Dann könnte der Betreiber der Miningfarm sagen: "ich sitze 12h da und überwache die Anlage, mein Kollege löst mich für 12h ab. In der Zeit können wir nicht anderweitig Energie konsumieren, von dem her ist unser Mining in Ordnung"
;-D
Völlig andere Größenkategorie, was Erholungswert/Energieaufwand angeht.
Erholungswert geht gegen 0 (da es sich da eher um Arbeit als um Erholung geht) und der Energieaufwand ist mehrere Größenordnungen (also 10^n) größer, als bei einem PC/Konsole.
Jemand, der in seiner Freizeit nen paar Stunden zockt und danach wieder erholt ist, um etwas greifbar Produktives zu leisten, spielt nicht nur in einer anderen Liga - das ist eine ganz andere Sportart, auf einem anderen Planeten.
Spielen hat überhaupt keinen Mehrwert, es ist einfach nur ein luxuriöser Zeitvertreib ohne nutzen für die Gesellschaft, und somit definitiv genau so gut oder genauso böse wie Mining. Ist natürlich verallgemeinert da nicht alle Spiele gleich sind, aber genau so verallgemeinert ist die Mining-Diskussion.
Das ist eine tolle Gesellschaft, bei der "Erholung" keinerlei Mehrwert darstellt

Erholung ist nicht nur ein Grundbedürfnis (sowohl in der Natur als auch rechtlich), sondern wird mittlerweile sogar als Wirtschaftsresource angesehen.
WIE jemand diese Erholung nutzt bzw. erlangt, ist am Ende seine Sache - so lange es in den generellen Rahmen passt (sprich sowas wie keine andere Menschen gefährden oder Anderen Schaden zufügen).
Dabei wird in den letzten Jahren immer deutlicher, dass "anderen Schaden zufügen" nicht nur mittelbar gilt, sondern durch ausschweifenden Resourcen- und Energieverbrauch auch über einen längeren Zeitraum passiert.
Wo genau da die Grenze zwischen "in Ordnung" und "überzogen" herrscht, ist Diskussionssache.
Ich sehe aber keine Welt, in der der Energieverbrauch, den Mining zum Teil hatte, in irgendeiner Weise durch die möglichen positiven Effekte ausgeglichen werden könnte.