John Carmack glaubt: Gewaltspiele reduzieren Aggressionen

In den 3 Wochen warten auf mein Internet (nur UMTS :(), hätte mir keiner blöde kommen sollen :D.
BC2-Entzug radikal war das...:what:. Fast wie Rauchen aufhören...Also man merkt schon, das da was fehlt^^...Und man ist gereizter als sonst...

Jetzt - Internet da - Und BC2 auch^^ - sieht die Welt schon wieder friedlicher aus, und ich auch:D.


das ist aber eine sucht... :ugly:
 
bei gesunden menschen kann das durchaus so sein, jedoch gibt es davon nicht mehr soviele:ugly:
 
Naja, da wären wir bei den psychisch labilen Personen und der Hemmschwelle wieder, aber im Grunde kann man die Aussage fast so stehen lassen, wobei man sie aber auch im Grunde nicht so stehen lassen kann. Naja, jeder wie er mag ^^

Wobei manche Games wirklich nicht auf Jugendliche unter 21Jahren freigelassen werden sollten, wobei die "Kunst" der Filme dann auch drunter leiden sollte!
 
Ich glaube John Carmack hat Recht und ziehe gerne ein Beispiel meines Vaters heran:
Prostituierte nehmen einen ähnlichen Stellenwert ein.
Es gäbe wahrscheinlich weitaus mehr Vergwaltigungen etc., gäbe es keine Prostituierten.
Zu kranke Leute, allerdings, bei denen selbst so ein Besuch nichts bringt, kann man dann natürlich ohne etsprechende Therapie auch nicht mehr helfen.
 
Bin schon der Meinung dass das bei vielen Menschen stimmt.

Ich bin und war zwar schon immer Pazifist und würde niemals Gewalt gegen Lebewesen anwenden, aber vor allem in meiner Schulzeit (Höhere Schule) war ich innerlich oft knapp vorm Explodieren dank unfairen Professoren und gewissen ähnlichen Problemen, die man in dieser Zeit eben so hat.
Daheim eine Weile in UT03 oder ähnlichem Bots abgeknallt und ich fand wieder meinen inneren Frieden :D

Spiele mit Rätselaufgaben oder ähnlichem wären in so einer Situation einfach nicht spielbar gewesen.

Habe da eigentlich auch nie im Multiplayer gespielt, sondern wie gesagt gegen Bots, ich glaube für Multiplayer-Partien ist es besser, aus Freude/Spaß zu spielen und nicht aus Wut.
 
Ich glaube die Hemmschwelle sinkt,je mehr sich ein Mensch sowas aussetzt.
Die Hemmschwelle,hängt auch mit der Erziehung zusammen.
Der Eine,ist bereit zu töten,wen jemand die Mutter oder Familie beleidigt hat.Da man ihn so erzogen hat,das die Ehre der Familie alles ist und das es sich loht,sogar dafür zu sterben.
Der Andere dagegen,lächelt nur und geht weiter.
 
Naja, manche Studien sollen ja angeblich belegen das die Gewaltbereitschaft bei Dauerzockern von 3D Shootern steigt. Zumindest wärend der Zeit des spielens. Irgendwie hat das was mitn Frontalkortex im Gehirn zu tun. Finde das jetzt auch net wieder.:D

Auf der anderen Seite denke ich das viele sich damit abreagieren, ablenken oder sogar entspannen.

Deswegen alleine tickt jedenfalls keiner durch. Da kommen bei Amokläufern viele Symptome zusammen. Psychische Labilität, persönliche Erfahrungen, Komplexe usw.

Zu sagen es sind mal wieder die Computerspieler oder die Spiel ist falsch.
 
Wohl eher auf dein Verhalten, wenn du kein Internet hast.

Es ging mir nicht um das Internet, sondern eher um das Spielen mit Freunden im Internet (BC2).
BC2 ist ja zu der Zeit mein Einzigstes Internetspiel gewesen.
Da merkt man dann schon, das da was fehlt auf einmal...Grade wenn man eben BF1942/BF2 udn dann BC2 jahrelang mit den Leuten spielt und auf einmal - PLOPP - Nix mehr...

Hatte ja mein Notebook+UMTS, aber Spielen, naja das ging mit nem Ping ab 200 nicht wirklich - Ging schon, aber Spielen darf man das nicht nennen...:D

Und so schlimm wie ich es getippselt hab, war es ja nun auch wieder nicht.
Schlimm wärs gewesen, wenn man nix Anderes daneben als Hobbys o.Ä. hätte.

Ich hatte ja noch meinen Sport (Trial) und die Freundin:D. Das lenkt schon gut ab...

Aber wie gesagt, das fehlt dann auf einmal, und man merkt das eben schon...Grade wenn man gerne spielt.
 
Früher Habe sich die Leute auch ohne Spiele die Köpfe eingeschlagen oder gerade weil sie keine hatten. ;)

Das darum immer so ein Wirbel gemacht wird nervt total. Da kann man nicht mal in Ruhe ein bisschen zocken
 
ob nun pro oder kontra ist mir relativ egal - "gewalt" wird dadurch sicher keine vermieden, denn sie war schon lange vor computerspielen teil unserer menschenheit.:hail:
 
recht er hat!

gewalthaltige spiele, haben mich und erst recht andere, schon des öfteren davor bewahrt, andere seiten des lebens und gesiebte luft, kennen zu lernen.

frust und agressionen, konsequenzlos (bis auf evtl zerstörte hardware, was ja den markt belebt^^ ) an pixeln und polygonen auslassen zu können, wirkt befreiend und defacto nach einer weile, durch steigende konzentration und erfolgserlebnisse, sogar beruhigend.

ich meine sogar, wer sich solcher möglichkeiten bedient um real life gewalt zu vermeiden, is konfliktfähiger und besser in der lage sich sozialer mittel zu bedienen. aka: "halt die fresse und lass mich in ruhe!" (zock baller pewpew YARR STIRB DU SAU!!!) 1h später: "so, alles klar, jetzt können wir uns gerne in ruhe mal aussprechen.."

das unsere politik nicht nur nen brett vorm kopp, sondern anscheinend geistig in beton gegossen sind, ist doch alleine schon an der wiederaufnahme der absolut bekloppten diskussion der vorratsdatenspeicherung und dem ganzen anderen bullshit zu sehn, währen die massakrierten norweger, noch offener und demokratischer agieren wollen... politik wird hierzulande, doch nahezu ausschliesslich zum selbstzweck betrieben. wird zeit das die generation der beinahe und vollrentnerpolitiker, -die teils grade mal knapp das real life game WW2 verpasst haben-, die nix als verbote, überwachung und bevormundung kennt, abtritt und platz macht für leute die sich mit solchen sachen -wirklich" auskennen, statt das man ihnen den rechner noch anschalten muss, weilse den knopp nich finden und sich nicht von pfeifen wie dem Pfeiffer "beraten" lassen.
politik der sozialen kälte, frust, teils übermäßiger leistungsdruck, arbeits- und perspektivlosigkeit, religiöse und/oder politische verblendung und, und, und sind die wahren ursachen für amokläufe. musik und spiele, sind eher probate mittel, solche misstände anzuprangern, bzw sich damit zumindest einen teil seines selbstwertgefühls und seiner menschlichkeit zu bewahren.
dazu noch mehr obkektive mediale berichte, statt der polemischen hetze, die sogar von "seriösen" sendungen des zdf und co verbreitet werden (für sowas zahlt man dann sogar noch GEZ ,yeah!) und alles wäre in butter.

just my 5cents
 
Politiker denken, dass Gewaltspiele aggressiv machen. Dabei sind diese Spiele ein Ventil an dem wir unsere Aggressionen auslassen können. Ich will nicht wissen wie viele Gewalttaten Computerspiele verhindert haben, aber es müssen eine Menge sein. Lieber am PC ballern und da den Frust abladen, als sich eine Keule zu nehmen und den Nächstbesten damit zu erschlagen.
 
Einerseits sehe ich es auch so wie Carmack. Shooter dienen der Befriedungen des Jagdinstiktes des Mannes. Der Homo sapiens hat trotz aller Zivilisiertheit immernoch einen "Killerinstinkt". Auch Gewaltfantasien können mit Shootern schadensfrei ausgelebt und abgebaut werden. Ausserdem machen einem virtuelle Kriegsszenarios das verheerende Ausmaß und den Schrecken des Krieges deutlich.

Andererseits können Shooter den Jagdinstikt auch unkontrolliert reizen, Gewaltfantasien fördern und die Lust auf Krieg verstärken. Es ist ein zweischneidiges Schwert. Es kommt ganz darauf an, was der Spieler aus dem Spiel herauszieht.

Eines steht aber so oder so fest: Gewalthaltige Spiele sollten nicht der Sündenbock für die Taten irgendwelcher Gestörten sein.
 
Mag sein, dass es dem Einen oder Anderen hilft, mit Aggressionen fertig zu werden, doch wenn ich zocke, dann aus Spaß an der Freude und dabei ist es mir Wurst, ob es dabei ums Abschlachten von Pixeltypen geht oder um die schnellste Runde hinterm fiktiven Ferrarilenkrad.
Ich war auch mal jung....da hatte ich mit Age of Empires, Age of Mythology, Bleifuß, Die Fugger 2, the way of the exploding fist, summergames usw. meinen Spaß (ok, sind keine Ballerspiele), aber ich habe mich niemals an den Rechner gesetzt als ich völlig in Rage war und mir dabei dachte "lieber jetzt am Rechner ein Spiel spielen als draußen kleine Kinder auf die Straße schubsen".
Was'n Schwachfug!
Wer von Natur aus zu aggressivem Verhalten neigt und seine Grenzen nicht kennt bzw. keinen Respekt vor anderen hat, der wird seine Aggressionen trotz Computerspiel nicht in den Griff bekommen.
Peace
 
es gibt einfach viele menschen die von gewalt gesteuert werden und durch sie kontrolliert werden, genau in diesem moment geben sie "sich" und natürlich auch ihre verantwortung einfach weg.
der klassische gewalttäter von gewalt kontrolliert, kann in diesen situationen nicht mehr klar entscheiden.
er hat quasi schon verloren - sich selbst und seine kontrolle.
menschen die zu solchem verhalten neigen sollten eher in professionelle behandlung gehen als ein computerspiel zu spielen.
aber das ist ein bereich der nicht ins PCGHX gehört.

gewalt ist einfach ein teil unserer gesellschaft und findet sich seit menschengedenken in "unter kontrolle" oder in "außer kontrolle", denn genau das unterscheidet sie ja die "gewalt".
es kann helfen sie zu besitzen, jedoch auch zum untergang führen wenn sie dich beherrscht.
 
also carmack hat schon recht, wenn ich mal schlechte laune hab und einfach nur meeeeega sauer bin kann mich so ein online spiel wie CSS schon beruhigen, wenn dann grad mal kein freund zeit hat, zum beispiel nachts. damit will ich nicht sagen dass ich ansonsten jemandem gewalt zufügen würde, sonder nur, dass ein erhitztes gemüt beim spielen abgekühlt werden kann.
 
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