ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
@Herr_M:
Ich verstehe nicht ganz, was der Hinweis auf durchgehende Großschreibung soll. Ich nutze die selektive Betonung einzelner Wörter, welche die Regeln ausdrücklich ERLAUBEN und welche als lautere Ausspraceh auch im realen Leben üblich ist. Deine durchgehende Fettschrift steht dagegen im Konflikt mit der Forderung nach "sparsamen Einsatz von Zeichenformatierung", meinst du nicht? Zusammen damit, dass man hier nicht einmal als winzige Randnotiz in langen Beiträgen auf Posts !reagieren! darf, die !Mods selbst öffentlich gepostet! haben, während ihr zahlreiche Beiträge verfasst, die von Anfang bis Ende nichts weiter als themenfremde Zurechtweisungen an Einzelpersonen enthalten (PN anyone?), fühlt sich das ehrlich gesagt nicht fair an. Mehr wie einseitiges Anprangern und messen mit zweierlei Maß.
Das wurde afaik dementiert. Dafür hat Netanjahu heute (laut Tagesschau, Suchtreffer zu den Keywords gibt es leider gefühlt Milliarden) neben der absoluten Verhinderung der iranischen Atomanreicherung auch eine ebenso absolutes Ende der Bedrohung durch iranische Raketen als Ziel des Krieges genannt. Das passt zu Forderungen von vor zwei Monaten, als er nicht nur eine komplette des iranischen Atomprogramms forderte, sondern auch eine https://www.n-tv.de/politik/Netanjahu-will-Irans-Atomprogramm-komplett-stoppen-article25730643.html"Verhinderung" der Bewaffnung mit balistischen Raketen[/url].
Imho ein extrem üble Doppelforderunge, die de facto einen auch konventionell nicht verteidigungsfähigen Iran (auch nicht gegen z.B. Erzfeind Saudi Arabien) mit rückständiger Energieversorgung bedeutet. Schließlich hat sich Iran seit Jahren voll auf Raketen konzentriert und keinen Zugang zu brauchbaren Luftfahrzeugen, mindestens eins von beiden braucht man zur Verteidigung gegen moderne Armeen aber zwingend. Und auch bei der Energieversorgung steht man ohne Technik-Importmöglichkeiten nur auf zwei Füßen: Der eine, Gas, wurde gerade großflächig in Brand gesteckt/zerstört, der andere ist zivile Atomenergie, wie Israel sie selber nutzt. Zurück in die Steinzeit & kein Verteidigungsrecht also.
Weder dein Link noch andere Quellen, die ich auf die schnelle finden konnte, unterstützen deine Behauptung. In dem, was wiki(.org) so über das pakistanische Programm schreibt, steht sogar tendentiell das exakte Gegenteil respektive ausschließlich andere Namen, wenn es um den Bau von Bomben geht. Damit hat Kadir Khan scheinbar nie irgendwas zu tun und, in Anbetracht der Fragmentierung des pakistanischen Programms, demnach auch kein Wissen darüber gehabt. Der war allgemein angesehener Experte für Zentrifugen und damit die maßgebliche Kraft hinter dem Anreicherungsprogramm in Pakistan. Was er dem Iran an Wissen weitergeben hat, ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass Iran mit seiner (bis dato nicht-militärischen) Nutzung von Atomtechnik soweit ist, wie er es ist.
Aber ich sehe nicht den Hauch eines Hinweises, dass auf diesem Weg irgendwelche Informationen geflossen sein könnten, die dem Iran auf dem vorgeworfenen Weg vom Status Quo zu einsatzfähigen Atomwaffen helfen könnte. Erst recht nicht zu besonders kleinen.
Ähhh - das ist jetzt der zweite Link, bei dem ich mich frage, ob du ihn überhaupt selbst gelesen hast und falls ja, ob du dann damit Belege vortäuschen möchtest, die bezüglich des Themas gar nicht hast?
"akademische Qualitätssicherung und -steigerung ab. Dies geschah [durch] iranische Wissenschaftlern, die ... vornehmlich in den USA, Kanada und Europa) ausgebildet ... u.a. in ... Mathematik und den Ingenieurswissenschaften wider."
Wie viele iranische Atombombenbauer haben wir oder ide USA denn gleich nochmal ausgebildet und in den Iran geschickt? Ach ja: Vermutlich keine, denn:
"Darüber hinaus sind aufgrund der EU-Sanktionen Studierende und Wissenschaftler bestimmter „Risiko“-Fächergruppen (Physik, Chemie, Raketentechnik) besonderen Auflagen bzw. Überprüfungen unterworfen."
In eine Wiki-Auflistung, wo der Iran stattdessen gut dabei ist, findet sich noch folgende Zeile:
However, little connection exists between Iran's scientific society and that of the nuclear program of Iran.
Stattdessen sehr viel Life Sciences, fossile Energien, Astronomie und im Rüstungssektor ausschließlich Drohnen- und Raketentechnik. Der einzige Hinweis auf Nukleartechnik ist ein ziviler Reaktor, der "2016 online gehen soll". hmmm - ne, hat nicht so ganz geklappt.
Und die dritte falsche Aussage mit dem der dritten nicht unterstützenden Link in Folge. Man muss nur dem darin enthaltenen Link zum Reaktor selbst folgen, und schon liest man, dass er vor 2015 (stand von Wikipedia.de) nicht fertiggestellt war und der Iran zugesichert hat, dass Design so abzuwandeln, dass kein Proliferationsrisiko besteht. Klickt man dann noch einmal weiter, zur etwas aktuelleren englischen Seite, dann steht da was von einer Betonverfüllung des Originaldesigns 2019. Soweit ich nachvollziehen kann, wurde er vorher nicht ein einziges Mal angefahren. Der modifizierte, unkritische Neubau - wie gesagt, siehe oben: Work (not) in Progress.
en.wikipedia.org
Die jüngste direkte Quelle, die ich finden konnte, ist von 2020 und behandelt weiterhin nur Planungen für den modifizierten Bau gemäß Atomabkommen ohne Proliferierungsrisiko
www.timesofisrael.com
Die jüngste indirekte/zusammenfassende (ohne klaren Informationsursprung) ist von Februar diesen Jahres und listet den Reaktor weiterhin als unfertig.
www.armscontrol.org
Was dem Iran komplett fehlt (soweit ich herausfinden konnte, gibt es nicht einmal Anschuldigungen, heimlich an sowas zu arbeiten): Eine Wiederaufbereitungsanlage, um Plutonium aus bebrüteten Brennstäben zu gewinnen. (In geringer Konzentration = mit entsprechend mehr Arbeit, die ohnehin schon ziemlich hoch ist, könnten sie das sonst auch aus den dem einen zivilen Kraftwerk machen, dass sie betreiben.)
Armscontrol.org hat übrigens auch konkrete Zahlen zu der Menge hochangereicherten Urans: 182 kg 60%iges U235. Das ergäbe nach vollständiger Aufarbeitung 136 kg @80% oder zwei Little Boys, 120 kg 90%iges. Real noch weniger, denn man kann eben nicht "vollständig" anreichern, das ein Grenzwertprozess und die Konzentration im abzuscheidenden Rest auf 0% zu senken ist genauso unmöglich, wie umgekehrt auf 100% anzureichern.
Keine Ahnung, wie diverse Nachrichtenagenturen also auf "Material für 9 Bomben" kommen bzw. was für Bomben das sein sollen. Wiki.org verweist beim W54 (23,1 kg inklusive Zünder in der kleinsten Version) auf eine britischen Sprengkopf gleicher Leistung, der 1,6 kg Plutonium und 2,42 kg Uran enthalten haben soll. Überschlagen wir mit Faktor 5 für den Unterschied in der kritischen Masse zwischen Plutonium und Uran wären das 10,5 kg Spaltmaterial Minimum für eine reine Uran-Bombe - nur haben Briten respektive Amerikaner die Mischbauweise mit auch-Uran ja nicht just for fun gewählt, sondern weil sie durch die spezifische Eigenschaftenkombination weiteres Material gegenüber eine reinen Plutoniumbombe einsparen konnten. Die Synergieeffekte hätte mit nur Uran umgekehrt nicht, also dürften 120/9 = 14 kg pro Bombe, abzüglich des realen Anreicherungserfolges bei weiterer Steigerung. Diese "neun" ist also das absolute Minimum des technisch überhaupt möglichen, WENN man über das volle Know-How der Amerikaner verfügt.
Was die Iraner, wie dargelegt, nicht einmal annäherungsweise tun.
Die offizielle US-Angabe für Atombomben dieser Größe, wenn man sie gebaut bekommt, liegt übrigens bei 20 Tonnen TNT Sprengkraft. Also der berühmt-ominösen "Nuklearpanzerfaust", die von Hand gezielt auf einen in 2 km anmarschierenden Feind abgefeuert werden sollte und in einem Test tatsächlich mal über eine Entfernung von 2,7 km von Bodentruppen eingesetzt wurde. Also absolut nichts, dass geeignet ist, um mehr als ein Dorf zu zerstören. Little Man war Sechshundertundfünzigmal so stark, um es auszuschreiben. Zwei konventionelle MOABs, Transportgewicht zusammen 20 t, haben mehr Sprenkraft als eine derartige Atombombe. 9 davon kämen auf 180 Tonnen TNT-Äquivalent. Zum Vergleich: Allein von den großen 2000-Pfund-Bomben, von denen sie im Vergleich zu den 1000ern sehr wenige hatten und die Biden eine Zeit lang auch nicht nachliefern wollte, hat Israel allein im ersten Monat des Gazakriegs 500 Tonnen abgeworfen. Nach einem halben Jahr wurde die Gesamtmenge auf 70000 Tonnen geschätzt. Das ist fast 400 mal so viel, wie die iranische Atombombengefahr haben könnte, wenn sie denn im Moment überhaupt real exisitieren würde.
Ich verstehe nicht ganz, was der Hinweis auf durchgehende Großschreibung soll. Ich nutze die selektive Betonung einzelner Wörter, welche die Regeln ausdrücklich ERLAUBEN und welche als lautere Ausspraceh auch im realen Leben üblich ist. Deine durchgehende Fettschrift steht dagegen im Konflikt mit der Forderung nach "sparsamen Einsatz von Zeichenformatierung", meinst du nicht? Zusammen damit, dass man hier nicht einmal als winzige Randnotiz in langen Beiträgen auf Posts !reagieren! darf, die !Mods selbst öffentlich gepostet! haben, während ihr zahlreiche Beiträge verfasst, die von Anfang bis Ende nichts weiter als themenfremde Zurechtweisungen an Einzelpersonen enthalten (PN anyone?), fühlt sich das ehrlich gesagt nicht fair an. Mehr wie einseitiges Anprangern und messen mit zweierlei Maß.
Soso...^^
"Premier Netanjahu will mithilfe des Kriegs gegen Teheran auch dem dortigen Machtapparat ein Ende bereiten und ermuntert das iranische Volk zum Umsturz. Warum die Welt davon profitieren würde."
Das wurde afaik dementiert. Dafür hat Netanjahu heute (laut Tagesschau, Suchtreffer zu den Keywords gibt es leider gefühlt Milliarden) neben der absoluten Verhinderung der iranischen Atomanreicherung auch eine ebenso absolutes Ende der Bedrohung durch iranische Raketen als Ziel des Krieges genannt. Das passt zu Forderungen von vor zwei Monaten, als er nicht nur eine komplette des iranischen Atomprogramms forderte, sondern auch eine https://www.n-tv.de/politik/Netanjahu-will-Irans-Atomprogramm-komplett-stoppen-article25730643.html"Verhinderung" der Bewaffnung mit balistischen Raketen[/url].
Imho ein extrem üble Doppelforderunge, die de facto einen auch konventionell nicht verteidigungsfähigen Iran (auch nicht gegen z.B. Erzfeind Saudi Arabien) mit rückständiger Energieversorgung bedeutet. Schließlich hat sich Iran seit Jahren voll auf Raketen konzentriert und keinen Zugang zu brauchbaren Luftfahrzeugen, mindestens eins von beiden braucht man zur Verteidigung gegen moderne Armeen aber zwingend. Und auch bei der Energieversorgung steht man ohne Technik-Importmöglichkeiten nur auf zwei Füßen: Der eine, Gas, wurde gerade großflächig in Brand gesteckt/zerstört, der andere ist zivile Atomenergie, wie Israel sie selber nutzt. Zurück in die Steinzeit & kein Verteidigungsrecht also.
Die Iraner fangen bzw fingen jedoch nicht bei Tag 1an. Da gab es so einen symphatischen Pakistani der bereitwillig sein Wissen zum Bau von Nuklearwaffen geteilt hat.
https://de.wikipedia.org/wiki/Abdul_Kadir_Khan
Weder dein Link noch andere Quellen, die ich auf die schnelle finden konnte, unterstützen deine Behauptung. In dem, was wiki(.org) so über das pakistanische Programm schreibt, steht sogar tendentiell das exakte Gegenteil respektive ausschließlich andere Namen, wenn es um den Bau von Bomben geht. Damit hat Kadir Khan scheinbar nie irgendwas zu tun und, in Anbetracht der Fragmentierung des pakistanischen Programms, demnach auch kein Wissen darüber gehabt. Der war allgemein angesehener Experte für Zentrifugen und damit die maßgebliche Kraft hinter dem Anreicherungsprogramm in Pakistan. Was er dem Iran an Wissen weitergeben hat, ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass Iran mit seiner (bis dato nicht-militärischen) Nutzung von Atomtechnik soweit ist, wie er es ist.
Aber ich sehe nicht den Hauch eines Hinweises, dass auf diesem Weg irgendwelche Informationen geflossen sein könnten, die dem Iran auf dem vorgeworfenen Weg vom Status Quo zu einsatzfähigen Atomwaffen helfen könnte. Erst recht nicht zu besonders kleinen.
Allgemein bekannt und international anerkannt ist das der Iran sehr gute Wissenschaftler hervorbringt. Gerade in der theoretischen Wissenschaften ist der Iran hoch entwickelt. Iranische Wissenschaftler veröffentlichen in der Region die meisten Arbeiten. Weltweit ist der Iran da auf Platz 16.
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Überblick: Bildung und Wissenschaft
Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Hochschulen und das Bildungssystem im Iran.www.daad.de
Ähhh - das ist jetzt der zweite Link, bei dem ich mich frage, ob du ihn überhaupt selbst gelesen hast und falls ja, ob du dann damit Belege vortäuschen möchtest, die bezüglich des Themas gar nicht hast?
"akademische Qualitätssicherung und -steigerung ab. Dies geschah [durch] iranische Wissenschaftlern, die ... vornehmlich in den USA, Kanada und Europa) ausgebildet ... u.a. in ... Mathematik und den Ingenieurswissenschaften wider."
Wie viele iranische Atombombenbauer haben wir oder ide USA denn gleich nochmal ausgebildet und in den Iran geschickt? Ach ja: Vermutlich keine, denn:
"Darüber hinaus sind aufgrund der EU-Sanktionen Studierende und Wissenschaftler bestimmter „Risiko“-Fächergruppen (Physik, Chemie, Raketentechnik) besonderen Auflagen bzw. Überprüfungen unterworfen."
In eine Wiki-Auflistung, wo der Iran stattdessen gut dabei ist, findet sich noch folgende Zeile:
However, little connection exists between Iran's scientific society and that of the nuclear program of Iran.
Stattdessen sehr viel Life Sciences, fossile Energien, Astronomie und im Rüstungssektor ausschließlich Drohnen- und Raketentechnik. Der einzige Hinweis auf Nukleartechnik ist ein ziviler Reaktor, der "2016 online gehen soll". hmmm - ne, hat nicht so ganz geklappt.
Der Reaktor in Arak ermöglicht die Produktion von waffenfähigen Plutonium 239.
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Arak (Stadt) – Wikipedia
de.wikipedia.org
Und die dritte falsche Aussage mit dem der dritten nicht unterstützenden Link in Folge. Man muss nur dem darin enthaltenen Link zum Reaktor selbst folgen, und schon liest man, dass er vor 2015 (stand von Wikipedia.de) nicht fertiggestellt war und der Iran zugesichert hat, dass Design so abzuwandeln, dass kein Proliferationsrisiko besteht. Klickt man dann noch einmal weiter, zur etwas aktuelleren englischen Seite, dann steht da was von einer Betonverfüllung des Originaldesigns 2019. Soweit ich nachvollziehen kann, wurde er vorher nicht ein einziges Mal angefahren. Der modifizierte, unkritische Neubau - wie gesagt, siehe oben: Work (not) in Progress.
IR-40 - Wikipedia
Die jüngste direkte Quelle, die ich finden konnte, ist von 2020 und behandelt weiterhin nur Planungen für den modifizierten Bau gemäß Atomabkommen ohne Proliferierungsrisiko
Iran atomic chief says modernization work on heavy water reactor progressing
In message marking country's national nuclear day, Ali Akbar Salehi also touts efforts to construct 2 new reactors at Bushehr plant
The Status of Iran's Nuclear Program | Arms Control Association
Was dem Iran komplett fehlt (soweit ich herausfinden konnte, gibt es nicht einmal Anschuldigungen, heimlich an sowas zu arbeiten): Eine Wiederaufbereitungsanlage, um Plutonium aus bebrüteten Brennstäben zu gewinnen. (In geringer Konzentration = mit entsprechend mehr Arbeit, die ohnehin schon ziemlich hoch ist, könnten sie das sonst auch aus den dem einen zivilen Kraftwerk machen, dass sie betreiben.)
Armscontrol.org hat übrigens auch konkrete Zahlen zu der Menge hochangereicherten Urans: 182 kg 60%iges U235. Das ergäbe nach vollständiger Aufarbeitung 136 kg @80% oder zwei Little Boys, 120 kg 90%iges. Real noch weniger, denn man kann eben nicht "vollständig" anreichern, das ein Grenzwertprozess und die Konzentration im abzuscheidenden Rest auf 0% zu senken ist genauso unmöglich, wie umgekehrt auf 100% anzureichern.
Keine Ahnung, wie diverse Nachrichtenagenturen also auf "Material für 9 Bomben" kommen bzw. was für Bomben das sein sollen. Wiki.org verweist beim W54 (23,1 kg inklusive Zünder in der kleinsten Version) auf eine britischen Sprengkopf gleicher Leistung, der 1,6 kg Plutonium und 2,42 kg Uran enthalten haben soll. Überschlagen wir mit Faktor 5 für den Unterschied in der kritischen Masse zwischen Plutonium und Uran wären das 10,5 kg Spaltmaterial Minimum für eine reine Uran-Bombe - nur haben Briten respektive Amerikaner die Mischbauweise mit auch-Uran ja nicht just for fun gewählt, sondern weil sie durch die spezifische Eigenschaftenkombination weiteres Material gegenüber eine reinen Plutoniumbombe einsparen konnten. Die Synergieeffekte hätte mit nur Uran umgekehrt nicht, also dürften 120/9 = 14 kg pro Bombe, abzüglich des realen Anreicherungserfolges bei weiterer Steigerung. Diese "neun" ist also das absolute Minimum des technisch überhaupt möglichen, WENN man über das volle Know-How der Amerikaner verfügt.
Was die Iraner, wie dargelegt, nicht einmal annäherungsweise tun.
Die offizielle US-Angabe für Atombomben dieser Größe, wenn man sie gebaut bekommt, liegt übrigens bei 20 Tonnen TNT Sprengkraft. Also der berühmt-ominösen "Nuklearpanzerfaust", die von Hand gezielt auf einen in 2 km anmarschierenden Feind abgefeuert werden sollte und in einem Test tatsächlich mal über eine Entfernung von 2,7 km von Bodentruppen eingesetzt wurde. Also absolut nichts, dass geeignet ist, um mehr als ein Dorf zu zerstören. Little Man war Sechshundertundfünzigmal so stark, um es auszuschreiben. Zwei konventionelle MOABs, Transportgewicht zusammen 20 t, haben mehr Sprenkraft als eine derartige Atombombe. 9 davon kämen auf 180 Tonnen TNT-Äquivalent. Zum Vergleich: Allein von den großen 2000-Pfund-Bomben, von denen sie im Vergleich zu den 1000ern sehr wenige hatten und die Biden eine Zeit lang auch nicht nachliefern wollte, hat Israel allein im ersten Monat des Gazakriegs 500 Tonnen abgeworfen. Nach einem halben Jahr wurde die Gesamtmenge auf 70000 Tonnen geschätzt. Das ist fast 400 mal so viel, wie die iranische Atombombengefahr haben könnte, wenn sie denn im Moment überhaupt real exisitieren würde.
