"Mehr Geist bitte, liebe Games-Tester" und "Nicht die Kritiken sind platt, aber viele Spiele"

AW: Mehr Geist bitte, liebe Games-Tester. UPDATE: Petra Fröhlich kontert!

Ich sags mal so: Die Kiddies, die sich regelmäßig ihre Ego-Shooter kaufen und nur auf Geballer aus sind, die lesen kaum Spielezeitschriften oder beschäftigen sich näher mit dem Thema. Die wollen einfach nur Ihr Call of Duty und gut ist. Gekauft, rein in die Xbox und sofort sind sie begeistert von der "Hammergrafik" und dem geilen Geballer.

Da ist es doch ein Witz, dass viele Zeitschriften sich an solche Casual-Gamer richten.

Naja, aber viele Spieleserien richten sich ja an diese Casual-Gamer. Bestes Beispiel ist ja CoD. Das trifft wohl genau in die Kerbe von Frau Fröhlich.

Manchmal sieht man im MM solche Kiddies, regelrechte Gamer-Proleten. "Boah, Call of Duty ist so geil", "Crysis ist echt Hammer", "Alter, gib dir das". Wenn Ich da zufällig daneben stehe, denke Ich nur ":kotz:"
 
AW: Mehr Geist bitte, liebe Games-Tester. UPDATE: Petra Fröhlich kontert!

Kannste noch Zeilenangaben reinmachen dass ich mir merken kann wo ich aufgehört hab? :D
 
AW: Mehr Geist bitte, liebe Games-Tester. UPDATE: Petra Fröhlich kontert!

Mh, ich such schon verzweifelt den Edit-Button, weil mir im Nachhinein ein paar Vertipper auffallen ... passiert halt beim Schnellschreiben, diese Wall of Text entstand grad in 'ner halben Stunde. xD
 
AW: Mehr Geist bitte, liebe Games-Tester. UPDATE: Petra Fröhlich kontert!

Na ja, haben beide Recht mMn. Allerdings ist die Replik auf das Essay nicht immer ehrlich. Beispiel: Natürlich ist ein grosser Spezialisierungsgrad vonnöten, aber wie kann es sein, dass der Spezialisierungsgrad so gross ist, dass kein Platz mehr für das "Drumherum" bleibt. Z.B. singen Gamestar, PC Games und 4Players Lobhymnen auf das neue MW3, es wird auf alle möglichen Details innerhalb des Spiels eingegangen, aber was ist mit der unverschämten Preispolitik von Activision? Was ist mit dem massiven Recycling (Engine, Texturen, Setting, Sound usw)? Was ist mit der ganzen Kritik an CoD, welche seit Monaten durch alle Foren hallt? Ich meine, darauf muss doch eingegangen werden wenn man den grossen Spezialisierungsgrad beim Testen mit hohen Spielepreisen rechtfertigt und meint ein Spiel den Wünschen entsprechend der Gamer-Community zu beurteilen.

Ich zitiere mal aus der Replik: Wir müssen deshalb aufpassen, dass wir die Prioritäten nicht aus dem Blick verlieren: Eine Neuerscheinung für Playstation 3 oder Xbox 360 ist mit immerhin 50 bis 70 Euro zu veranschlagen. Niemand sollte so arrogant sein zu unterstellen, dass man angesichts einer solchen Investition von einer möglichst präzisen Analyse absehen darf.

Viele Gamer, also die Leser solcher Tests, sehen Spiele eben doch als Kunstwerk und monieren die kommerzielle Ausschlachtung der Marke CoD, aber die Redaktionen lassen das völlig ausser acht und konzentrieren sich stur auf eine Schilderung von Inhalten ohne die Entwicklung der CoD-Serie kritisch zu hinterfragen oder wenigstens die Kritik der Gamer-Community miteinzubeziehen. Es wird von den Redaktionen nicht in einem grösseren Kontext reflektiert und das ist schwach. Ich stelle mir daher wirklich die Frage, ob die Spieletester fähige Kritiker für Gamer sind oder einfach Fachidioten im Dienste der Spieleindustrie.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Mehr Geist bitte, liebe Games-Tester. UPDATE: Petra Fröhlich kontert!

Viele Gamer, also die Leser solcher Tests, sehen Spiele eben doch als Kunstwerk und monieren die kommerzielle Ausschlachtung der Marke CoD, aber die Redaktionen lassen das völlig ausser acht und konzentrieren sich stur auf eine Schilderung von Inhalten ohne die Entwicklung der CoD-Serie kritisch zu hinterfragen oder wenigstens die Kritik der Gamer-Community miteinzubeziehen. Es wird von den Redaktionen nicht in einem grösseren Kontext reflektiert und das ist schwach. Ich stelle mir daher wirklich die Frage, ob die Spieletester fähige Kritiker für Gamer sind oder einfach Fachidioten im Dienste der Spieleindustrie.

Naja,also nicht jedes Spiel ist ein Kunstwerk.Es wie bei den anderen Medien,Fernsehen oder Bücher.Da gibts auch sehr Gutes,aber auch sehr viel Schlechtes.Die Frage ist überdies,als was wir Spiele sehen - nur als Medium zu Unterhaltung,oder eventuell doch wie bei Büchern und Fernsehen auch als Medium für unterschiedliche Zwecke,z.B. Information oder Bildung.

Im Grunde stimme ich dir aber zu,es fehlt der Kontext bzw. er kommt meiner Meinung etwas zu kurz.Tests sollten noch mehr darauf eingehen,für welche Spielergruppe bzw. Genrefans (denn die kann man eben nicht einfach über einen Kamm scheren) ein Spiel geeignet ist,wie das Spiel im Vergleich zu einem etwaigen Vorgänger ist (denn darauf bezieht sich der potentielle Käufer in der Regel) und was das Spiel im Detail besser oder schlechter macht als andere Vertreter seines Genres.Dann sollten Dinge angesprochen werden,wie Kreativität oder nur Recycling,Preis-Leistungsverhältnis,üble Abzocke seitens des Herstellers wie z.B. bei CoD etc.
Dazu finde ich die Testnote als Punkte aus 100 eigentlich Blödsinn,objektiv(!) so fein bewerten ist meiner Meinung nach gar nicht möglich,da da viel zu sehr das subjektive Empfinden des Testers hineinspielt.Punkte aus 10 als Anhaltspunkt würde mehr Sinn machen.

Ich persönlich les mir allerdings kaum noch Spieletests durch.Grund ist zum einen,dass ich beim Kauf eines Produktes - nichts anderes sind Spiele - am ehesten der Kundenzufriedenheit vertraue (wie z.B. bei metacritics).Zum anderen sind es hanebüchene Tests wie die von Dragon Age 2 oder Wertungen wie die von Crysis 2 - da geht Vertrauen verloren.Dazu kommt,dass meiner Meinung nach - zumindest hier - das journalistische Niveau und die Sorgfalt im Vergleich zu früher abgenommen hat.Einige Artikel (nicht nur Tests) bewegen sich auf Bild-Niveau,was die Sprache anbelangt,zudem findet man oft Rechtschreibfehler.Darum informier ich mich eigentlich am ehesten in Foren,auf metacritics oder auf Fanseiten.

My 2 cents...
 
AW: Mehr Geist bitte, liebe Games-Tester. UPDATE: Petra Fröhlich kontert!

Arme Redakteure!
Die behinderten Spiele, die sie testen müssen, machen es echt schwer, diesen Beruf zu lieben.

Früher gab es immer was Neues.
Heute gibt es immer das Gleiche, Konsolen-Einheits-Futter, Tracktor-Simulator, COD Fünfundsechszigtausenddreihundersiebenundachtzig, und ab und zu mal etwas, was aus der Masse herausragt.

Echt öde.
Was soll man da testen? Man könnte auch einfach auf den Test des Vorgängers verweisen, standardmäßig 5 Punkte abziehen und fertig is.
Eine neues Spiel ohne Vorgänger? Soll es ja noch geben. Aber meist echt mies.
Die Konsolen-Kiddies wollen nichts Anspruchvolles, daß würde sie überfordern...
 
AW: Mehr Geist bitte, liebe Games-Tester. UPDATE: Petra Fröhlich kontert!

Ich gebe der guten Frau Froehlich Recht, aber ich denke, dass auch Herr Schmidt nicht unrecht hat. Die Sache ist leider nicht so einfach - man kann kein Hardcore-Gaming-Heft herausbringen, welches alles Notwendige bereits im Vorwege voraussetzt und dann erwarten, dass es massiv gekauft wird. Auch kann man ebensowenig veranschlagen, dass ein Spiel automatisch Kulturgut ist oder gar künstlerisch groß bemessen werden kann. Und ich gebe auch Moetown weitestgehend recht - ein Spiel wie COD oder Bulletstorm ist wohl kaum vergleichbar mit einem Spiel wie Deus Ex 3, welches auf einer anderen Ebene agiert. Grundsätzlich dienen Spiele gewiss nur der Unterhaltung, aber während eine Gruppe sich nur darauf auslegt und einfach nur Action liefert, geht die andere Gruppe eben etwas tiefer und beschäftigt sich mit tieferen Thematiken, die ebenso Unterhaltungswert bieten - nur eben auf einer anderen Basis.
Eine Bekannte von mir hat die Bewertungen von Spielen schon oft kritisiert. Es sei zu viel Subjektivität drin - nun, das muss man vielleicht so stehen lassen, denn immerhin kann man zwar gewisse Dinge, wie die Grafik vielleicht in ein Spektrum fassen und Bewerten, aber wenn man dann Spiele hat wie z.B. Crysis 1, welches (meiner Meinung nach) zu hohe Bewertungen bekommt, weil es kurzerhand nur an wenigen Dingen, die alles andere überragen, gemessen wird, dann läuft etwas gewalitg schief - und andere Spiele kommen zu kurz, obwohl sie vermutlich in mancher Hinsicht vielleicht sogar besser sind und alleine deswegen ein höheres Unterhaltungspotential haben. Davon aber ab zeigt sich vielleicht auch ein gewisser Trend im Verlangen der Leser - wenn nun wirklich alles Hinterfragt wird, was aus eigentlicher spielerischer Sicht uninteressant ist, dann läuft etwas falsch; Wenn kritisiert wird, dass es nur drei Waffen gibt, die für das eigentliche Spiel aber vollkommen ausreichen und nützlich sind, statt einer Hülle an Waffen, die kein Mensch nutzen wird, dann ergibt sich doch schon ein Manko; Kann man dies nun kritisieren oder sollte man es stattdessen neutral sehen? Oder vielleicht loben, weil es das Spiel nicht mit Unsinnigkeit überfüllt?
Vielleicht sollte man es daher ein wenig anders angehen und die Dinge lieber so darauf zuschneiden, dass man Dinge, die Vergleichbar sind, vergleicht und alles andere in eine Subjektive Sicht des Testers rückt - doch das macht es schwierig, da die Subjektivität bedeutet, den genauen Standpunkt des Testers zu kennen. Wenn er stetig Dinge als Gut bewertet, die er selbst Gut findet, welche aber für viele andere Mist sind, dann kommt die nächste Falle, in die man stolpern kann. Man kann schreiben "Grafik alá.... Sound wie.... Gameplay, Steuerung, etc...." aber all dies wäre dann ein reiner Vergleich, ein Messen mit einem Primus, welches die Matte hoch angelegt hat und vielleicht dafür sorgt, das alles andere heruntergeputzt wird, obwohl es vielleicht doch sehr solide ist. Mich hat es nicht gestört, dass die Grafik der Spiele nach Crysis 1 nicht an diesen Titel herangeragt haben - denn ich war trotzdem gut Unterhalten. Batman Arkham Asylum war ein wunderbares Spiel, das mir viel Spaß bereitet hat. The Elder Scrolls IV Oblivion hat bei mir auch schon über 200 Stunden Spielzeit auf dem Buckel - und das alles, weil es gut gemacht ist. Hier ist ein Vergleich vermutlich auch gar nicht möglich, denn während TESIV auf einer großen, offenen Welt basiert, sind Spiele wie Crysis auf die Levelpfade angewiesen - schon ist ein Vergleich was die Spielwelt anbelangt, nur noch schwer möglich. Aber hier kann man eine Analogie zum obrigen Beispiel bezüglich der Waffen ziehen: Ist es gut, dass man sich nur in den wichtigen Gebieten aufhält oder ist es vielleicht ein Manko, dass es keine große, frei erkundbare Welt gibt, wo man viele Sachen entdecken kann?
Man sieht, eine Wurzel, die alles genau erklärt und in einen für alle positiven Kontext zieht, kann man nicht ziehen. Tests sind Subjektiv; Und ebenso muss auch bei allen anderen behandelten Artikeln in einer Zeitschrift nun mal gelesen werden, dass es abgewogen werden muss, was man in das Heft hineinpackt und was nicht - ist es sinnvoll nur für Hardcore-Gamer zu schreiben oder sollte man die Casuals ebenso berücksichtigen? Wie kann ich einem Laien das Spiel erklären, der bisher vielleicht noch nicht viel Erfahrung mit Games gemacht hat? Auch das sind wieder Schwierigkeiten. Vielleicht ist es nötig, an der einen Seite zu sparen, um die andere Seite auswachsen zu lassen - ich denke, am Besten trifft es sich am Ende in der Mitte, die alle umfässt, aber nicht zu sehr auf eine Seite eingeht.
 
AW: Mehr Geist bitte, liebe Games-Tester. UPDATE: Petra Fröhlich kontert!

Naja, vielleicht liegts auch einfach am Alter? Der Herr Schmidt ist ja Jahrgang 77 (so wie ich) und zählt damit zu den Ü30-Gamern.
Zumindest mir geht es so: wenn ich hin und wieder in Spielezeitschriften blättere, kann ich mich mit der dort verwendeten Sprache und den Sprüchen nicht mehr ohne Weiteres anfreunden. Ich zähle wohl nicht mehr zur Zielgruppe dieser Zeitschriften. Aber wieso sollte ich dem Medium die Schuld geben, wenn ich seiner Zielgruppe entwachsen bin?
Viele Games die ich spiele dürfen wegen Jugendschutzgründen dort nicht mal erwähnt werden.

Kurze reviews aus dem Internet reichen mir dagegen aus, falls ich mich für ein Game interessiere, meist interessiert mich aber eher, ob es noch auf meinem System läuft.
Und das kann ich auch in der PCGH oder auf pcgh.de lesen... :daumen:
 
AW: Mehr Geist bitte, liebe Games-Tester. UPDATE: Petra Fröhlich kontert!

Mh, ich such schon verzweifelt den Edit-Button, weil mir im Nachhinein ein paar Vertipper auffallen ... passiert halt beim Schnellschreiben, diese Wall of Text entstand grad in 'ner halben Stunde. xD

du triffst im Grunde den Nagel auf den Kopf, und trotzdem gebe ich dir nicht Recht. Warum? Weil die Spielebewertung in Magazinen nicht das leisten kann was du ansprichst (den subjektiven Gefallen einschätzen), und das einzig richtige tut: die objektiven Dinge abarbeitet. Dies dient dem geneigten Leser als grobe Einschätzung eines Spieles. Wer wirklich glaubt, eine 87 wäre besser als eine 85, der sollte dringend seine Medienkompetenzen prüfen!!!
Wie soll der Redakteur denn auch nur im Ansatz subjektive Dinge in seinem Artikel behandeln, ohne nicht mind. 80% der Leserschaft auf den Schlips zu treten? Der Spieler muss entscheiden, ob er ein Spiel gut findet oder nicht, das kann ihm keiner abnehmen! Selbst wenn herausragende Dinge im Spiel es doch deutlich mehr "Kunst" enthalten lassen als ein CoD, so wird dies auch gewürdigt!
Man müsste halt nur mal den Artikel komplett lesen, und dann findet man auch Passagen wie "Wer ein xy Spiel liebte, der sollte sich dieses Spiel unbedingt mal anschauen" oder "Der Geheimtipp blabla kann zwar nicht durch Grafik und Geschichte glänzen, ist dennoch mind. 2 Blicke wert, weil..."

Wer den Fließtext nicht liest, und nur auf die Wertungstabelle schaut, ist selber schuld!

Und nicht anders läuft es mit Filmkritiken auch! Da steht zwar keine Endnote hintendran, aber da geht es genau so auf die Einzelheiten: Wie tiefgründig ist die Story, wie groß sind die Explosionen, wie schnell wird geschnitten, wie gut sind die Effekte, wie gut agieren die Schauspieler, und dann gibts eine persönliche Einschätzung des Kritikers, der Vergleiche zieht... "ist nicht gerade ein Actionfeuerwerk eines Micheal Bay, aber durchaus sehenswert"
oder "Wer Freundschaft Plus mochte, wird sich auch Freunde mit gewissen Vorzügen nicht entgehn lassen wollen"
 
AW: Mehr Geist bitte, liebe Games-Tester. UPDATE: Petra Fröhlich kontert!

Naja Spieletests lese ich schon um mir einen groben Überblick zu verschaffen, den Rest besorgt dann notfalls die Demo. Bei manchen Games lohnt sich das tiefe reinknien nicht da es die ewige Wiederkehr des immergleichen wäre. Ich kann am leichtesten auf die Videos verzichten
 
AW: Mehr Geist bitte, liebe Games-Tester. UPDATE: Petra Fröhlich kontert!

Ich habe mir mal die Kommentare der letzten zwei Seiten auf der SPIEGEL.de zu dem Artikel durchgelesen.

Ich bin GENAU derselben Meinung:
Tut mir leid, Frau Chefredakteurin,

aber Sie haben mit ihrem Alter auch die Lust am zocken verloren, auch wenn Sie sich vielleicht noch jeden Tag beruflich bedingt mit einem Spiel rumquälen müssen.

Ich bin Baujahr 1977 und finde, dass es heutzutage um Längen bessere Spiele gibt als früher.

Klar gab es früher Perlen unter den Spielen, aber die sind heutzutage genauso zu finden. Das Problem ist unsere heutige Gesellschaft, die alles noch schneller und noch leichter haben will. Die meisten lassen sich doch gar nicht mehr richtig auf ein Spiel ein.

Ich bin mir sicher, dass es vor 10 Jahren auf das Jahr gesehen noch genauso gute Spiele gab wie heute. Ich selbst habe erst Portal 2 durchgespielt und ich fande die Story und die Atmosphäre alles andere als flach. Ich hatte dieses Jahr auch schon andere Highlights zum zocken, aber diese Spiele sind wohl bei den meisten vorbeigegangen.

Durch die moderne Grafik ist es doch eine LEichtigkeit, in ein guten Spiel zu finden. Oder wollen Sie mir sagen, dass die Rennspiele früher besser waren? Die Adventure wie Monkey Island vergleiche ich z.B. gerne mit den heutigen Rollenspielen. Die sind doch auch nicht schlechter und dauern sogar 10x länger, als so ein Monkey Island. Wenn ich mir die Egoshooter oder Actionspiele früher angucke: Wo bitte sind die besser als heute? Ist das berühmte Doom denn besser als ein heutiger Shooter? Von der Story her?

Ganz ehrlich: Christian Schmidt (34) hat VOLLKOMMEN RECHT!!!

Und sie verteidigen nur ihren Job, mehr nicht!!!!!

Ich habe mein erstes Spiel damals auf der einem Atari 2600 gezockt. Es war Pac-Man und Moon Patrol. Nach dem C64, den ich Jahre als Kind "missbrauchte" kam dann ein 268er mit Hercules Grafik. Knapp 3000 DM kostete der PC damals und ich hatte mit Hero's Quest oder Bad Cat meine grösste Freude. Auch Elite ging zu C64er-Zeiten nicht an mir vorbei. Als Farbe ins Spiel kam beim PC habe ich Wing Commander durchgezockt und Monkey Island. Soundkarten waren ein Highlight damals...

Und heute: Vor drei Jahren habe ich ein paar Monate X3-Reunion gespielt, was mich rein Sci-Fi-Technisch noch mehr begeisterte als Elite damals. An Abenteurspiele (Rollenspiele), wie The Witcher oder Risen, traue ich mich nicht mal ran, weil ich weiss, dass solche Spiele mich so sehr in eine Welt eintauchen lassen, dass ich mich davor schützen muss, wie ein Nichtraucher, der den Zigarettenqualm meidet, weil er es sonst einfach nicht packt und nur noch an Zigaretten denken muss - in meinem Fall dann keine Zeit mehr hätte für andere Spiele.

Es liegt an dem Menschen selber, wenn man sich nicht mehr für ein Hobby begeistern kann. Ich habe mir diese Lust am Zocken bewahrt, aber bei über 80% der Spieletester ist diese Lust schon lange flöten gegangen - auch bei Ihnen, Frau Chefredakteurin!

Ich renne auch nicht einfach bei einem 50-Euro-Spiel durch und beschwere mich dann, dass es nur 5 Stunden gedauert hat. Ich brauche immer mind. 10 Stunden (nicht am Stück, versteht sich), um ein Spiel durchzuzocken. Ich dreh jeden virtuellen Stein im Spiel um, um zu sehen, was die Programmierer geleistet haben. Diese "Lust" fehlt bei über 80% der Zocker heutzutage und da genau diese Leute das Internet (die Foren) belagern, lernen andere diesen "Scheiss" und denken, es ist so!

Man könnte sagen, dass wir Älteren die Hippies unter den Zockern sind und die jetzige Jugend sich das Zeugs (die Spiele)reinziehen, als wären es die besten, "kostenlosen" (Anspielung auf Raubkopiene ;) ) Designerdrogen. Kein chillen mehr! Nur noch Hetze! Nur noch Konsum!!

So würde mir zocken keine Spass mehr machen, aber zum Glück bin ich nicht so dumm wie viele andere und kann mein Hobby noch geniessen. Für alle anderen, die sich beschweren, dass es keine guten Spiele mehr gibt, ist dieses Hobby reine Zeitverschwendung.
Ausser für Sie, Frau Chefradakteurin!
Sie verdienen noch Geld dabei. Sie MÜSSEN, ob Sie wollen oder nicht. Da bleibt die Lust ja automatisch auf der Strecke. Reine logische Schlussfolgerung!

Ich könnte noch so viel schreiben, aber es wird nichts nützen, da viele sowieso nicht checken, was ich meine, da die meisten nur aus Langeweile zocken und nicht, weil sie Lust dazu haben. (Ist für mich ein grosser Unterschied).

Gruss von einem Zocker aus Leidenschaft!
(Quelle)

Zum Glück gibt's noch GameOne, 3DCenter und PCGH. Alle anderen habe ich längst aufgegeben.

Ich vermisse die ASM!!!

Habe gerade wenig Zeit und konnte mir die Kommentar hier leider nicht auch noch vollständig durchlesen, aber das Thema wird auch in ähnlicher Form gerade in PCGHX-Forum diskutiert.

Gruss LD
(Ein Hoch auf BugMeNot, vielleicht checkt's ja einer *fg*)
 
AW: Mehr Geist bitte, liebe Games-Tester. UPDATE: Petra Fröhlich kontert!

Meine Meinung ist wenn jemand wirklich als Spieletester gelten sollte müsste es ein Gamedesigner sein oder einehemealiger Gamedesigner die unabhängig sind, das wären kompetente Leute das wären genau die die wissen wie was funktioniert und warum. Da kann auch Frau Fröhlich singen wie sie will...
 
AW: Mehr Geist bitte, liebe Games-Tester. UPDATE: Petra Fröhlich kontert!

Warum sollte es so sein? du willst doch wissen wie es für den Spieler ist, und nicht wie es für ein Entwickler ist...
 
AW: Mehr Geist bitte, liebe Games-Tester. UPDATE: Petra Fröhlich kontert!

Entwickler sind Spieler...
 
AW: Doom-Erfinder Carmack - Computerspiele zu entwickeln ist anspruchsvoller als Raketenforschung (OA: Nicht die Kritiken sind platt, aber viele Spiel

Der Titel der News ist zu lang. Hättest du nicht irgendwas schreiben können wie: "Spiegel-Inverview mit John Carmack - Spiele entwickeln ist einfacher als Raketenforschung. "

Um was geht es in der User-News eigentlich? Um Spieletests oder das Carmack-Interview?
 
Zurück