Mainboard tatsächlich im Eimer?

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Mitch2211

Komplett-PC-Käufer(in)
Mainboard tatsächlich im Eimer?

Hey,
habe als kleines Projekt und zum Zeitvertreib mir einen "Retrorechner" neben meinem Gaming Rechner zusammengestellt mit möglichst günstigen gebrauchten Teilen, die ich etwas auffrische.

Verbaut habe ich aktuell:
- Intel Core i5 2400
- 2x 4GB Elixir DDR3 1333 MHz RAM
- Asus GTX 660Ti
- Fujitsu D2990 A200 Motherboard
- Antec Truepower 550W
- Seagate Pipeline HD2 500GB 3.0 Gb/s
- Cooler Master i117 CPU Cooler

Nach dem Start des PC (naja eigentlich Teile die verstreut auf dem Boden liegen) bleibt leider der Bildschirm schwarz. CPU Lüfter, Lüfter der Grafikkarte und des Netzteils drehen sich, das Mainboard gibt aber keinen Fehlterton von sich.
Was ich bereits probiert habe:

- DVI, HDMI und DP Anschluss der Grafikkarte
- VGA und DVI am Mainboard über iGPU (logischerweise ohne installierte Grafikkarte)
- RAM Riegel einzeln probiert und in verschiedenen Slots (sind nur 2 Slots)
- da USB Ports Spannung haben, die CPU warm wird und sich die ganzen Lüfter drehen gehe ich davon aus, dass das Netzteil ebenfalls in Ordnung ist
- Festplatte habe ich in einem anderen PC probiert, funktioniert problemlos

...ich gehe mittlerweile davon aus, dass das Mainboard im Eimer ist, da die CPU ja anscheinend warm wird und funktioniert. Wäre die CPU kaputt müsste das Mainboard ja einen Piepton von sich geben. Selbst ohne CPU gibt das Mainboard aber keinen Ton von sich. Habe das Mainboard als "nur einmal benutzt zur Fehlersuche" gekauft.
Habe im Nachgang auch Überreste eines Aufklebers auf dem Mainboard gefunden, den ein Trottel anscheinend versucht hat mit einer Schere oder einem Schraubendreher zu entfernen.

Was meint ihr dazu? Nochmal mein Glück auf die Probe stellen und ein anderes Motherboard organisieren oder gibt es noch was, was ich eventuell übersehen habe oder probieren könnte?
 

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AW: Mainboard tatsächlich im Eimer?

Also ich seh allein auf dem Mainboard mehrere angeritzte Leiterbahnen wo scheinbar schon Kupfer durchschimmert, also ich würd schon davon ausgehen das das Mainboard kaputt oder zumindest in der Funktion beeinträchtigt ist, je nachdem welche Leiterbahn das ist.
 
AW: Mainboard tatsächlich im Eimer?

Leg das mainboard lieber mal auf den holzboden.
Die antistatikfolie ist aussen leitend.
Wenn das nix hilft is das board wohl kapput.
 
AW: Mainboard tatsächlich im Eimer?

Die BIOS-Batterie hast Du gemessen?
Der Chipsatz sieht angekratzt aus:
FuSi_Chipsatz.jpg .
Schick das Teil zurück, wen sich das bestätigt.
 
AW: Mainboard tatsächlich im Eimer?

Leg das mainboard lieber mal auf den holzboden.
Die antistatikfolie ist aussen leitend.
Wenn das nix hilft is das board wohl kapput.

Was für ein Blödsinn...warum sollte Antistatikfolie leitend sein? Das macht keinen Sinn. Habe gerade nochmal mit meinem Fluke FLK 1663 Messgerät und 500V DC eine Widerstandsmessung gemacht. Selbst auf 2cm Entfernung überschreitet der Widerstand den Messbereich von 500MOhm.
 
AW: Mainboard tatsächlich im Eimer?

Die BIOS-Batterie hast Du gemessen?
Der Chipsatz sieht angekratzt aus:
Anhang anzeigen 963327 .
Schick das Teil zurück, wen sich das bestätigt.

Hab ich mir nochmal angesehen. War anscheinend nur ein Fingerabdruck. Sieht sonst in Ordnung aus. Bios Batterie hat noch 3.04V, also auch i.O.
Mit zurückschicken ist da nicht viel. ;) Die ganzen Teile haben mich nur knapp 100€ gekostet.
 
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AW: Mainboard tatsächlich im Eimer?

Bevor du mich blöd anmachst, informier dich mal über den aufbau von antistatikfolien.

Antistatikfolien sind Folien, die sich nicht mehr statisch aufladen. Die meisten auf dem Markt befindlichen Folien besitzen eine leitfähige Schicht, durch die elektrische Ladung abfliessen kann. Durch Reibung entsteht elektro-statische Spannung, die bei trockener Luft (im Winter) sich nur schwer über die Luftfeuchtigkeit entladen kann. Im Sommer, wenn bei höheren Temperaturen eine höhere Luftfeuchtigkleit besteht, kann sich die Spannung besser über diese leitfähigere Luft entladen. Deshalb besitzen antistatische Folien meistens eine hygroscopische Oberflächenbeschichtung, die Luftfeuchtigkeit anzieht, um über diesen Feuchtfilm die Spannung zu entladen.

Zu 99,9% passiert da auch nichts.
Aber wieso die möglichkeit nicht ausschliessen und ein telefonbuch benutzen???
 
AW: Mainboard tatsächlich im Eimer?

Bevor du mich blöd anmachst, informier dich mal über den aufbau von antistatikfolien.

Antistatikfolien sind Folien, die sich nicht mehr statisch aufladen. Die meisten auf dem Markt befindlichen Folien besitzen eine leitfähige Schicht, durch die elektrische Ladung abfliessen kann. Durch Reibung entsteht elektro-statische Spannung, die bei trockener Luft (im Winter) sich nur schwer über die Luftfeuchtigkeit entladen kann. Im Sommer, wenn bei höheren Temperaturen eine höhere Luftfeuchtigkleit besteht, kann sich die Spannung besser über diese leitfähigere Luft entladen. Deshalb besitzen antistatische Folien meistens eine hygroscopische Oberflächenbeschichtung, die Luftfeuchtigkeit anzieht, um über diesen Feuchtfilm die Spannung zu entladen.

Zu 99,9% passiert da auch nichts.
Aber wieso die möglichkeit nicht ausschliessen und ein telefonbuch benutzen???

Und jetzt erkläre mir, welche angebliche Strom bei >500MOhm fließen soll? Da ist nichts leitfähig. Da ist selbst mein Körper mit 1MOhm deutlich leitfähiger als die blöde Folie...
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Mainboard tatsächlich im Eimer?

deutlich leitfähiger als die blöde Folie...
Dein Ton paßt nicht zur Hilfsbereitschaft hier.
Mein PC läuft, ich mach das hier freiwillig.

Du darfst das Altmaterial ruhig in einem Laden kostenpflichtig reparieren lassen, wenn Du es schon nicht selber hinbekommst.

Bei der BIOS-Batterie ist übrigens der gelieferte Strom ausschlaggebend für den Innenwiederstand, wie Du ja weißt.
Aufgrund der geringen Kapazität darf man da aber im 200mA-Bereich des Meßgerätes nur kurz antippen, sonst ist die Batterie leer.

Alles unter 10mA würde ich entsorgen.
 
AW: Mainboard tatsächlich im Eimer?

Dein Ton paßt nicht zur Hilfsbereitschaft hier.
Mein PC läuft, ich mach das hier freiwillig.

Du darfst das Altmaterial ruhig in einem Laden kostenpflichtig reparieren lassen, wenn Du es schon nicht selber hinbekommst.

Bei der BIOS-Batterie ist übrigens der gelieferte Strom ausschlaggebend für den Innenwiederstand, wie Du ja weißt.
Aufgrund der geringen Kapazität darf man da aber im 200mA-Bereich des Meßgerätes nur kurz antippen, sonst ist die Batterie leer.

Alles unter 10mA würde ich entsorgen.

Und das bringt genau was? Damit messe ich den Kurzschlussstrom der Batterie...nicht das was am Ende auf dem Mainboard fließt.
 
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AW: Mainboard tatsächlich im Eimer?

Und das bringt genau was? Damit messe ich den Kurzschlussstrom der Batterie...nicht das was am Ende auf dem Mainboard fließt.
Ich wollte eigentlich nicht mehr antworten.

Man merkt, ob das BIOS oder das Board einen Fehler hat.
Hier scheint das Board defekt zu sein.

Vollzitate sind hier nicht gern gesehen.
 
AW: Mainboard tatsächlich im Eimer?

Vollzitate sind hier nicht gern gesehen.

Da sieht man doch wieder das ,,Niveau" von PCGH. Hauptsache jeder Ingo, Jochen oder Manfred in den Mid-50ern hat hier tausende unqualifizierte Beiträge (am besten immer OT), aber was produktives kommt dabei nicht rum. Wie auch? 95% haben hier nicht die leiseste Ahnung von Hardware/Software oder ansatzweise elektrotechnische Kenntnisse.
Wenn ich sowas lese wie: ,,mess doch mal den Strom der Batterie" = schließe die Batterie kurz und messe den Kurzschlussstrom, oder ,,antistatische Folie ist leitfähig, auch wenn sie einen Widerstand von >500MOhm hat" dann wird mir ehrlich gesagt einfach nur schlecht.
Dann gibt es hier anscheinend noch die Moderatoren, die am Sonntag Nachmittag nichts besseres zu tun haben als die bösen ,,Vollzitate" zu löschen wo ich mir auch denke, ob diese Menschen nichts besseres zu tun haben...
Selbst bei gutefrage.net wird man wohl mehr Fachwissen finden, als in Foren von PCGH, Computerbase und Co.
 
AW: Mainboard tatsächlich im Eimer?

ESD Schutz geschieht über (langsames) Ableiten von Spannung und genau nicht durch isolieren. Da kannst du noch so viel rummeckern.
Auffällig leitend sind aber eher die ableitenden Innenverpackungen, in der Regel aus rotem Kunststoff, als die schirmende Umverpackung.
Auch letztere kann aber leitfähig sein, bzw. etwas ableiten soll sie sogar. Wenn die Schirmung ohne Extraschicht direkt aussen aufgedampft ist wäre der Kurzschluss endgültig perfekt.
 
AW: Mainboard tatsächlich im Eimer?

Da sieht man doch wieder das ,,Niveau" von PCGH. Hauptsache jeder Ingo, Jochen oder Manfred in den Mid-50ern hat hier tausende unqualifizierte Beiträge (am besten immer OT), aber was produktives kommt dabei nicht rum. Wie auch? 95% haben hier nicht die leiseste Ahnung von Hardware/Software oder ansatzweise elektrotechnische Kenntnisse.

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Dann gibt es hier anscheinend noch die Moderatoren, die am Sonntag Nachmittag nichts besseres zu tun haben als die bösen ,,Vollzitate" zu löschen wo ich mir auch denke, ob diese Menschen nichts besseres zu tun haben...
Selbst bei gutefrage.net wird man wohl mehr Fachwissen finden, als in Foren von PCGH, Computerbase und Co.

Niemand zwingt dich hier zu sein. Überdenke daher bitte, ob du diesen Thread auf einem freundlichen Level fortführen möchtest. Deine haltlosen Unterstellungen gegenüber der Moderation sind völlig fehl am Platze und auch deine Meinung gegenüber der Comunity ist weit unterhalb der Gürtellinie!

Gelöscht wurde in diesem Thread nichts.
 
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