Zappaesk
Volt-Modder(in)
AW: Lautsprecher fürs Gaming
Gibts eigentlich ein Budget? Hab ich das überlesen?
Letztlich ist es so, dass beim Gaming die gleichen Regeln wie fürs Musik hören gelten. Wenn natürlich klingt, dann ists objektiv betrachtet optimal. Geschmackliche Präverenzen kommen dann noch oben drauf, aber Dinge wie Ortung usw. werden dann einfach nicht besser.
Bei den günstigen 2.1 Lösungen (um es mal neutral zu benennen und nicht Elektroschrott) ist das definitiv nicht gegeben. Schon gar nicht wenn Gaming drauf steht. "Gaming" wird ja von vielen Herstellern als Begründung für oft vogelwilde Frequenzgänge und damit schlampige Entwicklungsarbeit angeführt. Reines Marketing und daher nicht weiter ernst zu nehmen. Generell sind 2.1 Systeme am PC (bzw. am Schreibtisch) immer mit Vorsicht zu genießen. Dabei geht aufstellungsbedingt meist eine klangliche Inhomogenität einher, die durch die in 99% falsche Auf- und Einstellungen nicht besser werden.
Über 5.1 und noch wildere Boxenkombinationen würde ich ebenfalls am Schreibtisch nicht nachdenken. Auch hier ist es in den allerwenigsten Fällen möglich eine vernünftige Aufstellung zu realisieren. Wenn du Surround willst, dann lieber über gescheite (Stereo!)KHs in Kombi mit ner Surroundsimulation -> billiger, besser und einfacher zu realisieren
Wenn es denn Boxen sein sollen, dann ist in fast allen Fällen ein Stereopärchen die beste Wahl. Aufstellung ist simpel, Einstellen ist nicht und damit ist schon die halbe Miete erreicht. Dann sollte man darauf achten, dass die Boxen sich auch für die Aufstellungssituation eignen. Wichtig dabei ist der Hörabstand, der am Schreibtisch gerne mal so klein ist, dass auch größere "Nahfeldmonitore" - noch so ein Marketing Nepper-Schlepper- Bauernfängerbegriff - sich nicht dafür eignen. Ferner ist der Wandabstand noch interessant - der verbiegt den Frequenzgang im Bass. Mit den beiden Infos kann man dann auf die Suche gehen.
Nahfeldtauglich (im Sinne einer Schreibtischlösung ca. 0,5- 1m - im Studiobereich eher 1,5-2m) ist dabei praktisch jede Box, die nicht zu große Chassis hat - ich würde mal sagen (für den Tisch) normalerweise max. 5" im Bass und deren Chassis nicht zu weit auseinanderliegen. Es gehen aber auch kleinere Breitbänder (~3"-4") oder Koaxe (die können ggf. auch ein wenig größer werden).
Ferner ist eine Box ideal, die den meist vorhandenen geringen Wandabstand und die Schreibtischaufstellung kompensiert. Das ist der Fall, wenn der Bass im Frequenzgang früh und sanft abfällt. Er kann dabei ruhig weit nach unten reichen, aber eben zurückgenommen. DIe Begrenzungsflächen (Tisch, Wand) füllen den Bereich nämlich wieder auf und erzeugen somit einen ausgeglichenen Frequenzgang. Bassbetonte Boxen klingen in solchen Situationen dumpf, aufgebläht und matschig. Mancher mags, ich nicht!
Gibts eigentlich ein Budget? Hab ich das überlesen?
Letztlich ist es so, dass beim Gaming die gleichen Regeln wie fürs Musik hören gelten. Wenn natürlich klingt, dann ists objektiv betrachtet optimal. Geschmackliche Präverenzen kommen dann noch oben drauf, aber Dinge wie Ortung usw. werden dann einfach nicht besser.
Bei den günstigen 2.1 Lösungen (um es mal neutral zu benennen und nicht Elektroschrott) ist das definitiv nicht gegeben. Schon gar nicht wenn Gaming drauf steht. "Gaming" wird ja von vielen Herstellern als Begründung für oft vogelwilde Frequenzgänge und damit schlampige Entwicklungsarbeit angeführt. Reines Marketing und daher nicht weiter ernst zu nehmen. Generell sind 2.1 Systeme am PC (bzw. am Schreibtisch) immer mit Vorsicht zu genießen. Dabei geht aufstellungsbedingt meist eine klangliche Inhomogenität einher, die durch die in 99% falsche Auf- und Einstellungen nicht besser werden.
Über 5.1 und noch wildere Boxenkombinationen würde ich ebenfalls am Schreibtisch nicht nachdenken. Auch hier ist es in den allerwenigsten Fällen möglich eine vernünftige Aufstellung zu realisieren. Wenn du Surround willst, dann lieber über gescheite (Stereo!)KHs in Kombi mit ner Surroundsimulation -> billiger, besser und einfacher zu realisieren
Wenn es denn Boxen sein sollen, dann ist in fast allen Fällen ein Stereopärchen die beste Wahl. Aufstellung ist simpel, Einstellen ist nicht und damit ist schon die halbe Miete erreicht. Dann sollte man darauf achten, dass die Boxen sich auch für die Aufstellungssituation eignen. Wichtig dabei ist der Hörabstand, der am Schreibtisch gerne mal so klein ist, dass auch größere "Nahfeldmonitore" - noch so ein Marketing Nepper-Schlepper- Bauernfängerbegriff - sich nicht dafür eignen. Ferner ist der Wandabstand noch interessant - der verbiegt den Frequenzgang im Bass. Mit den beiden Infos kann man dann auf die Suche gehen.
Nahfeldtauglich (im Sinne einer Schreibtischlösung ca. 0,5- 1m - im Studiobereich eher 1,5-2m) ist dabei praktisch jede Box, die nicht zu große Chassis hat - ich würde mal sagen (für den Tisch) normalerweise max. 5" im Bass und deren Chassis nicht zu weit auseinanderliegen. Es gehen aber auch kleinere Breitbänder (~3"-4") oder Koaxe (die können ggf. auch ein wenig größer werden).
Ferner ist eine Box ideal, die den meist vorhandenen geringen Wandabstand und die Schreibtischaufstellung kompensiert. Das ist der Fall, wenn der Bass im Frequenzgang früh und sanft abfällt. Er kann dabei ruhig weit nach unten reichen, aber eben zurückgenommen. DIe Begrenzungsflächen (Tisch, Wand) füllen den Bereich nämlich wieder auf und erzeugen somit einen ausgeglichenen Frequenzgang. Bassbetonte Boxen klingen in solchen Situationen dumpf, aufgebläht und matschig. Mancher mags, ich nicht!
). Kaum jemand hat es richtig zugeordnet.