Intel Core i9-13900: Vermeintliche Daten und Benchmarks zu Raptor Lake geleakt

PCGH-Redaktion

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Im Netz sind technische Daten und Leistungswerte zu Intels neuem Core i9-13900 aus der Raptor-Lake-Familie aufgetaucht. Demnach soll es mit der neuen Generation acht zusätzliche E-Kerne, deutlich größere Caches und teils auch einen spürbaren Leistungszuwachs geben.

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Pr3sid3nt

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Mal sehen was AMD bringt....mein i9 10850 ist noch nicht bereit für die Rente, aber dieses "habenwollen" ist schon groß.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)

compisucher

Volt-Modder(in)
Warum soviele E-Cores?:hmm:

Ist wie ne E-Gitarre, je mehr Saiten, um so mehr Krach...

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Lichtspieler2000

Freizeitschrauber(in)
Mehr Kerne = besser? Und da E-Cores wenig Waferfläche und Energie kosten, spricht wenig dagegen, sie in größerer Zahl zu verbauen.
Wie viel E-Kerne könnte Intel in 4 oder 5 Nanometer auf einer gangbaren Chipfläche unterbringen?
Soviel ich gelesen habe benötigt ein E-Core rund 1/4 der Fläche eines P-Cores.
Könnte das AMD´s CPUs nicht ziemlich gefährlich werden?
 

PCGH_Torsten

Redaktion
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Wie viel E-Kerne könnte Intel in 4 oder 5 Nanometer auf einer gangbaren Chipfläche unterbringen?
Soviel ich gelesen habe benötigt ein E-Core rund 1/4 der Fläche eines P-Cores.
Könnte das AMD´s CPUs nicht ziemlich gefährlich werden?

E-Core-only-Prozessoren mit vielen Kernen dürften mittelfristig wieder als Atom für Server erscheinen. Derzeit steht Intel da noch auf der letzten Architekturstufe (Tremont) vor Alder Lake (Gracemont). In ihren Spezialgebieten sollen die durchaus gut sein, allerdings kann man ganz ohne große, leistungfähige Kerne eben keine Single-Thread-Anwendungen oder allgemein solche mit hoher Reponsivität ausführen. Trotz bis zu 24 Kernen arbeiten solche Systeme in etwa so flüssig wie ein Pentium Silver und ein menschlicher Anwender kann nicht abwechselnd 24 Tasks mit Aufgaben füllen und auf die Ergebnisse erwarten; der will dass eine Anwendung sofort reagiert.

Zur Fläche: Ein 4er Cluster E-Cores ist geringfügig größer als ein P-Kern, aber kühlungsfreundlicher. Intel könnte den Raptor-Lake-Baukasten also fließend von einem 12-Kern-nur-P- bis zu einem 48-Kern-nur-E-Design skalieren und hat sich dazwischen den ihrer Meinung nach sinnvollsten Kompromiss herausgepickt. Wieviel kleiner die entsprechenden Chips in Intel 4, TSMC N4 oder TSMC N5 wären (was allessamt 7-nm-Nodes sind), kann ich nicht seriös sagen. Zum einen sind die Prozesse nicht 1:1 vergleichbar, zum anderen machen sowohl Intel als auch TSMC als auch AMD nur spärliche Angaben zur Fertigung und die lassen sich untereinander nicht gleichsetzen.
 

DARPA

Volt-Modder(in)
Ja schon. Aber mehr P-Cores wären doch noch besser. Die E-Cores sollen ja in Games nicht soviel bringen.
Aktuell werden 8 Kerne als sweet spot für Gaming angesehen bzw. für single thread lastige und Cache lastige Anwendungen. Es wird also nur das notwendige Minimum an P-Cores verbaut.
Den Rest füllt man mit E-Cores auf, um die Multithread Leistung optimal zu verbessern (bezogen auf Flächennutzung -> Kostenfaktor). Bei ADL-S hat ein P-Core ca. die 1,75fache Leistung eines E-Cores (5 GHz vs 4 GHz). Auf die Fläche eines P-Cores bekommt Intel aber 4 E-Cores unter. Die Performance pro Fläche ist somit besser bei Nutzung von E-Cores.
Jim Keller hatte zu Intel gesagt, verwendet doch nur noch E-Cores. Dann hätte man aber wie gesagt in single thread lastigen Anwendungen Probleme.
 
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Zer0Strat

Freizeitschrauber(in)
Was haltet ihr denn von der 10nm+++ (Intel 7+) Angabe? Doch ein optimierter Prozess?
 
Zuletzt bearbeitet:

Thomas5010

Freizeitschrauber(in)
Zwei Jahre später.... Lunar Lake mit 2 P-Cores und 128 E-Cores :daumen:
Mir ist nicht klar, was die E-Cores eigentlich bringen? Ist das irgendwie definiert? In welchen Anwendungen profitieren die E-Cores? Nehmen die E-Cores die Last von den P-Cores hinweg und geben diesen damit mehr Leistung?

Wir wirken sich die E-Cores in Spielen aus? Werden diese dort zunehmend mit einbezogen?

Fragen über Fragen!
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Wenn der bereits oben verlinkte Artikel nicht ausreichen, hatten wir auch eine etwas umfangreichere Fassung in der Print:

Praxisergebnisse finden sich in Daves Benchmarks.


Was haltet ihr denn von der 10nm+++ (Intel 7+) Angabe? Doch ein optimierter Prozess?

An irgendwas wird immer gefeilt, aber die Plus-Angabe ist nicht von Intel und es gab bislang keine Hinweise auf größere Änderungen, die zum Beispiel mit den "+"-Iterationen der 14-nm-Serie vergleichbar wären. Also würde ich mal mit einer ähnlich evolutionären Weiterentwickung wie zwischen Sky- und Kaby Lake oder Zen 2 und Zen 3 rechnen. Dinge, bei denen man vor 15 Jahren nicht einmal neue Prozessoren geschweige denn eine neue Fertigungsbezeichnung aus der Taufe gehoben hätte, sondern die bestenfalls am Stepping erkennbar waren.
 

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich bin mal gespannt wann AMD auch auf diesen Zug aufspringt.
Mit ZEN 4 ja noch nicht. Vielleicht mit ZEN 5?
 
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