News Mega Deal: Qualcomm soll Intel übernehmen wollen [Bericht]

Die Sache wird nun aber für den Subventionssumpf und dessen Fauna unangenehm. Denn jetzt muss man damit herausrücken, wie viel Geld und an wen, schon geflossen ist. Und warum.
Das wird sicher spannend :daumen:
Was soll daran spannend sein? Von den Subventionen ist noch nicht ein Cent geflossen, dafür fehlt weiterhin eine Freigabe der EU-Kommission, die es weiterhin nicht gibt (weil die Bundesregierung einen entsprechenden Antrag noch gar nicht gestellt hatte, aktuell sieht man dann auch vermutlich, wieso).
 
wäre schlecht für die ganze Chipindustrie und die Käufer
Mediatek, Qualcom, Intel, NVidia, AMD und Apple sind ja jetzt zumidnest noch 6 Marken, die sich gegenseitig um Anteile in diversen Sparten zanken
je weniger, desto eher absolute Marktdominanz in einzelnen oder ganzen Bereichen
 
Na, das ist doch ein Lichtblick für den Typ welcher einen beachtlichen Teil eines mehrere hundertausend Dollar Erbes in Intel investiert hat und die Aktie wenige Tage später abgeschmirt ist.
 
Na, das ist doch ein Lichtblick für den Typ welcher einen beachtlichen Teil eines mehrere hundertausend Dollar Erbes in Intel investiert hat und die Aktie wenige Tage später abgeschmirt ist.

Gut, wenn man unerfahren ist sollte man so oder so keine AKtien kaufen. Wer kauft schon eine AKtien eines Unternehmens, das dauernd Verluste macht durch sein Foundry geschäft, Prozessoren sind grade so Konkurrenzfähig. Das einzige gute ist die Unterstützung des Amerikanischen Militärs und OEM.

Ich hätte gewartet bis man den niedrigsten Aktien stand abwartet, das war bei ca 16,80EUR/Aktie und kauft soviel wie man kann und wartet ab. Ich hab dann verkauft mit dem Ziel 20 Euro und hatte bischen Geld mitgenommen.

Wenn zwischen Zeitlich die Meldung kommt Intel STößt Foundry ab oder der neuste Prozessor kann boden gut machen, dann ist sicher das der Aktienkurs über 20 Euro hinaus geht.

Hat auch viel mit Glück, Erfahrung und Marktbeobachtung zutun.
 
Völliger Quatsch. Was soll Qualcom mit Fertigungsanlagen für eine Fertigungsweise von gestern? Intels Problem ist doch, dass die schlicht nicht mehr mit TSMC mithalten können und nun - und hier passt das Wort wirklich! - aberwitzige Summen in neue Fertigungsanlagen stecken müssen.

Dieser Frage würde ich mich anschließen:
Aktuell scheinen Intels Architekturen gar nicht so schlecht zu sein. Die Kombination mit N3 in Lunar Lake hat einige Vorschusslorberen erhalten und dass die aktuellen 10-nm-(ITRS)-Desktop-Produkte nach dem Erscheinen von AMDs 7-nm-(ITRS)-Generation vor zwei Jahren nicht komplett vom Markt gefegt wurden, sondern eine Form von Konkurrenz darstellten, lag auch nicht an "Intel 7". Wenn man mit Intel also was wertvolles kaufen kann, dann IP. Aber nicht Fabs.
Qualcomm hat jede Menge IP, was Qualcomm zur Perfektion fehlen würde, sind Fabs.

Wo ist da die Synergie einer Intel-Übernahme? Sinnvoll wäre die nur, wenn 18A und folgende Prozesse tatsächlich so gut und so weit sind, wie von Intel versprochen, sodass Qualcomm hier die Fertigung für 2026 oder später kaufen könnte. Aber wenn da endlich eine Rückkehr in die Spitzenherstellung ansteht, dann würde ich eigentlich erwarten, dass Intel solange auch noch durchhalten oder Kreditgeber finden kann. Und außerdem sollte dann längst Apple auf der Matte stehen. Die achten viel mehr auf vertikale Integration als Qualcomm, stehen in dem Ruf sehr große Barreserven zu haben und sie haben ebenfalls exzellente IP, aber ebenfalls keine eigene Fertigung.

Gut, wenn man unerfahren ist sollte man so oder so keine AKtien kaufen. Wer kauft schon eine AKtien eines Unternehmens, das dauernd Verluste macht durch sein Foundry geschäft, Prozessoren sind grade so Konkurrenzfähig. Das einzige gute ist die Unterstützung des Amerikanischen Militärs und OEM.

Ich hätte gewartet bis man den niedrigsten Aktien stand abwartet, das war bei ca 16,80EUR/Aktie und kauft soviel wie man kann und wartet ab. Ich hab dann verkauft mit dem Ziel 20 Euro und hatte bischen Geld mitgenommen.

Vergleichbare Aussagen gab es vor einem Jahr auch schon, nur lagen die Grenzen da eher bei 35 und 40 Euro. Solche Änderungen vorauszusehen kann einen sehr reich machen, aber offensichtlich beherrschen nur wenige diese Kunst. Und Intel zum Beispiel hat bis vor kurzem noch dicke Gewinne eingefahren, während AMD beinahe über ein volles Jahrzehnt hinweg in den roten Zahlen steckte. Trotzdem waren die Aktien letzterer die weitaus bessere Investition – wie die meisten erst hinterher realisiert haben. Respektive eben gerade deswegen.
 
Cum Ex Olaf kann sich an nichts mehr erinnern
Im Volksmund nennt man das auch verdrängen.
Völliger Quatsch. Was soll Qualcom mit Fertigungsanlagen für eine Fertigungsweise von gestern? Intels Problem ist doch, dass die schlicht nicht mehr mit TSMC mithalten können und nun - und hier passt das Wort wirklich! - aberwitzige Summen in neue Fertigungsanlagen stecken müssen.
Ganz so schlimm ist das nicht. TSMC hat nur durch die Erfahrung über die Jahre deutlich bessere Tools, damit Kunden ihre Chipdesigns für deren Fertigung vorbereiten können. Man denke nur an speziell mit/für NVidia angepasste Fertigungsverfahren, die man werbewirksam umgetauft hat, damit man fortschrittlicher, als die Konkurrenz wirkt, die in der Halle gleich nebenan belichten lässt. Wundern tut das niemanden, sind beide Unternehmen doch zusammen im Fahrstuhl nach oben gefahren, als auch AMD noch selber gefertigt hat und Apple noch gar kein iPhone geplant und Power-Chips bei IBM etc. bezog.
Das ist auch der Hauptgrund, warum "Intel Foundry Services" so einen holprigen Start hinlegen. So viele Auftragsfertiger auf dem technischen Niveau mit dem Volumen gibt es nicht. Immerhin hat Amazon vor ein paar Tagen im großen Stil Intel beauftragt und ArrowLake sieht vielversprechend aus.

Halte die Übernahmegerüchte für fruchtlos. Da ist ein 6er im Lotto wahrscheinlicher, gerade auch wegen der Kartellrechtlichen Bedenken der US-Behörden. Die sind im Gegensatz zu den Hiesigen nämlich bezahnte Tiger statt Bettvorleger. Bringt ja nichts, wenn Qualcom Intel kauft und der laden dann zerschlagen wird. Da gewinnt niemand bei(außer Aktionäre, die dann eine Zeile mit Positionen mehr auf dem Zettel stehen haben).
Vergleichbare Aussagen gab es vor einem Jahr auch schon, nur lagen die Grenzen da eher bei 35 und 40 Euro. Solche Änderungen vorauszusehen kann einen sehr reich machen, aber offensichtlich beherrschen nur wenige diese Kunst.
Ohne Interna zu kennen ist das quasi unmöglich und dann steht man mit einem Bein im Knast wegen Insidergeschäften. Möglich(weil rechtlich schwer nachweisbar) wäre nur ein Ankündigungspoker alla Musk, was dann allerdings Untersuchungen wegen Kursmanipulation seitens der FTC nach sich zieht.
 
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Dieser Frage würde ich mich anschließen:
Aktuell scheinen Intels Architekturen gar nicht so schlecht zu sein. Die Kombination mit N3 in Lunar Lake hat einige Vorschusslorberen erhalten und dass die aktuellen 10-nm-(ITRS)-Desktop-Produkte nach dem Erscheinen von AMDs 7-nm-(ITRS)-Generation vor zwei Jahren nicht komplett vom Markt gefegt wurden, sondern eine Form von Konkurrenz darstellten, lag auch nicht an "Intel 7". Wenn man mit Intel also was wertvolles kaufen kann, dann IP. Aber nicht Fabs.
Qualcomm hat jede Menge IP, was Qualcomm zur Perfektion fehlen würde, sind Fabs.

Wo ist da die Synergie einer Intel-Übernahme? Sinnvoll wäre die nur, wenn 18A und folgende Prozesse tatsächlich so gut und so weit sind, wie von Intel versprochen, sodass Qualcomm hier die Fertigung für 2026 oder später kaufen könnte. Aber wenn da endlich eine Rückkehr in die Spitzenherstellung ansteht, dann würde ich eigentlich erwarten, dass Intel solange auch noch durchhalten oder Kreditgeber finden kann. Und außerdem sollte dann längst Apple auf der Matte stehen. Die achten viel mehr auf vertikale Integration als Qualcomm, stehen in dem Ruf sehr große Barreserven zu haben und sie haben ebenfalls exzellente IP, aber ebenfalls keine eigene Fertigung.



Vergleichbare Aussagen gab es vor einem Jahr auch schon, nur lagen die Grenzen da eher bei 35 und 40 Euro. Solche Änderungen vorauszusehen kann einen sehr reich machen, aber offensichtlich beherrschen nur wenige diese Kunst. Und Intel zum Beispiel hat bis vor kurzem noch dicke Gewinne eingefahren, während AMD beinahe über ein volles Jahrzehnt hinweg in den roten Zahlen steckte. Trotzdem waren die Aktien letzterer die weitaus bessere Investition – wie die meisten erst hinterher realisiert haben. Respektive eben gerade deswegen.
Das eine ist zu erkennen, das Andere zu handeln. 2015 hab ich die Zeichen erkannt aber aufgrund fehlenden Mindsets nicht gehandelt.
 
Intel hätte die Pläne, die sie damals horteten, als sie über AMD dominierten nicht ungenützt in den Schubladen liegen lassen sollen, als iNTEL jedes Jahr die gleiche CPU nur mit mehr Takt veröffentlicht hatten.
 
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Das wird doch niemals eintreten. Qualcomm weiß es. Intel weiß es. Intel weiß, dass es Qualcomm weiß. Und trotzdem tun alle so
Wird wohl Aktienspekulation dahinter stecken.

AMD-Fluid lässt sich so nicht wiederholen.

Und wer weis, wies mit denen weitergeht, wenn Ryzen am Ende anlangt, Radeon
zur Mittelklasse degradiert wurde und KI nur im Low-End funktionieren wird.
 
Es ist noch gar kein Geld geflossen. Es geht hier ja auch nicht um Bestechung sondern um Standortförderung.

Was soll daran spannend sein? Von den Subventionen ist noch nicht ein Cent geflossen, dafür fehlt weiterhin eine Freigabe der EU-Kommission, die es weiterhin nicht gibt (weil die Bundesregierung einen entsprechenden Antrag noch gar nicht gestellt hatte, aktuell sieht man dann auch vermutlich, wieso).

"Sachsen-Anhalt für die Flächen der künftigen Chip-Fabriken mit 25 Euro pro Quadratmeter einen fünfmal höheren Preis bezahlt als bis dahin normal."

Quelle: https://www.mdr.de/nachrichten/sach...agdeburg/intel-steigende-bodenpreise-102.html


Es geht um Erschließungskosten, horrende Grundstückspreise, Gutachten, Vermittlungsprovisionen und und und ...
Es sind bisher keine Subventionen an Intel geflossen. Die Kosten für dieses "Projekt", das nun als Luftnummer endet, waren jedoch schon beträchtlich.

Bedauerlicherweise haben die Bratzen von der AFD schon einen Untersuchungsausschuss wegen eben dieser "sachfremden Schmarotzerei" in Rede gebracht. Und damit das Thema verbrannt.


Ihr könnt gerne naiv sein, wie ihr gerne wollt - aber jeder Häuslebauer, der Grund erwerben will, hat deshalb nun die Arschkarte. Und der Rattenschwanz der geplatzten Konzernsozialhilfe ist noch einiges länger.



Aber daran wird sich niemand mehr erinnern, oder hast du schon vergessen, dass Politiker oft Gedächtnislücken haben?

Ich nehme mich da nicht aus. Ich bin genauso vergesslich. Das skandalöse ist doch nicht, dass die es machen, sondern dass es folgenlos bleibt.:devil:
 
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@Low-Preis-Enthusiast

Man kann sich immer über alles und jedes aufregen. Ob das sinnvoll ist, ist eine andere Frage.

Die Regierung von Sachen-Anhalt hat das ja nicht gemacht um sich zu bereichern, um politische Gegner auszuschalten oder um einer Lobby zuzuarbeiten, was die Motivation für vieler andere politische Entscheidungen ist.

Hier wurde die Chance gesehen, eine Industrie im Land anzusiedeln, was der Infrastruktur und auch der Bevölkerung geholfen hätte. Gerade im Osten, wo sich die Menschen immer wieder abgehängt, vergessen und benachteiligt fühlen, wäre so etwas so wichtig.

Aber nein, dann kommen wieder Leute wie Du um die Ecke, die alles schlechtreden und auf die hohen Kosten verweisen. Eine Investition in die Zukunft ist IMMER teuer. Sonst wäre sie keine Investition. Immer nur sparen und Ausgaben kürzen macht einen Staat kaputt.
 
Hier wurde die Chance gesehen, eine Industrie im Land anzusiedeln, was der Infrastruktur und auch der Bevölkerung geholfen hätte.

Nein! Es wurde eine Chance vertan, in der Fläche etwas zu bewirken, um punktuell ein Protzprojekt vorweisen zu können.
Auf nur einen Player zu setzen ist erwiesenermaßen weder klug noch zukunftsträchtig. Es gibt genug Fehlschläge die dies eindrucksvoll belegen.

Aber nein, dann kommen wieder Leute wie Du um die Ecke, die alles schlechtreden und auf die hohen Kosten verweisen.

Und dann kommen Leute wie Du um die Ecke, die Kritik in der Sache als "schlechtreden" verunglimpfen.
Es geht hier ja auch nicht um Bestechung sondern um Standortförderung.

Bestechung - sorry da hast etwas nicht verstanden.
Gemeint ist in diesem Kontext, dass Gelder geflossen sind. Nur ist unklar, an wen und warum. Und in welcher Höhe.
 
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