News Mein größtes PC-Missgeschick ... Das sagt das PCGH-Team!

Ich habe mal bei einem AM4 Prozessor die Pins verbogen. Aber wirklich kaputt gemacht habe ich noch nichts. Ich habe es mit sehr teurer Technik zu tun, und da bin ich sehr gewissenhaft.
 
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Glaube kaputt ist bei mir noch nix gegangen...
Ich hatte mal vergessen, bei ner Grafikkarte den Schutz vom Slot abzumachen und wunderte mich, dass das Ding nicht reinging.
Extra noch n Kumpel mit Video-Telefonie angerufen, weil ich nicht weiter kam....und er sah es dann irgendwann...oh man🤦🏽
 
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BTW: Ich hoffe, Rockstar hat ein Einsehen mit mir und verschiebt GTA6 nochmals. Ich werde die wöchentlichen Versuche von Oliver, in jeden Text GTA6 einzubauen echt vermissen... :-D
Da sieht man mal wie unterschiedlich die Wahrnehmung sein kann: mich nervt das ehrlicherweise (zunehmend)... (@Oliver: hey, ist jetzt aber nicht böse gemeint oder so ;-))
 
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Waküs waren zwar schon mal undicht beim Testbetrieb, aber eben nur da und nach dem Trocknen und Abdichten ging trotzdem alles.

Kaputt gegangen ist nur Mal ein RAM-Riegel beim Versuch den Nachrüst-Kühler von Arctic wieder ab zu bekommen, weil die riesigen Finnen im Weg waren. Beim zweiten Riegel wurde der Kühler dann professionell mit der Zange gekürzt, DER hat weiter funktioniert :fresse: .

Raff bastelt ja nicht an Kreisläufen, der hat die einfach im System. Und wenn man eine KoWaKü mit in Alu verpressten Kupferboden solange unbemerkt vor sich hinsuppen lässt, bis die Titan kein Bild mehr liefert, dann hat die austretende Schlonze bereits irreparable Schäden verursacht.

Modulare Kreisläufe mit einfachem Wasser drin sind dagegen harmlos und irgendwie muss ich die Boards doch sauber bekommen.^^
 
In den Jahren gab es einige Missgeschicke aber meist ohne große Konsequenzen. Erst kürrzlich habe ich an meinen Servern gearbeitet und dabei übersehen, dass ich falschen Ordner war. Der "Testordner" war leider der Real Deal und so habe ich mal schnell 5000 Filme und Serien von meinem Plexserver gelöscht. Natürlich habe ich zu dem Zeitpunkt keinen Papierkorb installiert gehabt, so war alles weg. Ich konnte im Backup der Datenbank zumindest die fehlenden Dateien feststellen, ein Backup der Filme hatte ich zum Großteil nicht, so viel Platz ist mir einfach zu teuer. Konnte viele Filme über Umwege nochmals besorgen, hat mich aber fast 2 Wochen gekostet weil da viel Handarbeit notwendig war. Das war aber die Gelegnheit meinen Plex Server neu zu organisieren mit Klassikern und seltenen Schätzen, die ein Backup haben und neuere Inhalte, die ich zumindest wiederbeschaffen könnte.
Was lernen wir daraus? Arbeite nie nachts übermüdet an der Linux Konsole!
 
Mein erstes , eigentlich nicht selbstverschuldetes Mißgeschick, war eine abgerauchtee Sempron CPU.
PC Spezialist hatte statt des georderten Mainboard ein anderes im Originalkarton.
Dieses Mainboard war also gebraucht und mit einer völlig anderen performanteren CPU betrieben worden.
Die Einstellungen wurden nicht zurück gesetzt, sprich kein CMOS-Clear.
Ich war vom Neuzustand ausgegangen und habe laut Manual auch keine Veranlassung gesehen, hier diverse Jumper umzustecken.
Tja, nach dem Einschalten, ein Gestank und kein Rechnerstart mit Erfolg.
Nach Entfernung des CPU-Kühler hab ichs gesehen, das am und neben dem Die, schwarze Blasen sich gebildet hatten.
Die MB-Reklamation bei PC-Spezialist hatte zur Folge, das der Verkäufer unter die Lupe genommen wurde und diverse Ungereimtheiten zu Tage kamen.
Ich bekam ein tatsächlich nagelneues MB und der Verkäufer ward seit diesem Tag nie wieder dort gesehen!

Mein zweites und auch schon letztes Mißgeschick hab ich selbst verursacht und dabei dank Schutzfunktionen des Lenovo-Gaming-Notebook Legion Pro 5 16ARX8, richtig Glück gehabt.
Einen USB Stick nur fühlend in eine USB-A Buchse einzustecken hatte meißt gut funktioniert, aber an diesem Tag, hab ich den in den HDMI-Anschluß des Notebook versucht reinzubekommen, was einen Fetschlaut zur Folge hatte und das Notebook sofort Aus ging.
Man bekommt tatsächlich fast ungehemmt einen USB-Stick mit USB A da rein!
Der USB-Stick war am Transferchip geborsten, aber das Notebook ging nach betätigen des Einschalter ohne Zicken, auch bis heute, problemlos zu Nutzen.
Das Notebook hat allerdings dieses falsche Nutzung registriert und eine Meldung dazu ausgegeben, welche nach dem Start des Notebook offeriert wurde!
Danke, Lenovo.

Phil seine tauben Ohren, kann ich teilweise nachvollziehen.
Ein Blitzschlag innerhalb von 0-50 Meter wird nur als ein sehr kurzes Zisch wahrgenommen, 50 bis 200m, hört man ein Geräusch, was an des Zerbersten von Dachziegeln erinnert, die als hoher Stapel entweder Umfallen, oder als Bund vom Dach geworfen auf harten Boden aufschlagen.
Heißt, erst mit noch weiterer Entfernung des Blitzes zum eigenen Standort, wird das Geräusch deutlich dunkler und wirkt meist kräftiger, da tiefe Töne eh weiter reichen und mehr Energie verwenden. (merke, Zählregel zur Entfernugsbestimmung von Blitzeinschlägen anhand des Donner)
Diejenigen die das Zisch nicht gehört haben, sind dann zu oft leider, im schlimmsten Fall direkt, oder sekundär Blitzverzweigungen mit weniger Energie, aber trotzdem schädigend , bis tötlich, getroffen worden, sofern keine faradysche Hülle schützte.
Trifft ein Blitz direkt auf Bereiche mit inhaltlicher (Luft-)Feuchtigkeit, expandiert diese zu Dampf explosionsartig, wegen der extremen Temperaturen des Blitzes, was dann auch unmittelbar in der Nähe einen sehr lauten Knall verursacht, ganz dem Überschallknall von fliegenden Flugzeugen mit über Mach 1.
Ich selbst hatte schon genug Glück, aber sehr viele einer Katze zugeschriebenen 9 "Leben", hab ich nicht übrig, dafür aber die Liveerfahrung, ohne dabei selbst zu Schaden gekommen zu sein.

Wer seine PC-Komponenten schützen möchte, sollte sich eine sehr gute Überspannungsmehrfachsteckdose 40-70€ besorgen, z.B. von Brennenstuhl (bei Versagen gibts gewissermaßsen so beworben, Schadenbegleichung) im Baumarkt.
Hier wird je nach Ausführung auch das Lan-Kabel mit gesichert (teilweise auch USB-Anschlüße), was allerdings etwas Performance kostet.
Auch nicht jedes PC-Netzteil mag diese, da hier bestimmte Zustandsmodi nicht kompatibel zu den meist mit vorhandenen Maste/Slave sind!
Hier hilft jedoch die Regulierung des Sensorik zur Abhilfe, sofern diese die Einstellmöglichkeit bietet.
Bisher haben diese Blitzschutzmaßnahmen geholfen, die PC-Technik schadenfrei zu halten, obwohl Steckdosen und Lichtschalter-Abdeckungen der Hausinstallation wie Gewehrkugeln durchs Haus flogen.
Sehr vieles was nicht so geschützt war hats nicht überlebt, war aber wegen bestimmter Bauteile einfach zu Reparieren.
Gebäudeversicherungen, berücksichtigen meistens nur festinstallierte Geräte, also die welche als nicht ortsveränderlich eingestuft werden.
 
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Das gab mal Netzteile mit 110/ 220V Schiebeschalter - ....
Ich habe noch nie yellow Strom gesehen, aber Strom kann riechen :( .
Das Netzteil hat nicht überlebt, das System schon. Das lief dann als Installationsserver für Dos, Windows, OS/2 unter OS/2.
 
Ich komm mit diesen Displayport- und HDMIkabeln gar nicht klar. Ich hasse sie!

Mal muss etwas stärker gedrückt werden, oder doch nicht so stark? Der Monitor bleibt schwarz. Etwas stärker drücken? Oder wieder nicht? Nix zeigt m.E. richtig an wanns stark genug ist. Ich finde die Displayportstecker sind nicht kontrolliert anzuwenden und die Steckplätzchen sind dafür viel zu empfindlich. Etwas zuppeln und der Monitor ist wieder schwarz. Und manchmal ist stärkeres Drücken am Monitor doch nötig. Knack. :nene:

Und dann gibts die Dinger ohne diese hässlichen Widerhaken und mit diesen widerlichen Widerhaken.

Wer lässt sich denn son Scheiss mit den Haken einfallen? Wer kauft sich son Mist mit diesen perversen Haken? Kommen die aus einem geisteskranken Anglershop? Ich finde da ist ein Schaden zwangsläufig, wenn mal gepennt und kräftig gezogen wird! :wall:

Und dann die ollen starren HDMI-Kabel, die jedesmal "gebogen" werden müssen weil die Stecker im
Anschluss der Grafikkarte wegen des starren Kabels nicht korrekt sitzen können. Wird der PC bspw. etwas verschoben , bleibt der Monitor schwarz. Ich kann mir nicht vorstellen dass das auf Dauer für den Grafikkartenanschluss gut ist!

Diese Stecker sind m.E. alle Müll! Ein riesen Haufen Mist! Die Anschlüsse in den Karten und Monitoren sind dafür viel zu empfindlich und ein Totalschaden absehbar! :kotz:
 
Ich wüsste gar nicht, wo ich da anfangen soll und wo aufhören.
In meinen jungen Jahren habe ich gerne Demoversionen und Shareware-Installationen von Spielen (damals z. B. SimCity 3000) mir organisiert und auf den Rechnern meiner Eltern installiert (das muss so 99/2000 gewesen sein).
Damit sie das nicht mitbekommen, habe ich sie nach dem Spielen natürlich wieder gelöscht. Dummerweise.... Na ja, dummerweise habe ich dafür die Windows-Suche verwendet und dort nach "simcity 3000" gesucht und einfach alles gelöscht, was die Suche auflistete...
Richtig dumm war allerdings, dass ich dies in einer Nacht auf beiden Rechnern gleichzeitig machte.
Der Computerfachmann hätte mich am Liebsten durchs Telefon übers Knie gelegt (Ehemaliger NVA-Offizier).

Später war ich schlauer. Meinte ich jedenfalls. Habe dann nachts heimlich AOE2 auf dem Arbeits-PC gezockt. Und immer, wenn ich Schritte hörte, einfach den Stecker gezogen. Das ging ziemlich lange gut, bis es irgendwann mal "knallte". Dann stank es.
CPU und leider(!) Festplatten waren tot. Ich vermute mal, dass das Netzteil durch eine Überspannung einiges gegrillt hatte. Und ja, mein Lieblingstechniker ist wieder explodiert. :-D Aber, noch ein paar Jahre später hatten wir uns dann prächtig verstanden.

Nach vielen weiteren Eskapaden (Mutti, Papa, es tut mir echt leid!) hatte ich dann Gott-sei-Dank meinen eigenen Rechner. Ihre Nerven wurden dadurch echt geschont, glaube ich.
Meine eher weniger. :ugly:
Ich kam dann auf die geniale Idee, dass man Grafikkartenlüfter ja austauschen kann, um die Lautstärke zu reduzieren. Ich bin mir nicht sicher, welche es war. Es war jedenfalls teuer! Eventuell eine Radeon 9800 Pro. Neue Grafikkarte kam an, Lüfter abgebaut, neuen eingebaut und ja, irgendwas ging schief. Weiß nicht mehr, was. Aber die Karte war tot!
Nun ja, dann habe ich mir die Karte später halt noch mal gekauft. Wieder Lüfter getauscht und was soll ich sagen...
Tjoa..., dann hatte ich es geschnallt und irgendwie dann wieder einen lauffähigen PC gehabt. Aber nicht mit der gewünschten neuen Karte. :lol:Ich frage mich allerdings heute, wo ich das Geld her nahm. Ist aber auch schon einige Lenzen her.

Ach ja, eine Anekdote aus neuerer Zeit. Arbeitslaptop mit Extra-Sicherungspladde. Meine Haupt-SSD hatte einen Schaden und wurde getauscht. Nun, ist ja kein Problem. Dafür gibt es ja Backups auf der Extra-Platte.
Neue SSD wurde vom Techniker eingesetzt, Installation von mir gestartet und ja... Geil! Die haben mir statt einer 1TB-SSD eine 4TB-SSD eingesetzt! Schön formatiert und dann will man Installation starten... Geht nicht. Warum?
Oh... Da ist ja was unpartitioniertes... Warum ist das 1 TB groß...
Na ja, ich habe es überlebt.
 
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Also bei mir wars anno 2001 bei meinen ersten Bastelversuchen poröse Kühlpaste (ich hatte ja noch nicht viel Ahnung), die den neu erworbenen Athlon XP 2000 gleich mal nach dem Einschalten des Systems mit nem hörbaren *PAFF*, entsprechenden "Duft" und kleinem Wölkchen aus dem damals noch sonnengelben Gehäuse von Chieftec zum abrauchen brachte.

Dann wars draußen einmal Herbst/Winter 2006 oder 2007 feucht kalt und ich war mit dem PC unterwegs. Aus dem Auto raus und zuhause natürlich nicht gewartet, sondern gleich angesteckt und PC an. Wollte mir ja wieder gleich die neusten Szene-Demos reinziehen und Modern Warfare usw. weiterzocken. Das gefiel dem be quiet!-NT damals natürlich gar nicht und es quittierte hauptächlich auf der 12V-Schiene den Dienst.

Das letzte Missgeschick passierte mir vor 2 Jahren beim CPU-Wechsel der Gamingkiste auf den 5800 X3D. Alles sauber vorbereitet, Mainboard auf den Holztisch gelegt, gute Kühlpaste besorgt, mein gutes Feinmechanikerwerkzeug vorbereitet und ich mich sauber statisch entladen.

Alles schön zusammengebaut und wieder ins Case eingebaut. Eingeschaltet - PC startet nicht??? 3x alles geprüft. Verkabelung, CPU-Stromversorgung, etc... Nichts. Also Board nochmal raus, Minimalkonfiguration, überbrückt - nichts.

Was ging schief? Ich hatte mit der Kühlpaste etwas minimal gekleckst, das nicht gesehen und so Kontakt zw. CPU und Board hergestellt, was unweigerlich zum Tod des Boards führte.

Zum Glück war die CPU in Ordnung, bedurfte aber etwas *räusper* gründlicherer Reinigung zwischen den Pins.
 
Meine Sternstunde: Irgendwo zwischen 14 und 16 Lenzen hab ich Papa endlich überredet bekommen neue PC Hardware (Case, MB, RAM, CPU, GPU) zu kaufen. Den Zusammenbau, das hab ich versprochen, kann ich selbst übernehmen um Geld zu sparen.
Klar, ich hatte ja auch Ahnung. Immerhin hab ich ab und an ne PC Zeitschrift gelesen und sonst keinerlei Erfshrung gehabt. Bekannte mit Ahnung gabs auch nicht.
Natürlich lief der Zusammenbau also problemlos, nur starten wollte das Ganze nicht. Nach Tagen der Trauer hat Papa den PC also zum Shop geschleppt die dann alles teuer getauscht haben, weil einfach alles durchgebrannt war.
Wie das? Nun, Abstandshalter musste man damals noch vorher selbst im Gehäuse anbringen. Das stand in keiner Zeitschrift...
Also hat Papa 2 PCs bezahlt, war bestimmt stolz auf mich 😁.

2 weitere Missgeschicke im weitesten Sinn, an denen ich aber zumindest nicht selbst schuld bin (soweit ich weiss):

Hab nem Kumpel nen PC zusammengebaut (locker 10 Jahre+ später, da wusste ich also shon von Abstandshaltern). Die Kiste lief auch einwandfrei, abgesehen von immer wiederkehrenden Slowdowns nach 1-100 Minuten Betrieb die so schlimm waren, dass selbst der Dateiexplorer ne Minute für jede Aktion brauchte. Nach Neustart (und nur nach Neustart, runterfahren und hochfahren half nicht) war alles gut. Bis es eben nicht mehr gut war.
Wir haben jeded einzelne Teil getauscht und das Ding zigmal auseinandergebaut.
Und bis heute keine Ahnung was das Problem war. Etwas frustrierend.

Und Nummer zwei war ein neues Mainboard, dass einmal nach einer Woche, nach Umtausch dann nach 6 Monaten und nach erneutem Umtausch direkt beim Einbau durchgebrannt ist.
Cool, dass es jedesmal umgetauscht wurde aber naja.
Turns out: Das Netzteil war kaputt...
 
Den Anblick von an einer angeknacksten Ecke des CPU Dies aufgrund Direct-Die-Luftkühler-Montage aus Zeiten vor dem Heatspreader kenne ich auch noch. Ich hatte auch mal nen 2400+(?) und das finale Highendmodell 3200+. Ich weiß allerdings nicht mehr, ob das Anknacksen bei mir oder jemensch Anderen passierte.

Ein definitives Missgeschick von mir ... Neue SSD im M2 Format gekauft und komme begeistert nach Hause und will sie gleich einbauen. PC, auf das Bett gelegt, etwas funzeliges Licht, jedenfalls teils verschattet. Naja, ist ja nur eine einfache Montage. M2 auf das Board gesteckt - "Mh, sieht schief aus. ... Ah. Falscher Abstandshalter ... Mh, okay, ich sollte den alten raus und neuen reintun. Das muss doch gehen ... Mh, lässt sich aber nicht raus drehen." (Leider auch enger Raum -eben noch montiert im Gehäuse - und recht schlechte Sicht, wurde mir später bewusster.) Zum Nachbarn, schmale Zange geliehen ... Gedreht (wohl auch gezogen) und Abstandshalter samt Halterung rausgezogen. Arrrrgh! Nach dem Motto "Schnell ungeschehen machen" - Mh, Sekundenkleber geliehen, um Halterung wieder festzukleben. Metallringbeschichtung am Halterungsloch war allerdings großteils abgelöst. Egal, schnell raufkleben. Schalter betätigt - "Mh, geht nicht an" Arrrrrrgh!!!
Später war ich bei einem PC-Reparatur-Laden, um testen zu lassen, ob es einen Kurzschluss gab und weitere Komponenten beschädigt wären. Zum Glück war das nicht der Fall. "Nur" das Board war hin. Selbst die SSD funktionierte. Der PC-Reparaturladenmensch meinte, hätte ich nicht den Kleber verwendet, wäre das Board evtl. noch zu retten gewesen. Und naja, schief hätte die SSD wohl auch funktioniert.
Was lerne ich daraus:
- für gutes Licht sorgen
- lieber Board ausbauen, als weiter herumfriemeln
- nicht überhastet vorgehen
 
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Ich habe mir damals zum i7 4790K zum ersten Mal einen teureren Kühler mit eigener Backplate gekauft. Leider ist mir bei der Montage entgangen, dass auf dem Gigabyte-Mainboard die Kühlelemente der Spannungswandler durch Schrauben auf der Rückseite befestigt waren, die in eine Feder gedreht waren, die Gegendruck erzeugt, um das Kühlelement auf den Spawa zu pressen. Die ziemlich große Backplate des CPU-Kühlers drückte nun einige der darunter befindlichen Schrauben so weit rein, dass ein Spalt zwischen den Kühlelementen und den Spannungswandlern entstand.

Kurz nach dem Einschalten ging dann ein Spannungswandler in Flammen auf und hinterließ ein Brandmal auf der Dämmmatte des Gehäuses, bevor ich den Strom abschalten konnte.

Noch blöder war, dass ich zu dem Zeitpunkt nicht realisiert habe, dass die Backplate die Halteschrauben mit rein gedrückt hat und stattdessen einfach einen defekten Spannungswandler vermutete. Also hab ich das Mainboard reklamiert und von Mindfactory anstandslos ein neues bekommen, auf das ich dann natürlich den selben Kühler montierte...

Das Ergebnis war ein zweites kaputtes Mainboard.
Nun hielt ich es für unwahrscheinlich, dass erneut ein defekter Spannungswandler verbaut war, guckte mir die Konstruktion genauer an und erkannte meinen Fehler.

Beim dritten Mainboard (das ich diesmal natürlich wieder selbst bezahlt habe) habe ich dann die schlankere Backplate eines anderen Kühler-Herstellers verbaut, die keine der Schrauben verdeckte und schon lief alles wie gewünscht.

Zum Glück waren das nicht nur meine einzigen größeren Missgeschicke, sondern bis heute die einzigen PC-Komponenten, die mir jemals kaputt gegangen sind. In immerhin fast 30 Jahren PC-Bastelei.
 
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