Mac OS/X - Weniger Risiko, dafür unsicherer!

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Mac OS/X - Weniger Risiko, dafür unsicherer!

So schlecht, wie oft suggeriert, ist es um die Sicherheit von MS-Betriebssystemen gar nicht bestellt, wenn man den Sicherheitsexperten Charlie Miller Glauben schenken mag. Dieser stellte folgenden Vergleich zwischen Mac OS/X und Windows auf:

"Mac OS X ist wie das Landleben auf einem Bauernhof ohne Türschlösser, und Windows ist wie das Leben hinter vergitterten Fenstern im Elendsviertel der Stadt."

Er begründet seine Annahme durch Versuche mit Hilfe der Fuzzingtechnik, automatisiert Sicherheitslücken aufzuspüren. Dabei entdeckte er auf einen Schlag rekordverdächtige 20 zero-Day Lücken. Themeninteressierte wird dieses Ergebnis nicht überraschen, sind es doch regelmäßig Apple-Systeme, welche auf Crackingwettbewerben als erstes Angreifern Zutritt ermöglichen. Der Grund für diesen Zustand kann man dem mangelnden Interesse von Malwareschreibern zuordnen, welche sich, aus ihrer Sicht, lieber auf das erfolgsversprechendere Betriebssystem konzentrieren.

So lange dieser Zustand anhält, die Apple-User den Kauf der Produkte nicht von Sicherheitsfragen abhängig machen und Apple keine wirtschaftlichen Einbußen zu befürchten hat, so lange wird Apple an diesem Sicherheitsproblem auch nichts ändern.

Quelle zur News

MfG
DaStash
 
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AW: Mac OS/X - Weniger Risiko, dafür unsicherer!

Waren diese Lücken jetzt auch wirklich so Sicherheitskritisch, dass jemand das System übernehmen könnte?
Eigentlich basiert OSX ja auf Unix was doch allgemein als ziemlich sicher gilt.
 
AW: Mac OS/X - Weniger Risiko, dafür unsicherer!

Die UNIX Basis wird auch keine so großen Lücken aufweisen. Bei Windows wird's auch kaum mehr Kernel-Exploits geben.
Aber zu glauben das OSX sicherer ist, nur aufgrund der Tatsache, dass es weniger Malware dafür gibt, ist ohnehin nicht sonderlich schlau.
Als System ist es im direkten Vergleich ganz sicher sogar unsicherer(wie in der News ja ausgesagt), da es weit weniger durchgetestet ist als Windows (getestet durch viele Angriffe, Malware, Spezialisten) wo schon allein durch die ungleich höhere Verbreitung mehr aufgedeckt wird.
Und eine "allgemein" unbekannte Sicherheitslücke bleibt dennoch eine Lücke...

@Argead

in der News steht doch ausdrücklich, dass diese 20 Exploits zu Remote -Kompromittierung führen können --> Systemübernahme!
 
AW: Mac OS/X - Weniger Risiko, dafür unsicherer!

Problem: Heutige Betriebssysteme bestehen ja aus Millionen Codezeilen. Das dieses komplexe Gebilde Löcher hat ist und bleibt nicht ausgeschlossen. Leider. Da Windows natürlich eine riesen Verbreitung hat, beschäftigen sich Hacker, Kriminelle und was der Teufel für Faschos mit dem System. Apple sitzt auf einem zu hohen Ross, Lücken? Was´n das? Aber MS ist da auch nicht besser. Google Entwickler erzählt MS im Sommer von einer Lücke im IE. Joa, und? Passt schon, solange es nicht stört passt es. Und dann kommen auf einmal die ganzen Bazillen und MS muss ganz schnell reagieren. Und das ist falsch. Wenn Lücken da sind sollte MS die auch schließen. Apple genau so. Es geht hier nicht darum wer hier besser ist, sondern diese Mentalität finde ich dem Kunden unfair.
 
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Waren diese Lücken jetzt auch wirklich so Sicherheitskritisch, dass jemand das System übernehmen könnte?
Ja, so wie man es in der Quellangabe nachlesen kann. :)
Eigentlich basiert OSX ja auf Unix was doch allgemein als ziemlich sicher gilt.
Aber eben nur, weil kaum ein Angriff auf die Systeme stattfindet, da diese für Hacker uninteressant sind, siehe BS-Marktaufteilung. ;)

MfG

@Gunny
Appel-Bug wurde gefixed. ;)

Es geht hier nicht darum wer hier besser ist, sondern diese Mentalität finde ich dem Kunden unfair.
Nicht ganz, schliesslich eilt ja dem Mac OS/X der Ruf voraus sicherer zu sein, was defakto aber nicht stimmt.

MfG
 
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Toll, und jetzt?

Ist bei Linux genau das gleiche.

Trotzdem sind diese im großen und ganzen sicherer, eben weil kaum Angriffe stattfinden.
 
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Nur weil keine Angriffe stattfinden, ist es nicht sicherer!
 
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Ist doch ein alter Hut.
Das größte Sicherheitsrisiko sitzt immer noch zwischen Tastatur und Bildschirm. Was da schief läuft kann kein Programm retten.

Absolut sicheres gibt es nicht. Apple und MS schenken sich da wenig.
 
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Ist doch ein alter Hut.
Das größte Sicherheitsrisiko sitzt immer noch zwischen Tastatur und Bildschirm. Was da schief läuft kann kein Programm retten.

Absolut sicheres gibt es nicht. Apple und MS schenken sich da wenig.

das sehe ich genau so!

hatte letztens einem freund bei einem problem mit windows geholfen und hatte dabei bemerkt das er nicht mal einen virenscanner drauf hatte. die windows firewall war auch ausgeschalltet, weil wie er sagte das da immer ein spiel abgeblockt wurde! :wow: lol

für mac gibt es ja auch inzwischen sicherheitssoftware, nur der großteil sieht sich immer noch nicht gezwungen eine zu kaufen.
btw: ich nutze sicherheitssoftware am mac :)

da die beliebtheit der macs immer mehr ansteigt und damit auch ins licht krimineller rückt sollte apple um so mehr auf die sicherheit achten. da gilt es den eigenen ruf zu verteidigen.
 
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Nur weil keine Angriffe stattfinden, ist es nicht sicherer!
Genau.

Ist doch ein alter Hut.
Das größte Sicherheitsrisiko sitzt immer noch zwischen Tastatur und Bildschirm. Was da schief läuft kann kein Programm retten.

Absolut sicheres gibt es nicht. Apple und MS schenken sich da wenig.
In der News geht es aber nicht um den Sicherheitsfaktor Mensch, sondern um die BS-Sicherheit und die ist bei Mac OS/X eben geringer als bei Windows.

Natürlich, für den Benutzer ist es sicherer.

Beispiel: Niemand will einen rostigen VW Golf klauen, also ist er ziemlich sicher gegen Diebstahl.
Nein, die Tatsache, dass das Auto auf Grund mangelnden Interesses nicht geklaut wird, bedeutet nicht das es dadurch sicherer ist. Das eine schliesst das andere nicht aus. Wenn es geklaut werden soll, geht es bei dem Auto eben einfacher, folglich ist es unsicherer als andere. Und genauso verhält es sich bei den BS.

MfG
 
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Also, ganz so einfach ist die Sache denn doch nicht.
Es mag schon sein, daß es diese Lücken gibt und sie beseitigt werden müssen.
Aber entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten, muß man hier mal den Apfel in Schutz nehmen.
Mac OSX besteht im Kern aus einem Unix-Derivat (Mach+FreeBSD).
Die Rechteverteilung unter Unix ist wohl das bisher sicherste Konzept zum Zugriffsschutz, das es bisher gibt.
Werden diese Richtlinien eingehalten, ist es erst mal sehr schwer, überhaupt Zugriffsrechte auf eine Datei zu erhalten.

Wenn man diese hat, ist das System natürlich genau so unsicher, wie alle anderen auch.
 
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Natürlich, für den Benutzer ist es sicherer.

Beispiel: Niemand will einen rostigen VW Golf klauen, also ist er ziemlich sicher gegen Diebstahl.

Dein Beispiel stimmt vorne und hinten nicht.

Hab ich selbst erfahren mit meinen 2er Golf. Innerhalb von 1 1/2 Jahren 3x Eingebrochen und 1x geklaut, aber immerhin hab ich ihn wiederbekommen...

Ich glaube, dass beim Beispiel Golf es so einfach ist einzubrechen und ihn zu klauen...

Golf-Tür aufbrechen dauert ca. 3 Sekunden...

btt:
das Mac auch Lücken hat, ist glaube ich jedem bewusst bzw. jedem der logisch denken kann.
 
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Also, ganz so einfach ist die Sache denn doch nicht.
Es mag schon sein, daß es diese Lücken gibt und sie beseitigt werden müssen.
Aber entgegen meiner sonstigen Gepflogenheiten, muß man hier mal den Apfel in Schutz nehmen.
Mac OSX besteht im Kern aus einem Unix-Derivat (Mach+FreeBSD).
Die Rechteverteilung unter Unix ist wohl das bisher sicherste Konzept zum Zugriffsschutz, das es bisher gibt.
Werden diese Richtlinien eingehalten, ist es erst mal sehr schwer, überhaupt Zugriffsrechte auf eine Datei zu erhalten.

Wenn man diese hat, ist das System natürlich genau so unsicher, wie alle anderen auch.
Naja, in der News wurde ja beschrieben das die Zero-Day Lücken auf Grund von Fehler im Programmcode ermöglicht wurden und deshalb kann man dem Problem administrativ, wie von Dir beschrieben, nicht entgegenwirken.

MfG
 
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Niemand bzw. kaum einer der Malwareschreiber befasst sich mit dem OS. Windowsviren funktionieren auf MAC OS X nicht. Für MAC OS X, wie auch Linux, gibt es inzwischen Virenscanner. Bekannte von mir besitzen seit Jahren einen MAC (PC oder Notebookvariante) und hatten nie Probleme. Kein Betriebssystem ist perfekt geschrieben. ;-)
 
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