Minarettverbot in Deutschland - ja oder nein?

Minarettverbot in Deutschland ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 192 64,2%
  • Nein

    Stimmen: 85 28,4%
  • Mir egal/Enthaltung

    Stimmen: 22 7,4%

  • Umfrageteilnehmer
    299
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
[JA] 1. Hat passt es nicht in die Umgebung
Mich stören kirchenglöcken auch, ich bin Atheist. Trotzdem fordere ich kein Verbot von Kirchen, obwohl ich glaube das ohne Religion vieles einfacher wäre.

2. Wer gegen Kirchen meckert, der christliche Glauben ist eben in Deutschland fest verwurzelt
Wenn man die Zahlen der praktizierenden Gläubigen siegt, scheint das aber nicht so. Die Religiösität nimmt immer weiter ab.

3. Versuch mal in der Türkei eine Kirche zu bauen
Unsere Zivilisation ist weiter entwickelt, die Muslime hier sind auch nicht daran schuld das die Christen dort keine Kirchen bauen dürfen.
 
An den Küsten, wo die großen Unis, wie Stanford, Harvard, MIT, CalTech, Yale, Princeton sind, da wird nicht gebetet, da wird geforscht, da gewinnen auch die Demokraten immer, im mittleren Westen, wo keine guten Unis sind, da wird gebetet und gefragt, wieso der Kreationismus nicht auch in den Schulen gelehrt wird, da gewinnen die Republikaner meist.
Ich weiß nicht wie die Situation an den genannten Unis ist, aber auch an den Küsten nimmt die Religiösitat zu. In den anderen Teilen des Landes radikaliert sich die Religion nur zunehmend, was dort nicht der Fall ist.
 
Ich weiß nicht wie die Situation an den genannten Unis ist, aber auch an den Küsten nimmt die Religiösitat zu. In den anderen Teilen des Landes radikaliert sich die Religion nur zunehmend, was dort nicht der Fall ist.

Nö, stimmt nicht, ich hab da jahrelang gelebt, bin da zur Schule gegangen und bis Anfang März diesen Jahres habe ich dort gearbeitet, eher ich wieder nach Deutschland zurück gekehrt bin.
Es gibt vereinzelte Gruppen, die die Kreationsitenlehre in die Klassenzimmer tragen wollen aber bisher immer gescheitert sind und das wird sich auch nicht ändern.
In den Unis ist Kreationismus kein Thema, das interessiert keinen. Wenn ein Wissenschaftler oder Dozent sich dazu bekennt, wird er mit sehr großer Wahrscheinlichkeit seinen Job verlieren.
Meine Frau hat an der Uni Arizona geforscht und gelehrt und wird es im Herbst dann an der Uni Los Angeles machen und ihr sind keine Kollegen oder Forscher bekannt, die für ein religiöses Gefüge sind.

Keine Ahnung, von wo du deine Informationen nimmst. :ka:
 
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Nö, stimmt nicht, ich hab da jahrelang gelebt, bin da zur Schule gegangen und bis Anfang März diesen Jahres habe ich dort gearbeitet, eher ich wieder nach Deutschland zurück gekehrt bin.
Es gibt vereinzelte Gruppen, die die Kreationsitenlehre in die Klassenzimmer tragen wollen aber bisher immer gescheitert sind und das wird sich auch nicht ändern.
In den Unis ist Kreationismus kein Thema, das interessiert keinen. Wenn ein Wissenschaftler oder Dozent sich dazu bekennt, wird er mit sehr großer Wahrscheinlichkeit seinen Job verlieren.
Meine Frau hat an der Uni Arizona geforscht und gelehrt und wird es im Herbst dann an der Uni Los Angeles machen und ihr sind keine Kollegen oder Forscher bekannt, die für ein religiöses Gefüge sind.

Keine Ahnung, von wo du deine Informationen nimmst. :ka:
Ich habe ja auch ausdrücklich gesagt, das Kreationismus dort nicht auf dem Vormarsch ist. Die Religiösität ist trotzdem höher als in Europa.
 
Richtig, US Amerikaner sind in der Regel religiöser als Europäer, aber eben nicht die Forscher und Dozenten an den Unis.
Dass ein Politiker ohne die religiöse Rechte kein US Präsident werden kann, ist klar, aber ebenso kann er es nicht ohne die Waffenlobby und die Militärlobby, wie sonst ist es zu erklären, dass Boeing den Auftrag doch noch bekommen hat, obwohl Airbus klar besser aufgestellt war?

Aber egal, wir sind etwas weit ab vom Threadthema, denke ich mal.
Was mich immer gestört hat, also als Schüler, ist der blöde Fahneneid, Patriotismus ist halt ihr Ding, das hält die Nation zusammen, denn sie besteht nun mal aus vielen unterschiedlichen ethnischen Menschen, da werden dann die Kinder schon "gedrillt" dass sie eine Nation sind, bla bla bla. Aber sonst sind die Amis auch nicht anders als andere Menschen.
 
Richtig, US Amerikaner sind in der Regel religiöser als Europäer, aber eben nicht die Forscher und Dozenten an den Unis.
Dass ein Politiker ohne die religiöse Rechte kein US Präsident werden kann, ist klar, aber ebenso kann er es nicht ohne die Waffenlobby und die Militärlobby, wie sonst ist es zu erklären, dass Boeing den Auftrag doch noch bekommen hat, obwohl Airbus klar besser aufgestellt war?

Aber egal, wir sind etwas weit ab vom Threadthema, denke ich mal.
Was mich immer gestört hat, also als Schüler, ist der blöde Fahneneid, Patriotismus ist halt ihr Ding, das hält die Nation zusammen, denn sie besteht nun mal aus vielen unterschiedlichen ethnischen Menschen, da werden dann die Kinder schon "gedrillt" dass sie eine Nation sind, bla bla bla. Aber sonst sind die Amis auch nicht anders als andere Menschen.
Aber auch Massachusetts besteht nicht nur aus Forschern und Dozenten.
 
Jep und auch aus mehr Minaretten als hier, trotzdem sind die nicht alle bekloppt. Die sehen sich als eine Nation an, egal an was der eine glaubt und das funktioniert hier nicht, da spielt das keine Rolle, dass der Deutsche, der zwar türkisch stämmig ist, aber eben hier geboren wurde und dies als seine Heimat ansieht, trotzdem nicht als Deutscher gesehen wird, sondern als Türke. Das gibts in den USA nicht, schwörst du deinen Fahneneid auf die Verfassung (z.B. bei Einbürgerungen), dann bist du Amerikaner und fertig, da gibts kein "der ist besser als der" mehr, das ist eben der Unterschied von dort zu hier und ich hab das ja erlebt, ich weiß, wie das ist.
Wenn dort der indisch stämmige Amerikaner ins Büro kommt, dann wird gelabert und die neusten Sachen ausgetauscht, denn auch seine Kollegen sind ja irisch stämmige, deutsch stämmige, polnisch stämmige, usw. nur eben schon länger da als er. Kommt bei uns ein indisch stämmiger Deutscher ins Büro, dann wird er beäugt.
Die Deutschen sollten mal wieder stolz auf ihr Land sein, und zwar jeder Deutsche, der mit dem Herzen ein Deutscher ist und das sind eine Menge, egal an wen sie glauben oder wie dunkel ihre Hautfarbe ist.
 
Die Deutschen sollten mal wieder stolz auf ihr Land sein,

Was mich immer gestört hat, also als Schüler, ist der blöde Fahneneid, Patriotismus ist halt ihr Ding, das hält die Nation zusammen, denn sie besteht nun mal aus vielen unterschiedlichen ethnischen Menschen, da werden dann die Kinder schon "gedrillt" dass sie eine Nation sind, bla bla bla.
Wie passt das zusammen, meinst du hier gibt es zu wenig Patriotismus und in Amerika zu viel?

Jep und auch aus mehr Minaretten als hier, trotzdem sind die nicht alle bekloppt. Die sehen sich als eine Nation an, egal an was der eine glaubt und das funktioniert hier nicht, da spielt das keine Rolle, dass der Deutsche, der zwar türkisch stämmig ist, aber eben hier geboren wurde und dies als seine Heimat ansieht, trotzdem nicht als Deutscher gesehen wird, sondern als Türke. Das gibts in den USA nicht, schwörst du deinen Fahneneid auf die Verfassung (z.B. bei Einbürgerungen), dann bist du Amerikaner und fertig, da gibts kein "der ist besser als der" mehr, das ist eben der Unterschied von dort zu hier und ich hab das ja erlebt, ich weiß, wie das ist.
Wenn dort der indisch stämmige Amerikaner ins Büro kommt, dann wird gelabert und die neusten Sachen ausgetauscht, denn auch seine Kollegen sind ja irisch stämmige, deutsch stämmige, polnisch stämmige, usw. nur eben schon länger da als er. Kommt bei uns ein indisch stämmiger Deutscher ins Büro, dann wird er beäugt.
Die Deutschen sollten mal wieder stolz auf ihr Land sein, und zwar jeder Deutsche, der mit dem Herzen ein Deutscher ist und das sind eine Menge, egal an wen sie glauben oder wie dunkel ihre Hautfarbe ist.
Ich stimme dir ja eigentlich zu, aber viele Einwanderer aus der Türkei (und auch aus anderen Staaten) sehen sich eher als Türke (oder Bürger des jeweiligen Herkunftslandes). Ich habe ja nichts gegen Einwanderung, aber meiner Meinung nach muss das Ziel sein, die Einwanderer zu assimilieren, daher sie sollten zu deutschen werden, nicht zu integrieren. Ich denke nicht, das das Prinzip Multikulti funktioniert und/oder erstrebenswert ist. Im Normalfall sollte Assimielierung automatisch erfolgen, dafür muss die Gesellschaft aber Assimilierung fordern. Damit meine ich nicht unter Androhung von Strafen oder ähnlichen (was einige Politiker fordern), sondern durch eine Erwartungshaltung. Wenn etwas normal ist, wird es auch schneller von neuen Mitgliedern der Gesellschaft angenommen. Ich selbst habe kein Problem mit Patriotismus und halte ihn in Maßen für wünschenswert.

Richtig, US Amerikaner sind in der Regel religiöser als Europäer, aber eben nicht die Forscher und Dozenten an den Unis.
Ja, aber dies machen eben nur einen kleinen Teil der Bevölkerung aus. Es ging doch nur darum, ob in einer religiösen Gesellschaft Forschung in größerem Ausmaß überhaupt möglich ist. In den USA ist das der Fall.

Dass ein Politiker ohne die religiöse Rechte kein US Präsident werden kann, ist klar, aber ebenso kann er es nicht ohne die Waffenlobby und die Militärlobby, wie sonst ist es zu erklären, dass Boeing den Auftrag doch noch bekommen hat, obwohl Airbus klar besser aufgestellt war?
Es ging wahrscheinlich auch um Arbeitsplätze, Obama hat in den USA eine schwere Position. Es gibt auch verschiedene Gruppen, die im mangelnden Patriotismus vorwerfen, vllt. wollte er ihnen nicht einen weiteren (wenn auch eigentlich nicht begründeten) Grund geben, ihn zu kritisieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie passt das zusammen, meinst du hier gibt es zu wenig Patriotismus und in Amerika zu viel?

Wie die USA mit ihrem Patriotismus umgehen, ist ihre Sache, die Franzosen sind ja nicht weniger "schlimm". Nur bei uns gibts das eben nicht.
Warum? Weil die Geschichte nicht "vorteilhaft" verlaufen ist? Das sollte man zwar nicht vergessen, aber das bezieht sich ja nicht mehr auf die Leute, die jetzt das Land formen (wollen oder werden).

Ich stimme dir ja eigentlich zu, aber viele Einwanderer aus der Türkei (und auch aus anderen Staaten) sehen sich eher als Türke (oder Bürger des jeweiligen Herkunftslandes). Ich habe ja nichts gegen Einwanderung, aber meiner Meinung nach muss das Ziel sein, die Einwanderer zu assimilieren, daher sie sollten zu deutschen werden, nicht zu integrieren. Ich denke nicht, das das Prinzip Multikulti funktioniert und/oder erstrebenswert ist. Im Normalfall sollte Assimielierung automatisch erfolgen, dafür muss die Gesellschaft aber Assimilierung fordern. Damit meine ich nicht unter Androhung von Strafen oder ähnlichen (was einige Politiker fordern), sondern durch eine Erwartungshaltung. Wenn etwas normal ist, wird es auch schneller von neuen Mitgliedern der Gesellschaft angenommen. Ich selbst habe kein Problem mit Patriotismus und halte ihn in Maßen für wünschenswert.

Wenn jemand in die USA auswandert um dort zu leben und seinen Kinder eine Zukunft geben will, dann passt er sich der Gesellschaft an und agiert mit ihr. Er fühlt sich dann als Amerikaner, als Teil des Landes, in dem er lebt. Er gibt seinen Kinder trotzdem seine kulturellen Wurzeln mit lehrt sie, wie sie in diesem Land leben müssen. Das haben schon Millionen Menschen vor ihm so gemacht und das machen auch noch viele andere so nach ihm. Wieso das den Türken (oder anderen Menschen) in Deutschland so schwer fällt, kann ich dir nicht beantworten. Mag sein, dass sich die deutsche Gesellschaft von der amerikanischen dahingehend unterscheidet, dass sie die Türken immer als Türken bezeichnen, egal ob sie einen deutschen Pass haben.
Wenn du hier einen türkisch stämmigen Deutschen fragst, woher er genau kommt, dann erwartest du, dass er sagt, dass er aus Anatolien stammt, aber nicht aus Duisburg (da ist er aber geboren, von dort stammt er).
Machst du das gleiche in den USA mit einem asiatisch stämmigen Amerikaner, dann kommt da nie "Vietnam" raus, sondern immer ein Bundesstaat.

Ja, aber dies machen eben nur einen kleinen Teil der Bevölkerung aus. Es ging doch nur darum, ob in einer religiösen Gesellschaft Forschung in größerem Ausmaß überhaupt möglich ist. In den USA ist das der Fall.

Wie religiös ist Deutschland nochmal?
Schau mal nach Süddeutschland, dort leben auch viele religiöse Menschen (in Bayerischen Schulen soll das Kreuz hängen), trotzdem gibt es dort phantastische Unis und eine sehr produktive Bevölkerung.

Es ging wahrscheinlich auch um Arbeitsplätze, Obama hat in den USA eine schwere Position. Es gibt auch verschiedene Gruppen, die im mangelnden Patriotismus vorwerfen, vllt. wollte er ihnen nicht einen weiteren (wenn auch eigentlich nicht begründeten) Grund geben, ihn zu kritisieren.

Er hat die Entscheidung getroffen, weil eine Lobby ihm gesagt hat, dass er das machen soll. ;)
 
Wenn jemand in die USA auswandert um dort zu leben und seinen Kinder eine Zukunft geben will, dann passt er sich der Gesellschaft an und agiert mit ihr. Er fühlt sich dann als Amerikaner, als Teil des Landes, in dem er lebt. Er gibt seinen Kinder trotzdem seine kulturellen Wurzeln mit lehrt sie, wie sie in diesem Land leben müssen. Das haben schon Millionen Menschen vor ihm so gemacht und das machen auch noch viele andere so nach ihm. Wieso das den Türken (oder anderen Menschen) in Deutschland so schwer fällt, kann ich dir nicht beantworten. Mag sein, dass sich die deutsche Gesellschaft von der amerikanischen dahingehend unterscheidet, dass sie die Türken immer als Türken bezeichnen, egal ob sie einen deutschen Pass haben.
Wenn du hier einen türkisch stämmigen Deutschen fragst, woher er genau kommt, dann erwartest du, dass er sagt, dass er aus Anatolien stammt, aber nicht aus Duisburg (da ist er aber geboren, von dort stammt er).
Machst du das gleiche in den USA mit einem asiatisch stämmigen Amerikaner, dann kommt da nie "Vietnam" raus, sondern immer ein Bundesstaat.
Wenn ich die Entscheidung treffen würde, in Japan leben zu wollen, dann würde ich von mir durchaus verlangen das ich mich dort assimiliere und meine "westlichen" Lebensgewohnheiten hinter mir zu lassen.

Wie religiös ist Deutschland nochmal?
Schau mal nach Süddeutschland, dort leben auch viele religiöse Menschen (in Bayerischen Schulen soll das Kreuz hängen), trotzdem gibt es dort phantastische Unis und eine sehr produktive Bevölkerung.
Ich behaupte ja nicht das Religion die Forschung behindert, sondern das eine starke, evtl. staatsprägende Stellung sich meist negativ auf die Forschung auswirkt.

Außerdem noch ein Zitat von Wikipedia:
Wie überall in Deutschland wächst der Anteil konfessionell ungebundener Einwohner.

Er hat die Entscheidung getroffen, weil eine Lobby ihm gesagt hat, dass er das machen soll. ;)
Das lässt sich nicht zweifelsfrei feststellen.
 
Wenn ich die Entscheidung treffen würde, in Japan leben zu wollen, dann würde ich von mir durchaus verlangen das ich mich dort assimiliere und meine "westlichen" Lebensgewohnheiten hinter mir zu lassen.

Japan hat mehr westliches an sich als jedes arabisches Land. ;)

Ich behaupte ja nicht das Religion die Forschung behindert, sondern das eine starke, evtl. staatsprägende Stellung sich meist negativ auf die Forschung auswirkt.

Aber wie auch in Deutschland ist in den USA Staat und Kirche voneinander getrennt.
In anderen Staaten der Erde ist das eben nicht so.

Das lässt sich nicht zweifelsfrei feststellen.

Könnte man das beweisen, wäre es Bestechung und damit wäre es der Untergang der amerikanischen Administration.
 
Japan hat mehr westliches an sich als jedes arabisches Land. ;)
Ja, ich habe es jetzt nur als Beispiel genannt. Ich kann auch schreiben nach Katar, es läuft auf das Gleiche hinaus.

Aber wie auch in Deutschland ist in den USA Staat und Kirche voneinander getrennt.
In anderen Staaten der Erde ist das eben nicht so.
Ja, wobei bei uns Kirchenvertreter in vielen staatlichen Aussschüssen bzw. Stellen sitzen.
Die Kirche ist also auch in Europa bzw. Deutschland fest verankert.

Könnte man das beweisen, wäre es Bestechung und damit wäre es der Untergang der amerikanischen Administration.
Die Republikaner würden versuchen Obama aus dem Amt zu verbannen, wahrscheinlich würde es ihnen gelingen. Ich glaube nicht das deswegen gleich Chaos in den Vereinigten Staaten ausbricht.
 
Ja, ich habe es jetzt nur als Beispiel genannt. Ich kann auch schreiben nach Katar, es läuft auf das Gleiche hinaus.

Dann versuch mal in Katar deinem christlichen Glauben nachzugehen. ;)
In Japan kannst du das.

Ja, wobei bei uns Kirchenvertreter in vielen staatlichen Aussschüssen bzw. Stellen sitzen.
Die Kirche ist also auch in Europa bzw. Deutschland fest verankert.

Die Politiker sitzen im Aufsichtsrat der öffentlich rechtlichen Fernsehsender, trotzdem sind die (angeblich) unabhängig.

Die Republikaner würden versuchen Obama aus dem Amt zu verbannen, wahrscheinlich würde es ihnen gelingen. Ich glaube nicht das deswegen gleich Chaos in den Vereinigten Staaten ausbricht.

Chaos meine ich nicht, die derzeitig amerikanische Administration wäre korrupt und würde entfernt werden.
 
Wenn jemand in die USA auswandert um dort zu leben und seinen Kinder eine Zukunft geben will, dann passt er sich der Gesellschaft an und agiert mit ihr. Er fühlt sich dann als Amerikaner, als Teil des Landes, in dem er lebt. Er gibt seinen Kinder trotzdem seine kulturellen Wurzeln mit lehrt sie, wie sie in diesem Land leben müssen. Das haben schon Millionen Menschen vor ihm so gemacht und das machen auch noch viele andere so nach ihm. Wieso das den Türken (oder anderen Menschen) in Deutschland so schwer fällt, kann ich dir nicht beantworten. Mag sein, dass sich die deutsche Gesellschaft von der amerikanischen dahingehend unterscheidet, dass sie die Türken immer als Türken bezeichnen, egal ob sie einen deutschen Pass haben.
Wenn du hier einen türkisch stämmigen Deutschen fragst, woher er genau kommt, dann erwartest du, dass er sagt, dass er aus Anatolien stammt, aber nicht aus Duisburg (da ist er aber geboren, von dort stammt er).
Machst du das gleiche in den USA mit einem asiatisch stämmigen Amerikaner, dann kommt da nie "Vietnam" raus, sondern immer ein Bundesstaat.

In Deutschland wirst du auch oft seinen Wohnort hören, bei Mitgliedern der zweiten Generation (und die erste sollte mitlerweile nicht mehr die Mehrheit der türkischstämmigen ausmachen) sowieso. Trotzdem werden viele Leute nicht klar mit "Deutscher" antworten, wenn du sie fragst, was sie sind. Und das liegt nicht nur an ihnen. Denn in den USA wirst du vom ersten Tag als US-Bürger behandelt wirst (wenn auch ggf. einer der falschen Rasse...). In Deutschland ist selbst der in zweiter Generation in Deutschland lebende Gemüsehändler, der mit dem urdeutschen CSU-Wähler von gegenüber mehr Werte gemeinsam hat, als dieser mit seiner eigenen Tochter (lesbisch, Goth, studiert Psychologie mit Toxikologie im Nebenfach), ein "Türke".
Gibt Leute, die annehmen, dass das mit ein Grund ist für die sich eher noch verschlechternde Integration der dritten Generation: Wer sieht, dass die eigenen Eltern, die in Deutschland geboren wurden und Zeit ihres Lebens nach deutschen Werten gelebt haben, nicht akzeptiert werden, der sucht sich selbst auch einen anderen Bezugsrahmen - und das ist dann ggf. die Nationalität des Urgroßvaters. Der daraus entstehende türkische Nationalismus soll wohl z.T. selbst von echten Türken irritiert betrachtet werden und die sind nun wirklich nicht unerfahren darin, das Türkentum über alles zu loben...

Dann versuch mal in Katar deinem christlichen Glauben nachzugehen. ;)
In Japan kannst du das.

Es ist nicht sonderlich schwer, einen unserer Öl-$-Abnehmer zu nennen, der Religionsfreiheit radikal unterdrückt, aber ausgerechnet Katar erlaubt Kirchen und christliche Messen, wenn man Wiki trauen darf ;)
 
In Deutschland wirst du auch oft seinen Wohnort hören, bei Mitgliedern der zweiten Generation (und die erste sollte mitlerweile nicht mehr die Mehrheit der türkischstämmigen ausmachen) sowieso. Trotzdem werden viele Leute nicht klar mit "Deutscher" antworten, wenn du sie fragst, was sie sind. Und das liegt nicht nur an ihnen. Denn in den USA wirst du vom ersten Tag als US-Bürger behandelt wirst (wenn auch ggf. einer der falschen Rasse...). In Deutschland ist selbst der in zweiter Generation in Deutschland lebende Gemüsehändler, der mit dem urdeutschen CSU-Wähler von gegenüber mehr Werte gemeinsam hat, als dieser mit seiner eigenen Tochter (lesbisch, Goth, studiert Psychologie mit Toxikologie im Nebenfach), ein "Türke".
Gibt Leute, die annehmen, dass das mit ein Grund ist für die sich eher noch verschlechternde Integration der dritten Generation: Wer sieht, dass die eigenen Eltern, die in Deutschland geboren wurden und Zeit ihres Lebens nach deutschen Werten gelebt haben, nicht akzeptiert werden, der sucht sich selbst auch einen anderen Bezugsrahmen - und das ist dann ggf. die Nationalität des Urgroßvaters. Der daraus entstehende türkische Nationalismus soll wohl z.T. selbst von echten Türken irritiert betrachtet werden und die sind nun wirklich nicht unerfahren darin, das Türkentum über alles zu loben...

Ich kann dir folgen, aber da sind wir dann schon bei der Sache.
Willst du das den Türken ankreiden, dass sie sich nicht integrieren wollen oder der allgemeinen Gesellschaft, für die ein Deutscher blonde Haare und blaue Augen haben muss?

Es ist nicht sonderlich schwer, einen unserer Öl-$-Abnehmer zu nennen, der Religionsfreiheit radikal unterdrückt, aber ausgerechnet Katar erlaubt Kirchen und christliche Messen, wenn man Wiki trauen darf ;)

In der Türkei kannst du auch Kirchen bauen und christliche Messen abhalten. Wie viele Kirchen sind in den letzten 20 Jahren in der Türkei gebaut worden?
Ich war ja mal in Dubai. Ist zwar jetzt nicht Katar, aber die Vereinigten Arabischen Emirate sind schon sehr offen für andere Kulturen. Sie haben Arbeitnehmerrechte, du kannst in den Kinos Hollywood Filme gucken, Frauen müssen sich nicht verschleiern, aber trotzdem ist der Islam Staatsreligion und auch wenn ich nicht weiß, ob andere Religion dort verboten oder nur geduldet werden, ich hab noch keinen gesehen, der dort seinem christlichen Glauben nach ging.
 
Ich kann dir folgen, aber da sind wir dann schon bei der Sache.
Willst du das den Türken ankreiden, dass sie sich nicht integrieren wollen oder der allgemeinen Gesellschaft, für die ein Deutscher blonde Haare und blaue Augen haben muss?

Beiden. Deutschland sagt "assimiliert" euch, dreht sich um und macht sonstwas. 30 Jahre später stellt es fest, dass die sich nicht assimiliert haben... Ob sie es zwischenzeitlich versucht haben, ist stellenweise schwer nachzuvollziehen - aber eine Aussicht auf Erfolg hatten die meisten imho nie (zum mal nie vergessen darf, welche Bildungsebene Deutschland seinerzeit importiert hat: Diejenigen, die in der Türkei keine brauchbare Arbeit finden konnten. Vergleichbare Deutsche würden sich -Motivation hin oder her- vermutlich auch schwer tun, eine fremde Sprache, Kultur, Geschichte,... in Heimarbeit zu lernen). Heute versuchen sie es gar nicht mehr :huh:
Imho eine ähnliche Situation wie in Palästina: Man kann sich gegenseitig die Fehler der Vergangenheit vorwerfen und fordern dass das Gegenüber erstmal sämtliche Forderungen zu vollster Zufriedenheit erfüllt.
Oder beide Seiten können sich Gedanken darüber machen, was eine "Gemeinschaft" eigentlich ist.

In der Türkei kannst du auch Kirchen bauen und christliche Messen abhalten. Wie viele Kirchen sind in den letzten 20 Jahren in der Türkei gebaut worden?

Du kannst in der Türkei keinen religiösen Bau errichten, außer eine Moschee. Du kannst allenfalls als Verein versuchen, eine Gebäude zu errichten und das dann inoffiziell als Kirche nutzen.

Ich war ja mal in Dubai. Ist zwar jetzt nicht Katar, aber die Vereinigten Arabischen Emirate sind schon sehr offen für andere Kulturen. Sie haben Arbeitnehmerrechte, du kannst in den Kinos Hollywood Filme gucken, Frauen müssen sich nicht verschleiern, aber trotzdem ist der Islam Staatsreligion und auch wenn ich nicht weiß, ob andere Religion dort verboten oder nur geduldet werden, ich hab noch keinen gesehen, der dort seinem christlichen Glauben nach ging.

VAR: keine Konvertierung vom Islam erlaubt, keine Verbreitung von Religion erlaubt (z.B. keine Kreuze außen an der Kirche) - Kirchen als solche gibts aber.
Wenn man bedenkt, dass das Land einen Ausländeranteil von ca. 80% hat (aber Deutschland macht sich Sorgen, von der arabischen Kultur vereinnamt zu werden...), nicht gerade prall.
 
Beiden. Deutschland sagt "assimiliert" euch, dreht sich um und macht sonstwas. 30 Jahre später stellt es fest, dass die sich nicht assimiliert haben... Ob sie es zwischenzeitlich versucht haben, ist stellenweise schwer nachzuvollziehen - aber eine Aussicht auf Erfolg hatten die meisten imho nie (zum mal nie vergessen darf, welche Bildungsebene Deutschland seinerzeit importiert hat: Diejenigen, die in der Türkei keine brauchbare Arbeit finden konnten. Vergleichbare Deutsche würden sich -Motivation hin oder her- vermutlich auch schwer tun, eine fremde Sprache, Kultur, Geschichte,... in Heimarbeit zu lernen). Heute versuchen sie es gar nicht mehr :huh:

Das ist natürlich klar, damals, in den 60ern sind halt die gekommen, die eben keine Wahl hatten, weil sie in der Heimat keine Chancen auf den Arbeitsmarkt hatten und hier wurden eben Leute gebraucht, die "anpacken" konnten.
Heute versucht man die Leute zu locken, die schon "ausgebildet" sind. Aber trotzdem hat man eben nun die Nachfahren der Einwanderer "an der Backe".
Trotzdem ist das, was Deutschland tut, sehr halbherzig. Die jungen türkisch stämmigen Leute sind ja nicht blöd, ihnen muss man die Chancen einräumen, aber das fängt halt im Kindergarten an, auch wenn sich das wie eine Phrase anhört.

Imho eine ähnliche Situation wie in Palästina: Man kann sich gegenseitig die Fehler der Vergangenheit vorwerfen und fordern dass das Gegenüber erstmal sämtliche Forderungen zu vollster Zufriedenheit erfüllt.
Oder beide Seiten können sich Gedanken darüber machen, was eine "Gemeinschaft" eigentlich ist.

Wie in Palästina ist das eine Frage des gemeinsamen Kompromiss. Geben beide nicht nach, dann führt das zu nichts.

Du kannst in der Türkei keinen religiösen Bau errichten, außer eine Moschee. Du kannst allenfalls als Verein versuchen, eine Gebäude zu errichten und das dann inoffiziell als Kirche nutzen.

Aha, das ist ja noch schlimmer als es meines Wissens war. Nun ja, stellt sich dann wieder die Frage, was man machen muss, um in den "Club der Christen" zu kommen.

VAR: keine Konvertierung vom Islam erlaubt, keine Verbreitung von Religion erlaubt (z.B. keine Kreuze außen an der Kirche) - Kirchen als solche gibts aber.
Wenn man bedenkt, dass das Land einen Ausländeranteil von ca. 80% hat (aber Deutschland macht sich Sorgen, von der arabischen Kultur vereinnamt zu werden...), nicht gerade prall.

Eben weil sie ja so einen hohen Ausländeranteil haben, schränken sie das ein. einerseits wohl um sich selbst zu schützen, aber solche Gesellschaften sind dann eben von Meinungsfreiheit und Menschenrechten noch sehr weit entfernt.
Aber du kannst da auch offen dein Kreuz an deiner Kette tragen, was in Saudi Arabien nicht möglich ist.
 
Willst du das den Türken ankreiden, dass sie sich nicht integrieren wollen oder der allgemeinen Gesellschaft, für die ein Deutscher blonde Haare und blaue Augen haben muss?
Ich denke das es durchaus einige Deutsche gibt, für die ein Deutscher blonde Haare und blaue Augen haben sollte. Der Großteil der Deutschen sieht in Ausländern aus der arabischen Welt (Ich zähle die Türkei jetzt einfach mal dazu.) grundsätzlich keine Probleme, denkt aber das die meisten Türken dem Bild des durch Sendungen wie Mitten im Leben, Taff, Schulermittler u.s.w. vermittelten Assi-Türken entsprechen der von Hartz IV lebt, seine Frau schlägt und Mitbürger beleidigt und angreift. Ich denke auch das die meisten wissen, das es Türken gibt, die sich gut integrieren (assimilieren), aber diese so extrem in der Minderzahl sind, das sich Einwanderung aus Deutscher Sicht nicht lohnt.

In der Türkei kannst du auch Kirchen bauen und christliche Messen abhalten. Wie viele Kirchen sind in den letzten 20 Jahren in der Türkei gebaut worden?
Ich war ja mal in Dubai. Ist zwar jetzt nicht Katar, aber die Vereinigten Arabischen Emirate sind schon sehr offen für andere Kulturen. Sie haben Arbeitnehmerrechte, du kannst in den Kinos Hollywood Filme gucken, Frauen müssen sich nicht verschleiern, aber trotzdem ist der Islam Staatsreligion und auch wenn ich nicht weiß, ob andere Religion dort verboten oder nur geduldet werden, ich hab noch keinen gesehen, der dort seinem christlichen Glauben nach ging.
Das ist wieder eine Frage der Kultur, die arabische Welt hängt halt teilweise im Mittelalter fest. Viele westlich orientierte Herrscher versuchen dies durch moderne Ansätze zu kompensieren, aber es fehlt eine Kultur der Aufklärung, die sich hier auch erst langsam durchsetzte. Natürlich könnte der Westen diesen Vorgang beschleunigen, aber die Folgen wären nicht absehbar.

Wir könnten auch in China die Demokratie einführen, aber für einen sehr hohen Preis. Diesen Preis, sind wir (zum Glück), nicht bereit zu zahlen.

Das ist natürlich klar, damals, in den 60ern sind halt die gekommen, die eben keine Wahl hatten, weil sie in der Heimat keine Chancen auf den Arbeitsmarkt hatten und hier wurden eben Leute gebraucht, die "anpacken" konnten.
Heute versucht man die Leute zu locken, die schon "ausgebildet" sind. Aber trotzdem hat man eben nun die Nachfahren der Einwanderer "an der Backe".
Trotzdem ist das, was Deutschland tut, sehr halbherzig. Die jungen türkisch stämmigen Leute sind ja nicht blöd, ihnen muss man die Chancen einräumen, aber das fängt halt im Kindergarten an, auch wenn sich das wie eine Phrase anhört.
Selbstverständlich sind sie nicht blöd, schließlich gibt es keine völkerspezifischen Gene, wie Sarrazin meint.
Aber diese Förderung gibt es nicht in ausreichendem Maße, das ist ein Schwerstfehler, der sich, wenn Deutschland nicht aufwacht, auch in den folgenden Generationen bemerkbar machen wird.

Wie in Palästina ist das eine Frage des gemeinsamen Kompromiss. Geben beide nicht nach, dann führt das zu nichts.
Das Problem ist doch, das beide Recht haben. Man kann dort nicht einfach einer Seite einwandfrei recht geben, da beide berechtigte Ansprüche haben. Nur, das Land gibt es halt nur einmal. Palästina war bereit einen sehr großen Kompromiss einzugehen, der auch innerhalb Palästinas umstritten gewesen wäre. Das Problem lässt sich, wie viele Probleme, am besten durch eine Verbesserung des Lebensstandards und der Bildung lösen. Nur dafür bräuchte man Frieden.

Eben weil sie ja so einen hohen Ausländeranteil haben, schränken sie das ein. einerseits wohl um sich selbst zu schützen, aber solche Gesellschaften sind dann eben von Meinungsfreiheit und Menschenrechten noch sehr weit entfernt.
Aber du kannst da auch offen dein Kreuz an deiner Kette tragen, was in Saudi Arabien nicht möglich ist.
Das ist aber, wie beschrieben, ein historisch begründbares Problem.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich habe auch für ja gestimmt.

Religion allgemein ist überholt , hindert die Menschheit sich weiterzuentwickeln. Historische Sachen (Gebäude etc) sollten erhalten werden, als Mahnmal an die Gehirnwäsche. Kirchen = Versicherungen . Tun einen nur verunsichern . Deswegen sind die so reich. Versicherung sind die modernen Kirchen , und spielen wie damals auch die Kirchen mit der Angst des Menschen .

Ich bin nicht getauft etc , habe aber Trotzdem meinen Glauben irgendwie . Und ich würde behaupten jeder Memsch hätte auch diesen Glauben auch ohne Rekigionen.
 
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