Israel - Konflikt aktuell & allgemein

Die Frage ist ob man die Hamas vernichten kann. Die Ideologie dahinter scheint in der Bevölkerung verwurzelt und die Aktionen Israels unterstützen diese Ideologie. Hamas zerstören könnten nur die Finanziers und Israel dürfte mit seinen Gewalttaten diese eher dazu bewegen die Finanzierung zu erhöhen. Oder anders gesagt, wenn man Hamas zerstören will müsste man Ziele in Katar und im Iran bombardieren.
Ja das stimmt. Aber man kann sie so schwächen das sie aus dem Gazastreifen keine Angriffe mehr starten können oder nur noch sehr wenige. Und man kann sie als Regierung in Gaza absetzen.
Wenn Ziele in anderen Ländern angegriffen werden haben wir einen Flächenbrand.
 
Michael Lüders hat in dieser Sendung bei Phönix nochmal gut erklärt, was den Anschlägen vorrausging und dass die Hamas dem Staat ein Ultimatum gestellt hatte, aufzuhören mit der aktuellen gewaltsamen Besiedlung.

Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.

Der Einwand, ob das den Terror rechtfertigt, wird auch meiner Meinung sehr gut beantwortet, indem er sagt, dass der staatliche Terror den Terror der Hamas bedingt. Kann man schlecht finden, aber es ist halt so, dass wer Gewalt säet, auch Gewalt erntet.
 
Der Einwand, ob das den Terror rechtfertigt, wird auch meiner Meinung sehr gut beantwortet, indem er sagt, dass der staatliche Terror den Terror der Hamas bedingt. Kann man schlecht finden, aber es ist halt so, dass wer Gewalt säet, auch Gewalt erntet.
Haben die Israelis auch Babys von Palästinensern mit Kopfschüssen getötet und ihre Köpfe abgeschnitten?

Für diesen barbarischen Terror gibt es für mich keine Rechtfertigung!
Und der ist auf das äusserste zu verurteilen.
 
Haben die Israelis auch Babys von Palästinensern mit Kopfschüssen getötet und ihre Köpfe abgeschnitten?
Jahrzehntelang werden palästinensische Kinder von den Zionisten getötet.

Selbst aus meiner Jugend erinnere ich mich an die Bilder, die getötete palästinensischen Kinder auf Bahren gezeigt haben, während sie zum muslimischen Begräbnis durch die Straßen getragen werden.

Und genau hier wird wieder deutlich, wie überwiegend einseitig berichtet wird. Laut einem der größten Verlage Deutschlands, darf nicht mal kritisch gegen Israel berichtet werden, da es antisemitisch sei.
 
Jahrzehntelang werden palästinensische Kinder von den Zionisten getötet.

Selbst aus meiner Jugend erinnere ich mich an die Bilder, die getötete palästinensischen Kinder auf Bahren gezeigt haben, während sie zum muslimischen Begräbnis durch die Straßen getragen werden.

Und genau hier wird wieder deutlich, wie überwiegend einseitig berichtet wird. Laut einem der größten Verlage Deutschlands, darf nicht mal kritisch gegen Israel berichtet werden, da es antisemitisch sei.
Aber trotzdem ist das Terror was die Hamas macht. Sie richtet ihre Angriffe ja nicht nur gegen Zionisten oder Staatsziele.
Was können die normalen Israelis dafür was ihre Regierung oder radikale Siedler machen?
 
Ja das stimmt. Aber man kann sie so schwächen das sie aus dem Gazastreifen keine Angriffe mehr starten können oder nur noch sehr wenige. Und man kann sie als Regierung in Gaza absetzen.
Wenn Ziele in anderen Ländern angegriffen werden haben wir einen Flächenbrand.
Das Problem ist, dass mit jeder Zerschlagung einer Palästinenser Organisation der Nachfolger an der Macht noch radikaler wurde.
 
Michael Lüders hat in dieser Sendung bei Phönix nochmal gut erklärt

Zitat:
Brigitte Baetz erklärte im Deutschlandradio anlässlich eines Lüders-Auftrittes bei Anne Will am 10. April 2017, dass er in den Sozialen Medien insbesondere von denen gefeiert werde, die die so genannten „Systemmedien“ ablehnen und glauben, dass der Westen sich gegen Putin und Assad verschworen habe. Unter anderen Nahost-Experten werde Lüders hingegen kritisch betrachtet. Baetz bezog sich dabei auf Sylke Tempel, Chefredakteurin der Zeitschrift Internationale Politik, die Lüders bereits 2012 vorgeworfen hatte, das Weltbild von den „bösen israelischen und amerikanischen Kriegshetzern“ zu pflegen, und Thorsten Gerald Schneiders, Redakteur beim Deutschlandfunk und Islamwissenschaftler, der Lüders mit dem „UFO-Experten Erich von Däniken“ verglich. Anne Will hatte in ihrer Talkshow gesagt, man habe Lüders dort „bewusst nicht als einen neutralen Nahost-Experten vorgestellt, sondern als Autor und als Politik- und Wirtschaftsberater“ und einen „Geschäftsmann, der sein Wissen an Firmen verkauft, die im Nahen und Mittleren Osten ihre Geschäfte machen wollen“. Ihre Frage an ihn, ob seine „wirtschaftlichen Interessen da eine Rolle [spielten,] wenn [er behaupte], dass es der Westen sei, der Syrien ins Chaos gestürzt“ habe, blieb unbeantwortet. Er erwiderte, er würde „ganz gerne auf der sachlichen Ebene analysieren“ wollen. Baetz bemängelte an Wills Einführung, dass sie anderen Gästen der gleichen Talkrunde ihre entgeltlichen Beraterfunktionen nicht vorgehalten hatte. Lüders äußerte später, er fühle sich absichtlich diskreditiert und bezweifle, dass Will überhaupt einen sachlichen Dialog führen wollte

Herr Lüders hat so seine ganz eigenen Agenden, plus ein deutliche Nähe zur Famillie Assad durch sein Studium in Damaskus. Ihn als neutralen Experten zu sehen, dürfte mehr als schwierig sein. Dazu kommt seine Putin Nähe, aber jeder kann ja glauben was er will.
Jahrzehntelang werden palästinensische Kinder von den Zionisten getötet.

Selbst aus meiner Jugend erinnere ich mich an die Bilder, die getötete palästinensischen Kinder auf Bahren gezeigt haben, während sie zum muslimischen Begräbnis durch die Straßen getragen werden.

Und genau hier wird wieder deutlich, wie überwiegend einseitig berichtet wird. Laut einem der größten Verlage Deutschlands, darf nicht mal kritisch gegen Israel berichtet werden, da es antisemitisch sei.
Ach ja und durch die Intifada und den ganzen anderen palästinensischen Terror der letzten Jahrzehnte sind natürlich keine israelischen Kinder und Zivilisten getötet worden?

Es ist echt erstaunlich wie einige Leute immer noch Rechfertigungen für den 07.10.2023 und was die HAMAS dort gemacht hat finden möchten.
Noch dazu jemand der meinte es werde ausschließlich Militär und Staatliche Stellen angegriffen, jede andere Berichterstattung sei Fake, dabei wurden nur und ausschließlich Zivilisten angegriffen, massakriert und oder entführt und dazu noch Leichen als Trophäen gefilmt und durch Gaza gefahren!
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Einwand, ob das den Terror rechtfertigt, wird auch meiner Meinung sehr gut beantwortet, indem er sagt, dass der staatliche Terror den Terror der Hamas bedingt. Kann man schlecht finden, aber es ist halt so, dass wer Gewalt säet, auch Gewalt erntet.
Das Alte Testament lässt grüßen, passt wenigstens vom regionalen Bezug her. Die Dimensionen sind aber schon unterschiedlich. Man kann dem israelischen Vorgehen in der Vergangenheit sehr kritisch gegenüber stehen, eine Rechtfertigung für das Vorgehen der Hamas kann das nicht sein. Wenn der israelische Staat Gewalt angewendet hat, kamen oft auch Zivilisten zu Schaden, diese Kollateralschäden wurden in Kauf genommen, das muss und darf kritisiert werden. Aber bei dem Gazastreifen handelt es sich um den am dichtesten besiedelten Flecken dieses Planeten, gemessen daran, fallen die Opferzahlen relativ gering aus - alles keine Rechtfertigung, kein Trost. Wenn aber die IDF mit dem mindset der Hamas agieren würden, gäbe es keine Palästinenser mehr in Gaza.
Jahrzehntelang werden palästinensische Kinder von den Zionisten getötet.
Welche Zionisten? Der Begriff wird unterschiedlich verwendet, daher die Rückfrage.
Und genau hier wird wieder deutlich, wie überwiegend einseitig berichtet wird. Laut einem der größten Verlage Deutschlands, darf nicht mal kritisch gegen Israel berichtet werden, da es antisemitisch sei.
Einseitig würde ich es jetzt nicht nennen, aber eine gewisse Unwucht gibt es schon, das ist richtig. Dennoch finden andere Stimmen aus Israel und von den Palästinenser auch hier Gehör. Auf welchen Verlag beziehst du dich? Natürlich darf man Israel kritisieren, aber der Ton macht die Musik. Gerade vor dem Hintergrund der eigenen Geschichte muss man sich der Verantwortung für die Menschen in Israel bewusst sein. Ohne den Holocaust gäbe es vermutlich keinen Staat Israel in seiner heutigen Form. Tatsächlich wird aber m.E. gerne unter dem Deckmantel der Israelkritik Antisemitismus gestreut, etwa indem alle Juden, selbst Juden in Deutschland oder Juden, die noch israelische Staatsbürger sind, für israelisches Vorgehen verantwortlich gemacht werden. Bei Diskussion zum Thema Israel kommen häufig - anekdotische Evidenz - ziemlich schnell antisemitische Narrative zur Sprache, irgendwelche Dunklen Mächte, die den Staat gegründet haben und globale Strippenzieher ect.
 
Das Alte Testament lässt grüßen, passt wenigstens vom regionalen Bezug her. Die Dimensionen sind aber schon unterschiedlich. Man kann dem israelischen Vorgehen in der Vergangenheit sehr kritisch gegenüber stehen, eine Rechtfertigung für das Vorgehen der Hamas kann das nicht sein. Wenn der israelische Staat Gewalt angewendet hat, kamen oft auch Zivilisten zu Schaden, diese Kollateralschäden wurden in Kauf genommen, das muss und darf kritisiert werden. Aber bei dem Gazastreifen handelt es sich um den am dichtesten besiedelten Flecken dieses Planeten, gemessen daran, fallen die Opferzahlen relativ gering aus - alles keine Rechtfertigung, kein Trost. Wenn aber die IDF mit dem mindset der Hamas agieren würden, gäbe es keine Palästinenser mehr in Gaza.
Das ist in meinen Augen ein ganz wichtiger Punkt. Israel geht definitiv sehr rücksichtslos bei der Bekämpfung der Hamas und co. vor, aber der Tot der Zivilisten ist nicht das vorrangige Ziel und genau das wird ja auch häufig kritisiert.
Ich kann mich aber nicht daran erinnern dass die IDF auf Festivals fährt und wild alles abschlachtet. Das ist dann schon noch mal ein Unterschied.
 
Welche Zionisten? Der Begriff wird unterschiedlich verwendet, daher die Rückfrage.
So wie er im Ursprung der Bewegung gedacht ist, als rechtsextreme Nationalisten, wie Netanjahu und vorher Sharon. Von Juden sprechen wäre falsch, da selbst orthodoxe Juden den Staat Israel ablehnen. Von Israelis will ich auch nicht sprechen, da natürlich nicht alle rechtsextreme Fanatiker sind, wie die Zionisten.
Auf welchen Verlag beziehst du dich?
Springer Verlag.

Edit: Da hier schon paar mal von unangebrachter Rechtfertigung die Rede war und wahrscheinlich meine Pro Palästina Posts damit wohl gemeint sind.

Die Taten der Hamas sind widerlich, grausam und zutiefst zu verachten. Terror hat keinen Platz im Islam und im Islam wird das Töten von Zivilisten auf's Schärfste verurteilt.

Es geht mir vielmehr darum, dass der Terror der Hamas nicht urplötzlich aus heiterem Himmel kommt. Wir reden hier über permanent zunehmenden Eskalationsstufen, die die Zionisten nicht gewollt sind zu deeskalieren. Die Palästinenser werden immer mehr in eine Ecke gedrängt - sogar im wahrsten Sinne des Wortes - und haben wohl nichts mehr zu verlieren. Daher nimmt wohl auch die Unterstützung der Gewalt im Volk wohl immer mehr zu. Trotzdem sind sie in der schwächeren Position, wie kann also Israel auf Palästinenser zugehen und deeskalieren, wäre wohl die richtige Frage an der Stelle.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jahrzehntelang werden palästinensische Kinder von den Zionisten getötet.

Was sollen die Israelis denn deiner Meinung nach machen, sag es uns doch einmal, wenn die Kinder in Gaza, meist "freiwillig", als lebende Schutzschilde für HAMAS herhalten, während deren Kämpfer dahinter stehen und mit Waffen auf die israelischen Soldaten feuern?

Wie ich vor einigen Seiten schon schrieb, das Durchschnittsalter in Gaza liegt bei 18 Jahren, viele kennen also im Grunde ihr leben lang nur HAMAS und deren Lügen und Feindbild (zum Vergleich manche hier in Deutschland haben auch nur 16 Jahre Merkel an der Regierung gekannt, mit 18), die bis in die Schulbücher / Schulen reichen und sie kennen nur wie Israel sehr regelmäßig Militäraktionen im Gazastreifen durchführt und Häuser mit Bulldozern eingerissen hat.

Die sind von Grund auf mit dem Feindbild Israel aufgewachsen und damit kleine willige Helfer der HAMAS zu sein. Wie auch geschrieben, im Grunde wie die HJ im Dritten Reich, nur, wie ruyven richtig schrieb, sogar noch leichter beeinflussbar, aber beide bereit für Führer (HAMAS) Volk (Palästinenser) und Vaterland (Palästina) zu sterben.

Du kannst da schwerlich verlangen das sich die israelische Armee von HAMAS abknallen lässt, nur weil diese die Kinder durch Indoktrination dazu missbraucht als Schutzschilde herzuhalten. Israel hat sicher keine Lust für die Welt Bilder zu produzieren, wie sie Berge toter Kinder produzieren, weil man auch in Israel weiß welch verherende Wirkung solche Bilder haben, aber in diesen dreckigen Spiel der HAMAS geht es eben leider nicht ohne Bilder von toten Kindern.
 
Zuletzt bearbeitet:
So wie er im Ursprung der Bewegung gedacht ist, als rechtsextreme Nationalisten, wie Netanjahu und vorher Sharon. Von Juden sprechen wäre falsch, da selbst orthodoxe Juden den Staat Israel ablehnen. Von Israelis will ich auch nicht sprechen, da natürlich nicht alle rechtsextreme Fanatiker sind, wie die Zionisten.
Danke. Ich sehe den Begriff des Zionismus in seinem historischen Kontext. Er war eine Reaktion auf die Jahrhunderte jüdischer Diaspora und immer wieder aufflammenden Antisemitismus und Prognomen und entwickelte sich vor dem Hintergrund des Aufkommens der Nationalstaaten und eines z.T. damit einhergehende Antisemitismus. Die Zionisten des 19. Jh. sahen in der Gründung eines eigenen Staates die einzige Möglichkeit, ein sicheres, jüdisches Leben zu gewährleisten. Rechtsextrem war daran nichts, die frühen Zionisten bis hin zu den Anfängen der Kibbuz-Bewegung bewegten sich im sozialistischen und sozialdemokratischen Spektrum mit anarchistischen Auswüchsen. Die, in Teilen rechtsextreme und rassistische, Siedler der letzten Jahrzehnte Grenze ich davon ab. Bezeichnen die sich selbst als Zionisten oder ist das eine Fremdzuschreibung?
Aber das ist doch eine verlagsinterne Entscheidung. Axel Cäsar Springer sah die Versöhnung mit den Juden und das Lebensrecht des israelischen Volkes als einen der Grundsätze seines Verlag. Und das wurde und wird wahrscheinlich auch heute noch, eben intern umgesetzt und demzufolge wenig kritisch über Israel berichtet. Andere Verlage und Zeitungen sehen das differenzierte und berichten entsprechend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber das ist doch eine verlagsinterne Entscheidung. Axel Cäsar Springer sah die Versöhnung mit den Juden und das Lebensrecht des israelischen Volkes als einen der Grundsätze seines Verlag. Und das wurde und wird wahrscheinlich auch heute noch, eben intern umgesetzt und demzufolge wenig kritisch über Israel berichtet. Andere Verlage und Zeitungen sehen das differenzierte und berichten entsprechend.
Hat aber nichts mit unparteiischem Journalismus zu tun und das auch noch von einem, der größten Verlage Deutschlands. Natürlich hat das israelische Volk ein Recht auf Frieden und ein Recht auf Leben, aber doch nicht dadurch auch gleich das Recht eines anderen Volkes das Land und somit deren Recht auf eine geographische Existenz zu entziehen.
Gerade sie müssten es doch als Volk, welches Jahrtausende ohne Land durch die Weltgeschichte vertrieben und verdammt wurde, doch am besten wissen.
 
.... Hamas zerstören könnten nur die Finanziers und Israel dürfte mit seinen Gewalttaten diese eher dazu bewegen die Finanzierung zu erhöhen. ...
Genauso sehe ich das auch. Darum msidn auch die Verhandlungen mit der gesamten arabischen Welt so wichtig und genau dieser Prozess wird jetzt wieder um Jahre zurückgeworfen. Und nein, man muss nicht immer gleich alles kaputt bomben.
 
wie kann also Israel auf Palästinenser zugehen und deeskalieren, wäre wohl die richtige Frage an der Stelle.
Dafür müsste Israel mit der Hamas verhandeln, also mit Terroristen, wie stellst du dir das vor?

"Hallo. Könnt ihr bitte aufhören unsere Bewohner zu töten? Dann hören wir auch auf euch dem Erdboden gleich zu machen."

So wird das nicht funktionieren. Die Grundlage für eine friedliche Lösung ist meiner Meinung nach das Auflösen der Hamas und co. Erst wenn die Terroristen weg sind können normale Verhandlungen geführt werden.
 
Erst wenn die Terroristen weg sind können normale Verhandlungen geführt werden.
Und mit wem soll man da dann verhandeln?
Es gibt außer HAMAS in Gaza keine Gruppierung mehr die ein Machtvakuum ausfüllen könnte und über außreichend Authorität vergügen würde Ergebnisse durch- und umzusetzen. Kurz um, es gibt keine "große" gemäßigte Oposition, mit der man dann reden, oder gar verhandeln, könnte.
 
Ist vielleicht naiv gedacht von mir, aber es gibt doch die Methode der Mediation, wo allparteiische Dritte lösungsorientiert und konstruktiv schlichten. Ich glaube nämlich nicht mehr daran, dass beide Seiten mit sich untereinander allein gelassen auf einen grünen Zweig kommen werden, und selbst objektive "Streitschlichter" werden da wohl nicht viel ausrichten können, da keine der beiden Seiten auch nur einen mm von ihren Forderungen und Bestrebungen abzurücken scheint. Wobei ich hier trotzdem Israels Regierung in der größeren Verantwortung sehe auf die Palästinenser diplomatisch zuzugehen, denn wenn seitens Israel auf die Bedürfnisse des palästinensischen Volks etwas mehr zugegangen werden könnte, könnte das vielleicht der Hamas den Wind aus den Flügeln in der Bevölkerung nehmen. Israel sitzt halt am längeren Hebel, und von einem Volk, welches sowieso schon in Ghettos eingepfercht wird, auch noch Kompromisse zu erwarten, ist meines Erachtens zuviel verlangt.
Wichtig wäre es für die Diplomatie, wenn Israels Regierung es schafft unter den Palästinensern angesehene Verbündete zu gewinnen, auf die das Volk hört.
Ja, alles kompliziert und schwer, aber was ist die Alternative? Palästinenser auslöschen?
 
denn wenn seitens Israel auf die Bedürfnisse des palästinensischen Volks etwas mehr zugegangen werden könnte, könnte das vielleicht der Hamas den Wind aus den Flügeln in der Bevölkerung nehmen.
Das ist doch ein Henne-Ei Problem. Solange die Hamas an der Macht sind ist für Israel nicht möglich auf die Palästinenser zuzugehen und solange Israel regelmäßig alles im Gaza Streifen zusammenschießt werden die Palästinenser die Hamas unterstützen. Aus dem Teufelskreis brichst du nicht aus wenn du Terroristen einfach machen lässt. Eine riesen Hilfe wäre es wenn die Staaten drum herum als Mediator arbeiten würden und nicht ständig Holz ins Feuer werfen würden.
Israel sitzt halt am längeren Hebel, und von einem Volk, welches sowieso schon in Ghettos eingepfercht wird, auch noch Kompromisse zu erwarten, ist meines Erachtens zuviel verlangt.
Niemand verlangt einen Kompromiss, oder würdest du sagen "aufhören Terroristen zu supporten" ist ein Kompromiss?
Ja, alles kompliziert und schwer, aber was ist die Alternative? Palästinenser auslöschen?
Nö, das will aber auch niemand.
 
Zurück