Rollora
Kokü-Junkie (m/w)
Nicht traurig sein: der im Moment völlig überhitzte Markt wird sich wieder beruhigen.Ich finde das alles nur noch Traurig.
Das war es langsam mit mein Hoppy aus der Jungend. Die Nächte und Wochenende die ich seit den 90ziger vor den Bildschirm gespielt haben sind so Geschichte. Es waren viele schöne Stunden mit Spiel die mich gefesselt haben dabei. Nur leider vergrault die Gier mir den Spaß. In die Hardware mein teures Geld zu verschwenden, die es nicht wert ist (UVP + 170%). So werde ich mir ein kreativen Zeitvertreib suchen, mit dem ich auch die Zeit vergessen kann.![]()
Bis dahin kann man ja entweder mit reduzierten Grafikeinstellungen spielen, mit günstiger Hardware eine Basis bauen für später (APUs von AMD oder so) oder aber noch ca 2 Jahre warten. Der Markt dürfte sich dann wieder stabilisiert haben. Außerdem gibts auf GOG tausende Spiele die zum Teil eh besser sind als was man heute so vorgetischt bekmmt - und die laufen auf jeder alten Möhre.
Zumal es durchaus auch auf älteren PCs möglich ist aktuelle Spiele zu spielen. Meine Frau (meist) und ich manchmal spielen immer noch auf einem 2008er i7 samt Geforce 1060. Die Kinder haben eine Radeon 5850 bzw 6870, und bei mir läuft abwechselnd (je nachdem in welchem Wohnsitz ich mich befinde) eine Radeon 7970 (BJ 2011), eine Intel 630 (BJ 2015) (damit lief zu meiner Überraschung sogar Alien Isolation) oder auf dem Laptop die Iris Pro.
Wer etwa nur in FHD Spielt und nicht 144hz braucht kommt eigentlich mit mittelprächtiger Hardware recht weit.
Klar, wer immer das neueste haben muss (da fragt sich halt wieder warum) und sowohl bei Monitor (4K, HDR high FPS usw usf) als auch bei der GPU als auch bei den Spielen (Raytracingultraextremeusw) keine Abstriche machen möchte sonst hat er keinen Spaß, hat derzeit ein Problem.
Derzeit muss ich dann halt ausnahmsweise Fertigpcs empfehlen, diese sind vergleichsweise günstig oft.
PU244 hat hier übrigens recht: Spielen war früher viel teurer. Nicht nur die Hardware beim Kaufdatum, auch weil die Hardware heutzutage einfach länger ausreicht.
Beispiel:
Meine PCs:
1996 ein 150er Pentium. Damals nicht günstig, hat schon mit allem drum und dran 1500-2000€ gekostet
1998 war der quasi wertlos, viele Spiele wollten einen 200mhz Rechner. Also 300er gekauft.
2000 warens schon mindestens 500mhz empfohlen, 1Ghz Rechner kamen, und Intel schoss sogar richtung 2 Ghz. Gekauft habe ich damals meinen 1.4 Ghz Tualatin-S
2004 mein nächster Rechner: CPU und RAM hätten wohl noch gereicht, aber Soundkarte, schnellerer RAM, schnellere CPU (Athlon 3500+) war wichtig um gerüstet zu sein für "lange Jahre". Auch die damals brandneue Radeon X800XL. Spiele die grad neu rauskamen und dies empfohlen: Half Life 2, Doom 3, Far Cry (1).
2007: Crysis kam und zeigte die Zukunft. Mein PC war von vorne bis hinten zu langsam. Das schönste und beste Spiel das darauf noch lief war STALKER - aber auch das hätte schöner sein können. Also wieder Neukauf?
Ja, der Neukauf kam. 2008 dann nämlich mit dem i7, SSD usw.
Dazwischen kamen noch ein paar Athlon FX, sowie ein "Athlon 4850e" für den HTPC, ein Ilano für einen weiteren Wohnzimmer-PC weil der Athlon nicht ausgereicht hat für BD3D am Fernseher (der Ilano hat dafür den Treiber nie hingekriegt, BD3D lief nicht, es wurde leider ein Intel der es dann hingekriegt hat....)
Dieser Unterbau geht jetzt in sein 14. Jahr, während vorher alle 2-3 Jahre ein Wechsel anstand.
Auch die Treiber, Stabilität, das OS (früher stand oft ein Neukauf des OS mit an), die Software (Office war Pflicht, erst später waren Open/Libre-Office gute Optionen) hält länger oder ist günstiger geworden (etwa das Internet).
Spielen ist insgesamt ein leistbareres Hobby geworden vor Corona. Auch wenn seit 10 Jahren Nvidia und AMD gehörig an der Preisschraube drehen (Bedenkt man dass die Zweitschnellste Karte 2009, die Radeon 5850 nur 180€ gekostet hat bei Release)
Zuletzt bearbeitet:





. Soviel zum Thema Intel möchte 600-800€ Karten verticken
.
