Ist auch kein großes Wunder das der PC Markt schrumpft. Wer kauft sich den ein neues Gerät wenn ausschließlich GPU (sofern dediziert vorhanden) RAM und der ein oder andere Steckplatz mehr Leistung versprechen. Die CPU von vor vier oder fünf Jahren tuts theoretisch heute noch. Statt ihrem dämlich tick Tock Blödsinn und alle Jahre refreshs mit ein paar MHz mehr hätten sie das Geld lieber in die Forschung stecken sollen.
Der Markt hat in den letzten Jahren verstärkt nach effizienten und sparsamen CPUs verlangt, da Desktop-PCs eine immer kleinere Rolle spielen und die Leute mehr Mobilgeräte nutzen. Viele Funktionen eines PCs werden heute vom Smartphone oder Tablet erledigt, da brauchen viele einfach keinen PC mehr. Das ist sicherlich kein Versäumnis von Intel, es betrifft auch AMD, nur fällt es dort nicht so auf weil AMD ohnehin einen sehr kleinen Marktanteil hält.
Bis vor ein paar Jahren war die Tick-Tock-Strategie durchaus noch angebracht, denn es war erforderlich die Leistung der CPU zu steigern. Heute reicht die Leistung eines mittelmäßigen Quadcores für 99,99% der Aufgaben vollkommen aus, so dass natürlich auch ältere Modelle noch sehr gut mithalten können. Selbst bei Spielen halten fünf Jahre alte Quadcores noch sehr gut mit. Da die Konsumenten aber nun mal nach Mobilgeräten verlangen, sind vor allem kleine und sparsame CPUs gefragt. Man sieht ja dass Intel die iGPU aufbohrt und die Effizienz verbessern will, man sieht dass die Atom-Reihe an Bedeutung gewinnt.
Abgesehen davon stellt Intel ja nicht nur CPUs her.
Mit nur 3,61 Mrd Gewinn im letzten Quartal, das zeitgleich das zweitbeste der Firmengeschichte war, ist ein massiver Stellenabbau natürlich notwendig um Intel noch vor der Pleite zu retten
Tja, das nennt man wohl Kapitalismus. Der Quartalsgewinn ist wichtiger als alles andere. Wenn der Gewinn nicht von Quartal zu Quartal und von Jahr zu Jahr steigt, ist das eben eine Katastrophe

Betroffen sind am Ende immer die kleinen Mitarbeiter, vornehmlich Leiharbeiter oder befristet Beschäftigte. Ist in Deutschland, wenn auch in abgeschwächter Form, nicht anders.
Wenn du was dran ändern willst kannst du ja versuchen ca. 7 Milliarden Menschen davon zu überzeugen, dass der Kapitalismus böse ist. Ich wünsche dir schon mal viel Erfolg, bezweifle aber dass du weit kommen wirst.
Ein sterbender Monopolist, denen sollte man keine Träne nachweinen!
Totgesagte leben länger. Aber von einem AMD-Fan erwarte ich auch keine andere Aussage. AMD kennt sich ja mit roten Zahlen sehr gut aus und weiß wie es ist, die Pleite im Nacken zu haben
Ich denke man sollte wegen diesen angeblich bevorstehenden Entlassungen jetzt keine Welle machen. In dieser Branche ist es doch üblich, dass hin und wieder mal ein paar hundert oder tausend Mitarbeiter entlassen oder eingestellt werden. Und wenn der Gewinn zurück geht, wird das im Kapitalismus eben als "Verlust" gesehen. Man muss sich sicherlich auch keine Sorgen um Intel machen. Für die nächsten Jahre sind sie gut aufgestellt, nicht nur im CPU-Markt. Intel hat ja schließlich noch andere Standbeine.