Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen

Intel will ein Modell der dieses Jahr erscheinenden Broadwell-EP-Reihe mit bis zu 5,1 GHz Takt anbieten. Das berichtet zumindest eine chinesische Webseite. Diese speziell selektierten Prozessoren sollen an Kunden gehen, die auf Skalierung mit dem Takt angewiesen sind.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

lastpost-right.png
Zurück zum Artikel: Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen
 
AW: Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen

Gibts denn immer noch Software, die nur mit dem Takt und nicht mit den Kernen skaliert? Wie langsam die Software-Welt ist.

Davon abgesehen scheint Broadwell da oben auch ganz schön zu saufen. Zumal der AMD FX 8 echte (Int-)Kerne hat und fast gleichviel L3.
 
AW: Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen

Gibts denn immer noch Software, die nur mit dem Takt und nicht mit den Kernen skaliert? Wie langsam die Software-Welt ist.

Davon abgesehen scheint Broadwell da oben auch ganz schön zu saufen. Zumal der AMD FX 8 echte (Int-)Kerne hat und fast gleichviel L3.

Also ich würde behaupten das die meisten Programme max. 2 kerne wirklich nutzen.

Und den fx kann man nicht mit den broadwell vergleichen, da dieser etwa das doppelte Leistet bei gleichen Takt.
 
AW: Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen

Gibts denn immer noch Software, die nur mit dem Takt und nicht mit den Kernen skaliert? Wie langsam die Software-Welt ist.

Davon abgesehen scheint Broadwell da oben auch ganz schön zu saufen. Zumal der AMD FX 8 echte (Int-)Kerne hat und fast gleichviel L3.
Seit wann sind stark übertaktete CPU`s sparsam?
Wenn ich mir den Verbrauch und die Leistung eines FX-9 anschaue darf sich Intel ruhig so eine Spezial-CPU mit höherer TDP erlauben.
 
AW: Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen

Einfache Antwort: Es gibt Problemstellungen die sich nicht parallelisieren lassen.

So sieht es aus. Kein logischer Prozess lässt sich unendlich parallelisieren, und zwar grundsätzlich nicht. Es gibt eine endliche Möglichkeit an Aufteilung, und immer einem Punkt, an dem Zwischenergebnisse durchgeführt und zusammengefügt werden müssen =)
 
AW: Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen

Gibts denn immer noch Software, die nur mit dem Takt und nicht mit den Kernen skaliert? Wie langsam die Software-Welt ist.

Davon abgesehen scheint Broadwell da oben auch ganz schön zu saufen. Zumal der AMD FX 8 echte (Int-)Kerne hat und fast gleichviel L3.

Klar gibt es die, aber diese CPU ist ja auch für spezielle Fälle gedacht, in denen ein hoher Takt gefordert ist. Außerdem wird es diese CPU ohnehin kaum im freien Handel geben. Wir sprechen hier von einigen wenigen hundert bis tausend Exemplaren für spezielle Kunden.
 
AW: Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen

Was mir die News signalisiert: Hoffnung auf ein nettes OC-Potenzial von Broadwell-E!

Nach der diesbezüglich reichlich ernüchternden Vorstellung, die Broadwell-DT in Gestalt des Core i7-5775C abgeliefert hat, kommen bei mir nun Aufrüstphanasien in Gang.
 
AW: Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen

Was mir die News signalisiert: Hoffnung auf ein nettes OC-Potenzial von Broadwell-E!

Nach der diesbezüglich reichlich ernüchternden Vorstellung, die Broadwell-DT in Gestalt des Core i7-5775C abgeliefert hat, kommen bei mir nun Aufrüstphanasien in Gang.

Wo ist das OC-Potential besonders hoch? Die CPUs werden speziell selektiert, damit sie den Takt schaffen.
 
AW: Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen

Wo ist das OC-Potential besonders hoch? Die CPUs werden speziell selektiert, damit sie den Takt schaffen.
Ja, diese CPUs sind selektiert und sie sind sind (quasi @default) übertaktet. ;)

Das, was hier klar wird ist, dass doch einiges an Taktpotenzial in der Broadwellarchitektur schlummert und das sah eben nach den OC-Resultaten des Core i7-5775C zunächst anders aus.
 
AW: Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen

Ja, diese CPUs sind selektiert und sie sind sind (quasi @default) übertaktet. ;)

Das, was hier klar wird ist, dass doch einiges an Taktpotenzial in der Broadwellarchitektur schlummert und das sah eben nach den OC-Resultaten des Core i7-5775C zunächst anders aus.

Ja, weil die eben nicht selektiert waren. Das OC-Potential ist daher nicht höher als bei Haswell, Skylake, Ivy Bridge oder Sandy Bridge. Wenn du diese CPUs vorher selektierst, kommst du auch auf ähnliche Taktraten. Mit einem gewöhnlichen, handelsüblichen Broadwell wirst du sicher nicht in solche Bereiche vordringen.
 
AW: Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen

Wenn du diese CPUs vorher selektierst, kommst du auch auf ähnliche Taktraten.
Nein, das war eben gerade nicht zu erwarten.

Selektieren hin oder her: 5 GHz+ mit 24/7 tauglichen Spannungen waren nach den bisherigen Ergebnissen des 5775C einfach völlig unrealistisch. Das sieht dort nämlich komplett anders aus als bei den von Dir genannten CPU-Baureihen.

Siehe auch:
Gesammelte Overclocking-Resultate zu Intels Broadwell | 3DCenter.org
 
AW: Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen

Mich würde interessieren was die CPUs denn so kosten, da es eigentlich ein 18 Kern Prozessor ist sicherlich nicht wenig und wenn sie handselektiert sind ist dann sicher nochmal ein herber Aufpreis dabei, vermutlich dann 5 stellig. Würde aber sicher eine Pervers gute Spiele CPU abgeben.

Das Beste wäre wenn Intel mal eine wirklich krasse 1Kern CPU herstellen würde (die besagten 10GHz+ aus P4 Zeiten) und da mit einem 8 Kerner auf einem Multisockelboard kombinieren würde.

Aber das ist dann eher etwas für die Zeit nach 2025, wenn es mit der Strukturverkleinerung nichtmehr weitergeht.

Gibts denn immer noch Software, die nur mit dem Takt und nicht mit den Kernen skaliert? Wie langsam die Software-Welt ist.

Es gibt ein Gesetz, das besagt das sich bestimmte Aufgaben nich parallelisieren lassen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Amdahlsches_Gesetz

Sollte man eigentlich kennen wenn man sich ein wenig damit beschäftigt. Um es kurz zu fassen: es wird immer Anwendungen geben die nicht von vielen Kernen profitieren können und Spiele gehören wohl leider dazu.

Zumal der AMD FX 8 echte (Int-)Kerne hat und fast gleichviel L3.

Dafür hat er leider kaum Leistung und darauf kommt es eben leider an. Wenn man sich an vielen Kernen aufgeilen will bietet sich der 8 Kern Atom an, bzw. die PS3, auch viele ARM CPUs haben 8 Kerne.

Das, was hier klar wird ist, dass doch einiges an Taktpotenzial in der Broadwellarchitektur schlummert und das sah eben nach den OC-Resultaten des Core i7-5775C zunächst anders aus.

Naja, Westmere-EP konnten sie damals schon auf 4,4GHz takten, die normalen Nehalemkerne konnte man nur mit Wakü oder sehr guter Lüftkühlung auf ähnliche Taktraten prügeln. Rein Taktmäßig hat sich seit Sandy Bridge relaitv weig geändert, da hat der Oberst nunmal absolut recht. Der größte Unterschied ist das man die CPUs ab Ivy Bridge köpfen muß um so hohe Taktraten zu erreichen.

Golden Samples sind übrigens nicht unüblich, AMD hat mal vor dem Start des Phenom II eine Reihe speziell selektierter CPUs an die übertaktet dieser Welt (in einer schönen und edlen Schachtel mit dem Aufdruck"42") geschickt, damit der Phenom II in den OC Listen dieser Welt vertreten war.
 
AW: Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen

Nein, das war eben gerade nicht zu erwarten.

Selektieren hin oder her: 5 GHz+ mit 24/7 tauglichen Spannungen waren nach den bisherigen Ergebnissen des 5775C einfach völlig unrealistisch. Das sieht dort nämlich komplett anders aus als bei den von Dir genannten CPU-Baureihen.

Siehe auch:
Gesammelte Overclocking-Resultate zu Intels Broadwell | 3DCenter.org

Das waren die ersten in 14nm gefertigten CPUs.
Die neueren sollen sich deutlich besser takten lassen.
 
AW: Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen

Selektieren hin oder her: 5 GHz+ mit 24/7 tauglichen Spannungen waren nach den bisherigen Ergebnissen des 5775C einfach völlig unrealistisch. Das sieht dort nämlich komplett anders aus als bei den von Dir genannten CPU-Baureihen.

Das ist zwar ein bisschen Kristallkugel-lesen, aber:

Broadwell für Sockel 2011-3 wird wahrscheinlich deutlich abweichend von den Modellen für Sockel 1150 aufgebaut sein.
Ich denke, dass das geringe OC-Potential der bisherigen Desktop-Broadwells mit ihren Ursprüngen zu tun hat, denn der 5675C und der 5775C wirken ein wenig wie Laptop-CPUs, die fast 1 zu 1 für den Desktop übernommen wurden:
Auf Standardtakt äußerst stromsparend, der Großteil der bisherigen Broadwell-Modelle ist aus der mobilen Sparte und auch dafür optimiert, zum ersten Mal eine Iris Pro für normale Desktop-Systeme, weniger L3-Cache (der 5775C hat z.B. mit 6MB genauso viel L3-Cache wie Intels *Laptop*-i7-Modelle mit 4 Kerne) ...

Die Dies für die Sockel 2011-3 Broadwells werden dagegen vollkommen neu entwickelt sein und sind dabei für andere Anwendungsgebiete gedacht. Da können sich einige Dinge deutlich ändern. Das ist natürlich nur eine Vermutung. ;)
 
AW: Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen

Gibts denn immer noch Software, die nur mit dem Takt und nicht mit den Kernen skaliert? Wie langsam die Software-Welt ist.

Davon abgesehen scheint Broadwell da oben auch ganz schön zu saufen. Zumal der AMD FX 8 echte (Int-)Kerne hat und fast gleichviel L3.
Natürlich gibt es das. Und wird es IMMER geben.
Manche Prozesse KANN man nämlich nicht sauber parallelisiseren. Das geht auch nicht, wenn du einen richtigen Programmiergott hast. Weil sich manche Tasks und Threads nunmal wesentlich besser durch hohe IPC oder Takt beschleunigen lassen. Das wird einfach IMMER so sein. Und weil das eher den Großteil der Anwendungen (im Privatanwenderbereich) betrifft, sind wenige potente Kerne oft überlegen, gegenüber viele Kerne die weniger potent sind. Schau dir mal Amdahls Gesetz an.

Parallelisieren kannst du Prozesse die immer exakt gleich ablaufen, aber das ist in einer CPU, die halt sehr generelle Prozesse und höchst verschiedene Aufgaben lösen soll, so gut wie nie der Fall. Bei GPUs ist das was anderes, da Rendering viele Schritte beinhaltet, die immergleich sind.
Ja, diese CPUs sind selektiert und sie sind sind (quasi @default) übertaktet.
zwinker4.gif


Das, was hier klar wird ist, dass doch einiges an Taktpotenzial in der Broadwellarchitektur schlummert und das sah eben nach den OC-Resultaten des Core i7-5775C zunächst anders aus.

Das OC Potential ist durchaus da. Musst halt nur "köpfen".
Schau dir den Test mal an, wie viel geringer die Temperatur ausfällt, wenn du die CPU köpfst. Dann kommt noch dazu, dass man mit etwas Glück ein gutes Sample erwischt und voilà 5+ Ghz
CPU-Köpfen mit Delid-Die-Mate im Test - ComputerBase
 
AW: Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen

Das OC Potential ist durchaus da. Musst halt nur "köpfen".
Schau dir den Test mal an, wie viel geringer die Temperatur ausfällt, wenn du die CPU köpfst. Dann kommt noch dazu, dass man mit etwas Glück ein gutes Sample erwischt und voilà 5+ Ghz
CPU-Köpfen mit Delid-Die-Mate im Test - ComputerBase
Nein, da muss ich doch klar widersprechen.

Meine CPU habe ich 2013 auch geköpft, auf die gute alte Art mit Rasierklinge und viel Gefühl.

Es ist jedoch nicht so, als dass sie sich dadurch erheblich besser ocn ließe, wenn 24/7-tauglich Spannungswerte (<1,35 V Vcore möglichst ohne LLC) angestrebt werden. Die niedrigeren Temperaturen bringen einen eher winzigen Vorteil von in jedem Fall <0,1 meist sogar <0,05 V Vcore.

Das haben viele Übertakter auf ganz ähnliche Weise später auch bei den neueren Haswells und Skylakes erlebt.
 
AW: Intels Broadwell-EP mit bis zu 5,1 GHz für Spezialanwendungen

Nein, da muss ich doch klar widersprechen.

Meine CPU habe ich 2013 auch geköpft, auf die gute alte Art mit Rasierklinge und viel Gefühl.

Es ist jedoch nicht so, als dass sie sich dadurch erheblich besser ocn ließe, wenn 24/7-tauglich Spannungswerte (<1,35 V Vcore möglichst ohne LLC) angestrebt werden. Die niedrigeren Temperaturen bringen einen eher winzigen Vorteil von in jedem Fall <0,1 meist sogar <0,05 V Vcore.

Das haben viele Übertakter auf ganz ähnliche Weise später auch bei den neueren Haswells und Skylakes erlebt.
Sample Size=1 sag' ich da nur
Ich sehe, dass nach dem Köpfen die CPU mal eben 20 Grad weniger hat (unter Last natürlich). Dass da mehr rauszuholen ist in alltagstauglichen Settings ist wohl klar.
 
Zurück