Intel-CPUs: Bilder von Rocket Lake und Alder Lake

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung gefragt zu Intel-CPUs: Bilder von Rocket Lake und Alder Lake

Im Internet sind Bilder von Rocket Lake und Alder Lake aufgetaucht. Dabei handelt es sich um die 11 und 12 Generation an Core-Prozessoren, von denen die erste im ersten Quartal 2021 erscheinen soll, während zweitere voraussichtlich im vierten Quartal veröffentlicht wird.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

lastpost-right.png
Zurück zum Artikel: Intel-CPUs: Bilder von Rocket Lake und Alder Lake
 
Ich bin gespannt, wie sich das Big-Little-Prinzip machen wird. Ich bezweifle, dass man in einem Desktop unbedingt gleichwertige Kerne benötigt. In Mobiltelefonen wird so etwas schon ewig verbaut. Apple wird die eigenen CPUs vermutlich auch so designen. Warum sollte der PC dann noch so viel Energie verschwenden. 8/16 zum zocken und noch einmal 8/16 spezialisierte Kerne mit wenig Stromaufnahme.

Auch die XE-Grafik kann ein wichtiger Sprung für Intel sein. Für uns Consumer ist es ein Ausblick, was da ggf. an Retail-Grafikkarten kommen könnte.
 
Jetzt noch schnell im Frühjahr den Konter fahren und dann aber kurz danach schon die nächste Generation auf den Markt bringen...? Also ich weiß ja nicht. Wenn ich nicht schon gerade den Sockel im PC hätte und mir meine CPU abgeraucht ist, würde ich sicherlich dann eher noch warten. Aber wir werden sehen.
 
Interessant, dass jetzt ständig Lebenszeichen von Intel kommen, so unmittelbar vor dem Erscheinen von Ryzen 5000, man vorher aber kaum etwas von ihnen hörte. Rocketlake wird sicher verdammt stark und die wohl für lange Zeit lettzte "Gamer-CPU" von Intel sein, denn Alderlake ist das ganz sicher nicht. Für Spieler unnützer Ballast, keiner braucht die kleinen Atromkerne im Desktop und grundsätzlich wäre ein einfaches Heruntertakten/Deaktivieren unbenutzer Kerne kaum ineffizienter aber vom technischen und vor allem materiellen Aufwand günstiger (wobei Intel die Fertigung immer noch nicht auf Reihe bekommen hat und da Materialsparen eigentlich wichtig wäre). Also letztendlich eine reine Mobile-CPU, die zwingend in den Desktop gepresst werden muss, um wieder einen neuen Sockel veröffentlichen zu können. Irgendwie will man ja seine Anleger beruhigen.
Xe wird wohl spannend und bringt dann etwas Unruhe in den GPU-Markt aber einen großen Einschlag erwarte ich vorerst nicht, sind sie doch im Schnitt immer noch gut 1/3 hinterher.
 
Achja Intel und ihre nachhaltige Produktpolitik. Kommt halt Zen 3 Refresh wenns nötig werden sollte in Form der XTs. Wird aber vermutlich nicht nötig werden.
 
Jetzt noch schnell im Frühjahr den Konter fahren und dann aber kurz danach schon die nächste Generation auf den Markt bringen...? Also ich weiß ja nicht. Wenn ich nicht schon gerade den Sockel im PC hätte und mir meine CPU abgeraucht ist, würde ich sicherlich dann eher noch warten. Aber wir werden sehen.

Was man so von den Laptops sieht, ist die neue IGP durchaus potent und kann offenbar auch ohne Cache gute mit AMD mithalten.

Für Spieler unnützer Ballast, keiner braucht die kleinen Atromkerne im Desktop und grundsätzlich wäre ein einfaches Heruntertakten/Deaktivieren unbenutzer Kerne kaum ineffizienter aber vom technischen und vor allem materiellen Aufwand günstiger (wobei Intel die Fertigung immer noch nicht auf Reihe bekommen hat und da Materialsparen eigentlich wichtig wäre).

Wenn es so wäre, dann würde man es nicht machen. Nimm es mir nicht böse, aber ich glaube, dass Intel und die ganzen Smartphone CPU Hersteller (besonders die) deutlich mehr vom Energiesparen verstehen als du. Wenn man es nicht bräuchte, dann würde man es einsparen, die kleinen Kerne sind eben deutlich effizienter, da man darauf stärker Rücksicht nehmen kann.

Die Zeiten ändern sich und die EU Energiesparrichtline ist da durchaus streng, auch wenn sie High End PCs und besonders Selbstbauern Narrenfreiheit gibt. Deshalb ist das notwendig und wohl nur eine Frage der Zeit, bis AMD nachzieht (die stehen jetzt irgendwie blöd da, wo Jaguar wohl eingestampft ist (das ist schon das zweite mal, dass ihnen das passiert).
Wieso nicht 16 gleichwertige Kerne?
Heute schalten Motoren Zylinder ab um effizienter zu werden.
Prozessoren könnten auch je nach Auslastung Kerne abschalten. Da muss man keine 8 schwachen Kerne einbauen. 16 Starke Kerne wären besser.

Mal endlich ein Autovergleich, der Sinn ergibt: kleine, hochaufgeladene Motoren, sind im Verhältnis effizienter. Von daher wäre es auch da sinnvoll zusätzlich einen kleineren Motor mitzunehmen. Dummerweise muß das Auto das zusätzliche Gewicht tragen und wird so ineffizienter. Bei CPUs hat man das Problem des Gewichts nicht, somit wird die Sache effizienter.

Zusätzlich wären es vermutlich keine 16 vollwertigen Kerne, sondern eher 9-10, der Atom ist immerhin winzig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso nicht 16 gleichwertige Kerne?
Weil man da zb. keine breite FPU benötigt.

AMD könnte das so lösen, daß man dem eigentlichem Kern, also der Integer-Einheit für die kleinere Ausbaustufe eine "schmälere" FPU zur Seite stellt.
Das Feature-Set sollte halt trotzdem gleich sein.

Oder man fertigt die "kleineren" Kerne zusätzlich noch in einem anderen Prozess und zielt einen niedrigeren Takt an.
 
Intel hat da ja schon mal kräftig in die Tonne gegriffen.
Mal sehen, ob sie was gelernt haben.

Zu wünschen wäre es.

Ich denke, dass das für die damals einfach mal ein Test war und nur wir Gamer uns gedacht haben, dass das mal tolle Grafikkarten werden. Aber der Markt ist vermutlich nicht so interessant für Intel. Das kann sich der geneigte Gamer immer nicht so richtig vorstellen. Die NV-Enthusiast-Karten sind ja eigentlich auch nur Abfallprodukte, die es so nicht geben würde, wenn es für die Chips nicht einen lohnenderen Businiss-Case geben würde.
 
Jetzt noch schnell im Frühjahr den Konter fahren und dann aber kurz danach schon die nächste Generation auf den Markt bringen...? Also ich weiß ja nicht. Wenn ich nicht schon gerade den Sockel im PC hätte und mir meine CPU abgeraucht ist, würde ich sicherlich dann eher noch warten. Aber wir werden sehen.

Rocket Lake ist, soweit man weiß, von Anfang an nur als halbe Generation geplant. Es wird wohl nur der native 8-Kerner gefertigt werden, sodass Intel maximal einen Core i3 ableiten kann aber das bereits mit untypisch viel verschwendeter Siliziumfläche. Celeron und Pentium wird es in der Generation aber vermutlich nicht geben, sodass eine verkürzte Lebensdauer wahrscheinlich ist. Ich persönlich tippe dennoch auf mindestens drei, eher vier Quartale, denn das 2020er Datum für ADL wurde schon vor Corona genannt und es wurde nie ganz klar, ob es sich überhaupt auf Desktop oder, wie zuletzt üblich, mobile bezieht.


Interessant, dass jetzt ständig Lebenszeichen von Intel kommen, so unmittelbar vor dem Erscheinen von Ryzen 5000, man vorher aber kaum etwas von ihnen hörte. Rocketlake wird sicher verdammt stark und die wohl für lange Zeit lettzte "Gamer-CPU" von Intel sein, denn Alderlake ist das ganz sicher nicht. Für Spieler unnützer Ballast, keiner braucht die kleinen Atromkerne im Desktop und grundsätzlich wäre ein einfaches Heruntertakten/Deaktivieren unbenutzer Kerne kaum ineffizienter aber vom technischen und vor allem materiellen Aufwand günstiger (wobei Intel die Fertigung immer noch nicht auf Reihe bekommen hat und da Materialsparen eigentlich wichtig wäre). Also letztendlich eine reine Mobile-CPU, die zwingend in den Desktop gepresst werden muss, um wieder einen neuen Sockel veröffentlichen zu können. Irgendwie will man ja seine Anleger beruhigen.
Xe wird wohl spannend und bringt dann etwas Unruhe in den GPU-Markt aber einen großen Einschlag erwarte ich vorerst nicht, sind sie doch im Schnitt immer noch gut 1/3 hinterher.

Die Big Cores von Alder Lake sind 1-2 Generationen (je nachdem, wo sich Cypress jetzt zwischen Willow und Sunny einordnet) weiter als die von Rocket Lake und sollten somit auch für Gamer ein Fortschritt sein. Und dass die Gesamtleistung der 8+8-Konfiguration niedriger ausfällt als die einer gleich großen 10+0er Konfiguration, würde ich auch nicht erwarten. Gerade Spiele zeigen das entsprechende Last-Schema mit wenigen großen und vielen kleinen Tasks und der Scheduler hat bis zum Erscheinen 1-1,5 Jahre auf Lakefield üben können, wie man mit so einer Architektur arbeitet. Auch wenn man in stationären Systemen von den paar Watt zusätzlichem Sparpotenzial eher wenig haben wird, ist das Konzept von ADL also keineswegs schlecht. Fraglich ist aus Sicht des High-End-Gamers eher, ob man 2,5 Jahre nach dem ersten Mainstream-16-Kerner überhaupt noch in diese Leistungsklasse investieren möchte, aber da kann ich nur unsere Mitbewerber zitieren: "Es gibt keine schlechten Produkte, nur schlechte Preise." (Anand)


Wieso nicht 16 gleichwertige Kerne?
Heute schalten Motoren Zylinder ab um effizienter zu werden.
Prozessoren könnten auch je nach Auslastung Kerne abschalten. Da muss man keine 8 schwachen Kerne einbauen. 16 Starke Kerne wären besser.

Und 160 Kerne wären noch besser. Also warum nicht gleich die fordern?
Übrigens ist der Fakultativ für eine so alte Technik nicht angemessen.
 
Zusätzlich wären es vermutlich keine 16 vollwertigen Kerne, sondern eher 9-10, der Atom ist immerhin winzig.
Alder Lake soll ja 8+8 sein.
Aber wenn du schnelle 16 Kerne brauchst, kriegst du die nicht oder musst eben Intels High End Plattform kaufen.
Was meiner Meinung nach auch der Grund dafür ist -- Intel will die teure Plattform wieder attraktiver machen.
Und 160 Kerne wären noch besser. Also warum nicht gleich die fordern?
Was nützen 8 langsame Kerne, wenn die 8 schnellen Kerne nicht mit den 16 schnellen Kernes des Mitbewerbers mithalten können?
 
Alder Lake soll ja 8+8 sein.
Aber wenn du schnelle 16 Kerne brauchst, kriegst du die nicht oder musst eben Intels High End Plattform kaufen.
Was meiner Meinung nach auch der Grund dafür ist -- Intel will die teure Plattform wieder attraktiver machen.

Es sind 16 Kerne, aber die haben nicht annähernd die Fläche von 16 schnellen Kernen. 16 schnelle Kerne und 8 langsame wären natürlich noch besser.

Was nützen 8 langsame Kerne, wenn die 8 schnellen Kerne nicht mit den 16 schnellen Kernes des Mitbewerbers mithalten können?

Dann ist man im Bereich von 8 Kernen, was den Energieverbrauch angeht, überlegen. Auch wenn es Zocker nicht interessiert, bei den Komplett-PCs ist das unglaublich wichtig, bei den Laptops noch viel mehr.
 
Ich bin gespannt, wie sich das Big-Little-Prinzip machen wird. Ich bezweifle, dass man in einem Desktop unbedingt gleichwertige Kerne benötigt. In Mobiltelefonen wird so etwas schon ewig verbaut. Apple wird die eigenen CPUs vermutlich auch so designen. Warum sollte der PC dann noch so viel Energie verschwenden. 8/16 zum zocken und noch einmal 8/16 spezialisierte Kerne mit wenig Stromaufnahme.
hast du damit "ungleiche" Kerne oder so gemeint?
Weil wenn ja, kann ich deinen Beitrag liken, stimme dem zu: im Desktop sind die wenigen Watt ersparnis wohl nicht nötig. Die Leistung der "echten" Kerne statt Mini-Kerne kann man aber sehr wohl im Bedarfsfall mal brauchen.
Weil man da zb. keine breite FPU benötigt.

AMD könnte das so lösen, daß man dem eigentlichem Kern, also der Integer-Einheit für die kleinere Ausbaustufe eine "schmälere" FPU zur Seite stellt.
Das Feature-Set sollte halt trotzdem gleich sein.

Oder man fertigt die "kleineren" Kerne zusätzlich noch in einem anderen Prozess und zielt einen niedrigeren Takt an.
Big Little gibts schon lange.
Und "halbe" mit ganzen Kernen verbinden hat man schon bei Bulldozer probiert.
gibt verschiedene Ansätze. Für Lowend-Midrange würde das wohl im Desktop reichen, für mich wärs nix.
Zum einen will ich mich nicht drauf verlassen, dass Windows das richtig verteilt, zum anderen kaufe ich meine CPUs gerne so, dass ich auch Leistungsreserven für die Zukunft habe. Die Ersparnis im Desktop - was den Verbrauch angeht - dürfte sowieso vernachlässigbar sein.
Jetzt noch schnell im Frühjahr den Konter fahren und dann aber kurz danach schon die nächste Generation auf den Markt bringen...? Also ich weiß ja nicht. Wenn ich nicht schon gerade den Sockel im PC hätte und mir meine CPU abgeraucht ist, würde ich sicherlich dann eher noch warten. Aber wir werden sehen.
Das kam sowohl bei AMD als auch bei Intel schon vor.
Ilano etwa hatte von vornherein nur eine sehr kurze Lebensauer (auch der Sockel: nur 9 Monate). Das war AMDs erste APU und gewisse Dinge wurden leider nie gepatcht.
Aber auch Intels erster "Mainstream"-i7 Sockel (1156?) hatte nur eine eher kurze Lebensdauer. Also im Verkauf. DIe CPUs sind nämlich bis heute noch super, ich glaub PCGH hat sie neulich mal mitgetestet (i7 860 AFAIR), weiß aber nicht mehr bei welchem Test
 
Zuletzt bearbeitet:
hast du damit "ungleiche" Kerne oder so gemeint?
Weil wenn ja, kann ich deinen Beitrag liken, stimme dem zu: im Desktop sind die wenigen Watt ersparnis wohl nicht nötig. Die Leistung der "echten" Kerne statt Mini-Kerne kann man aber sehr wohl im Bedarfsfall mal brauchen.

Wer 12 oder 16 richtige Kerne wirklich benötigt, kann ja für viel Geld entsprechende CPUs kaufen. Ich denke nur, dass der Casual-Gamer und der 08/15-Desktop-User in absehbarer Zeit solche CPUs nicht benötigt. Dir mag der Stromverbrauch ja egal sein, aber wenn man den Web-Browser und Office-Programme auch mit einem Atom gut benutzten kann, sollt man das vielleicht auch mal in Erwägung ziehen. Die 8 "echten" Kerne können dann gerne für die überwiegende Zeit abgeschaltet werden. Schau dir mal die Performance und den Stromverbrauch eines IPad Pros an. ;)

So wie ich das bei Intel verstanden wollen die X86-Cores ("echte" Kerne) und zusätzlich ARM-Cores ("Mini-Kerne") in ein Package bauen. Ich denke, dass die Anzahl der X86-Cores weiterer steigen wird, aber für den Desktop-Betrieb vermutlich nicht mehr so bedeutend sein wird, da man Video-Beschleunigung, Verschlüsselung usw. viel effizienter mit spezialisierten ARMs realisieren kann.

Ich habe ja auch nur gesagt, dass ich das Prinzip interessant finde. Dass Intel mit Gen 11 und 12 vermutlich keine Wurst vom Brot zieht, ist mir klar. Kannst du jetzt "liken" oder oder nicht. ;)
 
Wer 12 oder 16 richtige Kerne wirklich benötigt, kann ja für viel Geld entsprechende CPUs kaufen. Ich denke nur, dass der Casual-Gamer und der 08/15-Desktop-User in absehbarer Zeit solche CPUs nicht benötigt. Dir mag der Stromverbrauch ja egal sein, aber wenn man den Web-Browser und Office-Programme auch mit einem Atom gut benutzten kann, sollt man das vielleicht auch mal in Erwägung ziehen. Die 8 "echten" Kerne können dann gerne für die überwiegende Zeit abgeschaltet werden. Schau dir mal die Performance und den Stromverbrauch eines IPad Pros an. ;)
Ich arbeite aber nicht am iPad. Meine Frau tut das und mir ist das zu umständlich für meine Tasks. Dass ein normaler User nicht viel braucht ist klar, wir sind hier ein einem Forum das nennt sich PC (!) Games (!) Hardware EXTREME (!).
Hier hat man gehobenere Ansprüche als ein Ottonormaluser.
Und für die 200-300€ die ich für meine CPUs meist ausgebe, darf ich Leistung erwarten. Wenn ich einen Handychip will, dann kauf ich mir einen. Für den dementsprechenden Preis, nämlich unter 150€.

Der Stromverbrauch im Desktop kommt von ganz woanders als von niedrig getakteten Kernen. Bei AMD saugt etwa das IF ganz schön.
Im Office-Betrieb verbraucht mein PC meist so ca 60-75W. Gerade ein HD YT Video zum Testen angemacht, da sinds dann halt 80 W.
Ob ich jetzt 8 kleinere Kerne dazu habe oder 8 größere macht da fast keinen Unterschied, da die sowieso stark UV sind im normalen Office/Idle-Betrieb und für gewisse Tastsk (AV1) spezielle Hardwaredecoder zum Einsatz kommen.
Wenn es mit den "großen" Kernen möglich ist, Verbräuche von unter 10W zu realisieren, liegts nicht an den Kernen.
Das ist für Intel und AMD rein eines: man führt eine weitere "Klasse" ein: um die User die es (noch) nicht wirklich brauchen eine kleinere CPU zu verkaufen und später nochmal kassieren.
Im Desktop einfach nicht wirklich sinnvoll.

Ich finds außerdem äußerst bedenklich, dass du sagst "na dann zahlt halt einfach mehr". Leute wie du verteuern Produkte die vorher für jeden leistbar waren.


So wie ich das bei Intel verstanden wollen die X86-Cores ("echte" Kerne) und zusätzlich ARM-Cores ("Mini-Kerne") in ein Package bauen. Ich denke, dass die Anzahl der X86-Cores weiterer steigen wird, aber für den Desktop-Betrieb vermutlich nicht mehr so bedeutend sein wird, da man Video-Beschleunigung, Verschlüsselung usw. viel effizienter mit spezialisierten ARMs realisieren kann.

#
Nein, Intel verbaut x86 Cores der Core Architektur und die der Atom-Architektur.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der 1156 hatte ein Lebensdauer von 13 Monaten. Also deutlich mehr als FM1, 423 oder 754/940. Zur Eintagsfliege hat ihn die Generationen-Planung gemacht: In der ersten nur Oberklasse, in der zweiten nur Einsteiger. So gab es praktisch nicht einmal ein Refresh und da er von vorneherein als kleiner Bruder des langlebigeren 1366 nicht unbedingt im Rampenlicht stand... . Technisch fand ich ihn damals auch enttäuschend, die Plattformvorteile gegenüber 775 waren abgesehen vom IMC minimal und konnten den Erwartungen nicht gerecht werden. (Stichwort: USB-3- und PCI-E-2.0-Integration)
 
Der 1156 hatte ein Lebensdauer von 13 Monaten. Also deutlich mehr als FM1, 423 oder 754/940. Zur Eintagsfliege hat ihn die Generationen-Planung gemacht: In der ersten nur Oberklasse, in der zweiten nur Einsteiger. So gab es praktisch nicht einmal ein Refresh und da er von vorneherein als kleiner Bruder des langlebigeren 1366 nicht unbedingt im Rampenlicht stand... . Technisch fand ich ihn damals auch enttäuschend, die Plattformvorteile gegenüber 775 waren abgesehen vom IMC minimal und konnten den Erwartungen nicht gerecht werden. (Stichwort: USB-3- und PCI-E-2.0-Integration)
Ja ich hab 1156 noch zu Hause, meine Frau wollte unbedingt einen neuen PC, Geld für 1366 wollte ich nicht nochmal ausgeben, deshalb wurde es ein i7 860 für sie (inzwischen der PC von einem der Kinder).
Ich war aber eigentlich immer zufrieden damit, hätte aber natürlich gerne eine zukunftssicherere Plattform (USB3 und PCI-E war zwar schon dabei, aber die Integration suboptimal wie du sagst). Mit Sockel 939 und FM1 hab ich mir damals auch die Finger verbrannt.

Gut heutzutage ist das eh alles anders: "früher" musste man noch alle 2-3 Jahre neu kaufen (oder halt nachrüsten, wenns ging) und es wäre schön gewesen, wenn eine Plattform lange ein Upgrade unterstützt. (Meine Frau hatte damals Sockel 775, welcher noch Core 2 Support erhielt via BIOS Update). Meine Eltern haben von mir zu Weihnachten 2015 ein Skylake-Setup bekommen (HTPC), es wäre natürlich schön, das nochmal nachrüsten zu können (ohne MOD/Risiko/Instabilitäten/Unsicherheiten, mir ist bekannt, dass das geht) - aber prinzipiell ist das doch heute so: Wer sich eine potente CPU kauft, der ist für viele Jahre gerüstet.
Im Haus etwa noch aktiv: i7 860, i7920 (jeweils UV, aber bei Bedarf @4ghz)
Auf diesen 11 bzw 12 Jahre alten Systemen laufen noch alle Spiele. Natürlich nicht VR geeignet wegen der Frametimes manchmal, aber prinzipiell läuft alles.

Aber da mich VR oder hohe Frameraten-Displays (WQHD 144hz oder so) interessieren wird dieser Spiele und Arbeits-PC hier (der 920er) doch irgendwann mal ersetzt und da wären potente CPUs mit Zukunftspotential schon nett.
Wird wohl ein Zen4 oder 5 werden... oder vielleicht, falls Intel bis dahin aufgewacht ist ein Intel.
 
Zurück