völliger Fail ist.
Das macht z.B. Klipsch ganz schlimm, die haben Kisten im Programm, die nach Norm 2 Ohm aufweisen müssen,
dabei gibt's hierfür eine DIN. Steht was mit DIN dahinter, kann man sicher aber sicher sein
(Die DIN besagt, max 20% Abweichung von der Minimalstelle im Impedanzverlauf für die nominelle Impedanzangabe.)
Ich denke jeder kennt diese 1000W Anlagen, die es für wenig Geld in diversen Angeboten immer wieder gibt. Das Ganze zu Preisen für die man nicht mal ein gescheites 1000W Netzteil bauen könnte...
Wie gesagt, man sollte immer auf die Angabe schauen, was hier ermittelt wurde. Im Regelfall steht im Datenblatt RMS/AES, Maximale Belastbarkti (IdR. rms x2) oder auch peak (RMS x4), oder pmpo (rms ~1000)
Bei dem ganzen Mediamarkt, Baumarkt, Amazon Zeugs usw. bin ich halt raus..... da schreibt eh jeder Chinamensch was er will, aber auf solchen Ramsch beziehe ich mich gar nicht.
Dennoch, hier steht dann einfach nix dabei, nur "Watt", Maximal, Peak oder PMPO, was alles sinnlos ist, das sollte man wissen.
Üblich ist ebenfalls eine Angabe bei 2,83V. Das ist im DIY Bereich die Regel, bei Einzelchassis auch und auch bei sehr vielen Herstellern. Die 1W sind mir - zumindest in der letzten Zeit fast gar nicht mehr begegnet.
50/50 ist das, aber es tendiert zu 2,83V, da die heutigen Programme darauf getrimmt, bzw. kalibriert sind.
Ich messe auch alle mit 2,83V, gebe ich 1W an, skaliere ich mir das auf die nominelle, gemessene Impedanz um (Wird idR. immer so gemacht!)
Wie's angegeben wurde ist aber recht egal, gibt sich eh kaum was, Hauptsache es steht dabei.
Bei der Angabe in V muss man immer noch einen Blick auf die Impedanz werfen und zwar nicht die Nominelle!
Auch werden Endstufen primär mit Leistungsangaben aufgeführt, dass man Spannungsangaben findet ist eher im hochpreisigen Segment im Pro-Sektor so,
oder sofern die Kisten Limiter eingebaut haben, welche in V regeln anstatt dBu.
Mit Watt kann der typische Endverbraucher wesentlich einfacher rechnen.
Als auch diverse Pegel ermitteln (Belastbarkeiten werden z.B immer mit Leistung anstatt Volt angegeben, jeweils Band- und zeitlimitiert samt Crestfaktor)
Will ich den Max-Pegel errechnen, Pi*Daumen, muss ich so nicht erst 2,83V/Impedanz auf Leistung umrechnen, sondern rechne einfach logarithmisch hoch. (Will ich's genau, samt Power-Kompression, benötige ich Leistung und Spannung, samt Re und dem Spulenmaterial. Erwärmung kann man mit Erfahrung allerdings gut schätzen)
Das Nahfeld im Studio ist üblicherweise bei rund 1-1,5m. Darauf sind auch die meisten Nahfeldmonitore ausgelegt
Deswegen schrieb ich Homestudio
Wichtig dabei ist eigentlich primär die vertikal sehr enge Bündelung, da der Kram idR. nah, oder auf dem Tisch steht.
Jetzt vergisst du aber, dass du ja üblicherweise 2 Boxen betreibst und dadurch eine einzelne Box 6dB weniger abstrahlen muss um zum Wunschpegel zu kommen
Das addiert sich nicht im Pegel.
Eine elektrische Verdopplung (+6dB) gibt's nur im Abstand kleiner einer Wellenlänge (Also im Bass, bei sagen wir 3m Abstand der Boxen zueinander, also nur unterhalb cica 53Hz), alles andere was sich trifft interferiert,
ergo bleiben wir im Mittel am gleichen Pegel wie nur eine Box (haben also größere Peaks und Senken, deswegen je nach Messmethode zeigt das BilligMessgerät dennoch +6dB an)
Deine 130W dürften auch schon im absoluten Grenzbereich liegen und viele kleine Boxen schlicht überfordern und da entweder zum Anschlagen der Basschassis führen oder eben zu massiven Verzerrungen
Logisch Hier muss man dann entweder auf richtig Potentes ausweichen, was dann aber zwingend Subwoofer benötigt (in meinem Bereich kein Thema, 6" mit 250W rms sind kein Problem),
bzw. auf Chassis ausweichen mit höherem Kennschalldruckpegel. Soll's dann dennoch gleichen Tiefgang haben, wird's Chassis und Gehäuse aber natürlich auch größer.
Alternative: potente Coax-Chassis, wie von Beyma. Siehe z.B. KS-Digital (KS-Audio), mit den gleichen Chassis baue ich auch, diese kommen aus dem PA-Bereich (Beyma).
Mit nem single 8" CX kannste gerne auf 20cm nah ran gehen, die Dinger können brutal laut und vertragen sogar ihre 300W rms
Und so mega teuer sind die Chassis net, außer es steht KS drauf
Aber ein Subwoofer muss da dennoch drunter, jedenfalls unterhalb 80Hz, auf Studio ausgelegt gerne auch unterhalb 70Hz. (akustisch gesehen 50-65Hz)
Innerhalb dex Xmax sind da sogar noch gute 110dB bei 50Hz drin, intelligent abgestimmt. Reichen die 70Hz, gehen auch 118dB (bei 106dB messe ich ich im Mittel 0,21% K3)
wenn sie denn 130W wegstecken könnte 102dB im Bass erreichen, dafür reicht der Hubraum eines 4 oder 5" Chassis einfach nicht.
Das geht schon, nur sind das dann definitiv keine CB-Kisten mehr und sie werden richtig groß
Wobei ich da gerade einige Chassis habe, da ist das kein Problem. Aber wie gesagt, die 102dB habe ich auf 0,5 Meter gerechnet,
auf 1 Meter sind das 96dB, was kein Problem darstellt bei den üblichen Verdächtigen.
Kommt halt darauf an, wie tief man runter möchte.
Beispiel: 18 Sound 5W430, f-5dB circa 40Hz, ergibt Vollraum bei 80W rms 103dB/1m ab 50Hz aufwärts,
rechnen wir ne Rückwand ein, sind's 109dB (Rückwand ist im Heimstudio ja keine Seltenheit)
Wirklich sauber unterhalb des Xmax incl. Power-Compression gerechnet, kommen wir auf grobe 100,3dB Vollraum.
Ich sage mal das alles ist kein Hexenwerk, man muss nur wissen wie.
Und genau das ist der Punkt warum diverse Abhöre haufenweise Geld kosten, da steckt dick KnowHow drin,
net unbedingt das teuerste Material.
Aber ich sage mal, wer ab 1m Meter Abstand zu seinen Kisten hat, der kann problemlos zu 8" aufwärts greifen.
An sowas bin ich übrigens gerade dran, wird CB samt echtem Ribbon drüber. Wird aber eher auf Klang getrimmt,
somit sind da Vollraum keine 102dB/1m unterhalb 90Hz drin
Der Physik sind halt Grenzen gesetzt.
Bei einer CB rechnet sich der Pegel recht einfach, grob Membranfläche x Hub = Pegel.
Kann das Ding mehr Hub = Pappe schwerer = Klanglich net prickelnd + weniger Kennschalldruckpegel (bei gleichem Tiefgang) -> 3-Wege anpeilen.
Bausätze sind eigentlich immer kostenfrei, das sollte nicht erwähnenswert sein.
Nicht ganz.
Ich habe z.B. einige, da gibt's den Bauplan gratis nur beim Kauf der Komponenten (oder zumindest des Weichenbausatzes) bei mir mit dazu. Sowas sehen einige nicht mehr als kostenfreien Bauplan.
Einige müssen sogar erworben werden (Pro Audio aufwärts)
Kostenfrei ist bei mir: Alle Pläne öffentlich ersichtlich.
Entwickle ich an einer Kiste recht lange (das längste Projekt hat grob 4 Jahre am Buckel),
dann gibt's den Bauplan recht sicher nicht mehr kostenfrei, sowas sollte klar sein.
Eine gescheite Entwicklung kostet ja auch richtig Geld.
Macht man das wie einige Hobby-DIY-Zeitschriften (also 70% aller Bausätze), wird sich was am Papier zusammengesucht
und das auf Teufel komm raus miteinander kombiniert. Da is nix mit 20-40 Chassis bestellen und alle haargenau Messen, diverse Weichen entwickeln und Kombinationen gegenhören,
samt mehrere Prototyp-Gehäuse bauen.
Schön dabei, man muss nicht ne meist langweilige Bassreflexkiste nehmen, sondern kann unter diversen anderen Bauarten wählen.
Gefühlt 80% aller Bausätze sind HiFi-Kisten unter HiFi-Ansätzen entwickelt, als Abhöre ist da extrem wenig zu gebrauchen. Was mir gerade einfällt wäre die Monitor 6 von H-Audio,
oder die neue vom Ralf Limmer.
Die Wahl zwischen anderen Prinzipien als BR/passiv-radiator und CB hat man natürlich, aber für's Studio kommen wirklich NUR diese drei in Frage
und von ersteren beiden ist in vielen Fällen schon abzuraten, da nicht ordentlich abgestimmt, sondern auf B00m.
TML, TQWT, URPS, RÜLPS, BLH, FLH (wobei das schon, aber unventiliert), Tapped etc. kommt ja eigentlich überhaupt nicht in Frage als Abhöre.
Aber dennoch finden manche am PC wäre ne Standbox am geilsten.
Es gibt auch Ausnahmen. Da habe ich vor kurzem eine entwickelt. geht 1A am Schreibtisch bzw. auch im ultra-kurz-Nahfeld
Kommt halt immer drauf an wo die Chassis akustische angekoppelt werden, Anordnung und wo sie sich befinden. Mit CX kann man schon echt geiles Zeugs machen.
Kurzum:
Wer kleine Kisten samt viel Pegel benötigt, der kommt auf keinen Fall um einen Subwoofer drumherum.
Um so eingeschränkter der Frequenzbereich (IdR. weniger Bass), um so besser wird die 2-Wege-Box klingen. Gleicher Preisbereich + ähnliche Größe vorausgesetzt.
Sehr seltene Ausnahmen bestätigen die Regel
Anm.:
Zum Thema Nahfeld.
Eigentlich ist das Nahfeld der Bereich, in welchem der Lautsprecher nur -3dB pro Entfernungsverdopplung verliert.
Dieses ist abhängig von Chassis- als auch Bafflegröße, eher aber des Chassis vs. Frequenz
Zitat von mir selbst: (Messabstand = Hörabstand)
• Nahfeld: Messabstand < abgestrahlte Wellenlänge Wir können aber auch das Nahfeld berechnen: Messabstand < Wellenlänge / 2*pi In Kurz: r<Lambda/(2p)
Habe da aber auch einen Rechner Programmiert, der eine geht auf Wellenlänge ein, der nächste auf Größe: Messabstand-Rechner
Im Studiobereich wird die Bezeichnung allerdings verunglimpft
Hier wird eigentlich nur ermittelt ab wann man grob von allen Chassis aus gesehen auf der mittigen 0°-Achse sitzt, idR. vertikal.
Bei Nahfeldmonitor ist der Raum recht egal, somit ist die Horizontale Abstrahlung garnet so richtig ab Winkel x.
Primär ist die Vertikale (nach unten) das Augenmerk zum Reflexionen (Tisch-/Pultoberfläche) minimieren.
Das spielt natürlich ebenfalls noch in den Mindestabstand mit ein, wobei hier eigentlich gilt um so näher um so besser,
bei 0° genau das Gegenteil, um so weiter um so besser.
Bei ner kleinen 5" Kiste mit großer Kalotte sind wir mit 50cm Abstand so gute 4° in der Vertikalen, da tut sich noch extrem wenig.
Beim 5"er sind wir grob im Bereich 9°, da kommt's dann auf die XO an, um so tiefer, um so besser.
5° macht genau das bei ner echt billigen, recht hoch getrennten 4" mit großer Kalotte aus (entspricht ca 40cm Abstand, Hörposition mittig zwischen HF&LF):
Wie man sieht sind das nicht mal 1dB und wie wir wissen sollten, können wir 1dB Pegel-Unterschied net mal hören, das fängt erst langsam bei 3dB an.
Wir könnten noch ewig hin und her schreiben, sind uns aber denke ich in der Sache einig. Dem TS hilft so eine Diskussion aber ohnehin nicht. Zumal dein Studioansatz reichlich überkandidelt ist für seine Anwendung.
Wenn du magst können wir das aber gerne per PN weiter diskutieren.