AW: Klebstoff für Computerchips
Prinzipiell geb ich dir da natürlich recht, aber ich bin jetzt mal davon ausgegangen, dass man eine bestimmte Wärmemenge Qpunkt abführen muss. Qpunkt = spez.Wärmekapazität * Massenstrom * Temperatur-delta. Der Massenstrom ist Dichte*Geschwindigkeit*Querschnittsfäche. Ist die Querschnittsfläche sehr klein, muss also die Geschwindigkeit sehr groß werden, da die dichte sagen wir mal konstant bleibt. Ist die Geschwindigkeit groß, ist der (statische) Druck niedrig --> Gefahr von Kavitation. So war zumindest mein Gedankengang... Aber irgendwie is das bestimmt lösbar, denn die Leute bei IBM, die das erforschen, sind ja bestimmt auch nicht doof
Nur bei deiner Anmerkung zur Reynoldszahl stimm ich dir nicht zu. Die Kavitation hängt nicht zwangsläufig von der Reynoldszahl, sondern der Strömungsgeschwindigkeit ab, was beides nicht ganz äquivalent ist, da ich bei gleicher Geschwindigkeit verschiedene Reynoldszahlen haben kann...
Ist natürlich auch richtig. Aber ich wollte damit eigentlich eher sagen, dass die ganze super Wärmekapazität vom Wasser nix bringt, wenn das Wasser nach sagen wir mal 5mm annähernd die Temperatur des Chips hat, aber noch weitere 5mm durch den Chip muss...
Grüße,
Sandman
Probleme mit Kavitation gibt es nur bei extrem schnellen Strömungen (genauer: extrem großen Reynoldszahlen) und vor allem nur bei Richtungsänderungen der Strömung oder Änderung des Strömungsquerschnittes (da normalerweise nur dann der Druck unter den Dampfdruck des Fluides sinken kann). Das kann man ohne weiteres in den Griff kriegen, dafür gibts Fluidmechaniker die sowas aufwändigst berechnen können.
Wenn 100 Chips verbaut sind und jeder sagen wir mal 35W hat wären das 3500W die man abführen müsste, das wären bei 4,19 kJ/(K*kg) theoretisch zwischen 50 und 100ml Wasser (je nachdem welche Erwärmung man zulassen will, bei 50ml/s wären es 16,7°C was im Rahmen wäre) die man pro sekunde duch den Chip pumpen müsste, das ist ne Menge Zeug für solch kleine Kanälchen...
Prinzipiell geb ich dir da natürlich recht, aber ich bin jetzt mal davon ausgegangen, dass man eine bestimmte Wärmemenge Qpunkt abführen muss. Qpunkt = spez.Wärmekapazität * Massenstrom * Temperatur-delta. Der Massenstrom ist Dichte*Geschwindigkeit*Querschnittsfäche. Ist die Querschnittsfläche sehr klein, muss also die Geschwindigkeit sehr groß werden, da die dichte sagen wir mal konstant bleibt. Ist die Geschwindigkeit groß, ist der (statische) Druck niedrig --> Gefahr von Kavitation. So war zumindest mein Gedankengang... Aber irgendwie is das bestimmt lösbar, denn die Leute bei IBM, die das erforschen, sind ja bestimmt auch nicht doof

Nur bei deiner Anmerkung zur Reynoldszahl stimm ich dir nicht zu. Die Kavitation hängt nicht zwangsläufig von der Reynoldszahl, sondern der Strömungsgeschwindigkeit ab, was beides nicht ganz äquivalent ist, da ich bei gleicher Geschwindigkeit verschiedene Reynoldszahlen haben kann...
Die spez. Wärmekapazität von Wasser ist unabhängig von Strömungsart/richtung/geschwindigkeit
Ist natürlich auch richtig. Aber ich wollte damit eigentlich eher sagen, dass die ganze super Wärmekapazität vom Wasser nix bringt, wenn das Wasser nach sagen wir mal 5mm annähernd die Temperatur des Chips hat, aber noch weitere 5mm durch den Chip muss...
Grüße,
Sandman
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