News Microsoft: Wahnsinnsgehälter trotz Entlassungswelle

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Microsoft zahlt Spitzeningenieuren wahnsinnig hohe Gehälter und das, obwohl das US-Unternehmen erst Anfang Juli eine weitere Entlassungswelle angekündigt hatte und mehr als 9.000 Stellen streichen möchte.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Microsoft: Wahnsinnsgehälter trotz Entlassungswelle

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Wahnsinnsgehälter

Im Gegensatz zu dem, was die Manager Riege (welche Hauptverantwortliche für die Entlassungen waren) für ihr """""Können""""" verdienen, sind diese Gehälter geradezu angemessen.
Aktienpakete sind mMn auch anders zu bewerten, da man diese sowieso meistens nicht gleich wieder verkaufen darf.
 
Vielleicht oben weniger Spitzengehälter zahlen dann muss man unten keine Leute entlassen.
Bis zu 4 Millionen Dollar pro Senioringenieur sind ja echt der Wahnsinn!
Das ist purer Populismus!

Niemand weiß wer wieviel verdient und wenn du eine gute Kraft hast, ist die wahrscheinlich sogar mehr als das wert.
 
Das ist purer Populismus!

Niemand weiß wer wieviel verdient und wenn du eine gute Kraft hast, ist die wahrscheinlich sogar mehr als das wert.
Das Ingenieure mehr leisten als der normale Arbeiter ist ja klar. Und die sollen auch mehr Geld bekommen.
Nur finde ich die Summen die hier genannt werden schon sehr krass!
Wenn im selben Atemzug dann nicht gerade wenig Leute entlassen werden, macht das keinen schönen Eindruck.
 
Die Grundgehälter ohne die Aktienpakete müssten dann auch in Relation zu den Lebenshaltungskosten gesetzt werden. Und für einen europäischen Vergleich müssten die Kosten für Krankenkasse und Heilbehandlung noch mit berücksichtigt werden.

Mir ist die Geschichte einer jungen Familie (Ärzte) berichtet worden (von den Betroffenen selbst), die für ein Forschungsjahr im LA waren.
Sie durfte mangels Arbeitserlaubnis nichts honzuverdienen und hat sich um den Nachwuchs gekümmert, während er als Juniorprofessor ca 5000$ im Monat verdiente.
Davon waren aber schon 3000$ weg für Miete. Und wenn man frische Zutaten fürs selber Kochen kauft, ist man auch schnell bei 200-- 300$ die Woche gewesen. Dann noch ein Auto und der Rest als Reserve für Notfälle gespart. Laut deren Aussage waren sie gefühlt nie so eingeschränkt wie in diesem Jahr im LA.
Ich persönlich vermag jedoch nicht einzuschätzen, ob das Jammern auf hohen Niveau war oder wirklich stark eingeschränkt.
Das Ingenieure mehr leisten als der normale Arbeiter ist ja klar.
Quod erat demonstrandum

Meine Erfahrung hat gezeigt, es gibt nur wenig Spitzeningenieure die wirklich viel leisten. Dafür jedoch jede Menge teils unterdurchschnittliche Leistungserbringer, die sich aufgrund des Titels Ingenieur für was besseres halten und einem Realitätscheck nicht standhalten würden.
Die, die ich als besonders leistungsstark einstufen würde hingegen bilden sich selten etwas auf berufliche wie akademische Titel ein und gehen voll in Ihrer Arbeit auf.

Ich finde den Kommentar etwas abwertend für "normale Arbeiter". Wir haben viel zu wenige von diesen, gerne auch als Fachkräfte bezeichneten Personen, welche durchaus eine tragende Säule der Gesellschaft darstellen.

Woran soll denn "mehr Leisten" bemessen werden?
Das Ingenieure mehr leisten als der normale Arbeiter ist ja klar.
Quod erat demonstrandum

Meine Erfahrung hat gezeigt, es gibt nur wenig Spitzeningenieure die wirklich viel leisten. Dafür jedoch jede Menge teils unterdurchschnittliche Leistungserbringer, die sich aufgrund des Titels Ingenieur für was besseres halten und einem Realitätscheck nicht standhalten würden.
Die, die ich als besonders leistungsstark einstufen würde hingegen bilden sich selten etwas auf berufliche wie akademische Titel ein und gehen voll in Ihrer Arbeit auf.

Ich finde den Kommentar etwas abwertend für "normale Arbeiter". Wir haben viel zu wenige von diesen, gerne auch als Fachkräfte bezeichneten Personen, welche durchaus eine tragende Säule der Gesellschaft darstellen.

Woran soll denn "mehr Leisten" bemessen werden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Ingenieure mehr leisten als der normale Arbeiter ist ja klar. Und die sollen auch mehr Geld bekommen.
Nur finde ich die Summen die hier genannt werden schon sehr krass!
Willkommen in Amerika.
Da sind die Unterschiede einfach immens viel größer als bei uns - aber auch die Risiken.

Hier ists ja auch nicht anders, nur nicht so extrem. Da verdient der normale Arbeiter 40K, der Ingenieur 80K, die erfahrene Führungskraft 120K, der Topmanager (Vorstände/Extreme ausgenommen) 160-200K. Das Ding ist nur in Amerika kommste damit nicht weit. Da fängt der Ing unter 100K gar nicht erst an und wenn der gut ist und Erfahrung hat will er schnell 200K sehen was bei uns völlig lächerlich wäre.

Nur musste dazu sehen, dass die Ami-Ings auch ihre Studienkredite abbezahlen müssen und sich (bestenfalls) privat gegen alles versichern müssen was hier Pflicht ist (Arbeitslosenversicherung, Kranken-/Pflegeversicherung usw.), von daher sind die Ausgaben da auch deutlich höher.

Es ist halt ne Risikosache, man ist dort wesentlich "freier". Ein Studienkollege von mir ist nach ein paar Jahren hier für 6 Jahre da rüber gezogen und hat da einen abmalocht als Ingenieur (ich glaube der ist sogar Dr.-Ing) und sich gegen nix und niemand versichert und in ner Bruchbude gehaust. Er kam als Millionär zurück. Wenn da irgendwas passiert wäre hatter verkackt aber so ist das eben wirklich das goldene Land.

Unsere "Ansicht" ist da halt ne andere... ich werde hier als Ingenieur in Deutschland sicher nicht reich - aber bin gegen so ziemlich alles abgesichert was abseits irgendwelcher Vollkatastrophen passiere könnte. Klar wirste da kein Millionär, aber so lange keine Vollkatastrophe passiert wird es mir niemals an irgendetwas mangeln. Persönlich sind mir 80K+Sicherheit lieber als 200K+Risiko - aber das ist Einstellungssache. ;-)

Ich finde den Kommentar etwas abwertend für "normale Arbeiter". Wir haben viel zu wenige von diesen, gerne auch als Fachkräfte bezeichneten Personen, welche durchaus eine tragende Säule der Gesellschaft darstellen.
Ich glaube nicht dass der Kommentar abwertend gemeint war, inhaltlich haste aber Recht. Wir haben einen großen Mangel an guten ausgebildeten Fachkräften. Der ist so groß, dass ich es einfacher hätte, mit meinem Gesellenbrief einen Job zu finden (auch natürlich für weniger Geld) als mit meinem danach gemachten Uniabschluss + etlichen Jahren Berufserfahrung als Ingenieur. Kein Scherz.
 
Wie können die eigentlich mit KI täglich so viel Kohle machen?
Sind da schon die Betriebskosten (Rechenzentrum, Hardware, Strom, Maintenance) runter?

Unsere Daten (mit denen KI gefüttert wird) müssen ja enorm viel wert sein...
Tja … Wissen ist Macht … und da sitzt dann die Kohle..
 
Wie können die eigentlich mit KI täglich so viel Kohle machen?
Bisher: Gar nicht.

KI ist bisher eine gigantische Wette des Tech-Sektors auf Gewinne in der Zukunft. Der Hype läuft noch, die Investoren und die Börse glaubens noch - die Frage ist was zuerst passiert: Dass tatsächlich faktisch die großen Gewinne eintreten oder dass die Blase platzt. 2000 kam letzteres bei diesem neuen "Internet" zuerst. 2025 bei KI? Wir werden sehen.
 
Das sind Gewinne aus dem Cloudsektor, nicht aus/wegen vorhandener KI-Systeme.

Es gibt bisher meines Wissens nach keinen einzigen business case oder selling point, mit dem irgendein Anbieter von KI (egal ob Microsoft, Meta, Amazon, Google, whatever) in der breiten Masse große Gewinne machen würde. Da gibts den ChatGPT, den Copilot und so weiter wo der Ottonormale daheim vielleicht mal kostenlos ein paar Promts eingibt oder sichn Bildchen malen lässt. Dem gegenüber stehen Milliardeninvestitionen in Serverfarmen dafür.

Das ist die Wette. Dass aus dem ganzen KI-Gewurschtel das wir heute sehen in naher Zukunft etwas entsteht wo eine große Masse an Menschen bereit ist dafür zu zahlen um es zu nutzen. Echtes Geld für KI. Nicht versteckt in irgendwelchem ja wir machen ja irgendwas mit KI irgendwo in der Cloud und so. Bisher sehe ich davon absolut gar nichts. Nur Hype, Versprechungen, borderline frisierte Unternehmensbereichte ("Cloud & KI"...) und CEOs die vcersuchen das Kürzel "AI" möglichst oft pro Minute zu sagen in Konferenzen. :ka:


Ich weiß wirklich nicht was passiert - ob wir den Durchbruch erleben und KI die Gewinne macht oder ob alles komplett zusammenklappt oder ob es zum großen Teil zusammenklappt, dann aber auflebt. Ich tippe auf letzteres - denn meinem Gefühl nach sind wir in der Hypecurve noch immer am ersten hoch, ich meine das hier:

1754175377909.png


Wir sind denke ich kurz vor dem "Gipfel der überzogenen Erwartungen" bei KI. Die nächsten 1-2-3 Jahre wird den Leuten klar dass KI weder der Heilsbringer ist noch Milliardengewinne generiert und wir fallen ins Tal der Enttäuschung. UNd dann können wir damit anfangen KI effektiv/sinnvoll zu nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sind Gewinne aus dem Cloudsektor, nicht aus/wegen vorhandener KI-Systeme.

Es gibt bisher meines Wissens nach keinen einzigen business case oder selling point, mit dem irgendein Anbieter von KI (egal ob Microsoft, Meta, Amazon, Google, whatever) in der breiten Masse große Gewinne machen würde. Da gibts den ChatGPT, den Copilot und so weiter wo der Ottonormale daheim vielleicht mal kostenlos ein paar Promts eingibt oder sichn Bildchen malen lässt. Dem gegenüber stehen Milliardeninvestitionen in Serverfarmen dafür.

Das ist die Wette. Dass aus dem ganzen KI-Gewurschtel das wir heute sehen in naher Zukunft etwas entsteht wo eine große Masse an Menschen bereit ist dafür zu zahlen um es zu nutzen. Echtes Geld für KI. Nicht versteckt in irgendwelchem ja wir machen ja irgendwas mit KI irgendwo in der Cloud und so. Bisher sehe ich davon absolut gar nichts. Nur Hype, Versprechungen, borderline frisierte Unternehmensbereichte ("Cloud & KI"...) und CEOs die vcersuchen das Kürzel "AI" möglichst oft pro Minute zu sagen in Konferenzen. :ka:


Ich weiß wirklich nicht was passiert - ob wir den Durchbruch erleben und KI die Gewinne macht oder ob alles komplett zusammenklappt oder ob es zum großen Teil zusammenklappt, dann aber auflebt. Ich tippe auf letzteres - denn meinem Gefühl nach sind wir in der Hypecurve noch immer am ersten hoch, ich meine das hier:

Anhang anzeigen 1500666

Wir sind denke ich kurz vor dem "Gipfel der überzogenen Erwartungen" bei KI. Die nächsten 1-2-3 Jahre wird den Leuten klar dass KI weder der Heilsbringer ist noch Milliardengewinne generiert und wir fallen ins Tal der Enttäuschung. UNd dann können wir damit anfangen KI effektiv/sinnvoll zu nutzen.
Einfach mal "ja". Sehe ich, auch so.
Hab letztens mal gesehen, wie sie in Florida einen Roboter zum Tatoo-Stechen verwendeten und das Ergebnis unerreichbar gut war, weil er die Tinte in die dünne Schicht zwischen Epidermins und Dermis positioniert und die Stiche eine extreme Genauigkeit haben. Das ganze hat wohl 5h oder so gedauert, weil er sich nach Vorspannen der Haut durch Meditapes Millimeter für Millimeter eine Art Grundstruktur der zu stechenden Fläche erstellt hat.
Auch ein Ernteroboter (15 Tonnen oder so) für Erdbeeren mit 150 Sensoren und LED-Lichtquellen unten dran wurde da vorgestellt. Das Teil arbeitet fast vollautomatisch und die Pflück-Qualität soll ausgezeichnet sein.
Aber: ich halte nichts von Hypes. Früher nannte man das im kleinen Stil "Leute bequatschen" und die meisten kamen aus dem Tal der Enttäuschung nur schwer oder nie mehr heraus. Aber was aktuell im Bereich passiver Beeinflussung passiert ist schon krass.
------
Topic: ich denke auch, dass ein Konzern, welcher mit solchen Gehältern Leute entlassen muss, seine Kommunikation als auch seine Targets überdenken bzw. überprüfen sollte. So richtig korrelliert das halt nicht bzw. spiegelt es vielleicht auch einfach nur das Maß der ethischen Abtrünnigkeit eines Amerika im kapitalistischen Endstadium wieder.
 
Das ist purer Populismus!

Niemand weiß wer wieviel verdient und wenn du eine gute Kraft hast, ist die wahrscheinlich sogar mehr als das wert.
Mh? Im Artikel werden doch Zahlen/Gehälter genannt!

Vielleicht oben weniger Spitzengehälter zahlen dann muss man unten keine Leute entlassen.
Bis zu 4 Millionen Dollar pro Senioringenieur sind ja echt der Wahnsinn!
Und auf Managementebene und Aufsichtsrat o.ä. dürfte (noch) einiges (mehr) an Geld fließen.

Das Ingenieure mehr leisten als der normale Arbeiter ist ja klar. Und die sollen auch mehr Geld bekommen.
So weite Zugeständnisse und eine solche Abwertung, wie @KremitTheFrag anmerkte, würde ich gar nicht machen bzw. vornehmen.
Die Manager:innen/Ingenieur:innen könnten ja mal sehen, wie ihre Abteilungen aussehen/riechen, Arbeitsabläufe funktionierten, wenn die Arbeiter:innen wie Reinigungskräfte, Techniker:innen, Rezeptionist:innen usw. einen Monat oder länger streikten.
Die Bewertung der Arbeit* ist eine Frage der Ethik und der Betrachtungsweise. Mensch kann sie bspw. auch von den Bedürfnissen (Urlaub) und Bedarfen (Lebenshaltungskosten, Versicherungen) her aufziehen ... aber gut, das würde hier zu weit führen. Ich nehme an, dass meine und Deine Ansichten nicht so weit auseinander liegen.

*Edit: vielleicht etwas irreführend - ich meinte mit Bewertung der Arbeit die Art, wie entlohnt werden solle
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde den Kommentar etwas abwertend für "normale Arbeiter". Wir haben viel zu wenige von diesen, gerne auch als Fachkräfte bezeichneten Personen, welche durchaus eine tragende Säule der Gesellschaft darstellen.

Woran soll denn "mehr Leisten" bemessen werden?

Ich glaube nicht dass der Kommentar abwertend gemeint war, inhaltlich haste aber Recht. Wir haben einen großen Mangel an guten ausgebildeten Fachkräften. Der ist so groß, dass ich es einfacher hätte, mit meinem Gesellenbrief einen Job zu finden (auch natürlich für weniger Geld) als mit meinem danach gemachten Uniabschluss + etlichen Jahren Berufserfahrung als Ingenieur. Kein Scherz.

So weite Zugeständnisse und eine solche Abwertung, wie @KremitTheFrag anmerkte, würde ich gar nicht machen bzw. vornehmen.
Die Manager:innen/Ingenieur:innen könnten ja mal sehen, wie ihre Abteilungen aussehen/riechen, Arbeitsabläufe funktionierten, wenn die Arbeiter:innen wie Reinigungskräfte, Techniker:innen, Rezeptionist:innen usw. einen Monat oder länger streikten.
Die Bewertung der Arbeit ist eine Frage der Ethik und der Betrachtungsweise. Mensch kann sie bspw. auch von den Bedürfnissen (Urlaub) und Bedarfen (Lebenshaltungskosten, Versicherungen) her aufziehen ... aber gut, das würde hier zu weit führen. Ich nehme an, dass meine und Deine Ansichten nicht so weit auseinander liegen.
Ich wollte damit keinesfalls Arbeiter oder normale Fachkräfte abwerten.
Nur Ingenieure habe eben eine noch bessere Ausbildung und übernehmen zumindest geistig noch anspruchsvollere Aufgaben. Facharbeiter sind aber genauso wichtig!

Ein Arzt verdient auch mehr als eine Krankenschwester. Das ist richtig und gut so. Natürlich leistet sie aber in ihren Aufgabenbereich viel und ist wichtig.

Nur bei den amerikanischen Firmen, speziell hier bei Microsoft, fehlt die Verhältnismäßigkeit meiner Meinung nach. Da sind die Abstände zwischen den Gehältern viel zu groß. Und das man noch 9000 Leute entlassen hat, passt eben nicht richtig zusammen. Das habe ich kritisiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
[...]Hier ists ja auch nicht anders, nur nicht so extrem. Da verdient der normale Arbeiter 40K, der Ingenieur 80K, die erfahrene Führungskraft 120K, der Topmanager (Vorstände/Extreme ausgenommen) 160-200K. Das Ding ist nur in Amerika kommste damit nicht weit. Da fängt der Ing unter 100K gar nicht erst an und wenn der gut ist und Erfahrung hat will er schnell 200K sehen was bei uns völlig lächerlich wäre.
Da muss ich etwas gegenhalten: Ein Senior-Ing in einem Konzern kriegt hier soviel - 80 bis 100k.
Der Anfang eines Junior kann auch mal bei 40 bis 50 liegen, je nach Branche und Firmengröße.

Wenn ich mir die Preissteigerungen der letzten Jahre so anschaue und den Döner-Vergleich ziehe, müssten eigentlich Senior-Ings jetzt auch um die 150k erhalten .... tun sie aber nicht.

Und die Spanne beim "normalen Arbeiter", ist bei uns sehr groß. Je nach Erfahrungsschatz kann das zwischen 40 und 60k liegen. Mit Schicht kommt man noch eine Schippe drüber.
Ein "normaler" Arbeiter, der schon Jahre im Unternehmen ist und Schicht arbeitet, kommt weit über das Einkommen, eines Junior-Ings. Von Meistern noch gar nicht gesprochen.


Nur musste dazu sehen, dass die Ami-Ings auch ihre Studienkredite abbezahlen müssen und sich (bestenfalls) privat gegen alles versichern müssen was hier Pflicht ist (Arbeitslosenversicherung, Kranken-/Pflegeversicherung usw.), von daher sind die Ausgaben da auch deutlich höher.
:daumen:

Woran wir aber absolut keinen Mangel haben, ist an Mittleren "Führungs"ebenen und Management, die nicht führen können und keine Ahnung haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wollte damit keinesfalls Arbeiter oder normale Fachkräfte abwerten.
Nur Ingenieure habe eben eine noch bessere Ausbildung und übernehmen zumindest geistig noch anspruchsvollere Aufgaben. Facharbeiter sind aber genauso wichtig!

Ein Arzt verdient auch mehr als eine Krankenschwester. Das ist richtig und gut so. Natürlich leistet sie aber in ihren Aufgabenbereich viel und ist wichtig.

Nur bei den amerikanischen Firmen, speziell hier bei Microsoft, fehlt die Verhältnismäßigkeit meiner Meinung nach. Da sind die Abstände zwischen den Gehältern viel zu groß. Und das man noch 9000 Leute entlassen hat, passt eben nicht richtig zusammen. Das habe ich kritisiert.
Hätte mich auch gewundert, wenn da bei dir maliziöse Absichten hinter gestanden hätten. War einfach ein Fall von ungünstig ausgedrückt, wie es jedem und insbesondere mir auch passieren könnte.

Ich würde dich ja allgemein als kompetentes, hilfsbereites Forenmitglied bezeichnen, mit dem man auch mal diskutieren kann, ohne dass es ins Unsachliche abgleitet, auch wenn man mal unterschiedlicher Meinung ist.

Das bitte so beibehalten, sowas schätze ich an Menschen sehr. :daumen:
 
Hätte mich auch gewundert, wenn da bei dir maliziöse Absichten hinter gestanden hätten. War einfach ein Fall von ungünstig ausgedrückt, wie es jedem und insbesondere mir auch passieren könnte.

Ich würde dich ja allgemein als kompetentes, hilfsbereites Forenmitglied bezeichnen, mit dem man auch mal diskutieren kann, ohne dass es ins Unsachliche abgleitet, auch wenn man mal unterschiedlicher Meinung ist.

Das bitte so beibehalten, sowas schätze ich an Menschen sehr. :daumen:
Danke gleichfalls! :-X
 
Vielleicht oben weniger Spitzengehälter zahlen dann muss man unten keine Leute entlassen.
Bis zu 4 Millionen Dollar pro Senioringenieur sind ja echt der Wahnsinn!
Und wir Taugenichtse haben hochgreifende Wünsche wie einen Core Ultra 5 235 für unter 200€ für mehr Entscheidungsfreiheit im unteren Segment.
:ugly:

@Incredible Alk
In Amerika willst du aber nicht zu lange im Krankenhaus liegen und je nach Fall die Rechnung sehen...
:ugly:
 
Da muss ich etwas gegenhalten: Ein Senior-Ing in einem Konzern kriegt hier soviel - 80 bis 100k.
Der Anfang eines Junior kann auch mal bei 40 bis 50 liegen, je nach Branche und Firmengröße.

Wenn ich mir die Preissteigerungen der letzten Jahre so anschaue und den Döner-Vergleich ziehe, müssten eigentlich Senior-Ings jetzt auch um die 150k erhalten .... tun sie aber nicht.

Und die Spanne beim "normalen Arbeiter", ist bei uns sehr groß. Je nach Erfahrungsschatz kann das zwischen 40 und 60k liegen. Mit Schicht kommt man noch eine Schippe drüber.
Ein "normaler" Arbeiter, der schon Jahre im Unternehmen ist und Schicht arbeitet, kommt weit über das Einkommen, eines Junior-Ings. Von Meistern noch gar nicht gesprochen.
Stimmt ja alles (ich hab nach dem Abschluss mit 38K angefangen als Ing...), meine Zahlen da oben waren nur grobe Größenordnungen einfach um den Vergleich zu Amerika zu haben wo wie gesagt die Schere viel schneller und weiter auseinandergeht. Dass hier ein Arbeiter der Schicht arbeitet mehr verdienen kann als ein frisch eingestellter Ingenieur ist nicht unüblich (und nebenbei auch nicht falsch), sowas gibts drüben eher nicht.

In Amerika willst du aber nicht zu lange im Krankenhaus liegen und je nach Fall die Rechnung sehen...
:ugly:
Das meinte ich mit Hochrisiko. Klar kannste da schnell reich werden wenn dun Akademiker bist und dich gegen nix versicherst (übrigens hättest du in Deutschland als Ing auch ca. 1100€ mehr netto monatlich ohne Krankenversicherung...), nur WENN dir dann was passiert und du musst wirklich mal intensiv behandelt werden bzw. länger im Krankenhaus bleiben biste in den USA als Privatzahler meist spontan insolvent. Auch hier: Das ist in Deutschland auch so, dass die Behandlungskosten sehr hoch sind - nur gibts hier halt ne Pflichtversicherung und auch in dem Sektor ists noch nicht so eskaliert wie in Amerika.
Beispiel: Eine Geburt kostet in Deutschland so roundabout 1500-3000€ je nachdem wie langs dauert und obs einfach oder komplizierter läuft.
In Amerika machste da an die Zahl einfach noch ne Null dran wenn du keine Versicherung hast.
 
Zurück