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Jugendschutz: In China dürfen Minderjährige nur drei Stunden pro Woche online spielen

4thVariety

Software-Overclocker(in)
Die kommende Generation an Chinesischen Offline Single-Player Spielen wird der Hammer.

Bin dafür, dass wir die Sache mit der Fortpflanzung und Erziehung so angehen wie in 'Raised by Wolves'. Machen es da die anderen Menschen besser? Killer Robots ftw
 

Thomas5010

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Ich halte davon gar nichts. Ab zwölf Monaten halte ich für einen guten Richtwert, was auch überwiegend so praktiziert wird, dass dreimonats Beispiel ist ein Extremfall und kommt i. d. R. nicht vor.

So eine Aussage ist problematisch. Ich beziehe mich im folgenden auf eine Ganztagsbetreuung und nicht um einige Stunden am Vormittag.

Bindungsforscher sind der Meinung, dass die ersten drei Jahre sehr wichtig sind. Insbesondere das Urvertrauen zwischen Eltern und Kind wird in dieser Zeit gebildet. Wenn dieses Vertrauen nicht entsteht, dann kann das Kind lebenslange Defizite haben. Beispiel: Beziehungen können später schlechter aufgebaut und erhalten werden. Verlassensängste treten auf.

Wenn es sich um eine funktionelle Familie handelt, dann sollten die ersten Jahre gemeinsam verbracht werden. Bei einer disfunktionalen Familie kann die Kita Betreuung auch in frühen Jahren besser sein. Das ist aber kein erstrebenswerter Zustand.
Die "Dreijahresthese" ist überholt?
Kannst du begründen, warum die Dreijahresthese überholt ist? Das sind steile Aussagen. Und jetzt sollen deine Gesprächpartner dich noch mit Informationen versorgen?

Die Aussagen von Bindungsforschern findest du ganz einfach in Dossiers oder in Berichten über eine Internet Suchanfrage. Diese Arbeit nehme ich dir nicht ab.
 
Zuletzt bearbeitet:

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Soziale Bindung an seine Eltern ist auch wichtig. Soziale Kontakte mit anderen kann man noch früh genug knüpfen.
Die soziale Bindung zu den Eltern ist nicht weniger, nur weil Kinder in Kitas gehen und das ab dem ersten Jahr. Sozialer Kontakt zu anderen Gleichaltrigen jedoch ist erwiesener Maßen sehr förderlich und kann auch im Privaten nicht im gleichen Maße gewährleistet werden, wie auch, wenn das Gros in der Kita ist. Darüber hinaus bilden sich da erste soziale Strukturen der Kinder untereinander, an dem Kinder dann nicht teilnehmen, wenn sie erst ab dem dritten Jahr in die Kita gehen. Anders, was meinst du ist besser, von der ersten Klasse an dabei zu sein oder in der Vierten in eine gefestigten Klassenstruktur sich eingliedern zu müssen?
Außerdem gibt es Krabbelgruppen darin war unser Sohn früher auch.
Und die "Dreijahresthese" wurde früher von der Mehrheit praktiziert. Ich wüßte nicht das jemanden dadurch Nachteile entstanden sind. Eher im Gegenteil.
Früher war die Mehrheit auch national-konservativ. Die Mehrheit stellt sich auch auf einer Straße mit zwei Fahrspuren in einer Richtung an der Ampel immer dahin, wo auch andere stehen und, ist es deshalb gut? Nö.

MfG
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Die "Dreijahresthese" ist überholt?
Kannst du das genauer begründen?
Es hat sich pädagogisch herausgestellt, dass es für Kinder förderlicher ist unter gleichaltrigen aufzuwachsen als alleine, um es kurz zu sagen. Das Modell mit den drei Jahren rührt auch nicht aus einem pädagogischen sinnvollen Grundsatz heraus, sondern aus einem überholten Familienmodell, als es noch normal war, dass der Man Arbeitet und die Frau am Herd zu stehen hat.
Meines Wissens ist es noch immer aktueller Konsens in der Psychologie dass die ersten 3 Jahre eines Kindes sehr wichtig sind für ein sicheres Selbstvertrauen.
Und das eine schließt das andere nicht aus, im Gegenteil, die förderung kommt on top, denn das "Selbstvertrauen" wird gestärkt und die Bindung zu den Eltern leidet nicht.
Bei einem sicheren Selbstvertrauen ist eine gesunde und stabile Beziehung zu den Eltern extrem wichtig.
Die in keinster Weise dadurch beeinträchtigt wird, nur weil die Kinder unter Gleichaltrigen halbtags sind.^^ Im Gegenteil, genau das fördert Entwicklung und selbstvertrauen, denn Kinder lernen am schnellsten von anderen Kindern, jeder kennt das, wenn das kleine Geschwisterkind alles schneller erlernt, weil es sich beim großen Geschisterkind orientiert.
Klar bei schlechten Eltern ist es besser die Kita unterstützt aber bei guten Eltern würd ich das nicht sagen.
So ein Unfug, muss man klar zurückweisen.
Soziale Interaktion von Gleichaltrigen sind normalerweise auch außerhalb der Kita möglich.
Es gibt immer befreundete Paare etc. mit gleichaltrigen Kindern oder man geht mit Ihnen auf einen Spielplatz.
Das ist etwas völlig anderes und kann in der Praxis nicht in der Egelmäßigkeit praktiziert werden, wie es in einer Kita möglich ist, dazu kommt ja dann auch noch die pädagogische Betreuung und Förderung der Erzieher_innen.
Bei Corona war das halt allgemein schlecht aber das ist kein Normalzustand.
Ne, nicht allgemein, man konnte sehr deutlich sehen, we wichtig die Interaktionen mit anderen Kinder und dem eigenen kindlichen sozialen Umfeld ist. Dein Modell konnte auch unter Corona praktiziert werden und es kam dennoch zu den "Mangelerscheinungen". Der Rückschluss ist offensichtlich und wird von der Elternschaft als auch den Facherziehern weitestgehend so geteilt.
Also für soziale Interaktionen können Eltern auch selbst sorgen und die Gefahr das Kinder eine unstabile Persönlichkeit bei zu früh und zu viel Kita bekommen, ist durchaus vorhanden.
Aha, welche relevanten Beispiele gibt es denn, die diesen Rückschluss zulassen?
Wenn du das anderes siehst, dann begründe es doch bitte genauer.
Ich habe das ziemlich genau begründet, zeige doch bitte auf, auf was konkret du deine These stützt, siehe unstabile Persönlichkeit??

MfG
 

doedelmeister

Software-Overclocker(in)
Kannst du begründen, warum die Dreijahresthese überholt ist? Das sind steile Aussagen. Und jetzt sollen deine Gesprächpartner dich noch mit Informationen versorgen?

Naja Kinder bei der Mutter zu betreuen ist im Prinzip ja ein Relikt aus 60iger -80iger Jahren Westdeutschland, wo Frauen quasi nicht berufstätig waren. In der DDR war es ganz normal, dass Frauen früh wieder arbeiten gehen. Davor haben Mütter ja auch oft zwangsweise arbeiten müssen und die Kinder waren dann von Großeltern oder ähnlichen betreut.

Gibt meines Wissens auch keine Belege dafür, dass das für Kinder irgendwie schädlich wäre. Auch ist es heute ja gar nicht machbar das Kinder irgendwie 3 Jahre von Eltern betreut werden. Wer kann sich das noch leisten?
Alle mit Kindern die ich heute kenne, nimmt sich jeder Partner die 3 Monate Elternzeit und danach wird wieder mindestens Teilzeit gearbeitet.

Als Frau würde ich auch nie eine lange Auszeit für Kind empfehlen. Wenn du jahrelang ausm Arbeitsmarkt draussen bist, kannst du der Karriere auf Wiedersehn sagen und auch das Fehlen bei Renteneinzahlung macht dich nur vom Mann abhängig.
Und auch als Mann hätte ich kein Bock auf ne Frau die nur zu Hause sitzt. Ist schon gut, wenn jeder irgendwie sein eigenen Part vom Leben hat und was spannendes zu erzählen hat.
 

P1Jay

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Der Staat hat die Pflicht aufzuklären und die Schüler auf das Leben vorzubereiten. Was sie dann mit dem Wissen anfangen ist deren Sache. Jugendliche können sich problemlos durch die Weltgeschichte vögeln, aber auf die Folgen sollten sie vorbereitet sein.

Mobbing ist nicht zu akzeptieren und der Staat hat dagegen gefälligst etwas zu unternehmen. Es istz schon irgendwie seltsam, wie die Gesellschaft etwas akzeptiert, das in der Erwachsenenwelt völlig undenkbar wäre. Du kannst ja den Test machen und deine Kollegen übelst beschimpfen, mal schauen wie lange du den Job noch hast. Wenn du keinen Job hast, dann beschimpfe die Polizei und schau, was passiert.

Im übrigen: was sollen die Eltern machen? Die Kinder bewaffnen? Mag unter 14 eine gute Lösung sein, allerdings hängt man dann vermutlich wegen Beihilfe zum Mord mit drin.
Natürlich hat der Staat bestimmte Aufgaben, aber du schreibst es genau so wie ich es kritisiere.
Wo bitte bleibt denn die Pflicht der Eltern? Alles immer auf andere (Staat, Schule, Behörden) abwälzen ist einfach aber selbst mal die Verantwortung zu übernehmen oder selbstkritisch die Sache zu betrachten erfordert Mut.
Nochmal zu meinen schlecht gewählten Beispielen:
Tochter schwanger mit 12: Die Schule macht Sexualkunde, aber wenn du als Elternteil weist, dass sie einen Freund hat mit dem sie sich regelmäßig trifft, dann solltest du nicht auf die Schule warten, sondern selbst mal mit ihr ein klärendes Gespräch führen.
Mobbing: Was soll die Schule bitte machen was nicht auch die Eltern untereinander ausmachen können? Sie können den Schüler vielleicht von der Schule verweisen, aber wem ist damit geholfen? Geht er halt auf eine andere Schule und macht dort genau so weiter.
Nacktfotos auf WhatsApp: Wer hat dem Kind das Gerät gekauft? Hat der Staat das Handy gekauft oder waren es die Eltern? Ich kaufe doch meinem Sohn auch keine Motorsäge ohne ihm genau zu erklären wie sie zu benutzen ist und worauf er unbedingt achten muss. Wenn man bedenkt, dass sich Mädchen wegen so etwas schon das Leben genommen haben, finde ich den Vergleich zur Motorsäge gar nicht mal so übertrieben.
 

loud_noises

Komplett-PC-Käufer(in)
Es hat sich pädagogisch herausgestellt, dass es für Kinder förderlicher ist unter gleichaltrigen aufzuwachsen als alleine, um es kurz zu sagen. Das Modell mit den drei Jahren rührt auch nicht aus einem pädagogischen sinnvollen Grundsatz heraus, sondern aus einem überholten Familienmodell, als es noch normal war, dass der Man Arbeitet und die Frau am Herd zu stehen hat.

Und das eine schließt das andere nicht aus, im Gegenteil, die förderung kommt on top, denn das "Selbstvertrauen" wird gestärkt und die Bindung zu den Eltern leidet nicht.

Die in keinster Weise dadurch beeinträchtigt wird, nur weil die Kinder unter Gleichaltrigen halbtags sind.^^ Im Gegenteil, genau das fördert Entwicklung und selbstvertrauen, denn Kinder lernen am schnellsten von anderen Kindern, jeder kennt das, wenn das kleine Geschwisterkind alles schneller erlernt, weil es sich beim großen Geschisterkind orientiert.

So ein Unfug, muss man klar zurückweisen.

Das ist etwas völlig anderes und kann in der Praxis nicht in der Egelmäßigkeit praktiziert werden, wie es in einer Kita möglich ist, dazu kommt ja dann auch noch die pädagogische Betreuung und Förderung der Erzieher_innen.

Ne, nicht allgemein, man konnte sehr deutlich sehen, we wichtig die Interaktionen mit anderen Kinder und dem eigenen kindlichen sozialen Umfeld ist. Dein Modell konnte auch unter Corona praktiziert werden und es kam dennoch zu den "Mangelerscheinungen". Der Rückschluss ist offensichtlich und wird von der Elternschaft als auch den Facherziehern weitestgehend so geteilt.

Aha, welche relevanten Beispiele gibt es denn, die diesen Rückschluss zulassen?

Ich habe das ziemlich genau begründet, zeige doch bitte auf, auf was konkret du deine These stützt, siehe unstabile Persönlichkeit??

MfG

Ok du schreibst Halbtags-Kita.
Das ist nochmal was ganz anderes als diese Ganztagsbetreuung wo beide Eltern dann Vollzeit arbeiten gehen.
Das Zweite halte ich nämlich durchaus für schädlich.

Sehr schön kann ich das sehen an meine Bekannten die noch in der DDR großgeworden sind.
Die sind auch schon mit unter 1 Jahr in eine Ganztagsbetreuung mit vielen anderen Kindern gekommen.
Bestimmt war die pädagogische Betreuung damals schlechter aber obwohl sie von klein auf an mit vielen Gleichaltrigen zusammen waren, sind sie extrem unstabile Persönlichkeiten geworden.
Mit schlechten Verhältnis zu ihren Eltern.

Und das DDR Beispiel kommt unseren China Beispiel wahrscheinlich sehr nahe.

Bei einer guten halbtags Betreuung mit trotzdem stabiler Elternbeziehung hast du wahrscheinlich recht.
Nur sind die Verhältnisse oft sehr unterschiedlich.


Nur das mit den 3 Jahren kommt aus der Psychologie und nicht aus einem "überholten" Rollenverständnis.
Da geht es darum dass das Kind erfährt das es sicher ist durch die Eltern.
Pass auf das du da nicht in irgendwelche Ideologien abrutscht (Gender, Femi).
Gewissen Rollenmodelle können ganz gut funktionieren. Das kommt immer auf das "wie" an und das jeder damit zufrieden ist.
Alte Rollenmodelle automatisch schlecht reden ist falsch, denn für viele Menschen können sie wunderbar passen, solange sie nicht zu starr/streng gelebt werden und die Partner sich trotzdem auf Augenhöhe begegnen.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
So eine Aussage ist problematisch. Ich beziehe mich im folgenden auf eine Ganztagsbetreuung und nicht um einige Stunden am Vormittag.

Bindungsforscher sind der Meinung, dass die ersten drei Jahre sehr wichtig sind. Insbesondere das Urvertrauen zwischen Eltern und Kind wird in dieser Zeit gebildet. Wenn dieses Vertrauen nicht entsteht, dann kann das Kind lebenslange Defizite haben. Beispiel: Beziehungen können später schlechter aufgebaut und erhalten werden. Verlassensängste treten auf.
Urvertrauen hat etwas mit Qualität der Bindung und nicht Quantität zu tun. Ich kann auch das Kind 24/7 vernachlässigen und erhalte dadurch "nicht" mehr Urvertrauen, damit ist deine These hin.
Wenn es sich um eine funktionelle Familie handelt, dann sollten die ersten Jahre gemeinsam verbracht werden. Bei einer disfunktionalen Familie kann die Kita Betreuung auch in frühen Jahren besser sein. Das ist aber kein erstrebenswerter Zustand.
Bitte zeige mir gerne auf, aus welcher pädagogischen Erkenntnis nach 2000 sich dieseer Zusammenhang heraus ergibt. Aktuelle Untersuchungen stellen viel mehr Vorteile als Nachteile fest, wenn Kinder eben nicht die ersten drei Jahren, im Vergleich zu anderen, "isolierter" aufwachsen.

Kurz gesagt, ein früher Kitastrat nützt mehr als das er schadet, dass sind aktuelle Erkenntnisse aus der Entwicklungsforschung.
Die wissenschaftlichen Quellen zu der geposteten Übersicht stehen unter dem Artikel
Kannst du begründen, warum die Dreijahresthese überholt ist? Das sind steile Aussagen. Und jetzt sollen deine Gesprächpartner dich noch mit Informationen versorgen?
Diese These basiert nicht auf pädagogischen Erkenntnissen, sondern kommt aus einer Zeit, wo die Frau zu Hause an den Herd gehörte. Die Grundlage dafür ist ein Männer/Frau Bild, was heute so nicht mehr haltbar ist und es gibt keinen Anlass an den Folgen dieses Frauen/Männerbildes festzuhalten.
Die Aussagen von Bindungsforschern findest du ganz einfach in Dossiers oder in Berichten über eine Internet Suchanfrage. Diese Arbeit nehme ich dir nicht ab.
Doch, musst du, ich habe die dazu etwas gepostet und wenn du der Meinung bist das stimme nicht, kannst du gerne mit aktuellen Studienergebnissen dagegenhalten. Der Knochen kommt schließlich auch nicht zum Hund.^^

MfG
 

loud_noises

Komplett-PC-Käufer(in)
Naja Kinder bei der Mutter zu betreuen ist im Prinzip ja ein Relikt aus 60iger -80iger Jahren Westdeutschland, wo Frauen quasi nicht berufstätig waren. In der DDR war es ganz normal, dass Frauen früh wieder arbeiten gehen. Davor haben Mütter ja auch oft zwangsweise arbeiten müssen und die Kinder waren dann von Großeltern oder ähnlichen betreut.

Gibt meines Wissens auch keine Belege dafür, dass das für Kinder irgendwie schädlich wäre. Auch ist es heute ja gar nicht machbar das Kinder irgendwie 3 Jahre von Eltern betreut werden. Wer kann sich das noch leisten?
Alle mit Kindern die ich heute kenne, nimmt sich jeder Partner die 3 Monate Elternzeit und danach wird wieder mindestens Teilzeit gearbeitet.

Als Frau würde ich auch nie eine lange Auszeit für Kind empfehlen. Wenn du jahrelang ausm Arbeitsmarkt draussen bist, kannst du der Karriere auf Wiedersehn sagen und auch das Fehlen bei Renteneinzahlung macht dich nur vom Mann abhängig.
Und auch als Mann hätte ich kein Bock auf ne Frau die nur zu Hause sitzt. Ist schon gut, wenn jeder irgendwie sein eigenen Part vom Leben hat und was spannendes zu erzählen hat.

Viele dieser alten DDR Kinder haben einen Schaden.
Kenne genug.

Kinder ging es in Westdeutschland wesentlich besser.
 

Rgbroach

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Finde ehrlich gesagt das Gesetz nicht so schlecht. Natürlich wird den Kindern die Freiheit genommen Online zu spielen, aber wenn sie es nicht mehr können dann werden alte Dinge wie Jahrmärkte oder Spielzeuge wieder interessant.
 

loud_noises

Komplett-PC-Käufer(in)
Urvertrauen hat etwas mit Qualität der Bindung und nicht Quantität zu tun. Ich kann auch das Kind 24/7 vernachlässigen und erhalte dadurch "nicht" mehr Urvertrauen, damit ist deine These hin.

Bitte zeige mir gerne auf, aus welcher pädagogischen Erkenntnis nach 2000 sich dieseer Zusammenhang heraus ergibt. Aktuelle Untersuchungen stellen viel mehr Vorteile als Nachteile fest, wenn Kinder eben nicht die ersten drei Jahren, im Vergleich zu anderen, "isolierter" aufwachsen.

Kurz gesagt, ein früher Kitastrat nützt mehr als das er schadet, dass sind aktuelle Erkenntnisse aus der Entwicklungsforschung.
Die wissenschaftlichen Quellen zu der geposteten Übersicht stehen unter dem Artikel

Diese These basiert nicht auf pädagogischen Erkenntnissen, sondern kommt aus einer Zeit, wo die Frau zu Hause an den Herd gehörte. Die Grundlage dafür ist ein Männer/Frau Bild, was heute so nicht mehr haltbar ist und es gibt keinen Anlass an den Folgen dieses Frauen/Männerbildes festzuhalten.

Doch, musst du, ich habe die dazu etwas gepostet und wenn du der Meinung bist das stimme nicht, kannst du gerne mit aktuellen Studienergebnissen dagegenhalten. Der Knochen kommt schließlich auch nicht zum Hund.^^

MfG

Ganz hin ist diese These dadurch nicht.
Weil es schlechte Qualität ist, wenn man nie Zeit hat für seine Kinder.

Das kannst du nicht so einfach abtun.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Ok du schreibst Halbtags-Kita.
Das ist nochmal was ganz anderes als diese Ganztagsbetreuung wo beide Eltern dann Vollzeit arbeiten gehen.
Das Zweite halte ich nämlich durchaus für schädlich.
Was du hältst ist unrelevant, es ist nicht schädlich, egal ob ganztags mit 8 Stunden oder halbtags mit 6 Stunden. Dafür gibt es keine Erkenntnisse, die diesen Rückschluss zulassen, eher im Gegenteil, wie dargelegt.
Sehr schön kann ich das sehen an meine Bekannten die noch in der DDR großgeworden sind.
Die sind auch schon mit unter 1 Jahr in eine Ganztagsbetreuung mit vielen anderen Kindern gekommen.
Bestimmt war die pädagogische Betreuung damals schlechter aber obwohl sie von klein auf an mit vielen Gleichaltrigen zusammen waren, sind sie extrem unstabile Persönlichkeiten geworden.
Mit schlechten Verhältnis zu ihren Eltern.
Wenn du beispielsweise im märkischen Viertel aufwächst wundert mich diese Erfahrung aus dem Bekanntenkreis nicht aber dennoch kann man das wohl nicht verallgemeinern.^^
Und das DDR Beispiel kommt unseren China Beispiel wahrscheinlich sehr nahe.

Bei einer guten halbtags Betreuung mit trotzdem stabiler Elternbeziehung hast du wahrscheinlich recht.
Nur sind die Verhältnisse oft sehr unterschiedlich.
Du nimmst nur an, es gibt Untersuchungen die das Belegen oder anders herum, die Elternkindbindung kann nicht quantitativ gesteigert werden, die Qualität ist entscheidend. Wenn ich Kinder 24/7 vernachlässige habe ich auch nicht mehr Bindung.^^

Nur das mit den 3 Jahren kommt aus der Psychologie und nicht aus einem "überholten" Rollenverständnis.
Da geht es darum dass das Kind erfährt das es sicher ist durch die Eltern.
Längst überholt, schrieb ich ja bereits. Aktuelle Erkenntnisse stellen fest, das frühe Kitabetreuung mehr nützt als schadet.
Pass auf das du da nicht in irgendwelche Ideologien abrutscht (Gender, Femi).
Gewissen Rollenmodelle können ganz gut funktionieren. Das kommt immer auf das "wie" an und das jeder damit zufrieden ist.
Kann jeder machen wie er will, darum geht es nicht, es ging um angebliche Defizite bei frühkindlicher Erziehung durch Dritte und das ist erwiesener Maßen Quatsch.
Alte Rollenmodelle automatisch schlecht reden ist falsch, denn für viele Menschen können sie wunderbar passen, solange sie nicht zu starr/streng gelebt werden und die Partner sich trotzdem auf Augenhöhe begegnen.
Siehe oben, kann man machen wie man will aber die drei Jahre entstanden ja nicht aus frühkindlich, pädagogischen Erkenntnissen, sondern war ein Resultat eines damaligen Männer/Frauen Verständnisses.

MfG
Ganz hin ist diese These dadurch nicht.
Weil es schlechte Qualität ist, wenn man nie Zeit hat für seine Kinder.

Das kannst du nicht so einfach abtun.
Was für eine Debatte, "nie Zeit für Kinder haben"
Wo soll das hinführen? Das ist natürlich nicht haltbar und gehört zurückgewiesen.

MfG
Viele dieser alten DDR Kinder haben einen Schaden.
Kenne genug.
So, dann mal her mit den Belegen, für diese abenteuerliche These.
Kinder ging es in Westdeutschland wesentlich besser.
Ja klar und weil die DDR Pädagogik dafür ursächlich gewesen sein soll, wie du es hier darstellst, wird genau diese jetzt auch in den alten BL´s kopiert? ... Soso...^^

MfG
 

henric

PC-Selbstbauer(in)
China hätten mal lieber den Zugang zu TikTok, Telegram und den anderen Propagandamedien mit all den Fakenews aus totalitären Staaten verbieten sollen.:devil:
 

Basileukum

Software-Overclocker(in)
Dann zocken se halt wieder mehr offline. :D

Schlecht ist es anbei nicht. Generell gestaltet sich die chinesische Gesellschaft, wenn man bei einer diversen nicht homogenen Gruppierung von "der" chinesischen Gesellschaft sprechen will, gestaltungskräftiger und insgesamt funktionaler. Das beginnt natürlich bei der Jugend bzw. den Kindern und ist in vielen essenziellen Bereichen anders als bei uns (wir könnten hier von Werten sprechen, ganz generell). Diese Kinder/Jugendliche tragen ja einmal die spätere Gesellschaft. Dumme und geschwächte Blagen (an Körper, Geist und Seele), welche noch unter dem Beifall aller anderen Volksmitglieder (die oft noch eine schlechtere Verfaßtheit aufweisen) zugrundegerichtet werden, kann man sich in China wohl nicht leisten (vor allem sollte eine Konflikt ins Haus stehen).

Wir beschreiten hier im Westen eben einen etwas anderen Weg. Mal sehen, was ein Erfolgsmodell wird?
 

Pu244

Lötkolbengott/-göttin
Tochter schwanger mit 12: Die Schule macht Sexualkunde, aber wenn du als Elternteil weist, dass sie einen Freund hat mit dem sie sich regelmäßig trifft, dann solltest du nicht auf die Schule warten, sondern selbst mal mit ihr ein klärendes Gespräch führen.

Klar kann man immer machen, spricht nichts dagegen. Nur gehört eine Aufklärung in der Schule auch dazu, doppelt hält besser.

Mobbing: Was soll die Schule bitte machen was nicht auch die Eltern untereinander ausmachen können?

Und was sollen die machen, wenn die Eltern des anderen Kindes nicht mitspielen?

Dem anderen Vater auflauern, ihn hinterrücks niederschlagen und anschließend ins Koma prügeln? Oder dem mobbendem Kind als Warnung den Arm brechen und ihm drohen das nächste mal ein Auge auszustechen?

Dein Vorschlag ist schön und gut, taugt jedoch nicht für die Praxis.

Sie können den Schüler vielleicht von der Schule verweisen, (...)

Das ist eine gute Idee. Wenn jemand so asozial und sadistisch ist, dann gehört er oder sie in eine Einrichtung, die sich darum kümmert.

(...) aber wem ist damit geholfen?

Dem gemobbten Kind natürlich.

Geht er halt auf eine andere Schule und macht dort genau so weiter.

Nein, es gibt Einrichtungen, die auf solche Fälle spezialisiert sind.

Nacktfotos auf WhatsApp: Wer hat dem Kind das Gerät gekauft? Hat der Staat das Handy gekauft oder waren es die Eltern? Ich kaufe doch meinem Sohn auch keine Motorsäge ohne ihm genau zu erklären wie sie zu benutzen ist und worauf er unbedingt achten muss. Wenn man bedenkt, dass sich Mädchen wegen so etwas schon das Leben genommen haben, finde ich den Vergleich zur Motorsäge gar nicht mal so übertrieben.

Natürlich sollten es die Eltern machen. Aber auch in dem Fall gilt: doppelt hält besser.
 

P1Jay

Komplett-PC-Aufrüster(in)
...doppelt hält besser...
...doppelt hält besser.
Ok, du scheinst meinen Punkt verstanden zu haben. Aber nochmal zu meinen allerersten Beitrag: Wenn was schief läuft sind immer nur die anderen schuld, nie aber die Eltern selbst. Ich denke du verstehst jetzt, was ich damit sagen wollte. ;)

Und was sollen die machen, wenn die Eltern des anderen Kindes nicht mitspielen?

Dem anderen Vater auflauern, ihn hinterrücks niederschlagen und anschließend ins Koma prügeln? Oder dem mobbendem Kind als Warnung den Arm brechen und ihm drohen das nächste mal ein Auge auszustechen?

Dein Vorschlag ist schön und gut, taugt jedoch nicht für die Praxis.
Für "normale" Menschen reicht ein klärendes Gespräch.
Nicht jeder ist normal, wobei normal jetzt das falsche Wort ist. Sagen wir mal sozial verträglich.
Sozial unverträgliche Menschen waren idR auch als Kind schon so und solche gab, gibt und wird es immer geben.
Für solche reicht kein Gespräch und in solchen Fällen muss man härtere Geschütze auffahren die auch härtere Konsequenzen nach sich ziehen. Eine davon hast du ja bereits selbst genannt.

Dem gemobbten Kind natürlich.
Nicht dem gemobbten Kind, sondern einen einzigen gemobbten Kind. Derjenige macht wie gesagt einfach beim nächsten weiter. Deshalb wäre eine Verweisung der Schule lediglich eine Verlagerung des Problems an eine andere Stelle.
 

Vrtra81

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Das hat nicht zwangsläufig etwas mit den finanziellen Mitteln oder Arbeitszeiten zu tun. Kita-Betreuung ist für die Eltern nirgendswo billiger als in Deutschland. Selbst die Speckgürtel-Regionen Frankfurt a.M. nehmen Elternbeiträge, die lächerlich gering im internationalen Vergleich sind.
Die EU Daten sagen was anderes....

Tabelle 4:
Übersicht über Gebührenreduktion/-befreiung der EU-27-Staaten Regelung zu ISCED 0 Staat

Gebührenfrei:
Belgien, Spanien, Italien, Luxemburg, Rumänien, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Dänemark, Irland, Schweden

Öffentliche Einrichtungen gebührenfrei:
Griechenland, Frankreich, Portugal, Slowakei, Ungarn, Malta

Gebühr richtet sich nach Einkommen der Eltern: Tschechische Republik, Deutschland, Estland, Österreich, Bulgarien

Andere Regelungen: Lettland, Slowenien, Polen, Schweden, Finnland
 

Misanthrop68

PC-Selbstbauer(in)
Ich sehe das ähnlich wie @Thomas5010, das es Problematisch ist, das Spieleentwickler gezielt auf Kinder und Jugendliche ihr Suchtfördernematoden und In-Game-Käufe auslegen. Hier sollte es Regelungen geben die Kinder und Jugendlichen schützen. Die Entwickler sind zu Kontrollieren und nicht das Verhalten von Kindern.

Eltern und die Schule sollten die Medienkompetenz bei Kindern stärken. Da diese eine Beurteilung des Verhalten des Kindes vornehmen und so individuelle Maßnahmen ergreifen können. Eine wir behandeln alle Kinder gleich, ist nicht Zielführend.

Das Medienkompetenz Bestandteil des Lehrplanes ist, ist mir neu. Ist dem nicht so, besteht auch keine Pflicht diesen Bereich zu unterrichten. Es ist sinnvoll, was ich ja bereits schrieb aber aktuell keine Pflicht.

MfG
du lesen hier ->
Anforderungen des Lehrplans Gymnasium zur Umsetzung der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“
Stand der Lehrplanerarbeitung: 08.12.2016
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich sehe das ähnlich wie @Thomas5010, das es Problematisch ist, das Spieleentwickler gezielt auf Kinder und Jugendliche ihr Suchtfördernematoden und In-Game-Käufe auslegen. Hier sollte es Regelungen geben die Kinder und Jugendlichen schützen. Die Entwickler sind zu Kontrollieren und nicht das Verhalten von Kindern.

Eltern und die Schule sollten die Medienkompetenz bei Kindern stärken. Da diese eine Beurteilung des Verhalten des Kindes vornehmen und so individuelle Maßnahmen ergreifen können. Eine wir behandeln alle Kinder gleich, ist nicht Zielführend.


du lesen hier ->
Anforderungen des Lehrplans Gymnasium zur Umsetzung der KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“
Stand der Lehrplanerarbeitung: 08.12.2016
Deswegen schriebe ich ja dass es ein föderales Problem ist, wenn das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gehandhabt wird, lesen!

Ansonsten hat Thomas natürlich nicht recht, denn es war noch nie hilfreich Symptome zu bekämpfen und nicht die Ursachen anzugehen. Aufklärung, Begleitung, Stärkung der eigenen Kompetenzen, das kann man den Kindern an die Hand geben. Der Rest liegt bei der Elternverantwortung und lässt sich nun einmal nicht vorschreiben, da die Erziehungshoheit nicht beim Staat liegt, das sind fundamentale Zusammenhänge die man eben nicht so einfach aufreißen kann und sollte, so wie es in einer Diktatur möglich ist.

MfG
 

Misanthrop68

PC-Selbstbauer(in)
Deswegen schriebe ich ja dass es ein föderales Problem ist, wenn das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gehandhabt wird, lesen!

Ansonsten hat Thomas natürlich nicht recht, denn es war noch nie hilfreich Symptome zu bekämpfen und nicht die Ursachen anzugehen. Aufklärung, Begleitung, Stärkung der eigenen Kompetenzen, das kann man den Kindern an die Hand geben. Der Rest liegt bei der Elternverantwortung und lässt sich nun einmal nicht vorschreiben, da die Erziehungshoheit nicht beim Staat liegt, das sind fundamentale Zusammenhänge die man eben nicht so einfach aufreißen kann und sollte, so wie es in einer Diktatur möglich ist.

MfG

Ich hab nicht mitbekommen , das es für dich ein föderales Problem ist. Das hab ich überlesen.

Ich sehe die Ursache der Problematik des Medienkonsum von Kinder bei den Entwickler der Spiele (beim Zocken). Und das Verhalten der Kinder als Symptome!

Die Verantwortung der Erziehung obliegt bei den Eltern und den Schulen. So hat neben den Eltern auch der Staat Einfluss auf die Erziehung. Der Staat gibt die Vorgabe zum Lehrplan und die Eltern haben das Erziehungsrecht. Beides sollte zum Wohl der Kinder ausgeübt werden. Da unsere Gesetzgeber demokratisch gewählt werden, ist es auch kein Diktat, wenn der Staat den Lehrplan vorgibt.

Zum Thema was da in China abläuft sag ich, dass das der falsche Weg ist.
 

tallantis

Software-Overclocker(in)
Oha, wie kommst du darauf das "Eltern" so sind?

Weil unsere Gesellschaft so funktioniert vor allem im unteren Gehaltsdrittel, wo kaum einer es sich leisten kann lang Elternzeit zu nehmen, oder gar einen Hausmann/frau zu haben. Konsumgesellschaft verlangt nach Effizienzgesellschaft. Kitas springen wie Pilze aus dem Boden, trotzdem sind die Plätze schwer zu bekommen, frühe Einschulung gern gesehen. Damit wachsen die Kinder nicht mehr in einer Individualerziehung auf, wie sie sie nun mal brauchen, um in diese Welt geführt zu werden, sondern auch lange in Gruppen, wo der Bezug eben aufgeteilt ist und vieles untergeht.

Da sie als Kinder der Öffentlichkeit aufwachsen, suchen sie natürlich auch Bezüge in Communities, Influencern und Videospielen, darauf folgen Gruppendynamiken und Identitätsbildung anhand der Gruppen und eben Suchtverhalten und Medienabusus. Es hat gute Gründe warum in meiner alten Kinder- und Jugendpsychiatrie die Mediensucht-Kinder in kurzer Zeit exponentiell öfter vorstellig wurden. Und ich rede hier nicht von "etwas mehr zocken", sondern Kindern die Schweißausbrüche bekommen, wenn sie nicht ihre Injektion an Bildschirmzeit bekommen.

Genug Eltern kleben selbst nur noch an den Medien, am Ende könnte man über einen Elternführerschein nachdenken, als nächsten "oh Gott, oh Gott" Gedanken.

Die Mediennutzung ändert sich nun einmal, "das ist normal" oder meißelst du deine Texte noch in eine Steintafel?
Es bringt überhaupt nichts dagegen zu sein, dass lässt sich nicht rückgängig machen, viel mehr muss man das vernünftig "begleiten" und "aufklären".

Es geht nicht darum, dass Medien da sind, aber das wie und die Einschränkung, dass nicht alles Medien ist im Leben, ist völlig richtig in meinen Augen. Um auf das Thema zu kommen, wir sprechen für eine Einschränkung auf drei Stunden. Das ist bei chinesischer Ganztagsschule und außerschulischen Aktivitäten, sowie Hausaufgaben immer noch ein ziemliches Brett an Zeit. Ich kenne Eltern die strenger sind, aber eben genug die es nicht sind und da spreche ich aus Erfahrung von Arbeit und Forschung, nicht meinen kleinen dumpfen Umkreis, wo alle irgendwie auf den Medienkonsum ihrer Kinder achten. "Begleiten und Aufklären" ist schön und gut, passiert eben immer weniger.

China sind die Könige der Glasmenschen und Statistiken und so eine Regel kommt halt auch nicht aus Jux und reiner Machtbesessenheit. In Asien sind Onlinespiele deutlich mehr verbreitet, dass viele MMOs sogar nur für den chinesischen Markt entwickelt werden, ganz einfach weil sie gespielt werden wie irre.

Nein, kein bisschen ehrlich gesagt, denn die einzige Frage die hier relevant ist ist Folgende.:
Sollen Eltern in Erziehungsfragen was die mediale Kompetenz angeht entmündigt werden, ja oder nein? Ich wüsste nicht wie man auf den krummen Gedanken kommen könnte, die Frage mit ja zu beantworten.^^

Und genau das ist die Sache warum ich auf diese Gedanken kommen kann, ohne meine Forschungsfrage komplett auszuführen, warum es beim Menschen eben solche Dynamiken annimmt, dass eine starke Hand weniger grausam klingt als sie sollte. Unterstütze ich China in all ihren Regelungen und Menschenkontrollen? Nein, weil sie noch viele Schritte weitergehen, die hier überhaupt nicht besprochen werden. Aber ich denke trotzdem etwas weiter warum Menschen ohne einen Mediator es einfach nicht gebacken bekommen.
Für mich müssen die Eltern halt ihre Rolle als Eltern wieder annehmen und nicht den einfachen Weg nehmen. Wenn das nicht möglich ist, wäre es vielleicht besser den Kinderwunsch ad acta zu legen. Aber Leute mit bedingungslosen Kinderwunsch bekommen direkt hohen Blutdruck, wenn sie sowas lesen. :^)


Edit: Noch im Bezug auf die Sozialgesellschaft, klar ist es für Kinder besser mit anderen Kindern früh in Berührung zu kommen, aber das ist eben nur eindimensional gedacht. Menschen brauchen Lehrer und Bindung, nur dann bilden sich stabile Identitäten, weshalb der Laissez-faire Ansatz ja so erfolglos ist. Warum haben wir Regierungen die uns mit Regeln erziehen, sogar im Erwachsenenalter? Genau deshalb, weil alles sonst im Chaos endet. Kindergruppierungen können auch toxisch werden und dann muss die eine Bezugsperson, Lehrer oder sonstwer das irgendwie regeln, was bei einer direkten Erziehung mit viel geringerer Wahrscheinlichkeit auftritt.

Neben dem, dass die Quellen die du bei dieser Familienseite gepostet hat ins nichts führen und damit wertlos sind. Vielleicht mal mit wissenschaftlichen Gütekriterien beschäftigen, bevor man von "erwiesenermaßen" spricht. Allein das Wort Beweis zeigt, dass du da nicht wirklich viel Ahnung von hast. Ohne werten zu wollen spricht auch nichts dagegen, dass es nur Propaganda ist, um die Eltern zu beruhigen, die sich eher unwohl damit fühlen ihre Kinder dazulassen, damit sie schön wieder brav arbeiten gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Weil unsere Gesellschaft so funktioniert
Aha, "Eltern", also alle, sind so, "weil unsere Gesellschaft so funktioniert". Was für eine Begründung, wenn man es denn überhaupt so nennen kann.^^
vor allem im unteren Gehaltsdrittel, wo kaum einer es sich leisten kann lang Elternzeit zu nehmen, oder gar einen Hausmann/frau zu haben.
Woher konkret nimmst du diese Kenntnis? Gleiche Antwort wie oben, "weil es so ist"?
Konsumgesellschaft verlangt nach Effizienzgesellschaft. Kitas springen wie Pilze aus dem Boden, trotzdem sind die Plätze schwer zu bekommen, frühe Einschulung gern gesehen.
Blödsinn, wie kommst du darauf, Kinder werden seit Ewigkeiten schon nach den gleichen Kriterien eingeschult, inwiefern ist das jetzt angeblich anders und in welchem Zusammenhang soll das mit der frühkindlichen Betreuung zu tun?
Damit wachsen die Kinder nicht mehr in einer Individualerziehung auf, wie sie sie nun mal brauchen
1.) Wo steht das denn, "das" sie es brauchen und 2.) schließt der Besuch einer Kita die Individualerziehung überhaupt nicht aus oder meinst du Kinder gehen 24 Stunden in die Kita? Im Gegenteil, Kita unterstützt die Individualerziehung der Eltern und wirkt sich positiv auf die Kinderentwicklung aus.
, um in diese Welt geführt zu werden, sondern auch lange in Gruppen, wo der Bezug eben aufgeteilt ist und vieles untergeht.
Da sie als Kinder der Öffentlichkeit aufwachsen, suchen sie natürlich auch Bezüge in Communities, Influencern und Videospielen, darauf folgen Gruppendynamiken und Identitätsbildung anhand der Gruppen und eben Suchtverhalten und Medienabusus.
Gibt es zu deiner "Vermutung" auch irgend etwas Belastbares, insbesondere im Zusammenhang zu deinen geschilderten "Folgen"? Grundsätzlich, wie hoch ist denn die die Gruppe genau, wenn du von "abusus" sprichst, dass würde mich ja mal interessieren. Wir reden hier ja von einem Grundsatzproblem, du hingegen skizzierst "das" worstcase Szenario in dem Zusammenhang.
Es hat gute Gründe warum in meiner alten Kinder- und Jugendpsychiatrie die Mediensucht-Kinder in kurzer Zeit exponentiell öfter vorstellig wurden. Und ich rede hier nicht von "etwas mehr zocken", sondern Kindern die Schweißausbrüche bekommen, wenn sie nicht ihre Injektion an Bildschirmzeit bekommen.
Eine "extreme" Gruppe hat aber rein gar nichts mit der Allgemeinheit zu tun und exponentiell kann auch der Sprung von 0 auf 1 auf 2 auf 4 sein und dennoch ist es minimalst. Das es Extremfälle gibt braucht hier nicht debattiert zu werden aber dein Zusammenhang, zwischen frühkindlicher Erziehung durch Dritte und solch einem Verhalten lässt sich nicht ziehen.^^
Genug Eltern kleben selbst nur noch an den Medien, am Ende könnte man über einen Elternführerschein nachdenken, als nächsten "oh Gott, oh Gott" Gedanken.
Und das weisst du woher, wieder aus deinem Bekanntenkreis? Das ist doch albern.^^
Es geht nicht darum, dass Medien da sind, aber das wie und die Einschränkung, dass nicht alles Medien ist im Leben, ist völlig richtig in meinen Augen. Um auf das Thema zu kommen, wir sprechen für eine Einschränkung auf drei Stunden. Das ist bei chinesischer Ganztagsschule und außerschulischen Aktivitäten, sowie Hausaufgaben immer noch ein ziemliches Brett an Zeit.
Es geht darum das diese Entscheidung "den Eltern obliegt" und nicht dem Staat. Deshalb heißt es bei audio-visuellen Medien mit FSK auch "freiwilligen" Selbstkontrolle, da die Hoheit über die Entscheidung "was" und "wann" die Kinder welche Medien kompensieren "bei den Eltern liegt". Ganz einfach. Und jedes Kind ist anders und genau deswegen ist die FSK freiwillig, als Indikator, an dem man sich orientieren kann, von dem gewerblichen Aspekt mal abgesehen.
Ich kenne Eltern die strenger sind, aber eben genug die es nicht sind und da spreche ich aus Erfahrung von Arbeit und Forschung, nicht meinen kleinen dumpfen Umkreis, wo alle irgendwie auf den Medienkonsum ihrer Kinder achten. "Begleiten und Aufklären" ist schön und gut, passiert eben immer weniger.
Die Lösung kann aber nicht die Entmündigung von Eltern sein oder soll man diese jetzt auch verpflichten Kinder früh in die Kita zu bringen, nur weil aktuelle Erkentnisse diesbezüglich Vorteile aufzeigen?
Es spricht überhaupt nichts gegen Aufklärung begleitend durch Bildungseinrichtungen aber es spricht Vieles gegen einen Eingriff in die Grundrechte- und "Pflichten", siehe Sorgerecht/"Pflicht", Eltern in dem Punkt zu beschneiden.

China sind die Könige der Glasmenschen und Statistiken und so eine Regel kommt halt auch nicht aus Jux und reiner Machtbesessenheit. In Asien sind Onlinespiele deutlich mehr verbreitet, dass viele MMOs sogar nur für den chinesischen Markt entwickelt werden, ganz einfach weil sie gespielt werden wie irre.
Es ging hier darum das man meinte es wäre auch für DE gut.
Und genau das ist die Sache warum ich auf diese Gedanken kommen kann, ohne meine Forschungsfrage komplett auszuführen, warum es beim Menschen eben solche Dynamiken annimmt, dass eine starke Hand weniger grausam klingt als sie sollte. Unterstütze ich China in all ihren Regelungen und Menschenkontrollen? Nein, weil sie noch viele Schritte weitergehen, die hier überhaupt nicht besprochen werden. Aber ich denke trotzdem etwas weiter warum Menschen ohne einen Mediator es einfach nicht gebacken bekommen.
Für mich müssen die Eltern halt ihre Rolle als Eltern wieder annehmen und nicht den einfachen Weg nehmen. Wenn das nicht möglich ist, wäre es vielleicht besser den Kinderwunsch ad acta zu legen. Aber Leute mit bedingungslosen Kinderwunsch bekommen direkt hohen Blutdruck, wenn sie sowas lesen. :^)
So ein Bullshit, ehrlich jetzt mal. Kitas sind eine "Ergänzung" die man nutzen kann und nicht dafür gedacht Verantwortung abzugeben. So zu tun als wäre das in irgend einer Weise üblich, so wie du es beschreibst, ist realitätsfremd oder du bewegst dich in einem nicht nachvollziehbaren sozialen Umfeld.^^
Edit: Noch im Bezug auf die Sozialgesellschaft, klar ist es für Kinder besser mit anderen Kindern früh in Berührung zu kommen, aber das ist eben nur eindimensional gedacht. Menschen brauchen Lehrer und Bindung, nur dann bilden sich stabile Identitäten, weshalb der Laissez-faire Ansatz ja so erfolglos ist.
Was an kindlicher Früherziehung in Verbindung mit Dritten ist konkret Laissez-faire? Gar nichts und das eine schließt das andere nicht aus, sondern es ergänzt.
Warum haben wir Regierungen die uns mit Regeln erziehen, sogar im Erwachsenenalter? Genau deshalb, weil alles sonst im Chaos endet. Kindergruppierungen können auch toxisch werden und dann muss die eine Bezugsperson, Lehrer oder sonstwer das irgendwie regeln, was bei einer direkten Erziehung mit viel geringerer Wahrscheinlichkeit auftritt.
Ja klar, wer alleine ist und nicht in Gruppen, kann mit anderen nicht in Konflikt geraten, wahnsinns Feststellung.
Kinder lernen so mit Konflikten umzugehen, dass schadet nicht, im Gegenteil, es fördert. Isolierte Erziehung vermittelt genau dieses Wissen nicht.
Neben dem, dass die Quellen die du bei dieser Familienseite gepostet hat ins nichts führen und damit wertlos sind. Vielleicht mal mit wissenschaftlichen Gütekriterien beschäftigen, bevor man von "erwiesenermaßen" spricht. Allein das Wort Beweis zeigt, dass du da nicht wirklich viel Ahnung von hast. Ohne werten zu wollen spricht auch nichts dagegen, dass es nur Propaganda ist, um die Eltern zu beruhigen, die sich eher unwohl damit fühlen ihre Kinder dazulassen, damit sie schön wieder brav arbeiten gehen.
In dem Text wurde konkret auf die einzelnen Studien Bezug genommen, aus denen diese Infos hervor gehen.
Ich ziehe mich jetzt auch hier raus, bei so viel Unfug, dafür ist mir die Zeit zu schade. Ich habe auch nichts gegen erzkonservative Ansichten, jeder wie er glücklich ist, aber was darauf für Herleitungen erfolgen, dysfunktional, DDR Problemkinder etc., davon distanziere ich mich ausdrücklich, dass ist einfach Banane und als solches auch deutlich zu erkennen, dafür braucht man nicht einmal Studien.

MfG
 

LarryMcFly

PC-Selbstbauer(in)
Man mag es nur von der politischen Sicht aus sehen, aber in Asien gehen die Suchtfälle aber auch extrem durch die Decke bei Onlinespielen.
Durch das dortige System, können natürlich ganz andere Maßnahmen als bei uns beschlossen werden.
Mal sehen ab wann Cheaten auf den Social Score angewandt wird - ein kleiner positiver Fleck in einem Meer aus Unfreiheiten. :devil:

By the way, wie kommts @MODS, sonst seid ihr immer ganz schnell mit der Keule dabei, wenn aber DaStash & Co. hier praktisch seid einem halben Dutzend Post inzwischen ellenlang offtopic posten (der Bezug zu China ist schon lang verloren gegangen) wird sich noch ein Kaffee geholt? ;)

Deswegen:
Theoretisch schon, aber wenn es schief läuft, wer ist dann meistens schuld?
Fälle aus dem traurigen Allteag:
Meine Tochter ist schwanger mit 12, warum hat sie die Schule sie nicht aufgeklärt wie man verhütet?
Mein Sohn ist Opfer von Mobbing, warum tut die Schule nichts dagegen?
Nacktbilder von meiner Tochter werden per WhatsApp verteilt, warum klärt der Staat mein Kind nicht darüber auf wie man Medien nutzt?

Also die Beispiel widersprechen sich doch.
Was sollen denn bitte schön die Eltern eines Mobbingopfers sonst machen, als die Schule und die Lehrer auf ihre Verantwortung hinweisen?
Immerhin sind die Kids gezwungen sich mit ihren Mobbern an einer Schule/Klassenzimmer aufzuhalten.
Man kann natürlich auch Sohnemann beibringen wie man mit einem Schlagring am effektivsten Augenhöhlen zertrümmert und ihn dann auf die jeweiligen Übeltäter loslassen, aber dann haben wir bald anarchische blutracheartige Zustände an den Schulen.
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Thomas5010

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Naja Kinder bei der Mutter zu betreuen ist im Prinzip ja ein Relikt aus 60iger -80iger Jahren Westdeutschland, wo Frauen quasi nicht berufstätig waren

Das Argument lautet: Die 3 Jahres Regel bei Kleinkindern (Kita) ist deswegen schlecht, weil es ein Relikt ist. Demnach ist etwas schlecht, weil es alt ist? Ganz wissenschaftlich ist die Begründung aber nicht, oder?

Mütter haben Ihre Kinder schon immer großgezogen und waren da. Das ist nicht nur so in der DDR gewesen. Kinder brauchen das schlichtweg.
 

Pokerclock

Moderator
Teammitglied
Woher entnimmst du diese Info?

Ohne ins Detail zu gehen, weil man ohne Probleme nachverfolgen kann für wen ich gearbeitet habe. In jedem Bundesland gibt es sogenannte "Überörtliche Prüfungen". Gemeinden, Landkreise, kreisfeie Städte und natürlich die Großstädte werden auf Länderebene von den jeweiligen Rechnungshöfen bzw. Prüfungsbeauftragten in den verschiedensten Themen wirtschaftlich durchleuchtet. Kitas sind hier ein absoluter Hauptteil, weil insbesondere auf Gemeindeebene dort neben der Verwaltung der höchste Kostenanteil entfällt.

In den Jahren kommt man an mehreren Dutzend Gemeinden etc. vorbei, prüft dort und dann natürlich mit den Verantwortlichen ins Gespräch. Es sind Wissen und Erfahrungen dutzender fachkundiger Menschen aus diesem Bereich in mir. Vom Bürgermeister bis runter zur Einrichtungsleitung. Ich gebe nur das wider, was mir immer wieder und vollkommen unabhängig wo ich vor Ort war, mitgeteilt wurde.

Gebühr richtet sich nach Einkommen der Eltern: Tschechische Republik, Deutschland, Estland, Österreich, Bulgarien
Sorry, aber diesen Daten kann ich so erst eimal nicht glauben, da diese bereits für Deutschland falsch angegeben sind. Die Elternbeiträge sind in allen 16 Bundesländern komplett unterschiedlich geregelt. Die Einkommensstaffelung ist die Ausnahme und eine, die regelmäßig wegen ihrer Bürokratie und Unwirtschaftlichkeit von den einzelnen Rechnungshöfen gerügt wird.
 

6Pac

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Was man hier für Meinungen in Bezug auf Erziehung und Weisungsbefugnis liest… schon heftig.
In dieses Hornissennest steche ich diesmal lieber nicht.

Für mich spannend (erschreckend) zu lesen ist der Teil:
Hierzu wird das automatisch aktivierte Gesichtsverifikationssystem von Tencent mit Big Data des zentralen, chinesischen öffentlichen Sicherheitssystems verknüpft. […]
Nur, wenn man sich als Erwachsener ausweisen kann, dann darf man an jedem Wochentag unbegrenzt spielen.[…]
Ich glaube nicht das hier noch ein erwachsener parteitreuer Bürger, geschweige einer der etwas "anders" denkt, unbegrenzt zockt.
Da wird alles schön über Big Data ins Social Scoring-System übertragen.

Was erwartet ihr von einem Land mit 1,4 Milliarden Einwohnern, in dem der Staat die komplette Kontrolle erreichen will? Da ist diese neue Anordnung an die Onlinedienste im Deckmantel des Kinderwohls das kleinere Übel, welches aber sehr wohl das große weiter nährt.

Ich zitiere mal einen Artikel zum Thema: Die Eltern ins Umerziehungslager, die Kinder ins Internat
In der Propagandasprache der Kommunistischen Partei heisst es dann, dass diese «Kinder glücklich aufwachsen unter der liebevollen Obhut der Partei und Regierung». Was die Propaganda zu verstehen geben will: Der Staat kümmert sich besser um die Kinder, als deren Eltern es könnten.
Primär geht es in diesem Artikel um das Thema der Minderheiten in China aber der Ton, der anschlägt ist unmissverständlich. Die Partei, der Staat hat immer Recht.

Ja, man kann Maßnahmen eines Staates gutheißen oder nicht.
Man sollte aber zu keinem Zeitpunkt Angst vor diesem haben.
Aber was sag ich… nur eine Meinung und obendrein lebe ich nicht in China und bekomme Informationen nur über die westliche Presse… (Auch so ein Problem… Meinungsbildung anhand einseitiger Quellen)
 

doedelmeister

Software-Overclocker(in)
Das Argument lautet: Die 3 Jahres Regel bei Kleinkindern (Kita) ist deswegen schlecht, weil es ein Relikt ist. Demnach ist etwas schlecht, weil es alt ist? Ganz wissenschaftlich ist die Begründung aber nicht, oder?

Mütter haben Ihre Kinder schon immer großgezogen und waren da. Das ist nicht nur so in der DDR gewesen. Kinder brauchen das schlichtweg.
Du kannst ja auch dein Kind erziehen ohne den ganzen Tag um es rum zu kreisen, Mittags werden die doch eh aus der Kita abgeholt.

Ich sage Kindern tut es gut wenn sie früh mit andern sozialisiert werden. Bring mir doch gerne gegenteilige wissenschaftliche Studien. Wobei mir eigentlich bums, hab keine Kinder und wir planen aktuell auch keine. Der Thread ging doch über China und Zocken. Mit dem Thema sollen sich Erziehungswissenschaften beschäftigen.
 

Tassadar

PC-Selbstbauer(in)
Es geht dabei nicht um Jugendschutz. Es geht um Indoktrination.

In China sollen Kinder schon früh darauf gepolt werden, gehorsam gegenüber dem System zu leben. Deswegen nimmt man ihnen schon früh so viele Freiheiten wie möglich weg, damit sie später als Erwachsene nicht auf dumme Ideen kommen. Das ultimative Ziel eines jeden Chinesen muss sein, möglichst viele Stunden am Tag für die chinesische Wirtschaft billige Waren zu produzieren, die dann nach Europa und die USA verschippt werden können, um sie dort zum 10-fachen Preis zu verkaufen. Nur so wird man genug Ressourcen und Kapital zusammenkriegen, um endlich Weltmacht Nr. 1 zu sein.

Solange Roboter und KI noch zu teuer sind, um die Jobs zu erledigen, lohnt es sich halt eher menschliche Arbeiter zu züchten, die das machen, was man ihnen sagt. Das geht aber nur, wenn die zukünftigen Arbeiter in der Kindheit die richtigen Ideologien eingeimpft bekommen haben. Nicht nur Computer lassen sich programmieren, das geht auch mit Menschen!

China ist ein schreckliches Land.
 

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Das Argument lautet: Die 3 Jahres Regel bei Kleinkindern (Kita) ist deswegen schlecht, weil es ein Relikt ist.
Nein, du verdrehst die Tatsachen. Es wurde festgestellt, dass es keinen pedagogischen Hintergrund dafür gibt, sondern das diese Methode eine Abfallerscheinung des damaligen Frauenbildes ist, wie schon mehrfach aufgeführt.
Um zum Thema zu kommen, analog zu China, so wie du es ja auch für gut geheißen hast, sehe ich es weder aus pädagogischen Gründen, noch aus rechtlichen Gründen für sinnvoll/möglich in die Rechte und auch Pflichten der Eltern, siehe Sorge"recht/pflicht" so grundsätzlich einzugreifen. Was kommt als nächstes, ein Essensdiktat?

Ich kann das beim besten Willen nicht nachvollziehen und bin froh, dass solche Quergedanken nicht mehrheitsfähig sind und eben nicht wie in China diktiert werden können.

MfG
 

tallantis

Software-Overclocker(in)

Um nicht auf den ganzen Bla einzugehen, weil du eh in deiner Blase feststeckst, antworte ich nur auf eine Frage: "Woher nimmst du diese Infos": Weil ich fast 15 Jahre mit Kindern psychiatrisch und pädagogisch gearbeitet habe und als Psychologe, Medienwissenschaftler und Kulturwissenschaftler mir ein paar Infos schon unter die Nase gekommen sind. Da ich keine Lust habe in einem Hardware-Forum alles zu belegen, erspare ich mir das Raussuchen von Papern und Statistiken. Meine Beschreibungen sind natürlich komprimiert und etwas süffisant formuliert, aber wenn wir ernsthaft über das Thema reden würden in seiner Gesamtheit, wäre das ein recht großes Symposium, was dann doch auf eine andere Bühne gehört. Aber bei "Blödsinn" hattest du mich fast getriggert, ich gebe dir zumindest das. Vor allem, wenn man so eine Scheißquelle postet. Bei deinen sonstigen Beiträgen die eher auf die Seite passen bin ich allerdings meist bei dir, sehen uns dann da wieder.
In China sollen Kinder schon früh darauf gepolt werden, gehorsam gegenüber dem System zu leben. Deswegen nimmt man ihnen schon früh so viele Freiheiten wie möglich weg, damit sie später als Erwachsene nicht auf dumme Ideen kommen. Das ultimative Ziel eines jeden Chinesen muss sein, möglichst viele Stunden am Tag für die chinesische Wirtschaft billige Waren zu produzieren, die dann nach Europa und die USA verschippt werden können, um sie dort zum 10-fachen Preis zu verkaufen. Nur so wird man genug Ressourcen und Kapital zusammenkriegen, um endlich Weltmacht Nr. 1 zu sein.

Das ist genau die Basis Chinas. Hauptsache keine Aufrührer gegen das System, das denken ist allerdings schon so alt wie das Reich selbst, nur haben sich die Methoden geändert, wie man den Sinozentrismus in die Köpfe bekommt. Vor allem die älteren Chinesen sind richtig frustriert, weil die Basis der aktuellen Regierung ja auch auf einer Revolution fußt für das Volk. Dass davon effektiv nach der Eroberung des Landes nichts mehr übrig war, ist nochmal eine andere Geschichte. Aber für die totalitäre Kontrolle des Einzelnen muss man sich nur Shang Yang durchlesen. Da hat sich ja nicht wirklich was dran geändert. Nicht ohne Grund wird Xi als neuer Kaiser gesehen nicht als Vorsitzender.
 
Zuletzt bearbeitet:

DaStash

PCGH-Community-Veteran(in)
Und selbst "wenn" es so wäre, sagt das "nichts" über deine Qualifikation bezüglich frühkindlicher Pädagogik aus. Ich könnte dir jetzt auch Fälle darlegen, wo Kinderpsychologen/Psychiater mit langjähriger Klinikerfahrungen, bei dem Thema Suchterkrankung und deren Folgen "völlig" versagt haben aber das führt jetzt einfach zu weit. Ich bleibe dabei, dass was du geschrieben hast und die Herleitungen die du teilweise gezogen hast, halte ich für Blödsinn oder eben falsch, wie auch immer. Ansonsten ist es bei dem angeblichen background, deiner Kritik bezüglich einer unsachlichen Ausdrucksweise, die dich fast getriggert hat sehr auffällig, wenn du dich dann im gleichen Atemzug derselben Rhetorik bedienst, siehe "bla" Bemerkung.

Im Grundsatz stelle ich fest, dass ich "inhaltlich" sehr interessiert an einem fundierten Meinungsaustausch wäre aber nicht hier und auch nicht jetzt, da meine zeitlichen Kapazitäten aktuell sehr begrenzt sind und das Thema, wie du richtiger Weise festgestellt hast, sehr komplex ist.

Was hingegen nicht geht, sind die Rückschlüsse bezüglich der angeblichen Zusammenhänge zwischen frühkindlicher Erziehung durch Dritte und Dysfunktionalen Familien und das aus gleichen Gründen, die Kinder aus der DDR einen Schaden hätten. Das ist einfach grob falsch und gehört hier richtig gestellt.

Und um jetzt wieder mehr den Bogen zum Thema zu bekommen, es ist nicht hinnehmbar, wenn man hier ernsthaft darüber nachdenkt, Eltern im Bereich des Sorgerechtes zu entmündigen und ihnen vorzuschreiben, im welchen Maße sie diesem Recht und der damit einhergehenden Pflicht nachzukommen haben. Dies wäre hier nur unter dem Aspekt der Kindeswohlgefährdung möglich und dafür wäre dann das JUG zuständig aber eine KWG liegt hier nicht vor, damit hat sich das Thema eigentlich auch schon erledigt.

MfG
 

AllusioN

Schraubenverwechsler(in)
Viele dieser alten DDR Kinder haben einen Schaden.
Kenne genug.

Kinder ging es in Westdeutschland wesentlich besser.

Diese Aussage ist unsäglich. Weißt du, welcher Grund u. a. (!) großen Einfluss darauf hat, warum im Osten die AfD leider so viele % erhält? Nicht, weil dort nur verkappte "Nazis" wohnen, sondern weil viele von den Leuten in einem Land >gut< gelebt, welches dann einfach aufgehört hat zu existieren. Über Jahrzehnte aufgebaute Biographien waren auf einmal nicht den Stift und das Papier wert, auf welches sie geschrieben wurden - die Abwicklung und Eingliederung in die BRD hat viele Existenzen zerstört (Stichwort Treuhandanstalt). Doch damit nicht genug: Wie heutzutage beim Thema Flüchtlinge wurden in ganz toller Art und Weise Stereotypen und Pauschalisierungen hoch und runter gerattert. Alles an der DDR wurde schlecht geredet, man wurde nicht ernst genommen, einem wurde keine Kompetenz zugetraut - die Leute fühl(t)en sich als Menschen zweiter Klasse. Da sollte es nicht wundern, wenn viele dem "(Altparteien)System" den Finger zeigen, zumal Versprechungen gegeben wurden, die nie erfüllt wurden.

Und auch 30 Jahre später muss man sowas hier lesen. Die Persönlichkeitsdefizite so mancher an der Kitazeit in der DDR festzumachen, ist so oberflächlich wie falsch. Hast du überhaupt seriöse Einblicke darin, wie der Kita-Alltag in der DDR ablief, bzw. wie die Kinder erzogen wurden? Gerade das Bildungssystem, wie auch das Gesundheitssystem der DDR waren weit entwickelt und dienen heutzutage so manchem Land als Vorbild und damit meine ich nicht Nordkorea oder China, bzw. die Indoktrination innerhalb der Jugendorganisationen.
Lege bitte deine Arroganz ab, informier dich besser und differenziere. Hättest du mir dein Zitat im real Life ins Gesicht geknallt, hättest du dich direkt disqualifiziert.
 

tallantis

Software-Overclocker(in)
Ansonsten ist es bei dem angeblichen background, deiner Kritik bezüglich einer unsachlichen Ausdrucksweise, die dich fast getriggert hat sehr auffällig, wenn du dich dann im gleichen Atemzug derselben Rhetorik bedienst, siehe "bla" Bemerkung.

Ach Bla ist für mich nur eine Zusammenfassung von Gesagten, wenn ich nicht auf alles eingehen muss. Nichts groß auffällig dran, oder beleidigend gemeint. Ich sehe ein Forum auch nicht als so pathologisch, dass ich groß auf meine Ausdrucksform achte.
 

cryon1c

Lötkolbengott/-göttin
Das ist Quatsch mit Soße und extrem gefährlich.

Erstmal: Esports wird damit praktisch ermordet. Wenn die Spieler bis zum 18 Lebensjahr nicht vernünftig trainieren können, fallen sie hinten runter - so hart das da die Szene ausstirbt. Nur wenige Menschen können nach ihrer Volljährigkeit ins Esports einsteigen und oben mitmischen, die meisten anderen sind viel jünger und zocken hart und viel. Hat noch keinem geschadet.

Zweitens: die Jugend wird ihre Wege finden um das System zu umgehen. Das einzige was man erreicht ist - mehr VPN-Nutzung, mehr Tools die dafür sorgen das der Spiele-Traffic verschleiert und umgeleitet wird, mehr Chinesen auf Russenservern etc. Das ganze wird etwa so erfolgreich sein wie Prohibition damals oder der Drogenkrieg heute.

Drittens: Man verbaut der Jugend den Zugang zu vielen Karrierechancen in diesem Umfeld, da dies anstatt Gaming und alles rund um das Thema zu fördern und junge Menschen dafür zu begeistern eher für eine Abneigung sorgt und für zusätzliche Hürden verantwortlich ist.

In allen anderen Teilen der Welt zocken die Jugendlichen bis sie umfallen und keinen, wirklich keinen stört es. Bis auf ein paar Fälle wo es tragisch ausging, geht es allen anderen super und sehr viele Menschen fanden durch Spiele ihre Berufung und ihren Beruf. Vom digitalen Marketing in den entsprechenden Medien bis hin zu Spieleentwicklern, Moddern, Mappern, Designern, Tontechnikern und drölftausend anderen Berufen rund um Spiele. China könnte davon massiv profitieren anstatt es zu behindern. Und China ist in der Regel nicht blöd wenn es um neue Märkte und viel Geld geht und oben drauf internationale Erfolge.
 

atarivcs

Komplett-PC-Käufer(in)
Grotesker Staat mit grotesken Maßnahmen (ich meine China). Vor allem sollen Lehrer und Bekannte dazu angeregt werden, Anzeige zu erstatten, falls Kinder versuchen z.B. mit Konten älterer Personen doch zu zocken usw...
Ich finde dies eine rückwärtsgewandte Politik, die vielleicht bei älteren Herren ein Gefühl der romantisierten Erinnerung an eine tolle Kindheit wecken soll - aber von wirklicher Verantwortung und dem Vermitteln von eigener Verantwortung über die eigene Lebenszeit doch weit entfernt ist.

Das Tencent ja selber schon Gesichtserkennung einsetzt, um Spieler abzuhalten etc. ist wirklich nur ein negativer Aspekt des ganzen. Ich denke an solchen Aktionen sieht man am besten, was für eine schreckliche Gesellschaft der staatlichen Kontrolle man dort aufgebaut hat.
 

Vrtra81

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Sorry, aber diesen Daten kann ich so erst eimal nicht glauben, da diese bereits für Deutschland falsch angegeben sind. Die Elternbeiträge sind in allen 16 Bundesländern komplett unterschiedlich geregelt. Die Einkommensstaffelung ist die Ausnahme und eine, die regelmäßig wegen ihrer Bürokratie und Unwirtschaftlichkeit von den einzelnen Rechnungshöfen gerügt wird.
Ist vielleicht einfach eine Frage was man darunter versteht?

ALGII Empfänger müssen nichts bezahlen, wenn du extrem wenig Verdienst bekommst du ein Zuschuss und wenn du genug Verdienst musst du bezahlen.

So ist es bei uns und ich könnte mit dieser Interpretation leben.
 

loud_noises

Komplett-PC-Käufer(in)
Nein, du verdrehst die Tatsachen. Es wurde festgestellt, dass es keinen pedagogischen Hintergrund dafür gibt, sondern das diese Methode eine Abfallerscheinung des damaligen Frauenbildes ist, wie schon mehrfach aufgeführt.

MfG

Das ist einfach Schwachsinn. Ebenso das dies überholt sein soll.
Das behauptest du zwar die ganze Zeit hast aber keinen Beweis gebracht.
Es ist nicht überholt. Bestenfalls gibt es unterschiedliche Meinungen.
Du schreibst "wie schon mehrfach aufgeführt" obwohl dir hier schon mehrere erklärt haben das es aktuell noch Bindungsforscher gibt, die was anderes sagen.
Das mit dem Rollenbilder ist doch nur damit sich die Leute, die sowas behaupten, "fortschrittlich" vorkommen.
Das erinnert mich an die ach so fortschrittlichen Genderleute, die alles an Wissenschaft ignorieren und behaupten es gäbe keine biologisch motivierten Verhaltensweisen der Geschlechter.
Wundert mich nicht das du die Erzieher gegendert hast.

Bei den Rollenbildern streiten sich Wissenschaftler auch aktuell noch ziemlich viel und da ist vieles noch gar nicht bewiesen.

Aber schön das du es schon besser weißt als die komplette Wissenschaft.

Du widersprichst dich übrigens auch:
Du sagst die Kita ist kein Platz die Verantwortung abzugeben und nur eine Unterstützung.
Da bin ich mit dir einer Meinung.

Gleichzeitig sagst du aber es macht keinen Unterschied ob ein Kind halbtags oder 8 Stunden in Betreuung ist und das die Qualität und nicht die Quantität bei der Beziehung/Bindung der Eltern gilt.

Ok. Ich sag dir was:
Wer sein Kind von klein auf 8 Stunden abgibt, der gibt automatisch die Verantwortung dafür ab.
Traurig wenn manche Eltern in einer Situation stecken wo sie fast keine Wahl dazu haben.
Wer sowas plant, sollte besser auf Kinder verzichten.

Ja ich kenne auch Elternteile die relativ wenig Zeit mit Ihren Kindern verbringen können, aufgrund Scheidung und trotzdem eine gute Bindung zum Kind haben.
Es gibt dadurch trotzdem Leid auf beiden Seiten.
Gerade wenn die Bindung sehr gut ist, möchte man den anderen Menschen einfach öfter sehen.

Wenn du eine Freundin hast, in die du total verliebt bist und du darfst die nur alle zwei Wochen sehen, ist das auch ziemlich mies.


@an alle Anderen:
Ich entschuldige mich für meine DDR Aussage.
Ich sehe ein, dass das ein viel zu verallgemeinender Schnellschuss war.
Sorry - vergesst es bitte einfach.
 
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