Intel-CPUs: Lieferprobleme sollen weiterhin anhalten - "beunruhigende Lage" für Hersteller

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Bei allem Hohn und Schadenfreude muss man sich immer verallgegenwärtigen, dass das im Sinne der Konkurrenz nicht unbedingt gute Nachrichten sind.

Einerseits gut, da AMD den Rückstand weitestgehend aufholen konnte. Andererseits schlecht, da wir am meisten von einem starken Konkurrenzkampf profitieren.

Naja bis AMD 50% Marktanteile hat, kann das ruhig so weitergehen. Das wäre dann ausgewogen und gut für die Consumer. Warte also mal ab :D
 
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auch hier haelt sich mein Mitleid in engen grenzen , denn kein Schwein hat damals mit IBM oder AMD mitleid gehabt , deren PPC oder Phenom I waren von der Architektur besser oder gleichwertig und wurden nur von Intels damals unangefochtener Fertigung vernichtet !
Soviel zur genialen Core 2 Architektur , ein Phenom I war bei gleichem Takt nur 2-3 % langsamer als der Core 2 Quad , der hohe verbrauch und niedrige Takt war nur der damals nicht konkurrenzfähigen Fertigung von AMD geschuldet das selbe Spiel bei IBMs G5 PPC ...
und ohne Smartfone Chip Fertiger wie Samsung wuerde es heute da nicht besser aussehen :)

Sry jetzt kommen aber wieder die verklärten AMD Märchen:

Phenom II X4 920 und 940 Black Edition im Test: AMD ist wieder da (Seite 27) - ComputerBase

Selbst der 65nm QX6850 hat den 45nm Phenom bei gleichem Takt 15 bis 20% auf Abstand gehalten, sofern man die Tests im CPU Limit nimmt. Der richtige damalige Gegenspieler also Nehalem hat bei gleichem Takt um die 50% mehr geleistet. Das AMD da so schlecht war lag nicht allein an der Fertigung. Der Phenom I und II waren einfach immer 2 Jahre zu spät. Da hat sich AMD wohl zu sehr auf den A XP und A64 Lorbeeren ausgeruht. :ugly:
 
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Das ganze ist doch eh akademischer Natur, wei es wohl Niemand in der IT Welt gibt, der die Kohle hätte, die Intel Produktion samt Asset zu kaufen!
Das ist keine Klitsche wie Glofo, sondern das dürften mehrere 100 Milliarden Dollar oder Euro sein, wer hat die denn?
Ebend Niemand, und Niemand geht das Risiko ein, ohne Know How oder nur gekauften Know How so einen Deal zu machen! Weder Samsung noch TSMC hätten auch nur Ansatzweise das Geld dafür.
 
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Das ganze ist doch eh akademischer Natur, wei es wohl Niemand in der IT Welt gibt, der die Kohle hätte, die Intel Produktion samt Asset zu kaufen!

Ich vermute, dass Samsung das könnte.
 
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Punkt1
Das habe ich hier schon mehrfach erläutert (BWL 1tes Semester), aber es wird hier wissentlich immer wieder von den Forenprofis ignoriert
Punkt2 siehe Punkt1

BWL 1. Semester?! Wow, dann stimmt natürlich alles was du sagst...
Da stimmen wohl meine 20 Jahre Berufserfahrung einfach nicht... Da gilt was mein CAE Kollege sagt, wenn Teile trotz guter Berechnungsergebnisse ausgefallen sind: "Die Realität stimmt nicht!"

Da fragt man sich wirklich, ob Intel keine BWL Studenten als Praktikanten einstellen kann, die würden die Karre aus dem Dreck reißen!
 
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Günstiger Fertigen, besser abgestimmte Fertigung auf die Architektur, schnelleres reagieren auf nötige Produkte ohne langes Vertragsgekasper (wenn das mal alles wieder läuft) und da gibt's bestimmt noch einige Punkte mehr.

Alles bis auf "Günstiger Fertigen" kann man evtl. noch verstehen, aber heutzutage wird in den Firmen fast alles "outgesourced" (China lässt schön Grüßen!) , weil spezialisierte Fertiger einfach günstiger sind, vor allem wenn es sich um entsprechende Stückzahlen handelt. Außerdem sind diese, wie z.B. Kunststoff-Teile-Spritzer, erfahrene Leute auf ihrem Gebiet, und können Probleme lösen, für die Firmen keine Leute und keine Zeit haben.

In der Chip-Fertigung mag das (noch) nicht der Fall sein, weil es eben dort nicht soviele Fertiger gibt, und diese den Preis halten können, vor allem bei hoher Nachfrage.
Trotzdem lässt sich Intel seine eigenen Fabriken sicher einiges kosten, was in der Vergangenheit auch kein Problem war, da man mit entsprechenden Produkten und Verkaufspreisen diese "Kostenstelle" subventionieren konnte.
Bei sinkenden Gewinn, durch den Zwang die eigenen Produktpreise durch neue Konkurrenz anpassen zu müssen, kann dies aber auf Dauer auch zur Belastung werden.
Man kann sich auf Dauer keine Villa leisten, wenn der Job gekündigt wird, und das (gute) Einkommen ausbleibt... ;)

mfg
 
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Ja leider schade, dass AMD hier nicht schon richtig seinen Vorteil der ZEN2 Arch auch im mobilen Sektor ausnutzen kann. Hier kann man eben noch keine exzellente Leistung bieten, sondern "nur" sehr gute Leistung mit den mobilen Ryzen 3000ern aka. Zen+. Da ist Intel leider schon sehr viel weiter mit 6 und 8 Kernern. Dazu haben sie schon Ice Lake mobile CPUs in der Pipeline und sind am ausliefern. :schief:
Wird wohl erst Anfang Q1 2020 mit der CES eine ZEN2 APU angekündigt mit angepasster Vega GPU für den mobilen Sektor.

Aber immerhin schlägt AMD in die Desktop und Server Kerbe wo Intel momentan mehr als nur schwächelt. Hier können sie sehr gut ihre Position weiter ausbauen und Marktanteile abgrasen. :daumen:

Ehmmm hää???

In dem Bereich in dem du die "Massen" bedienst ist AMD etablierter in den Herstellerproduktportfolios als je zuvor.
Und dort sind keine 6-8 Kern Mobile CPUS von Nöten.
Das sind stink normale Office Kisten die im Büro oder Außendienst zum Einsatz kommen.
Es haben nur einfach noch nicht wirklich viele Großkunden geswitcht auf AMD.

Das liegt einfach daran, dass Sie minimal zu spät waren mit der 3. Mobile Generation.
Nächstes Jahr wird sicherlich der ein oder andere im Warenkorb auf AMD switchen.
Die Business Kunden die hiervon betroffen sind kotzen nämlich langsam im Strahl.
Die wollen jedes Jahr Ende des Jahres Budget los werden - können aber nicht weil Intel nicht zusieht.

Zu den Lieferengpässen - krass dass euch HP so eine Aussage gegeben hat.
Kann ich kaum glauben denn diese Aussagen gibts nur unter der Hand.
 
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Eben, man muss hier einfach auch mal längerfristiger Denken, wenn bei Intel jetzt schon klar ist, dass erst wieder 2022 neue Produkte kommen, die eigentlich heute schon nötig gewesen wären, stimmt die Strategie einfach nicht mehr!
Intel mutiert hier gegenwärtig und in Zukunft zur Titanic, nicht das ich das wollen würde, will hier nur zeitig warnen, was dort kommen wird.
 
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Das 10nm Tal wurde inzwischen durchschritten. Ja die nächsten Jahre werden noch hart, aber jetzt alles hinschmeissen, Fabs verkaufen oder wie auch immer wäre der völlig falsche Zeitpunkt.

Zumal das von heute auf morgen eh nix verbessern würde.

Der Node war ein Reinfall, aber man hat daraus auch gelernt ;)
 
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Naja wie auch immer, bin wirklich auf den 3950X gespannt, das ding wird wie eine Urgewalt über die Intels reinbrechen ...
 
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Allei schon deswegen hält sich mein "Mitleid" sehr in Grenzen :

"Was noch übrig bleibt, werde nicht genutzt, um das gesamte Produktspektrum abzudecken. Stattdessen priorisiere Intel Produkte mit höheren Margen in Form von Xeon-Prozessoren für den Server-Markt."

MfG, Föhn.
 
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"Was noch übrig bleibt, werde nicht genutzt, um das gesamte Produktspektrum abzudecken. Stattdessen priorisiere Intel Produkte mit höheren Margen in Form von Xeon-Prozessoren für den Server-Markt."
MfG, Föhn.

Ich hoffe, dass sich Intel nicht völlig verrennt.
Wir haben im Büro sehr viele geleaste CAD Maschinen, überwiegend Xeons und erst vor wenigen Wochen ein Schreiben vom Leasinggeber erhalten,
dass sie aus "wirtschaftliche Gründen leider nicht mehr bewährte Xeon-Produkte anbieten können", sondern "gleichwertige Produkte eine anderen Prozessorherstellers" anbieten wollen ^^
 
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Eben, man muss hier einfach auch mal längerfristiger Denken, wenn bei Intel jetzt schon klar ist, dass erst wieder 2022 neue Produkte kommen, die eigentlich heute schon nötig gewesen wären, stimmt die Strategie einfach nicht mehr!
Intel mutiert hier gegenwärtig und in Zukunft zur Titanic, nicht das ich das wollen würde, will hier nur zeitig warnen, was dort kommen wird.

Sorry Kollege, aber denkst du wirklich das Intel das nicht selbst längst erkannt hätte, wenn es denn so wäre? Man da sitzen hoch dotierte Wirtschafts, Marketing und Technikexperten inkl. der creme dela creme von Ingenieuren. Wenn dein Vorschlag, die Trennung von den eigenen Fabs der richtige bzw. einzige Weg gewesen wäre, dann wäre das geschehen bevor du überhaupt von den Lieferschwierigkeiten erfahren hättest.
Das was bei Intel passiert, kommt in vielen Unternehmen, die eine Marktbeherrschende Stellung haben vor...
So ein dickes Schiff ist sehr zäh beim Wenden und Kursänderungen, aber eins ist gewiss es wird den Seegang trotz alledem bis ruhiges Fahrwasser überstehen...
Du malst da den Teufel an die Wand und bitte nimm es jetzt nicht zu persönlich, aber solche Aussagen sind doch überheblich. Wenn du nicht gerade Insider bist, solltest du da dich vllt. nicht so aufspielen, denn da sitzen nicht nur deppen...
 
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Die reinen Zahlen sagen ja wenig aus, deshalb kann Intel mit ihrem 14++ Prozess ja noch annähernd mit AMDs 7nm Prozessoren mithalten.

Aber auch nur, weil sie einen höheren Takt erlauben und wenn man dann die fertigen Prozessoren ohne Ende Strom saufen lässt.
 
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Aber auch nur, weil sie einen höheren Takt erlauben und wenn man dann die fertigen Prozessoren ohne Ende Strom saufen lässt.

Und weil der 14+++++usw seit gefüllt 1000 Jahren optimiert wird.

Könnt ihr bitte Chatstar ignorieren. Von dem kommt nur Blödsinn.
 
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Einerseits gut, da AMD den Rückstand weitestgehend aufholen konnte. Andererseits schlecht, da wir am meisten von einem starken Konkurrenzkampf profitieren.

Schlecht? Ach komm, wir haben zwischen Intel und AMD immer noch ein starkes Ungleichgewicht was z.B. Geld/Ressourcen oder Marktmacht/-einfluß betrifft. AMDs Situation ist genau genommen prekärer und Fehler(ketten) könnte sich AMD momentan nicht erlauben, es war 5 (Sekunden) vor 12 als Zen den Markt betrat, eine Rettung in letzter Sekunde sozusagen. Wenn wir wirklich ausgeglichene Verhältnisse für einen echten längfristigen Konkurrenzkampf auf Augenhöhe wollen muss AMD längere Zeit die Möglichkeit haben sich (finanziell) zu sanieren bzw. rüsten.
 
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