AW: KLEINER "Sever" für den Heimbetrieb rund 350-450 Euronen
Doch erstmal die Standert-Prozedur
Wirf' am besten auch nochmal einen Blick in den Guide, welcher sich speziell auf NAS-Systeme und Server bezieht (=> "Server konzipieren" in meiner Signatur).
4.) Gibt es Altlasten, die verwertet werden könnten oder kann der alte Rechner noch für eine Organspende herhalten?
Ich habe alle möglichen CPU-Kühler also sollte die CPU-Kühlung kein Problem Darstellen.
Ansonsten noch eine alte HD3850 [hust sehhhhhr alt darf also auch ersetzt werden egal ob intiegriert oder seperat] und eine WD Blue mit 3TB.
Wie viel Speicherplatz brauchst du denn?
5.) Monitor vorhanden? Falls ja, welche Auflösung und Bildfrequenz besitzt er?
Ich besitze noch mehrere monitore haben zwar nicht alle Full-HD doch einen 1920x1080er sollte ich noch mit 60HRz haben.
Wozu braucht ein Server einen solchen Monitor?
6.) Wenn gezockt wird dann was? und wenn gearbeitet was und mit welchen Programmen?
Geplant war ein einfacher Linux-Mint "Sever", welcher einfache Arbeiten wie NAS und Büroarbeit zu verkraften hätte.
Möchtest du ein NAS oder möchtest du einen PC für Büroarbeiten, welcher zusätzlich als Datenspeicher fungieren soll? Grundsätzlich halte ich von einer solchen "Mischnutzung" nicht viel - Anwendungsprogramme, Browser etc. haben auf einem Server normalerweise nichts verloren.
8.) Soll der Knecht übertaktet werden?
Wenn dies Möglich ist gerne, ist aber natürlich kein muss.
Bei Serversystemen ist Stabilität ein kritischer Aspekt. Von Overclockingexperimenten würde ich persönlich daher absehen.
9.) Gibt es sonst noch Besonderheiten die uns als wichtig erscheinen sollten?
Der "Sever" sollte möglichst Energiesparend sein, ansonsten sollte ich ihn nicht all zu oft reinigen müssen [einfach beim Gehäuse auf den Stabschutz auchten].
Sofern es bei dir zuhause nicht irre staubig ist, sollte es ausreichen, das System einmal oder zweimal im Jahr zu öffnen und grob auszusaugen.
Das hier sind die Komponenten aus denen ich mir grad ein NAS zusammenbaue + den Kühler aus meiner Sig. Dazu kommt später ein entschprechender Controller zur SATA-Erweiterung (Raid) und mehr HDD´s (wenn ich richtig gerechnet habe passen bis zu 11 Stk ins Gehäuse, mit selbstgebauten HDD-Käfig). Das OS kommt auf ein USB3 Stick (Linux, warscheinlich Debian),
Beachte bei dem von dir gewählten Gehäuse, dass du dann die Festplattengrößen (2,5" und 3,5") mischen musst. Notebookfestplatten sind dabei oft deutlich langsamer als 3,5"-Modelle, zudem sind sie aktuell nur mit maximal 2TB verfügbar (und deutlich teurer pro TB). Solltest du eine solche Mischbestückung in ein einzelnes Array packen, ist davon auszugehen, dass das komplette Array mehr oder weniger deutlich ausgebremst wird.
Zudem würden die 2,5"-Platten sehr dicht beieinander liegen, was natürlich die Hitzeentwicklung fördert.
Bei der Verwendung eines USB-Sticks musst du gegebenenfalls aufpassen, dass dir das Logging nicht den Stick kaputtschreibt - ebenso würde ich /tmp auf eine RAM-Disk auslagern. Vielleicht wäre es günstiger, eine kleine SSD fürs OS zu nehmen und dafür auf 4GB RAM zu verzichten. Sofern du nicht wirklich viele Daemons laufen haben möchtest, sind 4GB RAM ohnehin mehr als genug.
MfG Jimini