Kryptowährungen: Anwohner beschweren sich über Wassertemperaturen im Seneca Lake

Anderer Zugang: Es gibt Annahmen das das Bankensystem Weltweit (Filialen, Server, etc...) wesentlich mehr Energie benötigt als alle Kryptowährungen zusammen.
Unter der Annahme das man aber ein "Geldsystem" benötigt wäre es aus Ökologischer Sicht vermutlich Sinnvoller komplett auf Cryptowährungen umzusteigen?
aus ökologischer sicht kreditinstitute abzulösen ist definitv alles besser... nur auf kosten der rohstoffkriese und zustätzliche energiebelastung, ist das definitiv so nicht der richtige weg
 
aus ökologischer sicht kreditinstitute abzulösen ist definitv alles besser... nur auf kosten der rohstoffkriese und zustätzliche energiebelastung, ist das definitiv so nicht der richtige weg
Warum zusätzlich?
Wenn Kryptocoins weniger Energie konsumieren als der Bankensektor dann spart man sogar Energie und Rohstoffe
 
Warum zusätzlich?
Wenn Kryptocoins weniger Energie konsumieren als der Bankensektor dann spart man sogar Energie und Rohstoffe
dafür müssten banksysteme erstmal alle schließen, oder zumindest umsteigen als dazu tendieren, in ihrem rückständigen muster munter weiter zu expandieren..
das es eine alternative sein könnte, bestreite ich nicht...nur eben nicht zu den entsprechenden verhältnissen und bedingungen
 
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Anderer Zugang: Es gibt Annahmen das das Bankensystem Weltweit (Filialen, Server, etc...) wesentlich mehr Energie benötigt als alle Kryptowährungen zusammen.
Unter der Annahme das man aber ein "Geldsystem" benötigt wäre es aus Ökologischer Sicht vermutlich Sinnvoller komplett auf Cryptowährungen umzusteigen?
Diese Annahmen wurden allerdings schon sehr lange widerlegt bzw. relativiert, da sie sehr zu Gunsten von Bitcoin ausgelegt wurden - natürlich mal wieder von St Musk.
Denn der geringere Energieverbrauch basiert darauf, dass traditionelle Geldgeschäfte über 5 Milliarden Menschen erreichen und Kryptowährungen eben nur ein paar Millionen

Außerdem wird beim Mining auch nur Bitcoin betrachtet.
All die andren Coins bleiben außen vor.


Wenn man mit Kryptomining dann auch die 5 Mrd Menschen erreichen möchte, geht die Rechnung nicht mehr auf.

Edit: Überspitzt gesagt braucht Mining 25% der Energie, um 0,1% der Menschen zu erreichen... klingt für mich nach nem eher schlechten Deal

Edit2: Um den Miningliebhabern entgegenzukommen können wir auch mal 50 Millionen Miner weltweit annehmen - das wäre aber noch immer nur 1% der Menschen, die durch das traditionelle Bankennetz erreicht werden.
 
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Als Ergänzung: das sind 41.760.000.000 Liter Frischwasser pro Tag. Der See selbst ist übrigens 173km² groß und hat ein Wasservolumen von 15,9km³. Zum Vergleich: der Bodensee hat mit Ober- und Untersee 536km² und ein Volumen von 48km³.

Die 500mio L Kühlwasser entsprechen übrigens 0,0005km³

Ich hege arge Zweifel, dass sich der Lake Seneca durch 500mio L Kühlwasser großartig erwärmt.
Also wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe oder völlig verblödet bin, bräuchte man nur um das Frischwasser an einem Tag von 20 auf 21 Grad zu erwärmen knapp 2000 MW Leistung.... bei 8000 Mining-Rigs wären das 250kW pro Rig. Absolut unmöglich, dass die Farm eine Erwärmung verursacht.
 
Mir egal, die immer extremeren Wetterprobleme in den USA werden dadurch jedenfalls nicht weniger...
Am Ende bekommt jeder, was er verdient. :schief:

Auf Dauer gesehen hat jede künstliche Veränderung in einem Ökosystem eine Auswirkung
(sowohl positiv, wie auch negativ möglich)

Was dann in ein paar Jahren Wettertechnisch in der Gegend abgeht werden wir dann sehen...
 
Na ja, es ist ja eigentlich wurscht, ob es die Mining Farm oder das Kraftwerk nebenan ist.
Beides passt schlichtweg nicht mehr in unsere Zeit.
In wie weit sich ein See in diesen Ausmaßen erheblich erwärmen kann, kann man in Frage stellen.
Vermutlich gibt es am Einleitpunkt deutlich höhere Temps., die sich allmählich dann verteilen.
Die Bewohner/Fische wird es dennoch nicht erfreuen, höhere Temps. bedeutet meist mehr Algenwachstum etc. pp..
Denke, die (langfristigen) Folgeerscheinungen sind viel gravierender als die Einleitung selber.
 
Die Zusammenfassung des Artikels ist falsch.
Das Wasser wird nicht bis zu 42 Grad Celusius warm.

In der Quelle steht:
[...]
Greenidge recently published average discharged water temperatures from March 1 to April 17, during the trout spawning season; they were around 46 degrees to 54 degrees, with differences between inflow and outflow of 5 degrees to 7.5 degrees.

Over longer periods, temperatures have spiked, however. NBC News reviewed a February email from the DEC to a resident stating that since 2017, the plant's daily maximum discharge temperatures have been 98 degrees in the summer and 70 degrees in winter.

[...]

Also - die Temperatur des abgegebenen Wassers beträgt laut Betreiber (gerundet):
01.03.21 - 17.03.21: 8 - 12 Grad Celsius
Spitzenwerte seit 2017: 21 (Winter) - 37 (Sommer) Grad Celsius

Erlaubt nach behördlichen Vorgaben:
30 (Winter) - 42 (Sommer) Grad Celsius

Ebenso ist die Überschrift "Mining-Farm sorgt für Whirlpool" meiner Meinung nach reißerisch, aber nicht glücklich gewählt.
Die Anwohner vergleichen es damit.
Deswegen ist's aber nicht zwangsläufig einer.

Fakt ist, dass sich der Betreiber an die behördlichen Spielregeln hält.
Meiner Meinung nach sollte man erst die hinterfragen, bevor man den Betreiber der Anlage an den Pranger stellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anderer Zugang: Es gibt Annahmen das das Bankensystem Weltweit (Filialen, Server, etc...) wesentlich mehr Energie benötigt als alle Kryptowährungen zusammen.
Unter der Annahme das man aber ein "Geldsystem" benötigt wäre es aus Ökologischer Sicht vermutlich Sinnvoller komplett auf Cryptowährungen umzusteigen?

Dabei wird meist unterschlagen, dass das weltweite Bankensystem unglaublich viele Zahlungen abwickelt. Das zahlen per EC Karte oder auch per Bargeld gehört da dazu. Eine Überweisung per Bitcoin verbraucht jedoch 844kWh (stand April 2021 und der verbrauch steigt stetig). Ich habe mir mal ausgerechnet, dass man knapp 6000 neue Kernkraftwerke vom Typ EPR bräuchte, wenn alle Privatleute ihre Zahlungen per Bitcoin abwickeln würden.
 
Genauso wie PC & Konsole daddeln.... Nach 22Uhr noch Licht einschalten.... Zur Arbeit fahren..... Arbeiten(entsteht doch nur ein Produkt, welches Rohstoffe braucht und irgendwann doch auf dem Müll landet)

Alles verbieten! CO² Steuer für Sportler!

Ach ja, immer schön pauschalisieren und in schwarz/weiß denken, das macht die Welt so schön einfach...
Es gibt immer ein Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen.
Während dieses Verhältnis je nach Hobby unterschiedlich gut oder schlecht ausfällt, ist es beim Mining unglaublich schlecht. Es wird schließlich extrem viel Energie verbraten, ohne irgendeinen wirklichen Wert damit zu schaffen.
Vor allem ist das kranke, dass die Menge an Rechenleistung nicht wirklich nötig ist (wie es z.B. bei Folding@Home der Fall ist), sondern einem willkürlichen Schema folgt.

Und ja, Erholung durch Hobbies hat einen Wert, wenn auch keinen materiellen.


Absolut unmöglich, dass die Farm eine Erwärmung verursacht.

Insgesamt stimmt das wohl.
Es kann aber durchaus sein, dass das Wasser in Ufernähe wieder eingeleitet wird, was lokal durchaus einen Unterschied machen kann, was die Anwohner dann beim Baden oder auch durch den veränderten Bewuchs spüren können.


Mir egal, die immer extremeren Wetterprobleme in den USA werden dadurch jedenfalls nicht weniger...
Am Ende bekommt jeder, was er verdient. :schief:

Schön wärs...
Am meisten werden die armen Länder darunter leiden, da die nicht so einfach was gegen die Folgen des Klimawandels machen können.
Wenn ich das richtig im Kopf habe, herrscht im süden Afrikas aktuell eine extreme Dürreperiode.
Im Gegensatz zu den reichen Ländern, die dann Wasser importieren, vermehrt aufbereiten oder tiefere Brunnen graben, hat man dort oft nicht die Möglichkeiten, das so einfach zu machen.
 
Es wird echt Zeit, dass es auch in Europa bald mal 50 Grad im Schatten hat und ein paar Wälder samt Ortschaften zu Russ und Asche werden und an einem normalen heißen Tag sich länger als 20 min im Feien aufzuhalten lebensgefährlich ist - vorher ist man sich sowieso beim Klima bei nichts einig und es gibt für alles vorallem Ausreden.
 
Darüber wurde -wenn ich mich recht entsinne- am Montag im Auslandsjournal( nicht auf Netflix und auch nicht auf Disney suchen) berichtet.
1. Das Kraftwerk ist ein altes ausrangiertes Gaskraftwerk, welches duch Gesetzeshintertürchen wieder in betrieb genommen werden konnte.
2. Der Zulauf ist im See- Der Rücklauf von Unseren schönen Grafikkarten ist in einem Fluß-und nur Der wird schön mollig! Aber zum Glück gibt´s ja in Flüssen keine Lebewesen.
Aber mining is scho schee!
Gruß Yojinbo
 
Ach ja, immer schön pauschalisieren und in schwarz/weiß denken, das macht die Welt so schön einfach...
Es gibt immer ein Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen.
Während dieses Verhältnis je nach Hobby unterschiedlich gut oder schlecht ausfällt, ist es beim Mining unglaublich schlecht. Es wird schließlich extrem viel Energie verbraten, ohne irgendeinen wirklichen Wert damit zu schaffen.
Vor allem ist das kranke, dass die Menge an Rechenleistung nicht wirklich nötig ist (wie es z.B. bei Folding@Home der Fall ist), sondern einem willkürlichen Schema folgt.

Und ja, Erholung durch Hobbies hat einen Wert, wenn auch keinen materiellen.




Insgesamt stimmt das wohl.
Es kann aber durchaus sein, dass das Wasser in Ufernähe wieder eingeleitet wird, was lokal durchaus einen Unterschied machen kann, was die Anwohner dann beim Baden oder auch durch den veränderten Bewuchs spüren können.




Schön wärs...
Am meisten werden die armen Länder darunter leiden, da die nicht so einfach was gegen die Folgen des Klimawandels machen können.
Wenn ich das richtig im Kopf habe, herrscht im süden Afrikas aktuell eine extreme Dürreperiode.
Im Gegensatz zu den reichen Ländern, die dann Wasser importieren, vermehrt aufbereiten oder tiefere Brunnen graben, hat man dort oft nicht die Möglichkeiten, das so einfach zu machen.
"
Ach ja, immer schön pauschalisieren und in schwarz/weiß denken, das macht die Welt so schön einfach...
Es gibt immer ein Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen.
Während dieses Verhältnis je nach Hobby unterschiedlich gut oder schlecht ausfällt, ist es beim Mining unglaublich schlecht. Es wird schließlich extrem viel Energie verbraten, ohne irgendeinen wirklichen Wert damit zu schaffen.
Vor allem ist das kranke, dass die Menge an Rechenleistung nicht wirklich nötig ist (wie es z.B. bei Folding@Home der Fall ist), sondern einem willkürlichen Schema folgt.

Und ja, Erholung durch Hobbies hat einen Wert, wenn auch keinen materiellen."

Gut gesagt, so siehts nämlich aus, die ganzen Leute die immer auf die Zockerei schießen um das tolle Mining in Schutz zu nehmen steht einfach in keinem Verhältnis.
 
Auch heißes Wasser löscht Feuer.
wie beruhigend...

Wenn die Miner könnten würden sie in Grönland Minigfarmen bauen und das Eis das kühle Schmelzwasser vom Eischild zur Kühlung verwenden und der nächste Miner würde die ganze Sahara mit Solarpanels vollstellen und mit 10.000 Minigfarmen mit je 10.000 Grafikkarten an der Küste farmen und das Mittelmeer zum Kühlen verwenden, weil da gibts viel mehr Wasser als in einem lächerlichen See.

Und dann kommt der nächste Betreiber der meint er bräuchte noch mehr Miningrigs als die anderen. Man kann auch wenn man nur will die ganze Welt voll Mining Rigs stellen damit man mehr Rechenleistung hat als jeder andere. - Die Kryptowährungsbetreiber können ihren Algorithmus ja anpassen... damit der Wahnsinn Beim Verschwendeten von Rechenleistung weitergehen kann.
 
Schön wärs...
Am meisten werden die armen Länder darunter leiden, da die nicht so einfach was gegen die Folgen des Klimawandels machen können.
Wenn ich das richtig im Kopf habe, herrscht im süden Afrikas aktuell eine extreme Dürreperiode.
Im Gegensatz zu den reichen Ländern, die dann Wasser importieren, vermehrt aufbereiten oder tiefere Brunnen graben, hat man dort oft nicht die Möglichkeiten, das so einfach zu machen.

Naja, in ein paar Jahren wird sich dann die gute Beatrix wieder hinstellen und den Schießbefehl an der Grenze gegen Klimaflüchtlinge aus Bangladesh und Madagaskar fordern. Aber solange man sich heute noch hinstellt und mit vollem Ernst behauptet, dass das Problem die paar Lehmhütten mehr in Afrika und nicht der Klimawandel wären, wird nicht ausreichend getan werden.
Ich mache mir da auch keine Illusionen. Der nächste Kanzler wird 72€-Armin und dann wird die Welt nicht mehr nur Großbritannien wegen Johnson, sondern auch uns auslachen.

Also wenn ich mich jetzt nicht verrechnet habe oder völlig verblödet bin, bräuchte man nur um das Frischwasser an einem Tag von 20 auf 21 Grad zu erwärmen knapp 2000 MW Leistung.... bei 8000 Mining-Rigs wären das 250kW pro Rig. Absolut unmöglich, dass die Farm eine Erwärmung verursacht.

Es ist auch absolut unmöglich, dass die Farm das Wasser gleichmäßig über das gesamte Volumen des Sees zurückspeist. Lokal kann es vermutlich durchaus zu zu hohen Temperaturen kommen und solche "toten Gebiete" können die Flora und Fauna des Sees negativ beeinflussen.
 
Um 500.000 m³ Wasser um 1K zu erhitzen, benötigt es 24,25 GW am Tag. Das ist aber zu kurz gedacht.
Man kennt weder die Eintrittstemperatur noch die Durchflussmenge. Man weiß nur, dass die Austrittstemperatur maximal 42°C warm sein darf.

Hier wurde ein Artikel mit vielen (unbekannten) Zahlen und Schlagwörtern veröffentlicht und die Leute werden wiedermal getriggert. Applaus
 
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