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Linux-"Server"/NAS

dan954

Freizeitschrauber(in)
Hallo zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken mir einen NAS/Fileserver auf Linux Basis zu bauen.
Gespeichert werden sollen darauf keine sensiblen Daten oder sonst was wichtiges,
nur sowas wie z.B. Filme um die auf dem TV/Tablet per DLNA anschauen zu können.

Nun bin ich bei der Komponentenwahl noch etwas unschlüssig,
es sollte vor allem wenig Strom verbrauchen und möglichst günstig sein.

  • Als Prozessor habe ich an den Athlon 5350 gedacht, da schön stromsparend, gibt es da Alternativen von Intel?
  • Mainboard sollte mindestens 4x SATA haben, da hab ich nur das hier gefunden.
  • Wieviel Arbeitsspeicher ist sinnvoll für so ein Vorhaben 2, 4 oder doch 8gb?
  • Macht es Sinn noch eine kleine SSD für das OS zu holen?
  • Netzteil habe ich leider auch keine Ahnung, was kann man da nehmen?
  • Was gibt es da für da für empfehlenswerte Gehäuse? Ich denke Staubfilter sollte schon dabei sein wenn das Teil 24/7 läuft.
    Festplatten sollten mindestens 2 reinpassen eher 3.
Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieviel Arbeitsspeicher ist sinnvoll für so ein Vorhaben 2, 4 oder doch 8gb?
Wenn du nur Daten zur Verfügung stellen willst, reichen 2GB aus - selbst mit grafischer Oberfläche. Selbst mein XBMCbuntu-HTPC läuft mit nur 2GB RAM, und der ackert deutlich mehr als mein Fileserver.
Macht es Sinn noch eine kleine SSD für das OS zu holen?
Es ist immer ratsam, das OS von den "Nutzdaten" zu trennen. Da ein Linux-System eigentlich nie mehr als 8GB braucht, ist der Preis pro GB hier zu vernachlässigen - ob du dir eine 320GB-HDD oder eine 64GB-SSD holst, ist demnach Geschmackssache. Ich würde die SSD nehmen.
Von der Performance her wirst du eine SSD nur beim Booten oder bei Suchvorgängen o.ä. bemerken. Ein wichtiges Kriterium ist dies bei einem NAS aber nicht.
Netzteil habe ich leider auch keine Ahnung, was kann man da nehmen?
Ich fahre seit Jahren sehr gut mit be quiet!, mit Cougar und Enermax habe ich aber ebenfalls gute Erfahrungen gemacht. Mehr als 300 Watt brauchst du nicht.
Was gibt es da für da für empfehlenswerte Gehäuse? Ich denke Staubfilter sollte schon dabei sein wenn das Teil 24/7 läuft.
"Empfehlenswert" ist bei Gehäusen immer so eine Sache, da es natürlich auch Geschmackssache (Größe, Farbe, Form, optische Spielereien etc.) ist. Ich bin ein Fan von Fractal Design, da ich auf schlichtes Design und gute Verarbeitung Wert lege. Wenn du nicht kategorisch ausschließen kannst, in Zukunft mehr als 3 Festplatten zu verbauen, würde hier etwas langfristiger planen und ein Gehäuse mit etwas mehr Platz anschaffen.

MfG Jimini
 
Ich denke ich werde doch mal 4gb RAM nehmen sicher ist sicher und kostet jetzt auch nicht die Welt.
SSD sollte die hier passen?
Und Netzteil das System Power 7, ist das in Ordnung?
Gehäuse habe ich grad gesehen das im Keller noch eine ältere Dell-Workstation steht, mal gucken ob das vielleicht was taugt.

Edit: RAM habe ich grade auch noch 2x 2gb Riegel gefunden. :) Gehäuse war nichts da man leider nicht die ATX-Blende tauschen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke ich werde doch mal 4gb RAM nehmen sicher ist sicher und kostet jetzt auch nicht die Welt.
SSD sollte die hier passen?
Die verlinkte 40GB-SSD schreibt mit nur 45MB/s, was sehr sehr langsam ist. Ich würde da schon auf mindestens 125MB/s setzen.
Und Netzteil das System Power 7, ist das in Ordnung?
Ja, absolut, das 300W-Modell hatte ich selbst jahrelang in meinem Router.

Die SSD ist zu teuer, nimm lieber ein 128GB-Modell, da passt der Preis.
Die SSD soll ja nur das OS beherbergen - eine Kapazität im einstelligen GB-Bereich langt da völlig.

MfG Jimini
 
Klar langt es, um 30€ 40GB ist trotzdem ein Wahnsinn.
Um 60€ bekommt man die dreifache Kapazität und technisch weit bessere SSD.
 
Klar langt es, um 30€ 40GB ist trotzdem ein Wahnsinn.
Um 60€ bekommt man die dreifache Kapazität und technisch weit bessere SSD.
Ja, aber wozu den doppelten Betrag ausgeben, wenn von den 128GB circa 120GB nicht genutzt werden? Das wäre letztendlich rausgeworfenes Geld. Daher würde ich die kleinstmögliche SSD nehmen, welche mindestens die Datentransferraten einer normalen HDD hat - sonst könnte man sich ja auch eine HDD holen.

MfG Jimini
 
Ich habe eine andere Idee, werde einfach für den Laptop meiner Mutter eine neue SSD holen und dann die alte für den Server nutzen.
Dabei handelt es sich um dieses Modell hier, ist zwar auch nicht gerade schnell aber schneller als eine HDD sollte das doch allemale sein oder?
 
Laut der von dir verlinkten Seite schreibt die SSD mit 50MB/s und liest mit 150MB/s - insbesondere die Schreibgeschwindigkeit ist sehr niedrig.

MfG Jimini
 
Das kommt drauf an - wenn ich mich recht entsinne, ist ~125MB/s ein theoretischer Richtwert.
Ich habe kürzlich an einem Linux-Rechner mit einer langsamen Crucial-SSD gesessen - insbesondere bei größeren Installationen ist das System spürbar langsamer als mit einer HDD. Letztendlich ist es natürlich deine Entscheidung, aber ich persönlich würde dann noch eher eine HDD verbauen als solch eine SSD.

MfG Jimini
 
Okay, dann werde ich nochmal überlegen und dann entscheiden.

Solange ich aber nichts update oder installiere und das System nur als Fileserver nutze sollte ich von der Geschwindigkeit doch nichts mitbekommen und der OS-Datenträger doch theoretisch nichts am Datendurchsatz ändern oder?
 
Solange ich aber nichts update oder installiere und das System nur als Fileserver nutze sollte ich von der Geschwindigkeit doch nichts mitbekommen und der OS-Datenträger doch theoretisch nichts am Datendurchsatz ändern oder?
Der Durchsatz der Daten, die auf anderen Datenträgern liegen, sollte davon natürlich unberührt bleiben. Da Updates aber mitunter täglich erscheinen, wirst du den Geschwindigkeitsunterschied bei der direkten Arbeit mit dem System wohl recht schnell zu spüren bekommen.

MfG Jimini
 
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