Israel - Konflikt aktuell & allgemein

Israel sitzt halt in nahezu allen Belangen am längeren Hebel, also macht es nur Sinn, dass sie als angeblicher demokratischer Rechtsstaat Verantwortung übernehmen und auf einen Frieden durch Wiedergutmachung gegenüber der zivilen Bevölkerung hinsteuern.
Alles richtig, was du da sagst, wenn man es nur aus einer Richtung betrachtet.

Du stellst aber nur Forderungen. Wie sähe eine Umsetzung denn aus, die auch realistisch umsetzbar ist?
 
als angeblicher demokratischer Rechtsstaat
Da magst du einen anderen Eindruck haben, ich sehe Israel genau da, demokratisch und Rechtsstaat.
Aber cool für Israel, dass sie einfach alles in Schutt und Asche legen dürfen, während andere dann die Scherben sammeln ddürfen.
Ich weiß ja nicht ob das so ankommt, wie ich es hoffe. Aber den Krieg begonnen hat meines Wissens nach die Hamas mit einem Großangriff auf Zivilisten. Dass die militärische Antwort dieses Mal auf die Vernichtung des Gefahrenpotentials und der Organisation dieser Terrororganisation ausgerichtet ist, hat die Hamas ein Stück weit überrascht. Das damit großes Leid für die Menschen in Gaza (weil sich die Hamas in und unter zivilen Einrichtungen völkerrechtswidrig versteckt, um das Leid zu vergrößern) aber auch in Israel verbunden ist (täglicher Beschuss mit Raketen wahllos und ungezielt einfach auf Städte), da hast du natürlich Recht.

Die Verantwortung für die aktuelle Situation (Krieg) liegt jedoch primär bei der Hamas, das kommt mir bei deiner Bewertung zu kurz (bzw. lese ich dort gar nicht).

Solange die Hamas irgendwas in Gaza zu sagen und die tonangebende militärische Gewalt dort ist, solange wird es - so meine Einschätzung - keinen echten Frieden geben können. Denn das Ziel dieser Terrororganisation ist die Vernichtung des Nachbarstaates. Umgekehrt ist dies nicht der Fall und ist auch nicht der Fall gewesen. Letzteres siehst du vielleicht anders. Die Reihenfolge in diesem Krieg war Angriff Hamas, Verteidigungsreaktion der angegriffenen Seite.
 
Alles richtig, was du da sagst, wenn man es nur aus einer Richtung betrachtet.

Du stellst aber nur Forderungen. Wie sähe eine Umsetzung denn aus, die auch realistisch umsetzbar ist?
Erstmal müsste seitens Israel überhaupt eine Haltung entstehen, dass Palästinenser und Hamas nicht das selbe sind und Support der Hamas seitens der palästinensischen Bevölkerung aus reiner Verzweiflung besteht.

Wiederaufbau, Reparation, und am besten Abbau dieser ekelhaften Wand, zwecks Eingliederung der gesamten palästinensischen Bevölkerung sollten dann folgen. Das könnte theoretisch sogar nach DDR-Mauerfall Beispiel laufen.
Ich weiß ja nicht ob das so ankommt, wie ich es hoffe. Aber den Krieg begonnen hat meines Wissens nach die Hamas mit einem Großangriff auf Zivilisten. (...)
Gähn! 🥱 Du bist glaube ich neu im Thread.

All das hatten wir hier 1000 mal schon.

Nur kurz dazu: Du isolierst einfach mal den 07.10 und meinst damit, dass dort alles angefangen hat, was absolut eindimensional ist und dem ganzen Konflikt nicht gerecht wird.

Es gab ein davor und nach wie vor muss man die Hamas als eine radikale Antwort auf eine unmenschliche Politik seitens Israel betrachten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erstmal müsste seitens Israel überhaupt eine Haltung entstehen, dass Palästinenser und Hamas nicht das selbe sind und Support der Hamas seitens der palästinensischen Bevölkerung aus reiner Verzweiflung besteht.
Verzweiflung?
Die Bilder bei der Freilassung von Geiseln sprechen eine ganz andere Sprache.
Für mich sind Hamas und Gaza-Streifen-Bewohner deckungsgleich.
Es gab ein davor und nach wie vor muss man die Hamas als eine radikale Antwort auf eine unmenschliche Politik seitens Israel betrachten.
Oh, schön, die Vergewaltigung , Verstümmelung und Ermordung von über 1000 Menschen werden gerechtfertigt.
Mal bitte ganz scharf darüber nachdenken, was du da gerade schreibst...

Du kannst nicht das Vorgehen Israels in Gaza kritisieren, wenn du dieses Verbrechen verharmlost oder gar gerechtfertigst.

So lange das Leid nicht gegenseitig anerkannt wird, braucht sich keiner darüber wundern, dass ein US-Rotschopf auf die krude Idee kommt, die Palästinenser in die Wüste zu schicken.
 
Oh, schön, die Vergewaltigung , Verstümmelung und Ermordung von über 1000 Menschen werden gerechtfertigt.
Das gleiche geht von Israel auch aus nur um Faktor x30.

Aber Rechtsextreme wiegen eigene Tote um das 10 fache auf, während mehrere 1000 tote muslimische Kinder kein Wimpern zucken verursachen und sogar als gerechtfertigt ansehen.
 
Das gleiche geht von Israel auch aus nur um Faktor x30.

Aber Rechtsextreme wiegen eigene Tote um das 10 fache auf, während mehrere 1000 tote muslimische Kinder kein Wimpern zucken verursachen und sogar als gerechtfertigt ansehen.
Weiss jetzt nicht, ob ich oben in chinesisch geschrieben habe :huh:

Es geht darum, dass das Leid gegenseitig anerkannt wird.

Jegliches Aufrechnen ist geradezu irrwitzig, weil kontraproduktiv für einen Friedensprozess.

Es ist völlig unerheblich, ob 1, 100, 1.000 oder 10.000 getötet weden, weil einer genau einer zu viel ist.

Es geht um das Vergeben und die Bereitschaft für einen Neuanfang ohne Hass aufeinander.

So lange das nicht in den Köpfen aller ist, wird das nix mit Frieden da unten - ganz einfach.
 
Es geht darum, dass das Leid gegenseitig anerkannt wird.
Du hast hier meines Erachtens einen Denkfehler. Israel ist ein anerkannter demokratischer Rechtsstaat und unterliegt somit anderen Regeln als eine Terrororganisation wie die Hamas.

Wenn man von der Hamas das verlangt, erkennt man sie eigentlich zwischen den Zeilen auch an.

Menschenrechtsverletzungen begangen von einem Rechtsstaat müssen nach internationalem Recht viel schwerer wiegen, als von einer Terrororganisation.

Deine Implikation ist jedoch interessant, da es auch die Lesart zulässt, dass auch Israels Regierung eine Terrororganisation ist.
 
Du hast hier meines Erachtens einen Denkfehler. Israel ist ein anerkannter demokratischer Rechtsstaat und unterliegt somit anderen Regeln als eine Terrororganisation wie die Hamas.

Wenn man von der Hamas das verlangt, erkennt man sie eigentlich zwischen den Zeilen auch an.

Menschenrechtsverletzungen begangen von einem Rechtsstaat müssen nach internationalem Recht viel schwerer wiegen, als von einer Terrororganisation.

Deine Implikation ist jedoch interessant, da es auch die Lesart zulässt, dass auch Israels Regierung eine Terrororganisation ist.
Nein, genau umgekehrt.
Die Palästineser sollten sich eventuell mal auf demokratische Spielregeln und einer ebenso ausgerichteten eigenen Regierung verständigen, als ständig mit irgendwelchen Knarren Terror zu verbreiten und das auch noch alle toll finden.

Und nein, du hst es leider immer noch nicht verstanden:
Das gegenseitige Leid muss anerkannt werden.
Versöhnung und Verzeihung.
Was du implizierst ist schlichtweg eine Hassbotschaft an der die Welt allgemein krankt.
Erst wenn der gegenseitige Hass nicht mehr in den Köpfen ist, wird es Frieden geben.
 
Nein, genau umgekehrt.
Die Palästineser sollten sich eventuell mal auf demokratische Spielregeln und einer ebenso ausgerichteten eigenen Regierung verständigen, als ständig mit irgendwelchen Knarren Terror zu verbreiten und das auch noch alle toll finden.

(...)
Was du implizierst ist schlichtweg eine Hassbotschaft an der die Welt allgemein krankt.
Erst wenn der gegenseitige Hass nicht mehr in den Köpfen ist, wird es Frieden geben.
Soll das makabre Realisatire sein?

Erst verbreitest du hier selber Hassbotschaften, indem du Palästinenser unterstellst nur "Terror zu verbreiten und das auch toll finden", um dann aber Israel in Schutz zu nehmen.

Ich verstehe in deiner Aussage folgende Implikationen:

Das palästinensische Volk darf man allesamt als Terroristen und Terrorbefürworter bezeichnen. Aber Kritik an Israel sind Hassbotschaften.

Wo lernt man eigentlich so gut zu heucheln?
 
Soll das makabre Realisatire sein?

Erst verbreitest du hier selber Hassbotschaften, indem du Palästinenser unterstellst nur "Terror zu verbreiten und das auch toll finden", um dann aber Israel in Schutz zu nehmen.

Ich verstehe in deiner Aussage folgende Implikationen:

Das palästinensische Volk darf man allesamt als Terroristen und Terrorbefürworter bezeichnen. Aber Kritik an Israel sind Hassbotschaften.

Wo lernt man eigentlich so gut zu heucheln?
Lies bitte nochmal GENAU nach was du geschrieben hast.
Du implizierst mir einen Denkfehler und verkaufts die Hamas mit anderen Spielregeln und baust selber eine Hassbotschaft auf, als das Israel ein terroristischer Staat sei.
Und darauf bekamst du die Antwort.
Genau genommen habe ich dein Wording einfach übernommen, soviel dazu.

Und nein, du hast es immer noch nicht verstanden:
Versöhnung und Verzeihung

Daszu gehört einfach auch dazu, dass man neutral feststellen muss, dass der Terrorangriff der Hamas genau so schlecht war, wie das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza.
Beides hat nur unendliches Leid für beide Seiten gebracht, sonst rein gar nichts.

So lange du in dieser Gedankenwelt verfangen bist, wirst du weiterhin schreiben:
Die sind die Bösen und das sind die Guten

Es gibt hier aber keine Bösen und Guten, sondern nur gegenseitiger Hass, der Tote am Fließband produziert.

Das ist keine Realsatire, sondern ein Spielgebild deiner Seele.
Und die Wahrheit ist manchmal schmerzhaft.
 
Das ist keine Realsatire, sondern ein Spielgebild deiner Seele.
Und die Wahrheit ist manchmal schmerzhaft.
Danke für Ihre Diagnose, Herr Hobby-Psychologe!

Ich habe nirgends, das Wort Gut noch Böse erwähnt. Du projizierst hier nur ohne Ende Dinge in meine Worte und sogar in meine Person hinein, die nur in deinem eigenem Kopf stattfinden. Dir würde es gut tun, wenn du jetzt einen Schritt zurückgehst und etwas mehr über meine Kommentare oben reflektierst.

Es ging darum, dass seitens Israel, die per se viel besser aufgestellt sind, durch Reparation Wiedergutmachung leisten sollen. Das palästinensische Volk ist am verhungern.

Aber egal, du wirst jetzt wahrscheinlich wieder beißreflexartig irgendwas über die Hamas schwadronieren.
 
Es ging darum, dass seitens Israel, die per se viel besser aufgestellt sind, durch Reparation Wiedergutmachung leisten sollen. Das palästinensische Volk ist am verhungern.
Natürlich muss Israel das leisten.
Aber eben genauso wie Iran oder Katar.
Und wer garantiert, dass die Hamas in 5 Jahren nicht den nächsten Anschlag verüben?
 
Danke für Ihre Diagnose, Herr Hobby-Psychologe!
Gern geschehen
Aber egal, du wirst jetzt wahrscheinlich wieder beißreflexartig irgendwas über die Hamas schwadronieren.
Ja, dass die Hamas nach den letzten Berichten grob 1/3-1/2 (je nach Nachrichtenportal) der Hilfslieferungen der eigenen Bevölkerung entzieht.
Kann man machen, ist aber doof.
Natürlich muss Israel das leisten.
Aber eben genauso wie Iran oder Katar.
Und wer garantiert, dass die Hamas in 5 Jahren nicht den nächsten Anschlag verüben?
Da ist so viel kaputt gegangen, dass das gar nicht ein einziger Staat alleine bewerkstelligen kann.
Ich sehe da zweifellos auch die reichen Golfstaaten auf der saudischen Halbinsel in der Pflicht, ebenso den Iran, der ja nachweislich die Hamas dort mit Waffen vollgepumpt hat.

Und klar, wer kaputt macht, muss auch wieder aufbauen.
Aus der Verantwortung kommt Israel gar nicht raus, weder moralisch noch sachlich.
Meine vorrangige Erwartungshaltung an Israel ist schon,
dass sie ganz schnell vernünftigen Wohnraum wieder (Betonung) Vor Ort aufbauen.
 
Erstmal müsste seitens Israel überhaupt eine Haltung entstehen, dass Palästinenser und Hamas nicht das selbe sind und Support der Hamas seitens der palästinensischen Bevölkerung aus reiner Verzweiflung besteht.
Ist es das denn wirklich? Auf mich wirkt das nämlich anders.

Es war ja so, dass die Israelis sich aus dem Gazastreifen zurückzogen, sogar Siedlungen räumten, es dann quasi zu einem Putsch durch die Hamas kam und seitdem immer wieder aufs Neue aus Gaza heraus Israel angegriffen wurde, bis es schließlich in dem Terroranschlag mündete, der den jetzigen Zustand des Gazastreifens zur Folge hatte.

In den letzten 18 Jahren hat genau wer in Gaza etwas gegen dieses von (Iran immer wieder unterstütztes) Treiben der Hamas unternommen oder sich dagegen ausgesprochen? Es mag auch an der westl. Presse liegen, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass man seitens der Hamas in den letzten 20 Jahren einen Hauch von Versöhnung mit dem nicht mehr weg zu bekommenden Nachbarn, dem man zudem hoffnungslos unterlegen ist, gesucht wurde. Soweit ich denken kann, ging es denen in Wort und Tat immer nur um die vollkommen illusorische Vernichtung Israels.
 
All das hatten wir hier 1000 mal schon.

Nur kurz dazu: Du isolierst einfach mal den 07.10 und meinst damit, dass dort alles angefangen hat, was absolut eindimensional ist und dem ganzen Konflikt nicht gerecht wird.
Ich mache schon einen Unterschied zwischen bewaffnetem Angriff und mir gefällt die Siedlungspolitik nicht.
Du hast hier meines Erachtens einen Denkfehler. Israel ist ein anerkannter demokratischer Rechtsstaat und unterliegt somit anderen Regeln als eine Terrororganisation wie die Hamas.
Hält sich ja auch an diese Regeln.
Schade das du das nicht auf Seite der Hamas einforderst.
 
Hält sich ja auch an diese Regeln.
Schade das du das nicht auf Seite der Hamas einforderst.
Dann kennst du wohl die Regeln nicht:

 
Dann kennst du wohl die Regeln nicht:
An sich durchaus. Aber thx, schaue ich mir mal bei Gelegenheit an, den zugrundeliegenden 154 seitigen Bericht.

Bin auch gespannt, was letztlich am IStGH rauskommt. Wenn da letztlich Kriegsverbrechen festgestellt und Personen verurteilt werden, dann ist das völlig ok für mich.

Ändert nichts daran, dass die Hamas mit einem völkerrechtswidrigen Angriff auf Zivilisten das aktuelle Blutbad faktisch, praktisch und tatsächlich aus meiner Sicht sogar unbestreitbar verursacht haben. Und sich gegen diesen Terrorangriff auf die eigene Bevölkerung militärisch zu wehren und die Bedrohung so lange zu bekämpfen, bis diese keine Bedrohung mehr darstellt, ist legitime Selbstverteidigung und zu 100% der Hamas anzurechnen.

Das man über Verhältnismäßigkeit unterschiedlicher Meinung sein kann, ok. Aber dann auf der verursachenden Seite (Hamas) nicht dieselben Maßstäbe an Achtung des Völkerrechts anzulegen, kann ich nicht verstehen. Der Teil, dass du ner Terrororganisation zutraust bzw. von ihr erwartest, sich nicht drum zu scheren, ist verständlich. Aber damit ist doch trotzdem die Forderung, dass sie das gefälligst trotzdem machen sollen und müssen direkt dran anzuknüpfen. Sonst misst man doch mit zweierlei Maß bei einem dort wirklich lebenswichtigen Thema.
 
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