„Mao hatte echten Weitblick“ - WDR

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Jetzt liege ich vor lauter lachen aber am Boden, fast alles davon gab es schon im Kaiserreich, ich meine das deutsche Kaiserreich von 1871 bis 1918
Zuerst einmal, es geht um die erreichten Errungenschaften in diesen Bereichen, nicht darum das es zum Beispiel nicht Gewerkschaften schon im Kaiserreich gab!

Und dann bitte mal Quellen dafür das du einen allgemeinen gesetzlichen Anspruch auf Kinderbetreung im Kaiserreich hattest, oder Außerhalb von Gewerksschaftsbetrieben einen grundsätzlichen Urlaubsanspruch, oder Anspruch auf eine Sozialwohnung.
Gerade Kindebetruung und Sozialwohnungen waren im Kaiserreich noch durch Gewerkschaften erkämpfte Betriebseigene Leistungen / Privilegien, die außerhalb der Betriebe keine Anwedung fanden, genauso wie Urlaubsansprüche über Sonn- und Feiertage hinaus.

*edit*
Grundstein für das System der Arbeitslosenhilfe war die Verordnung über die Erwerbslosenfürsorge vom 13. November 1918.[1] Mit dieser Verordnung wurde für „arbeitsfähige und arbeitswillige Personen über 14 Jahre, die infolge des Krieges durch Erwerbslosigkeit sich in bedürftiger Lage befanden“, eine besondere Form der Fürsorge geschaffen. Zuständig waren die Gemeinden, die der Fürsorge ausdrücklich „nicht den Rechtscharakter der Armenpflege“ beilegen sollten.[2]

1927 wurde durch das Gesetz über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung vom 16. Juli 1927[3] die Arbeitslosenversicherung eingeführt.


Und:
Als Arbeitslosenhilfe wurde in der Bundesrepublik Deutschland von 1956 bis 2004 eine bedürftigkeitsgeprüfte Sozialleistung für Arbeitssuchende bezeichnet.

Aber rofl mal ruhig weiter, ist alles was in deinem Kopf scheinbar funktioniert...

Das sind historische Fake News und zwar sehr gelogene Fake News!
*gähn*

Weil schon die Weimarer Republik gezeigt hat wie anfällig das System Demokratie und Kapitalismus ist wenn die arbeitende Bevölkerung zu sehr vom Wohlstand abgehängt wird und wie atraktiv dann die Versprechungen des Sowjetkommunismus und des Faschismus sind, zwischen welchen die Weimarer Republik u.a. in ihren Straßenkämpfen aufgerieben wurde.
Ah ja, Fake News, man weiß ja, die Weimarer Republik ging auch deshalb unter weil es den Menschen so gut ging... ;)
 
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Du hast einfach nichts argumentativ auf der Pfanne, ausser DDR und Sozialismus Verklärung.
Wie ich in meinem Post 40 klar gemacht habe, sind so ziemlich alle sozialen Entwicklungen der BRD historisch aus dem Kaiserreich und der Weimarer Republik gewachesen, damit hatte die DDR so gut wie nichts zu tun. All das was es an Errungenschaften in der BRD dann Flächendeckend gab, hatte seinen historischen Ursprung im Kaiserreich und der Weimarer Republik.
Dazu kommt noch, das die Nazis gerade zur politischen Indoktrination, die komplette Kinderbetreuung in staatliche/Partei Hand überführt haben, was sich die DDR abgeschaut hat und die BRD erstmal nicht so übernommen hat.

Die Weimarer Republik ist am verlorenen WWI, am Versailler Vertrag, den Reparationen, der Dolchstosslegende und dem Börsencrash etc. gescheitert, aber garantiert nicht am drohenden Sozialismus, zu dem die deutsche Bevölkerung hätte überlaufen können. Die KPD hatte nie auch nur ansatzweise einen solchen Rückhalt in der Bevölkerung der Weimarer Republik.
Wobei der Börsencrash in Deutschland überhaupt nur so durchschlagen konnte, weil Deutschland durch die Reparationszahlungen gezwungen war ausländische/hauptsächlich US Kredite aufzunehmen, andernfalls wäre Deutschland da hundertfach besser durchgekommen.


Es würde helfen sich mal seriöse Geschichtsbücher zu diesem Thema durchzulesen, die das alles analysieren und weniger unseriöse Studien hier zu zitieren, die dem DDR Sozialismus die gleiche Produktivität wie der sozialen Marktwirtschaft der BRD attestieren, dabei aber fein säuberlich das Steueraufkommen, der Privathaushalte und Unternehmen der BRD unter den Tisch fallen zu lassen.
Da konnte man schon deinen Wissenstand wirklich sehen, inwieweit du die Materie durchdrungen hast.
 
Sagte ausgerechnet die Person die ein Leseverständnis hat das unterhalb von 2m Feldweg liegt... :schief:
Ja ist klar!

Deine und Sparanus These ist, dass die Existenz der DDR zu besseren wirtschaftlichen Teilhabe und zu einem besseren sozialen System in der BRD beigetragen hat.
Ganz vereinzelt mag das so gewesen sein, im großen Maßstab bestreite ich diese These massiv, auf Grundlage meiner vorgebrachten Argumente.
Gerade das Kaiserreich war ein sehr stiefmütterlich behandelter Zeitraum, bei Historikern und erst recht was unser Schulsystem betrifft, dass hat sich Gott sei Dank in den letzten 20 Jahren mit einer Reihe von sehr guten Büchern geändert.
Abgesehen von der teilweise mangelnden demokratischen Teilhabe und dem monarchistischen Staatssystem, war das Kaiserreich in seiner Spätphase (ab 1900) gerade was soziale und wirtschaftliche Teilhabe und auch öffentliche Daseinsvorsorge betrifft, hyper modern und allen anderen Großmächten zu der Zeit, sehr weit enteilt.
Dort wurden die Grundlagen für den heutigen Sozialstaat gelegt, danach folgte die Weimarer Republik, wieder ein sehr moderner Staat, gerade was soziale und wirtschaftliche Teilhabe anbelangt, auch festgeschreiben in der Weimarer Reichsverfassung. Sozialerwohnungsbau, Wohnungsgenossenschaften, Zusammenführung der Reichsbahn und viekle andere wirtschaftlich und sozial sehr fortschrittliche Gesetze wurden erlassen.
Deutschland hatte nie eine wirklich direkte Verbindung zu Manchester Kapitalismus geprägten Staaten wie USA und GB, bei der Organisation ihrer öffentlichen Hand, Daseinsvorsorge und des Wirtschaftschaftslebens. Man ist da seit dem Kaisereeich durchaus in eine andere Richtung, eine wesentlich sozialere Richtung gelaufen. Das hat sicherlich auch sehr viel mit der Entstehung, Arbeit und Verhalten der SPD zu tun, aber letztendlich haben in der Weimarer Republik alle "Mitte" Demokraten ziemlich an einem Strang gezogen.
Die wirtschaftliche und soziale Teilhabe, sowie die Organisation der öffentlichen Daseinsvorsorge spielt in Deutschland schon wesentlich länger eine Rolle, bevor die DDR überhaupt existiert hat. Darauf hat die BRD aufgesetzt.
 
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Ja ist klar!

Deine und Sparanus These ist, dass die Existenz der DDR zu besseren wirtschaftlichen Teilhabe und zu einem besseren sozialen System in der BRD beigetragen hat.
Ja eben beigetragen, nicht das es der ausschließlich maßgebliche Faktor war, oder erst durch die DDR entstand, aber genau wie in der BRD gab es eben in der DDR diesen Prozess einer "Verbesserung der sozialen Fürsorge" und die hat halt auch die BRD geprägt, genauso wie es das auch durchaus umgekehrt gab (wie auch zum Beispiel bei der Abschaffung der Todesstrafe).

Genauso habe ich gesagt das gewisse soziale Entwicklungen Lehren aus der Weimarer Republik waren, die eben nicht nur an Versailler Vertag scheiterte, sondern eben auch an ihren sozialen Problemen, die nicht zuletzt durch ihre politische Instabilität entstanden.

Weiterhin auch nicht das die Weimarer Republik am drohenden "Kommunismus" scheiterte, sondern das sie zwischen Faschisten und "Kommunisten" aufgerieben wurde, die einiges zu ihrer inneren / politischen Instabilität beitrugen.

Würdest du statt den geistigen Eisernen Vorhang hochzuziehen und auch mal lesen was man schreibt hättest du das auch verstanden.

Am Ende geht es letztlich nur darum das man nur weil ein System verliert nicht gute Ansätze kategorisch verneinen sollte, sondern eben schauen sollte ob sich unter Demokratischen Bedingungen damit eben nicht sinnvolle Verbesserungen erreichen lassen und nur weil der Sozialismus im Osten an Diktatoren scheiterte heißt das nicht das eben die Ideen des Sozialismus in demokratischen Strukturen nicht sinnvoll sein könnten.

Ganz vereinzelt mag das so gewesen sein, im großen Maßstab bestreite ich diese These massiv, auf Grundlage meiner vorgebrachten Argumente.
Gerade das Kaiserreich war ein sehr stiefmütterlich behandelter Zeitraum, bei Historikern und erst recht was unser Schulsystem betrifft, dass hat sich Gott sei Dank in den letzten 20 Jahren mit einer Reihe von sehr guten Büchern geändert.
Abgesehen von der teilweise mangelnden demokratischen Teilhabe und dem monarchistischen Staatssystem, war das Kaiserreich in seiner Spätphase (ab 1900) gerade was soziale und wirtschaftliche Teilhabe und auch öffentliche Daseinsvorsorge betrifft, hyper modern und allen anderen Großmächten zu der Zeit, sehr weit enteilt.
Ja aber nicht weil die Monarchie & Adel das wollten (jetzt ganz modern sein zu wollen), sondern weil die sozialen Spannungen und aufkeimenden Unruhen es erforderten, gerade in den Städten, wo eben die rasante Industriealisierung die Armut und prikäre Lebenssituationen explodieren ließen.

Die wirtschaftliche und soziale Teilhabe, sowie die Organisation der öffentlichen Daseinsvorsorge spielt in Deutschland schon wesentlich länger eine Rolle, bevor die DDR überhaupt existiert hat. Darauf hat die BRD aufgesetzt.
Das wurde auch nicht bestritten und nochmal für dich, weil vielleicht verstehst du es beim dritten mal:
Es geht um die erreichten Fortschritte in diesen Bereichen während des Kalten Krieges in BRD und DDR, nicht darum das es zum Beispiel Gewerkschaften schon im Kaiserreich gab, oder eine Invalidenversicherung, ect pp.!
 
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Es gab eine Berlin Förderung und eine Zonenrandförderung, das war es dann auch schon!
Sehr kurz gedacht.
Deutschland war da schon seit der Gründung des Kaiserreiches sehr anders gestrikt als GB oder die USA, alleine was Sozialgesetzgebung
Sozialgesetzgebung
Sehr gutes Stichwort!
Ja das war Bismarck und zwar gegen die Sozialisten.
Das zieht sich durch die ganze deutsche Geschichte. Mal mehr mal weniger.
Abgesehen von der teilweise mangelnden demokratischen Teilhabe und dem monarchistischen Staatssystem, war das Kaiserreich in seiner Spätphase (ab 1900) gerade was soziale und wirtschaftliche Teilhabe und auch öffentliche Daseinsvorsorge betrifft, hyper modern und allen anderen Großmächten zu der Zeit, sehr weit enteilt.
Ich bin ein großer Fan vom Kaiserreich, das brauchst du mir nicht schreiben.
aber letztendlich haben in der Weimarer Republik alle "Mitte" Demokraten ziemlich an einem Strang gezogen.
Puh Ermächtigungsgesetz ich glaube, dass SPD und Zentrum nicht gleich entschieden haben.


Aber Don wie sieht das ganze was du sagst denn aus seitdem die DDR weg ist?

Ich denke doch nur wettbewerbsorientiert.
 
Aber Don wie sieht das ganze was du sagst denn aus seitdem die DDR weg ist?

Ich denke doch nur wettbewerbsorientiert.
Was ist für dich der Binnenmarkt und Personenfreizügigkeit?
Liegen wir nicht "im Wettbewerb" mit allen anderen EU Staaten, um die besten Lebensverhältnisse.
Es ist heute ein Klax (Bürakratie) seine Sachen zu packen und wo anders in der EU zu leben und zu arbeiten.
Braucht man da wirklich einen zweiten deutschen Staat?
Ich finde wir machen unsere Sache ziemlich gut, seit der Wiedervereinigung, wie überall wo Menschen werkeln gibt es auch Fehler. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem erreichten sehr zufrieden.
 
Liegen wir nicht "im Wettbewerb" mit allen anderen EU Staaten, um die besten Lebensverhältnisse.
Nein, wir haben einen Wettbewerb der Systeme den wir endlich richtig führen müssen.
Braucht man da wirklich einen zweiten deutschen Staat?
Nein, aber so hatte man den Wettbewerb genau vor Augen.
Im Großen und Ganzen bin ich mit dem erreichten sehr zufrieden.
Zu vieles läuft schief.
 
Alle DDR-Betriebe, die nach der Wiedervereinigung auch nur im Entferntesten als Mitbewerber zu Unternehmen bei uns in den gebrauchten Bundesländern hätten auftreten können, wurden mal mehr, mal weniger subtil in selbige integriert und/oder wirtschaftlich demontiert.
Ja, die Treuhand war wohl die größte Verbrechergesellschaft nach dem 2. Weltkrieg auf deutschem Boden.

Es gab eine Berlin Förderung und eine Zonenrandförderung, das war es dann auch schon!
Und der Herr Marshall hat da nicht 50Mrd. $ Anschubhilfe aus den USA rübertransferiert?

Zu der Zeit haben die Sowjets das halbe Eisenbahnnetz der späteren DDR vor Moskau gelagert und vergammeln lassen, weil sie die Schienen aufgrund ihrer anderen Bauweise nicht brauchen konnten.

Das haben sie bis 1989 nicht gelassen.

Sie standen mit der Pappschachtel in Frankfurt/ Oder vor der Schaltkreismaschine, um ihre Raketen rechtzeitig bestücken zu können.

Aber mal eine ordentliche Maschine zu kaufen aus dem westlichen Ausland war ja durch die Embargoregelungen des Westens auch verboten.
Sogar die PS3 fiel da noch nach dem Mauerfall drunter für China.

Wir haben bei FER jedes Jahr 1.000.000 Scheinwerfereinsätze für den Golf und Polo geliefert.
18.60 DM/ Stück hat VW bezahlt.

Dafür gab es nicht mal ein Blinkrelais zu der Zeit im Laden.

Ich hab keine einzige Diskette für den PC kaufen können.
Von den 280 Mio DM hat unser Laden keinen einzigen Pfennig gesehen.

Und das war das größte Scheinwerferwerk der Welt.
Ist es heute noch, soweit ich weiß.

Es war sicher sehr viel kaputt in der DDR, aber wie die Westheuschrecken darüber hergefallen sind ... . :nene:
Und es gibt immer noch keinen einzigen Betrieb mit Firmensitz im Osten bei den umsatzstärksten in Deutschland:

Vobis ist ja Pleite.

Sogar unter den ersten 100 sind nur 3:

Siemens sitzt kopfmäßig immer noch in München.
Ich kenne den Schs laden.

Vielleicht machen es unsere Kinder besser.
 
Die erste sozialistische bzw sozialdemokratische Partei Deutschlands war die SPD: Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Die gibt es schon über 130 Jahre.
Dazu muß man Sozialismus mal ganz klar definieren.
Und das ist nicht einfach:

Wenn man nach der marxistischen Definitionen geht, ist die SPD eine sozialdemokratische Partei.
Die bessere (klassenlose) Gesellschaft soll durch Reformen des Kapitalismus erreicht werden.
Ob das jemals klappt, steht in den Sternen.

Die revolutionäre Form mit der Beseitigung des Privateigentums an Produktionsmitteln war bisher die einzige Methode, die geklappt hat.
Daß man dann gegen das Geld verloren hat - c'est la vie.

Die DDR ist nicht untergegangen, weil in Leipzig und Berlin ein paar Hanseln auf der Straße rumgetappt sind, sondern weil sie bis auf die Knochen Pleite war.
 
Und der Herr Marshall hat da nicht 50Mrd. $ Anschubhilfe aus den USA rübertransferiert?
Und hast du dafür auch Belege oder sitzt du auch nur einem Mythos auf?

Die BRD wurde nie mit Geld aus den USA oder aus dem Westen geflutet, kein einziger Dollar ist in die BRD geflossen, das ist schlicht ein völliges Märchen! Der Marschallplan war ein Konjunkturprogramm für die USA, nicht für Deutschland oder Europa!
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Das erste Wirtschaftswunder der BRD war der Koreakrieg, da im Gegnsatz zur allgemeinen Darstellung, die deutsche Industrie nach dem WWII zu ungefähr 70% intakt war und recht schnell wieder aufgebaut werden konnte und man zwangsläufig durch den WWII sehr gute Teilrüstungsgüter liefern konnte, die im Koreakrieg dringend gebraucht wurden. Das gesammte Wirschaftswunder der BRD kam ausschließlich nur aus der BRD selbst ohne jegliche finanzielle Hilfe von Außerhalb, das einzige was die Alliierten taten waren wenige Reparationen zu fordern und Deutschland schnell wieder in das internationale Handelssystem einzugliedern!
 
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Wenn man nach der marxistischen Definitionen geht, ist die SPD eine sozialdemokratische Partei.
Die bessere (klassenlose) Gesellschaft soll durch Reformen des Kapitalismus erreicht werden.
Ob das jemals klappt, steht in den Sternen.
Das wird wohl Utopie bleiben. Vor allem wenn eher rechts als links gewählt wird.
Und auch nicht mit wirtschaftsliberalen Parteien. Letztere möchten ja am Liebsten keine Einmischungen vom Staat.
Nur ohne Einmischungen vom Staat hätten wir gar keine Arbeitnehmerrechte, noch größere Umweltzerstörungen, Hungerlöhne und wahrscheinlich zig Finanzkrisen.
 
Nur ohne Einmischungen vom Staat hätten wir gar keine Arbeitnehmerrechte, noch größere Umweltzerstörungen, Hungerlöhne und wahrscheinlich zig Finanzkrisen.
Dir ist schon klar wo deine Arbeitnehmerrechte und dein Lohn herkommt?
Schon mal das Wort Tarifautonomie gehört?
Übrigens existieren die Grundlagen deiner Arbeitnehmerrechte seit dem erscheinen des BGB, seit 01.01.1900 und wurde seit dem von Politik und Rechtssprechung ständig weiterentwickelt.
Schon komisch das mit der CDU und auch FDP, beides eher wirtschaftsliberale Parteien, bis auf 7 Jahre, mind. eine von beiden permanent an der Macht waren in der Bundesrepublik und wenn man sich dazu im Vergleich umsieht, sehen wir was Umweltschutz und Umweltzerstörung anbelangt mehr als gut aus, bezogen auf die Welt und Europa.
Wo haben sozialdemokratische oder sozialistische Parteien in Frankreich oder Italien, wo diese zum Großteil an der Macht waren besseres geleistet?
Und zu den Finanzkrisen, es war die Rot-Grüne Regierung unter Schröder, die die Gesetzeslage für Finanzgeschäfte und ausländische Kapitalanleger soweit geändert hat, dass wir hier in Deutschland wesentlich heftiger davon betroffen sind. Bis 1998 war die Bundesrepublik eher eine Deutschland AG, sprich die deutschen Firmen und deutsche Banken hielten gegenseitig den übergroßen Anteil von Aktienanteilen untereinander.
 
Wo haben sozialdemokratische oder sozialistische Parteien in Frankreich oder Italien, wo diese zum Großteil an der Macht waren besseres geleistet?
Zum Großteil? Ähm nein das stimmt irgendwie ganz und gar nicht.
Und zu den Finanzkrisen, es war die Rot-Grüne Regierung unter Schröder, die die Gesetzeslage für Finanzgeschäfte und ausländische Kapitalanleger soweit geändert hat, dass wir hier in Deutschland wesentlich heftiger davon betroffen sind.
Und Merkel darf sich auf die Schulter klopfen Schröders Fehler weiter fortgeführt zu haben.
Außerdem darf sie sich auf die Schulter klopfen, dass sie das was RG richtig gemacht hat also
den Atomausstieg so versaut hat, dass Deutschland sehr große Entschädigungen bezahlen muss.
 
Dir ist schon klar wo deine Arbeitnehmerrechte und dein Lohn herkommt?
Schon mal das Wort Tarifautonomie gehört?
Übrigens existieren die Grundlagen deiner Arbeitnehmerrechte seit dem erscheinen des BGB, seit 01.01.1900 und wurde seit dem von Politik und Rechtssprechung ständig weiterentwickelt.
Dann frag mal wo die SPD ihren Ursprung hat. Sie wurde ursprünglich als Arbeiterpartei gegründet.
Schon komisch das mit der CDU und auch FDP, beides eher wirtschaftsliberale Parteien, bis auf 7 Jahre, mind. eine von beiden permanent an der Macht waren in der Bundesrepublik und wenn man sich dazu im Vergleich umsieht, sehen wir was Umweltschutz und Umweltzerstörung anbelangt mehr als gut aus, bezogen auf die Welt und Europa.
Das Einzige was die CDU groß gemacht hat ist der plötzliche Atomausstieg nachdem die Katastrophe in Fukushima passiert ist. Grüne hatten den schon 30 Jahre vorher gefordert.
Wo haben sozialdemokratische oder sozialistische Parteien in Frankreich oder Italien, wo diese zum Großteil an der Macht waren besseres geleistet?
Die habe ich mir nicht so genau angeguckt. Aber du kannst uns ja aufklären was sie falsch oder gar nicht gemacht haben.
Und zu den Finanzkrisen, es war die Rot-Grüne Regierung unter Schröder, die die Gesetzeslage für Finanzgeschäfte und ausländische Kapitalanleger soweit geändert hat, dass wir hier in Deutschland wesentlich heftiger davon betroffen sind. Bis 1998 war die Bundesrepublik eher eine Deutschland AG, sprich die deutschen Firmen und deutsche Banken hielten gegenseitig den übergroßen Anteil von Aktienanteilen untereinander.
Unter Schröder wurden viele Fehler gemacht. Und bis dahin hat sich die SPD auch am weitesten von ihren ursprünglichen Werten entfernt. Aber es wurde nachgebessert. Und ich wiederhole es auch hier gerne nochmal: der flächendeckende Mindestlohn ist der Verdienst der SPD! Leider wird das von niemanden geschätzt. Der ist zwar immer noch viel zu niedrig aber der Schritt war wichtig.
 
Der Exkurs in die deutsche Vorkriegsgeschichte ist zwar nett, weicht aber vom Thema ab. Es gibt keinen friedlichen Sozialismus. Am Anfang jeglichen Sozialismus steht eine gewaltsame Enteignung bevor. Mao war ein Verbrecher und hat China tatsächlich zurück geworfen. Der Aufstieg Chinas ist nur durch Marktöffnung fürs Außerhalb zu Stande gekommen, massgeblich beteiligt daran war:

Das Wirtschaftssystem in China selbst ist nichts anderes als Raubtierkapitalismus, global unterstützt vom CPP. CPP schreitet nur regulierend ein, wenn eine Person wie der Alibaba-Gründer zu gefährlich wird oder die Interessen von CPP in Frage gestellt werden. Sonst ist alles erlaubt, vom Organhandel bis zur Sklaverei an Uiguren.

Nochmals, Volksrepublik China ist nicht annähernd ein sozialistischer Staat, wie es in den Büchern steht. Deren Errungenschaften basieren nicht auf Sozialismus, sondern auf Raubtierkapitalismus unter de facto Ratsdiktatur durch eine Partei.

Ich verstehe gar nicht, warum die Linken in der EU und USA mit China sympathisieren. Naheliegender ist, dass die linken Organisationen direkte Unterstützung von China bekommen. China will ja den Westen destabilisieren. Der Schluss ist naheliegend. Das würde auch erklären, warum nur Genderzeugs und Ablenkung von wahren linken Problemen meist diskutiert werden, an Stelle von klassischen Arbeiterproblemen, Wohnsituation, Rente, Lohn etc.
 
Das gesammte Wirschaftswunder der BRD kam ausschließlich nur aus der BRD selbst ohne jegliche finanzielle Hilfe von Außerhalb, das einzige was die Alliierten taten waren wenige Reparationen zu fordern und Deutschland schnell wieder in das internationale Handelssystem einzugliedern!
Ah stimmt natürlich, das freilich keine Hilfe von außerhalb, auf umfangreiche Reperationen zu verzichten Absatzmärkte bedienen zu dürfen und die Industrie & Infrastruktur nicht zu demontieren (wie in der DDR durch die UDSSR der Fall).
Immer wieder amüsant wie doch manche meinen das sowas keine Hilfe wäre und daher alles nur Eigenverdienst sei.
Es hätte auch in der BRD ganz anders laufen können.
 
Ah stimmt natürlich, das freilich keine Hilfe von außerhalb, auf umfangreiche Reperationen zu verzichten Absatzmärkte bedienen zu dürfen und die Industrie & Infrastruktur nicht zu demontieren (wie in der DDR durch die UDSSR der Fall).
Immer wieder amüsant wie doch manche meinen das sowas keine Hilfe wäre und daher alles nur Eigenverdienst sei.
Es hätte auch in der BRD ganz anders laufen können.
Das bestreitet doch keiner, auch nicht das der Marshall Plan geholfen hat!
Es gab aber keine 50 Milliarden (oder sonstigen )Anschubfinanzierung, es gab überhaupt keine Geldgeschenke, es gab bezahlte US Waren von deutschen Firmen, die die KfW als Kredite verwenden konnte, die betrugen aber nur einen Minianteil, wie in der Doku ausdrücklich anhanfd von Zahlen gezeigt wurde.
Die "West Aliierten" haben einfach mal aus ihren Fehlern beim Versailer Vertrag gelernt.
Über die Definition "Hilfe" können wir ja uns jetzt semantisch streiten, aber Reparationen, Demontage und Ausschluss aus der Handelsgemeinschaft sind eher Bestrafungen, genau wie sie nach dem WWI umfangreich stattfanden, hier wurden diese Strafen unterlassen, die Wirtschafts- und Finanzkraft für den Wiederaufbau kam schon ausschließlich aus der BRD allein.
 
der flächendeckende Mindestlohn ist der Verdienst der SPD! Leider wird das von niemanden geschätzt. Der ist zwar immer noch viel zu niedrig aber der Schritt war wichtig.
Ich erinnere mich noch an eine große CDU Veranstaltung wo man sich selbst für den Mindestlohn gefeiert hat :D
 
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