Keine Minarette in der Schweiz erlaubt?

Das Menschenrecht wird doch an diesem Punkt überhaupt nicht gebrochen. Alle Leute dürfen weiterhin Moslems sein, wenn sie wollen.
Sie dürfen aber ihre Religion nicht so frei ausleben wie andere Religionen und damit wird das Menschenrecht verletzt - schließlich sollen alle Menschen vor diesem Recht gleich sein. Egal ob Christ oder Moslem, Schwarz oder weiß, Türke oder Schweizer.

Eben. Und die Schweizer haben sich jetzt dafür entschieden, daß dies auch weiterhin "ihr Bier" bleibt.
Nein, die Schweizer haben entschieden, die Religionsfreiheit und damit das Menschenrecht zu brehcen.

Wie ich vorhin schonmal sagte: Das Argument zieht hier nicht. Es hat jetzt de facto niemand mehr oder weniger Rechte als ein anderer, und das schon gar nicht aufgrund der Religion. Es ist richtig, daß jetzt alle weniger Rechte haben, weil überhaupt keiner mehr ein Minarett bauen darf.
Mir ist nicht bekannt, dass Christen der Bau von Kirchentürmen verboten ist. Ist das so? Das würde das ganze dann natürlich in einem anderen Licht erscheinen lassen, imho ist dem aber nicht der Fall.

Und wenn es zu meiner Religion gehört, Drogen zu konsumieren, darf ich das hier auch nicht. Werden jetzt meine Menschenrechte eingeschränkt? Ich denke nicht. Und es gibt immerhin Naturvölker, bei denen das wirklich zur eigentlichen "Religionsausübung" gehört und ein viel wesentlicherer Bestandteil ist, als ein Türmchen an oder bei einem Haus. Da beschwert sich aber irgendwie niemand. Offenbar haben die keine ausreichende Lobby in Europa.
Ein nicht-hinkender Vergleich ist kein Vergleich. Denn in dem Antrag geht es eben nicht um das allgemeine Verbot von Türmen, oder auch meinetwegen religiösen Türmen, sondern um das spezielle Verbot von Minaretten. Natürlich würde es auch die Religionsfreiheit verletzen, wenn z.B. die Droge Alkohol in der Form des "Bieres" der Christen verboten wird, nicht aber in Form des "XY" der Moslems. Und genau DAS ist das Problem. Es wird nichts generell verboten, sondern es wird NUR die spezifische Art EINER Religion verboten - und das ist nunmal falsch. Ein generelles Verbot religiöser Gebäude oder Türme, wäre natürlich kein Problem, da hast du Recht.

Im Klartext wird da nämlich nichts anders gesagt als: Ihr seid dumm und wißt nicht, was gut für Euch ist, bzw. haltet Ihr aus irrationalen Gründen das Falsche für das Richtige
Das ist jetzt aber extrem populistisch ausgedrückt. Das Problem ist einfach, dass viele politische Entscheidungen dermaßen weitreichend und umfassend sind, dass es für Normalbürger defakto nicht mehr überschaubar und fair entscheidbar ist. Das hat nichts mit dumm zu tun sondern einfach damit, das der Tag eben nur 24h hat und man eben nicht alles wissen kann. Da ist dann die Gefahr einer gezielten Manipulation sehr groß. Das Volksbegehren ist ja auch grundsätzlich möglich in gewissen Grenzen (vorallem regionale Grenzen), da hat die Schweiz natürlich Vorteile aufgrund ihrer Größe. Volksbegrehren in dieser Größe sind in D schlicht nicht bezahlbar.

Btw hast du mit dumm sicherlich nicht Unrecht, wenn ich mir anschaue wo z.B. unser Fernsehen inzwischen angekommen ist....
 
Sicher. Was hast Du denn nicht verstanden?

Deine Argumentation.
Unmittelbar über deinem Post befindet sich ein Zitat aus einer Menschenrechtscharta, die für die Schweiz gilt, der zu Folge auch das Bekenntniss zu einer Religion zu den Grundrechten gehört. Dazu gehört auch das öffentliche verwenden der zugehörigen Symbole. Hier wird eines dieser Symbole explizit als solches Verboten.
Du sagst, das verstößt nicht gegeneinander - für mich unverständlich, das ist fast schon wortwörtlich das Gegenteil.

Weiterhin darf das jetzt auch niemand anderes, sodaß die Bestimmung schon von daher nicht mehr wirklich auf die Religion abzielt. Eine unzulässige Diskriminierung wäre es sicherlich, wenn jeder, der kein Moslem ist, weiterhin soviele Minarette bauen dürfte, wie er will. Darf er aber nicht.

Zeig mir mal eine Definition von "Minarett", die ohne Bezug zum Islam auskommt.
(oder erfinde eine - aber bedenke, dass z.B. Funktürme und Schornsteine klar davon getrennt sein müssen)

Es wird ja auch niemand argumentieren, daß das Verbot des Kokainkonsums in Europa die südamerikanischen Kogi-Indianer, sollten sich mal welche hierher verirren, in ihrer Religionsfreiheit beschneidet.

Sofern die ihre "Religion" nicht in den letzten Jahrzehnten erfunden haben (die dann vermutlich nicht als solche anerkannt würde), konsumieren sie maximal Coca-Blätter (eine Quelle dafür konnte ich auch die schnelle nicht finden. Erst recht keine, die einen religiösen Hintergrund belegt). Coca-Produkte dürfen, wenn sie kein Kokain mehr enthalten, eingeführt werden. (z.B. Coca-Cola)
Ansonsten gilt, Zitat "...darf ... Einschränkungen unterworfen werden, die ... notwendig ... zum Schutz der öffentlichen ... Gesundheit"

Öhm, einwandern lassen wir die meisten Moslems ja, also kann von Tür-vor-der-Nase-zuwerfen schon einmal keine Rede sein. Und dann bleibt da wieder der Punkt, dass wir uns (in unseren europäischen Ländern) ihnen anpassen, wenn wir den Moslems alles durchgehen lassen und dabei sollte es genau anders herum sein.

Äh: Es geht hier um Moslems. Nicht um Einwanderer. Es gibt genug Moslems, die aus Europa stammen (auch ethnisch) und auch diesen wird die öffentliche Repräsentation ihres Glaubens untersagt.

Bezüglich demokratischer Entscheidungen:
Im allgemeinen wir die Balance zwischen Demokratie und Demokratur im europäischen Demokratieverständniss dahin angesetzt, dass eine Mehrheit eine Minderheit nicht willkürlich unterdrücken und schikanieren darf. Spätestens seitdem eine Mehrheit den Tod einer von 6 Millionen angehörigen einer Minderheit demokratisch unterstützt hat, wird Minderheitenschutz -auch gegen Mehrheiten- groß geschrieben.


mhh, naja wir bauen (dürfen es wohl auch nicht) ja auch keine kirche in einem islamstaat....

"wir" sicherlich nicht (ich würd mich querstellen...), aber "die" Christen bauen Kirchen in Staaten mit islamischer Bevölkerungsmehrheit. Auch mit Kirchturm.


Bleibt die Tatsache, dass die "richtige" Religion, also das Christentum, in sehr vielen Kantonen "Staatsreligion" ist.

Hallo?
"richtige" Religion?


Mich stört nicht das Bauwerk an sich, sondern der Verwendungszweck und die Optik. Ich will wirklich nicht jeden Tag von einem Muezin geweckt werden.

Dann verbiete Gebetsrufe oder bestimte Designs von hohen Bauten. Sagt keiner was gegen. Haben die Schweizer aber nicht. Ich darf mich (sofern ich nicht gegen bereits bestehende Lärmvorschriften verstoße) jeden Morgen auf meine heilige Nudelgabel stellen und zum Fleischbällchenessen aufrufen.
Was verboten wurde, ist der Bau eines Minaretts, d.h. eines zu einer Moschee gehörigen Turmes. Wie der Turm aussieht und ob es einen Muezin gibt, spielt bei diesem Verbot überhaupt keine Rolle.

Ist das ernst gemeint? Sowas gehört eigentlich zum Hausverstand und soviel Wissen über andere Kulturen sollte man eigentlich bei jedem vorraussetzen können.

Hoffen wir, dass die durchschnittliche Bildung der Schweizer besser ist, als die in Deutschland. (bei der mich sowas überhaupt nicht überrascht)


Nunja, mit Punkten, wie Schutz der öffentlichen Ordnung/Moral und Schutz der Freiheit anderer können die Schweizer in diesem Fall schon argumentieren, wenn der Fall vor Gericht enden sollte. (Natürlich kommt es darauf an, wie "Freiheit" definiert wird)

Welche Ordnung wird denn durch ein Bauwerk gefährdet?
Welche Moral?
Welche Freiheit wird spezifisch durch Minarette gefährdet?

Wieso? Beten, Ramadan feiern, an Allah glauben, etc. kann man ohne die Minarette auch ...

Gratulation. Du bringst es sogar fertig, den Passus zum Religionsbekenntniss im gleichen Post zu zitieren, wie deinen Wiederspruch.
 
Sie dürfen aber ihre Religion nicht so frei ausleben wie andere Religionen und damit wird das Menschenrecht verletzt - schließlich sollen alle Menschen vor diesem Recht gleich sein. Egal ob Christ oder Moslem, Schwarz oder weiß, Türke oder Schweizer.

Natürlich sollen die gleich sein. Nur sehe ich keine Einschränkung des Rechts, eine bestimmte Religion auszuüben. Die Religionsausübung steht und fällt nicht mit der speziellen Ausgestaltung eines Ortes zur Andacht.


Das ist jetzt aber extrem populistisch ausgedrückt. Das Problem ist einfach, dass viele politische Entscheidungen dermaßen weitreichend und umfassend sind, dass es für Normalbürger defakto nicht mehr überschaubar und fair entscheidbar ist. Das hat nichts mit dumm zu tun sondern einfach damit, das der Tag eben nur 24h hat und man eben nicht alles wissen kann. Da ist dann die Gefahr einer gezielten Manipulation sehr groß. Das Volksbegehren ist ja auch grundsätzlich möglich in gewissen Grenzen (vorallem regionale Grenzen), da hat die Schweiz natürlich Vorteile aufgrund ihrer Größe. Volksbegrehren in dieser Größe sind in D schlicht nicht bezahlbar.

Btw hast du mit dumm sicherlich nicht Unrecht, wenn ich mir anschaue wo z.B. unser Fernsehen inzwischen angekommen ist....
Eben. Weil der Tag nur 24h Stunden hat, wählen wir Volksvertreter, die in unserem Sinne entscheiden sollen. Wenn sie dies nicht tun, ist es unser gutes Recht, sie darauf hinzuweisen, daß wir eine andere Amtsführung wünschen. Politiker sind in einer Demokratie ja keine absoluten Herrscher, sondern die Repräsentanten des Volkes, die dessen Willen umsetzen sollen. Daß hierbei nicht jede Einzelmeinung berücksichtigt werden kann und viele Leute zu vielen Themen gar keine Meinung haben, ist offenkundig, aber dort, wo dies nicht der Fall ist, sollten sie wenigstens versuchen, den Wünschen der Mehrheit der Bevölkerung zu entsprechen.

Ich habe ja auch selbst gar nicht gesagt, daß die Bevölkerung dumm ist. Ich habe lediglich gesagt, sie wird für dumm verkauft und zum weitgehend unmündigen Stimmvieh degradiert, wenn auf ihre Wünsche in Themenbereichen, über die sie durchaus kompetent entscheiden können, nicht eingegangen und ihre Meinung als falsch klassifiziert wird. Und das scheint mir im vorliegenden Fall bzw. diesem Artikel so zu sein. Anders sieht das natürlich bei komplizierteren Themen wie z.B. Verstaatlichung / Privatisierung von Unternehmen, Außenpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Einwanderungsregelungen etc. aus. Da kann der Laie kaum die richtige Entscheidung treffen.

Davon abgesehen: Wären Volksbegehren bei uns etwas üblicher, ließe sich sicherlich auch eine Infrastruktur schaffen, die die Kosten für regelmäßige Befragungen auf einem erträglichen Niveau halten würde, denn die einfache Größe einer Region kann hier nicht entscheidend sein. Zählen kann für die Gesamtkosten eigentlich nur die Anzahl der Stimmberechtigten, wobei aber auch nicht einleuchtend ist, wieso die Kosten pro Stimme (die sind ja entscheidend) bei größerer Fläche des Wahlgebiets steigen sollten.

Deine Argumentation.
Unmittelbar über deinem Post befindet sich ein Zitat aus einer Menschenrechtscharta, die für die Schweiz gilt, der zu Folge auch das Bekenntniss zu einer Religion zu den Grundrechten gehört. Dazu gehört auch das öffentliche verwenden der zugehörigen Symbole. Hier wird eines dieser Symbole explizit als solches Verboten.
Du sagst, das verstößt nicht gegeneinander - für mich unverständlich, das ist fast schon wortwörtlich das Gegenteil.

Ich betrachte aber die Gebäude, die für einen Gottesdienst im weitesten Sinne bestimmt sind, nicht als Symbole einer Religion. Diese Gebäude werden in der Regel irgendwo an ihrem Äußeren der Inneren diese Symbole zeigen, aber sie sind es nicht selbst. Sprich: Eine Synagoge wird irgendwo einen Davidstern haben, eine Kirche eine Kreuz, eine Moschee einen Halbmond usw. Weder der Kirchturm noch das Minarett (die Juden haben meines Wissens nichts vergleichbares an einer Synagoge) sind Symbole der jeweiligen Religion. Oder hast Du schonmal einen Christen mit einem Kirchturm an einer Kette um den Hals rumlaufen sehen? Ich jedenfalls nicht.

Zeig mir mal eine Definition von "Minarett", die ohne Bezug zum Islam auskommt.
(oder erfinde eine - aber bedenke, dass z.B. Funktürme und Schornsteine klar davon getrennt sein müssen)
Leicht. Ein turmartiger Bau oder Anbau im Rahmen eines größeren Gebäudekomplexes - oft mit begehbarer Plattform nahe der Spitze - in klassischem oder modernem orientalischen Baustil.

Sofern die ihre "Religion" nicht in den letzten Jahrzehnten erfunden haben (die dann vermutlich nicht als solche anerkannt würde), konsumieren sie maximal Coca-Blätter (eine Quelle dafür konnte ich auch die schnelle nicht finden. Erst recht keine, die einen religiösen Hintergrund belegt). Coca-Produkte dürfen, wenn sie kein Kokain mehr enthalten, eingeführt werden. (z.B. Coca-Cola)
Nein, das haben sie in der Tat nicht in den letzten Jahrzehnten erfunden. Das ist sogar ganz spannend. Da lebt so ein Indio-Volk quasi aller Modernität entrückt im brasilianischen (? - auf jeden Fall in Südamerika in Küstennähe) Urwald und tut den lieben langen Tag nichts anderes, als sich Koka-Paste auf die Mundschleimhaut zu reiben. Das heißt, die Männer tun das, die Frauen müssen arbeiten, weil die Männer aus religiösen Gründen ständig drauf sind. Wenn sich zwei Männer begegnen, reiben sie sich zur Begrüßung erstmal jeder Koka-Paste in den Mund. Wenn sie was wichtiges tun wollen, drehen sie sich zuerst dreimal um die eigene Achse, um dem Erdenwurm näher zu sein. Und wenn's ganz schlimm wird, gehen sie zu einem Stein, der irgendwelche kultischen Zwecke erfüllt (sieht aber recht unbeeindruckend aus), reiben sich Koka-Paste in den Mund, daß es raucht, und warten darauf, daß der Stein zu ihnen spricht. Wenn das ganze Koks nicht ausreicht und der Stein nicht spricht, ist das eine ziemliche Katastrophe. Gleichzeitig ist das das Zeichen, daß sie sich zum Meer aufmachen müssen, um Muscheln zu suchen, deren Kalk sie in ihre Koka-Paste einarbeiten können, damit's wieder besser knallt und der Stein wieder spricht.

Klingt total abgefahren, oder? Wurde aber mal in einer sehr ernsten Reportage auf Bayern Alpha so berichtet. Und ich habe keinen Grund, denen das jetzt nicht zu glauben.

Außerdem bin ich überzeugt, daß deren zivilisatorische Evolution zu einem jähen Halt kam, als sie erkannt haben, daß Koka-Extrakt mit Kalk versetzt noch besser reinhaut. Ich nehme an, das war für die sozusagen der Anfang vom Ende. Aber Gott, solange sie glücklich sind...

Ansonsten gilt, Zitat "...darf ... Einschränkungen unterworfen werden, die ... notwendig ... zum Schutz der öffentlichen ... Gesundheit"
Wobei fraglich ist, inwiefern das die "öffentliche" Gesundheit überhaupt beeinträchtigen würde. Offenkundig ist der damit einhergehende Lebensstil mit dem heutigen Europa völlig inkompatibel, aber richtig gefährlich scheint es auch nicht zu sein. Die leben ja schon ziemlich lange so.
 
Natürlich sollen die gleich sein. Nur sehe ich keine Einschränkung des Rechts, eine bestimmte Religion auszuüben. Die Religionsausübung steht und fällt nicht mit der speziellen Ausgestaltung eines Ortes zur Andacht.
Auszuüben? Definitionsfrage. Ist der Bau eines klassischen Gotteshaues ausübung der Religion? Ich denke ja. Schließlich soll es ja ein Symbol des Glaubens sein.

Auf jeden Fall aber beschneidest du die Rechte einer bestimmten Religion. Denn diese darf keinen Turm bauen, egal wo und wie. Jede andere darf es. Und das ist natürlich eine Ungleichbehandlung und damit gegen die Menschenrechte, bei denen ja jeder Mensch gleich sein soll.

Eben. Weil der Tag nur 24h Stunden hat, wählen wir Volksvertreter, die in unserem Sinne entscheiden sollen. Wenn sie dies nicht tun, ist es unser gutes Recht, sie darauf hinzuweisen, daß wir eine andere Amtsführung wünschen. Politiker sind in einer Demokratie ja keine absoluten Herrscher, sondern die Repräsentanten des Volkes, die dessen Willen umsetzen sollen. Daß hierbei nicht jede Einzelmeinung berücksichtigt werden kann und viele Leute zu vielen Themen gar keine Meinung haben, ist offenkundig, aber dort, wo dies nicht der Fall ist, sollten sie wenigstens versuchen, den Wünschen der Mehrheit der Bevölkerung zu entsprechen.
Richtig und wenn sie es deiner Meinung nach nciht richtig tun, kannst du dich gern an sie wenden, oder beim nächsten Kreuzchen machen eben dran denken und jemand anders wählen.

Ich habe ja auch selbst gar nicht gesagt, daß die Bevölkerung dumm ist. Ich habe lediglich gesagt, sie wird für dumm verkauft und zum weitgehend unmündigen Stimmvieh degradiert, wenn auf ihre Wünsche in Themenbereichen, über die sie durchaus kompetent entscheiden können, nicht eingegangen und ihre Meinung als falsch klassifiziert wird. Und das scheint mir im vorliegenden Fall bzw. diesem Artikel so zu sein. Anders sieht das natürlich bei komplizierteren Themen wie z.B. Verstaatlichung / Privatisierung von Unternehmen, Außenpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Einwanderungsregelungen etc. aus. Da kann der Laie kaum die richtige Entscheidung treffen.
Und wie willst du prüfen, WER in welcher frage mündig ist? Mündig genug um zu wissen worum es geht und mündig genug um eine Entscheidung zu treffen? Mich würde (passend zum Volksbegrehren) mal wirklich interessieren wieviele der Wähler (egal ob für oder gegen die Minaretten) überhaupt wusste, was das ist. Ich wage zu behaupten, dass die Zahlen erschreckend sind, allerdings mit deutlichen Vorteilen zugunsten der Nein-Stimmen.

Solche Volksbegehren sind nunmal ideal um die Ängste der Unwissenden zu schüren, ganz besonders von populistisch eingestellten Politikern.

Leicht. Ein turmartiger Bau oder Anbau im Rahmen eines größeren Gebäudekomplexes - oft mit begehbarer Plattform nahe der Spitze - in klassischem oder modernem orientalischen Baustil.
Das ist ein Turm im antiken Stil, kein Minarett. So etwas dürftest du in der Schweiz auch nach Umsetzung des Volksbegehren bauen, ein Minarett dagegen nicht. Und da beginnt eben die Einschränkung der Religionsfreiheit, weil der Turm eben NUR wegen seiner Religionszugehörigkeit verboten wird.

Klingt total abgefahren, oder? Wurde aber mal in einer sehr ernsten Reportage auf Bayern Alpha so berichtet. Und ich habe keinen Grund, denen das jetzt nicht zu glauben.
Hat auch nichts mit dem Thema zu tun, denn Koka ist nunmal für alle Verboten und in jeder Form. Und nicht nur diese Kokapaste mit dem namen - wie auch immer sie die eingeborenen da nennen.

Wobei ich vor diesen Leuten echt Respekt vor so einem Leben habe - ob ich das wohl per Volksbegehren als neue Regierungsform durchkriege?!
 
Ich betrachte aber die Gebäude, die für einen Gottesdienst im weitesten Sinne bestimmt sind, nicht als Symbole einer Religion.

Ein Minarett ist für dich also kein Symbol für den Islam, sondern ein Turm wie jeder andere auch?


Leicht. Ein turmartiger Bau oder Anbau im Rahmen eines größeren Gebäudekomplexes - oft mit begehbarer Plattform nahe der Spitze - in klassischem oder modernem orientalischen Baustil.

Hmmm - da musst du mir noch ein paar Feinheiten erklären:

Was unterscheidet
http://upload.wikimedia.org/wikiped....JPG/800px-Tunis_Zitouna-Moschee_Minarett.JPG
und
http://www.toptoursinitaly.com/tours/tuscany/siena/399px-Siena_Duomo.jpg
?
Ist http://static.polylooks.de/img/date...23d59853d30e6eb5cc369cb0ed_schornstein-82.jpg verwandt?

Wo liegt der große Unterschied im Design zwischen
http://upload.wikimedia.org/wikiped...Inco_Superstack.JPG/800px-Inco_Superstack.JPG
und
http://upload.wikimedia.org/wikiped..._Minarett.JPG/398px-Kutlug_Temir_Minarett.JPG
?

Und:
Wenn das hier klassischer oder moderner orientalistischer Baustil ist, was ist dann hiermit?
http://www.netzine.de/aktuell/minarett.jpg sieht nochmal anders aus.


Klingt total abgefahren, oder? Wurde aber mal in einer sehr ernsten Reportage auf Bayern Alpha so berichtet. Und ich habe keinen Grund, denen das jetzt nicht zu glauben.

Wie gesagt: Koka-Blätter sind in ganz Südamerika ein weit verbreitetes Genussmittel, in sofern klingt das nicht unglaubwürdig. Klingt aber auch nicht nach jemandem, der im nicht-methaphorischen Sinne nach Europa fliegt :ugly:

Wobei fraglich ist, inwiefern das die "öffentliche" Gesundheit überhaupt beeinträchtigen würde. Offenkundig ist der damit einhergehende Lebensstil mit dem heutigen Europa völlig inkompatibel, aber richtig gefährlich scheint es auch nicht zu sein. Die leben ja schon ziemlich lange so.

Nun, zu allerst einmal scheint die daraus resultierende Arbeitsmoral die Versorgungssicherheit nicht mehr sicherstellen zu können, wenn man die Gleichberechtigung der Geschlechter beachten würde ;)
Außerdem stellt sich die Frage, wie lange denn die einzelnen Mitglieder dieses Volkes leben und welche Bevölkerungsdichte sich mit diesem Lebensstil regenerativ erhalten ließe. (nicht das Europa das täte, aber ich vermute mal, mit deren Methoden wären wir doch sehr, sehr weit ab)
 
Zuletzt bearbeitet:
Auszuüben? Definitionsfrage. Ist der Bau eines klassischen Gotteshaues ausübung der Religion? Ich denke ja. Schließlich soll es ja ein Symbol des Glaubens sein.

Und ich denke nicht so. Wir werden uns da wohl nicht einigen.
Auf jeden Fall aber beschneidest du die Rechte einer bestimmten Religion. Denn diese darf keinen Turm bauen, egal wo und wie. Jede andere darf es. Und das ist natürlich eine Ungleichbehandlung und damit gegen die Menschenrechte, bei denen ja jeder Mensch gleich sein soll.
Wenn sich der Baustil dieser Türme, die sie in der Regel bauen, denn harmonisch in das Stadtbild einfügen könnte, wäre dagegen ja nichts zu sagen. Das tun sie aus architektonischen Gründen aber nie! Und das ist das Störende an der Sache.

Und wie willst du prüfen, WER in welcher frage mündig ist? Mündig genug um zu wissen worum es geht und mündig genug um eine Entscheidung zu treffen? Mich würde (passend zum Volksbegrehren) mal wirklich interessieren wieviele der Wähler (egal ob für oder gegen die Minaretten) überhaupt wusste, was das ist. Ich wage zu behaupten, dass die Zahlen erschreckend sind, allerdings mit deutlichen Vorteilen zugunsten der Nein-Stimmen.
Diese Prüfung ist hinfällig, wenn erstmal nur Entscheidungen mit geringerer Tragweite für Volksentscheide bzw. mit besonders großen Auswirkungen auf das direkte persönliche Leben und Umfeld zugelassen werden.

Das ist ein Turm im antiken Stil, kein Minarett. So etwas dürftest du in der Schweiz auch nach Umsetzung des Volksbegehren bauen, ein Minarett dagegen nicht. Und da beginnt eben die Einschränkung der Religionsfreiheit, weil der Turm eben NUR wegen seiner Religionszugehörigkeit verboten wird.
Das bezweifle ich stark. Ich bin mir relativ sicher, daß ich bei einem Bauantrag auf einen solchen Turm fast überall mit Hinweis auf geltende Bebauungsrichtlinien in punkto Höhe, Stil, etc. auf Granit beißen würde. Lediglich der Umstand, daß es ja ein Minarett einer Moschee sein soll, konnte solche Anträge dann aus besonderer Rücksichtnahme dann vielleicht noch retten. Dabei wurde leider nie Rücksicht auf diejenigen genommen, deren ästhetisches Empfinden dieser für Mitteleuropa einfach nur unpassende Baustil im Zweifel täglich verletzt.


Wobei ich vor diesen Leuten echt Respekt vor so einem Leben habe - ob ich das wohl per Volksbegehren als neue Regierungsform durchkriege?!
Vermutlich nicht. Obwohl... ich wäre mir da nicht einmal sicher. Aber Du kannst ja nach Brasilien fahren und das mal ausprobieren. Wenigstens, wenn Du es schaffst, die Jungs ausfindig zu machen.

Ein Minarett ist für dich also kein Symbol für den Islam, sondern ein Turm wie jeder andere auch?




Hmmm - da musst du mir noch ein paar Feinheiten erklären:

Was unterscheidet
http://upload.wikimedia.org/wikiped....JPG/800px-Tunis_Zitouna-Moschee_Minarett.JPG
und
http://www.toptoursinitaly.com/tours/tuscany/siena/399px-Siena_Duomo.jpg
?
Ist http://static.polylooks.de/img/date...23d59853d30e6eb5cc369cb0ed_schornstein-82.jpg verwandt?

Wo liegt der große Unterschied im Design zwischen
http://upload.wikimedia.org/wikiped...Inco_Superstack.JPG/800px-Inco_Superstack.JPG
und
http://upload.wikimedia.org/wikiped..._Minarett.JPG/398px-Kutlug_Temir_Minarett.JPG
?

Und:
Wenn das hier klassischer oder moderner orientalistischer Baustil ist, was ist dann hiermit?

Wenn Du die Unterschiede nicht selber erkennen kannst, kann ich Dir auch nicht helfen. Oder willst Du mich für dumm verkaufen? Du wirst wohl selbst entscheiden können, was hier ins deutsche/schweizer/französische/spanische/italienische/nordafrikanische etc. Stadtbild passen würde und was nicht, oder?



Wie gesagt: Koka-Blätter sind in ganz Südamerika ein weit verbreitetes Genussmittel, in sofern klingt das nicht unglaubwürdig. Klingt aber auch nicht nach jemandem, der im nicht-methaphorischen Sinne nach Europa fliegt :ugly:
Ich weiß. Aber die haben das Ganze mit dem Muschelkalk eben noch ein wenig aufgepeppt. Das muß eine ganze Ecke näher an dem sein, was wir als Kokain kennen, als das einfache Kauen von Koka. Und nein, ich denke auch nicht, daß jemals einer von denen nach Europa kommen wird. Und vielleicht ist das auch besser so. Sie schienen da, wo sie sind, nicht unzufrieden zu sein.


Nun, zu allerst einmal scheint die daraus resultierende Arbeitsmoral die Versorgungssicherheit nicht mehr sicherstellen zu können, wenn man die Gleichberechtigung der Geschlechter beachten würde ;)
Außerdem stellt sich die Frage, wie lange denn die einzelnen Mitglieder dieses Volkes leben und welche Bevölkerungsdichte sich mit diesem Lebensstil regenerativ erhalten ließe. (nicht das Europa das täte, aber ich vermute mal, mit deren Methoden wären wir doch sehr, sehr weit ab)
Keine Ahnung. Aber der Bericht vermittelte nicht den Eindruck, daß es sehr viele von denen gibt. Allerdings kann die Frage nach der Lebenserwartung natürlich nicht klar beantwortet werden, weil da natürlich mehr Komponenten als nur ein fortwährender Kokain-Abusus reinspielen. Selbst wenn da keiner älter als 40 oder 50 wird, werden wir erstmal nicht klären können, ob das am Koka liegt oder an der nichtexistenten medizinischen Versorgung. Mehr Kinder als wir kriegen die aber vermutlich schon. Immerhin ist unter den Lebensumständen mit einer hohen Säuglingssterblichkeit zu rechnen. Sie schienen ihre Zahlen aber insgesamt halten zu können.

Da fällt mir noch ein, daß Dein Verweis auf die Realisierung der Gleichberechtigung von Mann und Frau in diesem Szenario einen ganz gewaltigen Pferdefuß hat: Wenn sich Frauen hemmungslos das Koka reinpfeifen, wird sich das mit Sicherheit sehr nachteilig auf die Leibesfrucht auswirken. Das könnte vielleicht auch der Grund sein, warum die das nicht tun.
 
Ich verstehe die Aufregung nicht...

Die Schweizer haben eine Demokratie die von allen gepredigt wird, dann üben sie sie aus, und alles schreit auf, und das, obwohl es noch nicht mal um ein Gebetsgebäude geht, sondern nur um einen Turm...

gestern habe ich dann noch gesehen, in Berlin steht ein Minarett, das schlicht nicht begehbar ist, damit man nicht zum Gebet rufen kann^^

wozu denn dann überhaupt???
ganz ehrlich: ein Minarett ist dazu da, das zum Gebet gerufen wird, wenn das dann lautstark in einer landesfremden Sprache fünfmal am Tag geschieht, dann ist das ein erheblicher Einschnitt in die Landeskultur, und deshalb finde ich es durchaus gerechtfertigt, wenn die Schweizer dann sagen, das das nicht so sein soll

wer jetzt mit Glocken kommt: mal ehrlich, es ist ein Unterschied eine Tonfolge in die Lande zu schicken, oder einen Text in einer fremden Sprache auszurufen, der deutlich länger dauert...

keiner hat den Muslimen ihren Glauben verboten, noch ihre Glaubensstätte, noch das beten

und dann regen die sich derart auf, wenn sie sich in einem fremden Land, in dem nunmal seit mehreren Hundert Jahren ein anderer Glaube vorherrscht, und die Kultur geprägt hat, ein wenig einschränken müssen?
 
Das Problem liegt an den Muslimem selbst . Sie wollen weder die Religion , die Kultur und die Gesetze ihrer Gastländer annehmen .
Sie schüren mit Bombeterror , kriminelles Handeln ,Hassreden und Verachtung gegen ihre Gastgeber , die Angst und die Unzufriedenheit im Gastland.
Da helfen letztlich auch nicht einige sehr gute Ausnahmen auch nicht , wenn die Mehrheit der Bevölkerung sie aus oben genannten Gründe nicht mehr haben möchte.
Ganz davon abgesehen steht Europa in einer Wirtschaftskrise und finanziert aus den Sozialkassen der Einwohner diese Migranten mit , ohne die Einzahler zu fragen.
In Deutschland geht es dann soweit das den Beitragszahlern die Rente nicht erhöht wird und ALG1 von 3 auf 1 Jahr gekürzt wird , natürlich ohne Beitragskürzung .
Somit kann auch weiter hin Geld für Migranten zur Verfügung gestellt werden. Was ja dem deutschem Volk zu steht , bzw. den Einzahlern in diese Kassen (1% Migranten, 99% die entnehmen).
So ist es doch verständlich , das die Schweizer sich unserem Vorbild nicht anschliesen . Die Minarette sind der Anfang , es sollten weitere Volksentscheide folgen.
mfg
 
Und ich denke nicht so. Wir werden uns da wohl nicht einigen.
Nein, aber wir haben ja die UN, die das für uns klären wird ;)

Wenn sich der Baustil dieser Türme, die sie in der Regel bauen, denn harmonisch in das Stadtbild einfügen könnte, wäre dagegen ja nichts zu sagen. Das tun sie aus architektonischen Gründen aber nie! Und das ist das Störende an der Sache.
Da die meisten Moscheen irgendwo außerhalb der Städte stehen (in der Schweiz z.B. gern innerhalb von Industriegebieten), sehe ich da kein Problem.

Diese Prüfung ist hinfällig, wenn erstmal nur Entscheidungen mit geringerer Tragweite für Volksentscheide bzw. mit besonders großen Auswirkungen auf das direkte persönliche Leben und Umfeld zugelassen werden.
So, wie es also aktuell in Deutschland gehandhabt wird?

Das bezweifle ich stark. Ich bin mir relativ sicher, daß ich bei einem Bauantrag auf einen solchen Turm fast überall mit Hinweis auf geltende Bebauungsrichtlinien in punkto Höhe, Stil, etc. auf Granit beißen würde. Lediglich der Umstand, daß es ja ein Minarett einer Moschee sein soll, konnte solche Anträge dann aus besonderer Rücksichtnahme dann vielleicht noch retten. Dabei wurde leider nie Rücksicht auf diejenigen genommen, deren ästhetisches Empfinden dieser für Mitteleuropa einfach nur unpassende Baustil im Zweifel täglich verletzt.
Soweit ich weiß gilt dieser Antrag im speziellen für Minarette (zumindest besagt das die offizielle Website des Aktionsbündnisses, das das Volksbegehren ausgelöst hat, das diese Nazis Rechtspopulisten jetzt plötzlich eine differenzierte Betrachtungsweise im Volksbegehren haben durchscheinen lassen, wage ich mal zu bezweifeln). Von daher ist ein orientalischer Turm, der aussieht wie ein Minarett ok, ein Minarett, dass wie ein Minarett aussieht dagegen nicht - selbst, wenn es wie ein Turm im europäischen Baustil aussehen würde. Und genau da liegt das Problem.

wozu denn dann überhaupt???
ganz ehrlich: ein Minarett ist dazu da, das zum Gebet gerufen wird, wenn das dann lautstark in einer landesfremden Sprache fünfmal am Tag geschieht, dann ist das ein erheblicher Einschnitt in die Landeskultur, und deshalb finde ich es durchaus gerechtfertigt, wenn die Schweizer dann sagen, das das nicht so sein soll
Bei keiner einzigen Moschee/Minarett in nicht-islamistischen Ländern, wird das so gehandhabt. Die Moslems sind nämlich durchaus bereit sich anzupassen, wenn man ihnen nur die Möglichkeit gibt.

Das Problem liegt an den Muslimem selbst . Sie wollen weder die Religion , die Kultur und die Gesetze ihrer Gastländer annehmen .
Sie schüren mit Bombeterror , kriminelles Handeln ,Hassreden und Verachtung gegen ihre Gastgeber , die Angst und die Unzufriedenheit im Gastland.
Na zum Glück sind wir Christen soviel besser, ich denke da mal an die Kreuzzüge oder auch den Terrorismus in Irland :rolleyes:
 
@hzdriver:

nana das ist jetz aber schon ein wenig überspitzt...

du hast anscheinend noch nie Politik in der 11. Klasse genossen, denn sonst würdest du wissen, das wir aufgrund der demografischen Entwicklung teilweise sogar Zuwanderer brauchen

auch kann man nicht einfach annehmen, das Zuwanderer herkommen und dann nicht arbeiten, somit zahlen auch die Zuwanderer in die Kassen und bekommen natürlich auch Sozialleistungen

leere Kassen einfach auf Ausländer abzuwälzen, weil diese ja herkommen und dann nicht arbeiten, ist schon ziemlich rechtes Gedankengut!

Dass sich Ausländer nicht anpassen, was teilweise sogar Gesetze verletzt (siehe Schulpflicht und Schwimmunterricht bei muslimischen Mädchen) ist natürlich nicht zu dulden, und sollte dementsprechend geahndet werden

Bei keiner einzigen Moschee/Minarett in nicht-islamistischen Ländern, wird das so gehandhabt. Die Moslems sind nämlich durchaus bereit sich anzupassen, wenn man ihnen nur die Möglichkeit gibt.

wie schon gesagt: warum denn dann ein Minarett, wenn sowieso kein Muhezin da ist???
 
Zuletzt bearbeitet:
wie schon gesagt: warum denn dann ein Minarett, wenn sowieso kein Muhezin da ist???
Weil es, genau wie ein Kirchturm, zu einer Moschee dazu gehört. Der Muezin wird dann bei hohen Feiertagen auch durchaus genutzt, aber eben nur dann.

Ich denke mit solch einem Kompromiss kann man leben, ohne direkt den Untergang der abendländischen Kultur zu befürchten....
 
@hzdriver:

nana das ist jetz aber schon ein wenig überspitzt...

du hast anscheinend noch nie Politik in der 11. Klasse genossen, denn sonst würdest du wissen, das wir aufgrund der demografischen Entwicklung teilweise sogar Zuwanderer brauchen

auch kann man nicht einfach annehmen, das Zuwanderer herkommen und dann nicht arbeiten, somit zahlen auch die Zuwanderer in die Kassen und bekommen natürlich auch Sozialleistungen

leere Kassen einfach auf Ausländer abzuwälzen, weil diese ja herkommen und dann nicht arbeiten, ist schon ziemlich rechtes Gedankengut!

Dass sich Ausländer nicht anpassen, was teilweise sogar Gesetze verletzt (siehe Schulpflicht und Schwimmunterricht bei muslimischen Mädchen) ist natürlich nicht zu dulden, und sollte dementsprechend geahndet werden



wie schon gesagt: warum denn dann ein Minarett, wenn sowieso kein Muhezin da ist???

Was für ein Schwachsinn Demographie ! Wenn alle Menschen in unserem Land Arbeit mit lebensnotwendigen Löhnen hätten . Bräuchten wir noch keine Zuwanderung.
Da aber mindestens 10 Millionen ohne Arbeit oder Frührentner sind ,6 Millionen in ABM ,Kurzarbeit ,1Eurojoper sind ,zukünftig die Firmen immer mehr abwandern , Arbeitsplätze wegsterben , haben wir auch keine Zuwanderung nötig !
Durch Billiglöhne brechen die Sozialsysteme zusammen : keine sozialen Abgaben , kein Geld in der Kasse .
Wir können heut schon nicht mehr unsere Staatsausgaben bezahlen , wovon dann Zuwanderer ?
Zuwanderer ohne Sinn nach Bildung , ohne Wertgefühl für unsere Gesellschaft ,kein Interesse an unseren Normen.
Was wollen die hier ? Qualifizierte Arbeit können sie nicht leisten und die Regale im Netto bestücken machen Abiturienten oder Studenten.
Wir haben keine Möglichkeit sie aufzunehmen , auser auf Pump.
Warum sollten wir das tun ? Warum kümmern sich nicht Ihre Heimatländer ? mNach Deutschland gehen und nie wieder arbeiten und trotzdem gut Leben können , die Devise in der ganzen Welt !
Auf dem Rücken der Deutschen ?
Ich bin dagegen , wer sich dafür einsetzt , soll das privat aus seiner Tasche begleichen . mfg

Weil es, genau wie ein Kirchturm, zu einer Moschee dazu gehört. Der Muezin wird dann bei hohen Feiertagen auch durchaus genutzt, aber eben nur dann.

Ich denke mit solch einem Kompromiss kann man leben, ohne direkt den Untergang der abendländischen Kultur zu befürchten....

Ich wüsste nicht warum ich für den Islam einen Kompromiss eingehen sollte ?
Sie wollen sich nicht integrieren , dann sollen sie wieder gehen , fertig.
Warum sollte ich meine Feinde für nichts beköstigen und mit Geld aushalten ?
Wieso Feind ? Wer meine Kultur , meine Volk ,meine Gesetze ,meine Religion nicht respectiert , ist derselben Feind.
Von Danke wollen wir gar nicht sprechen , mfg
 
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Ich wüsste nicht warum ich für den Islam einen Kompromiss eingehen sollte ?
Sie wollen sich nicht integrieren , dann sollen sie wieder gehen , fertig.
Warum sollte ich meine Feinde für nichts beköstigen und mit Geld aushalten ?
Wieso Feind ? Wer meine Kultur , meine Volk ,meine Gesetze ,meine Religion nicht respectiert , ist derselben Feind.
Von Danke wollen wir gar nicht sprechen , mfg
Ein Bayer ist also auch ein Feind, wenn er nach dem Umzug nach Hamburg lieber Weißwurst als Hering isst?

"Integration" heißt nicht, dass sie sämtliche Wurzeln, Riten und alles sonstige abgeben sollen. Wenn du das meinst, hast du das Wort "Integration" falsch verstanden. Und hoffentlich bleibst du für immer in Deutschland, nicht das du mal woanders hinziehst und dann denkt dein Nachbar genauso verblendet wie du....
 
Da lebt so ein Indio-Volk quasi aller Modernität entrückt im brasilianischen (? - auf jeden Fall in Südamerika in Küstennähe) Urwald und tut den lieben langen Tag nichts anderes, als sich Koka-Paste auf die Mundschleimhaut zu reiben. Das heißt, die Männer tun das, die Frauen müssen arbeiten, weil die Männer aus religiösen Gründen ständig drauf sind.

Ist dem praktizierten, konservativen Islam nicht ganz unaehnlich.
 
Soweit ich weiß gilt dieser Antrag im speziellen für Minarette (zumindest besagt das die offizielle Website des Aktionsbündnisses, das das Volksbegehren ausgelöst hat, das diese Nazis Rechtspopulisten jetzt plötzlich eine differenzierte Betrachtungsweise im Volksbegehren haben durchscheinen lassen, wage ich mal zu bezweifeln). Von daher ist ein orientalischer Turm, der aussieht wie ein Minarett ok, ein Minarett, dass wie ein Minarett aussieht dagegen nicht - selbst, wenn es wie ein Turm im europäischen Baustil aussehen würde. Und genau da liegt das Problem.

Ja, dieser Antrag scheint speziell für Minarette zu gelten. Und nein, ein orientalischer Turm, der wie ein Minarett aussieht, hatte mit Sicherheit vorher schon nirgends Aussicht auf Bestehen eines Genehmigsungsverfahrens, da er sich nicht in das Stadtbild einfügen würde. Dieser Einwand konnte bisher nur trickreich mit der Eigenschaft "Minarett" umgangen werden, weil es ja dann unglaublich kulturbereichernd und integrationsfördernd ist und die Zustimmung aller von grün bis rot findet. Aber ehrlich: Ich finde die Dinger optisch einfach nur unpassend und wahnsinnig häßlich. Wenn die in einem normalen europäischen Baustil gehalten wären, sodaß sie nicht auffallen, würde sich doch auch überhaupt niemand beschweren.
 
Wie schon gesagt, es ist ein klarer Verstoß gegen die Religionsfreiheit. Ich wär aber eigentlich sowieso für ein Verbot jeglicher Religion das ist doch Schwachsinn :D
 
Ja, dieser Antrag scheint speziell für Minarette zu gelten. Und nein, ein orientalischer Turm, der wie ein Minarett aussieht, hatte mit Sicherheit vorher schon nirgends Aussicht auf Bestehen eines Genehmigsungsverfahrens, da er sich nicht in das Stadtbild einfügen würde. Dieser Einwand konnte bisher nur trickreich mit der Eigenschaft "Minarett" umgangen werden, weil es ja dann unglaublich kulturbereichernd und integrationsfördernd ist und die Zustimmung aller von grün bis rot findet. Aber ehrlich: Ich finde die Dinger optisch einfach nur unpassend und wahnsinnig häßlich. Wenn die in einem normalen europäischen Baustil gehalten wären, sodaß sie nicht auffallen, würde sich doch auch überhaupt niemand beschweren.
Nun ja, das mit der Baugenehmigung halte ich mal für ein Gerücht, wenn ich mir anschaue mit was für "zeitgenößischen" Prunktbauten aus Stahl und Glas wir uns unsere Innenstädte zupflastern. Da ist mir so ein schlanker, ziemlich unauffälliger Turm eigentlich lieber:
http://www.faz.net/m/%7B8E28A821-8D10-492C-A68B-62AD84E7B7D9%7DPicture.jpg

Zumal die meisten Moscheen immer noch außerhalb der Kernstädte stehen.
 
Und deswegen dürfen alle "falschen" Religionen nicht mehr ausgelebt werden?
Also die Wörtchen "richtig" und "falsch" solltest du in Bezug auf Religionen erstmal weglassen (ja, ich habe sie auch ein Mal verwendet, um auf deine Aussage einzugehen). Was ich damit jedenfalls sagen wollte, ist, dass sich die hohen Vertreter der Moslems nicht wundern brauchen, wenn eine Volksabstimmung in einem christlichen Gebiet nicht zu ihrer Zufriedenheit ausgeht. Ich bin kein Theologe, aber wenn ich raten sollte, würde ich behaupten, dass sich selbt Atheisten in der Schweiz noch eher zum Christentum hingezogen fühlen, als zum Islam, weil erstere Religion einfach mit der Landesgeschichte verbunden ist.
Deine konkrete Frage möchte ich mit einer Gegenfrage "beantworten": Doch, wer behauptet das Gegenteil?
Sie nehmen doch Rücksicht. Mir persönlich ist kein Moschee- oder Minaretten-Bau in Europa ohne entsprechenden Bauantrag, Genehmigung und sonstiger notwendiger Formalien bekannt, dir etwa?
Nein, aber hier geht es auch nicht darum, dass man Bauanträge für Moschen ablehnen würde, sondern nur um die Minarette.
Religionsfreiheit ist ebenfalls ein Menschenrecht, warum darf das Menschenrecht in diesem spezielle Punkt gebrochen werden, ansonsten aber nicht?
Bitte beachten: Dass ein Bruch vorliegt, entspricht ausschließlich deiner persönlichen Meinung und wurde weder von der UNO, einem Gericht, oder irgendeiner anderen offiziellen Organisation bestätigt!

Dass meiner Meinung nach kein Bruch vorliegt, solltest du mittlerweile mitbekommen haben. Die Begrünung(en) darfst du in meinen vorigen Postings nachschauen.
Und nur weil dir Glockengeläut besser gefällt, ist das noch lange kein Grund diesen Menschen das zu verbieten, es ist reine Faschismus.
Also auf diese Aussage gibt es nur eine Antwort: Informiere dich schleunigst, was man wirklich unter Faschismus versteht! Wenn du das getan hast und immer noch der Ansicht bist, dass das Minaretteverbot ganz klar unter Faschismus fällt, dann würde ich dich nicht nur als Linken, sondern als extrem Linksradikalen bezeichnen.
Nichts anderes wäre es dir morgen deine Lieblingsband zu verbieten, nur weil sie der Mehrheit deiner Nachbarn nicht gefällt.
Meine Lieblingsband war bis jetzt seit ihrem Bestehen geschätzte 2 Mal in Österreich zu sehen/hören, während man die Minarette jeden Tag sehen würde. Im Übrigen hinkt dein Vergleich gewaltig, weil man Menschen schwer mit Bauwerken vergleichen kann und mir es auch egal ist, welche Musik meine Nachbarn hören, solange sie mich damit nicht lautstark belästigen.
Der Erhalt unserer Abendländischen Architektur ist unser Bier, das ist keine Sache der Moslems.
Und in diesen Punkt fällt für dich die Verhinderung des Einflusses anderer Baukünste nicht rein, stimmts?!
Es gab schon immer einen Austausch von abendländischer und orientalischer Kultur und das wird auch sicherlich so bleiben.
Beispiele?!
Sie dürfen aber ihre Religion nicht so frei ausleben wie andere Religionen
Wieso nicht? Wenn die Moslems in Europa ohnehin an 98 % aller Tage des Jahres auf einen Muezin verzichten können, wozu brauchen sie dann die Minarette, um ihre Religion auszuleben. Soweit ich weiß, sitzen die nicht alle entlang der Wendeltreppe und beten da drinnen.
Äh: Es geht hier um Moslems. Nicht um Einwanderer. Es gibt genug Moslems, die aus Europa stammen (auch ethnisch) und auch diesen wird die öffentliche Repräsentation ihres Glaubens untersagt.
Du weißt schon, dass Moslem und Einwanderer durchaus das Selbe sein kann und dass man auch innerhalb von Europa von einem Land in die Schweiz immigrieren kann?!
Die Untersagung der öffentlichen Glaubensrepräsentation ist in meinen Augen nicht unbedingt die richtige Bezeichnung, denn wirklich repräsentiert wird der Glaube eben nur dann, wenn ein Muezin das Minarett auch benutzt.
Spätestens seitdem eine Mehrheit den Tod einer von 6 Millionen angehörigen einer Minderheit demokratisch unterstützt hat, wird Minderheitenschutz -auch gegen Mehrheiten- groß geschrieben.
Wenn wir gerade an das Selbe denken, würde ich das Wort demokartisch nicht mehr in den Mund nehmen. Wie demokartisch ist denn eine Abstimmung, wenn auf einem Wahlzettel der eine Kreis (wo das Kreuzchen rein soll) 4mal so groß ist, wie der andere und hinter dir ein bewaffneter Schläger steht, der dir über die Schulter schaut, ob du das Kreuzchen auch wirklich an der "richtigen" Stelle machst?
Hallo?
"richtige" Religion?
Dieses "Missverständnis" entstand aus einer Antwort auf eine von Bucklews Aussagen. Natürlich kann man die Wörter "richtig" und "falsch" nicht in Verbindung mit Religionen verwenden. Ich hoffe, ich habe das weiter oben in diesem Posting klargestellt.
Was verboten wurde, ist der Bau eines Minaretts, d.h. eines zu einer Moschee gehörigen Turmes. Wie der Turm aussieht und ob es einen Muezin gibt, spielt bei diesem Verbot überhaupt keine Rolle.
Ich denke schon, dass die Schweizer nicht bloß aus Prinzip gegen die Minarette und somit irgendwo auch gegen den Islam gestimmt haben, sondern Fakten, wie die Verwendung und das Aussehen von Minaretten bedacht haben. Zumindest bei der Mehrheit der Schweizer Wähler hoffe ich das. :schief:
Welche Ordnung wird denn durch ein Bauwerk gefährdet?
Nun, wenn die Minarette nicht verboten worden wären und das zu Krawallen und Demonstrationen geführt hätte, würde das zwar nicht unbedingt positiv für das Schweizer Volk aussehen, aber die öffentliche Ordnung wäre erheblich gestört worden.
Gratulation. Du bringst es sogar fertig, den Passus zum Religionsbekenntniss im gleichen Post zu zitieren, wie deinen Wiederspruch.
Einen Widerspruch kann ich in meinen Aussagen nicht erkennen. Solltest du einen entdeckt haben, bitte ich dich, diesen klar zu nennen.
Auf jeden Fall aber beschneidest du die Rechte einer bestimmten Religion. Denn diese darf keinen Turm bauen, egal wo und wie. Jede andere darf es. Und das ist natürlich eine Ungleichbehandlung und damit gegen die Menschenrechte, bei denen ja jeder Mensch gleich sein soll.
Bitte korrekt bleiben! Einen Turm dürfen auch Moslems nach wie vor errichten, wenn er die Bauvorschriften erfüllt (an die sich übrigens auch jeder Andersgläubige halten muss). Nur Minarette dürfen nicht mehr errichtet werden, auch nicht von Christen, Atheisten, etc.

MfG, boss3D
 
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find ich nicht schlecht, wenn das volk das nicht will, sollte es auch nicht dazu gezwungen werden.

da fällt mir wieder die moschee ein, die sich mal in unserem wohnhaus eingenistet hatte..und sag dazu besser nichts ...
 
Nun ja, das mit der Baugenehmigung halte ich mal für ein Gerücht, wenn ich mir anschaue mit was für "zeitgenößischen" Prunktbauten aus Stahl und Glas wir uns unsere Innenstädte zupflastern. Da ist mir so ein schlanker, ziemlich unauffälliger Turm eigentlich lieber:
http://www.faz.net/m/{8E28A821-8D10-492C-A68B-62AD84E7B7D9}Picture.jpg

Zumal die meisten Moscheen immer noch außerhalb der Kernstädte stehen.

Das meiste, was neu gebaut wird, steht außerhalb der Kernstädte, weil Kernstädte schon bebaut zu sein pflegen. Irgendwann breiten sich Städte im Rahmen des normalen Wachstums aber aus und dann ist das, was mal am Rand war, plötzlich mittendrin.

Und auf dem Bild, das Du da eingestellt hast, trägt die Moschee sicherlich nicht positiv zum Stadtbild bei. Das tun die schönen 50er-Jahre-Mehrfamilienhäuser allerdings auch nicht.
 
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