Hab eine MSI Power Edition mit OC, Link zum umfangreichen
Test dazu auf ht4u.
Wollte keine Spielekarte, sondern was zum Crunchen, moderner Chip, sparsam und trotzdem leistungsfähig für GPUgrid, siehe
Thread. Eine GTX 650 ohne TI hätte mich nicht mehr interessiert, die MSI hat einen wirklich super leisen Kühler/Lüfter. Läuft bei mir unter Vollast auf max. 47 Grad, ist etwas eng im Gehäuse, der Lüfter dreht nicht über 1200 rpm hinaus,
nie. O.k. Furmark hab ich noch nicht getestet, derzeit läuft sie unter OpenCL für Worldcommunitygrid und Krebsforschung.
Einen Nachteil hat sie für empfindliche Nutzer, beim Einschalten des Rechners dreht der Lüfter hoch, dann ist die Karte
wahrnehmbar. D.h. sie pustet den Staub einmal richtig raus. Sobald Windows anläuft dreht der Lüfter sehr schnell runter bis auf Lüfterstufe 30%. Aktuell zeigt mir GPU-Z 35% mit 1110 rpm bei den besagten 47 Grad. Das ist die resultierende Temperatur nach ca. 14 Stunden Vollast-Betrieb, geschlossenes Gehäuse.

Die Testergebnisse aus o.g. Link kann ich daher bestätigen, hätte ich nicht gedacht.
Ob es nun die leiseste 650Ti ist weiß ich nicht, aber zu dem Kauf stehe ich.
Rund 140 Euro sind viel Geld, zu viel was die Preis-Leistung angeht, das sehe ich auch so. Wer fps für minimal Geld zaubern will, greift sich was von AMD. Aber die MSI PE/OC hat diesen herausragenden Vorteil, nicht laut zu werden, was für eine nach innen blasende Konstruktion bemerkenswert ist.
OC habe ich getestet, klappte auf Anhieb, bin aber nicht so hoch wie im
OC-Test auf hardwareluxx. Für meine wissenschaftlichen Rechenergebnisse ist OC nicht unbedingt ratsam, bringt zwar messbare Rechenbeschleunigung, aber verlorene Workunits sind kaum aufholbar beim Neuberechnen.
Vorhandene, laute Grafikkarten würde ich undervolten und auf feste Lüfterstufen einstellen, die Grenzwerte an Temperaturen nicht überschreiten lassen.