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Laptop stürzt ständig ab

Nope81

Schraubenverwechsler(in)
Ich habe meiner Frau ein Lenovo IdeaPad 3 15ADA05 zu Weihnachten geschenkt.
Es hat einen Ryzen 3500U Prozessor und dementsprechend Vega8 Grafik. 256GB SSD

Als ich es im November eingerichtet habe, gab es keine Probleme, waren vielleicht ein, zwei Stunden. Ein paar Programme installiert, bei der Email angemeldet, 80 GB Fotos draufkopiert.

Kurz vor Weihnachten habe ich dann noch die neuseten AMD-Treiber installieren lassen vom AMD-eigenen Programm, Grafik, Chipsatz, alles was angeboten wurde. Dabei hatte ich schon einen unerwarteten Restart, habe mir aber nicht viel dabei gedacht.

Jetzt nach Weihnachten macht da Ding von Anfang an Mucken, Freezes (bis zum manuellen Reset), Neustarts (Bluescreen für Sekundenbruchteile) oder Verweigern des Starts (Stop beim Bootmanager - von dort geht es nur ins BIOS, nach Beenden des Bios geht es weiter)
manchmal läuft er ne halbe Stunde, manchmal hängt er sich fünfmal schon beim Anmeldescreen auf.

Erst dachte ich, das passiert nur beim Netzbetrieb, aber - eventuell seltener - passiert es auch im reinen Akkubetrieb.
Ich finde keine Fehlermeldung außer "KernelPower 41", den Bluescreen kann ich nicht anhalten mit autoreboot = false.
Die CPU-Temperatur liegt bei 40°, fals er nicht gerade abstürzt läuft er tadellos.
Ich kann den PC nicht zurücksetzen, weil er schon beim vorbereiten der Wiederherstellung immer abstürzt.
Die AMD-Treiber habe ich nach einigen Anläufen wieder deinstalliert bekommen.
Aber nichts ändert sich und ich weiß nicht mal wo ich suchen soll.


Im Grunde müsste es mich nicht kümmern, da er nagelneu ist und sicherlich ein Garantiefall, aber ich habe bis jetzt noch immer alles wieder ans laufen bekommen (danke, Internet). Was kann ich noch tun?
 

mempi

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Konntest du denn den Fehlercode im Bluescreen einmal auslesen. Das wäre schon einmal sehr hilfreich - notfalls versuchen ein Foto davon machen..

Im Moment kann es nach der Beschreibung leider alles sein.
 
TE
N

Nope81

Schraubenverwechsler(in)
Es gibt keinen Minidump und der Bluscreen ist nach einer halben Sekunde wieder weg.

Ich habe chkdsk durchlaufen lassen, nix gefunden.
sfc kann ich nicht starten.

Manchmal beim reboot komme ich ja zum Bootmanager, von dort kann ich ins BIOS.
Da steht dann, dass keine Harddisk gefunden wurde.

Vielleicht ist die Festplatte irgendwie defekt, ich weiß nicht wie sich das bei einer ssd (wahrscheinlich eine Steckkarte im M2-Format) auswirkt und ob die manchmal erkannt werden kann und manchmal nicht.

Ich kann auf keinen Wiederherstellungspunkt zurückgreifen und die automatische Systemreparatur "kann nicht ausgeführt werden"

Im regulären Windows kann ich nichts machen, weil ich immer durch einen Absturz unterbrochen werde.
 

fotoman

Volt-Modder(in)
Wenn schon kein BIOS Bootmanager angezeigt wird oder dort (also im BIOS) keine SSD angezeigt wird, ist wohl an der HW oder dem BIOS etwas faul.

ich weiß nicht wie sich das bei einer ssd (wahrscheinlich eine Steckkarte im M2-Format) auswirkt
Was soll dabei anders sein wie bei einer HDD oder SSD mit SATA-Anschluss? Verbindung weg/instabil, Daten weg, System bleibt stehen, wenn es das Systemlaufwerk ist und seine (unnützen) Tracefiles nicht schreiben kann oder Daten nachladen will (was Windows 10 ja andauernd tut, MS sei Dank).

Ich kann auf keinen Wiederherstellungspunkt zurückgreifen
Zum Glück nicht. Wenn der Rechner unmotiviert abstürtzt, würde ich ALLES unterlassen, was zu Schreibzugriffen auf die SSD führen kann. So prickelnd ist das Journaling von NTFS nun auch nicht. Also insb. den Versuch, im System irgendwas zurück zu setzen. Da kann man noch per Bootstick mittels Restore (ich weiss, warum ich bisher bei all meinen Systemen ein Backup erstellt habe bevor ich Windows überhaupt eingerichtet habe) den Auslieferzustand wieder herstellen und sieht dann auch gleich, ob der Laptop von USB-CD oder USB-Stick läuft.

Falls die Abstürze nur unter Windows passieren, könnte man natürlich mal ein Live-Linux oder Notfall-Windows (falls man sowas schon hat, wenn nicht dann einfach Linux nehmen) booten. Wenn das von USB-Stick problemlos und stabil läuft, sollte die HW ok sein und das Problem bei den Treibern, der Win-Installation oder Konfiguration liegen. Wobei ein gewöhnliches Live-Linux, falls es auf der neuen HW überhaupt läuft, vermutlich nicht alle HW testet.

Danach bliebt u.U. noch ein Ram-Test und/oder ein SSD-Test (nur nach vorherigem Backup, falls Lenovo kein Recovery-Medium mehr im Netz anbietet).

U.U. kann man danach die Wartungsklappe (auch bei einem 400€ Laptop marf man noch träumen) öffenen und die SSD einmal aus- und wieder einbauen. U.U. ist auch der 2. Ram-Riegel nicht korret eingebaut, lose oder defekt.
 
TE
N

Nope81

Schraubenverwechsler(in)
Ich habe noch lange rumprobiert und auch irgendwann die Bluescreens auslesen können... es sind mindestens vier verschiedene. Außerdem wurden die Beschwerden schlimmer. Am Ende bootete er immer nur bis zum Bluescreen “critical process died" und dieser Prozess war ntoskrnl.
Ich habe die SSD ausgebaut, draufgepustet und einen Voodoo-Spruch gesagt und wieder eingebaut. Keine Änderung.
Dann habe ich per USB-Stick Win10 neu installiert. Das war nicht ganz einfach, da das Installationsprogramm mehrmals keine Festplatte gefunden hat. Als es dann doch ein ein paar restarts eine Festplatte gefunden hatte, lief alles ganz easy und seit dem (schon drei Stunden) ohne Absturz.

Ich hätte auch schon eine neue SSD im Warenkorb, wenn keine Garantie drauf wäre, aber falls es jetzt wieder läuft bleibt eine Frage, die man mit wtf abkürzt.

Kann ein Software-Fehler sich so umfassend auswirken, vor allem darauf, dass die SSD schon vom BIOS nicht gefunden wird?
Und wozu hat Windows den ganzen recovery-Kram, wenn der im Ernstfall garnicht funktioniert oder überhaupt zugänglich ist?
Oder hat es hier irgendwie genau DIE Datei zerhauen, die man trotzdem immer braucht?
Dass es immer schlimmer wurde und die Frequenz der Abstürze zunimmt, würde ich eigentlich für einen klaren Hinweis auf ein Hardwareproblem halten, aber weder chkdsk noch crystaldiskinfo haben irgendetwas an der SSD auszusetzen.

Warum war sfc nicht zugänglich?
Warum ging die Wiederherstellung nicht? (Sie müssen für dieses Laufwerk den Computerschutz aktivieren)

Ich warte mal ein paar Tage ab, der Kundenservice ist sicher eh im Urlaub gerade.
 

wuselsurfer

Kokü-Junkie (m/w)
Und wozu hat Windows den ganzen recovery-Kram, wenn der im Ernstfall garnicht funktioniert oder überhaupt zugänglich ist?
Man müßte ihn wohl einschalten, wenn es der depperte Hersteller vergessen hat ... .
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