Hehe vielleicht ein kleiner Vorgeschmack was Intel mit uns machen möchte wenn's keine Konkurrenz mehr gibt.
Erst unterbieten wenn man es sich leisten kann bis die anderen nimmer können und danach die Verbraucher bluten lassen.

Naja vielleicht auch nur wegen der Finanzkriese.
Hmm - eigentlich ne stink normale Preissenkung, alle Modelle rutschen eine Preisstufe nach unten.
Das gibts bei Intel mindestens zweimal im Jahr.
Mit was denn? Die spielen ja keinen Krieg mit Panzern und Raketen

und das Intel CPUs für unter 10€ ist eher unrealistisch

.
Müssen ja nicht für unter 10€ sein - aber z.B. flächendeckend für die Hälfte.
Intel hat seit dem Core2 (und auch die meiste Zeit dafür) jedes Quartal operative Gewinne, die über dem gesamten Umsatz von AMD liegen. AMD dagegen war, vom kurzen At64-Lichtblick abgesehen, oft froh, wenn sie überhaupt schwarze Zahlen geschrieben haben. Einen Marktführer hätte bei so einer "Gewinn"kalkulation vermutlich erfolgreich auf Dumping-Preise verklagen können.
naja, ganz so einfach ist nun doch nicht. es ist ja kein natürliches monopol. sobald sich hier ein monopol bildet, und die preise, und damit die gewinne, steigen, wird es für andere hersteller immer lukrativer in den markt einzusteigen und mit intel zu konkurrieren.
In den Markt einsteigen wäre noch das beste, was Intel passieren könnte.
Wesentlich wahrscheinlicher wäre in Zeiten, in denen auf der PS3 gezockt und unter Linux gearbeitet wird, ein vollkommener Zusammenbruch des x86-Monopols...
es gab ja auch mal zeiten, in denen intel noch dominanter war wie heute, und amd hat sich trotzdem zu einem sehr starken konkurrenten für intel entwickelt.
Hmm - Intel hat das seinerzeit sehenden Auges geschehen lassen, es war eine bewusste Entscheidung, den Gamer-Markt zu vernachlässigen, der AMD via AthlonXP hat erstarken lassen. Das folgende Netburst-Debakel, das AMD zum ernsthaften Konkurrenten werden ließ, war sicherlich weniger erwünscht - aber genauso wie ATI keine zweite Geforce FX-Chance bekommen wird, dürfte auch AMD so schnell nicht wieder unter die Arme gegriffen werden.
Imho ist damals, als der Barcelona in den Servermarkt einmarschiert ist, die Großkunden die sofortige Einführung von EM64T durchgeboxt haben und der Dell-Exklusivvertrag platze auch ein Knoten bei Intel geplatzt. Seitdem ist AMD nicht mehr das kleine möchtegern Unternehmen, dass die Plattform in bereichen vertritt, die einem selbst zu unwichtig sind. Seitdem ist AMD ein potentieller Konkurrent, der aktiv klein gehalten wird. (Man beachte z.B. mal die Differenz in den P/L-Verhältnissen beider Hersteller. Seit ~der 65nm Intel-Generation ist die deutlich kleiner als zu PII/III oder auch Northwood B Zeiten.
auch da eventuell wird intel die preise niedrig halten DAMIT kein konkurrent in den markt eintritt, aber diese "preisteigerung um 100%" szenarien halt ich für übertreiben.
Vor allen dingen sind sie vollkommen unmöglich. Da CPUs keinem Verschleiß unterliegen ist immer die vorhergehende Generation der größte Feind.
Auch ganz ohne AMD könnte Intel keine 1500€ für einen Core i7 verlangen - die Leute würden halt einfach bei ihrem c2q bleiben und wenn das erstmal die Softwareentwickler mitkriegen und ihre Leistungszyklen runterfahren, dann hat Intel ein ganz großes Problem: Keinen Bedarf...