Israel - Konflikt aktuell & allgemein

Ein Volk des Landes enteignen ist nicht Völkerrechtswidrig?
Entscheidungen der Völkergemeinschaft können per se nicht Völkerrechtswidrig sein. Da es ja dieses Gremium ist welche das Völkerrecht kodefiziert.
Was soll man denn machen wenn man enteignet wird?
Krieg ist nicht zwingend die beste Lösung. Alternativen gab es allerdings auch nicht da ja eine Resolution verabschiedet wurde.
Wurde troztzdem gemacht?
Lies Dir die Resolution 181 einfach durch.
Was soll das Volk denn dann machen?
Bitte mal um Aufklärung.
Gute Frage, ich persönlich halte den Weg der Gewalt zu gehen für falsch. Insbesondere da es in der Resolution 181 eine andere Option gegeben hat. Wer im übrigen seit 80 Jahren auf Gewalt setzt und seine Ziele nicht erreicht sollte überlegen ob es der richtige Weg ist. Für das Volk ist die Frage ob man den richtigen Politikern folgt.
 
Der Landverbleib mag ungerrecht gewesen sein. Völkerrechtswidrig war er nicht. Im November 47 wurde die Resolution 181 durch die UN Vollversammlung verabschiedet. Leider wurde nicht nach dem Wortlaut gehandelt. Die arabische Welt lehnte eine Aufteilung des Mandatsgebietes auf zwei Staaten ab. Was ja der Krieg nach der Ausrufung des Staates Israel zeigte.
LOL
Warum war er wohl nicht völkerrechtswiedrig ? Weil die frühe westl Welt damals ein großes Problem gelöst hat und die USA bereits große Öl Deals mit den Arabern abschloss daher naheliegend dass sich niemand gg ihre Interessen in fern Ost erhob.

Aber die ganzen Jahrzehnte und heute aggiert Israel doch eindeutig völkerrechtswiedrig und sie provuzieren den Hass aller islam Staaten bewust auf sich.

 
Aber das ist 80 Jahre her.
Also Rechte sind verjährt?
Bis 1945 war Deutschland auch 30% größer als heute. Siehst Du irgendwen im Lande, der Attentate in den "besetzten" Gebieten macht, oder haben wir gelernt, Realitäten zu akzeptieren? Wer heute noch das Existenzrecht des Staates Israel anzweifelt, hört die Einschläge nicht .....
Das ist ja nicht der einzige Grund, sondern die immer weitere Einnahme von noch mehr Land.
Es geht darum, für die Zukunft umsetzbare Lösungen zu finden. Das ist eigentlich ganz einfach.
Ja, voll bei Dir.
 
und sie provuzieren den Hass aller islam Staaten bewust auf sich.
Nachdem man fast alle Juden vertrieben und sich damit um die Projektionsfläche für ihre inneren Konflikte gebracht hat, projiziert man diese jetzt auf den sowohl im Nahen Osten, wie auch weltweit einzigen jüdischen Staat sowie teils die USA (siehe das Gerede vom großen und kleinen Satan).

Nur geht es dort um die Siedlungspolitik im Westjordanland, nicht um die Flucht und Vertreibung der Juden aus de arabischen Ländern, die sogar schon vor der Staatsgründung Israels einsetzte.
 
Zuletzt bearbeitet:
... Das ist ja nicht der einzige Grund, sondern die immer weitere Einnahme von noch mehr Land. ...
Was hätte in Palästina bis heute alles erreicht werden können, wenn man ab 1947 mit Israel in Koexistenz gewachsen wären? Stattdessen wählte man den Weg des Krieges und verliert diesen regelmäßig. Mir fehlt in dem Fall die Lernfähigkeit. Aber der Märthyrertod muss für alles eine Entschädigung bieten. Das sind dann Bereiche, da kann ich als Atheist nicht mitreden und ich werde sie auch nie verstehen.
 
Was hätte in Palästina bis heute alles erreicht werden können, wenn man ab 1947 mit Israel in Koexistenz gewachsen wären?
Wenn man doch keine große WG haben möchte.
Man dringt bei Dir mit Gewalt in die Wohnung ein und dann erwartet man Koexistenz von Dir?
Bezahlt keine Miete und plündert deinen Kühlschrank....Koexistenz?

Drängt dich Jahr um Jahr um einen Zimmer zurück....

Egal, Schnee von gestern.
Man muss die jetzige Situation lösen.
 
Nachdem man fast alle Juden vertrieben und sich damit um die Projektionsfläche für ihre inneren Konflikte gebracht hat, projiziert man diese jetzt auf den sowohl im Nahen Osten, wie auch weltweit einzigen jüdischen Staat sowie teils die USA (siehe das Gerede vom großen und kleinen Satan).


Nur geht es dort um die Siedlungspolitik im Westjordanland, nicht um die Flucht und Vertreibung der Juden aus de arabischen Ländern, die sogar schon vor der Staatsgründung Israels einsetzte.
Ja das vollziehe ich auch nach, aber 2000 Jahre überwiegener Abstinenz auf dem Gebiet sind ein stärkeres Agrument dagegen wenn man bedenkt dass es im Jahrzehnte langen Konflikt mündet.
 
Ja das vollziehe ich auch nach, aber 2000 Jahre überwiegener Abstinenz auf dem Gebiet sind ein stärkeres Agrument dagegen wenn man bedenkt dass es im Jahrzehnte langen Konflikt mündet.
Es gab eben keine Abstinenz auf dem Gebiet. Die über 850000 geflohenen und vertriebenen Mizrachim, also arabische Juden, kamen nicht von irgendwo her, sondern waren dort ansässig. Bagdad hatte bis Anfang der 40er Jahre eine jüdische Gemeinde, welche fast 1/3 seiner Bevölkerung ausmachte.
 
Es gab eben keine Abstinenz auf dem Gebiet. Die über 850000 geflohenen und vertriebenen Mizrachim, also arabische Juden, kamen nicht von irgendwo her, sondern waren dort ansässig. Bagdad hatte bis Anfang der 40er Jahre eine jüdische Gemeinde, welche fast 1/3 seiner Bevölkerung ausmachte.
Also hatten die nie einen eigenen Staat gehabt?
 
Es gab eben keine Abstinenz auf dem Gebiet. Die über 850000 geflohenen und vertriebenen Mizrachim, also arabische Juden, kamen nicht von irgendwo her, sondern waren dort ansässig. Bagdad hatte bis Anfang der 40er Jahre eine jüdische Gemeinde, welche fast 1/3 seiner Bevölkerung ausmachte.
Sie waren dort ca 2000 Jahre formell nie verteten durch keinen Staat oder Bund oder so oder würden ieine andere Form von Einheit bilden. Deshalb kann man sagen dass sie abstinent waren und auch nie eine Mehrheit..
 
Wenn man doch keine große WG haben möchte.
Zwei Länder sind keine WG. Und wenn Du in einer Zweizimmerwohnung warst und ein Zimmer wurde belegt, dann ist doch ein separater Eingang und eine Trennmauer in der Wohnung ein möglicher Lösungsansatz, wenn man keine WG mag.

Aus Deinem Text lese ich die Meinung, dass sich Israel ähnlich aggressiv verhalten hätte, wenn alle Nachbarn "Friede, Freude Eierkuchen" gelebt hätten, ich behaupte, die Grenzen wären beachtet worden. Wir wissen das beide nicht, es ist eine rein fiktive Annahme.
 
Aus Deinem Text lese ich die Meinung, dass sich Israel ähnlich aggressiv verhalten hätte, wenn alle Nachbarn "Friede, Freude Eierkuchen" gelebt hätten, ich behaupte, die Grenzen wären beachtet worden. Wir wissen das beide nicht, es ist eine rein fiktive Annahme.
Sehr gut zu lesen, die waren wohl schonmal in Koexistenz
 
Schwachsinn. Der alleerste Landverleib war bereits ungerecht womit die gesamte Exystenz dieses künstlich geschaffenen Staates auf Raub einer anderen Ethnie basiert. Ausserdem, ist ein Wiederstand der Unterdrückten Araber, kein Freifahrtsschein dafür um noch mehr Fremdterritorium zu rauben. Israels Agressionspolitik gilt nicht umsonst als völkerrechtswiedrig.
@ruyven_macaran
Genau durch diese Prämissen wird es keinen Frieden geben.
Israel könnte noch so viele Hände reichen, es geht um etwas ganz anderes hier. Nämlich nicht um friedliche Koexistenz!
 
Dass und nicht das in dem Fall, aber egal weil noch mehr vielsagend ist dass du nur auf Nebensächlichkeiten eingehst statt auf Kernpunkte, armseelig..
Danke für den Deutschkurs.

Welche Kernpunkte meinst du?
Die müssen mir entgangen sein. Ich sehe nur undifferenzierten Hass auf den jüdischen Staat.
Entweder du machst absichtlich schlechte Propaganda oder dir fehlt es an Bildung.

Ich tausche mich hier gerne mit anderen Leuten aus, auch wenn ich weiß, dass ich teilweise anecke. Als israelsolidarischer Linker bin ich Diskussionen mit Anti-Imps gewohnt. Aber es gibt Grenzen...
 
"Antiimperialisten".
Gekennzeichnet vor allem durch Antiamerikanismus und Antisemitismus. Das führt dann dazu, dass man meint irgendwelche vermeintlichen Freiheitskämpfer oder angeblich "linke" Diktaturen zu unterstützen.
In der Extremform wird dann einfach jeder der gegen "den Westen" ist in Schutz genommen (Russland, China, Hamas, Hisbollah, Kuba etc. pp.).

Ist gerade wieder sehr en vogue.
 
Solche labilen und tief gekränkten Seelen aus der Querfront, für die Osama bin Laden der Inbegriff des tapferen Freiheitskämpfers gegen den Westen, Israel und die Juden ist:
[...] Die reaktionäre »Revolutionäre Linke« beispielsweise erwägt, sich, von diesen nicht mehr nur inspirieren zu lassen, sondern ihnen direkt eine Freundschaftsanfrage zu stellen. Unter dem Titel »Leftists and Islamists Working Together« wollen eben jene Reaktionäre über eine künftig potentielle Zusammenarbeit mit den Bärtigen diskutieren.
[...]

Fehlen nur noch die Nazbols...
 
Danke für den Deutschkurs.

Welche Kernpunkte meinst du?
Die müssen mir entgangen sein. Ich sehe nur undifferenzierten Hass auf den jüdischen Staat.
Entweder du machst absichtlich schlechte Propaganda oder dir fehlt es an Bildung.

Ich tausche mich hier gerne mit anderen Leuten aus, auch wenn ich weiß, dass ich teilweise anecke. Als israelsolidarischer Linker bin ich Diskussionen mit Anti-Imps gewohnt. Aber es gibt Grenzen...

Solche labilen und tief gekränkten Seelen aus der Querfront, für die Osama bin Laden der Inbegriff des tapferen Freiheitskämpfers gegen den Westen, Israel und die Juden ist:


Fehlen nur noch die Nazbols...
Euch beiden scheint es wohl nicht mehr ganz gut zu gehen wenn ihr Kritik so runter denuziert bis eine Diskussion mit euch sinnlos wird. Linke Hardliner also, hätte ich mir denken können, bleibt wohl auch nur eines zu eurer Argumentation zu sagen: LooooL beschreibt es am besten
 
Ich hätte mir hier mehr Verständnis für die geschichtlich bedingte Empfindlichkeit Israels erwartet, die auch heute noch eine große Rolle im Handeln spielt.

Ja, das wird wohl der grüßte Verdienst der Ära Netanyahu - dieses Verständnis zu verspielen.
WAS hat er denn bisher erreicht? Mehr besetztes palästinensisches Land, unzählige Tote Zivilisten und nie war Israel weiter vom Frieden entfernt als jetzt.

Anerkennung Palästinas: Er, Netanyahu, hat im Alleingang dafür gesorgt, dass die Minderheit derer, die den Palästinenserstaat nicht anerkennen, noch marginaler wird. Bald sind es nur noch West-Deutschland und die USA.
Und DAS kann man wohl kaum der Hamas oder dem Iran anlasten. Sondern einzig und allein den Hardlinern um den Staatsführer Israels.
 
Ja, das wird wohl der grüßte Verdienst der Ära Netanyahu - dieses Verständnis zu verspielen.
WAS hat er denn bisher erreicht? Mehr besetztes palästinensisches Land, unzählige Tote Zivilisten und nie war Israel weiter vom Frieden entfernt als jetzt.

Anerkennung Palästinas: Er, Netanyahu, hat im Alleingang dafür gesorgt, dass die Minderheit derer, die den Palästinenserstaat nicht anerkennen, noch marginaler wird. Bald sind es nur noch West-Deutschland und die USA.
Und DAS kann man wohl kaum der Hamas oder dem Iran anlasten. Sondern einzig und allein den Hardlinern um den Staatsführer Israels.
Respekt, ja das stimmt, es nimmt weiter ab!
 
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