Ivy Bridge: Leistungswerte eines Core-i5-Quadcores geleakt

Die iGPU wird aber sowieso nur von einem Bruchteil der User verwendet, vor allem wenn wir von den größeren i5/i7er-Modellen sprechen. Wenn, dann würde eine aufgebohrte Grafikeinheit bei den langsameren i3/i5er-Modellen Sinn machen. Bei einem i7er würde doch eine Grafikeinheit auf HD2000-Niveau reichen, da diese CPU ohne dedizierte Grafikkarte onehin kaum Sinn macht und eine schwache iGPU auch für's Debugging reicht.

Sie IGP reicht bereits jetzt für das Darstellen von 2 Monitoren, BluRay wiedergabe, such dir aus was du willst.
Und selbst wenn man sie nicht für die Bildwiedergabe nutzt bleibt da noch Quick Sync.
Die Geheimwaffe von Sandy Bridge: Quick Sync : Intels Core-CPUs der zweiten Generation: Das Sandy Bridge Review
Das ist grade für die Leute mit i7 interessant.
 
ich freu mich drauf, mein Q6600 muss abgelösst werden, aber ich werde warscheinlich bis Haswell warten -> Aber ein Ivy Bridge kommt in meinen server außer natürlich wenn Haswell schneller kommt
Alles im allen es ist ein guter schritt nach vorne in Sachen: GPU und Stromverbrauch!!!
 
Danke für die Benches...:daumen:..eigentlich hätte ich das vor dem Veröffentlichen der Meldung von einem Redaktionsmitglied gerne gesehen (gelesen), aber so ists trotzdem nice..:hail:
Freue mich auch schon auf Ivy..:banane:.noch hier auf einen P4...
habe so die Nase voll, von dieser Möhre..:D
 
Sie IGP reicht bereits jetzt für das Darstellen von 2 Monitoren, BluRay wiedergabe, such dir aus was du willst.
Und selbst wenn man sie nicht für die Bildwiedergabe nutzt bleibt da noch Quick Sync.
Die Geheimwaffe von Sandy Bridge: Quick Sync : Intels Core-CPUs der zweiten Generation: Das Sandy Bridge Review
Das ist grade für die Leute mit i7 interessant.

Aha, das ist ja auch sehr interessant. Intel bietet bei den SBs also eine Hardware-Decodierung.
 
Die iGPU wird aber sowieso nur von einem Bruchteil der User verwendet(...)
Anders herum wird da eher ein Schuh draus: Von den lächerlichen 2% hardcore Gamern wird die iGPU möglicherweise nicht genutzt. Die 98% anderen Einsatzgebiete (SOHO, Unternehmen, MediaCenter etc. pp) nutzen fast ausschließlich diese iGPU.
Und ganz ehrlich: Weshalb auch nicht? Ich habe hier zu Hause 2x Intel P6200 (HD Graphics), 3x Intel i3-550 (HD Graphics), 4x Intel i3-2105 (HD 3000) und eine i5-2500K (HD 3000).
Von diesen Systemen ist lediglich der 2500K mit einer dedizierten Grafikkarte ausgestattet.
Die ältere HD Graphics Generation taugt da wirklich eher nur für die einfache Medienwiedergabe, wenngleich da auch ältere Titel spielbar sind.
Die HD 3000 gibt ruckelfrei RailWorks 3 und Dragon Age II auf 1680 x 1050 Pixeln wider, was ihre Leistungsfähigkeit eigentlich untermauern sollte.
Des Weiteren kann man langsam, aber sicher, immer mehr Nutzen aus QuickSync ziehen. Ist schon schön zu sehen, dass die HD 3000 aus einer Sandy Bridge via QuickSync eine GeForce GTX 580 mit ihren CUDA Cores a) nicht nur naß macht, sondern b) ein Qualitätsniveau von x86 Renderpfaden bietet.
Und bitte keine Verweise auf "Z68 Bretter notwendig für Lucid Virtu", das ist quatsch: jedes meiner Intel H67 Bretter hat 'ne Lucid Lizenz im BIOS. :)

Grafikkarten haben heutzutage nur noch in Highendsystemen oder speziellen Szenarien eine Daseinsberechtigung - und das ist gut so. Es spart massig Strom und schont den Geldbeutel. :D
 
Aha, das ist ja auch sehr interessant. Intel bietet bei den SBs also eine Hardware-Decodierung.
hast auch weiter gelesen, oder?
Die Hardwaredecodierung ist um ein VIELFACHES schneller als JEGLICHE Konkurrenz, selbst mit Radeon 7970 oder Geforce 580 Support schaust da blöd hinterher. Es geht da nicht um ein paar Prozent die sie schneller ist, da gehts um WELTEN, die man weniger lang braucht. Das ist Energiesparen pur, aber auch deutlich weniger lang warten, arbeiten etc wenn man in diesem Bereich was macht.
Quick Sync Vs. APP Vs. CUDA : Intels Core-CPUs der zweiten Generation: Das Sandy Bridge Review
 
wer schon mal "ordentlich" mit excel gearbeitet hat bzw. arbeiten musste, der weiss, dass ein office-rechner mitunter ordentlich kraft braucht. hatte heute wieder 10 minuten vollast auf nem phenom 2 x4 auf allen kernen.
Wem sagst du das. In meinem Arbeits-PC sitzt ein i7 und der zwingt mich regelmässig zu Raucherpausen. Sonst hätte ich natürlich schon längst aufgehört... ;)

Die aktuellen Intel-CPUs machen aber durchs Band eine sehr gute Figur. Sehr leistungsfähig, geringe TDP und preislich absolut akzeptabel.

Ich frage mich deshalb ernsthaft, wie AMD das jemals aufholen soll. Für Endanwender ist BD schlichtweg nicht zu empfehlen, auch wenn es ein interessantes Stück Hardware ist.
Piledriver muss die Architekturkinderkrankheiten ausmerzen und den Anschluss wieder herstellen, sonst kann man nicht mal mehr über den Preis Kunden gewinnen (resp. nicht verlieren). Wenn man bedenkt, dass AMD selbst nur von 10-15% Steigerung p.a. bis 2014 spricht, scheint das einfach nicht zu genügen...
 
Wenn man ehrlich ist, ist das mit der Bulldozerarchitektur und den darauf folgenden kaum möglich. Wie viel IPC hat die Core Architektur mehr als die des Athlon FX? 60%?
Das ist nur mit einer neuen Architektur aufzuholen. Und dann hat man eins: die gleiche Leistung pro core. Aber ein Problem bleibt weiterhin: die hohe Verlustleistung, man ist also weiterhin zurück.
Hinzu kommt, dass bei der Verlustleistung der Intels oft die iGP auch mitläuft (ist ja auch erstaunlich: die Intel CPU/GPU Kombination hat insgesamt inetwa gleich viel Transistoren wie die AMD CPU Only ausführung, wo kommt bei Intel die hohe Leistung her, bzw wo ist sie bei AMD hinverschwunden? und: wäre es nicht doch besser gewesen, 6-8 deutlich verbesserte Phenom-Cores zu verbauen, statt der langsameren Bulldozercores?)
Aber das soll jetzt keine AMD/Bulldozerdiskussion werden. Fest steht, wenn Intel keinen absoluten Blödsinn baut mit Haswell, ist die nächsten 3-4 Jahre nicht mit Konkurrenz zu rechnen: AMD hat ja angekündigt die Leistung jedes Jahr um 15% zu steigern (ich hoffe, da ist IPC gemeint, nicht Gesamtleistung). Das würde sie beim STILLSTAND von Intel in 4 Jahren auf deren (HEUTIGES)Niveau heben... AMD ist im Moment in keiner Preiskategorie eine Alternative (bei den CPU-only Produkten, APUs sind super!) und wirds leider noch Jahre nicht sein :(
 
AMD ist im Moment in keiner Preiskategorie eine Alternative (bei den CPU-only Produkten, APUs sind super!) und wirds leider noch Jahre nicht sein :(
Das hat auch AMD erkannt und wenn man den Aussagen kurz nach Bulldozer Release Glauben schenkt, dann versuchen sie garnicht mehr gleichzuziehen und sichern sich stattdessen andere Märkte (>APUs).

Nicht ganz ungefährlich für AMD ist, dass sich mit den Ivy Bridge iGPUs abzeichnet, dass Intel auch bei Grafikkarten langsam den Dreh raus hat. Wenn die so weiter machen, sind in zwei Jahren ebenso deren Treiber konkurrenzfähig.
 
ist ja auch erstaunlich: die Intel CPU/GPU Kombination hat insgesamt inetwa gleich viel Transistoren wie die AMD CPU Only ausführung, wo kommt bei Intel die hohe Leistung her, bzw wo ist sie bei AMD hinverschwunden?
Liegt der Grund dafür in der Fertigungstechnik? Intel dürfte da meilenweit voraus sein (nicht dass ich das beurteilen könnte...) und AMD hat sich mit GF eine Hypothek für Jahre auferladen...
 
Wem sagst du das. In meinem Arbeits-PC sitzt ein i7 und der zwingt mich regelmässig zu Raucherpausen. Sonst hätte ich natürlich schon längst aufgehört... ;)

Die aktuellen Intel-CPUs machen aber durchs Band eine sehr gute Figur. Sehr leistungsfähig, geringe TDP und preislich absolut akzeptabel.

Ich frage mich deshalb ernsthaft, wie AMD das jemals aufholen soll. Für Endanwender ist BD schlichtweg nicht zu empfehlen, auch wenn es ein interessantes Stück Hardware ist.
Piledriver muss die Architekturkinderkrankheiten ausmerzen und den Anschluss wieder herstellen, sonst kann man nicht mal mehr über den Preis Kunden gewinnen (resp. nicht verlieren). Wenn man bedenkt, dass AMD selbst nur von 10-15% Steigerung p.a. bis 2014 spricht, scheint das einfach nicht zu genügen...

wenn man deinen und rolloras ausführungen folgt, kann einem echt angst und bange werden für amd.

nicht, dass man sich in 2 jahren einen amd holt, nur um raucherpausen zu bekommen :) ich für meinen teil habe damals wegen meiner haltung zu amd und des preis/leistungsverhältnisses meinen arbeits-pc selbst aufgebaut, aber da war mir noch nicht bewusst, dass die fließkomma-performance des phenomII so übel ist.

die sache mit den immer besser werdenden apus von intel könnte amd in die ecke drängen, dass nur noch die diskreten grakas interessant werden. dann hätte ati amd übernommen und nicht andersrum.
 
Liegt der Grund dafür in der Fertigungstechnik? Intel dürfte da meilenweit voraus sein (nicht dass ich das beurteilen könnte...) und AMD hat sich mit GF eine Hypothek für Jahre auferladen...

Die Menge der Transistoren hat erstmal wenig mit der Fertigungstechnik zu tun.
Die wird in erster Linie durch die Architektur bestimmt.
 
Das hat auch AMD erkannt und wenn man den Aussagen kurz nach Bulldozer Release Glauben schenkt, dann versuchen sie garnicht mehr gleichzuziehen und sichern sich stattdessen andere Märkte (>APUs).

Nicht ganz ungefährlich für AMD ist, dass sich mit den Ivy Bridge iGPUs abzeichnet, dass Intel auch bei Grafikkarten langsam den Dreh raus hat. Wenn die so weiter machen, sind in zwei Jahren ebenso deren Treiber konkurrenzfähig.
Nein, über die Treiber wird intel nur dann konkurrenzfähig, wenn die Betriebssysteme 90% dessen was im Treiber stehen müsste, schon von Haus aus mitbringt. Zumindest bei Spielen. Das zeigt eine Aussage von John Carmack (ID Software), der mal beschrieben hat wie die Zusammenarbeit mit Nvidia, ATI aber auch heutzutage mit Intel ablief. Deren HD Grafik besitzt theoretisch über Features die diesen Chip noch um einiges schneller machen würden wenn sie per Treiber richtig angesprochen werden. JC hat ihnen damals genau beschrieben wie sie das machen müssten und zurück kam damals nur von den Programmierern und Ingenieuren, sie seien im Treiberteam so unterbesetzt, dass sie dem nicht nachkommen können. Das nehm ich jetzt mal als offizielle Aussage hin, wenns von JC kommt.

Intel ist ja nicht erst seit gestern, sondern seit den 90ern im Grafikbusiness aktiv, und da man es die Letzten 15 Jahre nicht geschafft hat den Anschluss zu finden zeigt davon, dass mans gar nicht ausreichend probiert: zum einen ist der Softwareteil hoffnungslos unterbesetzt, zum anderen spricht die Geschichte der IGPs auch nicht von einer (qualitativ? quantitativ?) gut besetzten Hardwareabteilung.
Versteh mich nicht falsch, ich halte Intels IGPs für ihren Zweck meist hervorragend, aber speziell im Gamingbereich haben AMD und Nvidia einfach einen riesen Vorsprung, der ist nicht so einfach einzuholen. Selbst WENN die Chips mal gleich schnell wären, die Tests würden immer noch AMD vorne sehen (bei Grafik): sowohl von den Features, als auch von der Herstellerunterstützung, als auch von den Treibern...
Bis Intel im Grafikbereich tatsächlich aufgeschlossen hat (auf ganzer Linie, nicht nur auf Hardwareebene) sinds locker 5 Jahre, bis dorthin hat man bei AMD auch schon wieder 3x die Richtung geändert.
wenn man deinen und rolloras ausführungen folgt, kann einem echt angst und bange werden für amd.

nicht, dass man sich in 2 jahren einen amd holt, nur um raucherpausen zu bekommen :) ich für meinen teil habe damals wegen meiner haltung zu amd und des preis/leistungsverhältnisses meinen arbeits-pc selbst aufgebaut, aber da war mir noch nicht bewusst, dass die fließkomma-performance des phenomII so übel ist.

die sache mit den immer besser werdenden apus von intel könnte amd in die ecke drängen, dass nur noch die diskreten grakas interessant werden. dann hätte ati amd übernommen und nicht andersrum.
Naja, Angst und Bange braucht dir nicht Werden.
AMD hat ja immer noch die AMD Fans ;)
Das war jetzt zwar scherzhaft gemeint, es gibt aber selbst hier im PCGH Forum Leute die sagen "ich will einen ECHTEN 4-Kerner mit exakt 3.2 Ghz und da ist AMD halt günstiger als Intel" (Leistung egal, wer das gesagt hat, sag ich jetzt mal nicht. Derjenige hat auch betont, es sei ihm egal, dass man um einen geringeren Preis eine günstigere, schnellere, stromsparendere und "technisch vollständigere" (mehr CPU Features) bekommt, er will AMD).
Das Grafikbusiness und APUs und Co, der Markt wird hier noch viel breiter mit Smartphones und Tablets die x86 powered werden wollen. Also wie gesagt keine Angst :)
Intel BRAUCHT vorallem AMD, es würde, bevor die Untergehen, zu einem "Patentaustausch" kommen, und Intel würde mal wieder 1 Mrd überweisen. Ist bei 3-4 Mrd Quartalsgewinn denen ziemlich schnuppe und AMD hälts 1. im Markt, 2. klein.
Die Menge der Transistoren hat erstmal wenig mit der Fertigungstechnik zu tun.
Die wird in erster Linie durch die Architektur bestimmt.
Völlig richtig. Aber hier liegt ja ein weiteres Problem: Intel ist nunmal mit deutlich weniger Schaltkreisen bei deutlich mehr Leistung, man hat also die wesentlich bessere Architektur. Und eine völlig neue Architektur zu machen, die besser ist, sowas geschieht mal nicht eben über Nacht, dazu brauchts auch nicht ein, zwei oder 3 Jahre, dazu brauchts 5 und mehr. Zumindest bei einer Komplexität heutiger Architekturen. Selbst für die kleinen Überarbeitungen der Architektur wie von Nehalem->Sandy Bridge brauchts ja schon ca 2 Jahre und das ist mehr "Optimierung" und keine neue Architektur gewesen. Das beim ChipRIESEN Intel, der es sich immer leisten kann an 3, 4 oder 5 verschiedenen Lösungen parallel zu forschen
Und AMD hat gerade erst nach langen Jahren, vielen Verzögerungen eine völlig neue Architektur rausgebracht. Die erste große neue, seit Einführung... des Athlon ende der 90er? Alles andere waren immer überarbeitungen der Vorgängerarchitektur.
Was so schlimm ist, ist, dass die neue Architektur eben nach all der Entwicklungszeit LANGSAMER als der Bruder aus dem eigenen Hause ist (Phenom).
Ein ähnlicher Fall ist mir nur beim Pentium 4 bekannt (zum Pentium 3). Da half aber natürlich, dass man trotzdem noch vorne am Highendmarkt mitkämpfen konnte und, dass man mit den moderneren Fertigungsprozessen trotzdem ordentlich Tempo hatte (und weil man TDP Grenzen nach oben trieb).
AMD hat also 2 große Probleme: eine Architektur die noch Jahre hinter der Konkurrenz herhinken wird
sowie die Prozesstechnologie die immer weiter hinter Intel zurückfällt. War es früher ziemlich exakt ein Jahr, die AMD in diesem Bereich hinter Intel lag (etwa beim Wechsel 180nm auf 130), so sinds jetzt bald 2 Jahre:
32nm Prozess wurde von Intel Ende 2009 eingeführt, von AMD 2011 wenn ich mich jetzt nicht täusche. Schon der 45nm High-K Prozess war dem 45nm Prozess von AMD nicht nur voraus, sondern auch überlegen (high-K). Der 22nm Trigate Prozess ist bei Intel jetzt auch schon seit einigen Monaten so weit, man muss nur noch kein neues Produkt mit niedrigen Yieldraten auf den Markt bringen, wenn das alte mit hohen Yieldraten, sich wie warme Semmeln verkauft und man so pro Stück deutlich mehr verdient. Man wartet bis die Ausbeute groß genug ist und der Markt von Sandy Bridge gesättigt wird, und nach neuem schreit. Hier kommen also 2 Probleme zusammen, die verhindern, dass AMD in nächster Zeit im Performance/Highendbereich mit Intel mithalten kann.
Im Lowcostbereich siehts ganz anders aus, ich hab für freunde mehrere HTPCs zusammengebaut die BluRay 3D fähig sein müssen, da war die Llano Lösung von AMD gerade recht. Auch viele andere sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für die APUs gibts.
Bulldozer wird auch seinen Zweck finden, vielleicht in billigen Servern.

Am Desktop wird man von AMD aber länger nicht mehr reden (auch wenn ich dir folgendes garantieren kann: egal welchen Prozessor AMD in den nächsten 3 Jahren vorstellt, die Vorfreude bei den AMD Fans wird hier jedesmal groß sein, die Reviews werden... naja ok sein schätze ich, aber vorallem die Reaktion (das Schöngerede) wird wieder toll ausfallen ;)
Das ist ja auch der Grund warum doch sehr viele einen Phenom (2) haben. Ganz offen und Ehrlich betrachtet, war AMD schon mit dem Phenoms schlecht dran: sie kamen NACH den Core 2s, waren langsamer und brauchten mehr Strom. Dann kam der 45nm Refresh von Intel die haben AMD nochmal mehr geplättet, aber die AMD Fans hier haben trotzdem noch das alte Lied (auch "Die Lüge" genannt) gesungen, "wer günstig kauft, kauft AMD"(es gab einfach schon ewig zu AMD vergleichbare Leistung bei vergleichbaren Preis). Und dann kam 2008 noch der i7 (von 220-999 €), 2009 der i3,5 und i7 für Lowcost bis Performance (also auch von 50-220€).
Das Problem ist: Intel ist im Moment so weit vorne, dass AMD selbst bei der DOPPELTEN Bulldozer Performance nicht viel hätte machen können: Intel hätte die 22nm Version früher gebracht, man hätte 30% höher getaktet und wäre schon gleichauf, aber immer noch mit weniger Stromverbrauch (wenn auch höher als die jetzt angepeilten 77W TDP)
Die einzigen die profitiert hätten wären die Kunden gewesen: es hätte mehr Performance für weniger Geld gegeben, ich wette, Intel hätte auch mehr unlocked (i5/i7 3xxx K Prozessoren) herausgebracht um das Übertakterargument für sich zu gewinnen, natürlich würde man relativ schnell auch erste "8-Kerner" bringen für den Mainstreammarkt, mit SMT also 16 Threads, aber dafür halt bei einer AMD äquivalenten ~130 W Verlustklasse (geht sich wohl aus, bedenkt man der Ivy Bridge 4 Kerner + 15 Watt IGP hat 77Watt, eventuell hätte es eine 8-Kern Version ohne IGP gegeben, who knows das wird jetzt ja rein spekulativ, da hätte AMD einen besseren Job machen müssen damit wir das sehen könnten :( )

Und ein weiteres Problem seh ich in der Argumentation der AMD Fans:
Der Kollege GoldenMic etwa hat einen Core i7 870. Man wurde damals von den AMD Fans angemacht warum man so eine CPU kauft (ich selbst hab damals den 860er gekauft :) ), wenn man nur um 20€ weniger 400 mhz mehr haben könnte, man merke den Unterschied sowieso kaum, vorallem aber KANN MAN DANN NICHT AUF BULLDOZER UPGRADEN WENN MAN INTEL KAUFT.
Jetzt, mehr als 2.5 Jahre später hat AMD IMMER noch keinen Prozessor gebaut, der den 870 entscheidend schlagen könnte, er hat sich also schon abbezahlt, der 20€ unterschied der einem das Spielen versüßt, das Arbeiten erleichtert (weil beschleunigt). hinzu kommt noch: man hat nur 1x Geld ausgegeben, während die AMD Fanatiker damals ja mindestens 2x bezahlen mussten: für den Phenom 1x und später nochmal für den Bulldozer. Das traurige ist: selbst wenn die AMD Besitzer jetzt 2x Geld in die Hand genommen hätten: sie wären erstens mehr Geld los geworden und hätten zweitens IMMER noch die langsamere CPU.
Außerdem hätte man ja jetzt doch wieder ein neues Mainboard kaufen müssen (AM3+), somit relativiert sich sogar ein bisschen, dass der Sockel 1156 so jung gestorben ist :D
Aber was wie hohn klingt betone ich eigentlich schweren Herzens: seit der Einführung des Pentium 4's habe ich immer AMD Prozessoren gekauft (Athlon XP, Athlon 64, Athlon 64 X2). Der Computer auf dem ich zu Hause im Büro meine Arbeiten schreibe (und auch diese Zeilen hier) ist ein Athlon 64 4850e mit einer 780G IGP im Chipsatz. War bislang ein halbwegs treues Gerät (halbwegs deshalb, weil mich das 780 G Treiberdebakel dazu bewegt hat, wenn es sich vermeiden lässt, keine ATI/AMD Karte mehr unter Windows XP zu betreiben, siehe http://www.albernet.at/amd/amd_780g_problem.htm
http://extreme.pcgameshardware.de/members/53157-goldenmic.html
 
Zuletzt bearbeitet:
hast auch weiter gelesen, oder?
Die Hardwaredecodierung ist um ein VIELFACHES schneller als JEGLICHE Konkurrenz, selbst mit Radeon 7970 oder Geforce 580 Support schaust da blöd hinterher. Es geht da nicht um ein paar Prozent die sie schneller ist, da gehts um WELTEN, die man weniger lang braucht. Das ist Energiesparen pur, aber auch deutlich weniger lang warten, arbeiten etc wenn man in diesem Bereich was macht.

Ja, das ist fein und ganz nett als Zugabe. Natürlich ist es schneller, weil die Codierungsroutinen fest in Silizium gegossen sind und nicht als Programm unter CUDA oder Stream auf der Grafikkarte ausgeführt werden müssen. Also kein Hexenwerk. Mit der Leistungsfähigkeit der iGPU oder der CPU hat die Sache weniger zu tun.

Für ernsthafte Videoencodierung taugt das genausoviel wie die bisherigen Converter auf CUDA-Basis wie Badaboom usw.
Gut für Leute, die pro Tag 100 Videos für ihr Smartphone transcodieren wollen - wenn man das überhaupt muss, denn die neueren Modelle stemmen HD-Videos auch so. Mit kleineren Videos spart man eher Speicherplatz und Akkulaufzeit.

Ich will die Sache jetzt nicht kleinreden - es ist ja erst ein (interessanter) Anfang, mal sehen, was in Zukunft noch daraus wird. Intel hat sich ja was dabei gedacht, sowas als Hardwareeinheit in ihre CPUs zu stopfen - die wollen ja selbst groß ins Video-Geschaft einsteigen, da ist sowas natürlich ganz nützlich- eventuell auch nett für DRM in Hardware.
 
Geht es um die Bildqualität ist eine reine CPU-Lösung besser als Quicksync und weitaus besser als eine GPU-Berechnung.

Speed: Quicksync > GPU > CPU
Qualität: CPU > Quicksync > GPU
 
Auf den ersten Seiten den Threads kam ja das Thema "Tick-Tock" auf. Um mal zu zeigen, wie gut Intel wirklich im Plan liegt mal etwas aus der PCGH Ausgabe 10/2008.
In dem Artikel "Der Thronfolger" wurde der Core i7 mit Nehalem Architektur vorgestellt. Am Ende des Artikels gibt es einen "Blick in die Zukunft".
Ich fasse mal zusammen:

Ende 2009: Nehalem wird auf 32nm umgestellt (Westmere)
2010: Sandy Bridge (Viele Verbesserungen und bei bestimmten Berechnungen bis 90% perormance plus)
2011: Ivy Bridge (Sandy Bridge mit 22nm)
Danach: Haswell (revolutionär sparsam)

Also mit Ivy Bridge in 2011 hat es nun nicht geklappt, aber man bedenke das die Infos aus der PCGH von Herbst 2008 sind, wo es den ersten Core i7 noch nichtmal auf dem Markt gab.
Demnach wird Intel sehr gut im Plan liegen und Entscheidungen zu neuen Architekturen werden viel früher getroffen als das man "in letzter Sekunde" großartige Änderungen vornehmen könnte.
Wenn ich mir die Infos aus der alten PCGH allerdings so anschaue könnte ich mir vorstellen das Intel den Ivy Bridge ursprünglich mit gleicher TDP und höherer Taktung rausbringen wollte, die heutige Marktsituation (mehr "Öko Denken" und Bulldozer Schlappe) aber Intel dazu bewegt hat, die Taktung beizubehalten und die TDP zu senken. Denn offenbar sollte der Haswell ursprünglich das Sparwunder werden.
Aber das ist mehr geraten als eine wirkliche Theorie ;)

bye
Spinal
 
@Rollora #73:
Sehr toller Post. Ich bin bei der Argumentation ganz bei dir.
Und danke auch für das Beispiel mit mir :D

@Marc: Also ist QuickSync aktuell ein sehr guter Mittelweg. Sehr schnell, dafür qualitätsmäßig zwischen x86 und Cuda.
Klingt doch super.

@Spinal:
Intel hat aktuell einfach keinen Grund sich mit Ivy unnötig zu beeilen. Das ist ja der Punkt bzw. das Problem. AMD ist aktuell keine Konkurrenz für Sandy.
Ich hoffe dennoch das man dem Plan treu bleibt.
 
Und auch mit meinem nächsten Post bin ich wieder bei dir GoldenMic ;)

Auf den ersten Seiten den Threads kam ja das Thema "Tick-Tock" auf. Um mal zu zeigen, wie gut Intel wirklich im Plan liegt mal etwas aus der PCGH Ausgabe 10/2008.
In dem Artikel "Der Thronfolger" wurde der Core i7 mit Nehalem Architektur vorgestellt. Am Ende des Artikels gibt es einen "Blick in die Zukunft".
Ich fasse mal zusammen:

Ende 2009: Nehalem wird auf 32nm umgestellt (Westmere)
2010: Sandy Bridge (Viele Verbesserungen und bei bestimmten Berechnungen bis 90% perormance plus)
2011: Ivy Bridge (Sandy Bridge mit 22nm)
Danach: Haswell (revolutionär sparsam)

Also mit Ivy Bridge in 2011 hat es nun nicht geklappt, aber man bedenke das die Infos aus der PCGH von Herbst 2008 sind, wo es den ersten Core i7 noch nichtmal auf dem Markt gab.
Demnach wird Intel sehr gut im Plan liegen und Entscheidungen zu neuen Architekturen werden viel früher getroffen als das man "in letzter Sekunde" großartige Änderungen vornehmen könnte.
Wenn ich mir die Infos aus der alten PCGH allerdings so anschaue könnte ich mir vorstellen das Intel den Ivy Bridge ursprünglich mit gleicher TDP und höherer Taktung rausbringen wollte, die heutige Marktsituation (mehr "Öko Denken" und Bulldozer Schlappe) aber Intel dazu bewegt hat, die Taktung beizubehalten und die TDP zu senken. Denn offenbar sollte der Haswell ursprünglich das Sparwunder werden.
Aber das ist mehr geraten als eine wirkliche Theorie ;)

bye
Spinal
Das habe ich eigentlich indirekt schon beantwortet: wenn man einen neuen Fertigungsprozess einführt ist die Yieldrate (wieviele Prozent funktionierender Chips bekomme ich aus einem Waver) noch recht niedrig, je nachdem wie ausgereift (High-Risk Productions fangen gern mal bei 20-30% an) das Verfahren ist. Intels 22nm Verfahren ist schon 2011 Massenproduktionstauglich gewesen aber es hätte halt am Anfang nur jeder 2. Chip vom Waver funktioniert (also nur 50% ausbeute) und mit jedem Monat den sich das verschiebt, steigt die Ausbeute. Man hat aber, wie GoldenMic also schon richtig sagt, keinen Grund zur Eile. Eile hätte man nur, wenn AMD gleichauf bei Leistung oder Stromverbrauch wäre. Da ist man aber in beiden Bereichen deutlich vorne.
Weil du das "außer Plan" sein von Intel ein wenig eingebracht hast, hier bitte, schau dir das mal an:
http://pics.computerbase.de/1/4/7/8/8/1_m.jpg

Dieses Bild, bzw die Roadmap kenne ich seit den 90ern. Sie wurde nicht verändert, sogar die Materialien wurden damals schon so eingeplant. Ich dachte immer "Waaahnsinn, da kommen faszinierende Zeiten auf uns zu" :D
Und bis heute ist diese Roadmap die aktuelle. So sehr ist bei Intel jeder Prozess von Intel in den letzten Jahren geplant und erforscht.
Dass man mit mehr Druck von AMD gerechnet hat zeigt auch wie sehr man bei Intel eigentlich über die schwache Performance des Bulldozers irgendwie auch "enttäuscht" sein muss.
 
Ja das ist vielleicht falsch rübergekommen, ich meinte ja, das Intel absolut gut im Zeitplan ist :daumen:
Und bei der aktuellen Situation können die sich ja Zeit und alles ein wenig reifen lassen.
Ich finde schade, dass man mit Piledriver nun auch nicht all zu hohe Erwartungen haben sollte und generell die nächsten Jahre auch nix weltbewegendes von AMD zu kommen scheint.
Aber mal abwarten, der Phenom 2 hat ja auch überrascht.

bye
Spinal
 
Zurück