Intel will Lizenzabkommen mit AMD kündigen

AW: Intel will Lizenzabkommen mit AMD kündigen

Naja, mal abwarten. Übrigens handelt es sich bei aktuellen CPUs nicht um 64Bit Prozessoren, es sind nach wie vor 32Bit CPUs mit einer (in diesem Fall) "AMD64" Erweiterung.
Ein reiner 64Bit Prozessor wäre zb. der Itanium von Intel. (AMD hat da glaube nix im Angebot)
Und wo ist der Unterschied?!
Die Prozessoren sind intern nunmal reine 64bit CPUs, die 'nur' zum bestehenden 32bit Befehlssatz kompatibel sind, ähnlich DECs ALpha, der ja auch ein 64bit Prozessor war, von Anfang an und auch im 32bit Mode betrieben werden konnte.
Oder der Power PC, der auch ein 64bit Prozessor ist und einen 32bit Mode hat.

Der Intel Itanic ist nun wirklich das schlechteste Beispiel wo gibt, da EPIC allein schon das schlechteste Beispiel, für eine ISA ist, wo git.
Und wiso? Bitte etwas genauer...
Die EU hat mehrere Prozesse gegen Intel am Laufen, in der es um die Ausnutzung der Marktbeherrschenden Stellung geht, um den Konkurenten zu schaden.

Das Verhalten, was Intel momentan an den Tag legt, könnte negative Auswirkungen auf die ausstehenden Verfahren haben...

Theoretisch wäre es auch möglich, das die EU die Verwendung von Intel Hardware in Behördenrechnern untersagt und hier (vorläufig) AMD vorschreibt, aber auch Strafzölle wären nicht unmöglich, ebenso wie die Auflagen, die Marktmacht nicht mehr zu missbrauchen.

Ist ja bei M$ ähnlich gewesen, hier waren die Strafzahlungen auch nicht so ganz ohne...
rofl da wird gar nix eingestampft...das wird einfach mit nem neuen stepping deaktiviert o.ä.
Da wird sehr wohl was eingestampft werden!
Denn wenn AMD die Verwendung der eigenen Patente durch Intel untersagen kann, müssten die aktuellen Intel Produkte aus dem Verkauf genommen (=Verkaufsverbot!) und durch Produkte ausgetauscht werden, die diese Patente nicht unterstützen.

Die im Handel befindliche Ware, die gegen diese Patente verstößt, kann auch durch örtliche Behördenorgane beschlagnahmt (und vernichtet) werden.
 
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mir is klar das die bestehenden CPU#s eingestampft werden...ich hab das aber so verstanden, das die reihen eingestampft werden sollen und nicht die jeweiligen CPUs :D

ich denk mal falls dies eintreten sollte ist meiner eminung nach AMD klar im vorteil...in max 2 jahren haben eh die meisten mehr als 3.5GB ram und dann wäre eine 32bit version sinnfrei...
 
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Das ist mal wieder typisch. Der "große" Konzern schadet hierbei im Endeffekt dem Endnutzer, denn egal wie es wird, es kann nicht besser werden ohne Konkurrenz - aus Sicht des Endverbrauchers. Dieser, ich nenn das jetzt mal, "Vorfall" zeigt mal wieder die Philosophie dieses Unternehmens. Also ich weiss nicht, wem jetzt diese Aktion sympathisch erscheinen soll...
dann kommen ja auch noch andere Dinge dazu, wie der Chipsatz-Krieg mit nVidia, x86-Krieg mit nVidia, Bestechungen von Marktketten (erste gerichtliche Einigungen gibt es ja schon in Korea...gegen Intel. http://www.planet3dnow.de/cgi-bin/newspub/viewnews.cgi?category=1&id=1236801971 Man kann durchaus vermuten, dass weitere aus anderen Ländern folgen werden).
Nun, das alles kostet Geld und ich vermute, dass Intel sehr um seine Marktposition fürchtet, weil sie noch sehr viel Geld abdrücken müssen wegen den Marktverzerrungsverfahren. Dabei werden sie größere Schäden erleiden und es wäre leichter, wenn es zu dem Zeitpunkt keine Konkurrentz mehr gäbe, also muss man jetzt alles versuchen, den (die) Konkurrenten zu zerschlagen.
Wieso geht man sonst so in die Offensive und wieso gerade jetzt (kurz nach dem Urteil in Korea), die gleiche Gelegenheit war doch schon letztes Jahr da? Alles oder nichts - Prinzip?? Schließlich erholt sich AMD so langsam und die Verkaufszahlen vom RV770-Chip haben sich prächtig entwickelt. Nun kam auch noch der Phenom II, dessen Absatzzahlen auch stark wachsend sind.
Also irgendwo ist da schon eine gewisse Logik vorhanden und ich kann da durchaus Existenz-Angst (zum ersten mal seit der Gründung wahrscheinlich) darin erkennen.
.....

Richtig und Intel hat auch die klage am Hals, dass diese Mediamarkt-Saturn bestochen haben. Ausserdem geht doch sowie so alles in Richtung X64 und Intel hat dann keine guten karten mehr in der hand.
Ich stehe total hinter AMD, finde das nicht Richtig diese Aktion von Intel.
 
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Ich glaube kaum, das Intel sich die eingeleiteten Schritte nicht genauestens überlegt hat. Und ohne hinreichende Beweise für einen Verstoss, in diesem Fall die Auslagerung von mehr als 50% der Chipproduktion, würde Intel es nicht wagen, eine derartige Drohung auszusprechen, zumal Intel selbst unter strenger Beobachtung steht. Denn schließlich kann bei einer falschen Verdächtigung AMD seinerseits Schadensersatzforderungen gegen Intel stellen. Und das Risiko sehe ich in diesem Fall als viel zu hoch an. Aber erstmal sollte man abwarten, was die diversen Untersuchungen (inkl. Bestechungsgelder (musste mit rein, weil bei vielen ein beliebter Begriff :lol: )) ergeben. Und selbst wenn es so kommt...... dann baut AMD halt nur noch 64Bit CPUs. Spart man sich eine Produktionsschiene. Und Intel himself verkümmert mit ihren x86 CPUs. Das nenn ich Arbeitsteilung. ;)
 
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mir is klar das die bestehenden CPU#s eingestampft werden...ich hab das aber so verstanden, das die reihen eingestampft werden sollen und nicht die jeweiligen CPUs :D

ich denk mal falls dies eintreten sollte ist meiner eminung nach AMD klar im vorteil...in max 2 jahren haben eh die meisten mehr als 3.5GB ram und dann wäre eine 32bit version sinnfrei...

64 bit CPUs != 64 bit OS

das du "nur" knappe 4 GB ansprechen kannst liegt daran, das ein 32 bit OS nicht mehr Speicheradressen adressieren kann.

natürlich setzt ein 64 bit OS eine 64 bit CPU vorraus - aber das hat nix mit dem RAM zu tun.
 
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also ich lag bis jetzt in der annahme das man eine 64bit CPU für ein 64bit OS braucht oder lieg ich da falsch?

wenn das so ist, nützt einem eine x86 CPU von Intel die kein 64bit beherrscht +mehr als 3.5GB ram gar nix, da man ja nur maximal 3.5GB ram ansprechen kann

bei AMD is das dann anders x64 CPUs = 64bit OS = mehr als 4GB

dann würde es intel nur noch in office PCs und einigen netbooks/laptops geben und AMD würde letzendlich Gamer+server markt beherrschen
 
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Ich frag mich, was es für Vorteile für Intel gäbe, wenn AMD aus dem x86-Markt verschwindet?
Die würden doch nur Ärger mit Kartellbehörden bekommen.

Kartellbehörden sind nicht unbedingt ein größeres Problem, als ein Konkurrent oder die Verbraucher.
Aber wenn durch gegenseitige Lizenzstreitigkeiten etablierte Standards gefährdet werden, könnte das den kompletten x86 Markt gefährden.

Geschweige denn, wenn Intel die AMD64-Technick nicht mehr nutzen dürfte. Wer kauft denn heutzutage eine CPU ohne x86-64?

Leute, die nichts anderes angeboten bekommen ;)
Allerdings basiert EM64T wohl eh zu einem Großteil auf Yamhill, so dass Intel vermutlich nach kurzer Zeit wieder x86-64 im Programm hätte. Aber es gäbe Chaos bei der zugehörigen Software.
Ggf. schafft es Intel sogar, gegenübern Richtern die eigene Implementierung als (größtenteils) eigenständig zu verkaufen - nach zähen Verhandlungen würden sie zwar Details ändern müssen, aber solange AMD nicht durchsetzen kann, dass Intel den Verkauf bis Ende des Verfahrens einstellen muss, hat Intel gewonnen.

Ich bin mir nichtmehr sicher, aber ist über dieses Agreement nicht auch die Technik ausgetauscht worden um die Northbridge in die CPU einzugliedern? (AMD hat ja damit schon zu PIV zeiten angefangen) Intel baut ja jetz die ersten CPUs mit integrierter NB, den Core i7. Wäre ja dann auch die Lizenz weg.

Die Idee ist nicht AMD-exklusiv und vermutlich auch nicht patentierbar, die eigentliche technische Umsetzung ist nicht miteinander verwandt - da besteht also keine Gefahr.
Was für Intel aktuell riskant wäre, ist eine AMD64-kompatible Befehlserweiterung, ggf. 3dnow! und afaik 1-2 Energiesparmodi. (wobei letzteres kompensierbar ist - die anderen beiden könnten aber eine Inkompatibilität mit bestehender Software bedeuten und Kompatibilität ist die eine Eigenschaft, die x86 am Leben erhält)


Mich wunderts auch das Intel erst jetzt was gegen AMD macht -

Rechtlich hat sich AMD bis zu diesem Verkauf nichts zukommen lassen (und im Prinzip auch jetzt noch nicht - Intel könnte höchstens eine weitere Produktion bei Globalfoundries verbieten), also bestand seitens Intel bislang kein Anlass zu klagen.
Im Hardwarebereich wird imho spätestens seit dem AMD-Dell Deal mit harten Bandagen gekämpft und Intel hat die P/L-Lücke konsequent dicht gemacht.

Wahrscheinlich versuchen sie früher oder später einen frontal Angriff gegen VIA.

Via ist aktuell keine Konkurrenz zu Intel und bislang hat Intel kleine Unternehmen auch immer geduldet - dürfte aus Sicht der Plattformsicherung und Schutz vor staatlichen Eingriffen auch nicht verkehrt haben, wenn ein kleiner Hersteller die 5% Nischen ausfüllt, die es Intel eh nicht wert sind und den man zugleich als "Konkurrenz gibts doch" vorschieben kann.
Aber AMD hat im Zuge des Netburst-Debakels hat die gute alte P/L-Gamer-Nische verlassen und versucht, Intel in den Stammmärkte Server, Firmen und Mobile zeitgleich anzugreifen.
Aber Intel hatte halt ein riesiges Gewinnpolster und bessere Architekturen in der Hinterhand...


interresant ist der satz:
[/B]Letzteres sei selbst ein Verstoß gegen das Abkommen und gebe AMD seinerseits das Recht, Intel alle Rechte aus der Vereinbarung zu entziehen und selbst alle Rechte zu behalten. Darüber habe man Intel auch informiert.

Versteh ich die Argumentation richtig?
"ob wir was Schlimmes tun oder nicht, ist eigentlich egal: Intel darf die Rechte auch bei Vertragsverstoß nicht einfach entziehen, sondern muss auf eine Einigung hinarbeiten."
"Weil Intel das nicht macht und somit gegen den Vertrag verstößt, dürfen wir die Rechte pauschal entziehen"

:huh:
Für mich hört sich das so an, als wolle AMD auf Intels "Verstoß" (?) mit genau dem gleichen Verstoß reagieren, wärend sie zu dem Grundproblem gar nichts sagen?
 
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naja die software auswahl wäre wohl bei amd sehr klein wärend bei intel fast alles laufen würde (was es in 64bit gibt gibts fast immer auch in 32bit)
und ich denke da würde der absatz der intel prozessoren wohl deutlich weniger einbrechen wie der der amd prozessoren (wenn sie überhauptnoch herstellen dürften wegen x86 was ja die basis ist) und dann könnt intel seine eigene 64bit erweiterung entwickeln und vermutlich auch gegen amd durchsetzten
 
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Und selbst wenn es so kommt...... dann baut AMD halt nur noch 64Bit CPUs. Spart man sich eine Produktionsschiene. Und Intel himself verkümmert mit ihren x86 CPUs. Das nenn ich Arbeitsteilung. ;)
Ich versteh nicht ganz, was du meinst... Ob 64bit oder 32bit, alle AMD- und Intel-Prozzis basieren auf dem x86-Code. Wenn Intel AMD die Lizenz entzieht, dann darf AMD keine CPUs mehr herstellen, jedenfalls keine die auf x86 basieren. Dann ist es aus, bis die Kartellbehörde eingreift.
 
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64 bit CPUs != 64 bit OS

das du "nur" knappe 4 GB ansprechen kannst liegt daran, das ein 32 bit OS nicht mehr Speicheradressen adressieren kann.

Stimmt nicht ganz denn selbst ein 32-Bit OS kann bis zu 64GB Ram adressieren indem es PAE (Physical Adress Extension) nutzt.
Nachteil ist nur das ein Programm trotzdem nur max. 2GB nutzen darf.

Voraussetzung dafür sind Mainboard (Memory Remapping), CPU ab Intel P. Pro/ AMD Athlon und OS ab Win2k.
 
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Die EU hat mehrere Prozesse gegen Intel am Laufen, in der es um die Ausnutzung der Marktbeherrschenden Stellung geht, um den Konkurenten zu schaden.

Das Verhalten, was Intel momentan an den Tag legt, könnte negative Auswirkungen auf die ausstehenden Verfahren haben...

Theoretisch wäre es auch möglich, das die EU die Verwendung von Intel Hardware in Behördenrechnern untersagt und hier (vorläufig) AMD vorschreibt, aber auch Strafzölle wären nicht unmöglich, ebenso wie die Auflagen, die Marktmacht nicht mehr zu missbrauchen.

Ist ja bei M$ ähnlich gewesen, hier waren die Strafzahlungen auch nicht so ganz ohne...

Da wird sehr wohl was eingestampft werden!
Denn wenn AMD die Verwendung der eigenen Patente durch Intel untersagen kann, müssten die aktuellen Intel Produkte aus dem Verkauf genommen (=Verkaufsverbot!) und durch Produkte ausgetauscht werden, die diese Patente nicht unterstützen.

Die im Handel befindliche Ware, die gegen diese Patente verstößt, kann auch durch örtliche Behördenorgane beschlagnahmt (und vernichtet) werden.

Auch als quasi Monopolist hat Intel Rechte. Die Einhaltung geschlossener Verträge einzufordern gehört definitiv dazu. Wieso die Durchsetzung dieser Verträge schlechte Auswirkungen auf die Wettbewerbsverfahren haben? Anders ausgedrückt die Verfahren beschäftigen sich mit mit den Vorteilsverträgen Intels in der Vergangenheit und nichts anderem. Zum Thema Verkaufsverbot. Wo AMD sich im Recht sieht Intel Vertragsbruch vorzuwerfen, ist für mich als Außenstehendem nicht ersichtlich. Schon wesentlich eher der Vertragsbruch den AMD offensichtlich begangen hat. Von daher würde ich weniger auf einen Verkaufsstopp von etwaigen Intel CPUs wetten, als umgekehrt. Selbst wenn, kann ich mich nur noch mal wiederholen. Intel hat weiß Gott die Mittel anderweitige 64Bit Architekturen auf dem Markt zu platzieren und würde den wegfall von AMD64 überleben (wenn auch angeschlagen). AMD hingegen kann ohne x86, SSE ect. nicht existieren - und so wie es von außen aussieht hat Intel in diesem Streit nun mal die weitaus besseren Karten.
 
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Naja, eine weitere Möglichkeit, die hier niemand so recht erwähnt hat, wäre, das ein Richter diverse Punkte in dem Lizenzaustauschabkommen für Sittenwidrig befindet, was dann dazu führt, das sie ersatzlos gestrichen werden würden...
Stimmt nicht ganz denn selbst ein 32-Bit OS kann bis zu 64GB Ram adressieren indem es PAE (Physical Adress Extension) nutzt.
Informier dich mal lieber, was dieses PAE Zeugs für ein Müll ist und was für Nachteile hat...

Nachteil ist nur das ein Programm trotzdem nur max. 2GB nutzen darf.
Quatsch, natürlich kann ein Programm auch mehr nutzen, es muss nur PAE unterstützen.
Voraussetzung dafür sind Mainboard (Memory Remapping), CPU ab Intel P. Pro/ AMD Athlon und OS ab Win2k.
Auch das ist nicht richtig, denn Memory Remapping hat da nicht viel mit zu tun, bei den Betriebssystemen liegst du meilenweit daneben.

Windows 2k Pro kanns zwar, es ist aber deaktiviert, aktiv ists erst bei den Server Versionen...
Heißt Windows 2000 Server brauchts minimum, XP kanns garnicht, hier brauchts schon 2003 Server, gleiches gilt auch für Vista, hier brauchts Server 2008...
 
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Versteh ich die Argumentation richtig?
"ob wir was Schlimmes tun oder nicht, ist eigentlich egal: Intel darf die Rechte auch bei Vertragsverstoß nicht einfach entziehen, sondern muss auf eine Einigung hinarbeiten."
"Weil Intel das nicht macht und somit gegen den Vertrag verstößt, dürfen wir die Rechte pauschal entziehen"

:huh:
Für mich hört sich das so an, als wolle AMD auf Intels "Verstoß" (?) mit genau dem gleichen Verstoß reagieren, wärend sie zu dem Grundproblem gar nichts sagen?

ne ich hab es so verstanden, intel hat verstoßen(indem intel die lizenz entziehen wollte), damit ist amd angeblich berechtigt intel alle lizenzen zu entziehen, aber darf die intel-lizenzen weiternutzen.
naja wer soll da durchschaun.
würde diese option für amd offenstehen sehe ich sehr schwarz für intel, wenn amd es durchzieht!:D
 
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Stimmt nicht ganz denn selbst ein 32-Bit OS kann bis zu 64GB Ram adressieren indem es PAE (Physical Adress Extension) nutzt.
Nachteil ist nur das ein Programm trotzdem nur max. 2GB nutzen darf.

Nöp. Die 2 GiB sind eine rein Windows-interne Sperre (die sich sogar hochsetzen lässt), bis 4 GiB/Program sind möglich.
Allerdings bricht die Perfomance massiv ein, wenn die Speicheradressen in Software gemappt werden müssen.

Naja, eine weitere Möglichkeit, die hier niemand so recht erwähnt hat, wäre, das ein Richter diverse Punkte in dem Lizenzaustauschabkommen für Sittenwidrig befindet, was dann dazu führt, das sie ersatzlos gestrichen werden würden...

Das kommt aufs gleiche raus, wie ein gegenseitiger Entzug von Intel und AMD bzw. ein einfaches Platzen des alten Abkommens:
Intel stellt weiter IA64 und IA32 vor, dürfte nach kurzer Zeit eine vollkommen eingenständige IA32-64Bit Erweiterung vorstellen, Softwarekompatibilität wird zur Zerreißprobe für x86.
AMD ist schlichtweg raus aus dem CPU-(und damit auch Chipsatz-)markt.

ne ich hab es so verstanden, intel hat verstoßen(indem intel die lizenz entziehen wollte), damit ist amd angeblich berechtigt intel alle lizenzen zu entziehen, aber darf die intel-lizenzen weiternutzen.
naja wer soll da durchschaun.

Genau das sag ich doch: AMD spricht sich selbst das Recht zu, auf einen Verstoß mit "Lizenz entziehen" zu reagieren und dieser Verstoß lautet "Lizenz entziehen" :huh:
 
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UNd wenn AMD vom Markt weg ist, kann Intel soch bestimmt wieder die Chipsätze so abändern, dass gar keine AMD Grakas mehr laufen würden. Aber das wäre diabolisch wenn machbar wäre. UNd dann hat AMD so gut wie gar kein Einkommen mehr.
 
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UNd wenn AMD vom Markt weg ist, kann Intel soch bestimmt wieder die Chipsätze so abändern, dass gar keine AMD Grakas mehr laufen würden. Aber das wäre diabolisch wenn machbar wäre.
Ich wollte gerade schreiben dafür gibts ja dann noch n-Force Boards aber NV hat ja Intel genau so lieb wie AMD Intel :fresse:
 
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Auch als quasi Monopolist hat Intel Rechte.
Aber nicht sehr viele, denn es gibt auch Regeln, an die sich ein Marktbeherrschendes Unternehmen halten muss, was Intel nicht getan hat.
Die Einhaltung geschlossener Verträge einzufordern gehört definitiv dazu.
Wenn der Vertrag Sittenwidrig ist, was ein Gericht wohl feststellen wird, könnte das auch ganz böse für Intel ausgehen.
Das ist nicht soo einfach, hier kanns auch ganz gewaltig nach hinten losgehen, für Intel...

Wieso die Durchsetzung dieser Verträge schlechte Auswirkungen auf die Wettbewerbsverfahren haben? Anders ausgedrückt die Verfahren beschäftigen sich mit mit den Vorteilsverträgen Intels in der Vergangenheit und nichts anderem.
Nein, sie beschäftigen sich wohl auch mit dem Lizenzaustauschabkommen zwischen AMD und Intel, neben dem Sponsoring der Hersteller, damit sie keine AMD Produkte nutzen...

Zum Thema Verkaufsverbot. Wo AMD sich im Recht sieht Intel Vertragsbruch vorzuwerfen, ist für mich als Außenstehendem nicht ersichtlich.
Ist doch ganz einfach: wenn Intel den Vertrag bricht, hat AMD das Recht, die Nutzung an den eigenen Patenten durch Intel zu untersagen, wie weiter oben auch geschrieben.

Schon wesentlich eher der Vertragsbruch den AMD offensichtlich begangen hat.
Achja?!
Wo haben sie das denn getan?!

Jedenfalls nicht durch die Fertigung, hier haben sie sich wortwörtlich an das gehalten, was im Intel Vertrag steht.
AMD hat eine Mehrheit am Stimmrecht bei dem neuen, ausgegliedertem Produktionsunternehmen, genau so stehts auch im Vertrag drin.

Wo soll jetzt AMD was gebrochen haben?!
Von daher würde ich weniger auf einen Verkaufsstopp von etwaigen Intel CPUs wetten, als umgekehrt.
Und was glaubst du, was passieren würde, wenn Intel das versuchen würde?!
Schonmal dran gedacht, das zumindest in den US of A gleich der Sherman Act angewendet werden könnte und Intel dann richtig dumm dastehen würde, weil sie dann zwar CPUs designen würden, aber nicht mehr 'Inhouse' fertigen, ebenso hätten sie keine eigenen Chipsätze mehr, AT&T und StandarD Oil oder Du Pont lassen grüßen.

M$ wurde auch ganz knapp zerschlagen, wenn Al Gore Präsident geworden wäre, wäre das auch passiert, nur dank der Republikander/GWB passierte das nicht.
Da die Demokraten gerad am Zuge sind, sollte Intel lieber mal ganz vorsichtig sein...
Selbst wenn, kann ich mich nur noch mal wiederholen. Intel hat weiß Gott die Mittel anderweitige 64Bit Architekturen auf dem Markt zu platzieren und würde den wegfall von AMD64 überleben (wenn auch angeschlagen).
Das glaubst doch wohl selbst nicht!
Der ganze Server Markt würde wegbrechen, hier könnte Intel nichts mehr verkaufen, 32bit x86 ist hier wertlos, IA64 will niemand wirklich haben, das ist auch ganz großer Unsinn.
Im Desktop schauts auch nicht soo doll aus...

AMD hingegen kann ohne x86, SSE ect. nicht existieren - und so wie es von außen aussieht hat Intel in diesem Streit nun mal die weitaus besseren Karten.
Tjo und wenn AMD erstmal weg ist, ist der Weg frei für die Anwendung des Sherman Actes :devil:
 
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und wenn dank intel alle CPU's ausser Via tot sind tritt das ein was nVidia gesagt hat :D
 
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