Kampf gegen Elektroschrott: Elektrogeräte werden kaum repariert

Reparieren :-)

Glaubt jemand das man mal eben noch so den Lötkolben schwingt, die Zeiten sind lange Geschichte.
Davon redet ja auch keiner - wobei auch das nach wie vor ne adäquate Möglichkeit wäre. Man könnte Chips zum Beispiel nicht mehr verlöten, sondern einfach mal Sockeln (soweit technisch möglich) - schon wäre es in so manchem Fall auch nicht mehr nötig die ganze Platine zu wechseln.

Den Aufwand den man betreiben müßte kann keiner Bezahlen, da werden höchstens die Platinen gewechselt,
sofern man an welche vom Hersteller rankommt :-)
Selbes Prinzip wie schon weiter oben: Wenn die Sachen halt einfach mal nichts kosten dürfen, ist das vollkommen klar. An Herstellerplatinen rankommen? Kein Problem: die Hersteller haben dafür zu sorgen, dass diese (verpflichtend, freiwillig wirds ja wieder nichts ^^) für einen gewissen (längstmöglichen) Zeitraum verfügbar sind und nach Ablauf dessen zumindest zeitnah zu reproduzieren sind.
 
Wir sind zuviele, - das ist das eigentliche Problem. Es geht nicht darum ob die Menschen intelligenter und Bewusster werden. Das ist die falsche Herangehensweise, - so etwas versteht unsere Spezies nicht.
... mmm ... noch nicht! Aber ich bin eher Optimist und mindestens die tatsächlich politisch Verantwortlichen für den hier diskutierten Murks sollten einmal in Erinnerung gebracht werden ...
Ansonsten, richtig. Als meine Opas geboren wurden, hatten wir 800 mio Nasen auf diesem Planeten, jetzt sind wir bei ca. 8 Milliarden, abgesehen davon, ob das wirklich so glücklich ist, die geistige Leistungsfähigkeit ist da nicht proportional mit gewachsen ... und alle produzieren CO2 ... selbst wenn sie nur tatenlos auf den Sofa sitzen und dabei niemand mehr richtig in der Lage ist, ein Konsumprodukt auch noch zu reparieren ...
bitte nicht schon wieder. :rollen:
@PCGH-Redaktion: ufbasse bitte!
Ohh ... zuviel Realität für dieses Forum :klatsch: ... Entschuldigung!
 
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Hersteller haben ca. 1985 aufgehört Elektrogeräte zu bauen die reparierbar sind. Man kann nicht etwas reaparieren lassen was so konstruiert ist, dass nur durch etwas neues ersetzt werden kann.

Die Feststellung: Elektrogeräte würden kaum repariert, kann man sich also echt sparen.

Das gute am Eigenbau-PC ist, der PC-Nerd kennt jedes der eingebauten Komponenten und weiß in Regel, wenn was kaputt wird oder veraltet ist, was dann zu tauschen ist (oder kann es durch probieren herausfinden). Sozuagen sind selbst zusammengestellte PCs noch das was sich heutzutage am besten reparieren lässt.
 
Was auch noch nicht thematisiert wurde ist, dass jede Reparatur und Ersatzteil ja auch nochmal mit 19% Umsatzsteuer besteuert wird. Wenn die Regierung ernsthaft interessiert daran ist, dass mehr repariert wird, wäre dann nicht der erste Punkt die Besteuerung dafür zu streichen?
 
Ohh ... zuviel Realität für dieses Forum :klatsch: ... Entschuldigung!
ganz sicher nicht. es wird halt eben nur all zu schnell unsachlich, wenn es ans politische geht - wie ja auch dein erstbeitrag zum thema bereits recht deutlich anklingen ließ.
wir wissen alle um die problematik, sie ausdiskutieren werden wir diese hier allerdings mitnichten was wir dito alle wissen. insofern kann man es halt einfach mal sein lassen. (war jetzt auch meine letzte äußerung dahingehend, weil [hier] eh nicht thema. ich hoffe, Du kannst das nachvollziehen und ziehst mit. ;) )
 
Reparieren :-)

Glaubt jemand das man mal eben noch so den Lötkolben schwingt, die Zeiten sind lange Geschichte.

Den Aufwand den man betreiben müßte kann keiner Bezahlen, da werden höchstens die Platinen gewechselt,

sofern man an welche vom Hersteller rankommt :-)
Außer es geht um Datenrettung, Louis Rossman sieht das in seinem Zweig anders.
Atm ist es vermutlich eher der DIY Sektor der repariert. Mit know how lässt sich schon gut was verdienen, der Aufwand besteht eher im erlangen des Wissens. Spätestens wenn die Materialien knapp weden muss umgedacht werden. :-)

Ich schwing derweil den Lötkolben ^^
 
Hersteller haben ca. 1985 aufgehört Elektrogeräte zu bauen die reparierbar sind. Man kann nicht etwas reaparieren lassen was so konstruiert ist, dass nur durch etwas neues ersetzt werden kann.
... das ist nur ein Teil dieser unsäglich heuchlerischen Story, die von unseren Politikern ohne Einschränkungen zu unseren Lasten offensichtlich unterstützt wird:
- Meine langjährig genutzte Bohrmaschine ist jetzt über 60 Jahre alt ... also, davor wurden (2. Teil) auch Konsumgüter hergestellt, die länger als 3-4 Jahre hielten!
 
Dürft Ihr sowas annehmen und privat behalten? Ist ja immerhin nicht ohne Wert.
Nein, deswegen das "wurde mir in die Hand gedrückt und gesagt darf ich behalten".
Selbst wenns der Chef absegnet, ist es immer noch nicht rechtens.
Alles was in den Containern landet ist automatisch Eigentum des Entsorgungsunternehmens oder des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers, z.B. der Gemeinde/Kommune.
Teilweise werden durch die Betreiber von Recyclinghöfen, tatsächlich noch brauchbare Gegenstände in den Kreislauf abgegeben - das bezieht sich jedoch nicht auf Mitarbeiter, sondern z.B Bedürftige.

Nicht falsch verstehen - ich hab Verständnis dafür, wenn man zusehen muß, daß funktionierende Geräte weggeschmissen werden, insbesonders wenn sie dann nicht weiterverwertet werden.
 
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Ich finde das immer amüsant. Als die Reperaturcafes aufkamen, versuchte die Handwerkskammer diese verbieten zu lassen, da Handwerkern dadurch der Reperatursektor wegbricht.
Wenn ich, oder alle Bekannte, Familie etc. einen Handwerker hole um IRGENDWAS reparieren zu lassen, darf ich das am Telefon nichtmal sagen, weil dann taucht der nicht auf. Egal ob Heizung oder TV. Mein KFZ Mech. ist noch vom alten Schlag, der zieht dir freiwillig nen Kabel ein, die Vertragswerkstatt macht nur Austauschkabelbaum. Preisvergleich 3.50 Euro gegen 800-5000 Euro.

Diese Umfrage ist nichts wert. Gerade bei TV Geräten. Alle TV und Hifi Dienste im Umkreis von 400km haben dichtgemacht, der Beruf wird nicht einmal mehr ausgebildet. Und wenn ich mit einem kaputten Panel, oder LED oder irgend ner Kleinigkeit komme, kostet das Ersatzteil, wenn es denn bestellbar ist, mehr als das Modell neu. Gleiches bei Waschmaschinen oder Autos. Da werden munter von der Industrie Komponenten zusammengeflanscht um die Reparaturkosten so hoch zu treiben. Ein Verschluss für die Waschmaschinentür kannst du nur mit der ganzen Tür tauschen. Natürlich muss dann auch die Trommel ausgebaut werden. Kostenpunkt: 1200 Euro. Dafür krieg ich das Modell neu und spar noch 300 Euro. Ich hab noch sone uralte Versicherung für Wasch und Spülmaschine, die kotzen jedesmal wenn die Rechnung vom Handwerker kommt. Pumpe bei Spüma geht todsicher nach 2 Jahren den Jordan runter. Kostet die Versicherung jedesmal knapp 1000 Euro plus Einbau. Alles "deutsche Qualität" versteht sich. Also aus China hier gelabelt von Bosch und Co. Logisch das die mich ständig überreden wollen das Ding zu kündigen. Wollten sogar einseitig den Vertrag beenden, haben aber vor Gericht ne dicke Erziehungsschelle bekommen.

Selbst sehr teure TVs lohnen sich nicht, aber was haben denn 80% der User. Irgend ein 4k Angebotsteil von Amazon für max 500 Euro. Kurzer Anruf bei Amazon, Tag später ist der Ersatz da und nimmt Altgerät mit.

Ist das Ressourcenverschwendung? Ja. Aber hier muss echt die EU her und das klipp und klar festlegen, das Geräte einfach zu reparieren sein müssen, dabei die Kosten sich im Rahmen einer Reparatur halten müssen und vor allem, das Ersatzteile auf Lager und bestellbar sind, und das für 50 Jahre mindestens. Das ist so richtig mafiös. Es ist ne Wegwerfgesellschaft. Sogar beim Grill. Meine Eltern haben sonen Tepro von Amazon. Kohlepfanne nach 2 Jahren durchgerostet, bekanntes Problem. Tepro verweist an Verkäufer wegen Ersatzteil, obwohl sie ja die Pfannen auf Lager haben müssten. Aber die wollen natürlich das du fürn Hunni nen neuen kaufst. Ergebnis: mehr Ressourcenverschwendung. Kauf ich Weber ist es nicht besser. Grill kostet im Angebot 150 Euro. Kohlerost durch? 70-120 Euro. Nur vom zertifizierten Weber Seller bestellbar. Sind 2 Teile kaputt, kannste gleich neu kaufen. Gartengeräte oft genau so.

Das kommt durch "Die Industrie darf nicht kontrolliert werden und muss sich frei entwickeln". Laptops sind da auch sone Geschichte, was da alles fest verlötet ist, kannste teilweise nicht mal reinigen. Oder die Verkleidungen sind so angebracht das die Plastenasen auf jeden Fall abbrechen. Vom Thermomix will ich gar nicht anfangen. Oder dem E-Herd. Da werden Teile auch bei der neuen Produktrevision auch extra so vergünstigt das sie früher kaputt gehen. Da ist der E-Motor am TM eben dann mit Plastenase, statt für 0.000005 Cent mehr aus Metall. Geht todsicher nach 2 Jahren kaputt, Ersatzteil kriegste nur als Händler bestellt, und man weiß ja, Thermomixhändler sind ne eingeschworene Sekte. Das bestellt dir keiner was, sollste eher den neuen TM kaufen für mittlerweile 1500 Euro fürn besseren Dampfkochtopf. Sorry, da hängt der Haussegen halt schief und das Eheweib ist eben nicht mehr bei der coolen Thermomixclique. Kenne jedenfalls keinen Kerl der sich son Ding kauft.

Ich lasse gerne reparieren und repariere auch selbst. Aber an der Wegwerfmentalität ist zu 100% die Industrie schuld. Wegwerf heißt nämlich auch Neukauf, aka mehr Profit.
 
Was auch noch nicht thematisiert wurde ist, dass jede Reparatur und Ersatzteil ja auch nochmal mit 19% Umsatzsteuer besteuert wird. Wenn die Regierung ernsthaft interessiert daran ist, dass mehr repariert wird, wäre dann nicht der erste Punkt die Besteuerung dafür zu streichen?
Ganz genau!! Also ... wirklich noch Fragen zu unseren derzeitig verantwortlichen Politikern?
PS: Bin mal gespannt, was gleich in Sachsen-Anhalt verkündet wird!
Ist das Ressourcenverschwendung? Ja. Aber hier muss echt die EU her und das klipp und klar festlegen, das Geräte einfach zu reparieren sein müssen, dabei die Kosten sich im Rahmen einer Reparatur halten müssen und vor allem, das Ersatzteile auf Lager und bestellbar sind, und das für 50 Jahre mindestens. Das ist so richtig mafiös.
Das kann ich nur unterstützen! Und was passiert auf diesem Sektor tatsächlich :(?
Alles, wenn überhaupt nur ärmlich oder, persönliche Einschätzung, eher heuchlerisch ... ;-( ... nämlich effektiv garnichts ...
PS: Und unsere überforderten Politiker zeigen dann auch noch nach Brüssel ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Dürft Ihr sowas annehmen und privat behalten? Ist ja immerhin nicht ohne Wert.
beim vorigen niederlassungsleiter wars es möglich, wenn man es nicht übertrieben hat.
beim neuen keine chance mehr.
das laptop war eine ausnahme, da vom kunden abgenickt. (war noch beim alten niederlassungsleiter)
mir ging es um tonbandgeräte und plattenspieler.
da gibts keine probleme mit datenschutz.
 
Davon redet ja auch keiner - wobei auch das nach wie vor ne adäquate Möglichkeit wäre. Man könnte Chips zum Beispiel nicht mehr verlöten, sondern einfach mal Sockeln (soweit technisch möglich) - schon wäre es in so manchem Fall auch nicht mehr nötig die ganze Platine zu wechseln.

Dann muß man haufenweise für Sockel bezahlen und wenn die keiner nutzt, dann ist es auch noch eine Ressourcenverschwendung. Die Zeiten, in denen ein Techniker die einzelnen Mikrochips getestet hat, sind sehr lange vorbei, heute werden oft ganze Baugruppen ausgetauscht, ist oft auch sinnvoller.

Selbes Prinzip wie schon weiter oben: Wenn die Sachen halt einfach mal nichts kosten dürfen, ist das vollkommen klar.

Eine Weisheit: liefere nur das, was dein Kunde will und wofür er dich auch bezahlt. Der zweite Teil ist wichtiger. Wenn der Kunde Qualität will, aber nur für den größten Ramsch bezahlt, dann liefert man was? Genau. Es wäre schön, wenn eine 200€ Waschmaschinenserie genausolange (10.000h) getestet würde, wie eine Miele und auch so lange halten wird, nur irgendwie zweifle ich daran. Dafür kann man sich von einer Miele gut 5-6 Billigmaschinen kaufen. Nichts gegen die Billigmaschinen, die werden auf 1800 Zyklen ausgelegt, wenn man als Single 1-2 mal Pro Woche wäscht, dann sind das auch 20-30 Jahre (wenn die Dinger wie geplant halten).

Wer noch mehr will, der kauft sich für etwa 5000€ eine Miele Professional Waschmaschine, die ist dann für mindestens 30.000 Zyklen ausgelegt und hat nette Extras, wie eine Kraftstromheizung

Ist das Ressourcenverschwendung? Ja. Aber hier muss echt die EU her und das klipp und klar festlegen, das Geräte einfach zu reparieren sein müssen, dabei die Kosten sich im Rahmen einer Reparatur halten müssen und vor allem, das Ersatzteile auf Lager und bestellbar sind, und das für 50 Jahre mindestens.

Dann gammeln irgendwelche Ersatzteile 50 Jahre vor sich hin und werden dann entsorgt. Auch nicht der weisheit letzter Schluß.

Sinnvoll wäre es, die Markt für Drittanbieter zu öffnen, sobald der Hersteller die Ersatzteilversorgung einstellt.

Wer noch nicht unter Amnesie leidet, sollte sich erinnern, daß unsere Parlamentarier in Brüssel sich erst kürzlich geweigert haben, Mobiltelefone nur noch mit austauschbaren Akkus neu auf den Markt zu lassen. Noch Fragen etwa???
Wie korrupt muß diese Truppe dort sein ... oder einfach wirklich nur blöd und eine Gemeinschaft von Dummschwätzern?
Nein!!

Man muß aber auch dazu sagen, dass die Kunden diese Art von Phone systematisch aussortiert haben, indem sie sich konsequent Phones gekauft haben, die den Austauschakku gegen Dinge, wie dünnere Phones, größeren Akku usw. getauscht haben.

Für die meisten ist es auch kein großer Verlust, der Median, wenn ein Phone getauscht wird, liegt in der EU bei 20 Monaten. Daher ist etwas, das sich erst nach etwa 3-10 Jahren (je nach Nutzung) zeigt, meist irrelevant.

Hierbei geht es auch um die sinnfreie Erzeugung von Abermillionen Tonnen CO2. Ein Parlament, das sich konsequent um die Krümmung von Bananen und Gurken kümmert, ist sich natürlich nicht zu schade, als Ausgleich den Bürgern zur CO2-Einsparung praktisch das Fahren von Klein- und Kleinstwagen zu verbieten (als Erinnerung für diejenigen Leser, die sich vielleicht demnächst wundern, warum wir bald nur noch SUVs bei neuen Autos sehen werden) ...

Und wenn beim Kauf der Gurken oder Bananen plötzlich ein Haufen Mutanten ankommen, dann ist das Geheule auch wieder groß. Die Handelsklassen wurden auf drängen der großen Supermarktketten eingeführt und obwohl offiziell abgeschafft, immernoch beibehalten.
 
Eine Weisheit: liefere nur das, was dein Kunde will und wofür er dich auch bezahlt.
Propaganda findet halt auch immer wieder ihre Anhänger und Verfechter. Mich dünkt, der Kunde will vor allem (nur noch) eins: billich. Kriegter dann halt auch - sag ich doch die ganze Zeit schon. Allerdings liegen die Ursachen dafür halt nicht beim Kunden. ^^

und damit schluß für heute für mich hier. ;-)
 
Propaganda findet halt auch immer wieder ihre Anhänger und Verfechter. ^^

und damit schluß für heute für mich hier. ;-)

Du kannst dein Unternehmen ja gerne in die Pleite steuern.

Ach ja: du hast ja vermutlich kein Unternehmen. Die Weisheit ist übrigens wertneutral, wie sollte es also Propaganda sein?
 
Schockierende Neuigkeiten. Reparaturen zum halben Neupreis kommen nicht gut an?!
Allerdings achtet jeder zweite Kunde beim Kauf eines TVs auf die Lebensdauer.
Interessant aber wie macht der das?
Dafür kann man sich von einer Miele gut 5-6 Billigmaschinen kaufen.
Miele? Sind das nicht die, die kräftig mit ihren 20 Jahren werben aber dann ganze 2 Jahre Garantie geben?
 
ja, das wird nicht ohne schmerzen funktionieren, merkte ich oben auch schon an. Alternativ können wir uns auch weiterhin die Lebensgrundlage vernichten, dann tuts halt nur noch einmal weh. aber dann halt richtig.

@Pu244
Die Weisheit ist übrigens wertneutral, wie sollte es also Propaganda sein?

Stichwort: Ich bin doch nicht blöd!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Früher waren Geräte mal auf Haltbarkeit ausgelegt, aber heute eher darauf, dass sie möglichst nach Ablauf der Gewährleistungsfrist oder Garantie den Geist aufgeben. Das der Stand der Technik schneller voran schreitet und sich die Reparatur nicht lohnt, wenn man das Geld dafür in eine moderneres Gerät investieren kann, ist ein Problem, dass man kaum lösen kann.

Übrigens gab es früher bei so gut wie allen Geräten die Schaltpläne mit dazu. Wo gibts die heute noch? Wahrscheinlich, da Reparatur oft gar nicht vorgesehen oder gar erwünscht ist.
 
@Pu244 alles gut. ich glaube nur nicht daran, dass irgendwann mal die kundschaft ankam und gesagt hat "ja, schaut mal, dass ihr kosten spart und günstiger werdet. dass wir unsere gerätschaften dann nicht mehr reparieren lassen können macht dann ja nichts, wenn das neue eh nichts kostet", da wird schon eher die industrie die treibende kraft gewesen sein.
aber ja, reichlich müßig... das hat sich halt -wie so einiges- in eine ziemlich schlechte richtung entwickelt und da nun schuldige rauszusuchen bringt eh nichts. fakt ist, es muss sich was ändern - und das bedarf halt einem geschüttelt maß an bewegung. finde es schlimm, dass es dafür aber immer erst einer katastrophe bedarf.
 
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