News Klimaneutral: Der Papst stellt den Vatikan auf grüne Energien um

Leute, was ist denn das hier für eine Diskussion?
Wenn der Papst etwas sagt, dann gehts natürlich nicht darum, ob es wahr ist oder auch nur sein könnte!

Abgesehen davon - leisten kann sich der Vatikan vieles. Wirklich umweltneutral (nicht nur klimaneutral) wird er deshalb noch nicht, wegen Anschlusses an das italienische System (Strom, Wasser, Abwasser, Nahrung, Müll, Prostitution und andere Austauschprozesse, die die Systemgrenze durchdringen...)



Da bist du leider falch informiert.
...
Da ich nicht in dem Thema drinnen bin...
wtf???
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach den Afghanischen Opium Bauern hat nun sogar der Papst verstanden dass sich PV, erst Recht südlich der Alpen, einfach nur lohnt und es gibt immer noch Menschen die glauben es besser zu wissen. Kann man sich nicht ausdenken :lol:
 
Wirklich umweltneutral (nicht nur klimaneutral) wird er deshalb noch nicht,
Ein Mensch wird erst dann umweltneutral, wenn er tot ist. Kein Witz.

Aber: Er kann dennoch versuchen, seinen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten und so wenig Ressourcen zu verbrauchen, wie es im Rahmen seiner Möglichkeiten eben geht.
 
Ich würde sogar noch weitergehen: Solange er verwest, werden noch CO2 u.a. freigesetzt.
Aber nicht mehr, als er vorher gebunden hat. Das ist tatsächlich CO2-neutral. So ziemlich das einzige Mal in seinem Leben :)

Ich nehme meinen Edit oben hier mit rein, weil es wichtig ist:

Aber: Er kann dennoch versuchen, seinen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten und so wenig Ressourcen zu verbrauchen, wie es im Rahmen seiner Möglichkeiten eben geht.
 
Aber nicht mehr, als er vorher gebunden hat. Das ist tatsächlich CO2-neutral. So ziemlich das einzige Mal in seinem Leben :)

Aber: Er kann dennoch versuchen, seinen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten und so wenig Ressourcen zu verbrauchen, wie es im Rahmen seiner Möglichkeiten eben geht.

Das Dumme ist nur, daß der Vatikan immer sowas vertritt wie "Seid fruchtbar und mehret euch" und so kann das nunmal nicht klappen.
Nicht wenn er ein künstliches Hüftgelenk hatte oder sie künstliche Hupen. :D
Kommt drauf an, wo man die Systemgrenze zieht - Insbesondere aus den weichen Implantaten sollten da besser nix diffundieren, also zu Lebzeiten mindestens.
 
Zuletzt bearbeitet:
CO2 neutral ist der Mensch eh nicht, da er während seines Lebens viel CO2 erzeugt hat, einfach weil er lebte. Und das mehr als jedes Tier.
Das hatte ich auch nicht gemeint. Mir gings darum, ob man den Abbau der Implantate nach dem Tod dem Verwesungsprozess hinzurechnet oder nicht. Rein theoretisch könnte man einige der Implantate sogar wiederverwenden.
 
CO2 neutral ist der Mensch eh nicht, da er während seines Lebens viel CO2 erzeugt hat, einfach weil er lebte. Und das mehr als jedes Tier.
Nicht erzeugt, freigesetzt. Und eigentlich ist es nur fossiles CO2, dass der Mensch wirklich *zusätzlich* freisetzt, alles andere was er so verbrennt (also die Nahrung die er zu sich nimmt, das Holz das er verbrennt usw) ist im Prinzip weitestgehend CO2 neutral, weil es alles ja vor relativ kurzer Zeit erst aus der Atmosphäre gebunden wurde.

Nur das fossile CO2 (Öl, Kohle, Gas) ist halt im Laufe von Jahrmillionen gebunden worden, aber der Mensch setzt es in wenigen Jahrzehnten fast vollständig frei. Und das ist das Problem.
 
Das hatte ich auch nicht gemeint. Mir gings darum, ob man den Abbau der Implantate nach dem Tod dem Verwesungsprozess hinzurechnet oder nicht. Rein theoretisch könnte man einige der Implantate sogar wiederverwenden.
Soweit ich das weiß, werde Implantate vor dem Beisetzen entfernt, weil die nicht verfaulen. Wie das bei künstlichen Gelenken aussieht, weiß ich jedoch nicht.
 
Nicht erzeugt, freigesetzt. Und eigentlich ist es nur fossiles CO2, dass der Mensch wirklich *zusätzlich* freisetzt, alles andere was er so verbrennt (also die Nahrung die er zu sich nimmt, das Holz das er verbrennt usw) ist im Prinzip weitestgehend CO2 neutral, weil es alles ja vor relativ kurzer Zeit erst aus der Atmosphäre gebunden wurde.

Nur das fossile CO2 (Öl, Kohle, Gas) ist halt im Laufe von Jahrmillionen gebunden worden, aber der Mensch setzt es in wenigen Jahrzehnten fast vollständig frei. Und das ist das Problem.
Diese Prämisse:
"Neues" CO2 = gut. <> "Altes" CO2 = schlecht.
ist Unfug.

CO2 = CO2, unabhängig davon, was bei der Radiokarbondatierung rauskommt.

Der Mensch setzt das alte CO2 nicht "zusätzlich" frei. Es kommt einfach wieder in den Kreislauf.
So wie CO2 in den Kreislauf rückgespielt wird, wenn man einen Baum verheizt.
Der einzige Unterschied zwischen Öl und Baum ist die Rundreisezeit.
 
Diese Prämisse:
"Neues" CO2 = gut. <> "Altes" CO2 = schlecht.
ist Unfug.

CO2 = CO2, unabhängig davon, was bei der Radiokarbondatierung rauskommt.

Der Mensch setzt das alte CO2 nicht "zusätzlich" frei. Es kommt einfach wieder in den Kreislauf.
So wie CO2 in den Kreislauf rückgespielt wird, wenn man einen Baum verheizt.
Der einzige Unterschied zwischen Öl und Baum ist die Rundreisezeit.
Das ist absoluter nonsense, sorry.

Die Gesamtsumme alles Kohlenstoffes auf dem Planeten ist konstant, das ist korrekt. Wie viel davon als CO2 gebunden ist, aber nicht.

Über Jahrmillionen hat der Planet Kohlenstoff in Form von Kohlenstoffverbindungen in organischem Material gebunden und in die Erde eingelagert. Dieser Kohlenstoff, der in Form von CO2 in der Armosphäre enthalten war, wurde dieser auf diese Weise entzogen. Bis das Gleichgewicht entstanden ist, das wir heute kennen.

Wenn ein Baum oder sonst eine Pflanze wächst, oder auch ein Mensch oder anderes Tier heranwächst braucht es dafür Kohlenstoff, der der Atmosphäre entzogen wird, es wird also CO2 aus der Atmopshäre in dem Lebewesen gebunden. Im Laufe seines Lebens nimmt der Körer CO2 auf und gibt ihn auch wieder ab, im Zuge seines Stoffwechsels. Am Ende des Lebens verwest der Rest und alles CO2, dass der Körper eingelagert hat, geht wieder in die Umwelt.

Für ein Lebewesen ist das immer eine Nullsumme, es entzieht der Natur nicht mehr, als es zurückgibt.

Das Problem sind die fossilen "Überreste" von Lebewesen, die die Erde in Form von Kohle, Gas und Öl in der Erdkruste eingelagert hat. Verbrennt man diese, gibt man unfassbare Mengen an zusätzlichem CO2 in die Atmosphäre und stört den Kreislauf. Denn dieses CO2 war nicht mehr Teil des Kreislaufs und es freizusetzen bedeutet, die Zusammensetzung der Atmosphäre massiv zu verändern.
 
Moment mal: Dieses Gleichgewicht besteht doch garnicht, das ist doch wohl der Kern des Problems.
Doch natürlich. Bevor der Mensch angefangen hat, fossile Lagerstätten auszubeuten und zu verbrennen, war der CO2 Gehalt der Luft weitestgehend konstant, im Gleichgewicht. Es wurde in etwa so viel durch Pflanzen-Wachstum aus der Luft entzogen wie durch Verbrennung (auch durch die Atmung der Tiere etc.) wieder hinzugefügt.

Über weitere Jahrmillionen in der Zukunft wäre der CO2 Gehalt weiter etwas abgesunken, aber auf zig-Tausende Jahre gesehen, ist es in einer Ballance.

Und dann kommt der Mensch und dreht die Zeit - was den CO2 Gehalt angeht - um Jahrmillionen zurück, indem er die Lagerstätten verbrennt.
 
Das ist absoluter nonsense, sorry.

Die Gesamtsumme alles Kohlenstoffes auf dem Planeten ist konstant, das ist korrekt. Wie viel davon als CO2 gebunden ist, aber nicht.
Das stimmt, ändert aber nichts an der Tatsache, dass ein 1000 Jahre altes CO2-Molekül exakt die gleiche chemische Reaktivität wie ein Molekül hat, welches 1 Million Jahre alt ist.

Über Jahrmillionen hat der Planet Kohlenstoff in Form von Kohlenstoffverbindungen in organischem Material gebunden und in die Erde eingelagert. Dieser Kohlenstoff, der in Form von CO2 in der Armosphäre enthalten war, wurde dieser auf diese Weise entzogen. Bis das Gleichgewicht entstanden ist, das wir heute kennen.
Es gibt kein Gleichgewicht, weil die Faktoren, welche die CO2-Lösung in der Atmosphäre bestimmen, variabel sind.
Es gibt einen aktuellen Zustand, welcher sich aber jederzeit ändern kann. Das sieht man auch schön daran, dass der Verlauf der CO2-Konzentration über Zeit keine Konstante ist.

Wenn ein Baum oder sonst eine Pflanze wächst, oder auch ein Mensch oder anderes Tier heranwächst braucht es dafür Kohlenstoff, der der Atmosphäre entzogen wird, es wird also CO2 aus der Atmopshäre in dem Lebewesen gebunden. Im Laufe seines Lebens nimmt der Körer CO2 auf und gibt ihn auch wieder ab, im Zuge seines Stoffwechsels. Am Ende des Lebens verwest der Rest und alles CO2, dass der Körper eingelagert hat, geht wieder in die Umwelt.

Für ein Lebewesen ist das immer eine Nullsumme, es entzieht der Natur nicht mehr, als es zurückgibt.
Üblicherweise wird mehr eingelagert, als freigegeben, weil man nie eine vollständige Rückführung in den Kreislauf bekommt. Irgendein kleiner Rest ist immer noch hängen geblieben. Aber im Großen und Ganzen ist die Betrachtungsweise valide. Bloß nicht aus energetischer Sicht, immerhin kommt die treibende Kraft von außerhalb des eben betrachteten, geschlossenen Systems.

Das Problem sind die fossilen "Überreste" von Lebewesen, die die Erde in Form von Kohle, Gas und Öl in der Erdkruste eingelagert hat. Verbrennt man diese, gibt man unfassbare Mengen an zusätzlichem CO2 in die Atmosphäre und stört den Kreislauf. Denn dieses CO2 war nicht mehr Teil des Kreislaufs und es freizusetzen bedeutet, die Zusammensetzung der Atmosphäre massiv zu verändern.
Wir reden von 0.04% bzw. 4 Promille an CO2 in Sättigung des Luftgemenges unserer Atmosphäre.
Fluktuationen zwischen 3-5 Promille sind viel, aber keine massive Veränderung.

Wirf ein Korn Reis in deinen Kaffeebecher und sprich dann von einer massiven Änderung des Gefüges - Wäre der gleiche Maßstab.
 
Das stimmt, ändert aber nichts an der Tatsache, dass ein 1000 Jahre altes CO2-Molekül exakt die gleiche chemische Reaktivität wie ein Molekül hat, welches 1 Million Jahre alt ist.
Das ist leider falsch. Ein CO2 Molekül wird C14 wird seltener genutzt als eins mit C12.
Das gleiche beim Sauerstoff. O16 überwiegt.
 
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