Israel - Konflikt aktuell & allgemein

Aber das Problem an der Sache ist doch nicht der Weiße Mann, der im Nahen Osten wütet.
Israel ist der weiße Mann, der im Nahen Osten wütet und von anderen weißen Männern aus Europa und USA unterstützt wird. Alles drumherum sind Reaktionen darauf, gegen einen Tyrannen, der seit Jahrzehnten mordet, vergewaltigt, enteignet und vertreibt.
Es ist das erklärte Ziel eines Irans den Staat Israel auslöschen zu wollen. Deren Statthalte haben aktiv wie passiv den 7. Oktober 2023 losgetreten und bekommen nun die Quittung.
Und solche Attentate sind rechtsstaatlich und demokratisch?
Oder gelten für Israel andere Maßstäbe?
 
Ist das gerade Realsatire?!
Du fragst erst, wer es behauptet hat, um es dann gleich im nächsten Satz zu behaupten.
Ich sage, dass der Westen in vielen Teilen überlegen ist. Von Moral hab ich nichts gesagt.
Lasst eure westlichen Überlegenheitsgefühle mit gleichzeitiger Abwertung anderer Völker einfach mal stecken.
Welche demokratischen Staaten gibt es denn im nahen Osten?
Und solche Attentate sind rechtsstaatlich und demokratisch?
Oder gelten für Israel andere Maßstäbe?
Solange der Staat eine rechtliche Grundlage gegeben hat, ein klares Ja.
Der US Präsident kann ein Passagierjet abschießen lassen. die rechtliche Grundlage gibt es. Genauso die, fremde Menschen zu töten.
In Deutschland ist das nicht möglich, da es mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist.
 
Technisch, yep. Moralisch, nope.

Moralisch auch.

Nenne mir doch bitte das islamische Land, dass demokratisch ist, einen Rechtsstaat besitzt, die Gleichberechtigung von Mann und Frau, Religionsfreiheit, Pressefreiheit, Redefreiheit und das Recht auf Demonstrationen hat.

Der gesamte arabische Raum -mit Ausnahme Israels - ist im Mittelalter stehen geblieben.

"Der Westen" verkauft nur seine Schandtaten besser, bzw. konnte sie bis zu den ganzen Leaks von Assange & Co. besser verbergen. Historisch ist der Westen zu seinem Wohlstand auch nur durch kolonialer Ausbeutung der Welt gekommen.

Es geht aber nicht um Historie, sondern das hier und jetzt. Und da ist der Westen einfach besser als die arabische Welt. Das ist einfach ein Fakt.

Nahezu jedes arabische Land unterdrückt die Hälfte seiner Bevölkerung, nämliche die weibliche. Ja, Sexismus und Diskriminierung von Frauen gibt es auch im Westen, aber weder in dieser Quantität noch in dieser Qualität, wie es in der arabischen Welt der Fall ist.

Israel ist der weiße Mann, der im Nahen Osten wütet und von anderen weißen Männern aus Europa und USA unterstützt wird.

Und beim "bösen weißen Mann" in Israel haben Muslime, insbesondere Frauen, mehr Rechte als in allen arabischen Ländern.

Alles drumherum sind Reaktionen darauf, gegen einen Tyrannen, der seit Jahrzehnten mordet, vergewaltigt, enteignet und vertreibt.

Und man wehrt sich dagegen, indem man selbst seit Jahrzehten mordet, vergewaltigt, enteignet und vertreibt?

Und solche Attentate sind rechtsstaatlich und demokratisch?
Oder gelten für Israel andere Maßstäbe?

Ja, natürlich gelten andere Maßstäbe. Die Hamas zielt auf Zivilisten, Israel hat den Führer einer Terrororganisation getötet.

Wer diesen Unterschied nicht sieht, will ihn auch nicht sehen.
 
Und solche Attentate sind rechtsstaatlich und demokratisch?
Oder gelten für Israel andere Maßstäbe?
Es gelten ab einem bestimmten Punkt die Maßstäbe der Täter. Man antwortet Hamas und Hisbollah so, wie man von denen gerufen wurde. Das archaische Auge-um-Auge-Konzept ist in der Region beidseitig (!) gelebte Realität. Kann man doof finden, ja, tue ich auch, aber wenn wir Israel zur Aufgabe dieses Konzeptes drängen würden, es würde deren Leben vermutlich eher unsicher denn sicher machen und die Attentäter von Hamas und Hisbollah in ihrem Handeln bestätigen.
 
Leider sehe ich wieder hier nur schwarz / weis Vergleiche ohne Farbnuancen zu erkennen. Solange das so bleibt ändert sich auf dieser Welt auch nix....
Es gibt keinen Staat ohne Fehler, der eine mehr der ander vertuscht es besser......
 
Den erklärenden Kontext ignoriert man einfach? Ist das deine Auslegung?
Der Kontext, dass Israel angeblich Aggressor sein muss, um sich zu schützen, ist halt Israels eigenes Narrativ, um von westlicher Seite schön weiter unterstützt zu werden.

Ob das wirklich so zielführend ist für Israel halte ich für fragwürdig. Sie fahren diese Politik ja schon lange und dementsprechend werden die Antworten der Hamas immer heftiger, denn ja, auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen, aber auch der 7. Okt ist in einem vorhergehenden Kontext entstanden und nicht einfach so aus heiterem Himmel.
 
Interessante Auslegung. Gut, dann einfach weitermachen. Die Zeit wird zeigen, wo es Israel mit dieser Politik hinführen wird.

Das führt bisher seit 76 Jahr zu einem Staat.

Die Frage sollte eher lauten, wie lange wollen die Araber noch mit ihrem Versuch weitermachen, Israel zu vernichten? Das funktioniert ja seit 76 Jahren gar nicht und sorgt nur für Probleme.

Vielleicht sollten die Araber mal etwas anderes probieren.
Der Kontext, dass Israel angeblich Aggressor sein muss, um sich zu schützen, ist halt Israels eigenes Narrativ, um von westlicher Seite schön weiter unterstützt zu werden.

Der Aggressor ist seit 1948 die arabische Seite, Israel wehrt sich dagen.

Ob das wirklich so zielführend ist für Israel halte ich für fragwürdig. Sie fahren diese Politik ja schon lange und dementsprechend werden die Antworten der Hamas immer heftiger, denn ja, auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen, aber auch der 7. Okt ist in einem vorhergehenden Kontext entstanden und nicht einfach so aus heiterem Himmel.

Der "Kontext" zum 7. Oktober ist, dass die Hamas Juden ermorden will.

Oder wie hat z.B. die Ermordung von Shani Louk jetzt genau die Hamas näher an einen Staat Palästina gebracht?
 
Das führt bisher seit 76 Jahr zu einem Staat.

Die Frage sollte eher lauten, wie lange wollen die Araber noch mit ihrem Versuch weitermachen, Israel zu vernichten? Das funktioniert ja seit 76 Jahren gar nicht und sorgt nur für Probleme.

Vielleicht sollten die Araber mal etwas anderes probieren.
Ich glaube, dass Araber niemals aufhören werden, solange Israelis ihre Kinder töten. Israel dagegen hängt an seidenen Faden in Form von westlicher Unterstützung. Mal sehen, was über die Zeit länger anhalten wird, die westliche Unterstützung, oder der arabische Widerstand.
Der Aggressor ist seit 1948 die arabische Seite, Israel wehrt sich dagen.



Der "Kontext" zum 7. Oktober ist, dass die Hamas Juden ermorden will.
Israels Besatzung, mörderische Siedlungspolitik und das Töten ziviler Palästinenser blenden wir dabei schön aus, wie es sich für einen gehörigen antiarabischen und antimuslimischen Rassisten gehört.
 
Ich glaube, dass Araber niemals aufhören werden, solange Israelis ihre Kinder töten.

Israel würde sofort aufhören, wenn der Terror der Araber aufhört. Wie sagte schon Golda Meir: "Frieden wird es erst geben, wenn die Araber ihre Kinder mehr lieben, als sie uns hassen."

Israel dagegen hängt an seidenen Faden in Form von westlicher Unterstützung. Mal sehen, was über die Zeit länger anhalten wird, die westliche Unterstützung, oder der arabische Widerstand.

Im Zweifel hat Israel immer noch die Atombombe. Während des Jom-Kippur-Krieges wurden Atombomben Israels bereits aus den Lagern geholt und für den Fall der Fälle vorbereitet. Wenn die Araber das Risiko eingehen wollen, sollen sie das tun.

Israels Besatzung, mörderische Siedlungspolitik und das Töten ziviler Palästinenser blenden wir dabei schön aus, wie es sich für einen gehörigen antiarabischen und antimuslimischen Rassisten gehört.

Aktion, Reaktion.

Die Araber hätten seit 1948 einen Staat haben können. Wollten sie nicht, haben sich für Krieg entschieden und seitdem jedes Mal aufs Maul bekommen. Irgendwann sollte da doch mal ein Denkprozess einsetzen. Die Ägypter haben es 1979 und die Jordanier haben es 1994 begriffen, dass man Israel nicht vernichten kann.

Vielleicht setzt diese Erkenntniss auch irgendwann bei den sogenannten "Palästinenser" ein.
 
Interessante Auslegung. Gut, dann einfach weitermachen. Die Zeit wird zeigen, wo es Israel mit dieser Politik hinführen wird.
Die USA und auch Israel berufen sich auf die UN Charta Artikel 51 und der Supreme Court der USA und das oberste Gericht in Israel haben das rechtlich abgesegnet. Sowohl die USA als auch Israel dürfen also nach eigener Gesetzeslage Menschen töten. Der Kritikpunkt liegt darin, wer denn getötet werden muss, bzw. was jemand angestellt haben muss, um getötet zu werden. Da beruft man sich auf Geheimdiensterkenntnisse und die sind eben geheim.
Das ganze kann man durchaus kritisieren, das es keine Verhandlung und kein Urteil gibt, aber in einem Rechtsstaat ist der Angeklagte solange unschuldig, bis seine Schuld bewiesen ist.
Aber willst du warten, bis ein Gefährder Morde begeht?
Stell dir vor, man hätte Anders Breivik getötet, ehe er das Attentat begannen hätte.
Oder man hätte Mundlos und Böhnhardt gezielt getötet, bevor die ihre Mordserie gestartet hätten.
 
Es wäre halt besser gewesen, wenn die Hamas gegen die Siedler vorgegangen wäre statt gegen jugendlich Zivilisten.
Aber so ist das nunmal...ohne Eier und Moral(auf beiden Seiten) wälzt man alles auf dem Rücken der Schwächsten ab.

Und wenn ich an die Videos mit den nackten Verletzten/Toten Israelis denke, wo die gesamte palästinensische Bevölkerung jubeln drumherum gehopst ist, hält sich mein Mitgefühl seitdem sehr in Grenzen.
Ich halte den ganzen nahen Osten für eher unmoralisch...aber die lernen es ja auch von der vorangegangenen Genearation nicht anders...dort wirds niemals Frieden geben...
 
Der Aggressor ist seit 1948 die arabische Seite, Israel wehrt sich dagen.
Das stimmt nicht. Die Zionisten haben mit Gewalt den Staat Israel in eine seit über einem Jahrtausend dort lebende arabische Gesellschaft gerammt. Die Reaktion war entsprechend. Man schaffte es aber wegen der westlichen Unterstützung nicht, den Fremdkörper von dort wieder zu entfernen. Nicht nur die Araber müssen was anderes probieren. Es ist auch an Israel endlich die Vertreibung der Araber, die man 1948 aktiv begann, zu beenden und obendrein dafür zu sorgen, dass die seit damals vertriebenen Araber eine dauerhafte und gute Perspektive für die
Zukunft bekommen!

Die Araber hätten seit 1948 einen Staat haben können. Wollten sie nicht, haben sich für Krieg entschieden und seitdem jedes Mal aufs Maul bekommen.
Stelle dir mal vor, eine Horde Russen kommt nach Berlin, vertreibt alle Einheimischen, und wenn die Deutschen samt Verbündeten ankommen, um diese Horde zu vertreiben, dann bombardiert Russland diese und erzwingt deren Rückzug und Aufgabe? Klingt weird? Nö, so haben es die Zionisten mit Palästina gemacht.

Würdest du als Deutscher dich da mit einem Diktatfrieden zufriedengeben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das stimmt nicht. Die Zionisten haben mit Gewalt den Staat Israel in eine seit über einem Jahrtausend dort lebende arabische Gesellschaft gerammt.
Großbritannien hatte als Verwalter sowohl Israel als auch Palästina die Möglichkeit gegeben, einen eigenen Staat zu gründen, was die Israelis taten, aber die Araber den Palästinensern das verboten haben.
 
Es ist sowieso Blödsinn sich auf irgendwas zu berufen was vor einem Jahrhundert mal passiert ist. Das kann man sowieso nicht ändern. Ich bin für einen kompletten Restart in der Region. Es wird ein Rat aus externen Nationen gegründet und die setzen die Entscheidung dann entsprechend durch. Alleine klappt es ja ganz offensichtlich nicht.
 
Großbritannien hatte als Verwalter sowohl Israel als auch Palästina die Möglichkeit gegeben, einen eigenen Staat zu gründen, was die Israelis taten, aber die Araber den Palästinensern das verboten haben.
Was blöderweise tatsächlich so war.
Die heute Palästineser genannten diversen Gruppen in dem Siedlungsraum wurden von den umliegenden Staaten schlichtweg als Kanonenfutter gegen Israel verwendet.
Bis heute.
Oder gibt es valide Gründe, warum die ägyptischen "Brüder" den palästinesischen Zivilisten die Überquerung aus dem Kampfgebiet nach Agypten verweigerte?
 
Das stimmt nicht. Die Zionisten haben mit Gewalt den Staat Israel in eine seit über einem Jahrtausend dort lebende arabische Gesellschaft gerammt.

A) Der Staat Israel wurde im Einklang mit dem Völkerrecht gegründet.
B) Auch Juden lebten schon seit Ewigkeiten in diesem Gebiet.


Die Reaktion war entsprechend.

Die "Reaktion" bestand darin, dass fünf arabische Staaten einen Tag nach der Gründung des Staates Israel eben diesen überfielen, mit dem erklärten Ziel "Die Juden ins Meer zu treiben".

Man schaffte es aber wegen der westlichen Unterstützung nicht, den Fremdkörper von dort wieder zu entfernen. Nicht nur die Araber müssen was anderes probieren. Es ist auch an Israel endlich die Vertreibung der Araber, die man 1948 aktiv begann, zu beenden und obendrein dafür zu sorgen, dass die seit damals vertriebenen Araber eine dauerhafte und gute Perspektive für die Zukunft bekommen!

Israel hat seit 1948 mehrfach Vorschläge unterbreitet. Wenn man aber immer wieder ein nein hört, weil die Gegenseite nach dem Motto "Ganz oder gar nicht" agiert, dann muss man sich nicht wundern, wenn das Ergebnis seit 76 Jahren halt auch "gar nichts" ist. Selber schuld.

Stelle dir mal vor, eine Horde Russen kommt nach Berlin, vertreibt alle Einheimischen, und wenn die Deutschen samt Verbündeten ankommen, um diese Horde zu vertreiben, dann bombardiert Russland diese und erzwingt deren Rückzug und Aufgabe? Klingt weird? Nö, so haben es die Zionisten mit Palästina gemacht.


Würdest du als Deutscher dich da mit einem Diktatfrieden zufriedengeben?

Meine Großmutter wurde 1945 aus Ostpreußen vertrieben. So wie schätzungsweise 13-14 Millionen Deutsche aus dem ehemaligen Ostgebieten.

Weißt du, was meine Großmutter und auch die anderen Vertriebenen nie gemacht haben? Seit über 70 Jahren Terroranschläge gegen die neuen Bewohner zu verüben.

Muss wohl eine Frage der "Mentalität" sein.

PS: Ich als ihr direkter Abkömmling habe auch nie den Flüchtlingsstatus vererbt bekommen. Das ist ein Privileg, dass auf der gesamten Welt nur eine Gruppe von Flüchtlingen genießt. Die sogenannten "Palästinenser". So wird das Problem auch künstlich am Leben gehalten und verschlimmert.

Aus ursprünglich 500.000 Flüchtlingen sind so über die Jahrzehnte fast 6. Mio. Flüchtlinge geworden. Ein einmaliger Vorgang, den keine andere Gruppe von Flüchtlingen hat.

Was blöderweise tatsächlich so war.
Die heute Palästineser genannten diversen Gruppen in dem Siedlungsraum wurden von den umliegenden Staaten schlichtweg als Kanonenfutter gegen Israel verwendet.
Bis heute.
Oder gibt es valide Gründe, warum die ägyptischen "Brüder" den palästinesischen Zivilisten die Überquerung aus dem Kampfgebiet nach Agypten verweigerte?

Die gibt es tatsächlich. Alle arabischen Staaten wissen seit 1970 (Jordanischer Bürgerkrieg), was mit dem eigenen Land passieren kann, wenn man zuviele der sogenannten "Palästinienser" aufnimmt.
 
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