Interview mit AMD: "Ryzen ist die erste Wahl für euer nächstes Upgrade"

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Geil, Alternate hat mir den Preis für mein Z170 Board gutgeschrieben, kann nicht getaushct oder repariert werden. Diesen Monat hab ich gut gewirtschatft und somit ein Plus von 400 Euro. Dazu kommt noch mein Gehalt am Monatsende. Februar und AMD können kommen. Nur Probleme mit dem Skylake mist. Wäre ich solang noch auf dem Haswell geblieben.
 
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Sie wollen Marktanteile und jeder, der die Augen nicht verschließt, sieht doch anhand der Mainboards das es klar auf die Kabys angelegt ist. Also geh ich davon aus das die SR3 um die 220-290 € liegen der SR5 400-490 € und der SR 7 550-640 €
1000 € waren Eher Ironisch gemeint. Aber vergleiche bitte nicht eine Consumer Platform mit der 2011-3.
Der Gegner ist hier klar auf Z270.
 
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Dann sorg aber auch dafür dass die Erfahrung und das Durchhalten und das geduldige Warten auch gleich mit 8 Cores belohnt wird :P Das wäre mal nen guter Lerneffekt was Geduld angeht :P
8-Kerner war von Anfang an geplant. Er hat mit AMD gute Erfahrungen gemacht(FX 6300 @4.2GHz+ 280er@1050MHz) und maxed out war im nicht sooo wichtig. Er kann bis jetzt noch alles Spielen. Aber Du hast natürlich Recht. Durch das längere Warten hat sich auch der Sparstrumpf entsprechend gefüllt und es reicht dicke für ein komplett neues System. Damit dürfte er dann leider schneller sein als ich( i5 6600K@4.2GHz + 390 Nitro@stock) :wall:
Gruß T.
 
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Das vierte Gehäuse von rechts mit dem Gallerie LED-Effekt finde nicht übel. Kennt jemand das Modell?
 
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AMD muss einen Preiskracher liefern, weil niemand mit nem i5/i7 auf einen anderen Quadcore aufrüsten möchte. AMD müsste schon einen 6-Core für um die 200€ bringen um da jemanden zum aufrüsten zu bewegen. Egal wie gut der Prozessor wird, 500€ gibt ausser Enthusiasten (wie hier im Forum) niemand für ne CPU in nem Spielecomputer aus, damit gibts keine Marktanteile.

Von den Produktionskosten her könnte AMD einen Preiskampf mit Intel durchaus gewinnen wenn sie ihre 6/8 Kerner gegen die i5/i7 antreten lassen, schließlich verschwenden sie keinen Platz auf dem Die für die Grafikeinheit. Solche enormen Leistungsverbesserungen zum gleichen Preis waren früher sogar mal üblich, bevor AMD in der Versenkung verschwunden ist.
 
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Eine 8C/16T CPU auf Augenhöhe mit einem i7-6900K für 500-550 EUR? Im nächsten Leben vielleicht. Wie ich schon in anderen Threads geschrieben habe: das wäre mehr als die Hälfte billiger als der 6900K. Warum sollte sich AMD so sehr unter Wert verkaufen? Zudem würde sich AMD dermaßen selbst ins Knie schießen, wenn sie ihr bestes Pferd im Stall so verramschen. Ein Großteil der Kundschaft wäre für locker 6-7 Jahre (wenn nicht länger) aus dem Rennen weil sie nichts Neues bräuchten. AMD will dauerhaft Geld verdienen und nicht nur einmal.
Ich denke, das Du da vllt irrst. AMD muß Marktanteile generieren. Womit könnte man das besser, als mit einem gleichwertigen oder besseren und vorallem günstigeren Produkt. Und zwar vertretbar so günstig, das evt. Käufer erst gar nicht überlegen/vergleichen? Es gibt auf unserem Globus 7,5 Milliarden potenzielle Käufer. Selbst der Markt in Dritteweltländern entwickelt sich dahingehend. Diese alle zu versorgen, reichen mehrere Menschenleben nicht. Darüber sind sich alle großen Konzerne einig. Schauen wir mal. wie sich AMD positionieren wird/will.
Gruß T.
 
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AMD vergleicht den 8c/16t Ryzen zwar gern mit dem 6900, das heißt aber noch lange nicht, dass man sich daran auch preislich orientiert. Ryzen wird vermutlich primär den Mainstream Markt bedienen wollen, deshalb halte ich 500€ für den großen Ryzen mehr als wahrscheinlich. Letztlich will man doch dem ganzen Intel 4c/8t Portfolio gegenüber treten, und da ist es am besten wenn man für gleiches Geld ordentlich mehr Rechenpower verkauft. Zudem ist es längst überfällig, dass die Intel mondpreise relativiert werden, folglich halte ich es für strategisch sinnvoll Ryzen auf ein ähnliches Preis Niveau zu setzen wie die jetzige Intel Mainstreamriege. Nichts ist dazu besser geeignet als eine Produkt Neueinführung. Und wer sich zurück erinnert, der Sprung von 2 auf vier Kernen wurde damals auch nicht mit Verdopplung des Preises realisiert. Zudem ist der 6900er eher ein Produkt für professionelle Anwender und nicht primär für den Consumer Markt.
500€ wären mehr als kostendeckend, und wenn AMD davon viele Stückzahlen verkaufen kann, ein guter Gewinngarant.
Wie im Interview schon gesagt, Ryzen soll die Option beim umrüsten von einem alten System sein, und das ist Ryzen bestimmt nicht, wenn er für 800€ über die Theke geht. Meine Prognose: der 6 Kerner für 350€ und der 8 kerner für 500€.
Vlt gibt es noch besonders hochtacktende "Black editions" die 700+€ kosten um den Highendmarkt zu bedienen.
AMD will viel verkaufen, und dementsprechend wird der Preis sein...
 
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Nehmen wir den Kant'schen Aufruf mal wörtlich und philosophieren mal das Szenario. Es gibt keine weiteren Chipsätze als die erwähnten mit maximal X370, größter bisher angekündigter Ryzen ist der 8C/16T, angepeilter Gegenspieler kostet ~1160€. Wenn die Leistung gleichauf läge, weshalb einen Preisnachlass von 50% gewähren? Das würde die zur Verfügung stehende Bandbreite an Endverkaufspreisen unnötigerweise eindampfen und wäre wirtschaftlich alles andere als Sinnvoll. AMD ist keine gGmbH, weshalb erwartet eigentlich jeder dass die ihre Produkte, so denn sie keine Makel oder Defizite haben, fürn Appel undn Ei verschleudern sollten?

Rechne doch einfach mal selbst....

Wieviele Leute kaufen sich eine CPU für 1000 Euro ? Und bei wie vielen liegt die Schmerzgrenze bei 500 ? Für 100 Leute die Bereit sind 1000 Euro auszugeben wirst Du 1000 finden die nur 500 ausgeben.
Jetzt gehe mal davon aus, dass sich 1000 Leute einen Ryzen 8c für 500 Euro kaufen und AMD hätte eine Marge von 200 Euro pro Stück... dann hätten sie an diesen 1000 Leuten 200.000 Euro verdient.

Und jetzt nehmen wir mal die 100 Leute, die bereit sind 1000 Euro auszugeben. AMD hat jetzt sagen wir mal eine Marge von 700 Euro an dem Prozessor und macht an den 100 Leuten damit 70.000 Euro Gewinn..

Was glaubst Du welche von den beiden Zahlen AMD und vor allem die Aktionäre nun mehr freut ?

AMD braucht Geld und das kommt nicht durch 100 Leute rein, die bereit sind vollkommen überzogene Enthusiasten-Preise zu bezahlen. Und das Beispiel habe ich jetzt mal bewusst unrealistisch gewählt, damit es einfacher ist nachzurechnen. Sicherlich ist auch bei 500 Euro die Marge weit höher. In Zeiten wo man eine komplette, 4k-fähige Spielkonsole wie z.B. die PS4 Pro mit Grafik- und Prozessoreinheit von AMD für 399 Euro im Handel bekommt sind 1000 Euro für einen Prozessor allein fern von gut und böse.

Auch muss AMD erstmal sich das Vertrauen das sie bei den Konsumenten und der Industrie in den letzten Jahren verspielt haben wieder neu erarbeiten. Und das funktioniert nicht mit einer utopischen Preisgestaltung.
Auch darf man nicht vergessen das RyZen keine integrierte Grafikeinheit hat, wodurch Unternehmen wie DELL und HP gezwungen sind noch eine zusätzliche Grafikkarte in für die Industrie bestimmte Komplettsysteme zu verbauen. Was die Kosten auch wieder hoch treibt. Wenn die CPUs zu hochpreisig sind werden diese aber dabei nicht mitspielen und lieber weiter Intel verbauen, bzw. die potentiellen Käufer lieber weiter zu Intelsystemen greifen.

Ich habe das in einem anderen Thread schon einmal geschrieben: Wir werden die 8c-Prozessoren definitiv in einer Preisregion von um die 500 Euro zu kaufen bekommen. Freue mich schon Ende Februar auf einen "Hab-ich-doch-gesagt"-Moment :)
 
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Das Problem ist aber das Intel Preise sicherlich 30 - 40% zu hoch sind. Sie haben keine Konkurrenz. Verlangt AMD 700-800€ für 8 Kerne, kann Intel die Preise sicher senken.

Mehr als 500€ wird ihnen sicherlich nicht viel bringen.
 
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Sagt mal, hängt euch diese Preisdiskussion nicht langsam mal zum Hals raus? Seit mindestens drei Monaten gibt es unter jeder SummitRidge-News das gleiche Schauspiel, irgendwer sagt, dass die Prozessoren relativ teuer sein müssen, damit AMD wieder Geld kriegt, irgendjemand anderes wirft ein, dass sie relativ günstig sein müssen, um sich zu verkaufen. Doch statt bei diesen abstrakten Argumenten zu bleiben und zu sagen "tja, sie werden halt einen Preis finden, der aus beiden Perspektiven ganz gut ist", werden irgendwelche explizite Zahlen in den Raum geworfen und sich dann seitenweise Schlagabtausche geliefert, ob das denn realistische Zahlen sein können. Eine auf Basis der vorhandenen Kenntnisse der Forumisten bis auf sehr triviale Randfälle (50€ und 5000€ für das Topmodell...) einfach nicht lösbare Diskussion dar!

Input von AMD, der weitere Hinweise liefern würde, blieb aus. Trotzdem wird weitergestritten und weitergestritten und weitergestritten... :heul::wall:
 
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Im GPU-Bereich haben sie doch erst gesehen, dass sie bei zwar guten Produkten (Fury X z.B.), aber ähnlichen Preisen wie beim Marktführer(Nvidia), dann kaum einen Stich sehen. Kann mir nicht vorstellen, dass sie nun im CPU-Bereich wieder genau so agieren werden, denn das wäre wahrscheinlich viel eher ihr "Todesurteil", da sie dann auch kaum einen Reiz zum Wechsel bieten würden.
Bei der Fury ist es aber hoffentlich anders als bei Ryzen, denn die Fury hatte bei gleichem Preis insgesamt weniger zu bieten. Ist klar, das man so keine Verkaufsrekorde aufstellt.
 
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Ich würde niedriger gehen als 500 Euro. AM4 ist Konkurrent von 1151 und nicht von X99. Ebenso wird das meiste Geld im Mainstream verdient, also sollten sich die CPUs auch auf Mainstream Preisniveau befinden. Heißt 4 Kerner auf i3 Niveau(150),6 Kerner auf i5 Niveau(250) und 8 Kerner auf i7 Niveau(350).
Liegt der Preis des 8 Kerners höher, wird er zum Ladenhüter, da er sich dann mit dem i7 5820k und X99 messen muss, der weitaus besser ausgestattet ist(mehr Lanes,Quad Channel, besserer Chipsatz). Da helfen dann auch die 2 Kerne mehr auch nicht mehr.
Und nein, es ist auch nicht unwirtschaftlich, wenn AMD auf diesem Preisniveau verkauft, da erstens die Verkaufszahlen weit höher sind und 2. die Ryzen CPUs erheblich kleiner als die großen 2011-V3 chips sind, und damit günstiger in der Herstellung.
 
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Denke auch, dass der 8c/16T oder zumindest eines der 8c/16T Modelle im Bereich um die 500€ liegen wird. Black Edition evtl dann etwas höher. Und 6 Kerne bei 350€ und 4 Kerne bei 200€ oder so ähnlich. Das oberste Ziel ist Gewinnmaximierung und nicht Margenmaximierung. 1 Million verkaufter 500€ Ryzens machen wesentlich mehr Gewinn, als 50.000 1000€ Ryzens, sofern AMD so viele Ryzens liefern kann.
Wäre AMD jetzt bereits gut im Mainstream aufgestellt, dann würde ich auch sagen, dass das neue Topmodell den Preis des Konkurrenten annimmt. Das kann sich AMD aber nicht leisten, aufgrund folgender Punkte:

- bei einem Preis von 1000€ o.ä. verkauft man sehr geringe Stückzahlen, der Sweet-Spot zwischen Marge und Absatz liegt deutlich niedriger. Intels 8C kosten nur so viel, weil sie im unteren Preissegment eben bereits entsprechend gute Produkte haben. Da nimmt man die 8C mit höherer Marge natürlich als Ergänzung mit.
- Ryzen ist kostengünstiger herzustellen, als die entsprechenden High-End Intels (2011)
- Angenommen der 8C Ryzen kostet 1000€. Der Absatz wird dadurch sehr gering sein, aber der Absatz der kleineren Modelle 6c/4c ggf. sehr viel höher. Da AMD nur ein einziges Consumer-Zen-Die mit 8C/16T hat, müsste man also den Großteil eigentlich funktionierender 8C-Ryzens beschneiden, nur um ausreichend viele 6C/4C liefern zu können. Man würde die Marge also künstlich noch weiter beschränken müssen, da man funktionierende 8C zum Preis von 6C/4C verkaufen müsste. Da macht es mehr Sinn, einen 8C um die 500€ anzubieten (da dessen Marge dann wiederum höher ist als die der 6C/4C).

Es ist also (vor allem aufgrund des letzten Punktes) mehr als nur sinnvoll aus betriebswirtschaftlicher Sicht, dass AMD einen 8C um die 500€ anbietet. Ergänzt werden könnte das mit einem besonders hoch taktenden Modell um die 800€ o.ä. Es macht aber keinen Sinn, ein 8C-Die zu entwerfen, nur um dann vielleicht einige wenige tausend Stück zu verkaufen, während man das selbe DIE auch benutzt, um 6C/4C herzustellen, die aber eine wesentlich höhere Nachfrage als ein 1000€ Modell generieren. Man würde funktionsfähige Chips praktisch "wegwerfen". Das wäre das selbe wie wenn Nvidia plötzlich den GP102 benutzt, um die GTX 1060 anzubieten. So krass viele teildefekte Chips gibt es nicht, als dass man damit die Nachfrage einer GTX 1060 Bedienen könnte.

Stattdessen hat Nvidia 2 Chips entworfen. AMD hat jetzt aber nur 1 Chip für alles. Was macht man also: bietet die 8C Ryzen (TitanX) so günstig an, dass so viele verkauft werden, dass die Anzahl an teildefekten Chips im Optimalfall genau der Anzahl an benötigten 6C/4C entsprechen, aber gleichzeitig mit den so stark günstigeren 8C immer noch mehr Gewinn gemacht wird, als wenn man sie aufsplitten würde in sehr wenigen 1000€-8C und sehr vielen günstigen 6C/4C.

Das alles gilt allerdings nur, wenn Angebot die Nachfrage übersteigt. Wenn wiederum so viele Leute einen 8C gewillt sind zu kaufen, dass AMD nicht mehr liefern kann, dann wird der Preis natürlich wieder steigen.
 
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Input von AMD, der weitere Hinweise liefern würde, blieb aus. Trotzdem wird weitergestritten und weitergestritten und weitergestritten... :heul::wall:

Im Vergleich zu früheren Threads ist die Diskussion doch vernünftig bisher. Einen Streit kann ich hier nicht erkennen und in Ermangelung weiterer Informationen von Seiten AMD kann man ja weiter nichts als spekulieren. Bis zu einem gewissen Grad macht das ja auch Spass :D

BTT:
Ich kann die Argumentation schon verstehen, gebe allerdings zu Bedenken, dass es 6 Kerner schon für überschaubares Geld gibt. Es schwingt in der Argumentation immer mit, dass es einerseits ja kaum Leute gäbe, die 500+€ für CPUs ausgeben und andererseits alle auf mehr wie 4 Kerne hoffen.

Letzteres wäre dann allerdings selbst bei AMD wohl nicht für 200€ zu haben, ein Betrag der auch in diesem Thread schon gefallen ist. Setzt man die Latte mal bei 6c, dann gibts den 6800k für ~440€ (lt. Geizhals). Der Logik folgend müsste bei nahezu gleicher Leistung (Tests stehen noch aus) dann den entsprechenden AMD Preisnachlass geben, was in ca. 300-350€ endet. Ob dann der 8c (was ja ebenso erhofft wird) für 500€ über die Wupper geht, keine Ahnung.

Verbleibt der Sinn und Zweck. Wenn man allumfassende Argument "gewappnet für die Zukunft und dafür investier ich 350+€" mal ausklammert, dürfte es Stand heute fraglich sein, ob man auf 6 oder 8c wechseln "sollte". Der 7700k thront nicht umsonst in den aktuellen Spiele-Benchmark-Rankings auf Platz 1, einfach weil noch so viele Engines schlichtweg alles über 4 ignorieren. Die paar wenigen kommen erst nach und nach zum Tragen, was allerdings noch Jahre dauert weil die Welt nicht aus Triple-A Engines besteht. Stellaris gurkt z.B. nur auf einem einzigen Kern -.-. Hallock erwähnt Haswell, den man ja entsprechend ebenso übertakten kann. Hinterlässt die Frage, wie viel Plus an Performance von 4c @4,5Ghz zu Ryzen 6c erwarten kann? Klar, ich spreche hier von Games, bei Anwendungen sieht das schon anders aus, doch dann sind Investitionssummen von geringerer Relevanz. Kurzum, braucht man 8c? Oder anders je nach Geldbeutel gefragt, wie viele und insbesondere welche Ryzen-Modelle liegen unter 200€?

Schwierig schwierig. Ist es erfreulich, dass AMD aufzuschließen scheint? Definitiv. Wird es die Offenbarung? Wohl eher nicht, begrüßenswert jedoch eine Angleichung der Preise.

Anmerkung meinerseits: AMD braucht im CPU Geschäft weniger die Marktanteile, sondern Umsatz und Gewinn generell. Die x86 Architektur nimmt sich mit den standardisierten Befehlssätzen nicht wirklich viel, ganz im Gegensatz zum Grafikkarten-Markt. Es könnte also der 8c Ryzen genauso gut 20% Rabatt zu Intel erhalten und dann dennoch 850+€ kosten. Wer wirklich 8c braucht, bezahlt dann halt :D. Ganz so fiktiv wäre das nicht, wir spekulieren ja eh bis AMD offiziell die UVP angibt
 
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Ich würde niedriger gehen als 500 Euro. AM4 ist Konkurrent von 1151 und nicht von X99. Ebenso wird das meiste Geld im Mainstream verdient, also sollten sich die CPUs auch auf Mainstream Preisniveau befinden. Heißt 4 Kerner auf i3 Niveau(150),6 Kerner auf i5 Niveau(250) und 8 Kerner auf i7 Niveau(350).
Liegt der Preis des 8 Kerners höher, wird er zum Ladenhüter, da er sich dann mit dem i7 5820k und X99 messen muss, der weitaus besser ausgestattet ist(mehr Lanes,Quad Channel, besserer Chipsatz). Da helfen dann auch die 2 Kerne mehr auch nicht mehr.
Und nein, es ist auch nicht unwirtschaftlich, wenn AMD auf diesem Preisniveau verkauft, da erstens die Verkaufszahlen weit höher sind und 2. die Ryzen CPUs erheblich kleiner als die großen 2011-V3 chips sind, und damit günstiger in der Herstellung.

Warum genau sollte sich Ryzen nicht mit Broadwell E messen können ?
Quad Channel,mehr Sata Ports und ein paar mehr Lanes sind außerhalb des Serverbereiches vollkommen uninteressant.
 
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Peripherie Bandbreite wesentlich geringer, zumindest als nüchternen Unterschied:

Es gab nie die Aussage "32 Lanes", nur die Hoffnungen von Fans – die nun von der 20-Lane-Realität enttäuscht sind. Die Gesamtdatenstranferrate für Peripherie (32,4 GB/s) liegt somit knapp über dem B250 (circa 31,6 GB/s), aber deutlich unter Z170 und Z270 (36/40 GB/s, bei SATA-Nutzung etwas weniger). Von X99 (48,8) ganz zu schweigen.

AM4-Mainboards für Ryzen: Unterschied X370, B350, A320 und A/B/X300 in der Vergleichs-Übersicht
 
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Hi Leute,

ich möchte jetzt auch mal meinen Senf dazu geben.

Zen 8c 16 th 350 - 550 Euro bulletproof :).

Ps. ich finde es witzig wie die Leute, die hier immer von höhreren Preisen ausgehen, mit Superlativen und absoluten Aussagen im "bestimmenden" "Ton" um sich werfen.
Nur weil eure Intel CPU teuer war

Biba
 
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Irgendwie fehlt mir bei dem ganzen noch der Low-End Bereich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass AMD erst bei 200€ mit Quads beginnen möchte.
Möglich wäre es natürlich, darunter alte FX anzusiedeln. Fänd ich aber im Hinblick auf Sockel und Stromverbrauch nicht gut.
Wofür gäbe es dann überhaupt die billigen A320, ich denke fast jeder, der für die CPU 200 in die Hand nimmt hat auch noch 80 € für ein B350 statt 50 € für ein A320 Board (oder wie teuer auch immer die boards dann sein mögen).

Ich finde es fast schon traurig, dass ich vom 1231v3 keinen Grund zum aufrüsten habe, insbesondere weil in 4k meine 290x viel mehr knechtet. Da hoffe ich eher auf Vega.

Aber mit dem 1090t hatte ich schonmal ein AMD Topmodell von AMD, das zudem auch ein echter 6 Kerner war. Hab das Ding kurz nach Release für 300€ gekauft. Da gibt es jetzt nicht mal einen i7 Vierkerner (+SMT) für.

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Zudem ist es längst überfällig, dass die Intel mondpreise relativiert werden,


Das würde ja nur stimmen, wenn man der Meinung wäre, dass Intels Chips diese Mondpreise tatsächlich wert wären, das sind sie meiner Meinung nach aber eben nicht. Intel kann (bald hoffentlich "konnte") diese Preise doch nur aufrufen, weil eben keine Konkurrenz da ist und sie sich damit dann dumm und dusselig verdienen können.
Auch wenn es wahrscheinlich ein Kampf gegen Windmühlen ist:
Die Preise der UVP-Intel-CPUs haben sich in den letzten Jahren kaum verändert. Die Schwankungen lassen sich durch Inflation & veränderte Energie- und Rohstoffpreise begründen.
i7-2660k (2011): 317 USD Quelle
i7-3770k (2012): 313 USD Quelle
i7-4770k (2013): 339 USD Quelle
i7-6700k (2015): 350 USD Quelle
Das die Euro-Preise eine andere Entwicklung zeigen, liegt am Euro-Dollarkurs und den Händlern (siehe Euro-Releasepreise des 6700k). Das sollte man bedenken wenn man wieder gegen Intel haten will.

Zur Preisdiskussion bzgl. Ryzen:
AMD sieht die 8c/16t CPU auf Augenhöhe des i7-6900k (UVP $1089.00 - $1109.00), die Chipsätze auf 1151-Niveau (nehmen wir jetzt mal den 6700k als Referenz, $350). Daher sollten die Preise auch dazwischen liegen, alles andere wäre wirtschaftlicher Selbstmord. Die Entwicklung hat bestimmt eine Stange Geld gekostet und das mit rein kommen. Sollten die CPUs wirklich die von vielen erwartete Leistung haben, sollte sie AMD auch nicht verramschen.
Die Wunschvorstellungen haben damals bei der Fury X auch nicht gepasst, da deren Entwicklung und Fertigung (HBM) sehr teuer waren.
 
AW: Interview mit AMD: "Ryzen ist die erste Wahl für euer nächstes Upgrade"

Ganz. Sicher. Nicht.
 
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