Mercedes will Elektroauto mit bis zu 500 km Reichweite vorstellen

Und man ist doch eingeschränkt! Denk mal nach, auf der Strecke mit dem SC gibt es einem kilometerlangem Stau, du könntest den Stau ausweichen, aber! der nächste SC ist außer deiner Reichweite... :D
Ja gut, es lassen sich natürlich schon Szenarien kreieren. :D
Aber in der Regel lädt man unterwegs ja nicht erst wenn der Akku auf Null ist. Und zb. beim Tesla hast du noch ca. 50KM Reichweite (ab einem gewissen Punkt drosselt der Wagen dann auch die Leistung), wenn im Display steht das der Akku auf 0 ist. Und auch wenn in einer Ausnahmesituation kein SC mehr in Reichweite ist, andere Lademöglichkeiten sind es dann aber sehr wahrscheinlich noch - und zur Not bleibt einem ja noch ne einfache Steckdose. ;)
Auf jeden Fall sind E-Autos eine gute Lösung für Stadtfahrer/Innen, lang strecken Fahrer/Innen müssen noch eine Weile mit Hybrid oder Benzin/Diesel Motor fahren.
Wer die Strecken abfährt wo es entsprechende Schnelllader gibt, und wer ein E-Auto hat mit dem er diese benutzen kann, und wer die Zeit hat dort ein Päuschen einzuplanen, der kann auch heute schon lange Strecken mit einem E-Auto fahren. Bzgl. Supercharger: Von zb. Setermoen oben im Norden bis nach Rom im Süden (oder Girona in Spanien), ca. 4000KM, heute schon möglich. Und gerade innerhalb Deutschlands sind schon viele Strecken mit SCs versorgt.
 
Viel wichtiger ist wie schnell das Ding wieder auflädt...

Das ist auch meine Meinung. Damit steht und fällt das ganze. Keine "Beladung" dürfte länger als die 5min dauern, an eine Betankung wirds wohl auf absehbare Zeit nicht heranreichen. Da man sich weltweit, geschweige denn in DE nichtmal auf ein einheitliches Lade-System einigen konnte, spricht schon Bände. Untereinander inkompatibel, nicht ausgereicht, undurchsichtige Kostenmodelle, teils sehr hohe laufende Kosten für die Batteriemiete etc. pp.

Ganz davon ab, ich könnte bei mir in der Tiefgarage kein Auto laden = Mehrfamilienhaus. Es wird wohl lange eine Nische bleiben...

Im Urlaub hast du das Problem mit der Reichweite nicht, da man dort eh ein Tempolimit hat. Und das steinzeitliche "Freie Fahrt für freie Bürger" und "Freude am Rasen" wird auch in DE hoffentlich bald in den Geschichtsbüchern verschwinden :D

Ein einheitliches Tempolimit ist nicht der heilige Gral, zeigen auch schon andere Länder > es führt zu Unaufmerksamkeit. Zudem ist ein Großteil der deutschen Autobahnen bereits von der Geschwindigkeit beschränkt. Typisches Schubladendenken, dass die Nutzer der linken Spur das pure Böse sind.

Vor allen Dingen wäre ich nach einer >500Km Autofahrt auf deutschen Autobahn eh wieder Urlaubsreif :D

Wäre ich auch. Liegt überwiegend an den notorischen Mittelspur und den "ich muss bei 120 unbedingt noch rausziehen und am Lkw vorbei nuckeln ohne auf den nachkommenden Verkehr zu achten"-Fahrern. Nicht ohne Grund hat die Regierung die verbindliche Gesundheitsprüfung ab z.B. 60 Jahren bei der Führerschein-Erneuerung abgelehnt - kaufen ja die meisten Autos und gehen immer brav zur Wahl. Da opfern wir schon mal die Gesundheit der verbleibenden Verkehrsteilnehmer. Und nein, die jugendlichen Fahranfänger sind mit Probezeit(-verlängerung), Nachschulung und MPU bereits eingedeckt.
 
Wenn die E-Cars nicht alle so krachteuer wären:motz: hätte ich mir statt meines Beziners eines gekauft.Die sollen ja abgehen wie die Angst:nicken:
 
Wenn die E-Cars nicht alle so krachteuer wären:motz: hätte ich mir statt meines Beziners eines gekauft.Die sollen ja abgehen wie die Angst:nicken:

Bin selber Tesla gefahren, erinnert aber eher ans klassische Roller fahren, als an ein Auto. Die Beschleunigung ist am Anfang wirklich brutal und beeindruckend, aber wie bei Tennagern, die 120km/h mit ihren getunten Rollern fahren, geht dem Tesla später ganz rapide die Luft aus. Ab 150km/h nimmt die Beschleunigung spürbar ab und man wundert sich, wie die ganzen getunten GTis etc. an einem vorbeiziehen. Über die fehlende Geräuschkulisse kann jeder selber urteilen, was aber auch deutlich auffällt: Deutsche Autos sind von der Qualität noch meilenweit vor den ganzen US- und China Importen. Ich kann nicht verstehen, wie hier einige glauben, dass Firmen aus diesen Ländern in absehbarer Zeit Mercedes und BMW überflügeln sollen. Diese Firmen stehen für sehr hohe Qualität, für Komfort und Fahrspaß und wenn ich mir das Fahrwerk von Tesla anschaue, läuft es mir eiskalt den Buckel runter. Dass der Tesla schwer ist, ist ja bekannt, das sind RS6/M6 und gewisse AMG-Modelle auch, trotzdem liegen diese Autos viel besser auf der Straße, die Lenkung ist viel direkter und nicht so schwammig und auch die Bremsen packen wehement zu. Hinzu kommt, dass die Verarbeitungsqualität spürbar höher ist, dies fällt besonders bei gebrauchten Modellen auf, die 30-40.000 km bereits gelaufen sind.
Was geil ist beim Tesla, man kann an vielen Orten umsonst tanken, aber das waren dann auch schon die Vorteile. Die bezahlbaren E-Autos wie der Ampera, Golf oder E-Up sind von der Beschleunigung aber nicht spektakulär, da hat man mit nem klassischen GTI mehr Spaß.
 
Was geil ist beim Tesla, man kann an vielen Orten umsonst tanken, aber das waren dann auch schon die Vorteile. Die bezahlbaren E-Autos wie der Ampera, Golf oder E-Up sind von der Beschleunigung aber nicht spektakulär, da hat man mit nem klassischen GTI mehr Spaß.

gilt nur für die tesla S fahrer. der neue tesla model 3 kann nicht mit den superchargern gratis beladen werden. :ugly:
 
Ich denke, die Zukunft sind erstmal Hybridantriebe, einfach weil die bestehende Infrastruktur dazu viel besser kompatibel ist.

Und ja, 500km wären auch für mich etwas wenig. Fahre regelmäßig 600+km, und wenn man meine präferierte Reisegeschwindigkeit berücksichtigt (nach Möglichkeit kostante 200+km/h), dann bräuchte ich noch deutlich mehr Saft.

Man könnte ja einfach einen großen Kombi nehmen, wahlweise die Rücksitzbank oder den Kofferraum komplett mit Akkus füllen. :ugly:
 
warum ist man nicht mal in der lage eine quelle richtig wieder zu geben?

es gibt keine hybrid b klassen! sondern nur reine elektro b klassen oder eben verbrennungsmotoren.

die quelle ist verlinkt und es steht auch dort deutlich geschrieben! sollte man redaktionell nicht in der lage sein, sowas umzusetzen wenn man bei einem printmagazin mit online homepage arbeitet? wäre alles halb so schlimm, wenn es sich nicht in letzter zeit häufen würde mit eher mauen aritkeln!
und das ein großteil 1:1 vom quellartikel kopiert wurde, spricht auch nicht gerade für den autor...

PS: die zukunft des automobils liegt nicht im elektroantrieb! das was man auf dem bild sieht, wird die zukunft! der wasserstoffantrieb ist nicht umsonst schon seit deutlich über 10 jahren in der entwicklung. die integration ins tankstellennetz ist hier auch deutlich günstiger als ein flächendeckendes ladestationnetzwerk. das tanken klappt so wie gewohnt: zuverlässig und schnell! der elektroantrieb dürfte noch mindestens 20 jahre und einige deutliche entwicklungsschübe in der akkumulator technik benötigen um wirklich massentauglich zu sein und kein rückschritt für eine ganze industrie!

PPS: achja, in unseren seit wenigen jahren sehr extremen wintern mit -10 bis -20 grad und noch tiefer kann man mit den aktuellen stromern eine anständige reichweite vergessen. dann kommt man nicht mal auf 50% der versprochenen reichweite...ich sag nur u100km...der adac freut sich auf euch :D

Du bist natürlich viel cooler, wenn du dich an dem "Bollern" von deinem V8 aufgeilst :lol:

Warum muss ich nur wieder an das Verhältnis von großem Motoren mit viel PS zu verkümmerten primären Geschlechtsmerkmalen denken? :D

vllt weil du ausser schubladendenken nichts weiter an argumenten hast?

der eine mag es, der andere nicht. so sollen menschen tatsächlich sein! ich gehöre zur ersteren gattung! und auch ich bin schon mehrfach sehr schnell unterwegs gewesen, habe dabei keinen behindert oder bedrängt noch genötigt. bin sicher von a nach b gekommen und trotzdem spass gehabt. der ein oder andere muss es vllt einfach mal erleben um es beurteilen zu können. erleben heisst hier im übrigen selbst fahren...und wenn man zum schluss kommt, das man es nicht mag, soll man den anderen die spass dran haben ihren spass einfach lassen ;)

zusatz:
topgear hat im übrigen mal bewiesen, das ein bmw m3 mit 343PS sparsamer sein kann, als ein toyota prius mit hybridantrieb. den vergleich gibts bestimmt auf einer der bekannten videokanäle zu sehen! die lehre aus dem video ist aber eindeutig: es kommt immer auf die umstände an! und bei elektrofahrzeugen gibt es einfach zuviele umstände die die reichweite drücken!
 
Zuletzt bearbeitet:
...Wäre ich auch. Liegt überwiegend an den notorischen Mittelspur und den "ich muss bei 120 unbedingt noch rausziehen und am Lkw vorbei nuckeln ohne auf den nachkommenden Verkehr zu achten"-Fahrern. ....

Hmm, bei Richtgeschwindigkeit 130Km/h ist also der der Böse, der mit 120Km/h überholen möchte. Das lässt tief blicken.

...weil du ausser schubladendenken nichts weiter an argumenten hast?...

Gähn, du hast den Post auch gelesen auf den ich geantwortet habe. Die Schublade der Schnellfahrer ist nicht wesentlich größer :nene:
 
Ich weiß bei meinem Auto wie weit ich fahren kann mit einem vollen Tank. Wenn ich mehr Gas gebe dann Verbrauche ich auch mehr, logisch.
Aber dieses Wort "bis zu" 500km hängt mir wirklich schon zum Hals raus :kotz:

Telekom stellt Ihnen eine Leitung mit bis zu 50mbits.. bla bla bla, was ankommt sieht in der Realität anders aus. Zahlen darf man aber natürlich dennoch den vollen Preis -.-"

Wenn ein Auto kommt das nicht "bis zu" sondern "mindestens" 500km fährt bei einer flächenbreiten Infrastruktur :daumen: Dann wirds schön.
 
@Mac_Leichlingen
Die Richtgeschwindigkeit ist nicht die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Und selbst wenn jemand schneller fahren würde, als erlaubt, ist natürlich derjenige "der Böse" der rauszieht, ohne auf den rückwärtigen Verkehr zu achten.
Spielt dabei auch keine Rolle, ob das der LKW mit 89,279 km/h ist, der Reisebus, der mit 101,7km/h am Flixbus vorbei möchte, oder jemand der mit 160 km/h kommt, obwohl 130 km/h die Richtgeschwindigkeit ist.

Ich weiß nicht, warum das immer so schwer sein soll, ein wenig auf andere Verkehrsteilnehmer zu achten und wenigstens zu versuchen, deren Verhalten einzuschätzen. Und bevor eine andere Person meinetwegen stark bremsen muss, gehe ich halt eben kurz vom Gas. Mir fällt das nicht schwer, auch nicht auf der linken Spur.

@Bec00l
:D
Ich weiß, was Du meinst. Bei DSL Anbietern geht mir das auch auf den Keks, aber bei Autos ist das doch gar nicht anders machbar. Egal ob Diesel, Benziner oder Elektro.
 
@Bec00l
:D
Ich weiß, was Du meinst. Bei DSL Anbietern geht mir das auch auf den Keks, aber bei Autos ist das doch gar nicht anders machbar. Egal ob Diesel, Benziner oder Elektro.

Eine Mindestangabe wäre dennoch schön =) Bei allem eingeschaltet (Klima etc. etc.) und Durchschnittsgeschwindigkeit 100kmh bei normalen Strecken ...
So würde man sich sehr viele Käufer anlocken :schief:
 
Zuletzt bearbeitet:
...Ich weiß nicht, warum das immer so schwer sein soll, ein wenig auf andere Verkehrsteilnehmer zu achten und wenigstens zu versuchen, deren Verhalten einzuschätzen. ....

Jep, das sehen die Richter genauso:

"Ein Fahrzeugführer, der auf einer Autobahn mit seinem Pkw – insbesondere bei Dunkelheit – die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h mit 200 km/h um über 50 % und damit massiv überschreitet, trägt bei einem Unfall – auch bei einem schwerwiegenden Verkehrsverstoß des Unfallgegners – eine Mithaftung. Dies entschied das Oberlandesgericht Koblenz am 14. Oktober 2013 (Az. 12 U 313/13). Die Richter begründeten ihr Urteil damit, dass die Richtgeschwindigkeit gerade dafür empfohlen worden ist, Gefahren herabzusetzen, die vom Betrieb eines Kraftfahrzeugs mit hoher Geschwindigkeit erfahrungsgemäß ausgehen. Wer hingegen, zumal wie vorliegend bei Dunkelheit, die Richtgeschwindigkeit in massiver Art und Weise ignoriert, führt zugunsten seines eigenen schnellen Fortkommens den gegebenen Unfallvermeidungsspielraum nahezu gegen Null zurück. Eine Geschwindigkeit im Bereich von 200 km/h ermöglicht es in der Regel nicht mehr, Unwägbarkeiten in der Entwicklung einer regelmäßig durch das Handeln mehrerer Verkehrsteilnehmer geprägten Verkehrssituation rechtzeitig zu erkennen und sich darauf einzustellen." Quelle Wikipedia

Das war jetzt aber mein letzter Offtopic-Beitrag in diesem Thread. Echt ehrlich
:)
 
@Bec00l
So wie früher.Verbrauch bei 50, 70 und 90km/h. Fand ich auch besser.
Aber auch da durfte - genau wie bei heutigen Tests - schon viel getrickst werden. Spezielle, gar nicht frei verfügbare Leichtlaufreifen und -öle, Fugen abkleben, Spiegel abmontieren usw

Trotzdem stimmte "damals" der angegebene Verbrauch meiner Meinung so einigermaßen und man konnte ihn auch ohne größere Verrenkungen unterbieten.

@Mac_Leichlingen
Ja und? Eine Mithaftung gibt es im Schadensfall. Die gibt es auch häufig, wenn jemand mit dem PKW einen Radfahrer umfährt, ein LKW einen PKW rammt usw. Höhere Betriebsgefahr.
Aber nicht die Hauptschuld und auch nicht in jedem Fall.

Würde alle Beteiligten alles richtig machen und richtig reagieren, käme es gar nicht erst zu Unfällen.

So oder so gibt das aber niemanden das Recht, einfach rauszuziehen, nur weil jemand schneller als die Richtgeschwindigkeit fährt. Selbst wenn jemand die erlaubte Höchstgeschwindigkeit überschreiten würde, bleibt es dennoch nicht erlaubt. Für Oberlehrer ist nämlich genausowenig Platz auf Straßen, wie für Raser (ungleich Schnellfahrer).

Mal ganz abgesehen davon hat man im hinteren Wagen eindeutig die besseren Ueberlebenschancen, als wenn man bei höherem Tempo schräg versetzt "angeschubst" wird.

Schon alleine deshalb halte ich es für sinnvoll, mal den Rückspiegel zu nutzen und nicht nach dem Motto "sollen die halt langsamer fahren"
 
Hmm, bei Richtgeschwindigkeit 130Km/h ist also der der Böse, der mit 120Km/h überholen möchte. Das lässt tief blicken.



Gähn, du hast den Post auch gelesen auf den ich geantwortet habe. Die Schublade der Schnellfahrer ist nicht wesentlich größer :nene:

hab ich tatsächlich und mir gefällt die aussage, weil sie verkehrstechnisch sogar für sicherheit sorgt! einen v8 höre ich von weitem, ein e auto? da hört man nicht mal das er an ist! man benötigt sogar einen soundgenerator damit man dem auto "leben" einhaucht (und bei tesla lässt dieser sich ebenfalls mit v8 geboller, v12 gebrabbel oder einfach nur v6 gedöns bestücken)! und ich bin sicher, dass das demnächst gesetzlich vorgeschrieben wird, damit die strassensicherheit gewährleistet bleibt, sonst kannste davon ausgehen das die zahl der personenschäden in sachen fahrradfahrer und fussgänger drastisch steigt je mehr e autos die strasse besiedeln!

du hast im übrigen ein sehr tolles beispiel gewählt. das überholen mit 120 bei richtgeschwindigkeit 130 ist in sofern kein problem, das man sich dabei auf der mittleren spur aufhält und jemanden auf der rechten spur überholt. auf der linken sieht das schon wieder ganz anders aus. es gibt im bußgeldkatalog nämlich einen kleinen aber feinen zusatz für situationsbedingtes fahren: "Ohne triftigen Grund so langsam gefahren, dass der reibungslose Verkehrsfluss behindert wurde" das ganze kostet leider aktuell nur 20€, ich hoffe aber inständig, dass man hier deutlich nachbessert. und dein angesprochener fall würde in diese kategorie passen. die verkehrsgefährung die durch tempo 120 überholer auf der linken spur bei freigegebenen strecken ausgeht, ist nämlich sehr hoch! für einen pendler der zum beispiel übers wochenende nach hause fährt, macht es einen unterschied ob man 120 oder 180 fährt um seine 500+km zu bewältigen. und 180 setze ich noch in die kategorie sicheres fahren da die bremswege immer noch machbar sind, selbst wenn sich omi und opi dazu entscheiden ohne blinker mit 120 zum überholen anzusetzen.
es gibt hier im übrigen noch ein phänomen, welches einigen langstreckenpendlern vllt aufgefallen ist:
langsamfahrer sind meist auch die, die in baustellen nicht vom gas gehen, weil sie vermutlich denken, sie fahren ja eh so langsam das man sich neuen tempolimits nicht anpassen muss.
hier noch ein wenig lektüre zum thema

über die gerichtbarkeit muss man hier auch nicht diskutieren. bei jedem personenschaden gleich welcher natur wird ein verfahren eingeleitet und anzeige erhoben. dass das gericht in diesem fall so geurteilt hat, heisst ebenfalls nichts. andere gerichte beurteilen anders. mitschuld gibts ohnehin fast immer wenn man jemanden drauf fährt, egal ob das mit 50 im standverkehr ist, oder mit 120 auf der autobahn.

allgemein kann man zu dem thema wohl sagen, die richtgeschwindigkeit gehört abgeschafft und die mindestgeschwindigkeit angeschafft, zumindest auf der linken spur bei freigegebener strecke. das ganze mit sogenannten "langsam-blitzern" versehen, passt.

und um die verbindung zum thema herzustellen:
e autos sind für pendler gar nicht zu gebrauchen! wer will schon mit tempo 100 über 500km nach hause tuckern und dabei mindestens 2 mal einen längeren aufladestopp hinlegen? fahrzeit mit verbrennungsmotor: 5h (an nem freitag, wo aktuell erfahrungsgemäß durch baustellen und co ohnehin nichts wirklich geht) fahrzeit mit elektro: 7h (im windschatten von lkws als rangeextender)
 
Wer gerne mit 120 über die Autobahn juckelt, der mag vll. auf gute 450km kommen, aber wer halbwegs fahren kann und auch Freude am fahren hat, der fährt auch mal gerne 200+. Mit Elektroautos aber die reinste Qual, der Tesla blockiert, weil er überhitzt und dann wird die Leistung gedrosselt. Hinzu kommt, dass man bei Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn der Tanknadel sowas von beim sinken zugucken kann... Schon ab 160km sink die Reichweite weit unter die 300er Marke und bei 200km/h sind es noch ganze 150km... (Verbrauch/Reichweite bei Vollgas ? (Hochste Geschwindigkeit) • TFF Forum - Tesla Fahrer & Freunde)

Das (erlaubte) fahren mit 200km/h ist eine Sonderstellung Deutschlands, auf die könnte man bei e-Autos natürlich Rücksicht nehmen, etwa durch einbau eines Schaltgetriebes welches dann die Fahrleistungen in dem Bereich verbesser. So leid es mir für euch Deutschen tut - ich bin froh das man es nicht macht und diesen Sonderfall links liegen lässt - ich möchte kein e-Auto welches mit aufwendiger und wartunintensiver Technik ausgerüstet ist damit es scneller von 160 auf 200 geht - was mich als Österreicher reichlich wenig interessiert.

Das wohlige Bollern eines V8 wird ein E-Auto niemals ersetzen können...

Die die es unbedingt haben wollen bekommen halt einen Soundgenerator im Innenraum. Dabei wird wenigstens nicht der Rest der Welt mit dem "Sound" zwangsbeglückt.

So oder so gibt das aber niemanden das Recht, einfach rauszuziehen, nur weil jemand schneller als die Richtgeschwindigkeit fährt. Selbst wenn jemand die erlaubte Höchstgeschwindigkeit überschreiten würde, bleibt es dennoch nicht erlaubt. Für Oberlehrer ist nämlich genausowenig Platz auf Straßen, wie für Raser (ungleich Schnellfahrer).

Die Aussage liest sich als würden alle die vor einem schneller fahrenden rausziehen das mit Absicht machen. Das wäre aber eine ziemlich herbe Unterstellung. Und genausowenig wie es Oberleher braucht, brauchen wir Drängler und Nötiger die meinen die linke Spur wäre nur für die da. Wer ungehindert schnell fahren will soll sich eine Rennstrecke mieten, da zieht keiner vor ihm raus und das einzige Leben das er zerstören kann ist sein eigenes.

Dazu kommt das es ein bekanntes Problem des Menschen ist die Geschwindikeit sich nähernder Objekte, und somit auch die Zeit bis es da ist, zuverlässig einschätzen zu können. Das verstäkt sich umso mehr je schneller sich das Objekt nähert. Bei 120 vs 200 liegt man schon bei 80km/h Näherungsgeschwindigkeit.

hab ich tatsächlich und mir gefällt die aussage, weil sie verkehrstechnisch sogar für sicherheit sorgt! einen v8 höre ich von weitem, ein e auto? da hört man nicht mal das er an ist! man benötigt sogar einen soundgenerator damit man dem auto "leben" einhaucht (und bei tesla lässt dieser sich ebenfalls mit v8 geboller, v12 gebrabbel oder einfach nur v6 gedöns bestücken)! und ich bin sicher, dass das demnächst gesetzlich vorgeschrieben wird, damit die strassensicherheit gewährleistet bleibt, sonst kannste davon ausgehen das die zahl der personenschäden in sachen fahrradfahrer und fussgänger drastisch steigt je mehr e autos die strasse besiedeln!

Die Unfälle von Fußgängern steigen auch jetzt schon massiv, aber nicht wegen der e-Autos sondern wegen der Ablenkung von Smartphone, Kopfhörern und co. Viele sind davon so abgelenkt das sie ihre Umgebung kaum mehr warnehmen. Darin sehe ich das viel größere Problem als in den leisen e-Autos.

Da sollte man ansetzen, denn auch wenn ein e-Auto leise ist, eines ist bestimmt nicht: unsichtbar.
 
Das soll sich so lesen, wie es gemeint ist. Wer überholen möchte, soll einfach vorher in den Rückspiegel schauen. Egal wie schnell er selbst fährt, wie schnell die anderen fahren, was erlaubt ist und was die Richtgeschwindigkeit ist.
Einfach gucken. Und blinken wäre auch toll ;)

Natürlich macht das nicht jeder absichtlich. Ich hoffe doch stark, die Wenigsten. Aber neben denen, die es aus Ueberforderung in Sachen Abschätzen von Geschwindigkeit und Abstand, Unsicherheit oder Schusseligkeit tun, gibt es tatsächlich auch die Gattung derer, die meinen, andere erziehen zu müssen.
Und mit 130 km/h rausziehen, um jemanden zu überholen, der 120 km/h fährt, obwohl man sieht, dass gerade in dem Moment jemand mit 200 km/h ankommt finde ich sehr daneben. Einen Moment später rausziehen oder Fuss kurz vom Gas nehmen und niemand muss bremsen.*
Gilt auch bei niedrigerem Tempo, vor allem bei LKW, Wohnwagen, Bussen. Auch da beobachtet man vor allem in der Nacht häufig, dass zum Ueberholen angesetzt wird, obwohl so weit man nach hinten gucken kann, nur ein einziges Auto ankommt.


*Umgekehrt kann man auch als "Schnellfahrer" mal kurz vom Gas gehen, wenn man merkt, dass weiter vorne jemand auf der rechten Spur ansonsten stark bremsen muss. Einsperren ist genauso doof. Einfach mal mehr miteinander und halt eben aufmerksam fahren, dann ist das eigentlich gar nicht so schwer.

@trackleader
Und R6-Säuseln? ;) Aber für den Innenraum gibt es eh schon alle möglichen Arten von Fake-Sound und für außen bei vielen Herstellern ebenfalls :rolleyes:
Wobei ab erstaunlich niedriger Geschwindigkeit sowieso die Reifengeräusche die Motor- und Auspuffgeräusche bei weitem übertönen.
 
Ein mit 120 fahrender, der den nachfolgenden Verkehr übersieht oder ignoriert ist nicht der Böse, sondern gefährdet mit seinem Überhol Manöver andere Verkehrsteilnehmer.

Emotionen sind hier völlig deplatziert, ebenso wie Nonsens Metaphern. Ich hätte auch 100 schreiben können, diese Fahrer gibt es tagtäglich. Wo ist die Untergrenze? Ab wann muss man sich selbst eingestehen, dass Leistungsfähigkeit bzw Reaktionsfähigkeit den Anforderungen einer Autobahnfahrt nicht mehr gewachsen ist?

Wie schon gesagt, die Gesetzesänderung zur Führerschein Erneuerung hätte die Chance geboten für einen Gesundheitscheck analog der C/CE bzw D/DE Führerscheine...
 
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