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BIOS-Overclocker(in)
Lesertest NZXT Guardian 921
Stand: 04.06.2009
Stand: 04.06.2009
Aktuelles:
Neue Bilder von den Klassikern und ein angepasstes Resümee.
Viel Spass bei der Lektüre!
So, ich bin der dritte Glückliche, der das Case ausgiebig testen kann.
Da ich mit diesem Test möglichst objektiv über das Gehäuse berichten möchte, werde ich es natürlich mit zwei direkten Konkurrenten vergleichen. Und mit zwei "Klassikern", die nicht mehr im Handel erhältlich sind.
Dieser Test wird mit einem Jugendlichen zusammen durchgeführt, der sich in einer Jugendhilfemaßnahme bei mir zuhause befindet. So kann ich Arbeit und Vergnügen optimal kombinieren.
Für mich der beste Grund, sich für einen Lesertest zu bewerben.
Ferner habe ich die Absicht, mich mit den weiteren Testern abzusprechen, was wir alle testen. So kann ich evtl. langweilige (?) Wiederholungen vermeiden und wir so ein sehr umfassendes Bild des Gesamttests erzeugen.
Natürlich werden Anregungen der Forums-User gerne berücksichtigt.
Zum besseren Navigieren habe ich auch (endlich) die Gliederung codiert, um zu den einzelnen Punkten springen zu können.
Vielen Dank an meine beiden Mittester, mit denen ich mich während des Tests ständig austauschte und die mich toll unterstützten. Mit Euch würde ich jederzeit wieder einen Test durchführen.
Gliederung:[/code]Für mich der beste Grund, sich für einen Lesertest zu bewerben.
Ferner habe ich die Absicht, mich mit den weiteren Testern abzusprechen, was wir alle testen. So kann ich evtl. langweilige (?) Wiederholungen vermeiden und wir so ein sehr umfassendes Bild des Gesamttests erzeugen.
Natürlich werden Anregungen der Forums-User gerne berücksichtigt.
Zum besseren Navigieren habe ich auch (endlich) die Gliederung codiert, um zu den einzelnen Punkten springen zu können.
Vielen Dank an meine beiden Mittester, mit denen ich mich während des Tests ständig austauschte und die mich toll unterstützten. Mit Euch würde ich jederzeit wieder einen Test durchführen.
1. Erster Eindruck
2. DasTestsystem
3. Vorstellung der Konkurrenten
3.1 Coolermaster CM 690
3.2 Tacens Sagitta II Lux
3.3 Thermaltake Xaser 3
3.4 Coolermaster Praetorian I
4. Genauer Ablaufplan des Einbaus der Komponenten
5. Testphase und Leistungsvergleich
6. Bewertung des Systems
7. Resümee
Der Test beginnt:
Code:
[anker=1.][COLOR=Navy][B][SIZE=3]1. [/SIZE][/B][COLOR=Navy][B][SIZE=3]Erster Eindruck[/SIZE][/B][/anker]
Der Karton wirkt sehr edel: Hoch glänzend und farbig, schwarzer Hintergrund.
Auch die Verpackung setzt diesen Eindruck im Karton fort: Gut eingepasst, Styropor, Schutzfolie.
Das Case lässt sich recht einfach herausnehmen.
Das Case lässt sich recht einfach herausnehmen.
Das ausgepackte Case hat auf allen kratzempfindlichen Stellen weitere Schutzfolien, die sich rückstandsfrei ohne Aufwand abziehen lassen.
Ohne Folien wirkt das Case sehr ansprechend, die glänzenden Flächen sehen sehr gut aus.
Nun geht mein Blick zum ersten Mal auf die inneren Werte:
Wie sieht es hinter der Tür aus?
Die erste Ernüchterung; die Tür ist aus relativ dünnem Kunststoff, es wirkt geöffnet recht billig. Gut ist der Staubschutz vor dem Frontlüfter zu erkennen.
Der nächste Blick geht ins Innere....sofern man die Schrauben ohne weiteres aufbringt...
Da es ja ein schraubenloses Gehäuse sein soll, habe ich bewusst kein Werkzeug zu Hilfe genommen....naja, fast...
Da es ja ein schraubenloses Gehäuse sein soll, habe ich bewusst kein Werkzeug zu Hilfe genommen....naja, fast...
Ein Cent musste herhalten, da die obere Schraube dezent festgeschraubt war. Der Schlitz hatte nur auf den Cent gewartet.
Das entfernte Window gibt jetzt den Blick ins Innere frei.
Ein Beutel mit Schrauben und gut zu erkennen, die extra verpackten Kabel und Sensoren, sehr sicher verpackt. Auch die Schienen und die Slotblenden sind gut zu erkennen. Die Lüfter haben jeweils einen drei poligen oder einen vierpoligen Stecker. So kann man sie auf jeden Fall anschließen.
Ein Beutel mit Schrauben und gut zu erkennen, die extra verpackten Kabel und Sensoren, sehr sicher verpackt. Auch die Schienen und die Slotblenden sind gut zu erkennen. Die Lüfter haben jeweils einen drei poligen oder einen vierpoligen Stecker. So kann man sie auf jeden Fall anschließen.
Nun ein Blick in den Zubehörbeutel, Papier mit Druckknopf und NZXT-Prägung, hier überlasse ich den Lesern die freie Meinung: Gute Idee, Edel oder einfach nur gut gedacht und billig umgesetzt...Ich bin mir da noch nicht so sicher.
Der Inhalt des Beutels: Bedienungsanleitung, Einbauschienen für Festplatten, Schrauben und: EIN EINZIGER Kabelbinder......
Schottische Verhältnisse. Ferner noch einige Klebstreifen für die Sensoren und eine Klebehalterung, um dem Kabelbinder eine feste Funktion zuweisen zu können. Interessant: von den schwarzen Schrauben sind fünf Stück da... Ich überlege noch, was man damit machen kann.
Vier und eine in Reserve oder sechs und eine fehlt?
Schottische Verhältnisse. Ferner noch einige Klebstreifen für die Sensoren und eine Klebehalterung, um dem Kabelbinder eine feste Funktion zuweisen zu können. Interessant: von den schwarzen Schrauben sind fünf Stück da... Ich überlege noch, was man damit machen kann.
Vier und eine in Reserve oder sechs und eine fehlt?
Nein, ich will nicht zu böse sein, schließlich findet mein Gehilfe in Sachen Lesertest das Gehäuse "Endgeil" mit "Habenwill-Faktor".
Wir kommen nun zur Rückseite:
Sehr gut sind die Öffnungen für eine Wasserkühlung zu erkennen, ebenso ein CE-Zeichen und der Hinweis, das das Gehäuse später nicht dem normalen Müll zugeführt werden sollte. Die Größe des Bildes fällt bewusst etwas größer aus, damit man alle Details besser erkennt.
So sind die Slotbleche in schraubenloser Ausführung und auch schon ausgestanzt und auch ohne Befestigung selbsthaltend. Eine gute Lösung.
Auch hier wieder zu sparsam:
Rändelschrauben hat nur das Windowkit, nicht die andere Seitenabdeckung. Wer Kabel verstecken möchte, benötigt daher später wahrscheinlich einen Schraubendreher. Und Kabelbinder...
So sind die Slotbleche in schraubenloser Ausführung und auch schon ausgestanzt und auch ohne Befestigung selbsthaltend. Eine gute Lösung.
Auch hier wieder zu sparsam:
Rändelschrauben hat nur das Windowkit, nicht die andere Seitenabdeckung. Wer Kabel verstecken möchte, benötigt daher später wahrscheinlich einen Schraubendreher. Und Kabelbinder...
Zusammenfassend lässt sich zum ersten Eindruck feststellen:
Ein schickes Gehäuse mit teilweise guten Detaillösungen, allerdings lässt sich der Wille zum günstigen Preis an einigen Punkten leicht ausmachen:
Sparen am Zubehör und ganz deutlich anhand der Tür.
Die Sensoren, das Display, die Slotblenden und die Vorbereitung für eine Wasserkühlung sollten bei allen Herstellern Standard sein.
Wer gerne ein Gehäuse mit Tür hat, der sollte bei starker Nutzung daran denken, dass das billige Plastik sicherlich nicht eine sehr lange Haltbarkeit haben wird (erste Vermutung)
Die restliche Verarbeitungsqualität ist aber durchweg in Ordnung.
Sparen am Zubehör und ganz deutlich anhand der Tür.
Die Sensoren, das Display, die Slotblenden und die Vorbereitung für eine Wasserkühlung sollten bei allen Herstellern Standard sein.
Wer gerne ein Gehäuse mit Tür hat, der sollte bei starker Nutzung daran denken, dass das billige Plastik sicherlich nicht eine sehr lange Haltbarkeit haben wird (erste Vermutung)
Die restliche Verarbeitungsqualität ist aber durchweg in Ordnung.
Die sonstige Ausstattung ist aber sehr gut:
Window-Kit und drei vormontierte Lüfter bieten ein dem ersten Anschein nach geliefertes Sorglospaket für diejenigen, die nicht erst zusätzliche Lüfter erwerben wollen oder Temperaturüberwachungen nachkaufen wollen.
Die Preise des Gehäuses liegen je nach Anbieter zwischen 89,90 und 109 Euro. Wer also in diesem Segment ein neues Gehäuse sucht, bekommt hier auf jeden Fall ein recht gut geschnürtes Gesamtpaket.
Wenn die Leistung auch mithält...
Aber dazu später.
In Schulnoten ausgedrückt geben wir eine 2-.
Window-Kit und drei vormontierte Lüfter bieten ein dem ersten Anschein nach geliefertes Sorglospaket für diejenigen, die nicht erst zusätzliche Lüfter erwerben wollen oder Temperaturüberwachungen nachkaufen wollen.
Die Preise des Gehäuses liegen je nach Anbieter zwischen 89,90 und 109 Euro. Wer also in diesem Segment ein neues Gehäuse sucht, bekommt hier auf jeden Fall ein recht gut geschnürtes Gesamtpaket.
Wenn die Leistung auch mithält...
Aber dazu später.
In Schulnoten ausgedrückt geben wir eine 2-.
Code:
[al=inhalt][SIZE=1]Zur Gliederung[/SIZE][/al]
Code:
[anker=2.][COLOR=Navy][B][SIZE=3]2. Das Testsystem[/SIZE][/B][/anker]
Jetzt geht es endlich richtig los.
Das geplante Testsystem:
Es besteht aus:
- MSI K9A2 Platinum V2 Mainboard mit AMD 790 FX-Chipsatz
- AMD Phenom II X4 940 mit 3GHz Taktung
- 4 GB OCZ Platinum DDR2 1066 Speicher ( 2 Module im Dual-Channel-Betrieb)
- EKL Alpenföhn GroßGlockner BE CPU-Kühler
- 2X 160 GB Samsung SATA2 Festplatten im Raid 0
- MSI HD 3870 X2 PCIe Grafikkarte in Kombination mit einer MSI HD 3870 PCIe-Karte im Triple Crossfire-Verbund
- einem LG BlueRay-Combo laufwerk
- OCZ Stealth Stream Netzteil mit 600 Watt Leistung.
Ich nehme bewusst ein Netzteil OHNE Kabelmanagement, um die Platzverhältnisse so besser bewerten zu können.
Eingabegeräte sind die Microsoft Reclusa-Tastatur und die Microsoft HABU-Maus.
Beides ist ebenfalls blau beleuchtet und bietet somit ein schönes Modding-Bild.
Die verwendete Leitpaste ist Arctic Silver 5.
Der E-SATA-Anschluss wird anhand eines herkömmlichen Wechselrahmens getestet, der von Silverstone stammt.
Die Audio-anschlüsse werden mit einem Razer Piranha-Headsetüberprüft. Dieses ist ebenfalls blau beleuchtet und rundet das Bild gut ab.
Das o.g. system befindet sich momentan noch in einem Coolermaster CM 690 Gehäuse, das mit drei weiteren 120er Coolermaster-Lüftern erweitert wurde.
Die als Basis dienenden Temperaturen im Coolermaster CM 690:
CPU (leerlauf) 36° C, (Last) 50° C unter Prime 95
Chipsatz (Leerlauf) 26°C, (Last) 32°C Northbridge, 28°C Southbridge
Die Temperaturen wurden mit AMD Overdrive ausgelesen, die CPU-Temperatur ist unter Coretemp identisch.
Als weitere Testalternative hätte ich noch an einen Scythe Samurai Master-CPU-Kühler gedacht, allerdings ist dieser ein Top-Blower und das NZXT-Gehäuse hat über der CPU keinen weiteren Lüfter/Lufteinlass.
Das CM 690 schon, allerdings nicht in der Window-Version.
Somit belasse ich es beim EKL.
Die Lautstärke des CM 690 ist generell in Ordnung, allerdings vibriert der am Gehäuseboden montierte Lüfter und gibt ein gewöhnungsbedürftiges Summen weiter.
So könnte das NZXT-Gehäuse hier beim Thema Lautstärke sicherlich gegen das CM 690 punkten.
Code:
[al=inhalt][SIZE=1]Zur Gliederung[/SIZE][/al]
Code:
[anker=3.][COLOR=Navy][B][SIZE=3]3. Vorstellung der Konkurrenten[/SIZE][/B][/anker]
Die Konkurrenten zum Guardian 921:
Coolermaster CM 690 und Tacens Sagitta II Lux
Beide direkten Gegner liegen in der ungefähr gleichen Preisklasse und haben unterschiedliche Merkmale:
Code:
[anker=3.1][COLOR=Navy][B][SIZE=3]3.1 Coolermaster CM 690[/SIZE][/B][/anker]
Das Coolermaster hat einen anderen inneren Aufbau:
Das Netzteil wird auf dem Gehäuseboden montiert, am Boden kann ein weiterer 120er oder 140er Lüfter montiert werden.
Wie man sieht, verstaubt dieser recht schnell. In meinem Fall erzeugt er Vibrationen, die störend wirken können.
Es hat kein Window-Kit, ist aber mit einem solchen zu bekommen. Die Erweiterungsmöglichkeiten sind sehr gut. So können vier weitere Lüfter der Größenordnung 120-140 mm nachgerüstet werden, ebenso ein 80mm Lüfter unterhalb der CPU bei eingebautem Mainboard. Dieser darf allerdings nicht dicker als 1 cm sein.
Auch im Deckel können zwei Lüfter eingebaut werden:
Die Front ist aus luftdurchlässigem Mesh-Gewebe. Die Verarbeitung ist durchweg solide, das Gewicht liegt bei 9,5 kg.
Momentaner Preis ist 69,90 €, nimmt man die zusätzlichen Lüfter dazu, ich habe 3 120er von Coolermaster genommen und einen 80er mit 1 cm Dicke. Preis für die Lüfter: ca. 20 €.
Somit kommt man auf den gleichen Preis, wie der NZXT.
Bis auf den 80er Lüfter und den im Seitenteil sind diese auch blau beleuchtet. Durch Mesh-Gewebe in der Front und im Deckel leuchtet das Gehäuse im Dunkeln sehr dezent, auch der EKL Groß-Glockner ist blau beleuchtet und schimmert im Dunkeln durch.
So wird auch ein optischer Modding-Vergleich möglich.
Festplatteneinbaurahmen und schraubenloses Design sind vorhanden.
Allerdings kommt dieses System auch an seine Grenzen, meine HD 3870 X2 benötigte trotzdem Schrauben zur Befestigung.
Ein großer Pluspunkt:
Die Aufnahme für das Netzteil ist schon schwingungsgedämmt.
Code:
[al=inhalt][SIZE=1]Zur Gliederung[/SIZE][/al]
Code:
[anker=3.2][COLOR=Navy][B][SIZE=3]3.2 Tacens Sagitta II Lux[/SIZE][/B][/anker]
Das Tacens-Gehäuse wiegt nur 6,5 kg, wird mit einem 120er Lüfter und Window-Kit geliefert. Der Innenraum ist komplett schwarz lackiert und wirkt dadurch sehr edel.
Besonders hervorzuheben ist die mitgelieferte Lüftersteuerung für vier Lüfter, inkl. Temperaturüberwachung und Drehzahlanzeige. Auch Reset- und Ein-/Aus-Schalter werden über sie betätigt.
Ein Extra, für welches viele andere Anbieter saftige Aufpreise fordern.
Der Grundpreis des Gehäuses beträgt ebenfals 89,90 €.
Meine Variante wurde mit vier grünen Coolermaster 120er Lüftern nachgerüstet, um ein NVIDIA-Gehäuse selbst zu erstellen. Der blaue 120er Lüfter musste daher weichen.
Auch Festplattenentkoppler und Einbauschienen für schraubenlosen Einbau findet man vor.
Allerdings benötigt man für die Festplattenentkoppler doch einen Schraubendreher.
Vorsicht!
Wenn man die Entkoppler mit den Kunststoffhaltern einbauen möchte, sollte das Gehäuse anschließend nicht bewegt werden, da sie nicht gut greifen. Wer sicher gehen möchte, sollte sie mit Schrauben befestigen.
So erkennt man schonmal einen für diese Preisklasse üblichen Standard:
Edle Verpackungen, Festplattenrahmen oder Entkoppler,
Modding-Vorbereitung, schraubenloses Design, E-SATA Anschlüsse, Audio- und USB-Anschlüsse.
Die rein subjektive Bewertung für die Ausstattung und meine Platzierung:
1. Tacens Sagitta II Lux: Window, 4 Sensoren, Lüftersteuerung mit Touch-Screen, Festplattenentkoppler und ein schwarz lackierter Innenraum. Der klare Ausstattungssieger.
2. NZXT Guardian 921: 3 Lüfter, Sensoren, Display und Window, Einbauschienen für Festplatten, Tür
(wer es mag).
3. Coolermaster CM 690: Blaue Lüfter, Mesh-Gehäuse, Erweiterbarkeit - alles sehr gut, allerdings wirkt es eher hausbacken.
Bewertung der Verarbeitungsqualität:
Coolermaster CM 690:
Extrem Stabile Ausführung, perfekte Passform aller Gehäuseteile. Alles wirkt sehr stabil. Bis auf die Vibrationen des optionalen Lüfters am Boden ist alles sehr gut durchdacht. Die Halterungen der Laufwerke sind sehr fest, falls doch Schrauben benötigt werden, sind diese alle im Gehäuse eingesetzt und können nach Bedarf herausgeschraubt werden. Kein nerviges Suchen.
Auch Verformungen beim Einbau sind nur mit extremem Kraftaufwand zu erreichen. Alle Bohrungen und Einlässe sind perfekt ausgeführt.
Auch Vibrationsdämmungen für das Netzteil sind vorhanden und erfüllen sehr gut ihren Zweck. Das vorhanden Kabelführungssystem ist allerdings ohne zusätzliche Fixierungen nicht besonders praktisch.
Jedoch mein klarer Qualitätssieger.
NZXT Guardian 921:
Der Newcomer ist auf den ersten Blick gut durchdacht und aufgeräumt. Jedoch trüben die schlecht passenden Slotblendenvertiefungen das an sich gute Bild. Die Tür könnte etwas massiver sein, erfüllt aber ihren Zweck. Das Schraubenlose Design und kleine Details bringen das Guardian auf Platz 2 der Qualitätsscala.
Tacens Sagitta II Lux:
Eine perfekte Optik ist leider nicht alles.
So erreicht das Tacens sein niedriges Gewicht durch sehr dünnes Blech. Auch werden alle Erweiterungskarten altmodisch verschraubt.
Schon bei normaler Beanspruchung kann so das Blech verbiegen.
Extrem Stabile Ausführung, perfekte Passform aller Gehäuseteile. Alles wirkt sehr stabil. Bis auf die Vibrationen des optionalen Lüfters am Boden ist alles sehr gut durchdacht. Die Halterungen der Laufwerke sind sehr fest, falls doch Schrauben benötigt werden, sind diese alle im Gehäuse eingesetzt und können nach Bedarf herausgeschraubt werden. Kein nerviges Suchen.
Auch Verformungen beim Einbau sind nur mit extremem Kraftaufwand zu erreichen. Alle Bohrungen und Einlässe sind perfekt ausgeführt.
Auch Vibrationsdämmungen für das Netzteil sind vorhanden und erfüllen sehr gut ihren Zweck. Das vorhanden Kabelführungssystem ist allerdings ohne zusätzliche Fixierungen nicht besonders praktisch.
Jedoch mein klarer Qualitätssieger.
NZXT Guardian 921:
Der Newcomer ist auf den ersten Blick gut durchdacht und aufgeräumt. Jedoch trüben die schlecht passenden Slotblendenvertiefungen das an sich gute Bild. Die Tür könnte etwas massiver sein, erfüllt aber ihren Zweck. Das Schraubenlose Design und kleine Details bringen das Guardian auf Platz 2 der Qualitätsscala.
Tacens Sagitta II Lux:
Eine perfekte Optik ist leider nicht alles.
So erreicht das Tacens sein niedriges Gewicht durch sehr dünnes Blech. Auch werden alle Erweiterungskarten altmodisch verschraubt.
Schon bei normaler Beanspruchung kann so das Blech verbiegen.
Auch das Window-Kit verkratzt recht leicht, besonders, wenn zusätzliche Lüfter eingebaut werden. Allerdings treten alle Mankos nur beim Einbau auf, wenn alles eingebaut ist, wirkt es wesentlich stabiler und dann zählt ja eher nur noch Funktionalität und Optik. Das Manko o.g. der Entkoppler ist auch nicht zu vergessen.
Bewertung der Erweiterbarkeit:
Hier sehe ich das CM 690 und das Tacens gleichauf. Das Coolermaster CM 690 ist perfekt, wenn man viele Festplatten und Lüfter einbauen will, das Tacens bietet einen sehr variablen Innenraum und die Möglichkeit, viele Kabel auch hinter dem Mainboard zu verstecken, da Öffnungen vorhanden sind.
Auf dem Bild sind sehr gut die Einbaumöglichkeiten für viele Laufwerke zu sehen.
Ferner bietet die Ausstattung mit einem Fenster wesentlich bessere Modding-Qualitäten, auch, weil man nicht extra lackieren muss.
Das NZXT ist schon eher eingeschränkt, da es einerseits schon drei Lüfter hat, andererseits kann man keine weiteren mehr nachrüsten. Auch ist der vorhandene Platz für 3 externe 5,25 Laufwerksplätze zwar ausreichend, Kartenleser, Lüftersteuerung und ein DVD-Brenner und schon ist es voll. Auch die Tür verhindert einige Erweiterungen, wie z.B. eine interne Wasserkühlung oder Manuelle Lüftersteuerungen oder Modding-Gimmicks, wie Zigarettenanzünder oder ähnliches.
Ferner bietet die Ausstattung mit einem Fenster wesentlich bessere Modding-Qualitäten, auch, weil man nicht extra lackieren muss.
Das NZXT ist schon eher eingeschränkt, da es einerseits schon drei Lüfter hat, andererseits kann man keine weiteren mehr nachrüsten. Auch ist der vorhandene Platz für 3 externe 5,25 Laufwerksplätze zwar ausreichend, Kartenleser, Lüftersteuerung und ein DVD-Brenner und schon ist es voll. Auch die Tür verhindert einige Erweiterungen, wie z.B. eine interne Wasserkühlung oder Manuelle Lüftersteuerungen oder Modding-Gimmicks, wie Zigarettenanzünder oder ähnliches.
Will man allerdings eine Externe Wasserkühlung einbauen, verschiebt sich die Erweiterbarkeit zugunsten des NZXT, da das Tacens keine Schlauchdurchführungen besitzt. Im Vorfeld ist diese Option sehr wichtig für zukünftige Nutzer eine WaKü. Allerdings gibt es mittlerweile auch Slotbleche mit Schlauchdurchführung.
Code:
[al=inhalt][SIZE=1]Zur Gliederung[/SIZE][/al]
Code:
[anker=3.3][COLOR=Navy][B][SIZE=3]3.3 Thermaltake Xaser 3[/SIZE][/B][/anker]
Das mittlerweile nicht mehr ganz so junge Thermaltake-Case habe ich zugunsten des NZXT ausgemustert. Nicht, weil es modernen Ansprüchen nicht mehr genügt, ganz im Gegenteil, sondern weil es durch seine 7 Gehäuselüfter mit ihren "freischwebenden" Kabeln und der unpraktischen Extraklappe der seitlichen Lüfter für Umbauarbeiten recht unpraktisch ist.
Doch was hat es zu bieten?
Seit seiner Vorstellung im Jahre 2003 haben die mitgelieferten Innovationen die modernen Gehäuse von heute in Ihrer Entwicklung sicherlich inspiriert.
So ist hier das schraubenlose Design, Festplatteneinbaurahmen samt Halterungen und Aufbewahrungsboxen für nicht benötigte Halter und sehr guter Airflow schon vorhanden.
Die Festplattenhalterungen wirken im NZXT recht identisch zum Xaser 3. Preislich lag es bei Einführung bei gut 200,-€, im Jahr 2004 habe ich es für 99,-€ bei einem großen Elektronik-Markt zur Neueröffnung erworben und somit (dreist) aufgrund der gleichen Preisklasse in diesen Vergleichstest hinzugenommen.
Ebenso war mit 7 Lüftern im Format 80mm mit (auswaschbaren) Staubfiltern und einer manuellen Lüftersteuerung sowie einem Temperatursensor für die CPU samt LCD-Display für damalige Verhältnisse gehobener Luxus inklusive.
Das Leergewicht des Gehäuses liegt bei fast 13 kg, auch aufgrund der massiven Aluminium-Tür, die mit einem sehr guten Schließsystem ausgerüstet ist: Es verhindert einerseits den Zugang, andererseits kann man durch weiter drehen des Schlüssels an die 5,25" Einschübe.
Die Lautstärke auch unter Vollast ist definitiv als "silent" zu bezeichnen.
Die Platzverhältnisse sind sehr großzügig, auch moderne Hardware passt hervorragend hinein.
Leider sind einige Details für Bastler eher störend.
Zwei seitliche Lüfter sind nicht in die Seitentür, sondern in eine Extra-Klappe integriert.
Die Schwierigkeiten liegen im Laufe der Nutzungsdauer nun auf der Hand:
Die Haltenasen der Filter und Lüfter können abbrechen.
Das Fenster zeigt mehr die Laufwerksrahmen als die Komponenten und die Klips zur Steckkartenbefestigung stören den Einbau großer Karten sehr stark und müssen dann mit drei Schrauben abgeschraubt werden, damit eine Grafikkarte vom Schlage einer GTX 260 auch eingebaut werden kann.
Auf die Dauer dann halt nervig. Ebenso das fast unmögliche saubere verlegen der Kabel.
Allerdings ist die gesamte Materialanmutung eher "gepanzert" als schlecht.
Eine Qualität, die aufgrund des extremen Gewichts erkauft wird.
Auch laufen die Lüfter mittlerweile immer auf voller Drehzahl, um einen kühlen Kopf bewahren zu können.
Fazit:
Wer dieses Gehäuse besitzt und nicht ständig darin herum bastelt, für den ist das NZXT meiner Meinung nach eher ein Abstieg und nur dann eine echte Alternative, wenn das Xaser 3 langsam Auflösungserscheinungen zeigt.
Ich werde meins auch nur einem Freund vermachen und es nicht entsorgen.
Doch was hat es zu bieten?
Seit seiner Vorstellung im Jahre 2003 haben die mitgelieferten Innovationen die modernen Gehäuse von heute in Ihrer Entwicklung sicherlich inspiriert.
So ist hier das schraubenlose Design, Festplatteneinbaurahmen samt Halterungen und Aufbewahrungsboxen für nicht benötigte Halter und sehr guter Airflow schon vorhanden.
Die Festplattenhalterungen wirken im NZXT recht identisch zum Xaser 3. Preislich lag es bei Einführung bei gut 200,-€, im Jahr 2004 habe ich es für 99,-€ bei einem großen Elektronik-Markt zur Neueröffnung erworben und somit (dreist) aufgrund der gleichen Preisklasse in diesen Vergleichstest hinzugenommen.
Ebenso war mit 7 Lüftern im Format 80mm mit (auswaschbaren) Staubfiltern und einer manuellen Lüftersteuerung sowie einem Temperatursensor für die CPU samt LCD-Display für damalige Verhältnisse gehobener Luxus inklusive.
Das Leergewicht des Gehäuses liegt bei fast 13 kg, auch aufgrund der massiven Aluminium-Tür, die mit einem sehr guten Schließsystem ausgerüstet ist: Es verhindert einerseits den Zugang, andererseits kann man durch weiter drehen des Schlüssels an die 5,25" Einschübe.
Die Lautstärke auch unter Vollast ist definitiv als "silent" zu bezeichnen.
Die Platzverhältnisse sind sehr großzügig, auch moderne Hardware passt hervorragend hinein.
Leider sind einige Details für Bastler eher störend.
Zwei seitliche Lüfter sind nicht in die Seitentür, sondern in eine Extra-Klappe integriert.
Die Schwierigkeiten liegen im Laufe der Nutzungsdauer nun auf der Hand:
Die Haltenasen der Filter und Lüfter können abbrechen.
Das Fenster zeigt mehr die Laufwerksrahmen als die Komponenten und die Klips zur Steckkartenbefestigung stören den Einbau großer Karten sehr stark und müssen dann mit drei Schrauben abgeschraubt werden, damit eine Grafikkarte vom Schlage einer GTX 260 auch eingebaut werden kann.
Auf die Dauer dann halt nervig. Ebenso das fast unmögliche saubere verlegen der Kabel.
Allerdings ist die gesamte Materialanmutung eher "gepanzert" als schlecht.
Eine Qualität, die aufgrund des extremen Gewichts erkauft wird.
Auch laufen die Lüfter mittlerweile immer auf voller Drehzahl, um einen kühlen Kopf bewahren zu können.
Fazit:
Wer dieses Gehäuse besitzt und nicht ständig darin herum bastelt, für den ist das NZXT meiner Meinung nach eher ein Abstieg und nur dann eine echte Alternative, wenn das Xaser 3 langsam Auflösungserscheinungen zeigt.
Ich werde meins auch nur einem Freund vermachen und es nicht entsorgen.
Code:
[al=inhalt][SIZE=1]Zur Gliederung[/SIZE][/al]
Code:
[anker=3.4][COLOR=Navy][B][SIZE=3]3.4 Coolermaster Praetorian [/SIZE][/B][/anker]
Ebenso sind vier nicht regelbare 80 mm Lüfter schon serienmäßig verbaut.
Bei Coolermaster kann man immer noch Zubehör- oder Ersatzteile bekommen - vorbildlich.
Da der Airflow des Gehäuses nicht ganz so gut ist, habe ich es mit einer Wasserkühlung ausgerüstet und ein Mainboard mit zusätzlichen Lüftern verbaut. Die Steckkartenhalterungen sind mit Rändelschrauben versehen. Eine gute Alternative.
Da das Case sehr kompakte Ausmaße hat, muss man beim Einbau langer Grafikkarten auf die Festplatten achten.
Die Optik ist sehr schlicht und auch nach einigen Jahren noch ansprechend.
Kabel können hinter der rechten Seitenwand versteckt werden.
Das (nachgerüstete) Window-Kit zeigt den kompletten Innenraum.
Fazit:
Nach heutigen Ansprüchen ist das Gehäuse bis auf das Material von der Ausstattung nur noch Durchschnitt. Allerdings ist es durch die Perfekte Verarbeitung immer noch eine sehr gute Alternative.
Die beengten Platzverhältnisse stören Umbauaktionen.
Andererseits ist es das einzige Gehäuse in meinem Vergleich, dass einen herausnehmbaren Mainboardschlitten besitzt.
Die Funktion ist allerdings recht fragwürdig, da beim herausziehen alle Kabel am Board entfernt werden müssen.
Durch die WaKü kommt man allerdings sehr gut an alle Komponenten heran, da der verbaute Zalman Kühler sehr kompakt ist.
Ein normales ATX-Board belegt den kompletten Mainboardtray. Größer geht nicht.
Der edle Look ist dafür immer noch zeitgemäß.
Wer nicht ständig nach Veränderungen sucht und überlegt vorgeht, was Umbauaktionen angeht, wird einen treuen Begleiter vorfinden.
Der damalige Preis von 99,-€ liegt auch in der gewünschten Preisklasse.
Wer das NZXT als Alternative zum Coolermaster sucht, wird nur dann glücklich, wenn der Komponentenumbau schnell gehen sollte.
Alle anderen sollten das Praetorian behalten und nur die Lüfter austauschen.
Code:
[al=inhalt][SIZE=1]Zur Gliederung[/SIZE][/al]
Code:
[anker=4.][B][SIZE=3][COLOR=black][COLOR=Navy]4. Genauer Ablaufplan des Einbaus der Komponenten[/SIZE][/B][/anker]
Nachdem alle Teile aus dem CM 690 ausgebaut wurden, kommt nun der Einbau ins neue Gehäuse.
Auf den ersten Blick wirkt erst mal alles sehr geräumig.
Als erstes entferne ich den Window-Deckel und lege die Kabel zur Seite.
Sehr gut: Um ein Laufwerk in den freien 5,25"-Schacht einzubauen müssen nicht erst Metallplatten herausgebrochen werden, nur die Schachtblende herausnehmen, Laufwerk einschieben, Arretierung vorschieben und verriegeln. Fertig.
Da das LG Blue-Ray-Laufwerk auch matt und glänzende Teile hat, fügt es sich sehr harmonisch ins Bild ein.
Auch der Mainboard-Einbau gestaltet sich einfach. Abstandhalter einschrauben, Blende einsetzen und Board einsetzen. Zwei Abstandhalter haben einen dünnen Ring an der Oberseite, die das Board schon selbst an der richtigen Position halten. NZXT ist der erste Hersteller, den ich kenne, der diese Abstandhalter einsetzt. Pluspunkt.
Auch der Netzteil-Einbau ist einfach, da das Netzteil aufliegt und alle Verschraubungen so perfekt zu erreichen sind.
Es entfällt das nervige Ausrichten, um alle Löcher zu finden.
Es passt auf den ersten Blick alles gut herein. Auch ist genügend Platz vorhanden, um evtl. den CPU-Kühler zu entfernen. Vor dem Netztteil ist zudem ausreichend Raum, um an der sauberen Verkabelung zu arbeiten.
Nur der EKL Alpenföhn GroßGlockner sieht zu hoch aus.
Ein Test bestätigt, was mein Partner und ich befürchteten:
Der Lüfter ist zu hoch.
Der seitliche im Fenster angebrachte Lüfter liegt genau auf dem CPU-Kühler auf.
Supergau für Hochleistungslüfter. Das darf bei einem neu auf dem Markt erhältlichen Gehäuse nicht passieren!!!
Eine Alternative muss her:
1. Alternative: Da scheinbar doch ein Top-Blower verwendet werden kann, versuche ich den Scythe Samurai Master.
2. Alternative: Ein Arctic Cooling Freezer 7 Pro (passt nicht)
3. Alternative: Boxed-Kühler, gleichzeitig die schlechteste Alternative
Generell ist es ärgerlich, da ein Testsieger nicht verwendet werden kann, besonders, da dieser eine blaue Beleuchtung hätte.
Wie schon vermutet, gestaltet sich der Umbau des Lüfters als sehr einfach. Es ist ausreichend Platz vorhanden. Meine Vermutung, ein Top-Blower könnte nicht verwendet werden, hat sich auch nicht bestätigt. Der Scythe Samurai Master passt hervorragend und liegt zum Teil unter dem seitlichen Lüfter.
Alternative 1 funktioniert.
Der Einbau der Festplatten ist kinderleicht.
Ich habe sie so platziert, dass der Lüfter vernünftig herum pusten kann. Das kleine schwarze Kabel in der Bildmitte ist einer der Temperaturfühler, den ich einfach unter die Elektronik der unteren Platte geschoben habe.
Eher schwierig gestaltete sich der Grafikkarteneinbau. Die Zwei-Slot Karten passten nicht vernünftig in die Slotöffnungen, die unteren Aussparungen sind zu eng. Auch das schraubenlose Design ist für die HD 3870 X2 nicht anzuwenden. Es darf geschraubt werden.
Ich hoffe nur, dass die Karten genug Kontakt haben, um zu funktionieren, da sie nicht einwandfrei arretiert sind.
Der Sensor für die System-Temperatur wurde von mir auf die Grafikkartenrückseite der HD 3870 X2 gesteckt, da ich die Graka-Temps für wichtiger erachte, als die des Systems.
Ebenso die Temperatur der CPU, da diese sehr gut mit Tools ausgelesen werden kann und der Sensor eh nicht zwischen Heatspreader und Kühler verlegt werden kann.
Dieser Sensor misst nun die Speichertemperaturen.
Auch beim Kabelverlegen musste ich Zugeständnisse machen, für die das Gehäuse aber nichts kann:
Das NT hat nur 3 Abgriffe für SATA-Laufwerke. Somit musste ich das Blue-Ray-Laufwerk herunter setzen, da sonst die Festplatten mit Adaptern versorgt werden müssten. Es ist aber zu verschmerzen.
Generell sind die Kabel des Netzteils zum sauber verlegen fast zu kurz. Die gefundene Lösung ist aber in Ordnung.
Es wäre auf jeden Fall ausreichend Platz zum verlegen gewesen.
Ein Verlegen hinter dem rechten Seitendeckel ist auch ausgefallen, da kein Platz oder Öffnungen vorhanden gewesen wären. Somit ist der o.g. Nachteil der nur einseitigen Rändelschrauben auch nicht mehr tragisch.
Alles in Allem hat es gereicht, für den Einbau aller Komponenten nur das Fenster zu entfernen. Auch die Front musste nicht abgenommen werden.
Das Platzangebot auch für sehr Lange Grafikkarten ist ausreichend, es musste nichts ausgebaut werden.
Nun musste nur noch der Deckel drauf.
Fertig. Jetzt muss nur noch alles funktionieren.
Auf den ersten Blick ist es ein Schmuckstück geworden.
Zusammenfassung mit Pro und Contra:
Pro:
- Einfacher Einbau
- selbsterklärend
- ausreichend Platz
- entfernen eines Seitendeckels reicht
- Laufwerke sehr gut einzubauen
- lange Grafikkarten passen
- auch Diskettenlaufwerke könnten ohne Probleme eingebaut werden, da Rahmen und Blenden nicht erst nachträglich eingesetzt werden müssen
- keine Verletzungen beim Einbau
- innovative Abstandhalter bei der Mainboardbefestigung.
Lüfter haben 3- und 4-Pol-Anschlüsse.
Contra:
- Schlechte Verarbeitung der Slotblenden
- mangelhafte Kompatibilität für Große CPU-Kühler
- bei langen Grafikkarten müssen die Festplatten zwingend in die unteren Plätze eingebaut werden, da die Kabel sonst die Grafikkarte behindern könnten
- schraubenloses Design nicht zu 100% umgesetzt, da die Grafikkarte verschraubt werden musste.
Verbesserungswürdig:
Obwohl die Lüfter beide Anschlußmöglichkeiten haben, hätte ich 3-Pol-Anschlüsse und Adapter für 4-Pol besser gefunden, da so die Stecker zusätzlichen Platz brauchen und die Optik durch das Fenster so leicht eingeschränkt ist.
Auch wenn der einzige beiliegende Kabelbinder generell ausgereicht hätte, wäre ein Längerer besser gewesen, um die Kabel bei Netzteilen ohne Kabelmanagement besser zusammenbinden zu können. Ich habe mir mit dem langen Dratbinder ausgeholfen, der die Tüte der Kabelverpackung zusammengehalten hat. Auch etwas längere Kabel für Frontanschlüsse wären wünschenswert.
Fazit:
Generell war der Einbau unter Beachtung der o.g. Probleme recht einfach.
Ein Testlauf ließ die Sorge um die nicht richtig sitzenden Grafikkarten schnell verfliegen: Alles funktioniert.
Code:
[al=inhalt][SIZE=1]Zur Gliederung[/SIZE][/al]
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[anker=5.][COLOR=Navy][B][SIZE=3]5. Testphase und Leistungsvergleich[/SIZE][/B][/anker]
Nach den ersten Stunden im Betrieb kam erstmal eine positive Überraschung:
Die Temperaturen des Systems sind gleich geblieben, trotz Prime 95 und 3D-Mark 06. Auch der Leerlaufbetrieb ist mit den gleichen Temperaturen wie vorher exakt gleich.
Nach 24 Stunden und hohen Außentemperaturen arbeitet alles ohne Ausfälle.
Die Optik ist besonders im Dunkeln sehr gut, fast schon verspielt.
Die Temperatursensoren arbeiten zuverlässig und das Display ist sehr gut ablesbar.
Eine Veränderungsmöglichkeit der Sensor-Bezeichnungen wäre mir sehr recht gewesen, da ich die Temperaturen anderer Komponenten auslese als angegeben.
Dieser Punkt ist aber verschmerzbar, da ich ja weiss, wo die Sensoren anliegen.
Die Klebestreifen der Sensoren halten leider die Wärme nicht so gut aus und lösen sich.
Die Lösung ist einklemmen an den Ablesepunkten.
Die erzeugte Lautstärke ist allerdings von SILENT etwas sehr weit weg. So ist das NZXT mit 3 Lüftern nicht leiser, als das Coolermaster CM 690 mit 7!!!Lüftern, obwohl alle an die Lüftersteuerung des Mainboards angeschlossen sind, beim Coolermaster laufen 5 Lüfter auf voller Leistung.
Sehr gut: Es treten fast keine Vibrationen auf. Auch die Festplatten arbeiten sehr ruhig im Rahmen.
Power-und Reset-Schalter sind nicht beleuchtet und so muss man im sie Nachtbetrieb also erahnen.
Die HD-LED ist grün und passt überhaupt nicht zum restlichen Blau des Systems.
Die nicht beleuchteten Schalter für Power und Reset setzen das blinde Erkennen im Dunkeln voraus, allerdings ist dieser Punkt auch eher Gewöhnungssache.
Gravierender ist die Tatsache, das beide Schalter direkt nebeneinander liegen und die gleiche Größe haben. Bei einem Absturz kann man sich so verdrücken.
Die schraubenlosen Halterungen sind sehr stabil, so kann kein Laufwerk bei Transporten herausfallen. Auch wenn man evtl. auf eine Lan geht oder den Rechner mal mitnehmen möchte, ist der Karton mit den passenden Styroporeinsätzen noch sehr hilfreich, um auch ein Zerkratzen der Oberflächen zu vermeiden.
Die externen Anschlüsse:
Die Audio- und USB-Anschlüsse funktionieren tadellos. Nur der E-Sata-Anschluss verweigert seinen Dienst. Bisher arbeitet mein Silverstone-Rahmen nur am Coolermaster CM 690 als E-Sata, beim NZXT tut er es nur mit USB-Kabel. Eine Überprüfung ergab keinen Anschlussfehler. Das gleiche Problem trat auch beim Tacens auf.
Die Anschlüsse wirken allesamt sehr stabil und sitzen fest im Gehäuse. Hier stimmt die Qualität.
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[al=inhalt][SIZE=1]Zur Gliederung[/SIZE][/al]
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[anker=6.][SIZE=3][COLOR=Red][COLOR=Black][COLOR=Navy][B]6. Bewertung des Systems[/B][/SIZE][/anker]
Das System ist stabil, die Temperaturen sind niedrig und es ist noch von der Größe und dem Gesamtgewicht gut zu transportieren.
Note 2
Die schon komplette Ausstattung mit Display, drei Lüftern und ansonsten guten Detaillösungen laden Einsteiger ein.
Die Optik, besonders im Dunkeln, besticht mit tollem Licht.
Note 2
Die Verarbeitungsqualität, besonders im Bereich der Slotblenden und die Materialanmutung der Tür reichen nicht für einen Spitzenplatz.
Note 4
Kompatibilität
Da der EKL GroßGlockner BE nicht passte, ebenso der Freezer 64 pro, viele andere Lüfter mit den ähnlichen Ausmassen dürften das gleiche Schicksal erfahren, begrenzt die Anschaffung eines passenden CPU-Kühlers und schreckt sicherlich Umrüster ab, die ähnliche Komponenten besitzen.
Auch User mit mehreren Laufwerken oder Frontblenden von Soundkarten/Lüftersteuerungen müssen die Platzverhältnisse genau im Auge behalten.
In meinem persönlichen Fall hatte ich Glück, dass ein passender Hochleistungskühler noch vorhanden war. Ansonsten hätte ich mich sicherlich geärgert.
Note: 4
Alles in Allem also nur ein Befriedigend.
Für einen Namhaften Hersteller wie NZXT und ein neues Gehäuse am Markt ist das Guardian
sicherlich kein besonderes Aushängeschild.
Die Qualität ist dazu nicht überzeugend genug. Allerdings ist die Optik überzeugend und die Ausstattung recht umfangreich.
Für eine Neuanschaffung sicherlich eine Überlegung wert, für Aufrüster aber dringend zu überprüfen, welche bestehenden Komponenten übernommen werden sollen, da sonst noch Zusatzkosten entstehen könnten.
Für ein High-End-System ist es aber ausreichend und bietet auch für spätere Zeiten noch Luft nach oben.
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[al=inhalt][SIZE=1]Zur Gliederung[/SIZE][/al]
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[anker=7.][SIZE=3][COLOR=Red][COLOR=Black][B][COLOR=Navy]7. Resümee[/B][/SIZE][/anker]
Dieses Gehäuse bietet einen recht annehmbaren Kompromiss aus Preis, Leistung und Funktionen.
Für Einsteiger oder als Grundlage eines neuen Systems mit optischen Finessen unter Berücksichtigung der angesprochenen Inkompatibilitäten sicherlich ein Grund, es für eine Neuanschaffung in Erwägung zu ziehen.
Allerdings müssen Anfänger erstmal genau die Funktionsweise der Sensoren kennen, das beiliegende Handbuch ist da nicht sonderlich ergiebig. Besonders der CPU-Sensor kann Probleme mit sich bringen, da ein Einbau auf der CPU mit Heatspreadern und Kühler keinen Platz zulässt. Das Ablesen von Temperaturen wird durch indirekte Platzierungen so nur ein Anhaltswert, Temperaturprogramme, wie Coretemp oder AMD Overdrive geben genauere Werte.
Da der Grafikkarteneinbau erhöhten Kraftaufwand forderte, könnte dieser Umstand auch die User zum verzweifeln bringen, die ihr erstes eigenes System erstellen wollen. Die schlechte Verarbeitung der Slotblenden kam einfach unerwartet.
Als Anfängergehäuse nur bedingt eine Empfehlung.
Auch für Leute, die evtl. eine Wasserkühlung einbauen wollen zu empfehlen, allerdings nur bei einer externen Lösung.
Interne Lösungen benötigen entweder zwei 5,25" Einschübe, die Tür verhindert allerdings eine vernünftige Luftversorgung.
Kosmetische Operationen am Gehäuse für Radiatoren wären also die Folge.
Die vorhandenen Öffnungen sehen also gut aus, werten die Ausstattung auf und sind mehr oder weniger sinnfrei, da bei externen WaKüs meistens Slotblenden mit Öfnungen beiliegen.
Als Ersatz für bestehende Gehäuse, sollten die Vergleichsmöglichkeiten generell bedacht werden, ob das neue außer der Optik wirklich dem alten Gehäuse überlegen ist.
Auch Freunde von Silent-Systemen kann ich dieses Gehäuse nur bedingt empfehlen.
Fazit:
Ein frisches ansprechendes Design mit technischen Mängeln und verbesserungswürdigen Punkten.
In der stark umworbenen Kategorie der Gehäuse um 100,-€ hätte es meiner Meinung nach mehr bieten können.
Wer aber hauptsächlich auf die Optik achtet und der Rest nur nebensächlich ist, sicherlich eine attraktive Alternative. Es sticht halt aus der Menge heraus.
Große CPU-Kühler können durch das Entfernen des Seitenlüfters zwar eingebaut werden, verringern aber den Airflow und nehmen dem Gehäuse viel von seiner coolen Optik und somit kann diese Variante nur als Kompromiss gedacht sein.
Subjektive Meinung:
Das Gehäuse sieht toll aus und bietet von der Ausstattung her eine ganze Menge. Für mich persönlich käme es allerdings nicht als erste Option in Frage, da ich gerne mehr Möglichkeiten für Veränderungen, wie Lüfterbestückung oder Modding hätte. Auch die Verarbeitungsqualität hat mich nicht überzeugt.
Trotzdem halte ich es in Ehren und es ist ab sofort die Garage für meinen Hauptrechner.
Persönliche Gedanken:
Insgesamt hat mir der Test viel Vergnügen bereitet, besonders durch die Kooperation mit einem meiner betreuten Jungs. Er hatte viel Spass und hatte nicht gedacht, wie viel Arbeit dahinter steckt und welche Probleme doch bei einem eigentlich routinemäßigen Aus-/Umbau auftreten können. Auf jeden Fall hat er eine Menge gelernt und hofft, bald seinen eigenen PC zusammen bauen zu können.
Vielen Dank an die PCGH Extreme-Jungs für dieses tolle Projekt!
Freundliche Motivationskatze aus der Cattery meiner Frau

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Zuletzt bearbeitet:

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mit 3 weiteren weissen Lüfter plus als Cpu Lüfter den Thermaltake GunMetal der auch weiss leuchtet ...leider kommt ein NT rein der blau leuchtet naja egal denke blau weiss passt scho gut ^^