Kupferröhre statt Schlauch

AW: Kupferröhre statt Schlauch

Was man beim loctite auch beachten muss ist dass es (unter luftabschluss) aushärtet und dann je nach sorte sehr schwer zu lösen ist
Das einfachste bleiben diese plug&cool anschlüsse oder ähnliche fabrikate
Reinstecken und wohlfühlen ;)

Edit: bei uns verwenden wir loctite 577 das braucht 12h bis es voll ausgehärtet ist, solange es weich ist dichtet es auch geringe drücke bis 0,5bar laut packung
Inwiefern es sich in glykol löst kann ich aber leider nicht sagen
 
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Er muss ja nur gerade so über das andere rohr kommen um beide einschrauben zu können

Was aber nahezu unmöglich ist, schließlich muss es am anderen Ende noch zu einer anderen Komponente gehen, die mit großer Wahrscheinlichkeit wieder tiefer liegt. Man müsste einen Kreislauf schon so zusammenstellen, dass der Abstand von einer Komponente zur nächsten grundsätzlich mindestens eine Kühlerbreite größer ist, als der Abstand zu vorherigen und das ganze dann so einbauen, dass die Kette mit einem geraden/maximal einmal gebogenen Rohr endet, an dessen andere Ende sich eine frei drehbare Komponente anschließt (was spätestens beim Radiator witzig wird).
Selbst wenn einem das gelingt, hätte man immer noch ein potthässliches System, in dem jede Rohrverbindung eine Rohrdicke höher ist, als die vorrangehende.

Teflonband löst sich btw gern mal ab und schwimmt in kleinen Fetzen im Kreislauf herum, bis es irgendein Kühler heraus "filtert"

Also bei reinen Dichtaufgaben habe ich gute Erfahrungen mit Teflonband gemacht. Man muss natürlich aufpassen, dass man auch die richtige Menge nimmt. Allerdings gelingt es eher selten, Teflonband so einzusetzen, dass es nicht zu sehen ist - und das ganze soll ja wegen der Optik gemacht werden...

Wie verhält es sich mit parafilm?

hmmm - macht der überhaupt die Temperaturen mit? Auf alle Fälle fehlts mir da an Elastizität, ein Dichtmittel sollte sich nicht nur plastisch verformen.
 
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Ohne löten wirds zwar schwieriger aber es is durchaus machbar und kann noch immer gut aussehen, nicht so pessimistisch

Mal angenommen die pumpe ist unten, dann kann man die so stellen, dass ein 90grad bogen ausreicht um zur graka zu kommen, von der graka zur cpu sind im besten fall ein 90grad und ein >100grad winkel von nöten
Auf die selbe art kommt man zum radi der im deckel sitzt (90+>100) vom radi kann man dann mit einem 90grad winkel zum agb nach vorne gehn und vom agb mit 2 bis 3 winkel zurück zur pumpe

Wenn man nen graka kühler hat bei dem sich das anschlussstück abnehmen lässt kann man das auch einbauen

Vormontieren würde ich das ganze heraussen, dann mit 2 helfenden händen der frau/freundin ins gehäuse rein, als erstes den radi festmachen, dann den agb, cpu kühler festmachen und den anschluss der graka wieder ranschrauben
Alles eine frage der geduld und des geschicks, nachdem man die pumpe ohnehin mit schlauchstücken entkoppeln muss is man da unten auch noch etwas flexibler

Aber das is alles sehr viel aufwand den man sich nicht antun muss und auch alles andere als wartungsfreundlich
Deshalb werden auch dauernd die steckverbindungen empfohlen um an die kühlkörper anzuschließen

Wenn man löten will ists auch schon einfacher, da man sich nur gerade rohrstücke zurechtschneiden muss und dann eben die bögen einlötet
Auch kann man dann schon alles probehalber zusammenstecken und anzeichnen
Die kniestücke und bögen sind idR. Sehr passgenau und sehen verlötet noch immer sehr gut aus, ich poste heut abend mal ein foto von den neu verrohrten heizkörpern
 
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Und wie willst du ein verlötetes System jemals warten?

Und wo bleibt bei deinem Verbindungsvorschlag die Kühlung des Mainboards? Wie willst du in den meisten (insbesondere den höherwertigen) Gehäusen einen Radiator einsetzen, an dem Rohre hängen, die bis in die Nähe des Gehäusebodens reichen? I.d.R. sind da Verstrebungen, Laufwerkskäfige oder Netzteile dazwischen und wärend man einen Schlauch gut um die herumlegen kann, müsste ein Rohr z.B. erst hinter die Strebe, ehe es mit irgendwas anderem verbunden werden kann.
 
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wenn man sich mit aller gewalt dagegen sträubt über lösungen nachzudenken wird mans auch nicht schaffen, wenn man in nen kraftwerkserreger meterlange kupferschienen mit querschnitten von über 200x10mm einfädeln kann kann man auch eine rohrleitung in ein pc gehäuse einpassen so dass man sie auch wieder rausbringt, auch hat keiner davon gesprochen dass die kühler angelötet werden

wenn du ein atx mainboard mit aufgebautem mugen2 in ein gehäuse bringst, geht das auch mit der oben beschriebenen verrohrung

ich hab ein cosmos 1000 mit der wunderbaren strebe fürs seitenteil, selbst da war es kein probelm das mb samt aufgebautem nh-d14 einzubauen, dann sind die paar rohre auch kein problem

es ist möglich, aber nicht notwendig, da rohre perfekt für die verwendung von steckverbindungen (ala festo quick star und ähnlichem) sind

im anhang ein paar bilder von meinen heizkörpern, nachdem die hinter ne verkleidung kommen hab ich nicht nachgeputzt/geschliffen nach dem löten (rohrdurchmesser 16mm) gut zu erkennen ist dass damit sehr enge radien möglich sind die es erlauben das ganze auch recht ansehnlich in ein gehäuse einzupassen
 
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"Steckverbindungen"? Das es damit gut geht, zweifelt niemand an, aber du bist doch derjenige, der die ganze Zeit über darauf besteht, dass man es auch ohne Steckverbindungen machen könnte/sollte :rollen:
 
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Ich hab lediglich gesagt dass es auch ohne moeglich ist, auch hab ich von anfang an gesagt dass es mit steckverbindern einfacher ist die rohre an die komponenten anzuschliessen
Tut mir leid dass ich von nem mod erwartet hab dass er die beitraege auch liest die er kommentiert
 
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Wenn man Kupferrohre nimmt, könnte man diese auch noch behandeln (galvanisieren, lackieren, etc.). Ich kann mir vorstellen, dass das richtig gut aussieht. Das wäre vor allem dann sinnvoll, wenn man die Rohre verlötet, weil man dann eine saubere Optik hat.
 
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Ich find die idee mit den kupferrohren toll (auch weil sie schon länger in meinem kopf rumspukt)
Statt biegen kannst du auch fertige bögen einlöten (hab erste dieses we wieder 2 heizkörper bei uns im keller montiert und die kupferleitungen gelötet) alles kein problem wenn du keine 2 linken hände hast
Und was den durchfluss angeht, das bisschen was die eingelöteten rohrbögen bremsen kannst du getrost vernachlässigen

Wenn du sauber arbeitest wirds ne grandiose optik geben die den aufwand allemal wert ist

Wegen den Rohrbögen würde ich anstatt 90° dann 2x45° Bögen nehmen. Es würd dann war teurer und du brauchst mehr platz aber dann ist der Widerstand vielleicht nicht so hoch als mit einem 90° Bogen.

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Ich glaube bei kleineren Querschnitten brauchst du nichtmal eine elektr. Presse da reicht auch ne Presszange aus. Bin mir jetzt aber auch nicht mehr sicher weil meine Ausbildung sehr lange her ist.

Du kannst dir auch eine bestellen dann musst es innerhalb 14 Tagen fertig bekommen und schickst sie dann wieder zurück im Sinne des Wiederrufsrecht. Dabei musst du aber das Wiederrufsrecht des Verkäufers genau kennen.
 
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Um wieviel Prozent bremst denn ein 90° Bogen den Durchfluss eigentlich aus weil das immer alle kritisieren?

Bei so nem Heizungsgeröhr ist das ja keine große Kunst, + - 1 Zentimeter hin oder her spielt keine Rolle und ringsrum meterweise Platz zum hantieren aber bei der bastelei in nem verhältnismäßig kleinem Gehäuse mit Rücksicht auf die Komponenten...vorn einen millimeter zuviel abgeschnitten und schon passt hinten gar nix mehr :ugly: und vor Wut fliegt alles in die Ecke
 
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Wegen den Rohrbögen würde ich anstatt 90° dann 2x45° Bögen nehmen. Es würd dann war teurer und du brauchst mehr platz aber dann ist der Widerstand vielleicht nicht so hoch als mit einem 90° Bogen.

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Ich glaube bei kleineren Querschnitten brauchst du nichtmal eine elektr. Presse da reicht auch ne Presszange aus. Bin mir jetzt aber auch nicht mehr sicher weil meine Ausbildung sehr lange her ist.

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falls wirklich einer auf die idee kommen sollte, dass mit pressfittings zu machen ... presse ist nicht gleich presse bzw pressbacke gleich pressbacke.
d.h. nicht jede pressbacke ist mit jeder presse kompatibel, ebenso sieht es bei den pressfittings aus ;)
 
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Ich denk durch die 2 zusätzlichen lötstellen wenn du 2x45 grad nimmst hebt sich der vorteil wieder auf
Ich würd eher einen weiteren bogen nehmen und die engen 90grad dinger nur verwenden wenns nicht anders geht

Plus minus 1mm beim zuschneiden kannst leicht ausgleichen da du das rohr ja ca. 10mm tief in den bogen stecken kannst
Je genauer man arbeitet desto einfacher ist das einpassen, is doch immer so
 
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Winkel in Rohrleitungen verursachen grundsätzlich sog. Krümmerverluste in der Strömung - das bedeutet sie entziehen der Strömung Bewegungsenergie und stellen einen größeren Strömungswiderstand als eine gerade Leitung dar. Soweit die Theorie.

In der Praxis und bezogen auf den Wakü-Bereich sind die Krümmerverluste selbst mit einigen strömungsungünstig geformten 90°-Winkeln im Kreislaus in aller Regel nicht der Rede wert, geschweige denn ein Problem. Den Einfluss weniger Winkel kann man oft nicht mal messen. Letztendlich wirken sich die Krümmerverluste auch nur auf den Durchfluss aus. Ist dieser nicht gerade kritisch (also weniger als 30 L/h) hat er nur geringe, ab ca. 60L/h bis 80L/h je nach Komponenten im Kreislauf nur noch äußerst geringe Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit. Noch höhere Durchflüsse bringen allenfalls etwas auf der Anzeige aber keine irgendwie Verbesserungen. Zwischen 60 L/h und extremen Werten um 300 L/h zeigen die meisten Kühlern nicht mehr als 1 bis 2°K Temperaturverbesserung. Man kann sich also leicht denken, dass die geringen Einflüsse die ein paar Winkel auf den Volumenstrom haben ziemlich unwichtig sind.

Wer dennoch meint Winkel seien des Teufels, sollte sich vor Augen halten, dass es strömungsgünstige und strömungsungünstige 90°-Winkel gibt. Die 90°-Löt- oder Pressfittinge über die wir hier gerade sprechen gehören zu den ausgesprochen strömungsgünstigen Exemplaren. Mit Wakü-Durchflussmessern dürfte deren Effekt auf den Durchfluss erst beim Einsatz außerordentlich vieler solcher Winkel überhaupt vernünftig messbar werden, da die Krümmerverluste in solchen Winkeln verhältnismäßig gering sind. Das liegt daran, dass darin eine kontinuierliche Umlenkung des Wasserstroms ohne Kanten mit gleichbleibendem Querschnitt stattfindet. Das Argument kann man also getrost vergessen und nahezu nach belieben derartige Winkel nutzen, ohne dass der Durchfluss davon nennenswert tangiert würde - in relevantem Maße schon gar nicht.

Die unbegründete Angst vieler Leute vor 90°-Winkeln in Waküs stammt noch aus Zeiten schwacher Pumpen, enger Winkelquerschnitte und scharfkantiger Wasserführung in selbigen sowie den Anfängen des sinnlosen HighFlow-Wahns - und selbst damals war dieses Argument meistens nur Kosmetik.
Ein normaler Pneumatik-Winkel wie er früher fast ausschleißlich zur Anwendung kam hatte einen verhältnismäßig kleinen Querschnitt und eine oft ziemlich scharfkantige Strömungsumlenkung. Selbst damit war es oft schon recht schwer die Krümmerverluste überhaupt vernünftig zu messen, aber es gab unbestreitbar messbare Verluste. Auswirkungen hatte das auch damals in den seltensten Fällen, da der Durchfluss ab einem gewissen Level eben keine große Bedeutung mehr für die Leistungsfähigkeit eines Wakü-Systems hat. Wobei die Plug&Cool-Anschlüsse da noch ein Quäntchen geringe Krümmerverluste boten als die mit Verschraubung, weil der Strömungskanal nicht so scharfkantig ist ;).

Viele der heute angeboten Wakü-Winkel haben sehr geringe Krümmerverluste. Lediglich bei Systemen die auf extremen Durchfluss ausgelegt sind wirkt sich das überhaupt aus. Da extremer Durchfluss aber nachweislich sehr wenig bringt und in der Regel sowieso nur lautstärke- und pumpenabwärmetechnische Probleme mit sich bringt ist das ziemlich egal ;).
 
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