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[Lesertest] EKL Alpenföhn 120 WingBoost Red Clover - Der rote Klee im Praxistest
Hallo liebe PCGH-Gemeinde, Hallo liebe Leser,
Vorab möchte ich jedoch ein Herzliches Dankeschön an das PCGH-Team, die mich für diesen Test ausgewählt haben, sowie natürlich auch an die Firma EKL Alpenföhn aussprechen, die diese Produkte kostenfrei zum Test bereitgestellt haben.
Heute stelle ich euch meinen Lesertest zu den 120 WingBoost Red Clovern von EKL Alpenföhn vor. Ich möchte versuchen, die Stärken und Schwächen dieser Lüfter sowohl als Gehäuselüfter als auch als CPU-Lüfter aufzuzeigen. Mein Test wird sowohl aus Schrift und Bildern, als auch aus Videos bestehen. Allerdings werden sich die gesprochenen Inhalte der Videos natürlich sinngemäß in Schriftform wiedefinden. Videos dienen praktisch nur dazu, um, anders als bei Bildern, bewegte Eindrücke erlangen zu können, als nur starre. In diesem Test möchte ich für Leser das Produkt EKL Alpenföhn 120 WingBoost Red Clover auf Funktionalität im Alltag prüfen und versuchen, Ihnen dieses mit Stärken und Schwächen realtitätsnah vorzuführen. Eventuelle Probleme, die aufgezeigt werden, beziehen sich nur auf mein Testsystem, müssen bei anderen Benutzern natürlich nicht zwangsläufig auftreten. Die Notengebung beruht auf meiner persönlichen Einschätzung. Ich bitte dies bei der Bewertung des Tests zu berücksichtigen.
Ich wünsche allen Lesern und Zuschauern nun viel Spaß bei meinem Lesertest.
Inhaltsverzeichnis
Vorstellung des Produktes
a) Randinformationen zu Features und Technologie
Mit dem EKL Alpenföhn WingBoost 120 Red Clover schickt Alpenföhn ein weiteres Lüftermodell ins Rennen, welches der Konkurrenz in Sachen Funktionalität und gleichzeitig ansprechender Optik voraus sein soll. Der Red Clover, zu Deutsch Roter Klee, ist bringt vielversprechende Features mit sich, auf die ich im einzenlen weiter eingehen werde.
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b) Lieferumfang
Im Lieferumfang enthalten sind natürlich der Lüfter
dann 4 Gumminippen (Spätzle) für die Montage am Gehäuse,
ein 7V-Adapter
und eine PWM-Verlängerung von 400mm.
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c) Erster Eindruck
Mein erster Eindruck der Lüfter ist durchweg positiv. Die Verarbeitung des Lüfters gefällt mir sofort. Die Designoptik ist sehr dezent, trotz auffälliger Farbe Rot und wirkt somit nicht zu protzig. Der Lüfter selbst wirkt sehr stabil. Die Kabel sind gesleeved und wirken auf mich recht hochwertig. Ein Durchsehen durch das Sleeve ist nicht möglich und somit blickt man in seinem Gehäuse auf ein schwarzes dezentes Kabel, statt auf Schwarz-Rot-Gelben Kabelsalat. Das Plus-Feature von Alpenföhn ist ehr praktisch, vor allem wenn man an seine CPU gerne 2 Lüfter anbringen möchte, aber nur einen Anschluss auf dem Mainboard dafür hat. Man braucht somit kein extra Kabel zu kaufen, sondern schließt den zweiten Lüfter einfach mit an die y-Weiche des ersten an. Mit diesem Feature ist es theoretisch sogar möglich, vollkommen ohne Kauf von Zusatzkabeln 3!!! dieser Lüfter über einen PWM-Anschluss auf dem Mainboard zu regeln.
das Zubehör, welches der Verpackung beiliegt ist mehr als ausreichend. Zuerst ging ich lediglich von den Gumminippeln zur Entkopplung aus, die leider immernoch nicht bei jedem Lüfter zum Standardzubehör gehören. Als ich dann aber die 40cm Verlängerung und den 7V-Adapter vorfand, war ich recht positiv überrascht. Anders als bei meinen alten Lüftern, bei denen ich erst noch y-Weichen und Verlängerungen kaufen musste, konnte ich bei diesem Set direkt loslegen.
Für den ersten Eindruck gibt es von mir die Note: 1
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d) Video zu 1a) - c)
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
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2. Einbau und Funktion als Gehäuselüfter
a) Handhabung des Einbaus
Für den Einbau der neuen EKL Alpenföhn 120 WingBoost Red Clover entschied ich mich gegen die mitgelieferten Gumminippel zur Befestigung -die mir leider nicht ganz so gut gefallen haben, aber dazu gleich mehr- und benutzte die origialen Gehäuseschrauben von Sharkoon. Denn wie in der Rubrik Randinformationen und Features schon angedeutet, bieten die Lüfter der Firma EKL Alpenföhn eine eingespritzte Entkopplung in den Rahmen und das Feature Soft-Frame, dass ich durch das Anbringen der Gehäuseschrauben genauer unter die Lupe nehmen möchte.
Alles in Allem verlief der Einbau problemlos, die Lüfter passten wie angegossen in das Gehäuse und ließen sich gut montieren.
Nun zu meinem kurz angedeuteten Kritikpunkt, den Gumminippeln: Ich finde sie schlichtweg zu lang, außerdem passt die Farbe nicht exakt zum Rot der Lüfter selbst, was das ganze für mein Auge etwas unansehnlich macht. Allerdings konnte ich die Gumminippel ohnehin nicht verwenden, da diese einfach zu dünn waren, sie hielten also nicht richtig und der Lüfter wackelte. Die Nippel von Sharkoon sind wesentlich dicker, man braucht fast schon Gewalt um sie durch die Schrauböffnung des Gehäuses und der Lüfter zu ziehen, allerdings halten sie bombenfest und drücken den Lüfter starr ans Gehäuse.
Beim Einbau der Lüfter musste ich die Gehäusefront demontieren, denn dort waren die alten Lüfter versteckt. Zu sehen auf dem Bild unten.
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b) Lüftersteuerung und Drehzahlverhalten im Bios
Hier konnte ich deutlich einen Unterschied zwischen den originalen Gehäuselüftern und den EKL Alpenföhn 120 WingBoost Red Clover feststellen. Während die einen bei 7V (60% Drehzahl) eine Drehzahl von 800-950 RPM aufwiesen, konnten sich die Roten Kleeblätter mit Drehzahlen von ca. 650 RPM zumindest jetzt schon mutmaßlich bei der Laustärkeentwicklung im Betrieb profilieren.
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c) Geräuschentwicklung
EKL Alpenföhn gibt für das Lautstärkespektrum der Red Clover einen Wert zwischen 8 und 23,2 dB(A) an. Wenn man sich zu Gemüte führt, dass ein ruhiger Raum normalerweise eine Geräuschkulisse von ca. 35dB(A) und ein Blätterrauschen schon ca. 20dB(A) aufweist, so halte ich die angegebenen Werte persönlich für sehr unrealistisch. Mit einem etwas älteren VU-Meter bin ich selbst auf ungefähr 50dB(A) bei voller Drehzahl gekommen, was ich persönlich für einen etwas wahrscheinlicheren Realwert halte, als der von EKL Alpenföhn angegebene. Denn wie man im Vergleichstest gleich hören wird, hört man etwas, was ich schon deutlich lauter als ein Blätterrauschen empfinde.
Im Spoiler findet ihr den direkten Lautstärkevergleich zwischen den Red Clovern und den Sharkoon-Gehäuselüftern.
Zwar ist die Lautstärkeangabe des Herstellers EKL Alpenföhn in Frage zu stellen, dennoch überzeugt der Lüfter durchweg positiv bei niedriger Drehzahl (500-700 RPM). Die Entkopplungselemente und die Soft-Frame Technologie garantieren in der Tat einen Vibrationsfreien Betrieb, trotz verwenderter Schrauben. Bei voller Laufleistung werden die Red Clover allerdings ähnlich laut wie die Standardlüfter. Zwar nicht so aufdringlich, aber deutlich hörbar.
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d) Temperaturbeeinflussung des Komplettsystems
Im folgenden Abschnitt kann man das Temperaturverhalten von Grafikkarte und CPU betrachten. Getestet wurde dabei in 4 verschiedenen Konstellationen. Ausgelesen wurden jeweils die IDLE-Temperaturen der CPU und Grafikkarte und die Temperaturen der Komponenten nach 25 Minuten Volllast (Prime95 und gleichzeitig MSI Kombustor Stress Test). Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten wurden die Temperaturen gemessen, während die Lüfter jeweils bei 7V oder bei 12V gelaufen waren.
Auf den beiden Grafiken kann man die Temperaturentwicklung der zwei großen Hardwarekomponenten sehen, deren Temperaturen wohl die Wichtigesten für den überdurchschnittlichen Computerbenutzer mit Übertaktungsambitionen sind. Der Austausch der Standard-Gehäuselüfter bringt zwar keinen exorbitanten Temperaturunterschied, allerdings war dieser auch nicht zu erwarten. Dennoch ist es wichtig zu sagen, dass die Red Clover bei niedrigerer Drehzahl im Vergleich zu den Sharkoon-Lüftern wohl einen deutlich besseren Luftumsatz haben, denn der kleine Temperaturunterschied bei weniger Drehzahl kommt bestimmt nicht von Ungefähr. Das wichtigste allerdings ist, dass die Lüfter auf der bei mir auf dem Mainboard niedrigsten verfügbaren Drehzahlstufe fast lautlos arbeiten und trotzdem keine höheren Temperaturen der Hardwarekomponenten bewirken.
Im Spoiler ein Bild beider Lüfter im Vergleich. Man kann sehen, dass eine höhere Anzahl an Rotorblättern am EKL Alpenföhn 120 WingBoost Red Clover angebracht ist, die wahrscheinlich zum höheren Luftumsatz bei niedrigerer Drehzahl und somit zur geringeren Geräuschentwicklung führt.
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e) Video
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
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f) Zwischenfazit
Der Einbau verlief bis auf das Problem der "Spätzle" problemlos. Zwar ist es schade, dass diese Gumminippel in meinem Gehäuse ihren Zweck nicht erfüllen können, jedoch sind die Anti-Vibrationsfunktionen so gut, dass man problemlos Schrauben benutzen kann (welche man auch erst einmal haben muss). Wer ein Gehäuse ohne vorinstalliere Lüfter kauft und somit die passenden Schrauben nicht hat, könnte dann auf ein Problem stoßen, wenn die roten Gumminippel, wie in meinem Gehäuse, nicht richtig halten, da die Lochbohrung zu groß - die Nippel zu schmal - sind. Da die Lüfter an sich trotzdem sehr gut funktionieren, bei wenig Drehzahl sehr sehr leise sind und die versprochenen Features durch die Bank punkten können, gibt es von mir die Note 2,5.
Schade eigentlich, denn ohne diese "Macke" wäre es definitiv eine 1 geworden. Da aber die Tatsache, dass bestimmte Gehäuse-Lüfter-Kombinationen zu ernüchternden Ergebnissen führen können, für mich leider nur ausreichend ist, können die sehr guten Features zusammen leider nur ein befriedigendes bis gutes Ergebnis in Form einer 2,5 erzielen.
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3. Einbau und Funktion als CPU-Lüfter
a) Handhabung des Einbaus
Der Einbau als CPU-Lüfter lieferte leider ein weiteres ernüchterndes Ergebnis. Auf meinem EKL Brocken fanden die Lüfter leider keinen richtigen Halt, die Lüfter saßen zu locker und ich hatte schon fast Angst, dass sich diese bei Inbetriebnahme des Computers vom Kühler lösen könnten. Da ich von meinen EKL 120 Standard Lüftern noch 8 Gummiabstandhalter hatte, konnte ich diese an die Red Clover anbringen. Das Problem war damit behoben. Aber seht im Video selbst:
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
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b) Lüftersteuerung und Drehzahlverhalten im Bios
Anders als beim Einsatz als Gehäuselüfter, konnte nun auch die Mindestdrehzahl der Lüfter erreicht, ja sogar ein wenig unterschritten werden. Die Lüfter konnten stufenlos zwischen 5 und 12V geregelt werden und arbeiteten dabei ein einem Drehzahlbereich von ~475 - 1175 Umdrehungen pro Minute. Zum ersten Mal konnte ich beim Einschalten des Computers den berühmten "CPU-FAN ERROR" Fehler auf meinem Monitor sehen. Beim Herabsetzen der Mindestdrehzahlüberwachung war natürlich alles wieder in Ordnung.
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c) Geräuschentwicklung
Die Geräuschentwicklung bei 7V und mehr, wenn man das Mikrofon direkt an die Lüfter hält, ist ja bereits bekannt. Jetzt ist es aber so, dass die Lüfter erstens im Idle auf 5V laufen und zweitens die Seitenteile das potenzielle Geräusch der Lüfter sehr gut abfangen, sodass ein Mikrofontest nicht mehr möglich war. Das einzige, was ich wahrnehmen konnte, wenn ich mein Ohr vorne an das Mesh-Gitter gehalten habe, war ein minimaler Luftzug am Ohr, allerdings so gut wie gar kein Geräusch. Zum Test als CPU-Lüfter habe ich übrigens vorab alle Gehäuselüfter entfernt, sodass potenzielle Geräusche auch besser wahrgenommen werden können. Allerdings höre ich im Sitzen an meinem Schreibtisch absolut nichts! Bei voller Laufleistung kam das bekannte Geräusch, welches der Lüfter schon am Gehäuse entwickelte, wieder, jedoch in etwas abgeschwächter Form, nicht ganz so extrem wahrnehmbar, was aber daran liegt, dass der Lüfter schlichtweg weiter von Gehäuseöffnungen weg arbeitet und ich etwas entfernt vom Gehäuse saß.
Aufgefallen ist mir ein Geräusch der Lüfter erst ab ca. 70% (850 RPM) allerdings nur minimal. Darunter ist das Heraushören der Lüfter nicht mehr möglich, darüber jedoch deutlich.
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d) Temperaturentwicklung der CPU-Kerne
Getestet wurde die Temperaturentwicklung der CPU-Kerne ohne Gehäuselüfter. Auf dem EKL Brocken, den ich als CPU-Kühler verwende, saßen einmal die Föhn 120 Standard-Lüfter und natürlich die Red Clover. Die Lüfter liefen dabei auf 5, 7 und 12V, was einer prozentualen Laufleistung von 41,66%, 58,66% und 100% entspricht. D.h. selbst wenn ich im Bios die Mindestdrehzal meiner Lüfter auf unter 40% stelle, laufen diese nicht mehr langsamer, da sonst die 5V unterschritten wären.
Die Temperaturentwicklungen könnt ihr in den folgenden Grafiken einsehen:
Zu sehen ist hier eine klare Tendenz. Die Temperaturen sind bei den Red Clovern niedriger. Zwar nicht viel, aber man muss dennoch dazu sagen, dass die Föhn 120 mit mindestens 800 RPM laufen, die Red Clover dagegen mit 500 RMP. Die Kühlleistung der besagten Red Clover ist bemerkenswert, dabei sind sie sehr leise, meistens unhörbar.
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e) Zwischenfazit
Mein Zwischenfazit, was die Handhabung der Lüfter als CPU-Lüfter auf einem EKL Alpenföhn Brocken angeht, ist in einer Note ausgedrückt leider wieder nur eine 3.
Wie bin ich auf dieses Ergebnis gekommen?
Die Kühlleistung und die Lautstärkeentwicklung der Lüfter ergibt wieder eine glatte 1, allerdings wäre mir der Einbau ohne meine vorhandenen Gummiabstandhalter leider nicht geglückt. Wer diese nicht hat, würde wohl vor einem kleinen Problem stehen, weshalb meine benotung mit mangelhaft leider wiederauf eine 5 fällt. Der Durchschnitt dieser beiden Noten ergibt dann die besagte Note 3.
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4. Gesamtfazit
In meinem ausführlichen Test der Red Clover, der jetzt 1 Woche gedauert hat, haben sich einige Stärken und Schwächen herauskristallisiert. Jene möchte ich im nächsten Absatz gerne als solche kommentarlos aufführen, sodass sich jeder Leser nochmals ein eigenes Bild machen kann:
+ Entkopplungsfunktion
+ Soft-Frame
+ Geräuschentwicklung gering bei 5-7V (ca.40-60% Laufleistung im Bios)
+ Kühlleistung
+ Gute Verpackung
+ hohe Qualität
+ gut gesleevte Kabel
+ y-Weiche
+ Verlängerung 400mm
- Gumminippel zu schmal
- Lüfter passen nicht ohne Extrazubehör auf manche Kühler (Gummi-Abstandhalter)
- deutlich hörbar bei 12V
Die Einzelnoten, die ich den Lüftern in den Zwischenfazits gegeben habe, waren wie folgt:
Erster Eindruck: 1
Kühlleistung als Gehäuselüfter & Geräusche: 1
Montage: 4
Kühlleistung als CPU-Lüfter & Geräusche: 1
Montage: 5
Generelle Geräuschentwicklung bei 12V: 3
Wenn man diese Einzelnoten zu einer Gesamtnote zusammensetzen möchte, käme ich exakt auf eine Note von 2,5. Allerdings bin ich der Meinung, dass fehlendes Zubehör auch nachgekauft werden kann (z.B. Abstandhalter). Die Geräuschentwicklung und die Kühlleistung fallen in meinem Gesamtfazit stärker ins Gewicht, ich zähle die Noten quasi doppelt, was zu folgendem Abschlussergebnis führt: Note 2,1 GUT!
Die Lüfter sind meiner Meinung nach trotzdem eine ganz klare Kaufempfehlung, da diese leise sind und wirklich gute Kühlergebnisse erbringen. Man sollte vielleicht Gummientkopplungen oder die evt. nötigen Abstandhalter für die Montage als CPU-Lüfter extra dazukaufen, sodass es beim Anbringen der Lüfter zu keiner bösen Überraschung kommt.
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Zum Diskussionsthread gehts hier:
http://extreme.pcgameshardware.de/l...-ekl-alpenfoehn-120-wingboost-red-clover.html
Vorab möchte ich jedoch ein Herzliches Dankeschön an das PCGH-Team, die mich für diesen Test ausgewählt haben, sowie natürlich auch an die Firma EKL Alpenföhn aussprechen, die diese Produkte kostenfrei zum Test bereitgestellt haben.
Heute stelle ich euch meinen Lesertest zu den 120 WingBoost Red Clovern von EKL Alpenföhn vor. Ich möchte versuchen, die Stärken und Schwächen dieser Lüfter sowohl als Gehäuselüfter als auch als CPU-Lüfter aufzuzeigen. Mein Test wird sowohl aus Schrift und Bildern, als auch aus Videos bestehen. Allerdings werden sich die gesprochenen Inhalte der Videos natürlich sinngemäß in Schriftform wiedefinden. Videos dienen praktisch nur dazu, um, anders als bei Bildern, bewegte Eindrücke erlangen zu können, als nur starre. In diesem Test möchte ich für Leser das Produkt EKL Alpenföhn 120 WingBoost Red Clover auf Funktionalität im Alltag prüfen und versuchen, Ihnen dieses mit Stärken und Schwächen realtitätsnah vorzuführen. Eventuelle Probleme, die aufgezeigt werden, beziehen sich nur auf mein Testsystem, müssen bei anderen Benutzern natürlich nicht zwangsläufig auftreten. Die Notengebung beruht auf meiner persönlichen Einschätzung. Ich bitte dies bei der Bewertung des Tests zu berücksichtigen.
Ich wünsche allen Lesern und Zuschauern nun viel Spaß bei meinem Lesertest.
Inhaltsverzeichnis
- Vorstellung des Produktes
a) Randinformationen zu Features und der Technologie
b) Lieferumfang
c) Erster Eindruck
d) Video zu 1a) - c)
- Einbau und Funktion als Gehäuselüfter
a) Handhabung des Einbaus
b) Lüftersteuerung und Drehzahlverhalten im Bios
c) Geräuschentwicklung (Vergleich zu Standard-Gehäuselüftern im Sharkoon T28)
d) Temperaturbeeinflussung des Komplettsystems
e) Video
f) Zwischenfazit (Gehäuselüfter)
- Einbau und Funktion als CPU-Lüfter (auf einem EKL Brocken)
a) Handhabung des Einbaus
b) Lüftersteuerung und Drehzahlverhalten im Bios
c) Geräuschentwicklung (Vergleich zu Alpenföhn Föhn 120 Pure CPU-Lüfter)
d) Temperaturentwicklung der CPU-Kerne (mit und ohne Drosselung der Lüfter)
e) Zwischenfazit (CPU-Lüfter)
- Gesamtfazit
Vorstellung des Produktes
a) Randinformationen zu Features und Technologie
Mit dem EKL Alpenföhn WingBoost 120 Red Clover schickt Alpenföhn ein weiteres Lüftermodell ins Rennen, welches der Konkurrenz in Sachen Funktionalität und gleichzeitig ansprechender Optik voraus sein soll. Der Red Clover, zu Deutsch Roter Klee, ist bringt vielversprechende Features mit sich, auf die ich im einzenlen weiter eingehen werde.
- Anti Vibration:
a) Entkopplungselemente
Die im Rahmen des Lüfters eingespritzen Entkopplungselemente sollen einen überaus geräuscharmen und vibrationsfreien Betrieb garantieren.
b) Soft-Frame
Der Rahmen der Lüfter wurde während des Fertigungsprozesses mit einer dünnen Gummischicht versehen, wodurch Vibrationen am Rahmen vermieden werden sollen.
- WB-Technologie:
Durch die Wing Boost-Technologie soll der Lüfter auch bei voller Drehzahl stets leise arbeiten. - HD-Lager:
Ein neu konstruiertes Hydrauliklager minimiert Reibungsgeräusche und garantiert einen flüsterleisen Betrieb.
- Garantierter Arbeitsbereich:
Der garantierte Arbeitsbereich des Lüfters liegt zwischen 5 und 13,2 Volt. Somit eignet sich der Red Clover auch ausgezeichnet als Gehäuselüfter. - Plus Funktion:
Die Red Clover Variante des Wing Boost verfügt über eine "Plus-Funktion". Dies bedeutet, dass am PWM-Stecker eine Y-Weiche für einen zweiten PWM-Lüfter angebracht wurde.
Dank dieser Weiche lässt sich nun auch ein weiterer PWM-Lüfter über ein PWM-Signal des Boards steuern und muss nicht über Kabeladapter oder einem 3-Pin Anschluss angeschlossen werden.
- Spezifikationen:
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b) Lieferumfang
Im Lieferumfang enthalten sind natürlich der Lüfter
dann 4 Gumminippen (Spätzle) für die Montage am Gehäuse,
ein 7V-Adapter
und eine PWM-Verlängerung von 400mm.
Zum Inhaltsverzeichnis
c) Erster Eindruck
Mein erster Eindruck der Lüfter ist durchweg positiv. Die Verarbeitung des Lüfters gefällt mir sofort. Die Designoptik ist sehr dezent, trotz auffälliger Farbe Rot und wirkt somit nicht zu protzig. Der Lüfter selbst wirkt sehr stabil. Die Kabel sind gesleeved und wirken auf mich recht hochwertig. Ein Durchsehen durch das Sleeve ist nicht möglich und somit blickt man in seinem Gehäuse auf ein schwarzes dezentes Kabel, statt auf Schwarz-Rot-Gelben Kabelsalat. Das Plus-Feature von Alpenföhn ist ehr praktisch, vor allem wenn man an seine CPU gerne 2 Lüfter anbringen möchte, aber nur einen Anschluss auf dem Mainboard dafür hat. Man braucht somit kein extra Kabel zu kaufen, sondern schließt den zweiten Lüfter einfach mit an die y-Weiche des ersten an. Mit diesem Feature ist es theoretisch sogar möglich, vollkommen ohne Kauf von Zusatzkabeln 3!!! dieser Lüfter über einen PWM-Anschluss auf dem Mainboard zu regeln.
das Zubehör, welches der Verpackung beiliegt ist mehr als ausreichend. Zuerst ging ich lediglich von den Gumminippeln zur Entkopplung aus, die leider immernoch nicht bei jedem Lüfter zum Standardzubehör gehören. Als ich dann aber die 40cm Verlängerung und den 7V-Adapter vorfand, war ich recht positiv überrascht. Anders als bei meinen alten Lüftern, bei denen ich erst noch y-Weichen und Verlängerungen kaufen musste, konnte ich bei diesem Set direkt loslegen.
Für den ersten Eindruck gibt es von mir die Note: 1
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d) Video zu 1a) - c)
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2. Einbau und Funktion als Gehäuselüfter
a) Handhabung des Einbaus
Für den Einbau der neuen EKL Alpenföhn 120 WingBoost Red Clover entschied ich mich gegen die mitgelieferten Gumminippel zur Befestigung -die mir leider nicht ganz so gut gefallen haben, aber dazu gleich mehr- und benutzte die origialen Gehäuseschrauben von Sharkoon. Denn wie in der Rubrik Randinformationen und Features schon angedeutet, bieten die Lüfter der Firma EKL Alpenföhn eine eingespritzte Entkopplung in den Rahmen und das Feature Soft-Frame, dass ich durch das Anbringen der Gehäuseschrauben genauer unter die Lupe nehmen möchte.
Alles in Allem verlief der Einbau problemlos, die Lüfter passten wie angegossen in das Gehäuse und ließen sich gut montieren.
Nun zu meinem kurz angedeuteten Kritikpunkt, den Gumminippeln: Ich finde sie schlichtweg zu lang, außerdem passt die Farbe nicht exakt zum Rot der Lüfter selbst, was das ganze für mein Auge etwas unansehnlich macht. Allerdings konnte ich die Gumminippel ohnehin nicht verwenden, da diese einfach zu dünn waren, sie hielten also nicht richtig und der Lüfter wackelte. Die Nippel von Sharkoon sind wesentlich dicker, man braucht fast schon Gewalt um sie durch die Schrauböffnung des Gehäuses und der Lüfter zu ziehen, allerdings halten sie bombenfest und drücken den Lüfter starr ans Gehäuse.
Beim Einbau der Lüfter musste ich die Gehäusefront demontieren, denn dort waren die alten Lüfter versteckt. Zu sehen auf dem Bild unten.
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b) Lüftersteuerung und Drehzahlverhalten im Bios
Hier konnte ich deutlich einen Unterschied zwischen den originalen Gehäuselüftern und den EKL Alpenföhn 120 WingBoost Red Clover feststellen. Während die einen bei 7V (60% Drehzahl) eine Drehzahl von 800-950 RPM aufwiesen, konnten sich die Roten Kleeblätter mit Drehzahlen von ca. 650 RPM zumindest jetzt schon mutmaßlich bei der Laustärkeentwicklung im Betrieb profilieren.
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c) Geräuschentwicklung
EKL Alpenföhn gibt für das Lautstärkespektrum der Red Clover einen Wert zwischen 8 und 23,2 dB(A) an. Wenn man sich zu Gemüte führt, dass ein ruhiger Raum normalerweise eine Geräuschkulisse von ca. 35dB(A) und ein Blätterrauschen schon ca. 20dB(A) aufweist, so halte ich die angegebenen Werte persönlich für sehr unrealistisch. Mit einem etwas älteren VU-Meter bin ich selbst auf ungefähr 50dB(A) bei voller Drehzahl gekommen, was ich persönlich für einen etwas wahrscheinlicheren Realwert halte, als der von EKL Alpenföhn angegebene. Denn wie man im Vergleichstest gleich hören wird, hört man etwas, was ich schon deutlich lauter als ein Blätterrauschen empfinde.
Im Spoiler findet ihr den direkten Lautstärkevergleich zwischen den Red Clovern und den Sharkoon-Gehäuselüftern.
Zwar ist die Lautstärkeangabe des Herstellers EKL Alpenföhn in Frage zu stellen, dennoch überzeugt der Lüfter durchweg positiv bei niedriger Drehzahl (500-700 RPM). Die Entkopplungselemente und die Soft-Frame Technologie garantieren in der Tat einen Vibrationsfreien Betrieb, trotz verwenderter Schrauben. Bei voller Laufleistung werden die Red Clover allerdings ähnlich laut wie die Standardlüfter. Zwar nicht so aufdringlich, aber deutlich hörbar.
Zum Inhaltsverzeichnis
d) Temperaturbeeinflussung des Komplettsystems
Im folgenden Abschnitt kann man das Temperaturverhalten von Grafikkarte und CPU betrachten. Getestet wurde dabei in 4 verschiedenen Konstellationen. Ausgelesen wurden jeweils die IDLE-Temperaturen der CPU und Grafikkarte und die Temperaturen der Komponenten nach 25 Minuten Volllast (Prime95 und gleichzeitig MSI Kombustor Stress Test). Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten wurden die Temperaturen gemessen, während die Lüfter jeweils bei 7V oder bei 12V gelaufen waren.
Im Spoiler ein Bild beider Lüfter im Vergleich. Man kann sehen, dass eine höhere Anzahl an Rotorblättern am EKL Alpenföhn 120 WingBoost Red Clover angebracht ist, die wahrscheinlich zum höheren Luftumsatz bei niedrigerer Drehzahl und somit zur geringeren Geräuschentwicklung führt.
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e) Video
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f) Zwischenfazit
Der Einbau verlief bis auf das Problem der "Spätzle" problemlos. Zwar ist es schade, dass diese Gumminippel in meinem Gehäuse ihren Zweck nicht erfüllen können, jedoch sind die Anti-Vibrationsfunktionen so gut, dass man problemlos Schrauben benutzen kann (welche man auch erst einmal haben muss). Wer ein Gehäuse ohne vorinstalliere Lüfter kauft und somit die passenden Schrauben nicht hat, könnte dann auf ein Problem stoßen, wenn die roten Gumminippel, wie in meinem Gehäuse, nicht richtig halten, da die Lochbohrung zu groß - die Nippel zu schmal - sind. Da die Lüfter an sich trotzdem sehr gut funktionieren, bei wenig Drehzahl sehr sehr leise sind und die versprochenen Features durch die Bank punkten können, gibt es von mir die Note 2,5.
Schade eigentlich, denn ohne diese "Macke" wäre es definitiv eine 1 geworden. Da aber die Tatsache, dass bestimmte Gehäuse-Lüfter-Kombinationen zu ernüchternden Ergebnissen führen können, für mich leider nur ausreichend ist, können die sehr guten Features zusammen leider nur ein befriedigendes bis gutes Ergebnis in Form einer 2,5 erzielen.
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3. Einbau und Funktion als CPU-Lüfter
a) Handhabung des Einbaus
Der Einbau als CPU-Lüfter lieferte leider ein weiteres ernüchterndes Ergebnis. Auf meinem EKL Brocken fanden die Lüfter leider keinen richtigen Halt, die Lüfter saßen zu locker und ich hatte schon fast Angst, dass sich diese bei Inbetriebnahme des Computers vom Kühler lösen könnten. Da ich von meinen EKL 120 Standard Lüftern noch 8 Gummiabstandhalter hatte, konnte ich diese an die Red Clover anbringen. Das Problem war damit behoben. Aber seht im Video selbst:
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b) Lüftersteuerung und Drehzahlverhalten im Bios
Anders als beim Einsatz als Gehäuselüfter, konnte nun auch die Mindestdrehzahl der Lüfter erreicht, ja sogar ein wenig unterschritten werden. Die Lüfter konnten stufenlos zwischen 5 und 12V geregelt werden und arbeiteten dabei ein einem Drehzahlbereich von ~475 - 1175 Umdrehungen pro Minute. Zum ersten Mal konnte ich beim Einschalten des Computers den berühmten "CPU-FAN ERROR" Fehler auf meinem Monitor sehen. Beim Herabsetzen der Mindestdrehzahlüberwachung war natürlich alles wieder in Ordnung.
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c) Geräuschentwicklung
Die Geräuschentwicklung bei 7V und mehr, wenn man das Mikrofon direkt an die Lüfter hält, ist ja bereits bekannt. Jetzt ist es aber so, dass die Lüfter erstens im Idle auf 5V laufen und zweitens die Seitenteile das potenzielle Geräusch der Lüfter sehr gut abfangen, sodass ein Mikrofontest nicht mehr möglich war. Das einzige, was ich wahrnehmen konnte, wenn ich mein Ohr vorne an das Mesh-Gitter gehalten habe, war ein minimaler Luftzug am Ohr, allerdings so gut wie gar kein Geräusch. Zum Test als CPU-Lüfter habe ich übrigens vorab alle Gehäuselüfter entfernt, sodass potenzielle Geräusche auch besser wahrgenommen werden können. Allerdings höre ich im Sitzen an meinem Schreibtisch absolut nichts! Bei voller Laufleistung kam das bekannte Geräusch, welches der Lüfter schon am Gehäuse entwickelte, wieder, jedoch in etwas abgeschwächter Form, nicht ganz so extrem wahrnehmbar, was aber daran liegt, dass der Lüfter schlichtweg weiter von Gehäuseöffnungen weg arbeitet und ich etwas entfernt vom Gehäuse saß.
Aufgefallen ist mir ein Geräusch der Lüfter erst ab ca. 70% (850 RPM) allerdings nur minimal. Darunter ist das Heraushören der Lüfter nicht mehr möglich, darüber jedoch deutlich.
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d) Temperaturentwicklung der CPU-Kerne
Getestet wurde die Temperaturentwicklung der CPU-Kerne ohne Gehäuselüfter. Auf dem EKL Brocken, den ich als CPU-Kühler verwende, saßen einmal die Föhn 120 Standard-Lüfter und natürlich die Red Clover. Die Lüfter liefen dabei auf 5, 7 und 12V, was einer prozentualen Laufleistung von 41,66%, 58,66% und 100% entspricht. D.h. selbst wenn ich im Bios die Mindestdrehzal meiner Lüfter auf unter 40% stelle, laufen diese nicht mehr langsamer, da sonst die 5V unterschritten wären.
Die Temperaturentwicklungen könnt ihr in den folgenden Grafiken einsehen:
Zu sehen ist hier eine klare Tendenz. Die Temperaturen sind bei den Red Clovern niedriger. Zwar nicht viel, aber man muss dennoch dazu sagen, dass die Föhn 120 mit mindestens 800 RPM laufen, die Red Clover dagegen mit 500 RMP. Die Kühlleistung der besagten Red Clover ist bemerkenswert, dabei sind sie sehr leise, meistens unhörbar.
Zum Inhaltsverzeichnis
e) Zwischenfazit
Mein Zwischenfazit, was die Handhabung der Lüfter als CPU-Lüfter auf einem EKL Alpenföhn Brocken angeht, ist in einer Note ausgedrückt leider wieder nur eine 3.
Wie bin ich auf dieses Ergebnis gekommen?
Die Kühlleistung und die Lautstärkeentwicklung der Lüfter ergibt wieder eine glatte 1, allerdings wäre mir der Einbau ohne meine vorhandenen Gummiabstandhalter leider nicht geglückt. Wer diese nicht hat, würde wohl vor einem kleinen Problem stehen, weshalb meine benotung mit mangelhaft leider wiederauf eine 5 fällt. Der Durchschnitt dieser beiden Noten ergibt dann die besagte Note 3.
Zum Inhaltsverzeichnis
4. Gesamtfazit
In meinem ausführlichen Test der Red Clover, der jetzt 1 Woche gedauert hat, haben sich einige Stärken und Schwächen herauskristallisiert. Jene möchte ich im nächsten Absatz gerne als solche kommentarlos aufführen, sodass sich jeder Leser nochmals ein eigenes Bild machen kann:
+ Entkopplungsfunktion
+ Soft-Frame
+ Geräuschentwicklung gering bei 5-7V (ca.40-60% Laufleistung im Bios)
+ Kühlleistung
+ Gute Verpackung
+ hohe Qualität
+ gut gesleevte Kabel
+ y-Weiche
+ Verlängerung 400mm
- Gumminippel zu schmal
- Lüfter passen nicht ohne Extrazubehör auf manche Kühler (Gummi-Abstandhalter)
- deutlich hörbar bei 12V
Die Einzelnoten, die ich den Lüftern in den Zwischenfazits gegeben habe, waren wie folgt:
Erster Eindruck: 1
Kühlleistung als Gehäuselüfter & Geräusche: 1
Montage: 4
Kühlleistung als CPU-Lüfter & Geräusche: 1
Montage: 5
Generelle Geräuschentwicklung bei 12V: 3
Wenn man diese Einzelnoten zu einer Gesamtnote zusammensetzen möchte, käme ich exakt auf eine Note von 2,5. Allerdings bin ich der Meinung, dass fehlendes Zubehör auch nachgekauft werden kann (z.B. Abstandhalter). Die Geräuschentwicklung und die Kühlleistung fallen in meinem Gesamtfazit stärker ins Gewicht, ich zähle die Noten quasi doppelt, was zu folgendem Abschlussergebnis führt: Note 2,1 GUT!
Die Lüfter sind meiner Meinung nach trotzdem eine ganz klare Kaufempfehlung, da diese leise sind und wirklich gute Kühlergebnisse erbringen. Man sollte vielleicht Gummientkopplungen oder die evt. nötigen Abstandhalter für die Montage als CPU-Lüfter extra dazukaufen, sodass es beim Anbringen der Lüfter zu keiner bösen Überraschung kommt.
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