Jetzt noch auf Z68 setzen?

Gonzberg

Software-Overclocker(in)
Guten Morgen liebe Community,


entgegen meinen Aufrüstplänenen, bzw. gab es überhaupt keine, ist mir recht günstig ein 2600K in die Hände gefallen.
Da kein passendes Board vorhanden ist, möchte ich mir noch recht kurzfristig eines besorgen und über die Feiertage installieren.

Da ich von Ivy- exklusiven Vorteilen nicht profitiere, frage ich mich, ob ein solides Z68 Board wie z.B das Asrock Z68 Pro3Gen3 nicht absolut ausreichend ist.
Die Z68 Boards gibts ja gebraucht und neu teilweise für einen schmalen Taler.

Upgrade auf Ivy ist auch für die Zukunft ausgeschlossen, mein 860 reichte mir gut 3 Jahre und eigentlich reicht er mir immer noch.
Mein übriges System aus der Signatur wird weiterbetrieben, es kommt lediglich eine 2. M4 mit 256GB hinzu.

Welches Board es jetzt genau wird, ist noch nicht ganz klar, brauche auf jeden Fall einen optischen Ausgang.

Meine Hauptfrage ist einfach, ob bei ausschließlichem Gebrauch von Sandy ein Z68 ausreicht.
Hat der Z77 evtl Vorteile für SSDs, die auch mit Sandy unterstützt werden?

Vielen Dank für Eure Einschätzung!
 
Hmmmm gute frage :(
also wenn ich jetzt aufrüsten würde, dann würde ich eher zum Z77 greifen, dann wärst du erstmal auf dem Aktuellen stand und hättest ruhe. Ich war schon am überlegen von Z68 auf Z77 inkl. CPU versteht sich aufzurüsten das wäre allerdings kein wirklich großer schritt für die Menschheit und ein noch kleinerer für mich, da würde ich nicht viel Geschwindigkeit raus ziehen. Also ich würde jetzt Z68 überspringen, ob SSD grosse vorteile auf Z77 bietet *schulterzuck* ich denk mal wird wohl relativ gleich sein, allerdings hättest du mit einem Z77 erstmal ruhe.
 
Sogar für Ivy reicht ein Z68 aus - obwohl ich neu keinen mehr kaufen würde.
Der Hauptunterschied besteht im integrierten USB 3.0-Controller.
Und irgendwie habe ich nicht wirklich das Gefühl, dass die ordentlichen Boards verramscht werden - die kosten immer noch.
 
Hey,

wenn Du günstig an ein Z68 Board kommst, kannst Du das bedenkenlos kaufen. Mit einem BIOS Update wäre theoretisch auch ein Upgrade auf Ivy möglich, und nach Ivy ist eh Schluss mit dem Sockel 1155.

Hauptunterschiede zwischen Z68 und Z77 sind die native USB 3.0 Unterstützung und PCIe 3.0 funktioniert nur mit einer IvyBridge CPU, es gibt aber viele Z68 Boards, die PCIe 3.0 (mit einer Ivy-CPU) unterstützen.

Auf beides kann man aber gut verzichten, sowohl das native USB3.0 als auch PCIe 3.0 bringen nur minimal messbare Performancevorteile, keinesfalls spürbar.
 
Ein Z68 ist genau so schnell wie ein Z77.
Z77 bringt Dir eben nur USB3.0 mit nativ und sonst nix ausser Virtu MVP.
Nur ein ASRock Z77 Pro3&Pro4 bekommste ja auch für Billig Geld neu.
Das Z68 Board müsste schon sehr viel Billiger sein das ich mir das holen würde.
 
Der Z77-Nachfolger (kostet knapp 140 Euronen) des von mir benutzten Z68-Boards ist ca. 15 € teurer - das würde ich jetzt nicht ein großartigen Unterschied nennen.
 
Bei den günstigen Brettern ist das mit Z68 Chipsatz ~9€ günstiger: Produktvergleich

Allerdings kenne ich den Händler nicht und beim ersten für mich seriösen Dealer kostet das Z68-Board gerade mal 6€ weniger als das Z77-Pendant.

Wenn also jeder € zählt, würde ich das Z68 Board nehmen, ansonsten das Z77-Board.

edit:
Das Z77 Board bietet 2x USB3 intern, wenn Du also ein Gehäuse hast, das für die Front USB3 Anschlüsse einen internen USB3 Header benötigt, nimm das Z77 Board.
 
Wenn man die IGPU nicht nutzt könnte man sogar zu einem P67 ( B3 ) greifen wenn jeder Taler zählt. Wenn man die renomierten Händler nimmt ist zwischen Z68 und 77 sogar der Preis fast gleich. Aber generell würde würde die alte Garde ausreichen
 
Wenn du auf den Taler schauen musst (was ich nicht unbedingt glaube) dann greif zum älteren Chipsatz. Sonst würde ich bei einem Neukauf zu einem Mobo mit aktuellem Z77-Chipsatz raten. Davon mal abgesehn werden USB 3.0 und PCI-E 3.0 mMn überbewertet und sind noch lange keine Pflicht im Knecht. Bei letzterem z.B. ist die Performance gegenüber dem Vorgänger faktisch nur messbar (im sehr geringen einstelligen %-Bereich), keinesfalls spürbar...

Gruß
 
Ok Leute, schonmal vielen Dank.für die reichlichen Antworten am Morgen!

Mir ist klar, dass nach Ivy mit S1155 Schluss ist, deshalb wird das Brett zumindest bei mir keine Ivy CPU sehen.

Konkret gibts bei Amazon vereinzelt Z68 Board als Rückläufer. Amazon gibt ja 2 Jahre Gewährleistung und die sind sehr kulant, wenn was sein sollte.
Die sind ca. 20€ günstiger als der Neupreis.

Front USB 3.0 habe ich auch nicht und 2 SATA 3 Ports reichen mir auch für die 2 SSDs.
Wollte nochmal explizit nachfragen, ob die Chipsätze bei SSD Nutzung gleichwertig sind.

Übtertkatet werden soll auch, allerdings nur per Multi.
Denke, dass sich auch dort nichts tut, oder?

Danke euch nochmal!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe noch keinen Grund gefunden meinen Oldtimer gegen die 7x Reihe zu tauschen, habe auch nur den 2600k. Sichtbare Unterschiede in der Leistung wirst du wohl nicht feststellen
 
Ok, Danke nochmal für eure Antworten!

Ich glaube es wird dann wohl doch der Z77 Chipsatz, denn zu den Board um und unter 100€ habe ich bei Asrock mit dem Z68 über viele Defekte gelesen.

Es soll schon ein Asrock Board werden, da es optisch mit dem Schwarz und Gold wunderbar in mein System passt...

Habe mir jetzt das Z77 Extreme4 ausgeguckt, vllt. wirds auch das Extreme4-M.
Bei dem Brett konnte ich auf die Schnelle keine groben Schnitzer entdecken und auch der geforderte optische Ausgang ist dabei.

Denke das mATX reicht mir auch aus.

Gibts Einwände?

Danke und Grüße!
 
Wenn Du nicht übermäßig viele Erweiterungskarten (Soundkarte, WLAN etc.) einbauen willst, kannst Du schon das µATX Board nehmen :daumen:
 
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