Microsoft verklagt US-Regierung wegen Forderung privater Nutzerdaten

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Dass die Regierung der Vereinigten Staaten Einblick in möglichst viele private Daten ihrer eigenen Bürger und der anderer Staaten haben möchte, sollte inzwischen keinen mehr wundern. So fügt sich auch die aktuelle Klage von Microsoft gegen die US-Regierung ins Bild ein. Der Software-Riese geht gegen die Freigabe privater Daten ihrer User vor. Dies verstoße laut Microsoft gegen die amerikanische Verfassung.

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Natürlich dient das auch dem Marketing. Dennoch ist es gut, dass sich ein Konzern wie Microsoft um sowas kümmert. Trotz Marketing ist das immer noch besser, als gar nichts zu tun.
Das wirkt viel zu inszeniert. Für mich ist das eher Beschwichtigung als Marketing.
Am Ende kooperieren die Firmen doch bedingungslos mit der Regierung.
 
Es geht aber nicht um die Kooperation von Konzernen mit der Regierung, sondern darum, dass die Konzerne dem Kunden nichts von den Anfragen sagen dürfen.
 
Es geht aber nicht um die Kooperation von Konzernen mit der Regierung, sondern darum, dass die Konzerne dem Kunden nichts von den Anfragen sagen dürfen.
Worin besteht da der Unterschied? Es ist ein und dasselbe Thema.
Microsoft tut hier so, als stünden sie auf der Seite der Kunden. Dass die Klage Erfolg haben wird, ist doch ausgeschlossen.
 
Worin besteht da der Unterschied? Es ist ein und dasselbe Thema.

Nein, ist es nicht. Es geht nun mal nicht darum, dass die Konzerne Daten an die Regierung, sondern darum, dass sie das u.U. geheim halten müssen. Das ist der Grund der Klage, und darum geht es hier.

Microsoft tut hier so, als stünden sie auf der Seite der Kunden.

Warum auch nicht? Jeder Dienstleister tut so, als würde der Kunde König sein. In Wahrheit wollen sie aber nur eines vom Kunden: Sein Geld.
 
wer verklagt schon ernsthaft seine eigenen strohmänner.

wenn ernsthaft geklagt wird nur um einflussphären zu verschieben, hat apple/ibm/cisco/... da vlt einen etwas besseren deal gemacht?
 
Microsoft sammelt ja nicht umsonst unsere ganzen Daten, da muss die Geheimniskrämerei doch gar nicht sein...Unsere Daten gehen eh überall da hin, wo Microsoft will, da ist die US-Regierung wahrscheinlich noch das kleinste Übel.:ugly:
 
Microsoft sammelt ja nicht umsonst unsere ganzen Daten, da muss die Geheimniskrämerei doch gar nicht sein...Unsere Daten gehen eh überall da hin, wo Microsoft will, da ist die US-Regierung wahrscheinlich noch das kleinste Übel.:ugly:

Ehrlich gesagt gibt es noch einen gewissen Unterschied dazwischen, ob Microsoft meine Daten an Werbeagenturen verkauft damit sie mir personalisierte Werbung vorsetzen können, oder gezwungen wird sie im Geheimen an eine Regierung weiterzugeben die dafür berühmt ist Menschen für die einfachsten Dinge auf offener Straße zu erschießen oder in geheime Offshore-Gefängnisse zu verschleppen und zu Tode zu foltern.


Bei der aktuellen Klage geht es nach meinen Informationen auch erstmal nur darum, dass sie ihren Kunden nicht mal sagen dürfen wenn sie Informationen weitergeben mussten.
Die Argumente basieren dabei auf zwei Standsäulen: Dem Recht auf Redefreiheit und dem Recht auf Schutz vor freiem Zugang der Regierung zu Privateigentum (grob übersetzt).
 
Sagt dir Microsoft etwa, an welche Firmen deine Daten alle gehen?

Werbung ist für mich schlimmer als die US-Regierung, ich bin brav und im Amiland war ich auch noch nicht. Außerdem hab ich vor den US-Bürgern mehr Angst, die ballern noch grundloser als die Regierung.:lol:
 
Dürfen die das überhaupt? Hat nicht Apple schon ein Patend darauf?
Ich seh hier ebenfalls eher das Marketing im Vordergrund, hat bei Apple gut funktioniert, wird kopiert.
Dennoch öffnet es auch Augen, was nicht zu verachten ist, die Scheinhieligkeit dabei mal außen vor.
 
Werbung ist für mich schlimmer als die US-Regierung, ich bin brav und im Amiland war ich auch noch nicht.
Und deshalb willst du einen Teil deiner Rechte abtreten und jedem erlauben mit deinem Eigentum zu tun was er will? :ugly:
Außerdem hab ich vor den US-Bürgern mehr Angst, die ballern noch grundloser als die Regierung.:lol:

Da hast du nicht Unrecht, aber zumindest ist es gesetzeswidrig wenn sie dir Leid zufügen.
 
In einer Republik sollte man schon erwarten können das man informiert wird wenn jemanden meine Daten interessieren ( zumindest so lange wie ich kein Straftäter bin )
 
Und deshalb willst du einen Teil deiner Rechte abtreten und jedem erlauben mit deinem Eigentum zu tun was er will? :ugly:

Wie du selbst gesagt hast, verwenden sie dein Eigentum ja trotzdem, es geht nur ums informieren, wer genau mit deinem Eigentum Schindluder betreibt.

Praktisch gesehen, sollte es reichen, das Microsoft mit unseren Daten rumhurt. Für die personalisierte Werbungen gehen die Daten ja auch an Werbefirmen und danach noch an andere Firmen...wenn du da auch über jeden Schritt informiert werden willst, bekämste pro Tag 20 E-Mails...wäre also auch Quatsch.
 
Wie du selbst gesagt hast, verwenden sie dein Eigentum ja trotzdem, es geht nur ums informieren, wer genau mit deinem Eigentum Schindluder betreibt.

Praktisch gesehen, sollte es reichen, das Microsoft mit unseren Daten rumhurt. Für die personalisierte Werbungen gehen die Daten ja auch an Werbefirmen und danach noch an andere Firmen...wenn du da auch über jeden Schritt informiert werden willst, bekämste pro Tag 20 E-Mails...wäre also auch Quatsch.


Das ist kein Thema, erstelle mir einen Ordner im Outlook: "Meine Daten bei anderen" un erstelle dafür eine Regel. Problem gelöst.

Ich finde das ist der richtige Weg den MS geht.
 
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