Für Menschen ist Cyankali ab ca. 3 mg/kg Körpergewicht tödlich. Das sind 0,003 Promille. Du willst definitiv nicht 400 ppm in Deinem Körper haben (
https://de.wikipedia.org/wiki/Kaliumcyanid#Beim_Menschen)
Kohlenmonoxid ist bei weitem nicht so giftig, aber dennoch nicht sehr gesund. Ab nur 35ppm in der Luft spürt man einen Schwindel. 200ppm lösen einen Schwindel und Kopfschmerzen aus. Bei 2000ppm bist Du tot.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffmonoxidintoxikation
Dioxin ist dagegen supergiftig, bereits 100 µg / kg sind tödlich. Also 0,1mg / kg oder 0,1ppm.
Ich dachte, dass du einen direkten Vergleich zu der CO2-Konzentration ziehen wolltest, daher bin ich bei den 400PPM geblieben.
Die absolute Konzentration eines Stoffs mag numerisch sehr gering sein, aber das sagt gar nichts über die Wirkung des Stoffs aus. Nur 300ppm CO2 in der Luft ermöglichen es z.B. das Pflanzen überhaupt wachsen können. Alle Bäume und alle Pflanzen der Welt leben letztlich von diesen 300partsPerMillion. Erstaunlich, nicht?
Exakt, nur 300 Teilchen auf 1.000.000 Teilchen.
Wieso tust du dir so schwer damit, dass CO2 nur ein kleines Spurenelement in einem Luftgemisch darstellt, welches beispielsweise 21% O2, oder gar 78% N2 enthält, und damit um mehrere Größenordnungen überschattet wird?
Es gibt noch ein unsichtbares, geruchloses, träges Gas in unserer Atmosphäre, welches im Gegensatz zu CO2 in etwa 23-facher Konzentration vorkommt: Argon mit fast 1% Anteil im Luftgemisch.
Sogar der Brechungsindex ist quasi-ident.
Ist doch interessant, nicht?
Hätte wir deutlich weniger CO2 in der Atmosphäre, z.B. nur die Hälfte (150ppm) wäre es deutlich kälter, so kalt, dass der Mensch vermutlich nicht lebensfähig wäre. Der CO2 Gehalt ist eine delikate Balance, die der Mensch massiv gestört hat.
Mit der Temperatur hat das nichts zu tun.
Ab <=150PPM CO2-Gehalt im Luftgemisch beginnt die Todeszone in welcher kein Pflanzenwachstum mehr möglich ist, weil nicht mehr genügend Kohlenstoffdioxid verstoffwechselt werden kann um ein Überleben zu sichern.
Für Pflanzen sind 250-350 PPM CO2 auch recht mickrig, optimal wären je nach Art und Gattung 800-1200 PPM CO2-Anteil im Luftgemisch. In Gewächshäusern wird deshalb zusätzlich CO2 in die Luft eingebracht um einen besseren Ertrag zu erzielen.
Sag bitte nicht 100ppm, sag bitte "30% mehr". Denn das ist die entscheidende Zahl. Es ist immer der relative Wert bei einer *Änderung* einer Konzentration auf den es ankommt.
Ich bleibe lieber bei meinen absoluten Angaben, da weiß man, woran man ist.
Die Natur hat zig Millionen Jahre gebraucht, um diese 30% CO2 aus der Luft zu ziehen und in die Erde zu lagern. Das ist kein Spike, den man mal eben in ein paar Jahren ausgleichen kann. Ja, der Algenwachstum steigt (wegen dem höheren CO2 Angebot), aber das kann bei *weitem* nicht genügend CO2 binden, dafür verändert sich die Fauna in den Meeren massiv.
Mehr CO2-Quellen -> Mehr Pflanzenwachstum -> Mehr Biomasse -> Mehr CO2-Senken
Ein paar Jahre sind auch ein sehr kurzer Zeitraum um ein eher träges System dabei zu beobachten wie es seine Prozesse adjustiert.
Nein. Das ist einfach falsch. Die Effekte sind sehr klar und sowohl in der Theorie als auch durch Experimente extrem gut belegt.
Ein reproduzierbares Experiment wäre spannend.
Am liebsten ein Paper, in welchem nicht nur von Dogmen geplagte Theorie gebügelt wird, sondern ein realer Versuchsaufbau beschrieben ist, mit Ergebnissen.
Bisher ist mir noch keines untergekommen, wobei ich aber auch nicht jeden Tag mit Recherche verbringe. (^^)
Klar gibt es im Netz jede Menge "Quellen" die das leugnen und die Leser (in der Regel absichtlich) aufs Glatteis führen, in dem Tatsachen verfälscht, unvollständig oder schlicht irreführend dargestellt werden. Oft lassen wir uns schon vom ersten Anschein täuschen ("nur 100 parts per million können doch keinen großen Unterschied machen") und das nutzen diese Leute aus.
Bitte fallt nicht auf so etwas rein sondern informiert Euch von wissenschaftlich geprüften und fundierten Quellen.
Ich finde es immer noch spannend, wieviel blindes Vertrauen den Klimaleuten entgegengebracht wird.
Die gleichen Modelle, welche nach zwei Tagen Wetterprognose in Schall&Rauch aufgehen, werden genutzt um 100 Jahre im Voraus eine Temperatur auf zwei Nachkommastellen zu prophezeien.
Und das soll valides wissenschaftliches Vorgehen sein? Das krude KlimaSim-Projekt, eine fundierte Quelle?
Das ist Rätselraten par excellence.
Hmm, eigentlich ist das Konsens in der Wissenschaft:
Du meinst wohl, Konsens im IPCC?
Wissenschaft lebt von Dissens.