Intel: Entlassungswelle beim Prozessor-Riesen steht wohl kurz bevor

PCGH-Redaktion

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Unternehmensinterne Quellen bei Intel legen nahe, dass Intel für die nahe Zukunft einen größeren Stellenabbau plant. Berichten zufolge reagiere man damit auf zurückgehende PC-Verkäufe. Weiterhin möchte sich Intel für die Zukunft auf neue, wachsende Märkte konzentrieren. Offizielle Bestätigungen stehen noch aus.

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Ist auch kein großes Wunder das der PC Markt schrumpft. Wer kauft sich den ein neues Gerät wenn ausschließlich GPU (sofern dediziert vorhanden) RAM und der ein oder andere Steckplatz mehr Leistung versprechen. Die CPU von vor vier oder fünf Jahren tuts theoretisch heute noch. Statt ihrem dämlich tick Tock Blödsinn und alle Jahre refreshs mit ein paar MHz mehr hätten sie das Geld lieber in die Forschung stecken sollen.
 
In welchem Bereich Intel nun genauer seine Mitarbeiter vermutlich entlassen wird ist eine gute Frage, aber wo hat den Qualcom seine Mitarbeiter entlassen, also in welchen Bereichen?? Finde im Netz dazu nur News das sie es nicht angeben, ich weiss ist OT aber wenn es im ARM Bereich sein soll dann wird die Zukunft für Intel nicht Rosig.
Wenn Intel im CPU Bereich Mitarbeiter entlässt und mit ARM bei Qualcom auch schon mit Entlassungen zu rechnen ist, wo will Intel den noch Gewinn machen??? Grafikchips?? :P
 
Ist verständlich, wenn die Leute ihre alten Kisten behalten.
Ich seh noch sehr viele mit alten 2011 Boards sowie massig Leute mit einem 2500k oder ähnlich.
Klar ist das Intel keinen Gewinn macht wenn die Leute nicht kaufen - obwohl die neuen Prozessoren deutliche Vorteile haben. Man muss sie aber auch nutzen können & wollen.

Im Desktop-Bereich wirds nicht viel Bewegung geben. Sollte DX12 da auch für Entlastung der Prozessoren bei Spielen sorgen, wird es noch weniger Gründe für normale Käufer geben, aufzurüsten. Ob sie da 120W oder 95W verbrauchen ist denen doch piepegal.
Wer bleibt denn noch, Leute die damit arbeiten und Workstations haben? Die bedienen sich schon lange im Serverbereich und sie bringen Geld, aber nicht genug um diesen massiven Konzern weiterhin in die Gewinnzonen zu drücken wenn der Markt schrumpft..
 
Die Aktionäre wollen doch ihre Dividenden. Also raus mit den treuen Mitarbeitern...^^
Getreu nach dem Motto: "Nach mir die Sintflut."
 
Ein sterbender Monopolist, denen sollte man keine Träne nachweinen!

In den nächsten 5-10 Jahren werden sie wahrscheinlich auch die Fabs abstoßen müßen, IBM hatte die selben Probleme...
 
Statt ihrem dämlich tick Tock Blödsinn und alle Jahre refreshs mit ein paar MHz mehr hätten sie das Geld lieber in die Forschung stecken sollen.
Warum sollten die Geld in die Forschung stecken?
Nachdem dank extremen Marketing, illegale Zahlungen und Vergünstigungen (z.B. an Media Markt) und den Leuten die nur noch Intel und Nvidia kaufen, AMD das Geld abgegraben wurde, hat Intel nun keine direkte Konkurrenz. Da ist es doch logisch das die Entwicklung dann schon seit Jahren hinkt. Bedank dich bei den "only" Intel käufern :D
Aber man sieht doch auch im Grafikkartenbereich, wie es dort auch immer mehr in diese Richtung geht. Die meisten Gamer und Käufer wollen wohl Monopole und möglichst wenig Entwicklung. Da ist es dann auch kein Wunder, wenn die Preise steigen und die dafür gebotene Leistung sinkt.
 
Intel versenkt seit Jahren Milliarden im Smartphone-Tabletmarkt, daß das irgendwann Konzequenzen haben wird war doch absehbar.
Dank den US-Sanktionen müßen sich China und Russland eigene Server-CPUs entwickeln, auch da war absehbar, daß Intel das irgendwann spüren wird!
 
Ist auch kein großes Wunder das der PC Markt schrumpft. Wer kauft sich den ein neues Gerät wenn ausschließlich GPU (sofern dediziert vorhanden) RAM und der ein oder andere Steckplatz mehr Leistung versprechen. Die CPU von vor vier oder fünf Jahren tuts theoretisch heute noch. Statt ihrem dämlich tick Tock Blödsinn und alle Jahre refreshs mit ein paar MHz mehr hätten sie das Geld lieber in die Forschung stecken sollen.

Der Markt hat in den letzten Jahren verstärkt nach effizienten und sparsamen CPUs verlangt, da Desktop-PCs eine immer kleinere Rolle spielen und die Leute mehr Mobilgeräte nutzen. Viele Funktionen eines PCs werden heute vom Smartphone oder Tablet erledigt, da brauchen viele einfach keinen PC mehr. Das ist sicherlich kein Versäumnis von Intel, es betrifft auch AMD, nur fällt es dort nicht so auf weil AMD ohnehin einen sehr kleinen Marktanteil hält.
Bis vor ein paar Jahren war die Tick-Tock-Strategie durchaus noch angebracht, denn es war erforderlich die Leistung der CPU zu steigern. Heute reicht die Leistung eines mittelmäßigen Quadcores für 99,99% der Aufgaben vollkommen aus, so dass natürlich auch ältere Modelle noch sehr gut mithalten können. Selbst bei Spielen halten fünf Jahre alte Quadcores noch sehr gut mit. Da die Konsumenten aber nun mal nach Mobilgeräten verlangen, sind vor allem kleine und sparsame CPUs gefragt. Man sieht ja dass Intel die iGPU aufbohrt und die Effizienz verbessern will, man sieht dass die Atom-Reihe an Bedeutung gewinnt.
Abgesehen davon stellt Intel ja nicht nur CPUs her.

Mit nur 3,61 Mrd Gewinn im letzten Quartal, das zeitgleich das zweitbeste der Firmengeschichte war, ist ein massiver Stellenabbau natürlich notwendig um Intel noch vor der Pleite zu retten :ugly:

Tja, das nennt man wohl Kapitalismus. Der Quartalsgewinn ist wichtiger als alles andere. Wenn der Gewinn nicht von Quartal zu Quartal und von Jahr zu Jahr steigt, ist das eben eine Katastrophe :ugly: Betroffen sind am Ende immer die kleinen Mitarbeiter, vornehmlich Leiharbeiter oder befristet Beschäftigte. Ist in Deutschland, wenn auch in abgeschwächter Form, nicht anders.

Wenn du was dran ändern willst kannst du ja versuchen ca. 7 Milliarden Menschen davon zu überzeugen, dass der Kapitalismus böse ist. Ich wünsche dir schon mal viel Erfolg, bezweifle aber dass du weit kommen wirst.

Ein sterbender Monopolist, denen sollte man keine Träne nachweinen!

Totgesagte leben länger. Aber von einem AMD-Fan erwarte ich auch keine andere Aussage. AMD kennt sich ja mit roten Zahlen sehr gut aus und weiß wie es ist, die Pleite im Nacken zu haben ;)


Ich denke man sollte wegen diesen angeblich bevorstehenden Entlassungen jetzt keine Welle machen. In dieser Branche ist es doch üblich, dass hin und wieder mal ein paar hundert oder tausend Mitarbeiter entlassen oder eingestellt werden. Und wenn der Gewinn zurück geht, wird das im Kapitalismus eben als "Verlust" gesehen. Man muss sich sicherlich auch keine Sorgen um Intel machen. Für die nächsten Jahre sind sie gut aufgestellt, nicht nur im CPU-Markt. Intel hat ja schließlich noch andere Standbeine.
 
Das ist alles nur Vorbereitung auf Zen, die wissen wie gut die werden und die ganzen Kunden dann im Winter zu AMD laufen werden :crazy:
 
Das ist alles nur Vorbereitung auf Zen
Also wenn Intel nur mit Zen "Probleme" hätte, dann wären sie zu beneiden^^^
Zen wird ihnen am Arsch vorbei gehen, sie haben den Handel udn die OEMs eh fest in der Hand!

Samsung will den DRAM/NAND-Markt mit "Preisdumping" "kaputt" machen, die wollen von 40% in kurzer Zeit auf >50% kommen.
Das wird Micron, SK Hynix, Intel und anderen Herstellern sehr weh tun.

Intel muß bei TSMC fremdfertigen lassen, weil sie selbst keine Kapazitäten haben, von Jahr zu Jahr schrumpft Intel, aktuell hat man als Fertiger einen Marktanteil von nur noch 4,4%!
 
Ist verständlich, wenn die Leute ihre alten Kisten behalten.
Ich seh noch sehr viele mit alten 2011 Boards sowie massig Leute mit einem 2500k oder ähnlich.
Klar ist das Intel keinen Gewinn macht wenn die Leute nicht kaufen - obwohl die neuen Prozessoren deutliche Vorteile haben. Man muss sie aber auch nutzen können & wollen.

Im Desktop-Bereich wirds nicht viel Bewegung geben. Sollte DX12 da auch für Entlastung der Prozessoren bei Spielen sorgen, wird es noch weniger Gründe für normale Käufer geben, aufzurüsten. Ob sie da 120W oder 95W verbrauchen ist denen doch piepegal.
Wer bleibt denn noch, Leute die damit arbeiten und Workstations haben? Die bedienen sich schon lange im Serverbereich und sie bringen Geld, aber nicht genug um diesen massiven Konzern weiterhin in die Gewinnzonen zu drücken wenn der Markt schrumpft..

Denke nicht, dass das Gros der Menschen nen neuen PC kauft wegen DX12 :ugly:

Eher, dass die Verkaufszahlen zurückgehen, weil die Menschen abends nicht mehr mit nem Laptop auf der Couch sitzen, sondern eher mit Smartphones und Tablets. In die Richtung versucht sich Intel derzeit auch mehr zu expandieren.
 
Ein sterbender Monopolist, denen sollte man keine Träne nachweinen!

In den nächsten 5-10 Jahren werden sie wahrscheinlich auch die Fabs abstoßen müßen, IBM hatte die selben Probleme...
Mit nur 3,61 Mrd Gewinn im letzten Quartal, das zeitgleich das zweitbeste der Firmengeschichte war, ist ein massiver Stellenabbau natürlich notwendig um Intel noch vor der Pleite zu retten :ugly:
:schief:
Intel will den Gewinn einfach vervielfachen, da sind viele zu bezahlende Angestellte ein Hindernis...
 
Denke nicht, dass das Gros der Menschen nen neuen PC kauft wegen DX12 :ugly:

Eher, dass die Verkaufszahlen zurückgehen, weil die Menschen abends nicht mehr mit nem Laptop auf der Couch sitzen, sondern eher mit Smartphones und Tablets. In die Richtung versucht sich Intel derzeit auch mehr zu expandieren.

Naja klar der PC verkommt zu dem was er schon immer war - zum Arbeitstier. Nicht mehr für News lesen oder Filmchen guggen, dafür ist er auch zu groß, sperrig, blah. Zum rumballern muss man noch genug Leistung haben, die ist mit dem PC billiger als mit Laptop zu haben. Wer also aufm PC zockt, wird sich schon was kaufen. DX12 war eher so gesagt weil alle Kisten neu mit Win10 kommen. Ergebniss: DX12 schon druff^^
 
Denke nicht, dass das Gros der Menschen nen neuen PC kauft wegen DX12 :ugly:

Eher, dass die Verkaufszahlen zurückgehen, weil die Menschen abends nicht mehr mit nem Laptop auf der Couch sitzen, sondern eher mit Smartphones und Tablets. In die Richtung versucht sich Intel derzeit auch mehr zu expandieren.

Richtig. Der Smartphone-Markt wächst seit Jahren währent z.B. Kompaktkameras oder mp3-Player sich immer schlechter verkaufen. Smartphones und Tablets ersetzen immer mehr Geräte und Funktionen. Die meisten brauchen doch keinen PC mehr wenn sie ein Smartphone/Tablet besitzen. Zum Surfen reicht das vollkommen aus, selbst Dokumente kann man inzwischen ganz gut damit bearbeiten, Drucken ist auch kein Problem über WLAN. Nur wenn man zockt, häufig Büroarbeiten damit verrichtet oder spezielle Hobbys wie Videoschnitt betreibt, macht ein PC/Laptop noch sinn. Ich denke ein großer Teil der Leute käme daher gut ohne PC/Laptop aus.
 
Was Forennutzer hier schreiben, ist mal wieder der helle Wahnsinn. Um zwei Dinge herauszugreifen:
1. Intel gehört in der Regel jährlich zu den fünf Unternehmen weltweit, die die meisten Ausgaben für Forschung und Entwicklung aufweisen. Ziemlich viel für so einen Monopolisten, der sich auf seiner Hängematte ausruht, nicht?
2. Refreshs, in deren Rahmen die CPUs 100 MHz mehr Takt spendiert bekommen, haben nichts, aber auch gar nichts mit Tick-Tock zu tun. Sie sind das Ende von Tick-Tock. Außerdem stellt das Tick-Tock-Modell kein Hindernis für die Forschung dar, wie es hier dargestellt wurde, sondern es war ein sehr ambitionierter Plan, Forschung auf jährlicher Basis in Produkte einfließen zu lassen.

Man muss zudem bedenken, dass Intel jährlich Übernahmen tätigt und so wächst. Wenn sie nun einmal überflüssige Stellen streichen, ist der Aufschrei groß, aber wenn sie hier zwei Milliarden investieren und da tausend Mitarbeiter neu einstellen, bekommt man das kaum mit.

Edit: das Ergebnis einer kleinen Recherche. Intel hatte 2013 die drittgrößten Ausgaben aller Unternehmen für R&D. 20,1 Prozent der Einnahmen sind in Forschung und Entwicklung geflossen. Bei Samsung (Nummer 2 der Rangliste) waren es 6,4, bei Microsoft (Nummer 4) 13,4%, bei Google (9) 13,2%.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Teufelskreis, jeder der entlassen wird und nicht schnell in Lohn und Brot kommt wäre ein verlorener Kunde und damit würde sich die Spirale weiter nach unten drehen
 
Klar ist das Intel keinen Gewinn macht wenn die Leute nicht kaufen - obwohl die neuen Prozessoren deutliche Vorteile haben. Man muss sie aber auch nutzen können & wollen.
Was sind denn die deutlichen Vorteile, die zb. den Besitzer einer >4 Jahre alten 3930K CPU mit 6 x 4GHz, fehlerfrei arbeitendem PCIe3 samt 980Ti und 16GB Quad-Channel RAM, dazu bewegen könnten, seine alte Hardware auszubauen und zu verkaufen, und Mobo, CPU und RAM neu einzukaufen?
 
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