Sorry, falsch.
Die Bühne beschreibt wirklich nur die Bühnengröße. Die Unterscheidung von Geräuschen/Instrumenten etc. im Raum wird durch das Imaging beschrieben und dies kann, unabhängig der Bühnengröße durchaus sehr gut sein, umgekehrt gibt's natürlich auch Kopfhörer mit großer Bühne - also einem weiten Darstellungsvermögen von Distanzen innerhalb des vom Abspielgeräts dargestellten hörbaren Raums - und schlechtem Imaging - also einer schlechten Darstellung von Geräuschquellen im Raum.
Beispiel: Mit großer Bühne aber schlechtem Imaging kann ich zwar hören, dass ich mich quasi in einem großen virtuellen Raum befinde, kann allerdings die einzelnen Geräuschquellen untereinander sehr schlecht unterscheiden.
Umgekehrt mit gutem Imaging und kleiner Bühne kann ich wunderbar abschätzen, wo die Geräuschquellen im Raum sind, der kleine Raum ermöglicht mir aber nicht sagen wir mal die Distanz zwischen 20 und 100 Meter unterschiedlich zu hören - ab einem bestimmten Abstand der Geräuschquelle zum Raumzentrum fällt es mir mit kleiner Bühne unmöglich, "weit" und "weiter" zu unterscheiden und höre beides, egal ob "weit" oder "weiter", ich nehme die beiden Geräuschquellen lediglich mit dem Ursprung "weit" wahr.
Edit:
Eine "zu große Bühne" kann es durchaus geben, dies hängt allerdings oft stark am eigenen Empfinden ab. Ansonsten kann ich mir das gut bei unausgewogenen Kopfhörern/IEM/Lautsprechern vorstellen, welche zwar eine sehr gute Bühnengröße aufweisen, gleichzeitig aber ein schlechtes Imaging, wodurch das ganze etwas deplaziert wirkt oder bei manchen Instrumenten einen halligen oder unnatürlichen Klang nach sich zieht. Beispiel wäre der V-Moda Crossfade M-100.