News Metal Gear Solid Delta: Snake Eater - "Was soll dann erst GTA 6 kosten?"

Für ein GTA VI würde ich gerne 100 EUR auf den Tisch legen, wenn Rockstar wieder so ein Spiel, wie GTA IV und V abliefert. Es ist mir lieber, sie verlangen gleich die Kohle, als ein Spiel zu veröffentlichem bei dem sie die Entwickler zwingen, In-App-Käufe zu einem elementaren Teil des Spiels zu machen.

Klar wird es wieder ein GTA Online geben, aber GTA V bereitet mir, seit dem Release immer wieder Spaß.

Mal sehen, für wie viele Plattformen ich GTA VI kaufen werde. 2026 für die Series X, 2028 für Windows, 2029 für die nächste Xbox. :D
 
btw.
Da kann Konami doch nix dafür, das der Euro so schwach ist.
würde der Euro bei 1,20 stehen, dann wären es 80/1,2= 65€
Konami ist eine japanische Firma, da sollte man sich eigentlich den japanischen Preis und Euro-Yen Kurs anschauen.
Die PS5-Disc Version kostet inklusive deutscher 19% MwSt 9.282¥, was aktuell ca. 59,40€ sind.
Wenn man bei Amazon Japan bestellt sind es aktuell 76,26€ inklusive Versand um den halben Planeten, wobei dabei wirklich schon Steuern/Zoll inbegriffen sind.
Somit sind 80€ für die PC-Download Fassung zu teuer. 50€ wäre wohl angemessen, wenn man den typischen 10€ Konsolenversion Aufpreis abzieht.
 
Lesen soll bilden schon mal den Beitrag über meinen gelesen dann wird dir klar warum ich diese

Aussage getroffen habe :-)
Selbst 80 Euro kann man bei Veröffentlichung prinzipiell ja für i.O. halten. Nur ob man bereit ist, und die Kohle hat es sofort tun zu wollen / müssen, steht wieder auf einem anderen Blatt. Von daher, gabs für mich da keinen Wiederspruch, denn es gibt ja auch Sales für geduldige, dann kostet es garantiert keine 80 Euro mehr.

Es ist doch wie immer im Leben, entweder hat man Zeit, oder Geld, selten beides.

Deswegen gibt es z.B. auch verschiedene Discounter, mit unterschiedlicher Kundschaft. Die einen mögen es, wenn es viele Kassen gibt und es schnell geht. Ist oft in den etwas teureren Läden, das die dann auch dauernd besetzt sind.
In den anderen hat das Personal halt viele Aufgaben, und es sind weniger Leute, so das der Kunde bei günstigeren Preisen oftmals warten muss......

So meine Erfahrung. Erhebt keinen Anspruch auf allgemeingültigkeit=).
 
Ich persönlich habe zwei Kategorien: Spiele, die ich heiß erwarte und den Rest.

Die erste Kategorie wird vorbestellt, meist in der Collectors Edition. Somit sind die 80€ da kein Problem. Das sind meist 1-2 Spiele im Jahr und die will ich haben, am besten schon vorgestern. 2024 waren es vier Spiele (Outcast 2, Homeworld 3, Stalker 2 und Worshippers of Cthulhu), dafür war 2023 tote Hose.

Bei der zweiten Kategorie wird gewartet, bis es in einem Sale ist. Wobei ich mir angewöhnt habe, die Spiele erst zu kaufen wenn ich sie auch mindestens 5 Stunden spiele. Nicht irgendwann, denn irgendwann ist dann nirgendwann, sondern jetzt gleich. Wenn ich keine Zeit habe, während der 4-7 Tage, die so ein Sale dauert, werde ich auch keine Zeit danach haben und das Spiel gerät in Vergessenheit. Wenn ich es nicht die 5h zocken kann, dann wandert das Spiel auf die Wunschliste für später. Das hält den Pile of Shame klein und spart einiges an Geld.

Ob 80€ gerechtfertigt ist, sei dahingestellt. Auf der einen Seite gab es früher auch PC Spiele die Anfang der 90er 120DM ghekostet haben, das sind heute über 100€ und auch die 100DM, die um die Jahrtausendwende üblich waren sind, wie gesagt wurde, heute über 80€. Auf der anderen Seite hat sich früher der Handel massiv Geld gekrallt, sodass die 70% bei Steam und GoG, sowie 12 von EPIC und 0% der Eigenen Plattformen, ein extrem guter Deal sind. Früher sind, nach Steuern, etwa 40% beim Publisher angekommen und der durfte auch noch die Schachtel, mit CDs oder Disketten herstellen. Dann sind Spiele aber heute auch um ein vielfaches teurer. Während früher ein Spiel, an dem ein dutzend Leute Gearbeitet hat, eine Großproduktion war, fällt das heute in den Indiebereich. Bei einer Großproduktion sind heute hunderte am Werk. Das möchte natürlich auch alles bezahlt werden.

Am Ende kommt es mMn auf das Spiel an. Ein so richtig gutes Spiel ist auch 100€ wert, Schrott keine 10€.

Letztens habe ich noch ein altes Spiel fürs N64 von 1998 in der Hand gehabt. 99,95 DM. Also ca. 51 Euro. Inflationsbereinigt entspräche das heute ca. 83 Euro.

Dann war das aber sehr billig. Normalpreis waren, beim SNES und N64, so 120DM, teure Spiele gingen auch rauf auf 150DM.
 
@DerSnake
Lesen soll bilden schon mal den Beitrag über meinen gelesen dann wird dir klar warum ich diese

Aussage getroffen habe :-)

Wer im Glashaus sitzt, sollte lieber mit Punkten, Kommata und Fragezeichen statt mit Steinen schmeißen.
Mit einer vernünftigen Interpunktion wäre das Missverständnis wohl nicht aufgekommen.

btt: ich habe nur einmal recht viel für ein Game bezahlt(Diablo 4) und ich bereue es zutiefst.
 
Eigentlich darauf gefreut, aber ich bin ehrlich, die Preise gehen für mich gar nicht. Sollte es wirklich so teuer werden, heißt es warten bis zum Sale und wenn es 2 Jahre dauert. 😉
 
Also erstmal sind die hohen Preise ja nicht neu.
Ein paar Beispiele:
Ich erinnere mich noch, wie ich anno 2001 Majoras Mask (N64) für 149,- DM erbeutet habe. Ca. 2 Jahre später kostete das brandneue Thief 2 (PC CD-ROM) 79,- DM bei ProMarkt (das war so eine Art MediaMarkt aber nur in Gelb statt Rot :D). Inflationsbereinigt sind das eher Preise von jenseits der 100-200€ als die hier befürchteten 100$ für GTA 6, und das waren damals Standardpreise.

AAAAAaaaaaaaaber

(Achtung ab hier Uralter-Opa-Rant)

Trotzdem würde ich das aber so gut wie nie für moderne Spiele zahlen, schlicht und ergreifend, weil viele Qualitäten o.g. Titel einfach fehlen:
Damals gab es nahezu perfekte Bugfreiheit und man hatte das Gefühl, dass quasi jedes zweite Spiel, das rauskam, entweder irgendetwas revolutionierte oder so perfekt gemacht war, dass es auch wert war, endlos lange gezockt zu werden. Beispiele: Starcraft anno 1998 ist immernoch Referenz für Multiplayer-Balancing und die aktuellen Path of Exile (egal ob 1 oder 2) kommen nicht annähernd an die Balance von Diablo 2 (2000) ran, obwohl sie den gesamten Rest des Spiels 1:1 kopieren. Hier zahlte man also, ohne es zu wissen, Standardpreise für Dinge, die für immer Bestand haben würden.
Ich glaube das Lebensgefühl von früher können sich die jüngeren hier gar nicht vorstellen: Die durchschnittliche Qualität war so hoch, dass man auf Spielemagazine vertrauen oder sogar einfach spontan in den Laden gehen und was kaufen konnte, was gut aussah und i.d.R. NICHT enttäuscht wurde. Noch dazu gab man sich richtig Mühe bei Verpackung und Extras (bzw. sowas existierte). Ich erinnere mich an meine britische Version von UT99 GOTY-Edition, die ich wegen der Zensurfreiheit (Blut etc.) und Sprache notgedrungen irgendwie über das Dial-Up-Internet eines Kumpels aus der UK importieren musste:
Dicke Pappbox mit zig Stanzungen, Aufklappseiten, die mit Klett verschlossen werden, Hochglanzbilder, Poster, dickes gedrucktes Handbuch. Das hat dann auch was gekostet, ist aber einfach mit einem digitalen Key, mit dem man heute lediglich Zugang zu nem unfassbar nervigen 100GB Downloadbalken bekommt, absolut nicht vergleichbar und das fliesst für mich auch 20 Jahre, seit dem es sowas generell nicht mehr gibt, trotzdem stark in den Preis mit ein.

Ich seh es quasi einfach nicht ein, es der Industrie durchgehen zu lassen, dass sie sowas hat sterben lassen.
Ein ausschließlich digital existierendes Produkt ist für mich nicht Kategorie "Videospiel", sondern Kategorie "theoretisch noch ein Videospiel, aber in extrem minderwertiger Form". Wie lang das her ist, dass Kategorie 1 die Regel war, interessiert mich dabei nicht. Sie existierte. Sie war das Maß der Dinge. Holt sie zurück.

Heute wartest du aus Furcht davor, für 80€ einen reinen Scam zu erhalten, grundsätzlich erstmal Monate ab, bis zig Patches erschienen sind, kaufst nur das, was auch aufgrund diverser Reviews vielversprechend wirkt (weil Firmen wie Ubisoft usw. fast nur noch Scams veröffentlichen), besitzt lediglich einen digitalen Key, diesen auch nur, bis Steam irgendwann meint "lol wir sind dann mal pleite/weg/offline" (dann besitzt du gar keine Spiele mehr, weil du nur eine Art Abo gekauft hast, also streng genommen sogar noch weniger als ein rein digitales Spiel) und dann reicht die Qualität insbesondere des Storytelling und Gameplays (alles heute zu einfach/primitiv - bis auf Indies, aber die dann meistens nicht gebalanced) eh nicht an die Klassiker von ca. ~95 bis 2005 ran.

Ich mein: Was erwartet Ihr denn realistisch gesehen von GTA 6 wenn nicht sowas wie "naja wahrscheinlich Online-Abzocke pur, aber eventuell wirds ja fast so gut wie Teil 5 und natürlich grundsätzlich exakt dasselbe durchgekaute Spielprinzip wie seit San Andreas (2004)". Wir reden hier von *dem* Titel des Jahrzehnts - und er ist bereits bevor es überhaupt ein großes Preview mit Weltkarte, Hauptfiguren usw. gibt festzementiert als ein weiterer Abklatsch ohne Innovationen, eine weitere Variation von etwas, das wir alle schon viel zu oft durchgespielt haben.
Nicht nur das: Man muss ja erstmal beten, dass es nicht woke ist, denn sonst taugt es nichtmal als Abklatsch.

Ich sehe in neuen Titeln einfach keinen Reiz mehr. Nicht wegen mir, sondern wegen den Titeln/der Industrie. Das Gameplay ist eher simpler als damals und gleichzeitig trieft den Werken aus jeder Pore, dass sie seelenlose Machwerke eines gefühlstoten Konferenzraumes und nicht der Phantasie von jemandem entsprungen sind, der unbedingt eine Geschichte erzählen wollte. Und dass das NICHTS mit meinem Alter zu tun hat, merke ich z.B. daran, dass ich jetzt vor kurzem erst Arx Fatalis von 2002 entdeckt hatte und mir dieses besser gefällt als moderne Titel (keine Nostalgie vorhanden, da damals verpennt/übersehen, es ist einfach objektiv wertiger als moderne AAA Titel).

tl;dr: Früher war alles besser.
 
Also erstmal sind die hohen Preise ja nicht neu.
Ein paar Beispiele:
Ich erinnere mich noch, wie ich anno 2001 Majoras Mask (N64) für 149,- DM erbeutet habe. Ca. 2 Jahre später kostete das brandneue Thief 2 (PC CD-ROM) 79,- DM bei ProMarkt (das war so eine Art MediaMarkt aber nur in Gelb statt Rot :D). Inflationsbereinigt sind das eher Preise von jenseits der 100-200€ als die hier befürchteten 100$ für GTA 6, und das waren damals Standardpreise.

Du hast 2003 noch mit DM bezahlt?

Und 149,- DM sind Inflationsbereinigt ca. 100-110€ aber ganz sicher nicht 200€ und schon gar nicht jenseits.
 
Paar monate später liest man dann, Verkaufszahlen entäuschend und Raubmordkopierer sind schuld :D

Schlechter als der Vorgänger oder welche das war kann es ja eh nicht werden^^

Im Karton vor den Gegner rum rennen und erkennen es nicht mal, so schlecht wie das war oh gott :D

Quiet hatte leider noch zu viel angezogen? Vll hilft weniger mehr?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob 80€ gerechtfertigt ist, sei dahingestellt. Auf der einen Seite gab es früher auch PC Spiele die Anfang der 90er 120DM ghekostet haben, das sind heute über 100€ und auch die 100DM, die um die Jahrtausendwende üblich waren sind, wie gesagt wurde, heute über 80€. Auf der anderen Seite hat sich früher der Handel massiv Geld gekrallt, sodass die 70% bei Steam und GoG, sowie 12 von EPIC und 0% der Eigenen Plattformen, ein extrem guter Deal sind. Früher sind, nach Steuern, etwa 40% beim Publisher angekommen und der durfte auch noch die Schachtel, mit CDs oder Disketten herstellen. Dann sind Spiele aber heute auch um ein vielfaches teurer. Während früher ein Spiel, an dem ein dutzend Leute Gearbeitet hat, eine Großproduktion war, fällt das heute in den Indiebereich. Bei einer Großproduktion sind heute hunderte am Werk. Das möchte natürlich auch alles bezahlt werden.
Du vergisst, dass heute der Markt ein ganz anderer ist. In den 90ern wurden Verkaufzahlen von 100.000-200.000 Einheiten als Erfolg verbucht. Heutezutage schaffen das Ziel auch Nischentitel.

@Topic: Ob Konami sich einen Gefallen mit diesem Preis tut, wird sich zeigen. Ich halte diesen Preis für ein Remake, selbst eines großartigen Spiels, für zu hoch. Ganz besonders, weil Snake Eater bereits bei mir (und bei Millionen anderen) im Regal steht.
 
Dann war das aber sehr billig. Normalpreis waren, beim SNES und N64, so 120DM, teure Spiele gingen auch rauf auf 150DM.
Ja stimmt. In dem konkreten Fall war es "Blast Corps". Ich hatte die meisten Spiele auch mit 120-130 DM in Erinnerung. Da ich meine, dass PC-Spiele tendenziell günstiger waren (war vor meiner PC-Zeit, daher keine Erfahrung) schien der günstigere Titel, dessen Preisschild ich wortwörtlich noch vor Augen hatte, schon ganz passend zu sein.
 
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